Ausgabe 
13.4.1929
 
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Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a M.

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Clllg. Deutsche Eisenbahn . Vamburg-Amerika Paket . Hamb.-Südam. Dampfsch. Hansa Dampfschiff . . . Norddeutscher Lloyd . . .

5111g. Deutsche (SrebltmtfL . Barmer Bankverein . . . Berliner Handellgejelljch. . Tommerz« und Privat-Bank Darmst. u. Nationalbank Deutsche Bank Dlskonto-Gesellschaft Ant. Dresdner Bank Miiteldeutsche Credttbank . Mctallbank.......

Reichsbank.......

hergab, stiftete jetzt ein . , i 60 000 Kronen. Dieses Legat ist dafür bestimmt, daß Kinder bedürftiger katholischer Heime in Norwegen an katholischen Schulen Unterricht erhalten können.

hielt und davon einen hohen Betrag als Legat für kranke Kinder

voll von Befürchtungen. Man sprach von der Mög­lichkeit einer Vertagung in Paris, und da es vor der heute stattfindenden Vollversammlung wirklich schwer zu sagen ist, wie sich die Verhandlungen entwickeln werden, kam f a st gar. kein G e - schäft in Gang. Zu Beginn der Börse lag An­gebot vor, das angeblich aus verängstigten Pro­vinzkreisen und aus dem Rheinlande stammte. Da diesem Angebot kaum nennenswerte Käufe resp.V Interventionsneigung der Banken gegenüberstan­den, gaben die Kurse weiter nach. Auch die er­neute Steigerung des Dollars verstimmte, ebenso wie der weiter angespannte Geldmarkt. Die Verluste gegen gestern betrugen bis zu 3 v. H., bei den schwereren Werten bis zu 5 v. H. Bayrische Motoren gingen um 6,25 v. H. zurück Deutsche Linoleum um 6 v. H., Polyphon um 7,25 v. H., und Kaliwerke bis 6,25 v. H. Kunstseideaktien gingen um fast 10 v. H. zurück; auf den Verlustabschluß ver­loren Deutsche Wolle 3 v. H. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer wenig verändert. Pfandbrief- markt noch unentwickelt. Am Geldmarkt blieben die Sätze unverändert, obwohl sich die Lage zum Medio weiter verschlechterte. Auch nach den ersten Kursen blieb die Stimmung nervös. Das Geschäft be- , wegte sich in engsten Grenzen, und nur die 4 Baissespekulation nahm hier und da Wochenend­deckungen vor, die zu kleinen Kurserholungen führten.

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3- © Forben-IndustrtL. Dynomil Nobel . . .

Scheideanstalt . . . .

Goldschmidt . . , . ,

Rütgerowerke . . . .

Metallgelellschaft. . . .

Schwejk; von 20 bis 22: Die schwarze

Montag, 22., von 20 bis 221/. Was Ihr

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Datum

6% Dt. Reichsanleihe o. 1927 .

Tt. Anll-Ablös.-Schuld mit AuS- los.»Rechten.........

DeSgl. ohne Auslos.-Rcchte . . . 7% Franks. Hyp^Bk. Goldpf. un­kündbar bis 1932.......

</*% Rheinische Hyp^Bank Liqu^ Goldpf............

A.E.G. abg. BorkriegS-Obligation., rückzahlbar 1932

4% Schweiz. Bundeöb.-Dnl..

4% Österreichische Goldrte.. . . 4,20% Oesterr. (silberne.....

4% Oesterreich, etnheitl. Rte. . . 4% Ungarische Goldrte......

4% Ungarische Staatsr. V. 1910 . 4'/-% desgl. von 1913.....

4% Ungarische Kronenrle.....

4% Türk. Zollanleche v. 1911 . . 4% Türkischs Bagdadbahn°AnI.,

Serie I...........

4°/» desgl. Serie II.......

4% Rumänen convert. Ms. . . . 4%% Rumänen Goloanll von 1913

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 14. April, von 19V- bis 22Vj älhr: Der fliegende Holländer. Montag, 15., von 19 bis 223/4: Der Aosenkavalier. Diens­tag, 16., von 19Vs bis 22V,: Othello. Mittwoch. 17., von 19V» bis nach 221/2' Der Wildschütz. Donnerstag, 18., von 19V- bis gegen 23: Carmen. Freitag, 19., von 20 bis"nach 221'?: Der Trou­badour. Samstag, 20., von 191/2 bis nach 221/t: Figaros Hochzeit. Sonntag. 21' von 19x/2 bis 22Vs Fidelio. Montag, 22., von 18 bis gegen 23: Parsifal.

