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Reue Bücher.
— Dr. HanS F. 5t. Günther: Kleine Dassenkunde des deutschen Volkes (Dolksgünther). Mit 13 Karten und 103 Abbildungen. München, 3. F. Lehmanns Verlag. Gebd. 4.50 Mark. (720) - Günthers Dassenkunde des deutschen Volkes ist auch heute noch, sechs 3ahre nach ihrem Erscheinen, eines der meistgelesenen wissenschaftlichen Bücher Deutschlands. Der Verfasser hat sich nun entschlossen, eine kurze und billige Ausgabe herauszugeben. Der Volksgünther, wie sich das Büchlein nennt, gibt alles Wichtige auf knappem Raum. Die Verringerung des Umfangs wurde im wesentlichen erzielt durch eine starke Beschränkung der Bilder und durch einen Verzicht auf den gelehrten Apparat, auf Streitfragen und ungesicherte Forschungsergebnisse. Das Buch gipfelt wie die anderen Bücher des Verfassers in einer Darstellung des Dordischen Gedankens und der Ziele der Dordischen Bewegung. Der Volksgünther wendet sich in erster Linie an die wanderlustige deutsche Jugend, an Studenten und Schüler, an die Jugendbünde aller Richtungen.
— L'E st ränge Fawcett: Die Welt des Films. Für die deutsche Ausgabe frei bearbeitet und ergänzt von C. Zell und S. W. Fischer. 234 Seiten und 102 Bilder. Geh. 8 Mk., Leinen 10 Mk. Amalthea-Verlag, Zürich, Leipzig. Wien. — 79 — Zum erstenmal werden hier sonst nur wenigen Eingeweihten zugängliche Daten, Vorzüge, Fehler und besondere Verhältnisse als der Welt des Films in Buchform der Oeffentlichkeit übergeben. Besonders dem amerikanischen Filmgeschäft mit seinen fabelhaften Menschen-, Mate.ial- und Geldaufwendungen und Finessen ist ein breiter Raum gewidmet. Hollywood, das Filmparadies, mit seinen Märchengagen und Intrigen entsteht vor uns: wir werden in die Geheimnisse der großen kalifornischen Studios eingeführt. Wir sehen die Regisseure an der Arbeit unö die verwöhnten Stars in ihrem Heim. Wir lernen die epochalen Erfindungen kennen und erfahren Interessantes über das Verfassen von Film-Manuskripten und Drehbüchern. Hier zu kommt ein reichhaltiges Dildermaterial
mit zahlreichen Werkvhotos, Enthüllungen von Kulissengeheimnissen. Tricliilms, Geräte der Kine- mathographie und vorzügliche Bildnisse der hervorragendsten Filmmagnaten, Regisseure und Stars. Besonders zu begrüßen sind die Literaturnachweise am Schluß pes gediegen ausgestatteten Bandes.
— Die kleine Wohnung in der Ausstellung Heim und Technik, München' 1928. Preis 0,80 Mk. Verlag D. W. Call De) in München. (481 sWaswirwollen. Anr.gun en, Wünsche von Architelten, HauS rauen. Technik rn für den Wohnungsbau, zusamm^n^e ellt vrn Prof. O. O. Kurz. Preis 0 50 Mk. Verlag D. W. Call e) in München. (482) Zwei kleine Echriftch n. die zu- sammengehcren und in un erer Zeit der Wohnungsnot und des Klunmzenhauses in höchstem Maße aktuell sind. Aiteell auch desha.b, wci sie bestrebt sind, Grundriß und Jnnenaus.au denkbar rationell zu gestalten. 3m ersten Heft werden an Hand von Grundris en und Vogelschaubil ern die 21 Musterwohnungen, de auf der Münchener Ausstellung „Heim und Technik" dir größte An- ziehungslrast ausüben, erläutcr. 3n b:r andern Schrift sind die auf der Aus'e'lung hüt gewordenen Anregungen und Wünsche von Architekten und Hausfrauen für die Ausgestaltung des neuzeitlichen Heims zu'ammengefaht. 3eder Dau- lustige, jeder, der sich mit dem Grdan'en einer Wohnungseinrichtung trägt, ader auch jeder der bestrebt ist, fein schon vorhandenes Heim so beruem und rationell wir nur irg nd m glich zu gestalten - und welche Hausfrau ist das nicht? — wird zu diesen beiden Schri trn greifen.
