Aus aller Wett.
Ein schweizerischer Hauptmann von Köpenick.
3n Dilleneuve (Genfer See) wurde ein Betrüger namens Suter verhaftet, nach dem die Polizei des Kantons Freiburg seit Mitte März fahndet. Suter hatte damals in dem Städtchen Bulle des betreffenden Kantons, wo gegenwärtig ein Zeughaus gebaut wird, den Behörden sich als Delegierter des eidgenössischen Militärdepärtements vorgestellt. Er lebt ewährend zweier Wochen in Bulle und hatte während dieser Zeit mit den Gemeindebehörden und der Eisenbahndirektiön häufig Besprechungen über seine angeblichen Aufträge. Schleihlich verschwand er unter Zurücklassung einer u n b e z a h l t e n - H o t e l r e ch - n u n g nach Dilleneuve. Dort stellte er sich unter dem Ramen eines bekannten Berner Hoteldirek- torS und Majors vor und machte Wein- und Fleischwarenbestellungen. Man schöpfte schließlich Derdacht und nahm ihn fest.
Sinclair muh seine Gefängnisstrafe ankrelen.
Der Oberste Gerichtshof hat die Berufung des Petroleummagnaten Sinclair gegen seine Verurteilung zu 3 Monaten Gefängnis verworfen. Sinclair hat seinerzeit bei der Unter- suchung des Teapot-Dome-Skandals sich geweigert, mehrere an ihn gerichtete Fragen zu beantworten und war dafür wegen Ungebühr Hot Gericht zu der erwähnten Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Line amerikanische Chiropraktikerin vor Gericht.
Dor der dritten Zivilkammer des Berliner Landgerichts 111 unter Vorsitz von Landgerichtsdirektor Püschel stand am Montag erneut Termin in dem Prozeß an, den die Erben des verstorbenen Photographen Alexander Binder gegen die amerikanische Ehiropraktikerin Frau Arnold angestrengt hat. Frau Arnold, die persönlich anwesend war, wurde durch Rechtsanwalt Dr. Kersten verteidigt. Der Vertreter der Kläger, Rechtsanwalt Ganz, betonte in Begründung seiner Schadenersahklcge, daß ohne Zweifel der Tod Binders durch die falsche und vollkommen unwissenschaftliche De- handlungsweise Frau Arnolds verursacht worden sei. Sie habe eine grundlegende Aenderung der Ernährung angeordnet und an Stelle der bisherigen gemischten Kost feien Zwiebeln und Erdnüsse getreten. Die medizinischen Sachverständigen erklärten im Gutachten, daß Binder durch die Behandlung an den Rand des Todes gebracht worden sei. Rechtsanwalt Ganz berief sich dann weiter auf mehrere Schriften des bekannten Generalarztes Dr. Reuburger, der die Chiro-Praxis als eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit u nd Moral bezeichnet. Die Diplome, die sich die Chirv-Praktiker zulegten, hätten gar keinen Wert und würden von besonderen „Doktocfabri- ken" in Amerika versandt. Der Verteidiger stellte sich auf den Standpunkt, daß man unmöglich Dertreter der Schulmedizin als Sachverständige über die Chirvpraxis hören könne. Es bestehe nämlich ein außerordentlich großer, auf Weltan- fchauungsfragen beruhender Gegensatz zwischen der Raturheilkunde, zu der die Chirvpraxis zähle, und der Allopathie und sonstigen Schulmedizin. Sogar Anhänger der Schulmedizin hätten sich in der letzten Zeit zu der Lieberzeugung bekehrt, daß die Heilkunde am Anfang einer neuen Epoche stehe, und daß der Arzt nicht mehr wie früher nur der Rezeptschreiber und der Helfer der Arzneimittelindustrie sein dürfe, sondern der heilenden Ratur dienstbar sein müsse. Frau Arnold erklärte: Bei Binder habe sich eine Säurevergiftung bemerkbar gemacht, weil er einige Aepfel und Apfelsinen gegessen habe. 3m übrigen verwahrte sich Frau Arnold gegen den Vorwurf der Kurpfuscherei und gab an, daß Binders Befinden sich nach ihrer Behandlung zunächst sehr gebessert habe. Binder habe selbst erklärt, daß er von den anderen Aerzten nichts mehr willen wolle. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob sie der Ansicht, daß die Leukämie die krankhafte Vermehrung der weißen Blutkörperchen durch ihre Behandlungsmethode heilbar sei, antwortete Frau Arnold in bejahendem Sinne. Allerdings habe sie bei Beginn der De-
Schach,Ecke.
Bearbeitet von W Orbach.
Alle für di« Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 207.
Do» H. D. Stixe».
8
6
5
7
3
2
4
Schwarz.
8
7
6
5
4
3
k g
Weiß.
Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt. Weiß: 6 Steine. Ka4; Dgl; Lai, e4; Sf3, 15. Schwarz: 7 Steine. Kc4; Dh6; Lh2; Sfl; Bc6, c7, es.
