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Clllg. Deutsche Eisenbahn . Vamburg-Amerika Paket . Hamb.-Südam. Dampfsch. Hansa Dampfschiff . . . Norddeutscher Lloyd . . .
5111g. Deutsche (SrebltmtfL . Barmer Bankverein . . . Berliner Handellgejelljch. . Tommerz« und Privat-Bank Darmst. u. Nationalbank Deutsche Bank Dlskonto-Gesellschaft Ant. Dresdner Bank Miiteldeutsche Credttbank . Mctallbank.......
Reichsbank.......
hergab, stiftete jetzt ein . , i 60 000 Kronen. Dieses Legat ist dafür bestimmt, daß Kinder bedürftiger katholischer Heime in Norwegen an katholischen Schulen Unterricht erhalten können.
hielt und davon einen hohen Betrag als Legat für kranke Kinder
voll von Befürchtungen. Man sprach von der Möglichkeit einer Vertagung in Paris, und da es vor der heute stattfindenden Vollversammlung wirklich schwer zu sagen ist, wie sich die Verhandlungen entwickeln werden, kam f a st gar. kein G e - schäft in Gang. Zu Beginn der Börse lag Angebot vor, das angeblich aus verängstigten Provinzkreisen und aus dem Rheinlande stammte. Da diesem Angebot kaum nennenswerte Käufe resp.V Interventionsneigung der Banken gegenüberstanden, gaben die Kurse weiter nach. Auch die erneute Steigerung des Dollars verstimmte, ebenso wie der weiter angespannte Geldmarkt. Die Verluste gegen gestern betrugen bis zu 3 v. H., bei den schwereren Werten bis zu 5 v. H. Bayrische Motoren gingen um 6,25 v. H. zurück Deutsche Linoleum um 6 v. H., Polyphon um 7,25 v. H., und Kaliwerke bis 6,25 v. H. Kunstseideaktien gingen um fast 10 v. H. zurück; auf den Verlustabschluß verloren Deutsche Wolle 3 v. H. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer wenig verändert. Pfandbrief- markt noch unentwickelt. Am Geldmarkt blieben die Sätze unverändert, obwohl sich die Lage zum Medio weiter verschlechterte. Auch nach den ersten Kursen blieb die Stimmung nervös. Das Geschäft be- , wegte sich in engsten Grenzen, und nur die 4 Baissespekulation nahm hier und da Wochenenddeckungen vor, die zu kleinen Kurserholungen führten.
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Scheideanstalt . . . .
Goldschmidt . . , . ,
Rütgerowerke . . . .
Metallgelellschaft. . . .
Schwejk; von 20 bis 22: Die schwarze
Montag, 22., von 20 bis 221/. Was Ihr
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Datum
6% Dt. Reichsanleihe o. 1927 .
Tt. Anll-Ablös.-Schuld mit AuS- los.»Rechten.........
DeSgl. ohne Auslos.-Rcchte . . . 7% Franks. Hyp^Bk. Goldpf. unkündbar bis 1932.......
<’/*% Rheinische Hyp^Bank Liqu^ Goldpf............
A.E.G. abg. BorkriegS-Obligation., rückzahlbar 1932
4% Schweiz. Bundeöb.-Dnl..
4% Österreichische Goldrte.. . . 4,20% Oesterr. (silberne.....
4% Oesterreich, etnheitl. Rte. . . 4% Ungarische Goldrte......
4% Ungarische Staatsr. V. 1910 . 4'/-% desgl. von 1913.....
4% Ungarische Kronenrle.....
4% Türk. Zollanleche v. 1911 . . 4% Türkischs Bagdadbahn°AnI.,
Serie I...........
4°/» desgl. Serie II.......