Schauspielhaus. Sonntag, 14. April, von llVr ^lhr: Aufnahmeprüfung des Bühnenvcreins und der Genossenschaft; von 15Vs bis gegen 17V2: Tanzgastspiel Trude Strauß;' von 20 bis 22V4: Katharina Knie. Montag. 15., von 20 bis gegen 22V»: Paulus unter den Juden. Dienstag. 16., von 20 bis 22: Die schwarze Kugel. Mittwoch, 17., von 20 bis gegen 22' Paulus unter den Juden. Donnerstag. 18., von 20 bis 221z2 Was Ihr wollt. Freitag, 19., von 20 bis 22V7 Katharina Knie. Samstag. 20., von 20 bis 22: Einmaliges Gastspiel der Bau­hausbühne Dessau. Sonntag, 21.. von 10V2: An­fängerprüfung des Bühnenvereins und der Ge­nossenschaft; von 15 bis gegen 17Vr-' Der brave

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auch nur annähernd den Llmsang der großen Käufe vor Ostern erreichten. Sie beschränkten sich in der Hauptsache auf den Elektro- und Kalimarkt, waren jedoch ausreichend, um zusammen mit Deckungskäufen der Kulisse ver­schiedentlich Kursbesferungen herbeizusühren. Die Geschäftstätigkeit war im allgemeinen wieder ziemlich gering. Die enormen For­derungen der Gläubiger bei den Pariser Ver­handlungen riefen zunächst große Verstimmung hervor, die aber späterhin einer beruhigteren Auffassung Platz machte. Naturgemäß blieb eine stärkere Zurückhaltung bestehen, da die Aussichten noch vollkommen unklar erscheinen. Unbefriedigt war man auch über die bei den Koalitionsverhandlungen wieder zu Tage getre­tenen Schwierigkeiten, die ja nunmehr behoben sind. Außerdem verstimmte der Fortgang der verschiedenen Tarifstreitigkeiten. Der größte Llnsicherheitsfaktor war die prekäre Lage am Devisen- und Geldmarkt. Der Ultimo war zwar entgegen manchen Be­fürchtungen ziemlich glatt verlaufen, eine nen­nenswerte Entspannung konnte jedoch bis jetzt noch nicht eintreten. Die Vermögenssteuerzah­lungen haben sich jedenfalls noch nicht bemerkbar gemacht. Wie erwartet worden war, ließ der Reichsbankausweis nach dem Ultimo eine grö­ßere Entlastung vermissen, während andererseits die neuen Goldverkäufe der Reichsbank mit über 100 Millionen Mark ein nicht erwartetes Aus­maß erreicht haben. Diese Goldabgaben und der anhaltend hohe Dollarkurs liehen neue Befürch­tungen entstehen, daß die Reichsbank nunmehr wohl zu einer Diskonterhöhung gezwungen werde. Eine derartige Maßnahme dürfte aber immer noch von der Gestaltung der internationalen Geld­märkte abhängen, deren Lage nach wie vor un­durchsichtig und unsicher erscheint. Während in Reuyork zunächst eine gewisse Erleichterung eili­ge treten war, machte sich später wieder eine stärkere Anspannung fühlbar. 3n Holland blieb der Geldmarkt auch nach der Diskonterhöhung angespannt, und in Paris trat ebenfalls eine gewisse Verknappung ein. Immerhin war man befriedigt darüber, daß in London eine Diskont­erhöhung bisher nicht vvrgenommen wurde. Von ungünstigem Einfluß auf die Stimmung war die Baisse am Metall- und besonders am Kupfermarkt als Reaktion auf die vor­ausgegangene außerordentliche Hausse. Die Kup­ferwerte, wie Metallbank, Mansfelder und Otavi, erlitten mehrprozentige Kurseinbußen. Ander­seits wurden die Besserung der Arbeitsmarkt­lage, die erhöhten Produktions- und Umsahzif- fern beim Stahlverein und ein relativ günstiger Bericht über die Lage der Maschinenindustrie mit Befriedigung ausgenommen. Für Kaliaktien, die bei lebhafterem Geschäft mehrere Prozent an­ziehen konnten, regte der gute Kaliabsah im März stärker an. Ziemlich rege war die Umfatztätig- keit zeitweise auch am Elektromarkt, an dem Schuckert bevorzugt und erhöht waren. I.--G.- Farben blieben vernachlässigt im Zusammenhang mit der Nachricht, daß die Verhandlungen in Amerika augenblicklich keine größeren Fortschritte machen und die Bilanzsitzung der 3. G. auf den 15. Mai verschoben worden ist. Einiges Inter­esse machte sich dagegen für die Kohlenwerte bemerkbar. An den übrigen Märkten traten bei stillem Geschäft meist Kursabbröckelungen ein. Zum Wochenschluh wurde die Haltung allgemein , etwas schwächer im Einklang mit den neuerlichen