— Heymers illustriertes P ost - und Telegraphenhandbuch, 50. 3ahrgang, 3ubö.äumsauägabe, Sommerausgabe 1928, bearbeitet von Ernst Meuschke, Ministerialamtmann beim Reichspostmini terium Berlin, ist soeben erschienen und durch jede Buchhandlung oder von der Geschä tsstelle von Hehmers illustriertem Post- und Dslegraphenhandbuch (H. A. Pierer, Verlagsbuchhandlung), Altenburg in Thüringen, zu beziehen. Preis einschließlich Derscmdspesen 3,80 Mk. (395).
Tagen unterstützt habe. Demgegenüber stehe authentisch durch die Veröffentlichungen des Deutschen Auswärtigen Amtes fest, daß die deutsche Regierung in den 3ulitagen 1914 ernstlich bemüht gewesen sei, noch einen friedlichen Ausgleich zu schaffen. Daß dieser gescheitert sei, daran trage Deutschland nicht die Schuld. Deutschland, das gerade in den letzten 3ahren vor dem Kriege einen ungeheuren Aufschwung genommen habe, hätte nicht die geringste Hrsache gehabt, die Aufwärtsentwicklung durch einen heraufbeschworenen, wahnwitzigen Krieg zu unterbrechen. Es sei erfreulich, festzustellen, daß selbst in den feindlichen Ländern, insbesondere bei den Gelehrten, immer mehr Stimmen laut würden, welche die Alleinschuld Deutschlands am Kriege bestreiten. Die Erkenntnis der Wahrheit werde sich freilich nur langsam durchsetzen, aber sie werde kommen. Die deutsche Forderung. die immer wieder mit allem Dachdruck vertreten werden müsse, lautet: „Wir wollen Recht!" Den klaren, überzeugenden Ausführun- gen des Vortragenden danlten die interessierten Zuhörer durch außerordentlich lebhaften Beifall.
*!* Ruppertenrod, 10 März Diese Ostern gelangen hier nur vier Schüler zur Entlassung. Eine so geringe Zahl von Konfi,man« den dürfte Ruppertenrod noch nie gehabt haben. f) er geboren in den Jahren 1914 15 sind sogar nur zwei. Ein normaler Jahrgang zahlt hier etwa 12 bis 15 Schüler. Allerdings dürfte die geringe Schülerzahl der seitherigen Jahrgänge aufhören, da Ostern 1929 wieder 20 Kinder zur Schule kommen.
preugen.
Kreis Wettlar
-Z- Lützellinden, 10. März. Bei der im Ober« roald stattg habten ersten Gemeinde-Brenn- Holzversteigerung, zu der auch auswärtige Bieter zugelassen waren, wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Buchenscheit 37 bis 40 Mark, Buchenknüppel 29 bis 32 Mark je zwei Raummeter, Buchenwellen 19 bis 22 Mark je 50 Stück.
Aus dem Hüttenberg, 10. März. In den letzten Wochen haben die F e r k e l p r e i s e in unserer Gegend eine ft arte Steigerung erfahren. Wegen der starken Kälte wurden die Ferkelmarkte der Umgegend entweder ausgesetzt, oder sie wurden ganz gering bes. ickt; z. B. war der letzte Wetzlarer Ferielmarkt nur mit acht Ferkeln beschickt. Die nun einsetzende Nachfrage ist so stark, ' daß Ferkel im Alter von sechs bis acht Wochen bis zu 40 Mark je Stück kosten, für ältere Ferkel und ßäuferfd)meine 50 bis 60 Mark und höher gefordert werden. Für Fettfchwcine besteht zur Zeit rege Nachfrage. Für den Zentner Lebendgewicht zahlen Metzger und Schweinhändler 75 bis 79 Mark.