4% Rumänen convert. Ms. . . . 4%% Rumänen Goloanll von 1913
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 14. April, von 19V- bis 22Vj älhr: Der fliegende Holländer. Montag, 15., von 19 bis 223/4: Der Aosenkavalier. Dienstag, 16., von 19Vs bis 22V,: Othello. Mittwoch. 17., von 19V» bis nach 221/2' Der Wildschütz. Donnerstag, 18., von 19V- bis gegen 23: Carmen. Freitag, 19., von 20 bis"nach 221'?: Der Troubadour. Samstag, 20., von 191/2 bis nach 221/t: Figaros Hochzeit. Sonntag. 21' von 19x/2 bis 22Vs Fidelio. Montag, 22., von 18 bis gegen 23: Parsifal.
Schauspielhaus. Sonntag, 14. April, von llVr ^lhr: Aufnahmeprüfung des Bühnenvcreins und der Genossenschaft; von 15Vs bis gegen 17V2: Tanzgastspiel Trude Strauß;' von 20 bis 22V4: Katharina Knie. Montag. 15., von 20 bis gegen 22V»: Paulus unter den Juden. Dienstag. 16., von 20 bis 22: Die schwarze Kugel. Mittwoch, 17., von 20 bis gegen 22' Paulus unter den Juden. Donnerstag. 18., von 20 bis 221z2 Was Ihr wollt. Freitag, 19., von 20 bis 22V7 Katharina Knie. Samstag. 20., von 20 bis 22: Einmaliges Gastspiel der Bauhausbühne Dessau. Sonntag, 21.. von 10V2: Anfängerprüfung des Bühnenvereins und der Genossenschaft; von 15 bis gegen 17Vr-' Der brave
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auch nur annähernd den Llmsang der großen Käufe vor Ostern erreichten. Sie beschränkten sich in der Hauptsache auf den Elektro- und Kalimarkt, waren jedoch ausreichend, um zusammen mit Deckungskäufen der Kulisse verschiedentlich Kursbesferungen herbeizusühren. Die Geschäftstätigkeit war im allgemeinen wieder ziemlich gering. Die enormen Forderungen der Gläubiger bei den Pariser Verhandlungen riefen zunächst große Verstimmung hervor, die aber späterhin einer beruhigteren Auffassung Platz machte. Naturgemäß blieb eine stärkere Zurückhaltung bestehen, da die Aussichten noch vollkommen unklar erscheinen. Unbefriedigt war man auch über die bei den Koalitionsverhandlungen wieder zu Tage getretenen Schwierigkeiten, die ja nunmehr behoben sind. Außerdem verstimmte der Fortgang der verschiedenen Tarifstreitigkeiten. Der größte Llnsicherheitsfaktor war die prekäre Lage am Devisen- und Geldmarkt. Der Ultimo war zwar entgegen manchen Befürchtungen ziemlich glatt verlaufen, eine nennenswerte Entspannung konnte jedoch bis jetzt noch nicht eintreten. Die Vermögenssteuerzahlungen haben sich jedenfalls noch nicht bemerkbar gemacht. Wie erwartet worden war, ließ der Reichsbankausweis nach dem Ultimo eine größere Entlastung vermissen, während andererseits die neuen Goldverkäufe der Reichsbank mit über 100 Millionen Mark ein nicht erwartetes Ausmaß erreicht haben. Diese Goldabgaben und der anhaltend hohe Dollarkurs liehen neue Befürchtungen entstehen, daß die Reichsbank nunmehr wohl zu einer Diskonterhöhung gezwungen werde. Eine derartige Maßnahme dürfte aber immer noch von der Gestaltung der internationalen Geldmärkte abhängen, deren Lage nach wie vor undurchsichtig und unsicher erscheint. Während in Reuyork zunächst eine gewisse Erleichterung eilige treten war, machte sich später wieder eine stärkere Anspannung fühlbar. 