Ausgabe 
12.10.1929
 
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r Welt.

noch drei Lei« 'Seseht, in denen der -liche durch drei UMen rn Lernte in den irrigen sich um eine Häßlich auf seinen bin- hen Heilanstalt anlangte, mnchr keine medizinische intinvergislung habe zu- enn also noch dem Vör­ie Einführung deS iem Zustande des Aus- Liilensbestimmung, also ichehen sein tonnte, too- Anhaltspunkte vor« Degriss der Ueberlegung .lt, dah der Angeklagte ei Stunden, nichts ge- )ser zu retten. Der erste nichts schlvh sich den Aus- rtvalts in vollem Umsange Revision als unbegründet, unmeijr rechtskräftig

gen Dip^erie FeschlosstL chule, tßuttiufer 6tn$3, citissälle vorgecom- tödlich verlausen ;ast große Beunruhigung Rektor gezwungen, die Der Polizeipräsident hat dem HauvtgeMdheits- sür die Dauer von amt, um alle Sinter der lassen.

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im Alter von 75 Jahren.

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Nach einem arbeitsreichen Leben verschied heute früh plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel

Die trauernden Hinterbliebenen:

Maria Weimer geb. Schmidt

Anna Weimer

Wilhelm Weimer und Frau nebst 2 Enkelkindern.

Daubringen. den 12. Oktober 1929.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 13. Oktober, nachm. 2Va Uhr statt.

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im Alter von 60 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Katharine Rinn geb. Forbach.

Launsbach, Homberg a. d. Ohm, den 11. Oktober 1929.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 13. Oktober 1929, nachmittags 3 Uhr in Launsbach statt

Rüben 10 bis 12; rote Rüben 10 bis 12; Spinat 20 bis 30; Römifchkohl 10 bis 12; Llnter-Kohlrabi 8 bis 10; Feldsalat 100 bis 120; Tomaten 23 bis 25; Zwiebeln 10 bis 15; Meerrettich 50 bis 100; Schwarzwurzeln 50 bis 70; Kürbis 5 bis 8; Pilze 25 bis 30; Kartoffeln 4>/s bis 5; Aepfel 10 bis 15; Birnen 10 bis 15; Preiselbeeren 40 bis 45; Pfirsiche 40 bis 60; ZWetschen 10 bis 12; Honig 40 bis 50; junge Hahne 120 bis 130; Suppenhühner 100 bis 120; Russe 50 bis 63; das Stück: Tauben 70 bis 90; Eier 16; Blumen­kohl 30 bis 80; Salatgurken 10 bis 25; Endivien 10 bis 15; Ober-Kohlrabi 10 bis 15; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 23; Sellerie 10 bis 30Pf.; der Zentner: Kartoffeln 3,53 bis 4; Wirsing 12 bis 15; Weißkraut 8 bis 10; Rotkraut 10 bis 12; Aepfel 8 bis 12; Dirnen 8 bis 10 Mark.

Gießen (Kaiserallee 2), den 11. Oktober 1929.

Die Beerdigung findet Montag, den 14. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Fiiedhof statt.

mit Ober- und Unterauslauf und Entleerung direkt in den Sack. Unbegrenzte Lebensdauer.

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Pflüge aller Art

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen herzlichen Dank. Besonderen Dank dem Herrn Ptarrerfür die trostreichen Worte und seinem Altersgenossen Herrn Sch wieder für den Nachruf.

Im Namen aller Angehörigen:

Frau Mari Binderknecbt Wwe. nebst ßniern.

Gießen, den 12. Oktober 1929.

Donnerstag, den 10. Oktober verschied plötzlich und unerwartet infolge Schlaganfalles Unsere liebe Tante

Marie Heller geb. Schmidt

im Alter von 76 Jahren.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Ph. Schreiber nebst Angehörigen

Nachruf.

Plötzlich und unerwartet verschied gestern auf dem Wege nach seiner Arbeit

Herr Philipp Rinn Launsbach

aus diesem Leben. Als Mitgründer und 25 jähriger Rechner erfreute er sich der größten Beliebtheit im Verein. Wir verehren ihn und seine Taten, sein Andenken wirkt bei uns in dankbarer Treue fort.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 13. Oktober um 3 Uhr statt.

