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Vornotizen.
— Tageskalender für Donnerstag: Lieöigshöhe: 2. Abonnements-Konzert, abends 8 Mr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Weg allen Fleisches".
— Aus dem Bad-Nauheimer Kurhaus. Man schreibt uns: Der weltberühmte Don« Kosaken-Chor, dessen Konzerte seit Jahren zu den schönsten künstlerischen Ereignissen des Musik-
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Rettich 10 bis 20; Radieschen Bund 10 bis
Berliner Börse.
Berlin, 13. Juni. (WTB. Funksvruch.) Ge- schäfte sind im heutigen Dormittagsverkehr noch nicht zustande gekommen. Die Tendenz ist nicht einheitlich. Es herrscht allgemeine Zurückhaltung. Kurse sind kaum zu hören, man taxiert sie auf der Basis der Frankfurter Abendbörse. Farben etwa 258, Siemens etwa 401,5 und Reichsbank etwa 332.
Aus 6er Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 13. Juni 1929.
Zuniregen.
Wir Landwirte sagen: „Die Sonne hat noch keinen Bauer zum Land hinausgeschienen." Wir wissen, daß ohne das Sonnenlicht kein Wachsen und Gedeihen ist. Wenn aber in langen Wochen die Sonne mit versengender Kraft die Erde ausdörrt, wenn Pflanzen und Tiere nach Wasser lechzen, der Boden breite Risse zeigt, dann steigt doch oft der Wunsch im Herzen auf: Nun hätten wir gern einen guten, anhaltenden Regen! Kein rasch vorüberrauschendes Gewitter, das sich heftig nustobt und nur eine Menge Wasser, das aber schnell wieder abfließt, auf die Erde sendet, sondern einen langsam einsetzenden, sich stetig verstärkenden Landregen.
Und es ist ein Tag der Freude, wenn am Morgen die Sonne nicht erscheint, dafür ober dunkle Wolken den Himmel bedecken, die den Regen ankündigen. Nur darf er nicht gleich in der Frühe des Tages kommen, sonst hat die Herrlichkeit bald em Ende. „Morgenregen und Alte-Weiber-Tänze dauern nicht lang", heißt es im Bolksmund, und wie oft haben wir getrost und fest vertrauend auf dieses Wort unsere Arbeit angefangen und wurden im Laufe des Tages nicht enttäuscht; denn es gab prächtiges Wetter.
An trüben Tagen aber fetzt so ganz zögern« der Regen um die Mittagszeit ein und hört den ganzen Tag nicht auf. Wie gern lassen wir Gärt- ner und Landwirte dann Arbeit Arbeit sein und schauen vom Fenster hinaus auf die Straße oder in den Garten. Da, wo noch gestern schwere Staubwolken aufflogen, wenn Fuhrwerke oder Autos vorüberfuhren, da ist nun alles gebannt, alles festgehalten vom Raß.
Es ist etwas Köstliches um einen warmen, langsam fallenden Regen zur rechten Zeit. Er klingt dem Landmann wie himmlische Musik. Wenn er nachts aufwacht und hört das sanfte Rauschen des Regens, dann freut er sich und stößt seine Frau an: „Gott sei Dankl Es regnet weiter. Das wird schön beiziehen. Jetzt können Kartoffeln und Frucht wachsen!" ....
Wir alle freuen uns über das eintönige Lied des Regens und genießen mit Wonne die würzige Luft, bewundern das starke Wachstum der Pflanzen.
Ich bin Gärtner und Landwirt und kann mir nichts Schöneres vorstellen, als einen rieselnden Juniregen. Richt deshalb, weil ich nun nicht mehr zu gießen brauche, sondern weil ein solcher Regen Erquickung und Befreiung bringt. Die Erde lag in harten Banden, stark gefesselt, die Pflanzen fanden keine Rahrung: da kommt nun der Regen und ist Erlöser für alle Lebewesen.
Gelt, lieber Leser, du nimmt mirs nicht übel, wenn ich einmal poetisch werde? Aber in einer kleinen Plauderei braucht ja nichts vom Umsehen der Gemüsepflanzen und vom Kartoffelhacken zu stehen, dafür haben wir die „Scholle".
Aber nun soll ein „richtiger" Dichter das letzte Wort haben. Es ist Klaus Groth, der in seinem R e g e n l i e d all den Zauber eines Juniregens gebannt hat:
Walle, Regen, walle nieder, wecke mir die Träume wieder, die ich in der Kindheit träumte...
