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Oberhessen.

Landkreis Gießen.

Leihgestern, 11. März. 2lm Samstag abend hielt die 3 reife. Feuerwehr in dem Lokal von Wilh. Arnold ihre Hauptversammlung ab. Zunächst erstattete der erste Kommandant &q. Held den Jahresbericht. Daraus war zu ersehen, baß sich die Wehr in gedeihlicher Ent­wicklung befindet. Die im vergangenen Jahre vorgesehenen Klebungen des Uebungsplanes wur­den bei guter Beteiligung ausgeführt. Durch den Rücktritt des ersten Kommandanten Held wurde die Reufeahl eines ersten Kommandanten notwen­dig. Es wurde einstimmig der seitherige zweite Kommandant Hrch. Otto Wagner gewählt. Als zweiter Kommandant fungiert Karl Belten. Der Geschäftsführer dankte dem scheidenden, ersten Kommandant en für seine treuen Dienste, die er stets der Wehr geleistet hat. Weiter Dankte er den übrigen Vorstandsmitgliedern, dah sie ihr Amt wieder übernommen haben. Im Anschluß an die geschäftlichen Verhandlungen fand ein gemütliches Beisammensein statt.

K Saasen, 11.März. Die ziemlich rasch ver­laufene Schneeschmelze hot wieder die Wie- sock übertreten lasten und den Wiesengrund weithin überschwemmt. Auch ging das Wasser wieder über die Kreisstraße nach Bollnboch.

Grünberg, 11. März. Am Samstag­abend hielt der hiesige Mannergesangver­ein in der Wirtschaft A. Repp feine Haupt­versammlung ab. Das Andenken an zwei im verflossenen Jahr verstorbene Sangesbrüder wurde in der üblichen Weise geehrt. Aus dem Jahresbericht ist hervorzuheben, dah der Derem. der im Jahre 1834 gegründet wurde, zur Zett 50 aktive Sänger zählt und etwa die gleiche Zahl passiver Mitglieder besitzt. Als Mitglied des Lahntalsängerbundes beteiligte er sich am Bundessest in Kirchhain, ebenso wurde ein Sän- gerfest in Göbelnrod besucht. An Veranstaltungen des Vereins sind zu nennen: eine Weihnachts­feier für die Mitglieder und das Winterfest in Gestalt eines Theaterabends in der hiesigen Turnhalle, öle beide gut besucht waren. Der Verein wirkte mit beim 30jährigen Organisten- jublläum seines Ehrendirigenten, des Lehrers t R. Lauber, sowie gelegentlich der Konfir- mativn und am Hettigabend. Die Rechnungsab­lage ergab einen Üeberschuß; die Jahresrechnung hat die Höhe von über 1000 Mark erreicht. Der Beitrag der Sänger beträgt 50 Pf. im Monat. In diesem Jahr wird sich der Verein an dem vom Lahntalsängerbund geplanten Wertungssin- aen, das in Weilburg aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des dortigen Bundesvereins stattfiu- den soll, beteiligen. Am Himmelfahrtstage soll ein Famllienausilug nach Homberg (Ohm) unter­nommen werden. Beschlossen wurde, die Sing­stunden auch im Sommer durchzuführen, wenn nicht anders möglich mit einem kleineren Chor. Da der Vorstand drei Jahre im Amt ist. war dieses Jahr keine Dorstandswahl er­forderlich. Dorsiheirder des Vereins ist Rech­ner Karl Möller. Chormeister: Fort­bildungsschullehrer Fr. Gengnagel. Bei der letzten Hvlzversteiaerung im hiesigen Stadttoalde bewegten sich die Preise etwa auf derselben Höhe, wie bei den voraus- gegangenen Versteigerungen. Daß die Preise hier nicht in die Höhe gingen, wie dies vielfach bei Versteigerungen an andern Orten in Erschei­nung trat, lag vielleicht daran, dah die meisten Käufer bei den drei vorausgegangenen Verstei­gerungen sich schon genügend mtt Brennmaterial eingedeckt hatten. Es kosteten je 2 Rm. Buchen- schert 28 bis 32 Mk., -knüppel 24 bis 28 Mk.. Kiefernscheit 18 bis 22 Mk.. -knüppel 16 bis 18 Wk.. -stocke 12 bis 15 Mk., Fichtenscheit 18 bis 20 Wk., -knüppel 14 bis 16 Mk.. -stöcke 6 bis 7 Mk. Don Buchenholz kamen nur etwa 90 Rm. hartes Holz zur Versteigerung, der weitaus grö­ßere Tett bestand diesmal auS Kiefer und Fichte. Unter dem verkauften Ruhholz befanden sich 12 Fichtenstämme der Klassen IVa, IVb, V und VI mit einem Inhalt von 35 Festmeier. Der Durch- sthnittspreis betrug hier für dos Festmeter 37.50 Wk.

