12. Ld7-e8
12. Ddl-e2
6
5
auf; jedenfalls für eine
I.
Heilwirkend
/Aineralwsser
NtiUrtiches
Jean Weisel, Giefaen, Sonnenstrabe 6, Telephon Nr. 88
I
6008v
strikt 15, Gaulskopf,
Or. Oetkers
04419
JMflBen
Weih zieht und Weih: 10 Steine.
I I
e7-e6
Lf8-d6
23. Sf6xh7 an 24. Dxb4 +•
24. Ta8Xd8
25. c3-c2
26. Lc6-e4
27. Le4-d3
28 Sh7 —f8
29. Sf8-e6
30. Ld3-f5
d7-d5 c7 —c6 c6xd5 Sb8 - c6 Sg8-f6
Weih.
setzt in zwei Zügen matt.
Kf8; De7; Ta3; La8, e5; Sg7;
1. Sgl-fc
2. c2-c4
3. c4Xd5
4. d2 —d4
5. Sbl-c3
6. Lei — f4
Drucksachen aller Art
liefert In jeder gewünschten Ausstattung stilrein und
> ■
Lohholz-Versteigerung
Montag, den 15. Juli, vormittags 9 Uhr, werden im Gemeindewald Cleeberg, Di»
8; nachmittags 4; Sabbatausoang 9.30. — Wochen gottesdienft morgens 6.15; abends 7.15 Uhr.
225 rm Lohholzknüppel öffentlich versteigert. — Im Anschluß daran kommen noch 800 Fichtenstangen 3. und 4. Klasse aus Distrikt Strichberg an der Straße nach Oberkleen zum Ausgebot.
Cleeberg, den 10. Juli 1929.
Der Bürgermeister: Höhe,
16.
17. d4xe5
18. Sd2-f3
19. De2xf3
20. Df3-h3
21. Tdl —d2
22. Dh3 —h4!
Ein hübscher
Schach-Ecke.
'Bearbeitet von W Orbach
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 13. Juli. Vorabend 7.45 Uhr; morgens 8.30; abends 8.50 und 9.30.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 13. Juli. Freitag abend 7.45 Uhr; Samstagvormittag
e^%aund
irnk"
Angebracht war hier 12.....e5.
13. Sc3-b5 13. Ddö-b8
14. Tfl-dl 14. a7-a6
15. Sb5 —c3 15. Db8-d6
16. Sf3-d2!
. Gut gespielt: einerseits mit der Idee Sd2—b3 c5, andererseits f2—f4 und Sd2—f3—e5. „
Sie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Religlonsskunde.
„Was sagte Gott der Herr zur Schlange im Paradiese?"
Mariechen: „Oluf dem Bauche sollst du kriechen und Staub wischen dein Leben lang."
(1. Mos. 3,14.)
Unter Dorbehall.
„Ist das echtes Elfenbein?"
„Wenn der Elefant keine falschen Zähne hatte, bestimmt!"
Die Fliege.
„Ober, in diesen Eierkuchen ist eine Fliege eingebacken."
„Das ist eine Rosine. mein Herr.
„Muntere kleine Rosine. Jetzt ist sie in den Salat geflogen."
3n Frage kommt 6. Da4.
6. ..., 6.
7. e2-e3 7.
16. e6-e5
17. Sc6xe5
18. Se5xf34-
19. Le8 - c6
20 Dd6-b4
21. d5 —d4
22 d4xc3
Gedanke, der jedoch durch die
1.
2.
3.
4.
5.
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen ufw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 220.
Don G. W. Schandler.
2. Preis, Western Daily Mercury, 1909.
Schwarz.
Und Schwarz gab ...
Dame eine recht beachtenswerte Leistung.
Bd2, d4, d5, g2.
Schwarz: 11 Steine. Kc4; TH3, h4; La2, b4; Sbl, fl; Bc5, d7, g5, hö.
Eine sehr hübsche Aufgabe.
Partie Nr. 142.
Im Osterturnier zu Ramsgate 1929 gespielt.
Anregelmäßig.
Weiß: Dera Menchik.
Schwarz: R. P. Michell.
In seiner bekannten Turnierpartie gegen Capa- blanca zu Äeuhork spielte Lasker hier 7.....Le7
und nach beiderseitiger Rochade Sh5.
