Ausgabe 
13.3.1929
 
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Heinr. H e i b e r t s h a u s e n, Haus Ar. 65, als Arbeitgeber, Ludw. Speter. HauS Ar. 28, als Arbeitnehmer. Auch die hiesige Gemeinde will Wehgerüte beschaffen und sie bei Grund- stücksoermessungen für Private ansleihen.

dieses Diebstahls beschäftigt.

Preußen.

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llchf Dor dem Kriege zählte die O3Lft Diesten in den Lohn stufen von 4 bis 6 Uli. (6 Alt war der Höchstgrundlohn> 2288 Versicherte. Heute sind es in den Lohnstufen 7 bis 10 Wk. nur noch 1127, und dies, obwohl wir heute durchschnittlich 2000 Mitglieder mehr haben wie 1914. Hierdurch ist doch wohl der Aachweis geführt, dah die O3t5t Giehen dadurch, dah die Löhne in Gießen nicht in dem Mähe gestiegen sind, wie man all­gemein annimmt, schwerer zu kämpfen hat, als die Kassen großer Industriebezirk« mit hohem Löhnen. Diese Kassen nehmen pro Jahr durch­schnittlich für ein Mitglied 105 bis 110 MI., also ein Mehr gegenüber Giehen um 30 bis 35 MI. pro Mitgtted ein, obwohl die Sachleistun­gen der Kassen (Arzt, Apotheke, Krankenhaus usw.), die ungefähr die Hälfte der Gesamtaus­gaben ausmachen, sich in ein und demselben Aah- men bewegen.

Ds liehe sich zu diesem Thema noch recht vieles sagen und mühte noch sehr viel gesagt werden, um viele zur Zeit bestehende Dorurteile aus dem Wege zu räumen, sowie das ganze derzeitige Arbeitsgebiet einer Ortskrankenkasse klarzulegen. Wir werden hierauf evtl, später noch zurück­kommen.

AU g. Ortskrankenkasse Siesten.

13 gegen 11 Stimmen an genommen.

Kreis Wetzlar.

~ Odenhausen, 12. März. In der letz­ten Sitzung des hiesigen Gerneinderals wur­den der Schulvorstand für die Doilksschule und der für die ländliche Fortbildungsschule er­gänzt. Es wurden gewählt: für die Volksschule: Ludw. Speier Haus Ar. 28, als Ersatzmann für den jetzt durch fein Amt als GemBndevor- steher kraft gesetzlicher Vorschrift dem Dorstand angehörenden, bisher gewählten Ferd^ Pfaff. Dem Dorstand der länoL Fortbildungsschule ge-

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Wetzlar, 12. März. Der Kreistag des Kreises Wetzlar beriet in seiner heutigen Sitzung über den vor einigen Tagen von der Kreistags!raktion der Sozialdemokratischen Partei eingebrachten Drinalichkeitsantrag auf sofor­tige Bereitstellung von 50 000 Mark zur Gewährung einmaliger Winte pbe i - hilfen für langfristig Erwerbslose, Sozial- und Kriegsrentner, sowie für die übrigen in der öffentlichen Fürsorge stehenden Personen. Zu- nächst begründete der Stecher der SPD. den Antrag eingehend. Aamens der Arbeitsv-mein- fchaft sprach der Gemeindevorsteher a.D. Droh (Katzenfurt) gegen die Annahme des Aqtrages. Del der Dotlage der Landwirtschaft sei eine De° lastung, wie sie sich aus der Annahme des Antrags ergebe, nicht tragbar. Aus diesem GrunQe müsse sich die Arbeitsgemeinschaft gegen eine generelle Annahme deS Antrages aussprechen. 'Bei der Abstimmung wurde der Antrag der SPD. mit

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(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Krankenkassen-Veilräge.

Wir sind dem Herrn Arbeitgeber äußerst dankbar, daß er durch seinEingesandt" die Beitrags- frage der Allg. Ortskrankenkasse Gießen angeschnitten hat. Rur tut es uns leid, daß mir seine Ausführungen und Berechnungsweise nicht anerkennen können, do dieselben von ganz falschen Voraussetzungen ausgehen.

Daß die Lebensunterhaltskosten nach dem amtlichen Index nur um 53 o. H. gestiegen sein sollen, mag sich auf dem Papier sehr gut ausnehmen. Wie die­ser Index zusammengerechnet wurde, ist wohl dem Herrn Einsender, als auch uns nicht bekannt. Aber die Wirklichkeit spricht doch eine ganz andere Sprache, und lassen wir zu dieser Berechnung der Hausfrau das Wort. Run zu der Berechnungs­weise des Herrn Einsenders. Er bezweifelt unsere Feststellung, daß die Beiträge der Ortskrankenkasse nur um 75 o. H. gestiegen seien, und gibt ein Bei­spiel an, nach welchem ein Versicherter, der vor dem Kriege 4 Mark pro Tag verdiente, bei 4 v. H. 16 Pf. Beitrag bezahlte, und jetzt, wo er 7 RM. pro Tag verdiene, 49 Pf. bezahlen müsse. Es fei dies eine Beitragserhöhung von 200 v. H. Dieser Zustand be­stand schon vor dem Kriege. Wenn ein Versicherter mit 4 Mk. angemeldet war und erhielt später 6 Mk.

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pro Tag, so hatte er vom Beginn der Lohnerhöhung an nicht 16 Pf., sondern 24 PI. pro Taa zu zahlen. Aber auch die Auffassung des Herrn Einsenders über die sogenannte 200 v.-H^Beitragssteigerung ist nicht richtig. Man kann doch nur von einer Steigerung nach Ansicht des Herrn Einsenders sprechen, wenn der Preis in die Höhe geht und das Quantum Ware aber dasselbe bleibt. Z.. B. wenn °/»° Bier vor dem Kriege 15 Pfennig kosteten, dasselbe Quantum aber heute 35 Pfennig, dann ist eine Steigerung von 133 o. H. eingetreten; ober ein Anzug, der vor dem Kriege 70 Mark gekostet hat, und heut« in gleicher Qualität 160 RM., so bedeutet das ebenfalls eine Steigerung von 133 o. H.

Wenn aber ein Derficherter vor dem Kriege mit 4 Mk. Drundlohn anaemeldet war. dann hat er, wenn er heute 7 Alk. verdient, selbst­verständlich von den 7 Mk. den sahungSmäßigen Beitrag zu zahlen, der früher 28 Pf. und heute 49 Pf. beträgt. Gr erhält aber auch nicht auS 4 Wk. das Krankengeld mit 2,20 Wk., sondern aus 7 Mk. mit 4,53 Wk. pro Tag. Wie gesagt, dieser Zustand bestand vor dem Kriege, bei ge­steigerten Löhnen, gesteigertem Beitrag und Lei­stungen.

Dafür ist es eine Versicherung. 3e höher die Versicherungssumme bzw. Prämie, desto höher die Barleistung.

Daß aber unsere Berechnung richtig ist, geht schon daraus hervor, bah die Kasse in 1914 pro Kopf der Versicherten 43 Mk. Beitrag pro Jahr erhoben hat, während dies z. Z. 75,09 Wk. sind. Aber noch ein Weiteres. Aach den Ausführungen des Herrn Ginsenders muh man unwillkürlich an­nehmen, dah ein Versicherter, der vor dem Kriege 4 Mk. verdiente, fcirt« 7 Mk. pro Tag verdiene. Diese Annahme ist um so mehr berechtigt, als er auch von einer Lohnsteigerung von 75 v. H. spricht. Wie verhält sich die Sache nun tatsäch-

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