° Ettingshausen. 11. März. Am Wttt- feoch lief in unserer Kirche derB e t h e l f i l m". der von Angestellten der Dodelfchfeingschen An­stalt vorgefuhrt wurde. Das Gotteshaus war dicht gefüllt von Besuchern, die zum Teil auch aus den Rachbardörfern gekommen waren. Die Vorstellung hinterließ einen tiefgehenden Eindruck von dem einzigartigen Liebeswerk. Gestern fand durch den Superintendenten der Provinz Oberhefsen, Oberkirchenrat Wagner, die vr- dentllche K i r ch e n v i f i t a t i o n in den Ge­meinden Ettingshausen und Hattenrod statt. Der Visitator, früherer langjähriger Pfarrer unseres Kirchspiels, hielt eine Ansprache über Lukas. Koh. 11, Vers 23. Die Predigt behandelte das Evangelium des Sonntags. Zum Schlüsse des Gottesdienstes fand noch in beiden Gemeinden

dm Prüfung b« SHuVuv« mG 6er fcM«» muslchrpfllchtigen Jugend statt.

> Aus der nördlichen Wetterau. 11. März. In Kreisen der Landwirtschaft hegte man zur Zeit deS strengen Frostes große Be­denken hinsichtlich der Gefahren, hielten Win- terbeständen drohten. Soviel man aber bis jetzt feststellen kann, haben die jungen Ge- treidepflänzchen unter !der schützenden Schneedecke durch die Kälte nur wenig ge­litten. Allerdings finden sich hier und da an den äußeren Blättchen erfrorene Spitzen, die aber für den Fortbestand der Pflänzchen keine Gefahr bedeuten. Dasselbe Bild zeigt sich auch bei den jungen Kleebeständen. Sie Hauptgefahr steht noch in den Frühjahrsfrösten bevor. Wenn aikrölngS das gegenwärtig langsam fortschrei- tende Tauwetter weiter anhält und keine allzu­harten Fröste mit wechselndem Laufeetter folgen, dann dürften die Winterbestände diesen hart- nackigen Winter überdauert haben, ohne allzu- großen Schaden erlitten zu haben. Allerorts haben die Wintervorräte an Kartoffeln und Dickwurz große Verluste erlitten. Die erheblichsten Frostschäden zeigen ftch bei den Vor­räten in flachen, feeniger tiefen Kellern, wah­rend in den Feldmieten und tiefen Kellern nur eine Keine Oberschicht in Mttleidenschaft gezo­gen wurde.

! Hungen. 11. März. Endlich sind auch die auf dem Dache unseres Schlosses beheimateten Störche wieder von ihrer Südlandreise zu- rückgekehrt. Mit lautem Kinderjubel wur­den diese Frühlingsboten begrüßt.