Dilllreis
bl. Herbornfee Ibach, 10. März. In der Dachl auf Sonntag brach in dem Anwesen des Adolf Peter von hier ein Brand aus. Das Feuer entstand in einem Stalle, griff auf das Wohnhaus über und vernichtete dieses zum größten Teil. Die Feuerwehren lokalisierten den Brand. Wie verlautet, soll Peter versichert sein. Die Entstehungsursache bedarf noch der Aufklärung.
Meine Strafkammer Gießen
• Gießen, 8. März. Ein junger Mann fuhr in der Nähe von Bad-Nauheim auf der Landstraße mit feinem Fahrrad und bog, ohne das vorgeschriebene Warnungszeichen durch Ausstrccken des Armes zu geben, in einer plötzlichen Wendung nach links. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Motorradfahrer, der gerade im Begriff war, den Radfahrer zu überholen. Der Motorradfahrer erlitt einen Schlüsselbein- und einen Schulterblattbruch. Gegen das Urteil des Amtsgerichts Bad- Nauheim, durch das der Radfahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 30 Mark Geldstrafe verur- teilt worden war, verfolgte dieser Berufung, erreichte aber nur, daß die Strafe im Hinblick auf die grobe Fahrlässigkeit und die schweren Unfallfolgen aus 75 Mark erhöht wurde.
Ein Bürgermeister, fein Bruder und dessen Sohn waren vom Amtsgericht (Brünberg wegen Betrugs verurteilt worden, der Bürgermeister zu drei Wochen Gefängnis, der Bruder zu 50 und der Nesse zu 30 Mark. Um möglichst hohe Erwerbslosenunterstützung zu erlangen, hatten die letzteren durch das Dorfoberhaupt in dem Unterstützungs- antrag viel zu niedrige Angaben über ihren Grundbesitz machen lassen. Auf ihre Berufung war das Urteil aufgehoben worden, weil nicht festzustellen
war, daß die falschen Angaben auf die Höhe der Unterstützung tatsächlich von Einfluß waren. Auf die Revision der Staatsanwaltschaft war das Urteil aufgehoben worden, weil die Frage, ob nicht wenigstens Betrugs v e r s u ch vorliege, nicht erörtert worden war. Heute kam das Gericht mit der Staatsanwaltschaft zu der Auffassung, daß ein solcher Versuch tatsächlich vorliege. Der Bürgermeister erhielt Geldstrafen von zweimal 50 Mark (Detrugsversuch in zwei Fällen), im übrigen blieben die Strafen bestehen.
Ern landwirtlu>aftlicher Tienstinea-t war vom Amtsgericht Bad-Dauheim wegen Rückfall- d i e b st a h l s zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt worden. Er halte es verstanden, sich in das Vertrauen seines Dienstherrn einzuschlei- chen und war eines Tages mit einem fast neuen Anzug, einem wertvollen photographischen Apparat und anderen Sachen im Werte von etwa 500 Mk. verschwunden. Des groben Vertrauens- mißbrauchs wegen hatte das Amtsgericht auf Zuchthaus erkannt. Hiergegen verfolgte der Angeklagte Berufung: man möge ihn noch einmal vor dem Zuchthaus verschonen, das ihm jede Lebensaussicht vernichte. Wegen seiner Jugend und der Geringfügigkeit feiner Vorstrafen ließ die Strafkammer Milde walten und erkannte auf 6 Monate Gefängnis.
Ein mehr als fünkzigmal bestrafter Gewohnheitsbettler wollte im Wege der Berufung die äleberweisung an die Lande-Polizeibehörde (Arbeitshaus), auf die das Amtegericht Friedberg erkannt hatte, abgenommen haben. Seine Berufung wurde zurückgewiesen.
Rundfunkprogramm
de- Frankfurter Sender-.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Dienstag, 12. März.