Versammlung bei Kollege Neul.

Wirte-Verein Krofdorf-Rodheim

Der Vorstand.

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Todes-Anzeige.

Plötzlich verschied mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwie­gervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Wilh.WeifflwV., Sdnniedemeisteri.il.

Männer, die anstatt zu arbeiten, sich müde laufen, um die Zinsen einer Stiftung zu erlangen, Haus- bettler die mit abgezogenem Hute an der Tür stehen, Landstreicher, die ewig auf der Straße liegen und die Wohlfahrtsorgane einer jeden Stadt kennen, sind keine erfreulichen Erscheinungen. Anstatt daß man den Bettel fördert, soll man soziale Fürsorge treiben, damit keiner Not leidet, der nicht mehr arbeiten kann, und arbeitslosen Volksgenossen Arbeit zu verschaffen, ist eine der vornehmsten Aufgaben des modernen Staates. $) 2.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag. Evangelisationsvortrag: .Das Rätsel im Leben Iesu", 20.15 Uhr, Löberstraße 14. Alice- Frauenverein vom Roten Kreuz / Deutscher Bund für christliche Erziehung in Schule und Haus: Dortrag von Frau v. Glan aus Pinneberg über das Thema:Erziehung in der Familie als Schuh gegen Immoralität", 20 illjc, Gr. Horsaal. Han'oarbeitsaussteFu 'g: 15 bi; 19 Uhr, Hotel Prinz Carl". GesangvereinHeiterkeit': 2^cndunterhaltung, 20 älhr, in der Turnhalle am Oswaldsgarten. G. D. A.: Monatsver­sammlung, 20.30 Ahr, Eisenbahnhetel. Reichs­verband der Zivildienstberech i ^t:n: Monatsver­sammlung, 20.30 Uhr, in .Stadt Lich". - Bür­gervereinigung Sachsenhausen: Mitglieder-U^r- sammlung, 20 Uhr im Fischerhof". Ka- vallerie-Derein Gießen: Monatsvcrsammlung, 20.30 Uhr. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Die Wochenendbraut" undOer Falschspieler von Mesquite". Astorja-Lichtspiele: .Um Recht und Freiheit in der Prärie" undDynamit an Bord".

Tageskalender f u r Sonntag. Stadltheater:Schwarzwaldmädel", 18 bis 21 älhr. Evangelisationsvortrag: nachm. 3 Uhr: Drei christozentrische Kreise", abends 8,13 älhr: Ein heiliges Muß", Löberstraße 14 (Stadt­mission). Gau-Wettkampf im Kunstturnen der Gaue Frankfurt/M.Rhein-Mosel^-Hes en, 14,30 älhr, in der Volkshalle. Kathol. Frauenbund Gießen: Ausstellung mit Vorträgen, 14 älhr: Kath. Vereinshaus. Handarbeits-Ausstellung: 11 bis 13 und 15 bis 19 Llhr, HotelPrinz Carl". Turn-Verein von 1846: Wetturnen in der Turn- halle, abends 8 Uhr, Konzert, Tanz. Licht- spielyaus, Bahnhofstraße:Die Wochenendbraut undDer Falschspieler von Mesquite"; Dorrn. 11 Ähr:Das erwachende Aegypten". Astoria- Lichtspiele:Um Recht und Freiheit in der Prärie" undDynamit an Bord".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Arn morgigen Sonntag, 13. Okto­ber, geht als Fremdenvorstellung die Operette Schwarzwaldmädel", von Aug. Neidhart in Szene. Die früheren Aufführungen in Gießen sind sicher noch in guter Erinnerung. Das Baars'sche Operettenen­semble hat sich mit seiner Aufführung desBoc­caccio" bei den Gießener Operettenfreunden sym­pathisch eingeführt. Die Uraufführung von Georg Kaisers neuestem GesellschaftsstückHellseherei" findet Samstag, 19. Oktober, im Gießener Stadt­theater, gleichzeitig mit den Landestheatern Stutt­gart und Oldenburg, sowie dem Düsseldorfer Schau­spielhaus statt. Da die Theaterleitung in dieser Termin-Bestimmung nicht frei ist, mußte sie sich nach den andern an der Uraufführung beteiligten Bühnen richten. Somit wird ausnahmsweise das Frcitagsabonnement in der kommenden Woche auf den Samstag verlegt, und die Vorstellung mit Rück­sicht auf die längere Offenhaltung der Geschäfte am Samstag e r st u m 20i U h r beginnen. Spieldauer zwei Stunden.