U Rodheim a. d.Horloff. 11.März. Das Laufeetter der letzten Tage brachte unserem Ort eine starke Ueberschfeemmung. 3n einer Länge von etfea 50 Meter stand die Haupt­straße fuhyoch unter Wasser. 2lls die Wasser­mengen in die tief gelegenen Gehöfte eindrangen, sahen sich deren Besitzer genötigt, das Vieh schnellstens ans den Ställen zu bringen. Erst als man die .Weedstegbrücke", deren Durchführungs­rohr die Wassermassen nicht alle aufnehmen konnte, aufriß. senkte sich der Wasserstand auf der Straße. Am 9. März feierte der älteste Einwohner unseres Dorfes. Georg Momberger. im Kreise seiner Familie seinen 86.Geburtstag. Geistig und körperlich recht rege, nimmt er mit Interesse noch 2lnteil an den Geschehnissen des öffentlichen Lebens. Mit Stolz berichtet er Immer wieder gerne von seinen Erlebnissen in den Kriegen 1866 und 1870/71, die er beide mitrnachte. Er, der heute hier noch alleiniger Veteran dieser Kriege ist, war lange Jahre Präsident unseres Kriegervereins, dem er heute noch als Ehrenpräsident angehört. Außer ihm sind in unserer Gemeinde noch zwei Ein­wohner vorhanden, die ihr 80. Lebensjahr über­schritten haben: es sind dies Hch. Kröll VI. (81 Jahre) und Otto Hofmann (81 Jahre). Letzterer, der ganz besondere Regsamkeit zeigt, amtiert heute noch als Gemeinde- und Kirchen­rechner. DaS dritte Rechneramt, die Verwaltung unserer Spar- und Darlehenskasse, war bis zum vorigen Jahre auch noch in seinen Händen und ging dann auf seinen Sohn Über. Am gestrigen Sonntagabend hielt unser Ortsgeistlicher, Pfarrer Kornmann, im Schulsaal vor einer stattlichen Zuhörerschaft einen Lichtbilderabend ab. In einer großen Anzahl klarer Bllder älterer und neuerer Meister lieh er die Leidensgeschichte des Heilandes an unseren Augen vorüberziehen. Die gespannte Aufmerksamkeit der Anwesenden bewies, daß die Stunde einen recht tiefen Ein­druck bei allen hinterließ.

f Steinheim, 11. März. Der hiesige MännergesangvereinSr ofjf inn* hielt Samstagabend im Saale der Gastfeirtschaft Hch. Döpser seinen diesjährigen Familienabend ab. Rach der Begrüßung durch den Vorsitzen­den, Adolf Oberheim, folgten in bunter Reihenfolge Gedichtvorträge ernsten uni) hei­teren Inhalts, Einzelgesänge und meisterhaft vor­getragene Mannerchöre unter Leitung des vor­züglichen Dirigenten Lehrer Dietrich von Rod­heim. In der vergangenen Woche wurde in der hiesigen Metzgerei Eckel ein Ein­bruchsversuch unternommen. Durch das Arbeiten an den Türen des Ladens und deS Schlachthauses wurde der Besitzer wach, so daß die Eindringlinge flüchtig gingen. Rach einer knappem Stunde erschienen sie wieder, wurden jedoch abermals bemerkt und mußten wieder unverrichteter Dinge abziehen. Don den licht­scheuen Gesellen fehlt bis jetzt jede Spur. Die Holzhauerarbeiten wurden in diesen Tagen beendet. Es wurde in zwei Rotten zu je sechs Wann gearbeitet. Der harte Frost und der hohe Schnee hatte die Arbeiten mehrere Wochen unterbrochen. Im ganzen wurden über 200 Festmeter Holz geschlagen, wovon vorweg an 140 Ortsbürger je 3 Raummeter Hartholz und 2 Raummeter Reiser unentgeltlich und ohne Anrechnung von Holzhauerlohn zur Dertellung kommen.

kreiS Friedkerg.

Pb. B U h b a ch, 11. März. ImHessischen Hof" sand am Sonntagnachmittag die Hauptversamm­lung der DereinSbank für Butzbach und Umgegend unter Leitung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Landwirt Jäger. Ober-Hör- gem, statt. Anwesend waren über 200 Mitglieder. Bankvorsteher Steinhaus er erstattete den Ge­schäftsbericht. Aus diesem ist zu entnehmen: Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich von 403 auf 462, die Zahl der übernommenen Antelle von 462 auf 522, die Gesamthaftsumme beträgt am 31. Dezember 1928 522 000 Mk. Die Geschäfts- guthaben sind von 84 347,90 auf 114 962,90 Mk. gestiegen. Der Jahresumsatz betrug 53 610 000 gegen 52 713 000 Mk. in 1927. Dementsprechend erhöhte sich der Reingewinn auf 27 425,75 Mk. Die Einlagen in laufender Rechnung und auf Sparkonto betrugen 953 464,26 gegen 701 796hl Wark in 1927. Die Bilanzsumme erhöhte sich von 939 471,29 auf 1 209 259,30 Wk. Die sahungs- gemäh ausscheidenden Aufsichtsräte, Molkerei- direktor Bill. Rieder-Weisel: Landwirt Georg Wichelm Vissel. Griedel: Heinr. Bayer 3., Oppershofen, und Kaufmann Dr. Rern, Butz­bach, wurden wiedergewählt.

