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Montag, d.11,März1929.7,aMs.

Die Organisation der Reparationsbank

tenheim kehr durch Dörfern in bis in die mußten an

von außen hineingetragene Unruhe handele, die, von einigen tranlhc-f.en Zungen ausgenommen, auf die anderen Übergriff. Die 230 übrigen Zöglinge verhielten sich durchaus ruhig.

Hochwasser in Rheinhessen.

Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 11. März: abends0,3 Grad: am 12. März: morgens0,2 Grad Celsius. Sonnenfcheindauer 3% Stunden.

Kohle nach Italien zerstört worden HL Freilich ist die Kohlenindustrie nur ein einzelner Zweig der Industrie, und Großbritannien hat deshalb nicht die Absicht, nur um eine Abände­rung der bestehenden Verhältnisse auf dem Ge­biet der Sachlieserungen zu erreichen, eine Hal­tung einzuuehmen, durch die Dorschlage, über die sonst im Sachverständigenausschuh Einigkett herrscht, zum Scheitern verurteilt würden.

auch sonst tun?

Uird so sah ich in den vergangenen Wochen Hunderte von Landleuten, die sich ihr Wasser mit großen Milchkannen, die auf Schlitten stan­den, in dem Dache holten. Schimpften sie über die Arbeit, über die Hnannehmlichkeit? Hein! Sie taten daS, als ob es immer so gewesen ^Diese gelassene Ruhe ist keine Gleichgültigkeit. Sie zeigt nur, daß der Mensch innerlich ge­festigt ist. Rur solche Menschen sind in gefähr­lichen Augenblicken geistesgegenwärtig, tonnen sich und andern helfen. Wie sollten öic Losch- arbeiten bei einem Brande ausgesührt werden, wenn der Führer die Aerven verlöre? Und wer in seinem Leben als Führer an irgendeiner Stelle steht, dessen erste Pflicht ist es. Ruhe zu be­sitzen und diese Ruhe zu zeigen. Damit erst rettet er die ganze Lage.

Dielen Menschen kommt die innere Ruhe erst ni ihrem Alter, wenn sie sich von der Arwtt zurückgezogen haben. Sie können lächeln über die Hast und das Tempo der Jungen. Sie können aber auch den Kindern einen Rat geben und dann immer wieder sagen:Ruhe! Rur ^^-peter Rosegger erzählt in seinem BuchAIS ich noch der Waldbauernbub war" eine Geschichte, die mir unvergeßlich bleiben wird. Es wird da von einem tüchtigen Holzhauer berichtet, der mit Fleiß und Ausdauer, durch Arbeit und größte Sparsamkeit zu einem eigenen Häuschen, das er sich selbst erbaute, gekommen war. Der Blitz schlägt hineiii. und das Feuer vernichtet alles bis auf die Grundmauern. Entsetzt stehen die Rachbarn und getrauen sich nicht zu dem kleinen Maxel, wie er genannt wurde. Er sitzt auf einem Steinhaufen und sieht in die Glut. Alle erwarten, daß er jetzt aufspringt und einen fürchterlichen Fluch zum Himmel schickt. Aber nichts von dem geschieht. Als alles niedergebrannt ist, geht der kleine Maxel hin zur Glut, hebt die Kohle aus und zündet sich seine Pfeife an. Rosegger sagt dann:Ich war damals noch Nein . . - aber ich fühlte, wie mächtig der Mensch ist, um wieviel größer als sein Schicksal!" Und wir fügen hin- zu:Wenn er die Ruhe bewahrt!" Der kleine Maxel hat dann später aus der Asche sein Hand­beil hervorgezogen, einen Stiel hineingeschastet und von neuem begonnen. Heute erhebt sich dort ein schönes Anwesen, und junge Leute beleben es. Der kleine Maxel lehrt die Söhne das Arbeiten und erlaubt ihnen auch das Tobalrauchen.Richt gar viel aber ein Pfeifchen zu rechter Zeit.