8. Lf4xd6 8. Dd8Xd6
9. Lfl-d3 9. 0-0
10. 0-0 10. Tf8-d8
11. Tal-cl 11. Lc8-7d
ist folgendes zu berichten: Der Haushalts- plan für das Rechnungsjahr 1929 wurde von dem Gemeindevorsteher vorgetragen, in seinen einzelnen Positionen durchberaten und dem Voranschlag entsprechend festgesetzt. Infolge des Baues der Wasserleitung mußte die Gemeindeumlage auf die Grundvermögens- und Gewerbesteuer um 30 Prozent erhöht werden, so daß für 1929 300 Prozent zur Erhebung kommen. — Gegenwärtig wird für den Gemeindewald ein neues Forstbetriebswerk durch Forstassessor Schmidt aus Wetzlar aufgestellt. Die Vertretung erklärt sich damit einverstanden, daß in diesem Betriebswerk die Umwandlung alter Riederwaldbestände in Radelholz in verschiedenen Walddistrikten, insgesamt rund 9 Hektar, vorgesehen und dem Plan entsprechend in den nächsten Jahren durchgesührt wird. — Ein Antrag des Schulvorstandes um Ausführung von Jnstandsetzungsarbeiten a n den Schulgebäuden wird zwecks Besichtigung durch die Gemeindevertretung zurückgestellt.
feine Antwort öet Führerin der weihen Steine widerlegt wird. Schwarz hoffte nach 23. Dxb4, cxd2 24. Dxd2. Lb5 35. Tc3 mit 35.....Se4 zu
gewinnen; am besten geschah 22.....Td6 und auf
gesandt.
U aller unter dieser Subnt nimmt die Redaktion Den (einerlei Seranfmortung.)
Mülleimer.
Beniner dringliche Au-gM rte'TH
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,Q9en,mnSaae 4bie 8* eti9e-9Äber einen o« ' be9?(*afien als unnötige mer ernntbeiten $°r' chrung von «w fc
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Sommerprossen
auch in den hartnäckigsten Fällen, werden in einigen Tagen unter Garantie durch das echte, unschädl. Teintverschönerungs- mittel „Venus", Stärke B. beseitigt. Keine Schälkur. Preis .*2.75. Nur zu haben bei Drogerie C. Winterboff, Kreuzvl. 9 10 Hindcnburg-Drogcrie, Seltersweg 68a.
Uonkurroersahren.
lieber das Vermögen der Frau Ollo Kindt Witwe, Agnes geb. von Freedeu. in Gießen wird heute, am 11. Juli 1929, vormittags 9.30 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet 60000
Der Kaufmann Louis Althoff sen. In Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen find bis zum 29. Inli 1929 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretendenfalls über die in § 132 der Konkursordnuna bezeichneten Gegen- stände und zur Prüfung der angemelüeten Forderungen auf Donnerstag, 8. August 1929, vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht, Zimmer Nr. 101, Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben ober zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche jie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 29. Iuli 1929 Anzeige zu machen.
Hessisches Amtsgericht in Gießen.
Zum Reifen gehört Bequemlichkeit.
Führen Sie daher nicht einen Möbelwagen voll Gepäck mit sich. Das ist lästig. Waschanstalten oder doch eine Wäscherin gibt es überall. Freilich muß man sicher sein, daß die bunte Wäsche, die farbigen Sommerkleider auch häufiges Waschen gut vertragen. Diese beruhigende Gewißheit hat man bei Indanthren. Wasser, Seife und Sonne greifen die Jndanthrenfarben nicht an. Jndanthrensarbige Gewebe sind unübertroffen wasch- und nchtecht und — was fürL Land und auf Reisen besonders wichtig ist — auch wetterecht. Sie kosten natürlich eine Kleinigkeit mehr. Aber diese recht geringe Mehrausgabe kommt immep, noch billiger als wenn man unnötig viel Gepäck mit sich führt.924V
Bet 4A n .
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und tz, enf^nbet nberhoup'. ,,-^i « mitfanti hp» mnn h?rn*?rtih' noch de» ? . >° einen (Erinb0? besinn, hnlichenL «r. c-ÄL ^uppe dez gt.r, Personen im -L^lchulA
am lehirn Tage bei
«IS ein DaM ? toi?« ^kchenvorstanl filier uni Wh Mon. W am Nachmittag 3aO5u$ne auf den Besuch » der ganzen Stadt. Der 'nspektor a. D. Pfarrer it selbst im Dienst der len in der Arbeit gestan- st auch wieder als Misi lebe heutige Anzeige!) Obsternten in bet roinleitungen! 'bei ?it sei aus die Gefahren ie beim Ernten von Obst von Starkstrmleitungen bet mit größter Vorsicht cühren der Leitungen unb te mit Leitern, Stangen, direkt oder indirekt, ist lunben. Stehen Säume in n Freileitungen, so ist der r beabsichtigten Ernte Mit- die bei der zuständigen entsprechende Mitteilung hierin. In den letzten kfurt a. X eine Detrü- Trick auf: Sie gibt sich 3 bekannten Frantfurln <nb erbittet, von Hau- p iur Reparatur. In ten r auch reparaturteäir '’ i worden, vhnr daß % fett hat. lliachsragen bei rgaben, daß die AiM'n
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Die Gemeinde Kelsterbach a.2H. beab- sichtigl 80 bis 100 Zentner neues gutes wiesenheu für das Faselvieh anzukaufen.
