Ausgabe 
11.6.1929
 
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Oberheffen.

Streik eines Gemeinderaies.

ch Klein-Linden, 11. Juni. In der gestrigen öffentlichen Gemeinderatssitzung verlas zu­nächst der stellvertretende Vorsitzende, Beigeordneter Germer, das freisprechende Urteil des Oberlandesgerichts Darmstadt, das in dem Prozeß gegen den Bürgermeister und ehemaligen Gemeinderechner gefällt worden ist. Nach Aussprache über dieses Urteil wurde in namentlicher Abstimmung mit sieben gegen vier Stimmen, bei Enthaltung einer Stimme folgender Antrag angenommen:Die Ab­weisung der Schadenersatzklage der Gemeinde Klein- Linden und die Aufhebung des Urteils des Land­gerichts Gießen durch das Oberlandesgericht Dann- stadt und die hierzu vorgebrachte Begündung be­trachtet der Gemeinderat auf Grund der bestehenden Tatsachen als nicht im Interesse einer gewissenhaften Führung von Amtsgeschäften eines Selbstverwal- tungsköroers liegend. Da auch das Kreisamt Gie­ßen als Aufsichtsbehörde bis jetzt noch keine Schritte unternommen hat, um der Wiederholung ähnlicher Vorkommnisse oorzubeugen, sieht sich der Ge­meinderat genötigt, bis auf weiteres jede Mitarbeit in G e m e i n de a n g e l e - genheiten zu versagen." Auf dielen Be­schluß hin wurde die Sitzung abgebrocyen.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 10. Juni. Der hiesige Spar- und Darlehnskassenoerein Raiffeisen hatte seine Mitglieder für Samstag­abend in den Saal des GasthausesZur deutschen Eiche" zu einer außerordentlichen Gene­ralversammlung eingeladen. Der zweite Dor- sitzende, Friedrich L u h, brachte Aufklärungen über die Liquidation der deutschen Raiffeisenbank und teilte u. a. mit, daß die Urkunde der Bürgschafts- erklärung über 5000 Mark, die der hiesige Verein seiner Zeit zur Finanzierung der deutschen Raiff­eisenbank geleistet hat, in die Hände des Vereins zurückgelangt ist. Verbandsrevisor I o l k (Gießen) ergänzte die Ausführungen des Vorredners. Mit allen gegen eine Stimme wurde der Anschluß des Vereins an die Zentral-Warenvermitt- l u n g genehmigt. Der Anschluß bezweckt einen noch billigeren Wareneinkauf als seither. Durch Zu- sammenschluß mehrerer Vereine ist jetzt die Möglich- keit geschaffen, mit den Einkaufspreisen dicht heran­zugehen an die Preise des Warenmarkts. Die Be­lastung des hiesigen Vereins infolge des Beitritts zu dieser Zentral-Wavenvermittlung ist verhältnis­mäßig gering und beträgt auf je 10 000 DU. Waren­umsatz 100 Mk. Geschäftsanteil und 300 Mk. Haft­summe, so daß also nach dem letztjährigen Umsatz von rund 40 000 Mark 400 Mark Geschäftsanteile und 1200 Mark Haftsumme auf den hiesigen Verein entfallen. Die Geschäftsanteile werden mit 7 v. H. verzinst. Von einigen Mitgliedern wurde die An- schaffung einer ganz modernen elektrischen Wasch- maschine angeregt. Der Vorstand soll die weiteren Entscheidungen darüber treffen. Auch die Umwand­lung der Genossenschaft, die seither auf unbeschränk­ter Haftpflicht beruht, in eine Gesellschaft mit be­schränkter Haftpflicht, wurde von vielen Mitgliedern dringend gewünscht, da vielfach die Annahme be­steht, daß infolge der Umwandlung ein großer Auf­schwung des Vereins zu erwarten ist. Die nächste Generalversammlung, die im Herbst stattfindet, soll über die Angelegenheit entscheiden. Der Versamm­

lungsleiter teilte noch mit, daß die gegenwärtig« Lage des Vereins als sehr gut bezeichnet werden muß, was sich ja auch in der Auszahlung der hohen Dividende von 8v. H. auswirkt.

