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Nr. 86 Dritter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)Samstag, sZ. April 1920
Wandern und Reisen • Bäder und Sommerfrischen.
Oie Landschaft des ersten Frühlings.
Von Alfons paquet.
Die Bergstraße — daS ist für uns nicht nur die uralte Römerftratze, die am Saum des Odenwaldes entlangzog, sozusagen ein Doppel- gleise der bedeutenderen Römerftrahe, auf der anderen Rheinseite drüben. Es ist die erste Landschaft südlich der Mainlinie, die schon ganz den Eindruck von Süddeutschland erweckt. Der Odenwald mit seinen sanften, meergleich wogenden Höhen hat etwas Geheimnisvolles. Der leichtgesprenkelte violettbraune Boden der Buchenwälder deckt alte Fährten Mauerreste verschollener Burgen. Da sind immer wieder auf den Höhen die Felsenmeere, die erstarrter Lava gleichen. In schmalen, vom Bedräng der Daumwipfel verfinsterten Tälern stehen zerbröckelte Kruzifixe, zum Schweigen gekommene Mühlen. Doch die Bergstraße ist die breite, sonnige Landschaft, vor der daS graugrüne Meer des Odenwaldes halt macht wie mit einem einzigen Saum. In der Höhe reiht sich Kuppe an Kuppe, jede breit und behaglich gelagert, keine ohne einen Turm, ein Gemäuer, das Aussicht bietet. Wälder kommen von diesen Höhen, sie fließen ins Tal hinab, sie zeigen über Weinbergen und hellen Wiesen ihre durchsichtigen Ränder.
Nirgends schließen sich die geraden Pfeiler der Buchenstämme, die Spitzbogen der Wipfel feierlicher zusammen als an jener Stelle, nicht weit von Auerbach, die Rotgottes heißt. Im Waldboden freigelegt sind die Grundmauern einer längst verschwundenen Kirche. Roch wird dort jedes Jahr ein Gottesdienst abgehalten. Wie ere- mitenhaft einsam ist doch vieles in der Rähe dieser freundlichen kleinen Städte, der vielen Dörfer. die zwischen Darmstadt und Heidelberg zu finden sind, an der Bahn und an der Autostraße und abseits auf Hügeln und in Seitentälern. Sie sind wie eine lockere Kette von hellen Häusergruppen, zuweilen sind schon Gebäude aus dem roten Reckarsandstein hineingemischt, diese stehen besonders gut in den Pfirsichblüten und Apfelblüten deS Frühlings, im roten Schwarzdorn des Sommers und im kupferigen Herbstlaub. Doch gibt es auch alte Fachwerkhäuser, grobes Bauerntum neben den Sommerwohnungen, die sich die Stadtleute von Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg und Mannheim an die Bergstraße gebaut haben.
In diesem Landstrich verdient der Frühling seinen schönen Ramen wirklich. Er ist zeitiger da als sonst in Deutschland, es ist, als nähme er von hier seinen Ausgang. An der Bergstraße beginnt in der Regel im April*) daS Blühen, dieses duftige, lockere Schäumen der Ratur, das sich in weißen und rosa Dlütenströmen zögernd fortsetzt und am mittleren Rhein noch den Mai vollkommen ausfüllt. An der Bergstraße mischen sich unmittelbar vor den Wäldern die Obstgärten, die Blumengärten, die Deerengärten, die Treibhäuser. Durch die Felder ziehen hohe schattige Alleen. Lieber Gartenmauern hängen die Ranken. Lleber- all ein reiches pflanzliches Leben, aus dem zuerst das Blühen der fremden Gäste, der Mandeln und Pfirsiche, hervorbricht. Der Derghang ist breit und sanft wie ein Kanapee. Alles ist der Sonne offen, alles atmet Wärme. Hm paradiesisch zu sein, müßte freilich dieses Land dem Menschen die harte, dauernde und keineswegs sorgenlose Arbeit ersparen, ohne die es ja doch in unserem Klima nicht abgeht. Denn hier, wo das Jahr lang dauert und viel Arbeit im Freien möglich macht, treibt neben nützlichen Gewächsen auch das Unkraut, und die Arbeit verdoppelt sich fast zwischen Feld und Garten. Llber es ist doch ein bescheidener Wohlstand hier, eine naturhafte Lebensfreude.