CO Aus der Wetterau, 11. März. Die warme Witterung brachte den Schnee schnell zum Schmelzen. In den gefrorenen Grund konnte das Wasser nicht eindringen, die Ackerfurchen wurden zu Bächen, und an tiefen Stellen ent­standen Seen, in denen die Saat verdirbt. Da die Durchlässe an Wegen und Straßen ver­stopft sind, staut sich das Wasser und sucht seinen Weg über den Fahrdamm. Die W i e s e n t ä l e r sind überschwemmt und die Bäche stark a n g e s ch w o l l e n. So ist die Ufa zu einem reißenden Fluh geworden, die Wetter übet ihre Ufer getreten, und auch Horloff und Ridda führen Hochwasser. Durch die umfang­reichen Fluhregulierungen fließt das Wasser schnell ab, so daß keine gefahrvolle lieber» schwemmung droht. Das Getreide auf den nun schneefreien Aeckern hat sich gut erholt und zeigt besonders an höhergelegenen Stellen üppiges Grün.

CO Nieder-Florstadt, 11. März. In den letzten Wochen kommen hier sehr vielTodes- fälle an Grippe und sonstigen Erkältungs­krankheiten vor. Alle Lebensalter, Kinder, Er­wachsene im besten Alter und betagte Leute werden betroffen. Fast täglich findet eine Be­erdigung statt, am letzten Sonntag sogar zwei. Der Witterungswechsel beim Scheiden des stren­gen Winters scheint die Krankheiten zu ver­schlimmern.

Kreis Büdingen.

# Echzell. 11.März. In seltener Rüstigkeit feierten gestern Heinrich GrothlV. und seine Ehefrau Christine geb. Werner das Fest der goldenen Hochzeit. Vor vielen Jahren waren beide nach dem deutschen Osten ausge- toanbert, um sich in der Rühe der Stadt Brom- berg eine neue Heimat zu gründen. Rach dem Kriege wurden sie von der polnischen Regierung ausgewiesen und fanden dann in der alten Hei­mat wieder ein Unterkommen. An dem Familien« feste nahmen sämtliche noch lebenden zwölf Kin­der und eine große Zahl Enkel teil.

Blofeld, 11. März. Gestern abend gegen 9 Uhr brannte ein Stall mit Heuboden des Karl Stede II. vollständig nieder. Das Vieh konnte gerettet werden. Da der Brand- teich in unmittelbarer Rühe der Brandstätte liegt, konnte aus zwei Schlauchleitungen genügend Wasser auf das Feuer gebracht werden und die Ortsfeuertoehr ohne fremde Hilfe nach einstün­diger, angestrengter Arbeit den Brand löschen. Durch den Frost konnte die Wasserleitung nicht in Anspruch genommen werden, da der nächst­liegende Hydrant noch zugefroren war. Eine Rachbarscheuer wurde stark mit Wasser besprengt und blieb so vom Feuer verschont. Seit 1891 führte unser Dorfgraben nicht solche Wasser- mengen zur Horloff, als gerade jetzt bei der Schneeschmelze, besonders in den Mittags­stunden. Diele Grundstücke in tieferen La­gen sind ganz vom Wasser überflutet. Da die Robre an Wegübergängen noch zugefroren sind und oas Wasser überschietzt, das genau der Dichtung der früheren Gräben folgt, die vor der Feldbereinigung tiefer lagen und Dere&net wur­den. Die mit Winterfrucht bestellten Grund­stücke nehmen merklichen Schaden.