Gießener Wochenrnarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 210 bis 220; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 15 bis 20; Weißkraut 10 bis 12; Rotkraut 10 bis 15; gelbe

Aus der provinzialhaupistadi.

Gießen, den 12. Oktober 1929.

Erntedankfest.

Am diesjährigen Erntedankfeste stehen mir zwei Bilder vor der Seele. Eine Eisenbahnfahrt von Neapel nach Verona. Die goldene Sonne liegt über der mit so viel Schönheit geschmückten Lanoichaft. -^pressen Pinien, Oleander- und Mandelbaume ragen auf. Es ist dort heute noch so, wie es Goethe im Jahre 1787 gesehen hat:Der Weizen ist wie ein Teppich. Pappeln sind reihenweise auf den Fel­dern gepflanzt, hoch ausgezweigt und Wein hinan- gezogen. Ein klarer, herrlich-lockerer Boden und gut bearbeitet. Die Weinstocke von ungewöhnlicher Stärke und Höhe, die Ranken wie Netze von Pappel zu Pappel schwebend." In Mittelitalien ist schon im Juni die Kornernte im Gange. Wagen, von Ochsen gezogen, bringen die Garben nach Hause; Fuhrwerke, mit drei Mauleseln bespannt, klingeln über die Straßen und sind mit Feldfrüchten mancherlei Art beladen. Uefc-er der lombardischen Ebene geht am Abend rotglühend die Sonne unter, ihr Schein fällt auf Maulheerbäume und Maisfelder, die sich meilen­weit ausLehnqn. Auf der Piazza delle Erbe zu Verona Obst und Gemüse von jeder Art. Italien ist heute noch ein Gottesgarten.

Daneben ein ganz anderes Bild, lieber den Vogelsberg weht frisch, aber auch rauh, der Herbst- wind. Der Himmel ist mit trüben Wolken bedeckt. Vom Schloßberg zu Ulrichstein fällt der Blick au Taleinschnittc, auf Höhenzüge und Walder, aus Fichten, die vom Winde gebogen sind, lieber den Baumkronen des Oberwaldes liegt das Schweigen, nur der Häher schreit auf, wenn sich Menschenschritte nähern. Schweigend dehnt sich das Breungeshainer Moor aus. Vom Hoherodskopf schaut man tief hin­unter in das Niddatal und hinüber nach fernen Ge­birgszügen. Italien ist fern, überall charakteristische deutsche Gebirgslandschaft, herb und streng, aber auch hier der Reiz der Fruchtbarkeit. Auf den Hut­weiden und Wiesen wohlgepflegtes Vieh, in den Gärten Kraut und Bohnen, in den Dörfern summt die Dreschmaschine. Unten im Tale Obstbäume mit rotbäckigen Früchten, als es dunkel geworden ist, leuchten die Kartoffelfeuer durch die Nacht. Niemand wird Italien und den hessischen Vogelsberg auf eine Linie stellen, aber hier wie dort das Bild der Fruchtbarkeit, das Jahr 1929 ist allenthalben ein gesegnetes Erntejahr.

Don Schleiermacher rührt das Wort her, daß Religion Abhängigkeitsgefühl ist. Niemals empfindet der Mellsch feine Abhängigkeit von höheren Machten mehr als wenn er das Naturleben beobachtet. Trotz aller'technischen Fortschritte kann er die Winterkälte nicht fernhalten, dem Sturme keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzen, am allerwenigsten liegt es in seiner Macht, aus der Erde Feldfruchte in beliebiger Menge hervorzuzaubern. Das kann nur der von dem alte Erntelieder sagen:Du krönest das Jahr mit deinem Gut. Die Anger find voll Schafe, und die Auen stehen dick mit Korn, daß man jauchzet und singet. Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesättigt. Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; du nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder zu Staub." , , , ...