3n Holland blieb der Geldmarkt auch nach der Diskonterhöhung angespannt, und in Paris trat ebenfalls eine gewisse Verknappung ein. Immerhin war man befriedigt darüber, daß in London eine Diskonterhöhung bisher nicht vvrgenommen wurde. Von ungünstigem Einfluß auf die Stimmung war die Baisse am Metall- und besonders am Kupfermarkt als Reaktion auf die vorausgegangene außerordentliche Hausse. Die Kupferwerte, wie Metallbank, Mansfelder und Otavi, erlitten mehrprozentige Kurseinbußen. Anderseits wurden die Besserung der Arbeitsmarktlage, die erhöhten Produktions- und Umsahzif- fern beim Stahlverein und ein relativ günstiger Bericht über die Lage der Maschinenindustrie mit Befriedigung ausgenommen. Für Kaliaktien, die bei lebhafterem Geschäft mehrere Prozent anziehen konnten, regte der gute Kaliabsah im März stärker an. Ziemlich rege war die Umfatztätig- keit zeitweise auch am Elektromarkt, an dem Schuckert bevorzugt und erhöht waren. I.--G.- Farben blieben vernachlässigt im Zusammenhang mit der Nachricht, daß die Verhandlungen in Amerika augenblicklich keine größeren Fortschritte machen und die Bilanzsitzung der 3. G. auf den 15. Mai verschoben worden ist. Einiges Interesse machte sich dagegen für die Kohlenwerte bemerkbar. An den übrigen Märkten traten bei stillem Geschäft meist Kursabbröckelungen ein. Zum Wochenschluh wurde die Haltung allgemein , etwas schwächer im Einklang mit den neuerlichen
Kursrückgängen an der Neuhorker Börse.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
In Lieser Woche war ebenfalls keine Belebung festzustellen. Das Geschäft war eher noch stiller und stagnierte zeitweise fast vollkommen. Einerseits drückten schwache überseeische Notierungen, anderseits das etwas größer gewordene Angebot von Inlandsware. Aus diesen Gründen war es leicht erklärlich, daß die Hän L- ler und Käufer große Zurückhaltung bekundeten. Obwohl von der Provinz günstiges Angebot vorlag, entschlossen sich die Interessenten nur zögernd zu Abschlüssen. Auch die Hauptmarkttage vom Montag und Mittwoch lagen sehr verödet. Abschlüsse wurden nur in einzelnen Getreidearten vorgenommen. Die Grundstimmung wurde jedoch im Verlaufe der Woche etwas freundlicher, da verschiedene Meldungen, in denen von Materialknappheit gesprochen wurde, wohl anregten, aber auf den eigentlichen Markt ganz ohne Einfluß blieben. Auch die Hausse an den amerikanischen Märkten fand eine günstige Beurteilung, doch ging auch hiervon keine Belebung aus, da sich der Export und die Mühlen von diesen Tatsachen nur wenig beeinflussen ließen. Wie schon erwähnt, konnte die Grundstimmung durch diese stimulierenden Momente ein freundlicheres Aussehen annehmen, das Geschäft
22.2
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10,7 j
10,5
10,25
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Im Verlaufe machte sich eine Besserung bemerkbar, und die Tendenz war etwas freundlicher. Verschiedene Deckungen bewirkten eine Besserung des Kursniveaus bis zu 1,5 v. H. Im Vordergründe standen Elektroaktien. Siemens konnten 2,75 v H., AEG. 2 o. H. und Schuckert 1,75 v. H. anziehen. Auch Zellstoff Waldhof waren bis 2 v. H. erhöht. Am Geldmarkt nannte man Tagesgeld mit 6 v. H. Der Geldmarkt war etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2176, gegen Pfund 20,4750, London gegen Kabel 4,8550, gegen Paris 124,27, gegen Mailand 92,65, gegen Madrid 32,59, gegen Holland 12,0925.
Berliner Börse.