Kreis Schotten.

|~i Laubach. 11. März. Die Preise waren auf der jüngsten Holzversteigerungder Gemeinde aus den Forstorten Duchwald, Senges, Zfelllingssette und Gaulskopf wieder recht hoch. Es galten im Durchschnitt der Raummeter Scheit 16 bis 17 Wk., Knüppel 12 bis 13 Mk., Stock­holz 11 bis 12 Wk., 4 Meter Reiferknüppel 8 bis 10 Mk. In den letzten Wochen hat sich die Grippe hier stark verbreitet. Jedoch tritt

die Krankheit nicht gefährllch auf. Der Frost scheint den Obstbäumen wenig Schaden getan zu haben. Die Apfelbäume sind unbeschädigt. Einzelne Zwetschen-, Mirabellen- und Reine- claudebäume haben etwas gelitten.

Y Gedern. 11. März. Wie überall, so wächst die Zahl der Erwerbslosen auch in unserer Stadt von Woche zu Woche. Zur Zeit sind es 86 Personen, die sich jeden Morgen auf der Bürgermeisterei wegen Erwerbslosigkeit melden müssen, eine für unsere Stadt recht hohe Zahl. Ein frecher Diebstahl wurde am hellen Samstagnachmittag bei dem Möbelhändler Gebhard ausgeführt. Ein Bettler schlich sich in den Laden und stahl einen Stuhl, Den er in einer nicht weit davon liegenden Wirt­schaft an einen Landwirt aus Burkhards zum Preise von 2,50 Mk. verkaufte. Da dem Dieb dieser Streich einmal so gut gelungen war, ver­suchte er ihn zu wiederholen, wurde aber Dabei erwischt und konnte f e ft g e n o m ni n e n werden. Es handelt sich um den flellenlosen Schreiner Wilhelm W e l l e n d o r f aus Ober­lahnstein.

Starkenburg.

Schweres Autounglück an der Bergstraße.

WSR. Bensheim a. d. B., 11. März. Ge­stern abend gegen 10 Uhr fuhr ein Kraft­wagen mit vier Insassen, von Weinheim kom­mend, kurz vor der Einfahrt in die Stadt in einen mit Schlamm gefüllten Graben. Das Auto übeschlug slch und die Insassen wur­den herausgeschleudert. Dabei kam einer der Insassen, ein junger Mann von hier, unter dem Wagen in den Schlamm zu liegen. Als es nach vielen Bemühungen gelang, ihn zu bergen, konnte man nur seinen Tod feststellen. Ob dieser durch Genickbruch, ober durch Ersticken im Schlamm erfolgt ist, steht noch nicht fest. Bei den Bergungsarbeiten fuhr ein Motorrad in die helfende Menge und verletzte einen Mann und eine Frau schwer. Wie es heißt, verlor der Führer des verunglückten Autos Die lleberfidjt über Die Straße, weil ein entge- genf ommenDer Kraftwagen nicht ab* geblenDet hatte. Letzterer ist unerfannt ent­kommen. Wie durch ein Wunder wurden die übrigen Insassen des Wagens nur leicht verletzt.

Preußen.

Maingau.

WSR. Frankfurt q. M-, 11. März. Der neue Frankfurter Polizeipräsident Steinberg ist heute vvrmlltag vom Regie­rungspräsidenten Ehrler in sein Amt ein- geführt worden. Regierungspräsident Ehr­ler gedachte in seiner Ansprache des verstor­benen Polizeipräsidenten Zimmermann und begrüßte den neuen Polizeipräsidenten, der sich in seinen bisherigen Wirkungskreisen stets das Vertrauen Der Bevölkerung erworben habe. Prä- fiDent Steinberg Dankte für Die 'Worte des AegierungspräsiDenten unD gelobte, Daß er sich dieses Dertrauen auch in Der Frankfurter Bür­gerschaft zu erwerben hoffe. Ramens Der Be­amtenschaft wurde Der neue Chef vom Regie- rungsrat Dr. Fohr begrüßt. Der langjährige Vorsteher Der Frankfurter Stadtverordneten­versammlung, Heinrich Hopf, ist an Den Folgen einer Darmoperation gestorben. Hopf, Der Der svzialDemokratischen Partei angehörte, erfreute sich in weiten Kreisen Der Bürgerschaft allgemeiner Wertschätzung. Die Grippeerkran­kungen sind in Frankfurt ganx erheblichzu- rüdgegangen. Infolgedessen ist es möglich Gewesen, die In Schulen eingerichteten Hilfs­rankenhäuser zu schließen.