W. K.
Gietzener Wochcnmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter Pfund 2,00; Matte 30 bis 35; Käse 10 Stück 60 bis 1,40; Wirsing (grün) 35 bis 50;
mit der vollständigen Durchführung des Selbstan- schlußsystems bis 1938. Die von uns gewahrten Er» । leichterungen haben zu einer großen Zunahme der Fcrnsprechanfchlüsse geführt. Der R u n d f u n t hat sich lebhaft entwickelt und ist durch den B i l d - - funk ergänzt worden. Man kann heute sagen, daß fast jeder sechste Deutsche dem 1 Rundfunk angeschlossen ist. Die Forde- , rung der Sparsamkeit ist für unsere Berwäl- tung immer leitender Gesichtspunkt gewesen. Die Rationalisierung unseres Betriebes hat dazu geführt, daß wir 7609 b e a m tete A r- beitskräfte weniger haben, während die Zahl der nichtbeamteten Kräfte um 8405 gestiegen ist Wir wollen auf diesem Wege fortsahren. Die Unmöglichkeit, in diesem Jahre eine Anleibe unterzubringen, nötigt uns leider zur weiteren Abdrosselung unseres Anschaffungsprogramms.
Abg. Steinkopf (Soz.) warnt vor grundstur- zenden Aenderungen des Postfinanzgejetzes im gegenwärtigen Augenblick. In der Reichspost müsse republikanische Erziehungsarbeit geleistet werden. Die Amtsräume dürften nicht als '-Bureawäume für Stahlhelm und Jungdo benutzt werden. Die Senkung der Rundfunkgebühren wäre zu begrüßen.
Abg. v. Raumer (D. Bp.) hält die Aufrechterhaltung des Postfinanzgesetzes für notwendig, um der Postverwaltung eine ungestörte Finanz-« wirtschaft zu ermöglichen. Der Prozentsatz der Ablieferung an das Reich müßte dauernd festgelegt werden. Eine wirtschaftliche Betätigung der P o st auf Gebieten, die nicht un m ittelbar zu ihremAufgabenkreis gehören, sei bedenklich, beispielsweise die Herausgabe von Branchentelephon- b ü ch e r n. Die Beamtenstellen müßten rein nach staatlichen Gesichtspunkten beseht werden, nicht nach parteipolitischen Rücksichten.
Abg. Mollath (Wp.) meint, die Erhöhung der Ablieferung an das Reich um 35 Millionen sei unter dem politischen Druck der Regierungsparteien erfolgt. Mit dieser Mehrablieferung sei es dann begründet worden, daß die Fernsprechgrundgebühr nicht herabgesetzt werden konnte. Die Mehrablieferung ist eine indirekte Steuer auf Ko st en der Wirtschaft. Die Wirtschaft kann unter keinen Umständen eine weitere Gebührenerhöhung tragen. Die Postkraftwagen dürfen dem privaten Fuhr- Verkehr keine Konkurrenz machen.
Abg. Reinhold (Dem.): Die P o st g e b ü h - ren sind zweifellos zu hoch. An der Errichtung von Derwaltungsgebäuden sollte man sparen und dafür mehr Wohngebäude für Beamte errichten. Die Rundfunkgebühr sollte gesenkt werden. Die Reklame muß aus dem Rundfunk verschwinden. Eine Gebührensenkung sei zu fordern bei den Paketgebühren, den Kabelgebühren und bei den Fernsprechgebühren der Wenigsprecher.
DerZolschewislms mAordafrikü
Moskaus Agitation in Algerien.
Oran (Algerien), 11. Juni. (Telun.) Am 29. Mai ist hier ein Hafenarbeiter ft ceiE ausgebrochen, der anfangs nur kurze Zeit zu dauern versprach. Inzwischen hat sich jedoch die Bewegung infolge politisch-radikaler Einflüsse zu gespitzt und beunruhigt sowohl die hiesige Geschäftswelt, wie auch die Schiffahrt und nicht zuletzt die eingeborene Arbeiterschaft. Die geheime Wühlarbeit bolschewistischer Agenten beginnt bei dieser Gelegenheit ihre Ersolge zu zeitigen. Ein kommunistisches Arbeitersyndikat,. das vor einiger Zeit ins Leben gerufen worden ist, hat sich der Bewegung bemächtigt und sucht den Streik, der anfangs nur Lohnforderungen zum Ziel hatte, radikal-politisch umzubiegen. Dies kann um so verhängnisvoller werden, als die leicht entzündbare Masse der eingeborenen Arbeiter der radikalen Propaganda gern Folge leistet. Die Verhaftung der kommunistischen Rädelsführer durch die Polizei hat eine nur noch größere Der. bittcrung unter den Streikenden hervorgerufen. Es ist dabei zu Ausschreitungen gekommen, bei denen ein Polizist von Arabern niedergeschlagen wurde. Die Wirkung des Streikes auf Handel und Schiffahrt ist deshalb besonders fühlbar, weil Oran der zweitgrößte Hasen Frankreichs ist, sowohl der Zahl der ein. und auslaufenden Schiffe nach, wie auch als die größte Kohlenstation im Mittelmeer. Auch die deutsche Schiffahrt, die sich Orans täglich für ihren Kohlenbedarf bediente, empfindet diesen Streik als schädigend.