Kursrückgängen an der Neuhorker Börse.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

In Lieser Woche war ebenfalls keine Be­lebung festzustellen. Das Geschäft war eher noch stiller und stagnierte zeitweise fast vollkom­men. Einerseits drückten schwache überseeische No­tierungen, anderseits das etwas größer gewor­dene Angebot von Inlandsware. Aus diesen Gründen war es leicht erklärlich, daß die Hän L- ler und Käufer große Zurückhaltung bekundeten. Obwohl von der Provinz günstiges Angebot vorlag, entschlossen sich die Interessen­ten nur zögernd zu Abschlüssen. Auch die Haupt­markttage vom Montag und Mittwoch lagen sehr verödet. Abschlüsse wurden nur in einzelnen Ge­treidearten vorgenommen. Die Grundstimmung wurde jedoch im Verlaufe der Woche etwas freundlicher, da verschiedene Meldungen, in de­nen von Materialknappheit gesprochen wurde, wohl anregten, aber auf den eigentlichen Markt ganz ohne Einfluß blieben. Auch die Hausse an den amerikanischen Märkten fand eine günstige Beurteilung, doch ging auch hiervon keine Be­lebung aus, da sich der Export und die Mühlen von diesen Tatsachen nur wenig beeinflussen lie­ßen. Wie schon erwähnt, konnte die Grundstim­mung durch diese stimulierenden Momente ein freundlicheres Aussehen annehmen, das Geschäft

22.2

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Im Verlaufe machte sich eine Besserung bemerk­bar, und die Tendenz war etwas freundlicher. Ver­schiedene Deckungen bewirkten eine Besserung des Kursniveaus bis zu 1,5 v. H. Im Vordergründe standen Elektroaktien. Siemens konnten 2,75 v H., AEG. 2 o. H. und Schuckert 1,75 v. H. anziehen. Auch Zellstoff Waldhof waren bis 2 v. H. erhöht. Am Geldmarkt nannte man Tagesgeld mit 6 v. H. Der Geldmarkt war etwas leichter. Am Devisen­markt nannte man Mark gegen Dollar 4,2176, gegen Pfund 20,4750, London gegen Kabel 4,8550, gegen Paris 124,27, gegen Mailand 92,65, gegen Madrid 32,59, gegen Holland 12,0925.

Berliner Börse.

Berlin, 13. April. Die Nachrichten, die gestern im Laufe des Tages eintrafen, hatten schon nach­börslich und im Abendverkehr Kursrückgänge zur Folge gehabt. Trotz einer festen Neuyorker Börse übertrug sich diese schwache Stimmung auch auf den heutigen Wochenschluß. Man konnte deut­lich schon vorbörslich bei der Spekulation eine] starke Nervosität erkennen. Die Diskussionen waren!