Sprechstunden der stiedakiion

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachm ttag geschlossen.

O SCHMERZLOSES RASIEREN

DURCH VORHERIGES EINREIBEN MIT

lNIVEa Lcrkm i

\PRE!SE RM. 0,20-1,20

K: Wer hat sich Fastnacht nicht erkältet?

S: Komische Frage: Wer nicht da war!

K: Immerhin, es hat sich auch noch mancher hinter» her erkället.

5: Na, also haben die einen die Grippe und die andern

K: Haben sie! Wer wie wieder los werden?

S: Nichts einfacher als das: Nehmen Sie K und S » KS-Karls-Sprudel. Sie bekommen ihn überall, iw Fernsprechbuch hängt eine Dcstellkarte, notfalls rufeit Sie Biskirchen Nr. 1 an. 2068D

Holzsubmission.

Die Gemeinde Geilshausen verkauft im Wege schriftlichen Angebots: 2114D

Los 1.

12 Fichtenstämme Id-Klafse 3,81 im

31 2a. 19,75

36 2d- 35,35

17 3a- 26,08

9 3b- 18,47

6 4a- 17,19

2 4b- 7,84

14 Kiesernstiimme lb- 4,98

61 2a. 35,85

41 2b- 37,40

11 3a« 14,60

1 3b- 1,83

Los 2.

10 Fichtenstämme la-Klasse 1,87 fm

23 1b- 8,47

12 2a° 8,35

2 2b- 2,44

1 3a- 1,59

25 Kiefernstämme Id- 8,23

45 2a- 24,69

16 2b- 13,18

6 3a- 6,65

Sie Angebote sind getrennt nach Losen, Sortiment und Klassen mit der Aufschrift .Holzsubmission" bis spätestens Donners- tag, den 14. März D. 3., nachmittags 2.30 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einzu­reichen, woselbst die Eröffnung erfolgt. Nähere Auskunft erteilt die unterzeichnete Stelle.

Geilshausen, den 7. März 1929

Hessische Bürgermeisterei Geilshausen.

Wagner.

Langholz N.

Fichte

Los

n

Kiefer

Abschnitte N.

la-ftl. 46 St.

Ib-ftl. 35 2a°Kl. 8

2d-Kl. 1 la-Stl. 1

Ib-ÄL 20

2a-Kl. 29 2a-$tl. 26

2d-Kl. 19 2b-Kl. 25

3a-Kl. 5 ,, 3b*ÄL 1

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

11.

= 6,18 fm

= 8,53

4^8

= 0,80

= 0,17

- 5,83'

= 14,82

--- 12,69

= 15,68

= 18,68

-- 0,05

--- 1,57

Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod Abt. 26, 22, 6, 5, 4, vorwiegend an der Grünberger Straße lagernd, soll auf dem Submissionswege folgendes Holz verlauft werden: 2199 a D

Los 13. Fichte la-jtL 1 St. °- 0,13 fm

14. Kiefer Id-Kl. 4 -- 0,90

15. 2MH. 5 = 1,63

16. ,. 2b.ftl. 7 = 3,01

17. 3a-JM. 3 ~ 1,60

18. 3b-Ll. 1 ---- 0,58

Tas Holz ist an die Abfuhrwege gerückt, entrindet und ohne Ninde gemessen. Die Angebote sind nach Losen, verschlossen, mit der AufschriftI. Submission" bis Freitag, den 15. März 1929, nachmittags Sy2 nbr» auf hiesiger Bürgermeisterei emzureichen. Erösinung erfolgt in Gegenwart etwa er­schienener Bieter.

Annerod, am 9. März 1929.

Hessische Bürgermeisterei Annerod. Horn.

Holzsubmission.

AuS den Waldungen der Gemeinde Annerod soll auü dem Nachsommer 1928 stammerrdeS Windfallholz auf dem Sub­missionsweg vergeben werden. 2199 D

Langholz N.

LoS I. Fichte la-Kl. 6 St. - 9,97 fm 2. lb-Kl. 18 5,52

5. 3a-Kl. 1 - 1,70

6. Kiefer 2a-Kl. 8= 4,58 w

p 7. 2b-Kl. 6 <= 5,94

p 8. 3a-ÄL 1 « 0,64

9. ,Weiß-lb-Kl. 2 - 0,35

10. Vanne 2a-Kl. 2 = 1,23 ,,

Abschnitte N.