Partie Nr. 134.
3m Kissinger Schachturnier gespielt.
Indische Partie. Weiß: Dr. Tartakower.
Schwarz: Marshall.
L 62-64 1. Sg8-16
2. c2-c4 2. b7-b6
3. Sbl — c3 3. Lc8-b7
4. D61-c2
Ilm e4 unbedingt durchzusetzeu.
4..... 4. c7-e6
5. e2-e4 5. 67-65
Diese Einlenkung in das reguläre Damengambit ist hier nicht angebracht. Geboten ist entweder 5..... Lb4 oder bet passive Aufbau durch 66.
6. c4x65!
Um die Bewegungsfreiheit des Damenläufers zu hemmen.
6..... 6. e6xd5
7. Sf6-e4
Zwischenschach!
8. c7 —c6
9. Lf8-b4
7. e4-is5
8. Lfl-b5+!
Ein Wichtiges
8.....
9. Lb5-63
10. Sgl — e2
Mit Recht läßt sich hier Weiß noch nicht aus den Dauernraub 10. Lxe4. 6xe4 11. Dxe4 ein, da Schwarz durch 11. .. .. D6Z nebst c5 ein gutes Gegenspiel erlangt.
10. .... 10. H-f5
11. 12-13
11. 0-0
Weitz mußte bei seinem vorhergegangenen Zuge, hauptsächlich auf 11..... Dh4+ sein
Augenmerk richten. Rach Tartakvwer hätte der Anziehende hierauf durch folgende Spielweise eine überlegene Angriffsstellung erlangt: 12. g2—g3, Sxg3 13. Sxg3, 14 14. Dg2!, fXg 15. Le3!, gXh+ 16. K62! usw.
12. 0-0
12. c6-c5
Da der schwarze Springer nicht gut wegen Lxf5 ziehen kann, läßt sich Marshall auf dieses gewagte Unternehmen ein.
J3. 13X64 13. 15xe4
14. Tflxf8+ 14. 1)68x18
15. Sc3xe4! 15. 65xe4
16. L63xe4
17 Dr2xe4
16 Lb7Xe4
Weiß hat nun durch seine ausgezeichnete Spielführung eine glatte Gewinnstellung erlangt.
17..... 17. Sb8-67
18. a2-a3
Weih erledigt nun die Partie durch einige einfache und klare Züge.
18..... 18. Lb4-a5
19. De4-65+ 19. Kg8-h8
20. D65x67 20. Ta8-68
21. D67-g4 21. c5x64
22 Lei —g5! 22. 64-63
Schwarz macht nur noch einige belanglose Züge.
23 Lg5xd8 23. La5-d2
Oder 23..... 0x68 24. T61I usw.; falls
23.....de 24. Lei!, De8 25. b4 usw.
24. L68-C7! 24. L62-e3 +
25. Kgl-hl 25. Df8-e8
26. Se2-g3 Schwarz gab auf«
Lösung deS Problems Ar. 204. Don K. Grlin.
1. Sa6-b4! (droht 2. Sc6 matt).
1....., 64. 2. Sc64-, Dxcö. 3 Lxf6 matt.
1..... Dc3. 2. L16+, Dxf6. 3. Scö matt.
1..... Ke7. 2. Scö4-» Kf7. 3. Le6 matt.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStifch.
fiarujfeU.
In Baden bei Wien steht ein Karussell.
Das Karussell gehört Direktor Hugelmann. Auf einem Pferd des Karussells sitzt Bloch. Und fährt und fährt und fährt eine Tour nach her andern.
Bloch ist schon schlecht. Bloch ist noch schlechter. Dloch sieht käfeweih aus. Die Augen treten Ihm heraus. Der Magen kommt bald nach.
„Iessas, ist wir übel," wimmert er einem Freund zu.
„Was fährst du auch wie toll? Steig' doch ab." „Ich kann nicht," weint Dloch verzweifelt, „Hugelmann ist mir seit zwei Jahren Geld schuldig, und das ist die einzige Art, wie ich wieder zu meinem Geld komme." P. P.
Kaviar fürs Volk.
Was dem einen sin Uhl, ist bekanntlich dem andern sin Rachtigall, und was der Dauer nicht kennt, das ißt er nicht. An diese Sprichwörter erinnert eine Geschichte, bk der Leiter der englischen Militärmission in Rußland, Sir Herbert Holman, erzählt. Gr befand sich 1919 mit seiner Truppe zu Ezarihin, im Mittelpunkt der Ka- diarerzeugung, und oas einzige Rahrungsmittel, das billig war, war Kaviar. Dieser so sehr begehrte und so hoch bezahlte Leckerbissen wurde daher in die Ration bet englischen Soldaten eingeführt, aber die Wirkung war anders, als man erwartet hatte. Mehrere Soldaten kamen sofort aufgeregt zu ihrem Offizier und beschwerten sich. „Was haben wir denn heut für Marmelade bekommen?" fragten sie vorwurfsvoll. „Die können wir nicht essen. Die schmeckt ja nach F i s ch."