6,30: Morgengymnastik. 13,30: Schallplattenkonzert: Buntes Programm. 15.05 bis 1535: Stunde der Jugend: Hafer Senckenberg-Museum, Vorträge von Prof. Dr. Fr. Drevermann: „Tiere der Vorzeit: Deues Meeresleben bei Frankfurt".
15.55 bis 16.05: Hausfrauendienst. 16.35 bis 18.05: Dach S.uttgart: Konzert des Rundfunkorchesters: Reue Tanzmusik. 18.10 bis 18 30: Lescstunde. 18.30 bis 18.45: Fünfzehn Minuten „Wochenschau". 18.45 bis 19.15: „Die Amateurphotographie", Vortrag von Dr. Fried Lübbecke. 19.15 bis 19.45: Funkhoch schule: „Arzt und Haushaltungsschule", Vortrag von S.adtarzt Dr. Gerum. 19.45 bis 20.15: Schachstunde. 20.15: „Eine glückliche Ehe". Lustspiel von Peter Dansen. An- schließend: Dach Stuttgart: Volkstümliches Konzert.
Mittwoch, 13. Mär;.
6.30 Hhr: Morgengymnastik. 12.45 bis 13.15: Schulfunk: Französisch, vorgetragen von Professor Fraikin. 13.15: Schallplattenkonzert: Sinfonische Werke. 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend: Aus dem Buch der Sage und Geschichte, vorgetragen von Rektor Wehrhan. »Von einem unheimlichen Gericht: Das Femgericht zu Wil- basen im Lippischen". Für Kinder vorn zehnten Jahre ab. 15.55 bis 16.05: Haussrauendienst. 16.35 bis 18.05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.30: Dücherstunde. 18.30 bis 18.45: Don Kassel: Fünfzehn Minuten Ratschläge für den Gartenfreund: .Dodengare". Vortrag von Garteningenieur Karl Hinze. 18.45 bis 19.15: „Der zweite Faustmonolog und der Osterspaziergang in Goethes Faust I“. Vortrag von Pfarrer Taesier. 19.15 bis 19.30: Französische Literaturprobe i. 19.30 bis 20: Französischer Sprachunterricht. 20 bis 20.15: Senckenberg-Viertelstunde. 20.15: Dialekt-Austausch-Abend der Sender Frankfurt a. M. und Stuttgart.
Donnerstag, 14. März.
6.30 Hhr: Morgengynmastik. 12.30: Schallplattenkonzert: Märsche. 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugepd: Führung ins Berufsleben durch das Städtische Berussamt Frankfurt a. M.: „Von der ungelernten Arbeit", Vortrag von Berufsberater Säubert. Für Kinder vom 13. Jahre ab. 15.55 bis 16.05: Haus.rauendienst. 16.35 bis 18.05: Dach Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters: Johann Strauß (Vater). (Zu seinem 125. Geburtstage am 14. März). 18.10 bis 18.30: Lese
stunde. 18.30 bis 19: Don Kassel: Stunde de Landwirtscha tskamrner Kassel: „Sa-tg tbe and- lung und Sorten,ragen", Vortrag von Dr. < .eve 19.30: Vom Frankfurter Opernhaus: „D e Der- taufte Braut". Oper von Friedrich Smetana. Anschließend: Dach Stuttgart: Konzert.
Freitag, 15. Mär;.
6.30 Hhr: Morgengymnastik. 12.15: Schal' Plattenkonzert. 15.05 bis 15.35: Stunde der 3u gend: Aus der Technik des Alltags, vorgetragei von Mittelschullchrer Adolf Hering: „Di Wasserversorgung der Stadt Frankfurt a. QU.' Für Kinder vom 12. Jahre ab. 15.55 bis 16.05 Hausfrauendienst. 16.35 bis 17.35: Hausfrauen Dachmittag, veranstaltet vom Frankfurter Haus fraucnverein. Don der Kochtante: „Fest ssen zu Konfirmation", ,3m neuen Land: Erste Ersah rungen junger Derussanwärterinnen", Dvrtra von Emma Loewe. 17.35 bis 18.30: Bon Köln Konzert des Rundfunkorchesters. 18.30 bis 19 Stunde des Südwestdeutschen Radio-Clubs. 11 bis 19.30: „Der Kriegsschauplatz tc3 jüngst ver gangenen südamerikanifchen Konflirts', Dortra von Herbert Baldus. 19.30 bis 19.50: Zwanzi Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik 19.50 bis 20. Film-Wochenschau. 20: Bon der Stuttgarter Liederhalle: Sinfonie-Konzert. Anschließend: Don Käset: Spätkonzert.