> Aus der nördlichen Wetterau, 10. Sunt Aach dem in den letzten Tagen nieder- gegangenen Regen sieht man die Landwirte jetzt allenthalben mit dem Setzen der Dickwurz- pflänzchen beschäftigt. Auch für die bereits ge­steckten Dickwurz war der warme Regen von großem Vorteil. Für die Winterfrucht kam er gerade noch zur rechten Zeit, besonders für den Weizen, der infolge anhaltender Trockenheit im Frühjahr und durch zahlreiches Auftreten des Hederichs im Wachstum stellenweise zurück­geblieben war, jetzt dagegen sich bald erholt haben wird. Die Sommerfrucht zeigt allgemein einen üppigen Stand. Richt minder wertvoll war der Regen für den Rotklee, der auf schlechteren Böden sehr zu wünschen übrig ließ, im Gegensatz zu der mehrjährigen Luzerne, die bis jetzt schon schöne Erträge abgeworfen hat. Mit dem Stand der Kartoffeln ist der Landwirt zu­frieden. Infolge der verhältnismäßig warmen Witterung der letzten Wochen sind sie durchschnitt­lich lückenlos aufgegangen,' ebenso der Mais, dem das warme Wetter auch sehr zustatten kam. Allenthalben beginnt man mit den Hackarbeiten. In Anbetracht der in Kürze bevorstehenden Heu­ernte kam der Regen auch den Grasbeständen sehr günstig, da auch sie, besonders die wertvollen Untergräser, durch die Trockenheit im Wachstum stark im Rückstand waren.

Kreis Friedberg.

K Aus der Wetterau, 10. Juni. Auf­fallend ist in diesem Jahre das starke Auf­treten des Aaskäfers. Seine etwa 10 Millimeter langen schwarzen Larven richten an den Zuckerrüben und Dickwurzpflanzen erheblichen Schaden an. Als wirksames Bekämpfungsmittel wird das Bespritzen der Pflanzen mit arsen­haltigen Brühen empfohlen. Wo es möglich ist, empfiehlt sich auch das Eintreiben der Hühner in die Rübenfelder.

Kreis Büdingen.

Ridda, 10. Juni. Gestern feierten hier die Fünfzigjährigen aus dem Kirchspiel Ridda gemeinsam ihren 50. Geburtstag und ein Wiedersehen aller ehemaligen Mitkonfirmanden, von denen viele aus weiter Ferne gekommen waren. Alle nahmen am Bormittagsgottesdienste teil, in dem Dekan Scriba unter Zugrundele­gung des Bibelwortes, Römer 12,12:Seid fröh­lich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet" tiefempfundene Worte an die Alters­versammlung richtete. Rach dem Gottesdienste be­suchte man die Gräber der Verwandten, einsti­gen Geistlichen und Lehrer. Beim gemeinschaft­lichen Mittagessen im GasthausZur alten Post" von R. Ringshausen wurden verschiedene An­sprachen gehalten und gegenseitig Erinnerungen und Erlebnisse ausgetauscht. Die sehr vergnügt verlaufene Rachfeier in Bad Salzhausen bildete den würdigen Abschluß der schönen Veranstal­tung.

h. Bad Salzhausen, 10. Juni. Der Kur- und Ve rkeh rsverein Bad Salzhausen Ridda hat in seiner Haupt­versammlung beschlossen, aus eigenen Mitteln zwischen hier und Ridda beim Dismarckdenkmal auf der Deunde, die ein herrlicher Aussichtspunkt ist, eine S ch u tz h ü t t e errichten zu lassen. Die

Umgebung dieses TempelchenS soll durch gärt­nerische Anlage von Ziergehölzen verschönert werden. Die Vorstandswahl ergab die Wieder­wahl von Geh. Iuftizrat R ö m h e l d (Ridda) zum Vorsitzenden, Kurhauspächter Baumgar­ten hier zu dessen Stellvertreter und Rechts­anwalt und Rotar Ramge (Ridda) zum Schrift­führer. Reugewählt wurden Dankvorstand Her­mann S e u m (Ridda) als Rechner, und Möbel­fabrikant Fritz R e u n i n g (Ridda) und Bürger­meister Widders heim (Borsdorf) als Bei­sitzer. Der Jahresbeitrag eines Mitgliedes be­trägt für 1929 zwei Mark.