Solche Beispiele aus dem ßeten sollten wie Mahner vor uns stehen, wenn wir in Aufregung geraten und Hebereiltes tun wollen. Und wie leicht kommen wir Menschen in solche Lagen. Schon beim Kragenknopschen, das uns am Mor­gen unter den Schrank rollt, fängt eS an. Mus­sen dann gleich solche Ausbrüche erfolgen, daß, wie ich einst hörte, die Ehefrau ihrem Dienst- mädchen zurief:Geschwind. Emilie, bringen Sie den Papagei in das Eßzimmer, mein Mann sucht sein Kragenknöpfchen!?" _ ,o

Hilft das Fluchen, das Lärmschlogen etwas? Heberlegen wir doch lieber einen Augenblick! Findet sich das Knöpfchen nicht, dann nehmen wir in Gottes Ramen ein anderes. (Dersteht sich, daß ruhige Menschen immer zwei haben!)

Wirken aufgeregte Menschen nicht lächerlich? Wie oft begegnen wir ihnen in der Eisenbahn, in der Elektrischen, auf der Straße, im Arbetts- raum. Auf jedem (Bureau sitzen sie. Sie sollten sich an dem kleinen Maxel ein Dorbild nehmen und an die Wand ein großes Schild hängen mit der Aufschrift: Ruhe!, dieses Wort aber nicht | aus die andern beziehen, sondern auf sich I Mfift L.

Oie Wetterlage.

Die Luftdructverteilung zeigte ferner Tiefen im Horben und Rordwest- und Mitteleuropa im Bereich hohen Druckes. Allgemeiner weiterer Darometeranstieg hat im Hochdruckgebiet ein­gesetzt. Heber den britischen Inseln, namentlich über Schottland, herrschen Barometerstände von Z7ö Millimeter. Da die Wetterlage durch das stabile Hoch noch keiner Hmgestaltung entgegen­geht, so bauernt der herrschende WitterungS- charakter fort

Wettervoraussage für Mittwoch. Fortdauer des vielfach nebligen, wolkigen, auch aufheiternden Wetters, ohne stärkere Tempera­turänderung. trocken.

Lufllemperaturen am 11. März: mittags 8,3 Grad Celsius, abends 2,3 Grad: arn^ 12. Tlar^ morgens

Schwerer Automobilunfall.

3n Oberhergheim (Ober-Elfah) ereignete sich ein schwerer Autounfall. Der Bäckermeister Dis­singer machte mit mehreren Freunden eine Auto­fahrt. In der Rähe von Oberhergheim kam dem Auto ein betrunkener Radfahrer ent­gegen. der trotz aller Warnungssignale nicht aus wich. Hm einen Zusammenprall zu ver­meiden. bog das Auto nach rechts ab und rannte mit voller Wucht gegen einen Daum. Don den sieben Insassen wurden Albert Diehl aus Mülhausen tödlich verletzt, sowie drei andere Per- fynen schwer verwundet. Die übrigen kamen mit dem Schrecken davon. Das Auto wurde boll» ständig zertrümmert.

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Durch den im Laufe des Montag plötzlich einge­tretenen Eisgang nuf dem Neckar ist der Fluß über zwei Meter gestiegen. Die Ufer wurden nur an einzelnen Stellen überschwemmt. Etwas schwerer wirkt sich dagegen das Hochwasser in Rheinhes - s e n aus. Infolge der Schneeschmelze sind die Bäche derart gestiegen, daß sie über bie Ufer traten und das gelbe Wasser über Aecker und Felder jagte. Der Wasierspiegel ist habet teilweise so hoch, daß in den tiefer gelegenen Obstanlagen nur noch bie Baum­kronen aus den Fluten ragen. In dem Dorfe K e t - in der Nähe von Alzey wurde jeder Ber- das Master gesperrt. Auch iy einigen der Nähe von Worms trat das Master Keller hinein. Polizei und Feuerwehr verschiedenen Stellen helfend eingreifen.

Berliner Börse.