Berlin, 13. April. Die Nachrichten, die gestern im Laufe des Tages eintrafen, hatten schon nachbörslich und im Abendverkehr Kursrückgänge zur Folge gehabt. Trotz einer festen Neuyorker Börse übertrug sich diese schwache Stimmung auch auf den heutigen Wochenschluß. Man konnte deutlich schon vorbörslich bei der Spekulation eine] starke Nervosität erkennen. Die Diskussionen waren!
konnte aber immer noch nicht in Gang kommen, da auf der anderen Seite wieder verschiedentlich mehr Ware an den Markt tarn, die der Nachfrage vollkommen genügte. Die Preisgestaltung erfuhr von den vorteilhaften Momenten keine Berücksichtigung; es traten eher noch Rückgänge ein, da die völlige Interesselosigkeit der beteiligten Kreise genügte, eine weitere Erschlaffung herbeizuführen. Nur für Weizen bestand etwas mehr Nachfrage, und hier konnte auch im Zusammenhang damit für Weizenmehl Niederrheinische Qualitäten ein höherer Preis erzielt werden. Roggen, Hafer inl. blieben dagegen angeboten und gedruckt. Am Futtermittelmarkt war Mais für Futterzwecke beste Sorten und von Roggenkleie ebenfalls beste Qualitäten angeboten und abgeschwächt, während mindere Sorten beider Arten behauptet blieben. Weizenkleie war in geringerem Maße nachgebend. Roggenmehl hatte kaum Geschäft, ebenso Weizenmehl süddeutsches, doch traten hier keine Verluste ein.
Zum Wochenschluh kam mehr Ware an den Markt, und die Haltung wurde daraufhin schwächer. Die Händler blieben zurückhaltend, so daß Umsätze kaum zu verzeichnen waren. Die Preisgestaltung erfuhr aus diesem Grunde keine Veränderung mehr. Auch die schwachen Notierungen vom Auslande verstimmten allgemein. Im Vergleich mit den Notierungen der vergangenen Woche waren Roggen, Hafer inl., Mais für Futterzwecke, Weizenkleie und Roggenkleie bis zu einer viertel Mark niedriger. Behauptet waren Sommergerste und Weizenmehl. Weizen und Weizenmehl Niederrh. Qualität konnten bis zu einer viertel Mark anziehen. Die Woche schloß zu folgenden Notierungen: Weizen 23.75—24.00, Roggen 23.00, Sommergerste 24.00, Hafer inl. 24.25, Mais für Futterzwecke 23.00, Weizenmehl 33.00—33.50, Niederrh. 32.50—33.00, Roggenmehl 30.00—31.00, Weizenkleie 13.65—13.75, Roggenkleie 14.75.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
3m Gegensatz zu der vorigen Woche war der Auftrieb in allen Viehgattungen in dieser Woche erheblich stärker, was naturgemäß die Preisgestaltung erheblich beeinflußte. So war am Schweinemarkt infolge der starken Beschickung ein größerer Preiseinbruch festzustellen. Nach schleppendem Handel blieb größerer Ueber- stand. Bei Kälbern war der Auftrieb wohl auch größer; nach mäßig regem Geschäft wurde der Markt jedoch geräumt. Auch hier mußten die Preise sich einen größeren Abschlag gefallen lassen. Auf dem Rindermarkt konnte sich trotz des stärkeren Auftriebs reges Geschäft entwickeln, und bei weiter anziehenden Preisen wurde der Markt geräumt. Schafe hatten recht lebhaftes Geschäft aufzuweisen, die Notierungen wurden aber infolge des schwachen Auftriebs von der Notierungskommission ausgesetzt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1531 Rindern, darunter 310 Ochsen, 85 Bullen. 529 Kühe und 360 Färsen, ferner aus 1401 Kälbern, 134 Schafen und 5943 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 686 Rinder, 158 Kälber, 7 Schafe und 2781 Schweine mehr angetrieben.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen Klasse Al 60 bis 63, II 55 bis 59, B i 50 bis 54, Bullen A 53 bis 55, B 49 bis 52, Kühe A 46 bis 51, B 40 bis 45, C 36 bis 39, D 30 bis 35. Färsen A 60 bis 63, B 54 bis 59, C) 48 bis 53. Kälber Klasse B 75 bis 80, C 70 bis 74, D 62 bis 69. Schafe wurden aus den obenerwähnten Gründen nicht notiert. Schweine: B 72 bis 74, C 72 bis 75, D 72 bis 75, E 70 bis 73. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche konnten Ochsen und Kühe je drei Mark, Bullen und Färsen je eine Mark anziehen, dagegen mußten Schweine bis zu sieben Mark und Kälber bis zu vier Mark im Preise nachgeben.