F Bad Salzhausen, 10. Juni. Als Ab­schluß der diesjährigen Bundesarbeit versam­melten sich die Dirigenten des Sängerbun­desMittleres Riddatal" hier, um das letzthin stattgehabte Wertungssingen in Dauern- heim einer Besprechung zu unterziehen. Auch der 2. Vorsitzende, Steinbruchbesiher Rickel von Ober-Widdersheim, war anwesend. Der Bundes­dirigent, Lehrer Lentz von Geiß-Ridda, gab nochmals einen äleberblick über den Verlauf, wies auf die eingetretenen Mängel hin und for­derte die Vereine auf, weiterhin ihr ganzes Können dem deutschen Liede zu widmen. Das Gesamturteil des Wertungsrichters lautete, daß der Bund auf einer beachtlichen Höhe seiner Leistungen angekommen ist .

Kreis Schotten.

V Gedern, 10. Juni. Heute früh i/23 Llhr entstanden auf dem hiesigen Festplah Schlä­gereien, die so ausarteten, daß die ©en» d-armerie die sich heftig widersehenden Stö­renfriede vom Platze entfernen mußte. Darauf­hin begaben sich zwei derselben ins Cafe Ober- Heim, wo sie einen Damenmantel und einen Herrenhut stahlen und außerhalb ver­steckten. Der herbeigeholte Hauptwachtmeister S) au 6 ne r konnte die Diebe festnehmen und die gestohlenen Sachen wieder herbeischaffen. Auf dem Wege nach dem Arrestlokal unternahm der eine einen Fluchtversuch, konnte aber nach Ab. gäbe eines Schreckschusses wieder f e ft. genommen werden. Es dreht sich um die beiden landwirtschaftlichen Arbeiter Fr. K r a h n e und Gustav Röser aus Hagen i. W, die zur­zeit auf Hof Luisenluft bei Hirzenhain beschäftigt sind. Sie wurden dem Amtsgericht Ortenberg zugeführt.

Y Burkhards, 10. Juni. Heute . früh Vr,4 Ähr brannte das Wohnhaus und die Scheune des Landwirtes Wenzel voll- ständig nieder. Ursache ist wahrscheinlich Kurzschluß in der elektrischen Leitung ge­wesen. Während das Mobiliar des Wohnhauses gerettet werden konnte, ist der gesamte Inhalt der Scheune den Flammen zum Opfer gefallen.

Stumpertenrod, 10. Juni. Dieser Tage hielt der hiesige Musikverein im Schul­saale eine Versammlung ab. Der Verein wurde in seiner bisherigen Form aufgelöst und dann neu gegründet. Das Ausscheiden einiger Mit- glieder mit durchweg führenden Stimmen wird lebhaft bedauert. Man hofft aber, durch den Eintritt junger Leute den Verein wieder auf seine frühere künstlerische Höhe bringen zu können.

Kreis Alsfeld.

tef Alsfeld, 10. Juni. Dieser Tage hielt der hiesige Verkehrs- und Verschöne­

rungsverein im GasthauseZum Hessischen Hof" eine Sitzung seines Gesamtvorstandes unter dem Vorsitz von Forstrat Schäfer ab, in wel­cher die einzelnen Ausschüsse über ihre Tätigkeit Bericht erstatteten. Don besonderem Interesse waren die vom Verbandsausschutz zur Hebung des Fremdenverkehrs vor- geschlagenen Maßnahmen, über welche Kauf­mann Otto Ludwig, der rührige Vorsitzende des Werteausschusses, eingehend berichtete. Man kam dahin überein, den Schwerpunkt der Werbe­tätigkeit künftig auf Inserate in den Zei - tun gen zu legen, da man die Plakatierung nicht mehr für wirkungsvoll hält. Auch soll von der Dahnreklame Gebrauch gemacht uqd die Wo­che nendwerbung besser ausgestaltet werden. Für besondere Werbezwecke wurde ein Betrag hon 250 Mark bewilligt. Weiter besaßt« sich der Vorstand mit der künftigen Gestaltung des Fernsprechverkehrs nach Errichtung des Selbstanschlußamtes, das im Herbst dieses Iah- res in Verbindung mit dem neueiz Postgebäude zur Einführung gelangt. Wie der Vorsitzende mitteüt, hat der Verein zu dem im April abge­haltenen Flugtage nur einen kleinen Betrag zu- zuschießen brauchen, da die Kosten für das Feuerwerk auf dem Marktplatz durch freiwillige Spenden aufgebracht worden sind. Für das am 20., 21., 22. Juli in Alsfeld stattfindends Gauturnfest sind die Vorbereitungen in vol­lem Gange. Man rechnet mit der Unterbringung von etwa 1000 Wetturnern, für die Dürger- quartiere beschafft werden sollen. Für den Haupt- festtag (Sonntag) bietet der große Festplah mit ben beiden von der Stadt zur Verfügung ge­stellten Festhallen in Verbindung mit der ge­räumigen, am_ Festplah unmittelbar gelegenen Turnhalle genügend Raum zur glatten Abwick­lung des Festes. Am Samstagnachmittag finden die Schwimm-Wettkämpfe in dem neuen städtischen Schwimmbad statt, welches sich für sportliche Veranstaltungen infolge seiner moder­nen Anlage besonders gut eignet. Unter Berück­sichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Der- hältnisse und um möglichst jedermann den Besuch des Festes zu ermöglichen, wurde beschlossen, die Eintrittspreise möglichst niedrig zu halten. Es werden Dauerkarten für alle Veranstaltungen ausgegeben. Für die Vergebung der Feftwirt- schaft für die drei Festtage betrug das höchst« Gebot 1885 Mark. Mit dem Gauturnfest ver­bindet der Alsfelder Turnverein die Feier seines 80jährigen Bestehens.