konnte aber immer noch nicht in Gang kommen, da auf der anderen Seite wieder verschiedent­lich mehr Ware an den Markt tarn, die der Nach­frage vollkommen genügte. Die Preisgestaltung erfuhr von den vorteilhaften Momenten keine Berücksichtigung; es traten eher noch Rückgänge ein, da die völlige Interesselosigkeit der beteilig­ten Kreise genügte, eine weitere Erschlaffung her­beizuführen. Nur für Weizen bestand etwas mehr Nachfrage, und hier konnte auch im Zu­sammenhang damit für Weizenmehl Niederrhei­nische Qualitäten ein höherer Preis erzielt wer­den. Roggen, Hafer inl. blieben dagegen angeboten und gedruckt. Am Futtermittel­markt war Mais für Futterzwecke beste Sorten und von Roggenkleie ebenfalls beste Qualitäten angeboten und abgeschwächt, während mindere Sorten beider Arten behauptet blieben. Weizen­kleie war in geringerem Maße nachgebend. Rog­genmehl hatte kaum Geschäft, ebenso Weizen­mehl süddeutsches, doch traten hier keine Ver­luste ein.

Zum Wochenschluh kam mehr Ware an den Markt, und die Haltung wurde daraufhin schwä­cher. Die Händler blieben zurückhaltend, so daß Umsätze kaum zu verzeichnen waren. Die Preis­gestaltung erfuhr aus diesem Grunde keine Ver­änderung mehr. Auch die schwachen Notierun­gen vom Auslande verstimmten allgemein. Im Vergleich mit den Notierungen der vergangenen Woche waren Roggen, Hafer inl., Mais für Futterzwecke, Weizenkleie und Roggenkleie bis zu einer viertel Mark niedriger. Behauptet waren Sommergerste und Weizenmehl. Weizen und Weizenmehl Niederrh. Qualität konnten bis zu einer viertel Mark anziehen. Die Woche schloß zu folgenden Notierungen: Weizen 23.7524.00, Roggen 23.00, Sommergerste 24.00, Hafer inl. 24.25, Mais für Futterzwecke 23.00, Weizenmehl 33.0033.50, Niederrh. 32.5033.00, Roggen­mehl 30.0031.00, Weizenkleie 13.6513.75, Rog­genkleie 14.75.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

3m Gegensatz zu der vorigen Woche war der Auftrieb in allen Viehgattungen in dieser Woche erheblich stärker, was naturgemäß die Preis­gestaltung erheblich beeinflußte. So war am Schweinemarkt infolge der starken Be­schickung ein größerer Preiseinbruch festzustellen. Nach schleppendem Handel blieb größerer Ueber- stand. Bei Kälbern war der Auftrieb wohl auch größer; nach mäßig regem Geschäft wurde der Markt jedoch geräumt. Auch hier mußten die Preise sich einen größeren Abschlag gefallen lassen. Auf dem Rindermarkt konnte sich trotz des stärkeren Auftriebs reges Geschäft ent­wickeln, und bei weiter anziehenden Preisen wurde der Markt geräumt. Schafe hatten recht lebhaftes Geschäft aufzuweisen, die Notierungen wurden aber infolge des schwachen Auftriebs von der Notierungskommission ausgesetzt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1531 Rindern, dar­unter 310 Ochsen, 85 Bullen. 529 Kühe und 360 Färsen, ferner aus 1401 Kälbern, 134 Schafen und 5943 Schweinen. Verglichen mit dem Auf­trieb der vergangenen Woche waren 686 Rinder, 158 Kälber, 7 Schafe und 2781 Schweine mehr angetrieben.

Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen Klasse Al 60 bis 63, II 55 bis 59, B i 50 bis 54, Bullen A 53 bis 55, B 49 bis 52, Kühe A 46 bis 51, B 40 bis 45, C 36 bis 39, D 30 bis 35. Färsen A 60 bis 63, B 54 bis 59, C) 48 bis 53. Kälber Klasse B 75 bis 80, C 70 bis 74, D 62 bis 69. Schafe wurden aus den obenerwähnten Gründen nicht notiert. Schweine: B 72 bis 74, C 72 bis 75, D 72 bis 75, E 70 bis 73. Im Vergleich mit den Preisen der ver­gangenen Woche konnten Ochsen und Kühe je drei Mark, Bullen und Färsen je eine Mark anziehen, dagegen mußten Schweine bis zu sieben Mark und Kälber bis zu vier Mark im Preise nachgeben.

