Meine Kundschaft spricht:
Gießen, den 22. Dezember 1928
Sehr geehrter Herr Winterhoff!
Nachdem ich in Ihrer photographischen Abteilung nunmehr nach und nach von meinen mikrophotographischen Aufnahmen ungefähr 100 Platten entwickeln und 200 Abzüge anfertigen ließ, möchte ich Ihnen meine Anerkennung darüber aussprechen, mit wieviel Fertigkeit Sie diese Arbeiten ausgeführt haben.
Es handelt sich dabei meist um Aufnahmen von schwer photographierbaren Objekten, nicht wie gewöhnlich in diesen Sachen um Bilder von Metallschliffen, bei denen eine hochglanzpolierte und durch Aetzen wenig mattierte Fläche auch bei 1200facher Vergrößerung gut photographierbar ist, wovon die Mattscheibenbilder noch kontrastreich sind und ohne Mühe auch kontrastreiche Negative ergeben. Es handelt sich hier vielmehr um schwarze Körper, d. h. um Objekte, die nur einen matten Seidenglanz darbieten, und deren Aufnahmen nur durch die geschicktesten Mittel der phototechnischen Behandlung brauchbare Positive und Negative ergeben. Ich habe Aufnahmen gemacht bis zu 1200facher Vergrößerung, und zwar mit allen optischen und lichttechnischen Mitteln moderner Einrichtung auf einem großen Leitzschen Metallmikroskop, aber von Objekten, die auf der Mattscheibe überhaupt fast keine Kontraste mehr bieten, und die Aufnahmen sind von Ihnen stets zu einer guten Wirkung durchgearbeitet worden.
Das ist nur dadurch möglich, daß Ihr ausführendes Personal die Technik der photographischen Behandlung gut versteht und deren Mittel vollkommen beherrscht. Ich betone noch, daß die Entwicklungen und Kopien offenbar nicht als besondere Einzel- . fälle behandelt wurden, sondern daß stets in der kurzen Zeit von 24 Stunden und im Rahmen der normalen Arbeits-Serie meine Mikroarbeiten entwickelt und kopiert wurden; darin liegt doch der Beweis, wie vollkommen Ihre Einrichtungen sind und wie rasch und gut Ihr Personal auch an schwierigem Material zu arbeiten versteht. Mit vorzüglicher Hochachtung
gez. K. W.
PHOTO-WINTERHOFF
das gute Fachgeschäft 4234A
iStistungfiirVollsvorträgel aus der deutschen Geschichte
Voranzeige und Einladung zu dein ersten öffentlichen Vortrag in Ober- üeinberg am Sonntag, dem 16. Juni 1929, nachmittags 3 Uhr: Herr Pros. Dr. Slubm von der Universität Giehen:
Entstehen und Vergehen der Römerherrschatt in Südwestdeutschland Nach der Feier Gang zum Grenzwall bet Grünutgeu. Bet schlechtem Wetter sinder der Vortrag ih der Kirchcnhalle aus demSchiffenbergstatt.—Zutritt frei.
Der StistungSauSschus;:
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Die Anstalt ist eröffnet.
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Kirchengefangfest in Gießen Sonntag, den 12. Mai, feiert der Evang. Kirchengesangverein Gießen sein sojähriges Bestehen und der Evang. Kirchengesangverein für Hessen sein 45. Fahresfest. Festgottesdienste in der Stadtkirche:
Vormittags 91/? llhr, bei dem der Kirchengesangverein Gießen eine Sachsche Kantate zum Vortrag bringt.
Nachmittags 1’/., Uhr, bei dem die Kirchengesangvereine des Dekanats Gießen und ein Hornquartett mitwirken.
Festprediger sind: Vorm. Herr pfr. Lenz, nachm. Herr Oberkirchenrat Wagner.
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pünktlich 3 Uhr Festzug von Oswaldsgarten nach der Volkshalle, dort Nachfeier mit Gesangvorträgen, Ansprachen u. Darbietungen von Posaunenchören. Alle Evangelischen in Stadt und Land sind herzlich eingeladen, besonders auch zur Teilnahme am Festzug und an der Nachfeier. 4j55d
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Hans Winter, Opernsänger, singt vor dem jeweiligen Beginn des Filmes: „Es steht ein Soldat am Wolgastrand . . aus „Der Zarewitsch" von Franz Lehär
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Deutschen Zugendabend am 5. Mi 1929 gewidmet haben, und dadurch das Gelingen unserer schweren Aufgabe gefördert haben. Ganz besonderen Dank gebührt den Zugendbünden jeder Art für ihre herrlichen Darbietungen. Der Vorstand.
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