Oer Einspruch gegen die Darmstädter Oberbürgermeisterwahl abgewiesen.

WSN. Darmstadt, 10. Juni. Heute vormittag befaßte sich der Prooinzialausschuß der Provinz Starkenburg mit der Klage des Ortsvereins der Deutschen Dolkspartei und des Ortsvereins der Deutschnationalen Volkspartei gegen den Beschluß des Darm- ftäbter Stadtrates vom 11. April 1929 wegen der Wahl des Bürgermeisters Mueller zum Oberbürgermeister. Nach längerer Verhand­lung kam der Provinzialausschuh zu dem Urteil, daß die Klage als unzulässig abzuwei- sen sei. Nach Paragraph 98 der Städteordnung könne gegen einen Beschluß des Stadtrates, der mit Mehrheit gefällt fei, ein Einspruch nicht erhoben werden.

fordern Sie ausdrücklich

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\ j^chten'Sieo^f^enjTarrien MAGGI und die gelb-rote Po.ck.un

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GrassamensGubmiffiori Bekanntmachung

Gemäß den Bestimmungen der Reichs-

Die diesjährige Grassamenernte aus den .. - . ... - m , ...

Staatsoatbungen sowie aus ben Näher °°rbmgungs°rbnung für Bauleitungen bezeichneten G-m-inb-walbungen ufro. soll ,Jcn( b°l,°nd°r-n B-bmgungen für unter ben üblichen Bebingungen auf bem Sanalbauten sollen die «anaBauarteiten Submilfionsmege am Dlmglag, bem 7. der Marburger Strafte öffentlich der. 25. 3uni L 3., vormittags 10 Uhr, burch 6ee.n 77^1.' . r s .., bas Forftamt Darmftabt (Holzhof.Slllee 10 Angebot- f,nb >n n-rschlosfenem vergeben werben. 515213 SriefumMag o()nc girmenaufbnid, »cr>

n- - . /n , . , siegelt und mit entsprechender Aufschrift

®s kommt die Grassamenernte aus fol- versehen, spätestens bis zum genden Forstamtern zur Verpachtung: Montag, dem 17. 3uni 1929

Darmstadt, Jäger--' urg, Lampertheim vormittags 11% Ufjr

für die Gemeinde Lampertheim sowie im beim Städtischen Tiefbauamt, Asterweg Staatswald Los 1, Försterei Wildbahn Nr. 25, einzureichen, woselbst die Eröff-

und Los 2 Försterei Heide,, Eichelsdorf, nung der Angebote in Gegenwart etwa er«

Eudorf, und zwar Los 1, Försterei Schwa- schienener Bewerber stattfindet,

benrod und Heidelbach, Los 2, Försterei Angebotsvordrucke sind bei uns erhält-

Alsfeld, Grünberg (2 Lose), Homberg, lich. Zuschlags« und Bindefrist drei Wochen. Kirtorf, Konradsdorf, Nidda, Ober-Esch- Gießen, den 8. Juni 1929. bad), und zwar im StaatswaldLohwald", Städtisches Tiefbauamt: Braubach. Rabenau für die Gemeinde Odenhausen --------------------------------------

(1 Los) sowie für die Freiherr von Nordeck zur Rabenau schen Waldungen (Los 1, Forstort Eichwald und Los 2, Forstort Odenkopf, Hörnes und Noll) Romrod, Schotten, Storndorf (2 Lose, Los 1 För­sterei Strebendorf und Storndorf und Los 2, Försterei Köddingen und Meiches), Ulrichstein und Alzey.