*

* Unter st ühung des notleidenden E i s e n e r z b a u e s des Sieg-, Lahn- und Dillgebietes. Im Preußischen Land­tag ist ein Antrag sämtlicher Fraktionen, außer den Kommunisten und den Splitterparteien, ein­gegangen, wonach in den diesjährigen Haus­halt für die Bergverwaltung eine staatliche Bei­hilfe in Höhe von 1 400 000 Mark eingesetzt werden soll. Diese Summe soll verwertet werden für den notleidenden Eisenerzbau des Sieg-, Lahn- und Dillgebietes, und zwar in der Weise, baß bis zu 0,50 Mark je Tonne ab 1. April 1929 abgesehten Eisenerzes gewährt werden soll. Reich und Preußen, bzw. Hessen für die in Ober­hessen liegenden Gruben, sollen sich an der Hilfs­maßnahme bis zur Höhe von 0,50 Mark für die Tonne Eisenerz je zur Hälfte beteiligen. Der Ab-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

®ie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 Proze

Buntes Allerlei.

Lin Foch Denkmal in Meß und Straßburg.

In der Sitzung des Metzer Munizipalrates stellte der Bürgermeister den Antrag, ein Ko­mitee zu bilden, das in gleicher Weise, wie cs in Straßburg geplant ist, die Vorbereitungen für die Errichtung eines Denkmals für Marschall Foch in Metz treffen soll. Der Antrag wurde angenommen.

Line neue Stiftung Sigrid Undsets.

Die norwegische Dichterin Sigrid Undset, die vor kurzem den Nobelpreis für Literatur er-

Franlsurt a. M.

Schluß-s 1-Uyr- Kurs | Kurs

Brief

16,50

169,44

22,18 112,54

59.27 2,515

112,64

81,45

63,64 . 12,50

73,46

sah wird auf Len preußischen Gruben auf runL 2,8 Mill. Tonnen, der Gesamtabsah auf 3 Mill. Tonnen im Jahre geschäht.

* Norddeutscher Lloyd A.-G. Der Nord­deutsche Lloyd hat von der Deutschen Dampfschiff­fahrtsgesellschaftHansa" die Mehrheit des Aktienkapitals der Dampfschiffahrtsgesellschaft Neptun" übernommen.

* Bulgarin - Zigarettenfabrik. Der Inhaber der Bulgarin-Zigarettenfabrik G. m. b. H., Dresden, S. K r e n t e r , bittet uns, mitzuteilen, daß sein Unternehmen nicht dem Reemtsmn-Konzern an- gehört, sondern daß er für feine eigne Rechnung arbeitet

* Hirsch Kupfer- u. Mefsingwerke A - G. In der G.-V. nahm Direktor Dr. Hirsch Gelegenheit, den Standpunkt der Verwaltung be­züglich der Lage des Kupfermarktes zu präzisie­ren. Die deutschen Werke würden durch den Sturz des Kupferpreises nach der außerordent­lichen Hausse kaum beunruhigt, da die Produ­zenten sich schon im vorigen Jahre stark ein­gedeckt hätten. Der amerikanische Kurs von über 20 Cents habe für Deutschland im großen und ganzen nur nominelle Bedeutung gehabt. Die Gesellschaft selbst habe ganz erheölich unter die­sem Preis eingekauft. Die Kupfersituation werde sich aller Voraussicht nach in einiger Zeit ge­klärt haben. Die Entwicklung der Gesellschaft im neuen Jahre habe den Erwartungen entsprochen. Der Auftragsbestand war erheblich. Die Werke seien für nahezu fünf Monate beseht. Im Gegen- sah zu anderen Industrien stelle der Bareingang an Zahlungen einen erfreulichen Prozentsatz des Gesamteinganges dar. Die Abrufe auf die Auf­tragsbestände liefen bisher recht zufriedenstellend ein. Die G.-D. setzte die Dividende auf 9 (i. V. 6) Prozent fest und wählte Dr. Elfes (AE.G.) neu in den Aufsichtsrat.