Wer eine gute Ernte heimgebracht hat, wer über­haupt seine Arbeit belohnt sieht, darf an der Not anderer nicht vorübergehen. Es ist eine reine Freude, Alten, Kranken und Kindern etwas von dem Ertrage der Felder und Gärten in das Haus zu bringen. Mit der Wohltätigkeit allein ist es jedoch nicht getan, sie wirkt nicht immer charakterbildend und die Per­sönlichkeit festigend. Spittelweiber, die die Nachmit­tagsgottesdienste besuchen, um bei der nächsten Al- mösenverteillmg von dem Pfarrer bedacht zu werden,

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frist für die Fremdsprachkurse bis zum 20. Oktober verlängert ist. Durch die bisherigen Anmeldungen ist, wie man uns mitteilt, der Kursusbeginn in Gießen gesichert, jedoch will man einen noch größeren Teil­nehmerkreis gewinnen, um dadurch den Beitrag des einzelnen herabsetzen zu können. Interessenten mögen die heutige Anzeige beachten.

** Die Ausstellung des Kath. Deut­schen Frauenbundes Gießen, die unter dem LeitmotivDie Hausfrau vor 50 Jahren und die Hausfrau heute" stehl, fei heute noch einmal besonders in Erinnerung gebracht. Die Ausstellung wird am Sonntag und Montag im Saale des Ka­tholischen Vereinshauses gezeigt und mit Vorträgen und Vorführungen verbunden werden. Näheres ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich.

** Die Heilsarmee beginnt, wie man uns mitteilt, am morgigen Sonntag mit einer Selbst- oerleugnungswoche, die in allen Ländern veranstaltet wird. Es sind aus diesem Anlaß für morgen be­sondere Versammlungen vorgesehen. Man beachte die heutige Anzeige.

** D r. AlsredBock wird, wie mir erfahren, am 14. Oktober, dem Tag seines 70. Geburtstages, nicht in Gießen anwesend fein.

** Schulpersonalie. Der Studienrat Eduard S ch ö n an der Oberrealschule in Gießen wurde mit Wirkung vom 14. Oktober ab zum Studiendirektor an der Realschule in Lauterbach ernannt.

** Auszeichnung verdienter Eisen­bahner. Dem Zugführer Anton Dietz, wohn­haft Krofdorser Straße 22, und dem Oberzugführer Georg Schäfer, wohnhaft Goethestraße 23, wurden aus Anlaß- ihrer 47jährigen bzw. 42jährigen Eisenbahndienstzeit Anerkennungsschreiben des Herrn Reichspräsidenten sowie Glückwunschschreiben des Ge­neraldirektors der Reichsbahn, ferner des Direktions­präsidenten der Reichsbahndirektion Frankfurt a.-M. durch den Dienststellenleiter des Bahnhofs Gießen überreicht.

** Eine öffentliche Sitzung desStadt- r a t s findet am Freitag nächster Woche statt. Diese Sitzung wird die letzte vor den Kommunalwahlen am 17. November sein.