Berlin, 12. Marz. (WTD. Funkspruch.) Da die Auslandbörsen gestern allgemein sehr im- sichere Tendenz hatten, konnte von dieser Seite auch für den heutigen Frühverkehr keine An­regung ausgehen. Das Geschäft ist wieder 'ehr ruhig, die Spekulation verhält sich abwartend, obwohl der Geldmarkt eher Zeichen einer Er­leichterung ausweist. Kurse werden noch nicht genannt. Am Devisenmarkt nennt man London gegen Paris 124,22, London gegen Mailand 92 69. London gegen Spanien 32,65, London-Kabel

U fcne dm Neu angefteOt« erbliche Le­ndern hnt gewerblich tött» "gestellt toutbtn ruch mit den nderschuhge. ulanfang, 633 -n täglich, 11» glich und 1153 lüftigL All« diese en ärztlich unter« Kindern nach- »erblichen Arbeit nun beschlossen, 'irien, daß Schul- eit überhaupt

Aus der pwvinzialhaupistadi. [

Gießen, den 12. März 1929.

Ruhe.

Wu: hatten in diesem Winter des öfteren Ge­legenheit, unsere Rachbarn und uns selbst zu beobachten, wenn z. B. die Wasserleitung einge­froren war. Wir konnten Redensarten und Wünsche hören, daß wir erstaunt aushorchten. Warum nur? War beim das so schlimm? Konnte man sich nicht einmal einige Tage einschränken, einem Mitbewohner gute Worte gehen? ümmer wieder mußte ich feststellen, wie wenige Menschen Ruhe bewahren können bei Gelegenheiten, die unerwartet cintreten. . , .,

3a, ich bin nun einmal so. ich fahre gleich aus der Haut!" sagt mancher und vergißt dabei, daß diese Redensart eine Gedankenlosigkeit ist. Ruhe zeigen ist nicht nur eine Raturanlage, sondern ein gut Teil Selbstzucht. Wer sich in der Gewalt hat. dem geht, wie man sagt, der Gaul nicht durch. Dor allem überstürzt er dann nichts, wenn Raturgewalten in unser Leben ern- greisen. und wir nur zuschauen können.

3ch denke da immer an die Ruhe unserer Bauern, wenn ein Gewitter kommt. Da blicken sie nach dem Himmel, beenden die nötigsten Ar­beiten. lassen sich auch gründlich nah regnen und traben gelassen nach Hause. Was sollen sie

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Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 170 bi« 180; Kochbutter von 140 an: Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 biß 140; Wirsing 40 bis 45; Weißkraut 30; Rotkraut 30 bis 40; gelbe Rüben 25 biß 30; rote Ruben 20 bis 25; Spinat 80 bis 90; Hnter-Kohlrabi 10 bis 15 Grünkohl 45 bis 50; Rosenkohl 75 bis 80; Feldsalat 250 bis 300; Endivien 150; Tomaten 80 bis 90; Zwiebeln 25; Meerrettich 50 bis 120; Schwarzwurzeln 90; Kartoffeln 7, Aepsel 30 bis 40, Dörrobst 35 bis 40; Honig 40 bis 50; unge Hähne 100 bis 110; Suppenhühner 100 bis 120; Tauben 80 bis 85; Rüsie 70 bis 80; das Stück: Eier 18 bis 20: Blumenkohl 80 bis 160; Salat 40 bis 45; Lauch 25 bis 50; Rettich 20 biß 30; Sellerie 20 bis 100; das Bund. Ra­dieschen 40 Pfennig, der Zentner: Kartoffeln 6,50 Mark '

Vornotizen.

TageskalenderfürDienstag. Stadt­theater: Hoffnung auf Segen", 19.30 bis gegen 22 Uhr. Gießener Frauenverein-Städtifches Gas- und Wasserwerk: Gaskochwettstreit, 4 Uhr nachmittags im Cafe Leib. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Wa­terloo". Astoria-Lichtspiele:Der Kampf unter

Bett.