*
* Unter st ühung des notleidenden E i s e n e r z b a u e s des Sieg-, Lahn- und Dillgebietes. Im Preußischen Landtag ist ein Antrag sämtlicher Fraktionen, außer den Kommunisten und den Splitterparteien, eingegangen, wonach in den diesjährigen Haushalt für die Bergverwaltung eine staatliche Beihilfe in Höhe von 1 400 000 Mark eingesetzt werden soll. Diese Summe soll verwertet werden für den notleidenden Eisenerzbau des Sieg-, Lahn- und Dillgebietes, und zwar in der Weise, baß bis zu 0,50 Mark je Tonne ab 1. April 1929 abgesehten Eisenerzes gewährt werden soll. Reich und Preußen, bzw. Hessen für die in Oberhessen liegenden Gruben, sollen sich an der Hilfsmaßnahme bis zur Höhe von 0,50 Mark für die Tonne Eisenerz je zur Hälfte beteiligen. Der Ab-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
®ie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 Proze
Buntes Allerlei.
Lin Foch Denkmal in Meß und Straßburg.
In der Sitzung des Metzer Munizipalrates stellte der Bürgermeister den Antrag, ein Komitee zu bilden, das in gleicher Weise, wie cs in Straßburg geplant ist, die Vorbereitungen für die Errichtung eines Denkmals für Marschall Foch in Metz treffen soll. Der Antrag wurde angenommen.
Line neue Stiftung Sigrid Undsets.
Die norwegische Dichterin Sigrid Undset, die vor kurzem den Nobelpreis für Literatur er-
Franlsurt a. M.
Schluß-s 1-Uyr- Kurs | Kurs
Brief
16,50
169,44
22,18 112,54
59.27 2,515
112,64
81,45
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73,46
sah wird auf Len preußischen Gruben auf runL 2,8 Mill. Tonnen, der Gesamtabsah auf 3 Mill. Tonnen im Jahre geschäht.
* Norddeutscher Lloyd A.-G. Der Norddeutsche Lloyd hat von der Deutschen Dampfschifffahrtsgesellschaft „Hansa" die Mehrheit des Aktienkapitals der Dampfschiffahrtsgesellschaft „Neptun" übernommen.
* Bulgarin - Zigarettenfabrik. Der Inhaber der Bulgarin-Zigarettenfabrik G. m. b. H., Dresden, S. K r e n t e r , bittet uns, mitzuteilen, daß sein Unternehmen nicht dem Reemtsmn-Konzern an- gehört, sondern daß er für feine eigne Rechnung arbeitet
* Hirsch Kupfer- u. Mefsingwerke A - G. In der G.-V. nahm Direktor Dr. Hirsch Gelegenheit, den Standpunkt der Verwaltung bezüglich der Lage des Kupfermarktes zu präzisieren. Die deutschen Werke würden durch den Sturz des Kupferpreises nach der außerordentlichen Hausse kaum beunruhigt, da die Produzenten sich schon im vorigen Jahre stark eingedeckt hätten. Der amerikanische Kurs von über 20 Cents habe für Deutschland im großen und ganzen nur nominelle Bedeutung gehabt. Die Gesellschaft selbst habe ganz erheölich unter diesem Preis eingekauft. Die Kupfersituation werde sich aller Voraussicht nach in einiger Zeit geklärt haben. Die Entwicklung der Gesellschaft im neuen Jahre habe den Erwartungen entsprochen. Der Auftragsbestand war erheblich. Die Werke seien für nahezu fünf Monate beseht. Im Gegen- sah zu anderen Industrien stelle der Bareingang an Zahlungen einen erfreulichen Prozentsatz des Gesamteinganges dar. Die Abrufe auf die Auftragsbestände liefen bisher recht zufriedenstellend ein. Die G.-D. setzte die Dividende auf 9 (i. V. 6) Prozent fest und wählte Dr. Elfes (AE.G.) neu in den Aufsichtsrat.