LoS 11. Kiefer 2b-Kl. 2 St.= 0,46 fm

12. Fichte 2a-SL 3 0,80

Da« Holz ist entrindet und ohne Rinde gemessen. Die Angebote sind nach Losen, verschlossen, mit der AufschriftII. Sub­mission" bis Freitag, den 15. März 1929, nachmittags 3% Uhr, auf hiesiger Bürger- meiftetei einzureichen. Eröffnung erfolgt in Gegenwart etwa erschienener Bieter.

Annerod, den 8. März 1929.

Hess. Bürgermeisterer Annerod. Horn.

Ruhholz-Dersteigenmg Dfcerförflerei Strupbach.

Die Versteigerung findet nicht am 20.3. er. statt, sondern wird auf den 21. März verschoben. Anfang 12 Uhr. Besichtigung für auswärtige Käufer am Bornrittag möglich. 2236 D

M N.WMolMsMgeMg | Ruhholzversteigerung

Freitag, den 15. d. M , nm 14 Uhr, werden auS den Freiherrlich von Nordea zur Rabenauschen Forstorten HöringSteich, Odenkopf und Wasserschaft an Ort und Stelle versteigett: 2235 D

Eichen-Ltammholz, Gütell. N.

8 St. -- 5,10 fm Klasse 3,

Aus den Waldungen der Stadt Allen- dorf a. d. Lnmda kommen am Donnerstag, dem 14. März 1929, au5 dem Forstort Hölleirberg, Abt. 8, und Langebruch, Abt. 6, nachstehende Holzsortimente zur Verstei­gerung : 2229 D

1. Nutzholz.

Stämme: Buche N 3. Kl. 3 St ----- 2,05 fm; 5. Kl. 1 St. = 1,19 fm. Buche A 3. Kl. 5 St-- 4,26 fm;

5. Kl. 7 St. --- 10,88 fm. Esche N 1. Kl. 1 (5t = 0,28 fm.

Derbstangen: Fichte 1. Kl. = 11 St = 0,99 fm; Erche 2. Kl. 8 St.= 0,4 8 fm.

Nutzknüppel: Eiche 2. Kl. (2 m lange Weideirpfähle) 9 rm.

2. Brennholz.

Scheit: Buche = 80,5 rm; Fichte ----- 4 rm.

Knüppel: Buche ---- 377,5 rm; Eiche 8,5 rm; Linde 0,5 rm; Fichte =» 30,5 rm.

Reisig: Buche -- 288 rm.

Stöcke: Buche ----- 13 rm.

Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr im Forstort Langebruch, Abt 6.

Allendors a. d. Lumda, 11. März 1929. Hess. Bürgermeisterei Allendors a. d. Lda.

Rein.

1 St. = 1,11 fm Klasse 4.

Bnchen-Stammholz, GStell. N.

20 ©t = 18,91 fm Klasse 3,

9 St. -- l l,30fm Klasse 4.

Zusammenkunft aus der KrerSstraß» OdenhausenRüddingshausen km 2.

Londorf, den 11. März 1929. Hessischer Forstamt Rabenau.

Nuhholzversteigerung

Die Gemeinde Waldgirmes versteigert am Freitag, dem 15. März 1929, öffent­lich meistbietend auS den Distrikten Pfingst­weide, Gaubskopf, Eisengrube usw.: Eichen: 74 St Stä. u. Abschn. mb 55,00 fm 2.5. Kl.

1 rm Rutzscheit (gespalten).

Buchen: 83 St. Stä. u. Abschn. mit 64,00 fm 35. Kl.

Nadelholz: 880 St. Stä. u. Abschn. mti 437,00 fm,

davon ca. 305 fm Fichte la4a- Kl und ca. 130 fm Kiefer la3a-Kl.

119 St Fichtenstangen L ÄL

99 ., II. 2244 D

52 .. III. w

Anfang 10 Uhr. Zusammenkunft an bei Etzbach, oberhalb der Schwalbenmühle.

Waldgirmes, den 11. März 1929. Der Bürgermeister. Schmidt.