Ausgabe 
12.11.1929
 
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Vaterland zu dienen. Zur Erinnerung an Me

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I Minister des Innern

Wilhelm Leuschner

spricht Freitag, 15. November, im Caf6 Leib

89. IV

Der Vorstand der SPD. Gießen

Tanz-Unterricht

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entgegengenommen

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Preis 1180. Mk.

Wilh.Will, Univ.-Ium u.Tanzlehrer

Heykens

Carena

3. Ouvertüre z.Oper .Mignon*,Thomas

4. Souvenir de Bayreuth

Morena

5. Lichtertanz der Bräute .. Rubinstein

Geigensolo.. Violinvirt. K. Dalgaard

Am Flügel

Hermann Kluck

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12. Capriccio

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Mittwoch, 13. November

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Beachten Sie bitte mein Spezialfenster Markt 16

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. Svendsen Drigo-Auer

6. Romanze, G-Dur

7. Valse bluette . .,

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1. Freiheit und Vaterland Marsch...............

2. Geheimnisse der Etsch Konzertwalzer........

Mfc wir!

zogin von Chicago'........

14. Björneborgarnes-Marsch (aus dem 30j hrigen Krieg).

Große Auswahl

Schöne Farben

Garne nur erstklassiger Spinnereien

3. B. HAUSER, GIESSEN

AM OSWÄLDSCARTEN

SdiwäbiScber Ofen , Recht doch tadellos!

x. p. Odenhaufen (Lahn), 10. Nov. Heute fand in Gegenwart des Landrats, Schulrats, Kreisbaurats und Dürgerme.sters und unter re­ger Teilnahme der gesamten Einwohnerschaft die Einweihung der neuer bauten Schule statt. Deklamationen und We'.hrgesänge der Schulkindev-Wechselten mit Ansprachen ab. Kreis­baurat Veit (Wetzlar) als Baumeister der Schule übergab die Schlüssel dem Dorsteher-

Klaviersolo... Klaviervirt. H. Kluck »

13. Potpourri aus der Operette .Die Her-

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Feier erhielt jedes Kind durch Verlosung Gescheut. Ein gemeinsames Kaffcetrinken Schullinder beschloß d'.e Feier.

'gemischter Chor den Chor vor: »Wo du hingehst, da will auch ich hingehen," der einen tiefen Ein­druck auf die äußerst zahlreichen Kirchrnbesucher machte. Dann ergriff Bürgermeister Keil das Wort zur Begrüßung des neuen Pfarrers. Dabei wünschte er, daß der neue Geistliche der Ge­meinde ein treuer Berater, ein Tröster in Not­zeiten, ein teilnehmender Freund in glücklichen Tagen werde und auch die Pfarrfrau die Füh­lung mit den Familien finden möchte. Hierauf wandte er sich an Dekan Schmidt und bat, Herrn Pfarrer Nies von Ettingshausen den Dank der Gemeinde für seine aufopfernde Tätig­keit während der zweijährigen Vertretung zu übermitteln. Daran schloß sich der eigentliche Gottesdienst. In der Einführungspredigt legte der neue Geistliche in schöner Weise dar, daß er der treue Diener seines Heilandes Jesus Christus sein wolle. Mit herzlichen Worten stellte hierauf Dekan Schmidt den neuen Pfarrer der Tochter- gemeinde vor. Der gemischte Chor sangPreis und Anbetung sei unferm Gott", sowie Gebet, Vaterunser und Segen schlossen die Feier.

Stellvertreter Wagner der ihn seinerseits dem Lehrer übergab. Schulrat D e i h (Wetzlar) hielt hierauf die Weiherede, in der er auf die hohen Aufgaben der Schule hinwies, die weit hinaus­gehen sole t über bloße Kenntnissevermittelung zur Charakterbildung und zur Befähigung, sich als guter Staatsbürger in Heimat und Vater­land betätigen zu können. Den Dank der beiden Lehrer brachte Lehrer Reinhardt zum Aus­druck: er wies darauf hin, daß sich in den neuen Hellen und luftigen Räumen die Kinder körper­lich und seelisch viel besser entwickeln könnten, daß die nunmehrige freundlichere Umgebung An­reiz und Freude zu neuem Schassen gebe. Hieraus fand eine Besichtigung der Schule statt, die nach modernsten Grundsätzen erbaut ist. Im Erdgeschoß befinden sich Wanue.u- und Brausebad, sowie eine Zentralheizungsanlage, welche die alte und neue Schule heizt. Der Schulsaal, der so gelegt ist, daß vollkommen störungslos darin unterrichtet werden kann, ist mit modernen Bänken ver­sehen: er genügt allen Anforderungen, die heute für den Tau eines solchen maßgebend sind. Nack der Besichtigung formierte sich ein Festzug nach dem Saalbau Klinkel, in dem unter Leitung von Lehrer Willig sportliche Veranstaltungen der Knaben und Reigen der Mädchen vorgeführt wurden. Landrat M i ß hielt hier eine Ansprache, in der er den neuen Geist der neuen Schule kennzeichnete, die r:eute neben der eigentlichen Schularbeit auch Sport und Spiel mehr würdige: er appellierte an Schule und Volk, bejahender Staatsbürger zu sein, um dadurch Volk und

und Onkel Mollig hält sich vergnügt lächelnd den Bauch, wie er ea immer lut, wenn er sich behaglich fühlt, oder wenn er etwas Gutes zu essen bekommt.