Diesbezügliche Angebote pro Zentner franko Kelsterbach wollen innerhalb zwei Wochen auf der hiesigen Bürgermeisterei abgegeben werden. Bei der Lieferung muß garantiert werden, daß bas Heu süßes, gutes Wiesenheu ist. 6009V
Kelsterbach, den 10. Juli 1929.
Hessische Bürgermeisterei.
Hardt.
Nonkursversahren.
lieber das Vermögen des Buchdruckerei. Besitzers Walter Kindl In Gießen wird heute, am 11. Juli 1929, vormittags 9.30 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.
Der Kaufmann Louis Althoff sen. in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. 60000
Konkursforderungen find bis zum 29. Iuli 1929 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters sowie über die Bestellung eines Gläubigeraus- fchusses und eintretendenfalls über die in z 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der ange- meldeten Forderungen auf Donnerstag, den 8. August 1929, vormittags 11 Ahr, »or dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 101, Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben ober zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den (Semem- schuldn-r zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderum gen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 29. Iuli 1929 Anzeige zu machen.
Hessisches Amtsgericht in Gießen.
Oöerheffen.
Landkreis Gießen.
H Lollar, 11. Juli. Die räumliche Annäherung zwischen Lollar und Staufenberg wird seit einigen Jahren bei der Bebauung der Straße Lollar—Staufenberg immer enger. Schon die Führung der dortigen Ge- narkungsgrenze ist derart, daß sie linksseitig ter genannten Straße, in Richtung (Staufenberg «ese^n, bis zur Strahenabzweigung Lollar— Kirchberg verläuft, so daß dem oberen Teil der Buderusschen Werkwohnungen in Lollar schon Staufenberger Gemarkungsteile gegenüberliegen. 2purch die teilweise Bebauung des rechtsseitigen Geländes der Straße Lollar—Staufenberg, wo die Gemarkungsgrenze unmittelbar an der Höhe verläuft, ist der eigenartige, selbst manchen »Einheimischen unbekannte Zustand vorhanden, daß Sie Gebäude links der Straße Lollar—Staufenberg zu Staufenberg gehören, während Die gegenwohnenden Leute Lollarer Ortsbürger sind. Wenn so schon eine enge Beruh- nung zwischen den beiden Orten besteht, so geht Sie bauliche Ausdehnung von dem geschlossenen £)rte (Staufenberg aus auch in Richtung Lollar vor sich. Die in den letzten Jahren mit räumlichen Abständen errichteten Gebäude haben Bereits einen wesentlichen Teil des freien Zwi- ßchengeländes beider Orte, entlang der Derbin- Sungsstraße, beseht. Runmehr hat Förster Braun aus Saubringen an dieser Straße noch ain rund 5300 Quadratmeter großes Gelande- fiück von Karl Verlach in Lollar käuflich erworben, um dort ein Wohnhaus zu errichten, wodurch Ser freie Raum weiter verringert wird. Sollte Liese Entwicklung Fortschritte machen, so könnte m absehbarer Zeit die Dereinigungs frage spruchreif werden. Ob dann die Stadt (Staufen* ierg mit dem Dorf Lollar, oder das Dorf Lollar mit der Stadt Staufenberg vereinigt werden 8»n, wollen wir Der Zukunft überlassen. — Rektor Saab hat mit Wirkung vorn 1. Juli krankheitshalber einen halbjährigen Urlaub an- getreten, nach dessen Ablauf er infolge Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand treten Dird. Mit seiner Vertretung in der Führung der Rektoratsgeschäfte wurde Lehrer Keller beauftragt.
