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Aus der Provinziawaupistadi.
Gießen, den 11. Januar 1929.
70. Geburtstag des Geheimrats Prof. Or. BehrenS.
Morgen feiert der seit langen Jahren an der LandeSuniversität wirkende Vertreter ter Romanischen Philologie. Geheimrat Professor Dr. Dietrich Behrens, in körperlicher und Seiftiger Frische seinen 7 0. Geburtstag. ©e= oren am 12. Januar 1859 zu Sophiengroden in Oldenburg durchlief er zunächst die Volksschule zu Neugarmssiel. Gern und dankbar erinnert sich der Jubilar seines ersten Lehrers Heinrich Ahrens, eines Mannes mit vielseiti'en Interessen und reichem Wissen, der in seinen Museftunden mit dem Jungen am Meeresstrand botanisierte und ihn im Lateinischen so tir.it forderte, daß er im Alter von 14 Jahren auS Der Dorfschule In die Tertia des Gymnasiums zu Jever eintreten konnte. Ostern 1878 verlieh Vchrens diese Anstalt mit dem Zeugnis der Reise und bezog die Universität Straßburg, wo er sich bis 1882 dem Studium der Neueren ctradjcn widmete. Die Romanisten Böhmer, Koschwitz und Grüber, sowie der Anglist Ten Vcink lvaren seine akademischen Lehrer. In die Studienjahre fallen die ersten Auslandaufenthalte von Behrens in der französischen Schweiz unt) Paris, wo er längere Zeit weilte. Dieser Aufenthalt hat zusammen mit spä eren Reisen nach Paris den Grund gelegt zu seiner engen Vertrautheit mit dem Leben der französischen Hauptstadt und ihren wissenschaftlichen For- sHungsinstituten. Die Doktorpromotion in Straßburg und das Staatsexamen in Greifstvald schlossen die Studienzeit ab. 1833/84 war BehrenS als Probekandidat (Studienreferendar) für das höhere Lehramt am Gymnasium zu Greifswald tätig. Im Herbst 1834 habilitierte er sich daselbst Für das Fach der Romanischen Philologie. 1885 u>urdc der damals 26jährige Gelehrte Mitherausgeber der Zeitschrift für (neu-) französische Sprache und Literatur, die er seit 1891 allein redigiert. 1890 folgte Behrens einem Ruf als ao. Professor nach Jena, im folgenden Jahre als o. Professor nach Gießen, das ihm in den $8 Jahren seines Hierseins eine zweite Heimat geworden ist.
Während seiner langen wissenschaftlichen Tätigkeit hat Behrens seine Kraft vornehmlich in >en Dienst der historischen Erfassung der romanischen Sprachen gestellt. Eine Reihe von mehr »der weniger umfangreichen Werken und Auf- iShen sind der Gr Forschung sprachlicher Probleme gewidmet. Die französische Mundartforschung hat durch verschiedene seiner Beröfsentlichungen bedeutende Forderung erfahren. Daneben hat den Jubilar seit seiner Habilitationrschr ft die Frage der wechselseitigen Beeinflussung des Französi- ichen und des Englischen bzw. Deutschen immer Dieder angeregt. Vor allem sind hier zu nennen (eine Arbeiten: Beiträge zur Geschichte der französischen Sprache in England! (1887), Die französischen Elemente im Englischen (1891 f.),_ Deut- 'ches Sprachgut im Französischen ,1924), Englisches Sprachgul im Französischen (1927). In den beiden zuletzt genannten Arbeiten wird die Geschichte der inS Neufranzösische ei "gedrungenen deutschen bzw. englischen Fre rter an Hand bet kulturgeschichtlichen Wicklung in anregender Weise aufgeh.