* H. Fuchs Waggonfabrik A.-G., Heidelberg. Wie bereits gemeldet, führt die Gesellschaft zur Zeit Verhandlungen wegen Hefter« nähme der Heidelberger Fabrikanlagen durch ein westdeutsches Werk der Waggonbauindustrie. Wie WTD.-Handelsdienst erfährt, hat die Gebrüder Schondorff A.-G., Düsseldorf, vor einiger Zeit Verhandlungen mit Fuchs Waggon aufgenommen, die sich jedoch lediglich darauf beschränkten, den derzeitigen Stand von Fuchs zu prüfen. In erster Linie ist dabei der Gedanke vorherrschend gewesen, eventuell die Werksanlagen von Fuchs den Interessen der Gebrüder Schöndorff A.-G. dienlich zu machen. Mit dieser Prüfung ist die Gesellschaft zur Zeit noch beschäftigt, so daß sich ein abschließendes Urteil über die gewonnenen Eindrücke noch nicht geben läßt. Davon jedoch dürften alle Weiterungen abhängig gemacht werden. Die Gebr.> Schöndorff A.-G. ist keineswegs gewillt, Verhandlungen über einen Verkauf oder eine sonstige Hebemahme aufzunehmen, wenn die Prüfung der Lage bei Fuchs Waggon nicht die Möglichkeit ergibt, die ein gewinnbringendes Arbeiten für die Zukunft gewährleistet.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 13. April. Tendenz: zurückhaltend. — Die Besorgnisse hinsichtlich der Reparationsverhandlungen bildeten das Hauptmoment der Börse und mahnten, da man auf Grund dieser Tatsache eher pessimistisch gestimmt ist, zur Zurückhaltung. Das Geschäft konnte daher, zumal auch zur heutigen Wochenschlußbörse fast keine Kaufaufträge Vorlagen, nur schleppend in Gang kommen. Die feste gestrige Neuyorker Börse, sowie die weiter etwas angespannten internationalen Geldmarktverhältnisse wurden nur wenig beachtet. Der Baissepar - tei, die erneut einen Vorstoß vorgenommen hatte, wurde nur wenig Widerstand entgegengebracht, da auch noch andere ungünstige Momente verstimmten. Doch blieben zur ersten Notiz wider Erwarten die Kursrückgänge ziemlich minimal. Das Geschäft kannte jedoch aus diesem Grunde keine nennenswerte Belebung erfahren. Neue Nachrichten aus Paris liehen in Börsenkreisen doch wieder die Hoffnung a«fkommen, daß noch ein günstiger Ausgang der Verhandlungen herbeigeführt werden könnte. Etwas stärker angeboten waren nur I.-G.-Farben mit minus 1,75 v. H., Westeregeln minus 2,5 v. H. Dieses Papier war auch nach den letzttägigen Kauen aus dem Auslande von dieser Seite etwas tärfer angeboten. Auch Kupferwerte im Zusammenhang wit der Kupferpreisermäßigung etwas stärker angeboten. Mansfelder eröffneten 2,5 v. H. niedriger. An den übrigen Märkten waren die Verluste sehr klein, teilweise waren sogar kleine Gewinne zu verzeichnen. AEG. verloren 0,25 v. H., Ehade-Akticn dagegen etwas gefragter und 1 Mark höher. Von Bankwerten zogen Reichsbankanteile 1,25 d. H. an. Glanzstoff minus 3 v. H. Einiges Interesse machte sich für Norddeutscher Lloyd auf den Erwerb der Majorität der Neptun-Dampfschiffwerft geltend. Gut behauptet blieben Bemberg. Renten still. Anleihen ohne Option etwas höher.