D.
Handlung wenig Hoffnung gehabt, da Binder infolge mehrfacher Röntgenbehandlungen erhebliche Hautentzündungen hatte und auch durch eine frühere Salvarsanbehandlung Schäden zurückgeblieben sein könnten. Der Zustand Binders habe sich aber zusehends gebessert, und die Mutter des Patienten habe sich bei ihr unter K ü s - sen für die Rettung ihres Sohnes bedankt. Frau Arnold legt dann dem Gericht mehrere amerikanische und englische Zeitschriften
vor, in der ihre Biographie als der Führerin der Ehiropraktischen Heilmethoden erschienen seien. Aus die Frage des Rechtsanwalt Dr. Gans, ob sie hur den Doktörtitel der Chiropräxis habe, erklärte Frau Arnold: „Ich habe auch dtzn Doktortitel einer Medizinischen Fakultät Amerikas, ich bin aber das größte Licht der Chiropraxis in Amerika und deshalb führe ich diesen Titel nicht." Frau Arnold tieftritt die Behauptungen der Gegenseite, daß sie scharfe Massage
wreenontThen und Haitz« Bäder verordnet hak». Rechtsanwalt Dr. Ävns btahträgfe, Sachverständige des amerikanischen Instituts in Berlin und amerikanischer Acrzteorganisationen über den Wert der Chirapraktischen Heilmethoden als Zeu- gen zu hören und besonders Beweis über die Frage zu erheben, ob Frau Arnold auf Grund ihres Wissens Leukämie behandeln dürfte und ob ihre Behandlungsmethoden dafür geeignet waren. Das Gericht beschloß, diese Beweisausnahme *UJU‘ lassen. Frau Arnold erklärte, daß sich ihr Professor Klein von der Universität Jena als Sach- verständiger zur Verfügung gestellt habe, den sk gleichfalls als Zeugen benannte wie eine Reihe von Anhängern ihrer Behandlungsmethoden.
Büchertisch.
— Der Roman „Sie Liebe der Brigitta H o l l e r m a n n" von Elisabeth R e y, welcher im Gießener Anzeiger erschien und allgemein mit großem Interesse gelesen wurde, ist im Verlag Martin Feuchtwanger, Halle a. d. Saale, in Buchform erschienen.
— Aus dem Inhalt des Aprilheftes vom „K u n st w a r t" (Georg D. W. Callwey in München) seien eine Erzählung „Der verlorene Kreuzer" von Regina UUmann, sowie die von Hans Böhm neu übersetzte chinesische Lyrik besonders hervorgehoben. Bemerkenswert ist ferner, was Ernst Michel über „Goethes Raturanschauung im Blickfeld unserer Zeit", und Emmy von Egidy über Dachofen zu sagen hat. Höchst anfechtbar dagegen die von Wilhelm Michel an Zuckmahers Dramen und ©eöidjten geübte Kritik. In einer Gegenüberstellung wird Riebergalls „Datterich" denn doch erheblich überschätzt. Außerdem vermißt man eine Erwähnung der Rovellen Zuckmahers, die ja wohl einen wesentlichen Teil seines Werkes ausmachen.
— Seit den Tagen, da Terxes seine Perserheere über den Hellespont führte und die griechische Kullurwelt bedrohte, sind die Meerengen an der Grenze von Europa und Asien und die ihnen vorgelagerte DalkanhalbInsel durch die Jahrhunderte Ausgangspunkt für kriegerische Verwicklungen gewesen. Desonders seit dem Rückgang der Türkei und dem Erstarken des russischen Zarenreiches im vorigen Jahrhundert hat diese verhängnisvolle Dedeutung jener Gebiete immer mehr zugenvmmen, und die neuere europäische Geschichte ist ohne eine gründliche Kenntnis der „Orientalischen Frage" nicht zu verstehen. Eine vorzügliche Einführung in das Meerengen- und Dalkanproblem bietet das soeben erschienene Aprilheft der „Verl in er Monatshefte", in dem eine bisher unbekannt gebliebene Denkschrift des Chefs der Operationsabteilung des russischen Admiralstabes für das Schwarze Meer über die Meerengenfrage erstmalig in deutscher Uebersetzung veröffentlicht wird.
— Marie Delloc-Lownbes: Frau Ivys Geschichte. Aus dem Englischen übertragen von Elisabeth Wacker (Romane der Well). Th. Knaur Rachf. Verlag, Berlin W 50. Ganzleinen 2,85 Mk. Umfang 320 Seiten 8° (54).
— Hermann Gottschalk: Deutschland neutral. Dachau, Kanal-Verlag. Biegsam kartoniert 3,50 Mk. (134).
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Die amtsgerichtliche Derfilgung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt.
Gießen, den 5. März 1929.
I. A. des Hess. Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsvorsteher.
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