»hot oon Llldllptsl Antrag bei Kol« ters seine Zustü" preußische Ctaoti» rAotgemei»' ssenschaft, St. cendoktor btt *r Universität

Paris, 11. März. (WTB.) Heute vormittag fanb eine Vollsitzung des Reparationssachoerftän- l'genausschusses statt. Man hat sich vor allem über Vie Frage der Kapitalbeschaffung der Dank für internationale Zahlungen' eschäftigr sowie mit dem Zusammenhang, der zwi- chen der neuen Bank und den Zentralnotenbanken rt Hinblick auf K r e d i t o p e r a t i o n e n bestehen all. Es besteht im übrigell Einverständnis darüber, ah die Bank ein ziemlich großes St a pi t al rauchen wird. sämtliche drei Unterausschüße oben unter Leitung Sir Josiah etamp5 jetzt bie Aufgabe, alle ihre Pläne so ineinander zu arbeiten, daß sie sich in den Organismus der Zentralbank ein- fügen An der Schaffung des Instituts selbst soll fein Zweifel mehr bestehen, falls sich die Delegierten über die Reparationsschuld' Ziffer einigen. Die Beteiligung an der zu schaffen­den Bank soll nicht nur den Notenbanken ofsenstehen, sondern eventuell auch dem privaten Kapital zugänglich fein. Die Bank soll, jo wird erklärt, keiner bestehenden Bankorganifation Kon- lurrenz machen, zumal ihr Kundenkreis ganz be­schränkt fein wird. Sie bezweckt vor allem, die Ver­größerung des Volumens des Welt­handels zu erreichen.

Oie britische Abneigung gegen Gachliesemngen.

London, 12. März. (WTB. Funkspruch) Der Pariser Korrespondent derTimes" meldet: In inaßgebenden britischen Kreisen hört man, daß die Frage der Sachlieserungen noch nicht akut geworden ist und daß deshalb alle Erregung zur Zeit unnötig ist. Der britische Standpunkt kann ungefähr folgendermaßen umschrieben wer­den: Großbritannien ist Sachlieserungen un­günstig gesinnt, sogar Sachlieserungen in dem Umfang, wie er zur Zeit bestehe, da es auf diese Sachlieserungen einen erheblichen Te i! der Verminderung seines eige­nen Ausfuhrhandels zurückführt. Beson­ders die Kvhlenindustrie von Süd- Wales klagt darüber, daß ihr ausländischer Markt durch Lieferungen deutscher

Freilich aber würde die britische Regierung mit größerem Rachdruck dagegen Einspruch erheben, daß das System der Sachlieserungen eine Erweiterung ersährt; sie betrachtet dies als eine etwas künstliche Konstruktion, die geeignet ist, den normalen Handelsverkehr zu beeinträch^ tigen. Zur gleichen Zeit erkennt sie an, daß wohl schwerlich von Deutschland- zu erwarten toärc, daß es. um feine Verpflichtungen $u er­füllen. mit einem Schlage eine so vorterlhafte Methode aufgibt. Die britische Regierung würde sehr nachdrücklich dagegen Einspruch erheben, ihrerseits Sachlieferun- gen füreinen Teil der Reparativ ns - zahl un gen zu akzeptieren. Dielleicht würde sie bereit sein, einen gewissen Bruchteil der Reparationsleistungen in Gestalt von Sach­lieferungen anzunehmen, aber sie wird dann auf angemessene Schutzmaßnahmen für ihre eigene Industrie bringen. 3m allgemeinen ist ihr Einwand gegen derartige Lieferungen, daß Deutschland die Art der Güler nicht liefern kann, die Großbritannien braucht und somit nur britischen Erzeug­nissen Konkurrenz machen könnte.

Der Pariser Korrespondent derMorning- Post" schreibt, hinsichtlich der Reparationssach­lieferungen sei in Kreisen, die in Fühlung mit dem englischen Schatzamt stehen, die Reigung bemerkbar, den nachteiligen Einfluß, den sie aus die britische Industrie haben könnte, als nicht so gefährlich hinzustellen, dies werde damit bc- gründet, daß Industrie und Handel wie Wasser sich immer von selber regulieren, und daß Rachtelle in der einen Richtung von Dor­teilen in einer anderen ausgeglichen werden.

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f bei Jerii'l tM M <M. 16 W 6aalt einflt» Mrritadm aus« zgegmtzmde M rt und durch dir vs geirorfen. W falllommanDO wiedecherruS^ rat« in Frage M« Wuwi abgeM.

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dem Sternenbanner".