Italien und der Vatikan.
Rom, 10.Juni. (TU.) Der italienische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Senator Graf de
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Decchi, stattete dem KardinalstaätssekretSr G a f p a r r i einen Besuch ab. Nachdem bereits schon oft ein bestimmter Tag für den ersten Ausgang des Pap ft es aus der Vatikanischen Stadt genannt worden ist, laufen neuerliche, allerdings noch nicht bestätigte Gerüchte um, die besagen, daß der Papst am 20. Juni die Vatikanstadt zum erstenmal verlassen und daß der König bald daraus dem Pap st einen Besuch abftatten werde. Dieser Besuch soll dann von dem Kardinal- staatslekretär Gasparri erwidert werden, der dem König bei dieser Gelegenheit den Christus- orden, die höchste vatikanische Auszeichnung, überreichen wird. Mussolini wird bei dieser Gelegenheit den Orden vom Goldenen Sporn erhalten. Da der Papst nicht mit einem Orden ausgezeichnet werden kann, verlautet, daß der Kardinal st aatssekretär vom König das Halsband des Annunziatenordens erhalten wird, wodurch er zu einem Detter des Königs wird.
Oie Anklage gegen Lllih.
Kattowitz, 12. Juni. (WB.) Dem Geschäftsführer des Deutschen Volks- b u nbe 5, Otto Ulitz, der nach der Auflösung des Schlesischen Sejms infolge des Verlustes feiner Immunität verhaftet und erst nach längeren Bemühungen gegen Stellung einer hohen Kaution aus der Haft entlassen wurde, ist jetzt die Anklageschrift zugestellt worden. Sie wirft dem Angeklagten Beihilfe zur Entziehung vom Heeresdienst und Erleichterung der Flucht von Militärdienstpflichtigen nach Deutschland vor. Der Prozeßtermin ist noch nicht festgesetzt, doch kann mit Bestimmtheit angenommen werden, daß der Prozeß erst nach den Gerichtsferien stattfinden wird.
lebens zählen, wird unter Leitung fants herva> ragenden Dirigenten Serge Jaraff sich bet* nächst im Nauheimer Kurhaus hören lassen. Der Ehor wird am 18. Juni im Großen Bühnensaal bet Kurhauses Bad-Nauheim mit einem völlig neuen Programm auftreten, das eine Fülle erlesener musikalischer Genüsse verspricht. Den Verehrern des Don» Kosaken-Ehors sei empfohlen, sich schon jetzt die Ein- trittskarten zu sichern. Man beachte die heutige 2fa- zeige. .
— Volkskonzert des Konzertverein». In diesem Jahre hält der Konzertverein das Volkskonzert in der Neuen Aule der Universität am Donnerstag, 20. Juni, ab. Es werden Werke für Kam- merorqjefter durch das Collegium musicum, unter Leitung von Dr. Stefan Temesvary, und Solostücke für Violine, durch Elisabeth Steffen- bad) aus Darmstadt, zur Aufführung gelangen. Um allen den Besuch des Konzertes zu ermöglichen, ist der Eintrittspreis (80 Pf.) sehr niedrig gehalten. Im übrigen verweisen wir auf die heutige Anzeige.
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** Sängerehrungen. Der Hessische Sängerbund hat folgende Mitglieder des Bauerschen Gesangvereins für ununterbrochen 40jährige aktive Sangestätigkeit mit der Silbernen Ehrennadel und entsprechendem Diplom ausgezeichnet: Louis B e l l o f f, Louis K ö h l i n g e r, Wilhelm Luft und Karl Schmidt. Für 50jährige aktive Sangestätigkeit wurde Georg Todt mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.
** Anlagenkonzert findet morgen. Frei- äag, 19,15 Ühr, durch das Musikkorps des I. (Hessischen) Grenadier-Bataillons, 15. Infanterie- Regiments, bei günstiger Witterung in der Südanlage statt. Leitung: Obermusikmeister Löber. Die Musikfolge ist: 1. „In Treue fest", Marsch. O. Seife; 2. Ouvertüre zur Oper „Das goldene Kreuz", I. Brüll; 3. Große Fantasie aus der Oper „Der Prophet", G. Weyerbeer; 4. Potpourri aus der Operette „Die Czardasfürstin". E. Kalman; 5. Fanfarenmarsch für HeroldS- trompeten und Kesselpauken, W. Löber.