- Tenr Studierenden unentbehrlich ist die in zwölf Auf° logen vorliegende, mehrfach auch ins Französische übersetzte Grammatik des Altfranzösi- schen. Dieses in seiner ersten Anlage auf Lduard Schwan zurückgehende Werk wurde nach dessen frühem Hinscheiden von Behrens _ vollständig umgearveitet und durch unermüdliche Weiterarbeit zu einem stattlichen Band ertoeitett Auf der Höhe wissenschaftlicher Forschung gehalten, gibt es auf Fragen der historischen Grammatik zuverlässige Auskunft. Neben biefen und anderen umfangreichen Werken stehen zahlreiche kleine Wortbiographien, die Einblicke in das Leben der Sprache bieten und reiche Erkenntnis ermitteln. Von besonderer Bedeutung für die Gießener Gelehrtengeschichte sind des Jubilars Leröfsentlichungen über den aus Gießen stammenden Begründer der romanischen Philologie Friedrich Diez und über die Geschichte deS neusprachlichen Unterri ch t s an
der Universität Gießen. GtLndliche, gewissenhafte Beobachtung der Tatsachen, kritisch besonnenes Mrteil. Streben nach Vertiefung der Probleme zeichnen alle Arbeiten des Jubilars aus. Auf die gleichen Grundsätze gründet sich die Methode, die Behrens art seine Schüler weibergegeben hat und die in zahlreichen von ihm angeregten und mit seiner Hilfe zum Abschluß gebrachten Dissertationen angetixmbt ist.
Dielen Studentengenerationen hat er das geistige Rüstzeug für ihren Beruf vermittelt, in vielen die Lust an philologischer Forschung geweckt und gefördert. Ville sind ihm über ihre Studienzeit hinaus in Liebe und Verehrung verbunden geblieben und gedenken in Dankbarkeit nicht nur des Forschers, sondern auch des Menschen. Vornehme Bescheidenheit. unbedingte Offenheit und etn feiner Humor sind die Grund- züae seines Wesens. In seinem eisernen Pflichtgefühl und in seiner hohen Auffassung von der Wissenschaft streng gegen sich und andere ist er doch im innersten Herzen gütig und wohlwollend allen denen begegnet, bei denen er ernstes Streben wahrgenommen. Die Gießener Studenten der romanischen Philologie verdanken ihm vor allem auch den Ausbau der Seminarbibliothek. den er mit Energie und Geschick durchzuführen bestrebt ist.
Wögen dem Jubilar noch viele glückliche Jahre im Kreise feiner Familie, Freunde und Schüler beschieden fein, möge es ihm vergönnt fein, noch lange in rastloser und erfolgreia)er Arbeit der Wissenschaft zu bienen!
Straßenbahn und Settersweg.
In Nummer 300 des „Gießener Anzeigers" vom 21. Dezember 1928 berichteten wir von einem Borschlage des Polizeiamts an die Stadtverwaltung, die beiden Straßenbahnlinien vom Bahnhof bis zum Marktplatz auf einem Gleis verkehren zu lassen, und zwar entweder durch die Bahnhofstraße oder durch den Seltersweg. In dem diesbezüglichen Schreiben des Poli- zeiamtes an die Stadtverwaltung wurden weiter die Berkehrsverhältnisfe im Seltersweg erörtert. Der Vorschlag des Polizeiamts lief darauf hinaus, den S t r a ß e n b a h n b e t r i e b im Seltersweg einzu st eilen und künftig die Elektrische nur noch durch die Bahnhofstraße fahren zu lassen.