Stadttheater Gießen. AuS dem Stadttheaterbureau wird unS geschrieben: Die heutige DorstellungHoffnung auf Segen" von Heijennans beginnt nicht um 20 Hhr, sondern um 19.30 Hhr. Das Frankfurter Reue Ope- retten-Theater gastiert Mittwoch, 13. März, mit Der Mikado". Operette in zwei Akten, von Gilbert.Cäsar und Cleopatra" von Shaw wird Freitag. 15. März, zum erstenmal auf* geführt. ,

* Der stellvertretende Schlichter für den Bezirk Hessen. Zum stelloertreten- den Schlichter für den Schlichterbezirk Hessen wurde Regierunasrat Dr. B e y e r beim Kreisamt Fried­berg bestellt.

** Der neue Leiter der Gießener K r e i s k a s s e. Durch Beschluß des Kreisausfchusies des Kreises Gießen wurde als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Kreiskassedirektors Kauß der Verwal- tungsinspektor Schäfer vom hiesigen Kreisamt mit der Verwaltung der Kreiskasse des Kreises Gießen

P^sonalie. In den Ruhestand versetzt wurde der Lchrer an der Dolksschule zu Mainz­lar, Kreis Gießen. Heinrich Kurz, auf fern Rachsuchen mit Wirkung vom 1. April ab. Ernannt wurde der Lehrer Otto E m m e l zu Maulbach, Kreis Alsfeld, zum Lehrer an der Dolksschule zu Staufenberg, KreiS Gießen.

" Städtifche Rutzholzversteige- rung. Dec der gestrigen Rutzholzversteigerung auf der Liebigshöhe aus den Waldungen der Stadt Gießen wurden im Durchschnitt folgende Preise erzielt: Fichtenlangholz N: Klasse la Fest­meter 25 Mk., Klasse lb 28 Mk.. Klasse 2a 31,50 Mark, Klasse 2b 35 Mk.. Klasse 3a und b, 4a 36 bis 39 Wk.; Eichenabschnitte A: Klasse 3, 4 u.5 60 bis 134 Mk., N: Klasse 2, 3 und 4 22 bis 63 Mk.; Buchenabschnitte A: Klasse 3, 4 u. 5 33 bis 48 Wk., N: Klasse 3, 4 u. 5 23 bt5 40 Mk.; Fichtenderbstangen 1. Klasse St. 3 Mk.. 2. Klasse 2,10 Mk., 3. Klasse 0,80 TBL. Eichen- und Eschenderbstangen 2. und 3. Klasse St. 2Mk.; Gichennutzllrüppel Raummeter 16 Mk.

* Desitzwechsel. DaS HniversitätS- Ease ging mit Inventar in den Besitz deS Gast­wirts Paul A d l e r aus Frankfurt a. M. über. Der neue Besitzer will das Hnternehmen als 6af<5 und Speisewirtschaft weiterbetreiben.

Eine unerfreuliche Ueberraschung erlebten am Sonntag in der siebenten Abend­stunde die aus dem Flughafen/Restaurant nach der Stadt heimkehrenden Sonntagsspaziergänger. Am Rachmittag hatten sie auf der Kreisstraße nach Rödgen ihren Spaziergang trockenen FuheS bis zum Flughafen zurücklegen können. Als sie nun am Abend der Stadt zupilgerten, hatte mittlerweile die Schneeschmelze an den Abhängen nach der Kreisstraße GießenReiskirchen zu ft) kräftig eingesetzt, daß große Wassermengen in den Wiesengrund herabströmten und dabei bie Kreisstraße zwischen Rödgen und dem Pro- fessoreneck in der Rähe des GeländesStolzen Morgen" überschwemmten, weil hier der Graben- durchlah infolge Bereisung noch völlig verstopft war. Wohl oder übel mußten die Herren ihre Damen auf dem Rücken durch die Wasserflut tragen, wobei sich zum Ergöheir des Publikums manche lustige Episoden abspielten, die mehrfach sogar g-ttnipst wurden. Ein zufällig des Wege« babetfommenber Autobesitzer nahm sich schließlich der Wasserbedrängten an und beförderte sie tu etwa zwanzigfacher Hin- und Herfahrtvon einem Hf er zum andern".