** Rheinfahrt. Wie uns vom Hapag-Reise- bureau in Gießen mitgeteilt wird, verkehrt der Sonderzug zur ersten volkstümlichen Rheinfahrt am nächsten Sonntag, 16. Juni, ab Gießen morgens um 6.32 Uhr. Auswärtige Teilnehmer haben morgens und abends Gelegenheit, mit den fahrplanmäßigen Zügen zu kommen und wieder nach Hause zu fahren. Der Sonderzug hält in Butzbach und Bad-Nauheim. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
** Abonnementskonzerte unserer Militärkapelle. Das Musilkorps unsere« Bataillons leitete unter der sorgsamen Stabführung seines Obermusikmeisters Löber am vorigen Donnerstagabend- die diesjährigen Abonnementskonzerte mit einer sehr genußreichen musikalischen Darbietung ein. Auf dem Programm standen Kompositionen von O. Jünger, Mendelssohn-Bartholdy, Thomas, Wagner, Schreiner, Rossini, List, L6har, Strauß und Mannfred. Die eifrig und in bekannter Schneidigkeit musizierende Kapelle konnte für ihre vortrefflichen Darbietungen natürlich lebhaften Beifall ernten und mußte sich zu einer ganzen Anzahl Einlagen verstehen, um den Wünschen des Publikums weitgehende Erfüllung zuteil werden zu lassen. Dieser erste Konzertabend war ein voller Erfolg für die Kapelle und eine angenehme Unterhaltung für das Publikum. — Am heutigen Donnerstagabend findet das zweite Abonnementskonzert auf der Liebigshohe statt, zu dem Obermusikmeister Löber wieder ein sorgfältig zusammengestelltes Programm vorgesehen hat. Es werden dabei u. a. Werke von Beethoven unb Lorhing, sowie drei Reuheiten zum Bortrag kommen. Man darf auch bei dieser Beranstaltung angenehme Stunden erwarten.
•* Schwer verbrannt. Durch die Explosion einer Spirituslaterne erlitt gestern abend auf dem hiesigen Bahnhof der Aushilfsweichensteller Heinrich Sommeriad aus Münchholzhausen schwere Brandwunden. Der bedauernswerte Mann war mit dem Anbrennen der Signal- und Weichenlichter im Gießener Bahnhof, Bezirk Bergwald, beschäftigt, als plötzlich seine mit Spiritus gefüllte Anstecklaterne explodierte. Der Verunglückte mußte mit schweren Brandwunden im Gesicht und an den Händen der Chirurgischen Klinik zugeführt werden.
** Auftrieb auf dem heutigen Frank- ’ furter Schlachtviehmarkt: 170 Rinder, 1234 Kälber, 74 Schafe, 806 Schweine.
Owolkenlos, oneuer, q naib Bedeckt. ® wolkig, o Gedeckt •Keg'i'n, ¥ Schnee a Graupeln. s Nebel K Gewitter.@WindStiiie.-O-, sehr
<cichter Ost massiger Südsüdwest. Q stürmischer NordWesl Oie Pfeile fliegen mit dem winde Pie beiden Stationen stenenden zahlen geben die Temperatur an. Pie Linien verbinden Orte mit gleichem, M.f Mreresniveau umoemnneten Luftdruck
Wettervoraussage.
An der Vorderseite der nordwestlichen Störung hat die Warmluft bereits zu Bewölkung und auch in unserem Bezirk zu vereinzelten Niederschlägen geführt. Da wir durch die Störung in den Bereich ozeanischer Luftmassen gelangen, so bleibt die Witterung zunächst etwas unbeständig, und vereinzelt treten ferner Niederschläge auf. Jedoch führt der erneute Druckanstieg später wieder zu Beruhigung und zu Bewölkungsabnahme.
Wettervoraussage für Freitag: Wolkiges Wetter mit Aufheiterung, warm strichweise Niederschläge, teilweise gewitterhafter Art.
Wettervoraussage für Samstag: Wechselnde Bewölkung mit zeitweise stärkerer Aufheiterung, leichte Abkühlung wahrscheinlich.
Lufttemperaturen am 12. Juni: mittags 25 Grad Celsius abends 20 Grad; am 13. Juni: morgens 18,3 Grad. Maximum 27,8 Grad, Minimum 16,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. Juni, abends 25 Grad am 13. Juni: morgens 19,4 Grad Eelfius. — Niederschlag 0,5 mm. — Sonnenscheindauer 11Stunden.
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Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker berangezogen werden.
Nieder-Besfingen, Den 12. Juni 1929.
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