Samstag, 16. Mär;.
6.30 Hhr: Morgengymnastik. 12.45 bis 13.15 Schulfunk: Deutsch, vorgetragen von A. Reu mann. 1315: Schallplattenkonzert: Kammermusil 15.05 bis 15.35: Don Kassel: Stunde der Jugend Aus dem deutschen Llederkranz, Liedervorträgc von Schulen: Luisenschule (Mädchen-Mittelschule in Kassel, Klasse I und II. Chorleiter: Musik lehrer A. Hugues. 15.55 bis 16.05: Hausfrauen dienst. 16.35 bis 18.05: Konzert des Rundfunk orchesters: G. D. Pergolesi (gest. 16. März 1736) L. Cherubini (gest. 15. März 1842). 18.10 bi< 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 19: Briefkasten. 1! bis 19.30: Aus dem chinesischen Roman: »Da Wunder der zweiten Pslaumenblüte", übersetz und mit einer Einführung versehen von Dr Franz Kühn. 19.30 bis 19/5: Csperantounterrich' 19.45 bis 20.15: Stunde des Frankfurter Dun des für Dolksbildung: .Das Tier in der Dich tung", Dortrag von Herbert SHe.fler. 20.15 Don Köln: Bunter Abend. Anschließend bis 0.3«. Don Berlin: Tanzmusik.
(kingesandi.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubn stehenden Artikel übernimmt die Redaktion den Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Krankenkassen-Deiträge.
Der Dorstand der Allg. Ortskrankenkasse Gießen-Stadt hat an die Arbeitgeber eine Erklärung verteilen lassen, die folgende Sätze enthält:
„In der Dorkriegszeit wurden von den Ortskrankenkassen vom gemeldeten Lohne 4 Prozent Beiträge erhoben, heute sind es 7 Prozent, also eine Steigerung von 75 Prozent. Diese Steigerung ist eine ganz normale und bleibt weit hinter der sonstigen Steigerung aller Bedarfsartikel."
Durch diesen Sah soll offenbar bewiesen werden, daß die Bellräge für den einzelnen Der- sicherten nicht mehr, sondern weniger gestiegen sind als die Preise aller Bedarfsartikel. 3n diesem Sinne bedeutet aber der Sah eine Irreführung. Erstens sind nach dem amtlichen Index die Lebenshallungskosten nicht um 75 Prozent, sondern nur um 53 Prozent gestiegen. Dor allem bedeutet ja aber die Deibehaltung des alten Prozentsatzes bereits das Mit - gehen des Beitrags mit der Steigerung der Lebenshaltungskosten. Tatsächlich sind die Löhne stärker, etwa um 75 Prozent, estiegen. 3ft außerdem noch der Prozentsatz g./.egen, so bedeutet dies eine noch ganz andere Beitragssteigerung. Es ergibt sich nämlich folgende Rechnung: Hat jemand vor dem Krieg 4 Mk. täglich verdient, so betrug bei 4 Prozent der Beitrag 16 Pf. Verdient derselbe Versicherte heute 7 Mk., so wäre bei 4 Prozent der Beitrag 28 Pf., das wäre die normale Steigerung, nach dem Lohn berechnet. Da aber 7 Prozent erhoben werden, so beträgt er 49 Pf., d. h. der Beitrag ist nicht um 75 Prozent, sondern um mehr als 2 0 0 Prozent gestiegen!
Es wäre dankenswert, wenn dre Kasse sich hierzu äußern würde. Ein Arbeitgeber.
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