Von der sauberen Residenzstadt Darmstadt mit dem barocken Schloß in der Mitte, den langen geraden Strahenzügen, den krummen landstadtmäßigen Gassen des älteren Stadtteils und den Villenvierteln, die ein einziger Park von Gärten und Baumgruppen sind, führt eine Allee von alten kunstvoll verkrüppelten Kiefern zum Großen Woog, der in der Richtung zum Rheine liegt. Lind wie fast alle Städtchen und Dörfer der Bergstraße ihren östlichen Ausgang gleich in die Wälder öffnen, so umschlingen stille, geebnete Waldpf ade die Stadt nach den Höhen zu fast ins Unendliche. Versteckt in den Tälern, doch zuweilen auch mit spitzen Kirchtürmen auf den Hohen sichtbar, liegen die Dörfer dort. Am Schloß und Dorsnest des einstigen Fürstentums Erbach
*) In diesem ungewöhnlichen Wetterjahr dürfte auch an der Bergstraße die Baumblüte später einsehen.
vorüber geht die Autostraße: nicht weit vom Denkmal eines Fürsten vor dem Schloß liegt in den Wäldern jener Lindenborn, wo Siegfried trank und von dem grimmen Hagen durchbohrt wurde.
DaS alte Eberftadt mit seiner kleinen Festungskirche, Pfungstadt mit seinem mächtigen Rathaus und den Altertümern seines Zent- ocrichts, Bickenbach mit dem Alsbacher Schloß in der Rähe. Zwingenberg mit seinen Wehrmauern um die hochgelegene Kirche und den von der Stadtmauer fast zerdrückten Giebelhäusern, alle verraten noch ein wenig von ihrer bewegten Geschichte. Die große Heerstraße brachte Verdienst und Wohlstand, aber auch Lieberfälle, Gefahren. Lieber Zwingenberg ragt der M e l i b o k u s, der höchste Berg dieses Höhenzuges. Von der Spitze des schönen Berges reicht der Blick an klaren Tagen weit bis zum Reroberg über Wiesbaden, er trifft die Höhen der Haardt und fern die Vogesen. Lind auf seinen Wegen von Tal zu Tal kommt der Wanderer dann zum Auerbach er Schloß, der größten Ruine unter den vielen Burgen der Bergstraße. Schon ist dort der Blick von der Zinne, die Berge liegen offen wie die Ebene. Richt weit ist das gepflegte, städtisch saubere Bensheim mit seinen angenehmen Gasthäusern, schattigen Gartenwirtschaften, wohlbehüteten Landhäusern, die in Gärten fast verschwinden. Hier führt die Allee eine Wegstunde weit durch die Felder, schnurgerade und nicht fern dem Anstieg zu den Bergen. Sie mündet in das dörflichere Heppenheim, dessen regelmäßig gekreuzte Gassen einen guten Ruhepunkt zu entdecken geben, den reichgegliederten Fachwerkbau des Rathauses. Run ist schon der Lieber- gang ins Badische nicht mehr weit. Es ist, als wolle hier einmal das hessische Gebiet das Flach
land meiden. Der Reckar hat jene Ebene geschaffen. die schon zum Mannheimer Bezirk gehört, und der Reckar ist nun einmal der Fluh unter der gelbroten Fahne. Auch die Stadt Weinheim, die sonst noch ganz odenwäldisch ist, gehört schon in den badischen Bezirk. Sie wird schon mehr von Heidelberg und Mannheim her besucht als von Darmstadt. Auch sie hat natürlich ihre romantische Höhe, die Burg W i n d e ck, aber sie hat auch ihren eigenen gewerblichen Eifer und sogar, wie Heidelberg, eine Heilquelle. Das Hessische reicht nur quer über den Odenwald mit schmaler Zunge zum Reckar hinüber, es erreicht ihn bei Hirschhorn, es seht sich sogar bis nah ans Württembergische fort mit seiner berühmten Exklave, der wundersamen ReichsstodlW impfen.