Die Stadtverwaltung leitete diesen Vorschlag des Polizeiamtes dem V e r k e h r s v e r e i n zu mit dem Ersuchen um Stellungnahme. Nachdem der geschäftsführende Vorstand und der Ausschuß des 'Verkehrsvereins am Dienstagabend sich in einer internen Sitzung eingehend mit dem Vorschläge des Polizeiamtes beschäftigt hatten, fand gestern abend im Hotel „Prinz Carl" auf Einladung des 93er« kehrsoereins eine Versammlung der A n - wahner des Seltersweges statt, um zu dieser Angelegenheit die Stellungnahme derHaupt- interessent'en berbcizuführen. Die Versammlung war sehr gut oesucht. Nachdem der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Stadto. Schwieder, zu Beginn der Sitzung aufgefordert hatte, es mochten sich — da der Vorschlag des Polizeiamtes angeblich auf einen Wunsch von Seltersweg-Anwohnern zurückzuführen sei — diejenigen melden, die diese Empfehlung dem Polizeiamt gemacht hätten, erklärte Privatier W o h l m u t h , der Vorschlag der Stillegung der Straßenbahn im Seltersweg sei vor gut einem Jahre von dem Beigeordneten Dr. Hamm gelegentlich einer Konferenz mit dem Ausschuß des Seltersweg-Dereins über die damals akute Frage der Verkehrsregelung im Seltersweg gemacht worden. Diese Anregung fei in vertrau- sicher Sitzung gegeben worden, und der Ausschuß der Seltersweger, der dem Vorschlag sympathisch gegenübergestanden habe, weil durch feine Verwirklichung angeblich der freie Autoverkehr im Selters- weg zu erlangen gewesen fei, habe den Vorschlag auch streng vertraulich behandelt. Die Sachlage habe sich nun aber vollständig geändert. Der Ausschuß des Selterswegvereins empfehle auf das dreingendste, unter keinen Umständen in hie Stilllegung der Straßenbahnlinie im Sel- tersweg einzuwilligen, vielmehr mit allen Nachdruck darauf hinruwirken, daß unsere Straßenbahn in ihrem jetzigen Betriebe in vollem Umfange aufrechterhalten, also keine derbeidenLinien st i l l g e l e g t werde. Bon den weiteren Rednern des Abends erklärte Frifeurmeister Koch, daß der Still- legungsvorfchlag eigentlich weniger von Dr. Hamm, sondern vor allem von Oberbürgermeister Dr. Kel - l e r gemacht worden sei. Der Ausschuß des Selterswegs habe ernstlich aber nicht daran gedacht, dieser Empfehlung Folge zu leisten. Als im weiteren Der-
laufe der Aussprache Immer wieder die Frage aufgeworfen wurde, wie es denn komme, daß dieser Vorschlag jetzt wieder auftauche, wurde von einem Mitglied des Verkehrsoereins-Dorstan- des aufklärend bemerkt, daß kürzlich gelegentlich einer Sitzung auf dem Kreisamt über Verkehrsfragen von Polizeiamtsseite aus die Anregung zur Stillegung einer Straßenbahnlinie zwischen Marktplatz und Bahnhof gegeben worden fei, jene Anregung dann ihren Niederschlag in dem erwähnten Schreiben des Polizeiamts an die Stadtverwaltung fand und dieses nun die Grundlage der gegenwärtigen Erörterung bilde.
Der her Aussprache, die sich über mehre« Stunden hinzog. kam eine große Anzahl Redner zu Wort. Sämtliche Sprecher erllärten sich mit aller Entschiedenheit gegen die Einstellung des S t r a ß e n b a hn be t riebs im Seltersweg, wie überhaupt gegen jede Stillegung einer der beiden Linien oder eines ihrerTeile. Zur Befriedigung des berechtigten Verkehrsbedürfnisses der Bürgerschaft, wie auch im Interesse der Geschäftstoelt fei es unbedingt erforderlich, daß der Stratz e n d a h n b e t ri e b in seinem gegenwärtigen Umfange auf beidenLinien aufrechterhalten bleibe. Einer etwaigen Stillegungsccktion von behördlicher Seite werde man in nachdrücklicher Geschlossenheit entgegentreten: man werde dann auch nicht versäumen, sofort beim Ministerium in Darmstadt eingehend begründete Beschwerde zu erheben. Schließlich wurde in vollster Einstimmigkeit eine Entschlietzung angenommen, die zum Ausdruck bringt, datz eine Stillegung irgendeiner Straßenbahnlinie oder einer Teilstrecke unter gar keinen Umständen vorgenommen toerden dürfe. Die einhellige und entschiedene Äunbgebung des Willens der Versammlung, die sich in dieser Stellungnah re einig weitz mit den Bewohnern der an bi. Straßenbahnlinien angrenzenden Querstraßen, soll durch den Verkehrsverein der Stadtverwaltung übermittelt toerden. Diese Stellungnahme der Versammlung entspricht auch, wie betont wurde, durchaus der Ansicht des DerkehrsvereinS.