Die Bieter erkennen die Submissions­bedingungen durch Einreichung ihrer Ge­bote als rechtsverbindlich an und sind 14 Tage an diese gebunden.

Nähere Auskunft erteilen die betreffen­den Forstämter. Es empfiehlt sich, vor Abgabe der Gebote sich mit diesen ins Benehmen zu setzen. Die Gebote sind schriftlich unter Bezeichnung des Forst­amts und der Waldungen mit der Auf- schriftGrassamensubmission" spätestens bis zu dem dem Submissionstermin vor­hergehenden Tage, also spätestens bis Montag, den 24. Juni l. 3., bei dem Forst- amt Darmstadt einzureichen.

Für jedes Forstamt ist das Gebot auf einem besonderen Blatt abzugeben.

Darmstadt, den 8. Juni 1929.

Das Sekretariat

Hessischen Ministeriums der Finanzen, Abteilung

für Forst« und Kameralvenvaltung. Hüllen,

Arbeitsvergebnng.

Unter Zugrundelegung der Reichsver- dingungsordnung sollen die Erd«, Maurer-, Beton- und Isolierungsarbeiten für den Neubau einer Kuttelei mit Düngerhaus des Städtischen Schlachthofes vergeben werden. 5154O

Zeichnungen und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Die Angebots­unterlagen sind ab Donnerstag, 13. d. M., erhältlich.

Angebote auf Vordruck sind bis zum Derdingungstermin am

Montag, dem 24. d. M. vormittags 10 Uhr verschlossen, versiegelt und mit entsprechen« der Aufschrift versehen an uns einzu­reichen.

Zuschlags« und Bindefrist vier Wochen.

Gießen, den 10. Juni 1929.

Städtisches Hochbauamt: Gravert.

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Lieferungs -Vergebung.

Für die Medizinische Klinik, die Frauen­klinik und die Klinik für t)autkranke zu Gießen soll die Lieferung des Bedarfs an Weißzeug ufro. vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen und die Muster können bei der Verwaltung an Werktagen (außer Samstag), nachmittags zwischen 3% und 5% Uhr, eingesehen wer« den. Bedarfslisten werden gegen Erstat­tung der Selbkosten abgegeben.

Angebote und Proben sind getrennt und verschlossen mit entsprechender Auf­schrift versehen an die Verwaltung bis spätestens Montag, den 24. 3uni 1929, vormittags 12 Uhr, einzureichen. Zu- schlagsfrist 6 Tage.5153D

Bekanntmachung

Die bereits fälligen Stromgelder im Stadt, und Ueberlandgebiet für den Mo- nat April 1929 können noch bis zum 20. d. M. ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin er­folgt Beitreibung oder Stromsperre auf Kosten des Stromabnehmers. 5160D

Eine schriftliche Mahnung ergeht nicht mehr.

Gießen, den 10. Juni 1929.

Direktion

der Elektrizitätswerke, Ueberlandanlage und Straßenbahn der Stadt Gießen.

___________________Stolte.___

Bekanntmachung.

Für das unterzeichnete Amt werden zwei Aufseher für den Straßenunterhal­tungsdienst gesucht. 5154C

Bewerber im Aller von etwa 30 Jahren, die im Maurer- oder Pflasterhandwerk gründlich bewandert sind, werden ersucht, Bewerbungen mit Lebenslauf und An- gäbe der Gehaltsansprüche bis zum 20. d. M. an uns abzugeben.

Gießen, den 10. Ium 1929.

Städtisches Tiefbauamt: Braubach.

Bullenverkauf.

Ein la fetter Vogelsberger Lulle soll auf schriftliches Angebot pro Zentner Le- bendgewicht verkauft werden. Angebote sind bis zum 14. d. M., nachmittags 2 Ilhr. bei der unterzeichneten Stelle einzureichen.

Angebote auf einen sprungfähigen Vo­gelsberger Herdbuchbullen nimmt dieselbe Stelle entgegen. 5145V

Leihgestern, den 8. Juni 1929. Bürgermeisterei.

Konsumverein Gießen und Umgegend e.G.m.b.H.

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