* H. Fuchs Waggonfabrik A.-G., Hei­delberg. Wie bereits gemeldet, führt die Ge­sellschaft zur Zeit Verhandlungen wegen Hefter« nähme der Heidelberger Fabrikanlagen durch ein westdeutsches Werk der Waggonbauindustrie. Wie WTD.-Handelsdienst erfährt, hat die Gebrüder Schondorff A.-G., Düsseldorf, vor einiger Zeit Verhandlungen mit Fuchs Waggon aufgenommen, die sich jedoch lediglich darauf beschränkten, den derzeitigen Stand von Fuchs zu prüfen. In erster Linie ist dabei der Gedanke vorherrschend ge­wesen, eventuell die Werksanlagen von Fuchs den Interessen der Gebrüder Schöndorff A.-G. dien­lich zu machen. Mit dieser Prüfung ist die Gesell­schaft zur Zeit noch beschäftigt, so daß sich ein abschließendes Urteil über die gewonnenen Ein­drücke noch nicht geben läßt. Davon jedoch dürften alle Weiterungen abhängig gemacht werden. Die Gebr.> Schöndorff A.-G. ist keineswegs gewillt, Verhandlungen über einen Verkauf oder eine sonstige Hebemahme aufzunehmen, wenn die Prü­fung der Lage bei Fuchs Waggon nicht die Mög­lichkeit ergibt, die ein gewinnbringendes Arbeiten für die Zukunft gewährleistet.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 13. April. Tendenz: zurück­haltend. Die Besorgnisse hinsichtlich der Reparationsverhandlungen bildeten das Hauptmoment der Börse und mahnten, da man auf Grund dieser Tatsache eher pessimistisch ge­stimmt ist, zur Zurückhaltung. Das Geschäft konnte daher, zumal auch zur heutigen Wochen­schlußbörse fast keine Kaufaufträge Vorlagen, nur schleppend in Gang kommen. Die feste gestrige Neuyorker Börse, sowie die weiter etwas ange­spannten internationalen Geldmarktverhältnisse wurden nur wenig beachtet. Der Baissepar - tei, die erneut einen Vorstoß vorgenommen hatte, wurde nur wenig Widerstand entgegengebracht, da auch noch andere ungünstige Momente verstimmten. Doch blieben zur ersten Notiz wider Erwarten die Kursrückgänge ziemlich minimal. Das Geschäft kannte jedoch aus diesem Grunde keine nennens­werte Belebung erfahren. Neue Nachrichten aus Paris liehen in Börsenkreisen doch wieder die Hoff­nung a«fkommen, daß noch ein günstiger Ausgang der Verhandlungen herbeigeführt werden könnte. Etwas stärker angeboten waren nur I.-G.-Farben mit minus 1,75 v. H., Westeregeln minus 2,5 v. H. Dieses Papier war auch nach den letzttägigen Kau­en aus dem Auslande von dieser Seite etwas tärfer angeboten. Auch Kupferwerte im Zusammen­hang wit der Kupferpreisermäßigung etwas stär­ker angeboten. Mansfelder eröffneten 2,5 v. H. nie­driger. An den übrigen Märkten waren die Ver­luste sehr klein, teilweise waren sogar kleine Ge­winne zu verzeichnen. AEG. verloren 0,25 v. H., Ehade-Akticn dagegen etwas gefragter und 1 Mark höher. Von Bankwerten zogen Reichsbankanteile 1,25 d. H. an. Glanzstoff minus 3 v. H. Einiges Interesse machte sich für Norddeutscher Lloyd auf den Erwerb der Majorität der Neptun-Dampfschiff­werft geltend. Gut behauptet blieben Bemberg. Renten still. Anleihen ohne Option etwas höher.

Umgeitalt dar vorhanc ironischer Neuanlag Auftraggeb Einheit bih

Anlage

Hierbei wir der» geach u

Ich verweis und Entwüd

Eberhar

Berlin

Kurs Kurs 12 4. j 13 4."

Lombardzinsfuß 7,5 Pr<

Berlin 12- April______

französische 'Jlotcn . . . . Holländische Noren...... Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deulsch^Oestcrr.ä 100 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten

Geld

16,44

168,76

22,10

112.10

59,03

2,495

112,20

81,13

63,36

12,44

73,16

Frankfurt a M.

Berlin

Schluß» Kurs

t-Uhr Kurs

Schluß-lAufana

Kurs

Kurs

Datum

12.4.

13.4.

12-4.

13-4.

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174,75

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Bergmann . ......

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225

228,5

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Eleklr. Lieferungen....

10

167,5

170,25

166,5

Licht und Kraft.....

10

217,75

219,75

217,5

139,75

Felten L Guilleaume. . .

. 6

140.5

142,5

Ges. f. (ilettr. Untern.. . .