+ Grünberg, 11. Iuli. In der für Montag ungesagten Gemeinderats fitjung waren nur sieben Gemeinderäte erschienen, sie war daher richt beschlußfähig, und der Beigeordnete beraumte eine abermalige Sitzung mit der gleichen Tagesordnung für Mittwoch an. In dieser Sitzung waren zehn Gemeinderäte anwesend. Ingenieur Fertsch legte dem Gemeinderat einen SJJIan vor, wonach das Docksche Gartengrundstück, das teilweise an die Dahnhof- ffirahe stößt, durch Einführung einer Straße, tooxu vie Stadt etwa 1400 Quadratmeter Gelände erwerben müßte, als Baugelände erschlossen werken könnte. Der angrenzende, tiefgelegene Garten der katholischen Gemeinde soll hinzu erworben Verden, um das alte Kriegerdenkmal von 1870/71 Ouszunehmen, das von seinem jetzigen Standpunkt entfernt werden soll, damit die Gefahrenecke, die an der dortigen Gabelung der Londorfer und Gießener Straße durch den Autoverkehr besteht, beseitigt würde. Die Aussprache hierüber war teils vertraulich. Es wurde beschlossen, die Sache zur Kenntnis zu nehmen und ihr vielleicht später näherzutreten. — Rachdem die beiden Bauunternehmer Dock und Iäger, welche die De am - t enhäuser für Reichsfinanzbeamte auf eigene Rechnung bauen wollen, den benötigten Dauplah von der Stadt zu den gestellten Bedingungen (Barzahlung) erwerben wollen, bat die Finanzbehörde um Inangriffnahme der zugesagten Vorarbeiten. Der Gemeinderat beschloß: Unter dem Vorbehalte, daß die Unternehmer Dock und Jäger die Bauplätze bar bezahlen und den Dau im Rohbau fertigstellen, wird seitens der Stadt bezüglich Wasserleitung, Kanalisation und Straßenbau das Geeignete, soweit es dieses Jahr noch erforderlich ist, in die Wege geleitet.
Kreis Büdingen.
? Ridda, 11.Juli. Die hiesige Klein- kinderschule besteht jetzt fünfzig Jahre. Die Jubiläumsfeier soll durch einen Festgottes- bienst eingeleitet werden, in dem der Leiter des Diakonissenhauses in Ronnenweiher, Pfarrer Bender, sprechen und der hiesige Kirchenchor und ein Schwesternchor fingen werden. Die Rachfeier ist im Kindergarten.
Bad Salzhausen, 11. Juli. Der schweizerische Liederfänger Hermann Ernst aus <jürld) fang dieser Tage in dem hiesigen Blin-
Lösung des Problems Rr. 216. Don S. Lewmann.
1. Tg2 —g7! (Mit der Drohung 2. De64-!, Kx e6. 3. Sd4 matt.) 1.....d5-d4. 2. Da6-d3+,
beliebig 3. Dd3xe4 oder Se2 —f4 malt. 1. . , Ld2xe3. 2. Se2-g3+nebft 3. Da6xf6matt. 1. . Sh2-f3. 2. Te3xf3+, beliebig 3. Da6-d3 oder Se2-g3 matt. 1. .. ., e5-e4. 2. Da6-d6 usw.
denheirn. Die Begleitung der Lieder hatte Iustizinspeltor Dap per-Ridda übernommen. Die Insassen des Hauses gaben ihrer Freude über die unerwartete Ehrung Ausdruck und dankten dem Gaste herzlich.
■+■ Aus dem Niddatal, 11. Juli. Die Heuernte, die infolge der Regenperiod' eine fast 14- tägige Unterbrechung erfuhr, geht jetzt zu Ende. In dem höher gelegenen Teil des Tales wird sie noch einige Zeit währen. Durch den Regen haben sich die Fu11eraussichten gut gebessert, und das Grummetgras entwickelt sich erwartungsgemäß. Sämtliche Getreidearten ver- sprechen eine volle Ernte, Lagerfrucht ist vereinzelt, und hier nur in Bruchteilen der Getreidefelder anzutreffen. Roggen und Wintergerste wer- den bereits gelb und gehen ihrer baldigen Reife entgegen.
Kreis Schotten.
? Ober-Schmitten, 11. Juli. Eines der a l - teften Fachwerkhäuser einer weiten Umgebung, das Doppelwohnhaus Schmidt-Uhl in der Hauptstraße, konnte in den letzten Wochen neu hergerichtet werden. Es steht seit Jahren unter Denkmalschutz und ist in seinem eichenen Holzwerk bis auf kleine Auswechslungen noch völlig erhalten und in bestem Zustande. Die Wiederherstellungsarbeiten bringen die wuchtigen Eichenbalken, die Schnitzereien in den Eck- und Quer« pfosten besonders gut zur Geltung. In der Spitze des nach Osten gerichteten, auffällig hohen Giebelhauses ist die aufgehende Sonne eingeschnitzt. Die über der Seitentüre angebrachte Inschrift konnte jetzt ganz lesbar gemacht werden. Sie lautet:
Wer auf Gott vertraut, Hat woyl gebaut, Im Himmel und auf Erden.