Laten für Samstag, 12. Januar.
1705: der italiensche Maler Luca Giordano in Neapel gestorben; — 1746: der Pädagoge Heinrich Pestalozzi in Zürich geboren; — 1829: der Schriftsteller Friedrich von Schlegel in Dresden gestorben; — 1833: der Philosoph und Nationalökonom Eugen Dühring in Berlin geboren; — 1842: der französische Dichter Francois Coppöe in Paris geboren.
Borirotizcn.
— Tageskalender für Freitag. Stadttheater: „Flachsmann als Erzieher", 20 bis 22 Uhr. — Deutscher Bund für christliche Erziehung in Haus und Schule: Familienabend, 8 Uhr, im Johannes- saal. — Die Freunde der Christengemeinschaft: Dortrag „Goethes Faust (1. Teil) und die Lebensfragen des heutigen Menschen", 20.15 Uhr, im Musikzimmer des Studentenheims, Burggraben. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Scheidungsanwalt". — Astoria- Lichtspiele: „Das Geheimnis des Vulkans".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt» theaterbureau wird uns geschrieben: Die heutige Pre- miere „Flachsmann als Erzieher" beginnt um 20 Uhr. — Der Beginn der Fremdenvorstellung am Sonntag „Und das Licht scheinet in der Finsternis" ist auf 18 Uhr festgelegt. — Dienstag Gastspiel des Neuen Operettentheaters Frankfurt „Das Schwalbennest". — Mittwoch, 16. Januar, Iubiläums-Festauf- führung zu Lessings.200. Geburtstag „Nathan der Weise"'mit Dr. Ludwig Wüllner als Gast. Die Uraufführung des Schauspiels „Karl und Anna" (Regie Intendant Dr. P r a f ch) wird am 18. Januar herauskommen,
— Gießener H och s chu lge sel l s ch af t. Am Montag, 14., und Dienstag, 15. Januar, finden im Großen Hörsaal der Universität (Aula 2. Stock) zwei öffentliche Vorträge des Professors Dr. F. Enriques von der Universität in Rom „Heber die Geschichte des wissenschaftlichen Denkens bei den Griechen" statt. Enriques, der bekannte geistvolle Mathematiker und Philosoph, ist der deutschen Wissenschaft kein Fremder. Seine Beiträge zu der „Encyklopädie der Mathematischen Wissenschaften" sowie Uebersehungen von zweien seiner geomllrischen Werke sind in den Fachkreisen weit verbreitet und geschäht, während in philosophisch und allgemein wissenschaftlich interessierten Kreisen feine in der Teubnerschen Sammlung „Wissenschaft und Hypothese" in deut
scher veßersetzung «Mteiteiet ‘Sktfe „StoBtemt der Wissenschaft uno »Zur Geschichte der Logik' seinen Namen bekannt gemacht haben. (Man do- achte die gestrige Anzeige.)
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LU. Unioersitäts-Gottesdienst. Km Sonntag, 13. Januar, 11.15 Uhr, findet in der Neuen Aula em Universttäts-Gottesdienst statt. Die Predigt hält Professor Lic. B o r n k a m m.
•* Kursus für Dank- und Dörsen- wesen. Die Gießener Bankenvereinigung und die Industrie- und Handelskammer Gießen haben ■im Anzeigenteil unseres gestrigen Blattes die Teilnehmer an dem Kursus für Dank- und Dörsenwesen darauf hingewiesen, daß die erste Vorlesung nach den Ferien am 17. Januar stattfindet. Die Aufmerksamkeit der Interessen, n sei auch an dieser Stelle nochmals auf diese Anzeige gelenkt.