10

233

234

233

Hamb. Elektr. Werte . . .

10

147,5

147

Rhein. (Eleftr.......

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Schief. Cleftr.......

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213,25

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242,5

246

241,5

Siemens & Hall ko ....

12

392,25

392

395,75

156,25

390,5

TranLradio . . .....

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Lahmeyer & Co......

10

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174,5

79,25

Buderus ........

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125

124,75

126,25

124.6

Essener Steinkohle ....

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126,25

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Gelsenkirchener ... f.

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133

132,6

134,5

133,25

Harvener ......

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137,5

139,25

138,25

Hoesch Eisen. ......

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126

124.9

Ilse Bergbutt ......

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215

215

210.5

Älöcknerwerke ......

I

108

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106,25

NölnMeuessen. . . . . .

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119,25

Mansfelder.......

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137

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Oberfchlef. Eisend. Bedarf.

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105.25

Phönix Bergbau.....

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291,75

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Rheinstahl s. % Jahr 4y2

124,5

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Kaliwerk Salzdetfurth . .

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Berlin

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Datum

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Bemberg.........ii

_

316 5

Zellstosi Waldhos.....12

270,5

270

273

270,5

Zcllswss Aschassenburg ... 12

190

190,5

Eharlottcuburger Wasser ... 7

116,25

115

Dessauer Gas........8

_

-

215,75

213.95

Daimler Motoren......0

62

75

Deutsche Maschinen-Fabrik . . 0

_

56

55

Adlerwerle ftleoec......6

52

52

Ludw. Locwe..... . 10

_

213 5

215

_

Orenstein & Koppel ..... 5

_

96

Leonhard Tietz . ...... 6

_

301

297

Bamag Meguin ....... 0

_

Franks. Maschinen ...... 6

Gritzner..... 11

63,65

86

63

63,9 R5,25

Heyligcnstacdt .......O

12

_

Iunghans. ......... 4

71,25

71,25

_

Lechwerke. .....8

115,25

115,25

Mainlraliwcrke........

117,5

_

_

Miag............

Rekarsulmer ...... ..8

130,5

18,5

130,5

18

130,5

Peters Union ........ 8

117,5

119

Gebr. Roeder ....... 10

114

Boigt & Haessncr......8

213

_

213

Südd. Zucker........8

154,5

154

12. - pril

13. April

Am.liche Geld

Dotierung Brie»

Amtliche Notierung

Geld 1 Brie

Am st-- Nolt

169,06

169,40

i69,15

169 49

Buen.-Aire

1,773

1,777

1,772

1,776

Brss. Antw-

58,49

58,61

58,51

58,63

Christiania.

112,31

112,53

112,34

112,56

Kopenhagen

112,29

112,51

112,34

112,56

Stockholm .

112,41

112,63

112,48

112,70

Helsingfors.

10,588

10,608

10,595

10,615

Italien. . .

22,045

22,085

22,09

22,13

London. . .

20,443

20,483

20,454

20,494

Neuport . .

4,2150

4,2195

4,2130

4,2210

Paris. . . .

Schwei; ..

16,455

16,495

16,46

16,50

81,08

81,24

81,115

81,275

Spanien.

62,81

62,93

62,84

62,96

Japan . . . Nio de Jan

1,874

1,878

1,878

1,882

0,497

0,499

0,500

0,502

Wien in D-- Oest. abgcst

59,14

59,26

59,18

59,30

Prag . . .

12,463

12,433

12,466

12,486

Belirad . .

7,403

7,417

7,407

7,421

Budapest. . Bul arten

73,34

73,48

73,37

73,51

3,04 z

,048

>,047

3,053

Lissabon Tanvo

18,85

81,86

18,85

18,89

1,7t

18,89

81,72

81,88

Konst ntin.

.,097

2,101

2,078

2,082

Alben.

5,465

5,473

5,47

5,48

Canada

4,186

4,194

4.181

4,189

llrn uav

4,196

4,204

4.186

4,194

Cairo . .

20,97

21,01

20,98

21,02

Berlin, 12. April

Geld

"iel ""

2uiuriiün.'<i)e Noten.....

Belgische Noten .......

Dänische Noren........

Englische Noten........

4,216

58,40

112,03

20,45

4,236

58,64

112,47

20,53