Erbaut anno
1616.
Das jetzt 313 Jahre alte Doppelwohnhaus, an dessen Balkenwerk die Figur des sogenannten „wil - den Mannes" (im Volksglauben: riesiger Walddämon), besonders wuchtig und schön sich hervor- hedt, dürfte wohl noch manche Generation überdauern.
n. Herchenhain, 11. Juli. Das von dem Vogelsberger Höhenclub auf der Herchenhainer Höhe errichtete Vater-Bender-Heim, das mit 90 Betten ausgeftattet ist, hatte im Monat Juni 1431 Uebernachtungen von Jugendlichen aufzuweifen. Das I Haus mit seiner anerkannt guten Verpflegung, seinen freundlichen Unterkunftsräumen und einem stimmungsvollen Tagesraum wird seiner trefflichen Lage wegen immer mehr als Schullandheim benützt, ohne dabei feinen Zweck als Jugendherberge zu verlieren. So waren jetzt in drei Etappen verschiedene Gruppen der Eleonoren-Schule in Worms, geleitet von dem Oberstudiendirektor Zimmer, in dem Heim mit beste-1 Erfolge zur Erholung untergebracht. Auch für die Ferien nehmen Lehrer mit Kindern in dem Vater-Bender-Heim auf vier Wochen Aufenthalt, um von hier aus den Vogelsberg zu durchstreifen. Da die hiesige Wasserleitung nicht genügt, hat die Vereinsleitung beschlossen, eine in der Nähe gelegene Quelle käuflich zu erwerben und eine zweite Wasserleitung zu bauen, deren von dem Kulturbauamt in Gießen aufgestellter Kostenooranschlag sich allerdings auf 6000 Mark beläuft.
Starkenburg.
WSN. Babenhausen, 11. Juli. Hier wurde der 64jährige Faselwärter G e i ß l e r in einem Faselstall t o t aufgefunden. Er hatte sich, wie täglich, in der Frühe in den Stall zum Füttern der Ochsen begeben. Als es nach längerer Zeit auffiel, daß er nicht zurückkehrte, wurde nachgefehen und man fand ihn mit eingedrücktem Brustkorb tot vor. Der Tote dürfte beim Füttern von einem Och f e n erdrückt worden fein.
WER. Bensheim, 10. Juli. In der letzten Sitzung des Stadtrates wurde der städtische Haushalt für 1 929 endlich verabschiedet. Der seinerzeit genehmigte Finanzzuschlag auf Gas und Wasser reichte nicht aus, Den Fehlbetrag zu decken. So hatte die Verwaltung Erhöhung der Realsteuern beantragt, fand damit aber keine Gegenliebe. Hm der Zwangsetatisierung zu entgehen, kürzte man die freiwilligen Leistungen der Stadt beträchtlich und verminderte die sachlichen Ausgaben um 6 Prozent. Das noch verbleibende Defizit von 27 000 Mk. soll im Laufe des Etatsjahres eingespart werden.
Preußen.
cP Launsbach, 11. Juli. Aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung
23. exd4, Ta—d8.
23 Ld3xh7+!
23.....Kf8 scheitert
24. Td2xd8+
25. Dh4xb4
26. Db4-el
27. f2 —f3
28. Del d2
29. Tclxc2
30. Tc2-cl
31. Dd2-a5
Zwangsversteigerung 19/29
Am Donnerstag, dem 8. August, vormittags 9 Ahr, wird durch das Amtsgericht Gießen aus Zimmer 106 das im Grundbuche von Gießen den Johannes Gillmann Eheleuten in Gießen zu je Yi zugeschriebene Anwesen Ederstrahe 20
51. n, Rr. 1415-1000 = 430 qm hofreite, geschätzt auf 25 900 RM., versteigert.
Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt. 53840
Gießen, den 17. Juni 1929.
I. A. des Amtsgerichts Gießen:
Leo, Ortsgerichtsvorsteher.
Bekanntmachung.
Die bereits fälligen Stromgelder im Stadt- und Ueberlanbgebiet für den Monat Mai 1929 können noch bis zum 20. d. M. ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung oder Stromsperre auf Kosten des Stromabnehmers. 60050
Eine schriftliche Mahnung ergeht nicht mehr.
Gießen, den 10. Juli 1929.
Direktion
der Elektrizitätswerke, Ueberlanbanlage und Straßenbahn der Stadt Gießen.
btolte.
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