In der unteren Ofenkachel läßt sich zudem ausgezeichnet backen und braten.

So ein Schwäbischer Ofen hält aber auch die Stube warm, man kann jedes Brennmaterial, Holz, Braunkohlen, Steinkohlen und Briketts darin brennen und ihn weitgehend regulieren.

Wer es diesen Winter in seiner Bauernstube gemütlich haben will, der schafft sich einen praktischen Ofen an. Zwanglose Besichti­gung erbeten.

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Mittwoch, 13. Nov. 1929, abends 8.15 Uhr:

Sonderkonzert

der Solistenkapelle KNUD DALGAARD mit verstärkter Hauskapelle

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Kirche und Schule.

-n- M ü n st e r, 10. Nov. Wie bereits berichtet, hielt vor einigen Tagen unser neuerPfarrer Strack seinen Einzug in die Gemeinde. Heute, am 24. Sonntag nach Trinitatis, wurde er für die Gemeinden Münster und Ober-Basüngen durch Dekan Schmidt im Beisein des bejahrten Vaters, Kirchenrats Strack, und Professor K o d) von Gießen der Gemeinde vorgestellt und verpflichtet. Die bis zum letzten Platz die Kirche füllende Gemeinde folgte mit Andacht den feier­lichen Handlungen. Verschönt wurden diese noch durch zwei Choräle des Gesangvereins unter Lei­tung feines Dirigenten, Lehrer O t t. Die Ge­meinde ist erfreut, daß wieder ein Geistlicher die seelsorgerische Pflege übernehmen durfte. Dem neuen Psarrherrn konnte ein schönes Heim in dem neu hergestellten Pfarrhaus geboten werden. Die Kosten für die baulichen Umänderungen tru­gen je zur Hälfte die Gemeinden Ober-Dessingen und Münster.

-n- Ober-Dessingen, 10. Nov. Heute am Geburtstage des Reformators Luther wurde un­ser neuer Pfarrer Strack durch den Dekan des Dekanats Grünberg in sein Amt eingeführt und der Gemeinde vorgestellt. Um 13 älhr fand in der mit herrlichen Herbstblumen geschmückten Kirche der Fe stg o t te sdi e nst statt. Der Kirchenvorstand begleitete den neuen Pfarrherrn in die Kirche und nahm dann um den Altar Platz. Nach einleitendem Orgelspiel trug ein aus Schülern und Erwachsener zusammengestcllter

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 13. November.

11.15 bis 11.45: Schulfunk: Deutsch Friedrich Hebbel als Lyriker. 13.30 bis 14.30: Schallplatten­konzert: Aus Operelten. 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend:Don Berggeistern und andere Sa­gen", Vortrag von Nektar K. Wehrhan. Für Kinder vom 10. Jahre ab. 16 bis 17.45: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18: Von Mannheim:Die berufstätige Frau", Vor­trag von Frau Dr. Maria Bernays, Mannheim. 18.30: Dücherstunde. 19: Senckenberg-Viertel­stunde. Vortrag. 19.15: Zeitberichte XIII: Aus demobersten Volkswirtschaftsrat" der Sowjet- Union. Diskussion über die Planwirtschaft und die Hebung der Rentabilität der Industrie. 20: Lied er-Abend von Louis Graveure, 21: Von Stuttgart: Die Entdeckung des Nordpols. Ein phantastisches Sendespiel von C-arl Struve.

Vergebung von Arbeiten

Die Gemeinde Wißmar hat innerhalb des Ortsbezirks zirka 330 qm pflaffer- arbeiten zu vergeben. Kostenanschlag usw. kann bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. Angebote müssen bis Donnerstag, den 14. November, abends 7 Uhr, bei dem Gemeindevorsteher ein reicht sein.

Der Gemeindevorsteher.

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Fremdsprachklub Gießen.

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Morgen Mittwoch, 13. Aovu

Gastspiel der m.

Liliputaner

Abends 8.30 llhr: ,^Heiratsfieber"

Nachm. 5 Llhr:Der kleine Prinz"

Beginn der Winter-Tanzkurse für Studenten

am Dienstag, 19. November

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6. Fantasie über ein deutsches Volkslied .s kommt ein Vogel geflogen", im Stile älterer u. neuerer Meister. Ochs

9 Rosen a. d. Süden, Walzer... Strauß 10. Walzer-IntermezzoaNaila",Delibes

11. Impromptu Nr. 4, As-Dur, Schubert

'k'3

Reizende

J. H. Fuhr

Sonnenstra&e Nr. 25 _____________________ 9324