** Die Freie Innung der Gastwirte von Gießen und Umgegend feierte dieser Tage in sämtlichen Räumen der Lieoigshohe ihr diesjähriges Winterfest. Der wundervoll betorierte Saal entzückte die Besucher gleich beim Eintritt. Als die Militärkapelle unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Loder das Fest mit einem flotten Marsch eröffnete, war die Festesstimmung hergestellt. Bald erwies sich der große Saal der Liebigshohe fast zu klein, um die große Schar der Erschienenen aus Stadt und Land zu fassen. Der Vorsitzende der Innung, Gastwirt Hans Schmitz, begrüßte die Festteilnehmer, insbesondere das Ehrenmitglied Max I a s k o w s k i (Offenbach), und wünschte dem Feste einen fröhlichen Verlauf, damit alle Kollegen mit ihren Familien, denen es so selten vergönnt sei, gemeinsam Feste zu feiern, eine angenehme Erinnerung für lange Zeit mit nach Hause nehmen möchten. Das Ehrenmitglied I a s k o w s k i (Offenbach) dankte für die freundliche Einladung und ermahnte die Kellegen, treu zur Innung uno Organisation zu stehen, damit die schweren Kämpfe, die das Gewerbe in Zukunft zu bestehen hat, alle gewappnet finden. Ein Hoch auf die Gastwirtsfrauen, das Kollege L y n k e r ausbrachte, fand begeisterten Widerhall. Auch in diesem Jahre war es der Innung möglich, eine Anzahl Ehrungen für 25», 10- und 5jährige Dienstzeit an treue Angestellte zu verteilen. Eine vor der Bühne aufgebaute wertvolle Tombola, unter der besonders die Kochkunsterzeugnisse des Sohnes des Kollegen H. Heyne hervortraten, wirkte stark auf die Kauflust der Lose, so daß leider nicht jeder einen Gewinn nach Hause tragen konnte. Alte und neue Tanzweisen gaben dem Fest am frühen Morgen einen netten Abschluß.
Wechsel im Kreisamt Singen.
WSN. Bingen, 10. Jan. Wie die „Mittelrheinische Volksztg." aus sicherer Quelle ersähtt. geht am 1. April d. I. Kreisdirektor Schon nach Worms, um das dortige ftreisamt zu übernehmen, während das Kreisamt Bingen mit Herrn von Gemmingen, der jetzt am Oberversiche- rungsamt in Darmstadt beschäftigt ist, besetzt wird. Herr von Gemmingen ist Verwaltungsjurist und Angehöriger der Zentrumspartei.
Brand in einer Schafstallung.
WSN. Dillenburg, 10. Jan. In der abseits von D r« i t s ch e i d gelegenen Schaf- st a l l u n g des Landtvirts Schumann brach zur Nachtzeit Feuer aus, daS vermutlich durch Brand st iftung aufgekommen ist. Don der 140 Schafe zählenden Herde sind 7 0 Schafe durch Brand- und Erstickungstod vernichtet worden. Für den Schafhalter ist der Schaden sehr groß, da er nicht versichert war. Auch große Mengen Streu- und Futtervorräte sind dem Feuer zum Opfer gefallen.
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Wäsche schmutzig. Bleichen Sie solche mit Naumann'S weißer Kernsene „Ifrtrafelne Qualität". Frische Wäsche gibt Jbnen §In*'chr>n forote rvnrbe. 3593V
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Der überaus starke Zuspruch im Frensdorf sehen Inventur-Ausverkauf ist der schlagende Beweis für seine überlegene Leistungsfähigkeit, Ihr eigener Schaden, wenn Sie sich nicht beeilen, das Beste vom Preiswerten herauszuholen
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