D ie Umgestaltung der West- anlag e ist jetzt im wesentlichen beendet. In etwa achtwöch'.ger Arbeit ist dort ein Strahen- zug geschaffen worden, der sich in seiner neuen Gestalt sehr vorteilhaft von dem früheren Bild unterscheidet. Vom Hotel Schütz bis zur Ecke Reustadt ist auf der östlichen Seite ein fünf Meier breiter Bürgersteig erstanden, der in drei Meier Breite Zementplatten und in zwei Meier Drei e Mo?aikpflaster hab Am Rande des Bür­gersteigs find Pfanzstellen für Bäume vorgesehen, um hierdurch dem Straßenbild auf dieser Seite anlagenmäßigen Charakter zu geben. Die neue Fahrbahn ist neun Meter breit und mit Guß­asphalt hergerichtet, so dah ein ruhiges und glat­tes Fahren aller Fahrzeuge gewährleistet ist. Auf der westlichen Straßenseite, am Bahndamm entlang, werden gärtnerische Anlagen geschaffen, die nach der Fahrbahn zu von einem eiwa zwei Meier breiten, mit Kies bestreuten Fußgänger­weg abgeschlossen sein sollen. Reben Grünflächen find bei dem kommenden Anlagenstück auch Baum­anpflanzungen geplant. Das Wieghäuschen am Reustädler Tor wird von feinem jetzigen Platze vc/rfchwind ein, sobald der Reubau des Wieg- Hauses an der Gabelsbergerstraße vollendet ift Alsdann wird auch das restliche Stück der west- lichen Seite der Westanlage an der Bahnunter­führung gärtnerisch abschließend hergerichtet wer­den. In der Heberleitung von der Westanlage zur Rordanlage ist eine teilweise Inanspruch­nahme des Oswaldsgartens und eine Verän­derung des Bürgersteigs der Rordanlage not­wendig gewesen. Mit diesen älmgestaltungsarbei- ten ist man zur Zeit noch beschäftigt. Die neue Fahrbahn der Westanlage ist jetzt für den Ver­kehr wieder freigegeben worden Die gärtnerische Herrichtung der neuen Anlagestücke wird im nächsten Frühjahr erfolgen.

** Der Fr ernds prachklub Gießen gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß die Anmelde­

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 13. Oktober. 20. Sonntag nach Trinitatis. Erntedankfest.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schlaudrasf; 11: Kinderkirche für die Markusgerneinde; Pfarr- assistent Schlaudrasf; 6: Pfarrer Mahr. Dofjan- nescirche. 9.30: Pfarrer Ausfeld; zugleich Militär- gottesdienst; 11: Kinderkirche für die Johannes- gerneinde; Pfarrer Ausfeld; 6: Pfarrer Bechtels- Heimer; 8: Bibelbefprechung im Iohannesfaal; Pfarrer Fliedner aus Madrid. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz. Llisabeth-Klein- kinderfchule. 9.45: Pfarrer Lic. Waas; 6: Pfarrer Lic. Waas. Klein-Linden. 9: Hauptgottesdienst; Abendmahl für die weibliche Jugend; 11: Kinder- gottesdienst. Wiefeck. 9: Beichte; 9.30: Predigt­gottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls. Alten-Bufeck. 9.30: Beichte; 10; 11: hl. Abend- mahl; 1.30. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abendmahl für die alten Gemeindeglieder von Stau­fenberg. Haufen-Garbenteich. 10: Hausen; Feier des hl. Abendmahls; 1: Garbenteich. HJahenborn- Steinberg. 11: Hauptgottesdienst. Lich. 9.30: Pfarrer Staubach; 1: Kindergottesdienst; 2: Stifts­dechant Kahn. Rieder-Bessingen. 9.30: Stifts« dechant Kahn; hl. Abendmahl.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 12. Oktober.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 13. Oktober. 21. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre­digt; 2: Rosenkranzandacht mit Segen. Grünbccg. 9.30: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Montag, 14. Oktober: Ver­söhnungstag. Vorabend 5.45 Uhr; Predigt 6.15; morgens 7.45; Predigt und Seelenfeier 11.30; Schlußprcdigt 4.45; Festesausgang 6.15 Uhr. NB. Während der Predigt ist der Eintritt nicht ge- stattet.

Israelitische Religionsgesellschaft. Montag, 14. Okto, der: Versöhnungsfest. Vorabend 5.50 Uhr; Predigt; morgens 6; Festesausgang 6.18. Wochengottesdienst morgens 6.30, abends 5 Uhr.

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Danksagung.

Allen, die uns bei unserem schweren Verluste so heizlich ihr Beileid bezeugten, sagen wir im Namen aller Leidtragenden innigsten 1 ank.

Georg Waldscbmidt und Frau.

Leihgestern, den 12. Oktober 1929.