Umgeitalt dar vorhanc ironischer Neuanlag Auftraggeb Einheit bih
Anlage
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Ich verweis und Entwüd
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Berlin
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Norwegische Noten......
Deulsch^Oestcrr.ä 100 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten
Geld
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168,76
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112.10
59,03
2,495
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Berlin
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Felten L Guilleaume. . .
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Ges. f. (ilettr. Untern.. . .
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190
190,5
Eharlottcuburger Wasser ... 7
—
—
116,25
115
Dessauer Gas........8
_
-
215,75
213.95
Daimler Motoren......0
62
75
Deutsche Maschinen-Fabrik . . 0
_
56
55
Adlerwerle ftleoec......6
52
—
52
Ludw. Locwe..... . 10
_
213 5
215
——
_
Orenstein & Koppel ..... 5
—
_
96
Leonhard Tietz . ...... 6
—
_
301
297
Bamag Meguin ....... 0
—
_
Franks. Maschinen ...... 6
Gritzner..... 11
63,65
86
63
63,9 R5,25
—
Heyligcnstacdt .......O
12
_
Iunghans. ......... 4
71,25
71,25
_
Lechwerke. .....8
115,25
115,25
Mainlraliwcrke........
117,5
_
_
Miag............
Rekarsulmer ...... ..8
130,5
18,5
—
130,5
18
130,5
Peters Union ........ 8
117,5
119
Gebr. Roeder ....... 10
114
Boigt & Haessncr......8
213
_
213
Südd. Zucker........8
154,5
—
154
—
12. - pril
13. April
Am.liche Geld
Dotierung Brie»
Amtliche Notierung
Geld 1 Brie
Am st-- Nolt
169,06
169,40
i69,15
169 49
Buen.-Aire
1,773
1,777
1,772
1,776
Brss. Antw-
58,49
58,61
58,51
58,63
Christiania.
112,31
112,53
112,34
112,56
Kopenhagen
112,29
112,51
112,34
112,56
Stockholm .
112,41
112,63
112,48
112,70
Helsingfors.
10,588
10,608
10,595
10,615
Italien. . .
22,045
22,085
22,09
22,13
London. . .
20,443
20,483
20,454
20,494
Neuport . .
4,2150
4,2195
4,2130
4,2210
Paris. . . .
Schwei; ..
16,455
16,495
16,46
16,50
81,08
81,24
81,115
81,275
Spanien.
62,81
62,93
62,84
62,96
Japan . . . Nio de Jan
1,874
1,878
1,878
1,882
0,497
0,499
0,500
0,502
Wien in D-- Oest. abgcst
59,14
59,26
59,18
59,30
Prag • . . .
12,463
12,433
12,466
12,486
Belirad . .
7,403
7,417
7,407
7,421
Budapest. . Bul arten
73,34
73,48
73,37
73,51
3,04 z
,048
>,047
3,053
Lissabon Tanvo
18,85
81,86
18,85
18,89
■1,7t
18,89
81,72
81,88
Konst ntin.
.,097
2,101
2,078
2,082
Alben.
5,465
5,473
5,47
5,48
Canada
4,186
4,194
4.181
4,189
llrn uav
4,196
4,204
4.186
4,194
Cairo . .
20,97
21,01
20,98
21,02
Berlin, 12. April
Geld
"iel ""
2uiuriiün.'<i)e Noten.....
Belgische Noten .......
Dänische Noren........
Englische Noten........
4,216
58,40
112,03
20,45
4,236
58,64
112,47
20,53