Ein Frühlingstag in Heidelberg, grün wie Laub, wie frische Baumblättcr! Alle Straßen dieser wohligen Stadt scheinen den Fluh zu begleiten oder zu ihm hinzuführen, man glaubt nicht, wieviel Sang und Klang an einem hellen Sonntagmorgen hier emporsteigt, ein einziges hymnisches Toben I Vereine marschieren und begegnen sich mit Musik in den schmalen Straßen, aus den Fenstern hängen die Fahnen der Korporationen, in der Kirche an der Hauptstrahe brummt die Orgel. Der Reckar glänzt in der Sonne, die kleinen weihen Dampfer fahren, die Ruderboote treiben, auf der alten Drücke gehen Leute zum Wald hinüber, viele spazieren schon auf den Waldwegen der Höhe. Die rötlichen Villen leuchten von den Abhängen. Ein wenig weiter von der Stadt, und alles wird naturhaft. Durch den Hellen Laubwald ziehen sich die dunkleren Linien der Tannen den Derg hinunter, und die Sandsteinbrüche find rot wie das hinter einer Diegung verschwundene Schloß.
Rhön-Bil-er.
Von Hans Morgenstern.
Vorschau.
Groh-Eisenbahnstation ist Fulda, barocke Residenz ehemaliger Fürst-Aebte, die über das ganze Land hier und auch über die Rhön bis 1803. dem Jahr großer Säkularisationen, souverän gewesen sind. Vor der Stadt hebt sich einsam der hohe Petersberg. Hier oben, von der Terrasse des alten Kirchleins, ist die schönste Vorschau auf das langgestreckte, vielgestaltige Gebirge der „kuppenreichen Rhön" zu nehmen: erst einige Stunden weites, ödes Flachland, kaum ge- weltt. Dann plötzlich sind alle die verschieden und seltsam geformten Kuppen und Kegel hochgestülpt. neben-, hinter- und übereinander, wie blinde vulkanische LIrkräfte diese Dasaltmassen aus dem Erdinnern herausgetrieben haben. Die ,:Totenlade" der Milseburg, die breite Wölbung der Wasserkuppe, das mächtige Dammers-Massiv heben sich besonders auffällig aus dem malerischen Ganzen heraus. Aber die wertvolle Entfernung verwischt alle Einzelheiten der Ansicht, daß ein durchaus monumentales Bild bleibt, nur aus wenigen bloßen Elementen, aus Raum und Farbe, gemacht.
Milseburg.
Von Fulda mit der Rebenbahn bis Langenbieber. Auf hohen Dastionen thront Schloß Bieberstein. Durch herrliche Wälder über die idyllische Fohlenweide zum Karhof, von . wo gewiß die prächtigste Ansicht der Milseburg ist. Don Kleinsassen aus der Aufstieg, steil, eng, am rauschenden Dach hoch: kleine, grell blühende Wiesenflecke im Wald. Der Blick zurück fällt auf den wüsten, kahlen Stellberg, dessen Gesicht mit schwarzem, schlackigem Eruptivgestein wie mit Aussatz überstreut sich zeigt. Die Milseburg aber ist romantisch bewaldet. Von Ratur schon stellt das Plateau eine Burg dar, denn an allen Seiten stürzt der Berg schroff und steil ab. Mühsam klettert der Wanderer die schiefe Ebene dieses riesigen Dromedar-Rückens hoch, bis er am Rand der tief abfallenden Südwand jäh zurückschreckt. Hier über dem gefährlichen Ab- grund, zwischen schwarzen Basalt-Blöcken im weichen Moos zu sitzen, den Fuß in eine Gesteins-Rinne gestemmt, um nicht hinabzurutschen, und nun in die Tiefe und in die Weite zu blicken, läßt alle Mühen des Aufstiegs gern vergessen. Die Sonne strahlt auf solcher Höhe mit ungestümer Heilkraft. Der Wind weht, bald ungebärdig, bald streichelnd, einen reinen, himmlischen Geruch, denn er hat zuvor nichts Irdisches berührt. Llnd Goethesche Verse aus dem zweiten
Faust drängen sich angesichts dieser Landschaft auf, wie Mephisto zyklopisch prahlt: „Ich war dabei, als noch da drunten siedend der Abgrund schwoll. ..
Wasserkuppe.
Weiter über den Grabenhof, am grotesken, von Blitzen zersplitterten Zacken des Teufel st eins vorbei und durch das Dorf Abtsroda auf der Rhön höchste Höhe, die Wasserkuppe (950 Meter). Man geht über die mächtigste, weiteste Wölbung wie über einen gewaltigen Globus. So haben Augen und Füße das wahre Erdgefühl. Wie die meisten Berge dieses Gebirges ist die Wasserkuppe kahl und windig, grasig und steinig. Ehemals war überall Wald, aber die Raubwirtschaft der Landesfürsten hat die Forsten vernichtet. Daher das rauhe Klima der Rhön und die historische Armut ihrer Bewohner, aber auch die strenge Schönheit dieser elementaren Landschaft. Ihre Eigenart liegt in den wenigen einfachen und großen Linien, die so schwer Anhalt zum Messen geben. Hier nun wirkt die menschliche Psyche durchaus heroisch, indem sie nicht das Kleine, wozu sie ja die Wahl hätte, sondern das Große sich imaginicrt: Auf kahlem Berg- hang eine Gruppe Sträucher erscheint gigantisch. Oder eine Baumreihe steht in mittlerer Höhe, und darüber steigt der kahle Gipfel hinaus wie in den Himmel. Doch plötzlich kommt ein Mensch oder eine Kuh über den Horizont der Kuppe. Zuerst erschrickt das Auge wie vor einer gespenstischen Riesenerscheinung, hat dann aber bald den gewohnten optischen Kontakt gefunden. Lind sofort schrumpft das ganze Landschaftsbild zusammen, alles wird klein, irdisch und gewöhnlich, da das Auge einen Halt zum Messen, zum Proportionieren fand. Denn nur in der Relativität ist Realität.
Rhön-Leute.
In Poppenhausen Nachtquartier zu suchen, lasse ich mich die Kuppe nach Westen zu hinunterlaufen. Aber am steilen Hang des Pferds- k o p f liege ich im Grase, den Sonnenuntergang noch zu sehen. Ringsumher klingt bukolisches Geläut an den Hälsen von Kühen, die, immer weidend, langsam zu Stall getrieben werden. Ein Hirtenbub kommt keck herangesprungen und beginnt mich auszufragen. Sein Dialekt ist mir kaum verständlich, wie ihm mein Hochdeutsch. Er ist 16 Jahre alt und hat im Leben nichts anderes kennen gelernt, als auf den Halden des großen Berges seines Vaters Kühe zu hüten. Er ist klein, neugierig, fuchs-schlau, er heißt aber
Leo. Er stellt mir das Ansinnen, in seinem Vaterhaus drunten in Rodholz zu übernachten, und springt vor Freude hoch, als ich einwillige. Mit Johlen und Peitschenknallen treiben wir unsere vier Kühe zu Tal. Mir sind die vier noch gar nicht als gesonderte Individuen aufgefallen. Aber der Bub, der mit ihnen aufwuchs, weiß von jeder Kuh eine eigene Lebensgeschichte und eine verschiedene Charakteristik zu berichten. Am Dorfeingang drückt er mir die Peitsche in die Hand und springt voraus, den Eltern Bescheid zu sagen, daß Besuch kommt. Ob ich aber allein den Weg finde? „Das Vieh weiß!", ruft er zurück. Lind wirklich biegen denn auch die Kühe plötzlich von der Straße ab und rennen in den gewohnten Stall, wo sie gleich von der Frau gemolken werden. Der kleine, dürre Mann holt mich in die enge Stube, deren niedrige Decke ich mit dem Kopfe berühre. Die übrigen vielen Kinder, lauter Knirpse, kommen zum Vorschein, von den abwesenden werden die Photographien gezeigt. Zwischen sehr viel Gebet, zu Anfang und zum Schluß, nehmen wir die kärgliche Mahlzeit ein: trocken Brot, Kartoffeln ohne Fett, aber dazu die nahrhafte, aromatische, heiße Milch, die soeben von den duftenden Bergweiden kam. Später, Licht ist unbekannt, werde ich auf den Boden an das Lager geführt. Gleich über dem Kopf ist das unverschalte Pfannendach, mit Strohpuppen gedichtet. Ein Sternlein schimmert hindurch. Mir zu Füßen aber der warme Kuhstall. Da gab es dann beim gemütvollen Brummen und Kettengerassel der wiederkäuenden Kühe einen wundervollen Schlaf.
Heilig Kreuzberg.
Lieber das bedeutende Gersfeld durch herrliche Waldungen und durch das echte Rhön- Dorf Ober-Weißenbrunn, mit schönen Ausblicken über weite Weidelandschaft nach dem hohen D a m in e r s f e l d, nun auf den Kreuzberg (932 Meter). Hier das berühmte gastliche Wallfahrts-Kloster, wo gut zu übernachten und den Eigenerzeugnissen von Küche und Keller gehörig zuzusprechen ist. Der Berg ist eine uralte, schon heidnische Kultstätte. Run stehen auf der kahlen, wüsten Kuppe die drei Eichen-Kreuze aufgerichtet, in der Abenddämmerung ein großartiges Bild nach dem Bibelwort: Es ist vollbracht! Solche Landschafts-Religiosität als Fortführung altheidnischer Tradition des freien Natur- und Höhen- Kults findet sich mehrfach auf den Bergen der Rhön. Die Rückkehr von Gersfeld mit der Kleinbahn wieder nach Fulda. Linterwegs schallt der Stationsname Bronnzell und weckt die Erinnerung an das Krisenjahr 1850, da hier eine preußische und eine österreichische Armee aneinander gerieten, wobei aber nur ein preußischer Schimmel verwundet wurde, der daher historische Berühmtheit erlangte.
Reisewinke.
Bad Lal'.schlirf.
In dem durch seinen Bonifaziusbrunnen rühmlichst bekannten Gichtbade Salzschlirf — das, zwischen den Ausläufern der Rhön und des Vogelsberges eingebettet, in nächster Rähe von Fulda romantisch gelegen ist — sind «^auch für die diesjährige Saison wieder erhebliche Reuerungen getroffen worden. Jenseits der dem Kurpark parallel lausenden Lindenallee sind große Erweiterungen der Kuranlagen vorgenommen worden, die sich van dem idyllischen Goldfischteich bis hinauf zum Kolonnadencafö ziehen und neben entzückenden, geruhigen Ruheplätzen auch Gelegenheit zu kleinen Spazierwegen während der Brunnenstunde mitten durch die ver- fchwenderischste Dlütenpracht bieten. Außerdem hat die Kurdirektion jetzt sämtliche eigenen Kur-, Pensions- und Dadehäuser mit Zentralheizung, versehen lassen, so daß der Kurgast auch bei kühler Witterung nicht der Gefahr des Erkältens ausgesetzt ist. Durch Anlage von fließendem Wasser in den der Badeverwaltung gehörenden Häusern wird jede Bequemlichkeit eines neuzeitlich eingerichteten Badeortes geboten.
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