Ausgabe 
10.12.1929
 
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Me Sekogaverträge mit Ruhr und Saar.

WSN. Darmstad 1, 9. Dez. Dom Vorstand der Hekoga wird uns mitgeteilt: Die Fern­gasverträge, zu denen heute der Auf - s i ch 1 s r a t der Hekoga Stellung zu nehmen hat, sind das Ergebnis eingehender Verhand­lungen des Vorstandes. Die jetzt im Wortlaut vorliegenden Vertragsentwürfe sind so gehalten, daß neben der Ruhrgas-A.G. die Fern­gases s e l l s ch a s t Saar m. b. H. als voll­berechtigter Vertragspartner vorgesehen ist. Dem Bestreben, den Interessen der angrenzenden Wirt­schaftsgebiete so weit wie möglich gerecht zu wer­den, gilt in erster Linie die in Aussicht genom­meneS ü d w e st deutsche Fernleitungs­gesellschaft" (SFG.), die den Dau der Hauptversorgungsadern zu übernehmen hat. 3m Gründungsvertrag dieser Gesellschaft verpflichtet sich die Hekoga, aus ihrem bOproz. 2lnteil unter gewissen Voraussetzungen (je 20 Mill. Kubik­meter Gasabnahme, Beitritt in den nächsten zwei Jahren) an andere größere Abnehmer des ge­samten Wirtschaftsgebietes Anteile abzutreten.

Den Kern des Vertragswerks bildet der G a s - lieferungsvertrag und der Mantel- vertrag.

Der Bezugspreis für Kommunalgas ermäßigt sich bei steigender Bezugsmenge von 4,32 Pf. (bei 60 Millionen cbm) auf 3,72 pf. je cbm bei einer jährlichen Entnahme von über 200 Millionen cbm.

Er setzt sich zusammen aus einem mit steigender Menge sinkendem Grundpreis, dessen Staffel von 1,38 bis 0,78 Pf. fällt (bei einer Entnahme von über 200 Mill, cbm), aus einem festen Zuschlag von 0,2 Ps. je cbm, sowie aus zwei weiteren Beträgen, von denen der eine an eine Kohlen­klausel und der andere an eine Lohnklausel gebunden ist. Insgesamt kann mit einer bei steigender Menge stark sinkender Preistendenz gerechnet werden. Für die endgültige Preis­gestaltung ist diejenige 23ertragsbestimmung von besonderer Bedeutung, nach welcher die Hekoga nicht bloß die von ihr, sondern auch die von den angrenzenden Gebieten abgenommenen Gas­mengen aus ihre Preisstafsel angerechnet be­kommt. Das Gas kann nicht ohne weiteres zu den genannten billigen Preisen an die Mit- gliedskommunen abgegeben werden, da es noch mit den internen Derwaltungskosten der Hekoga, sowie mit gewissen Transport­kosten belastet ist. Es eröffnet sich eine große Entwicklungsmöglichkeit durch die Abgabe von Raumheizgas zu stark verbilligten Preisen.

Ebenso wesentlich ist die Vezugsmöglichkeit von Industriegas zu dem besonders verbilligten Ge­samtpreis von zur Zeit 3,57 pf. je cbm sür die hekoga.

Die Gesichtspunkte, nach denen die Bestimmun­gen des Gaslicferungsvertrages durchgeführt wer­den sollen, sind im Mantelvertrag recht­lich geregelt. Er bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Lieferanten und der Hekoga und soll einer einheitlichen Entwicklung in der Gasversorgung Südwestdeutschlands den Weg ebnen. Die Hauptversorgungsleitungen wer­den von den Lieferanten gebaut. Sie ziehen sich von Siegen (Westfalen) über Oberhessen bis zur Südgrenze Hessens mit Abzweigun­gen nach Mainz und Gießen. Nur die zu­sätzlichen Stichleitungen sind von der Hekoga zu erstellen. Die interne Tarifgestaltung ist Sache der Hekoga. Schließlich ist die Tatsache berück­sichtigt, daß bei technischen Umwälzungen für die Hekoga durch Neufestsetzung der Preise die Mög­lichkeit der Nutznießung der technischen Entwick­lung geg'b n ist. Der Mantclvertrag soll gleich­zeitig mit dem Gaslieferungsvertrag am 31.De­zember 1 9 60 endigen, wenn er spätestens fünf Jahre vorher von einer Vertrags­partei gekündigt wird. Andernfalls läuft er jeweils bei ebenfalls fünfjähriger Kündigung zehn Jahre weiter.

Das dritte wichtige Glied des Ertrags- Werkes bildet der Gemeinschaftsvertrag, in dem für den Dau der Hauptdurchgangs­leitungen nebst 2lbzweigungen zwischen Nuhr- gas, Saargas und Hekoga die bereits erwähnt: Südwestdeutsche Fernleitungsgc- sellschaft m. b. H. (SFG.) errichtet wird. Auch diese Gesellschaft ist so aufgebaut, daß d'e maßgebenden Interessen des ganzen Gebietes zu Worte kommen können. Das Stammkapital be­trägt 6 Mill. Mark und wird je zur Hälfte von

der Hekoga und der Gruppe Ruhrgas-Saargas übernommen.

Durch das Zusammenarbeiten mit der 53®. ist eine weitere Senkung des Gaspreises möglich.

Der Geschästsbetrieb der SFG. ist im Gesell- schastsvertrag geregelt.

Die Zukunft des Mainzer Gaswerks ist in einem besonderen Pachtvertrag mit der Ruhr­gas 21. G. allein geregelt. Die Ruhrgas 21. G. muß das Mainzer Werk als örtlichen Stützpunkt ausbauen und weiter­betreiben, so daß in Mainz weiterhin eine erhebliche Menge kommunaler Gasloks ansällt. Ferner ist die Ruhrgas verpflichtet, in Mainz beriebsbcreite Reserveanlaoen zu schaffen, die in Verbindung mit der lebendigen Reserve des Mainzer Werks und mit anderen Reserveanlagen des Gebietes in der Lage sind, notfalls den ge­samten Stadtgasbcdarf zu decken.

Hessens Sozialdemokratie zu den Hekoga-Derträgen.

WSN. Frankfurt a. M., 9. Dez. Eine gestern in Frankfurt abgehaltene Konferenz der sozialdemokratischen Gemeinde­vertreter Hessens beschäftigte sich ein­gehend mit den Ferngasverträgen der Hekoga. Das Referat erstattete Staatsrat Karcher, der über den Gang der Derhand- lungen, sowie über die einzelnen Punkte der Verträge berichtete. An der Aussprache beteiligte sich auch der hessische Innenminister Le u s ch n e r. Von den einzelnen Rednern wurde entwed:r gegen den Vertragsabschluß mit der Ruhrgas- A.-G. Stellung genommen, oder aber Kritik an den Verträgen geübt. Um das gute Verhältnis

" Die Sanierung der landwirt­schaftlichen Genossenschaften. Der Derwatlungs.a ' der Deutschen Renten, an! redit- anstalt 23er 1 in . cschloß in seiner gestrigen Sitzung, bei den für di: Rationalisierung und Sanierung landwirtschaftlicher Genossenschaften und genvs e.i- schafilicher Organila ionen notwendigen Maßnah­men durch sinanzielle Deihilfe mitzuwirlen. Die Mitwirkung erfolgt in Gestalt einer finanziellen Detciligung an den für die Rationalisierung und Sanierung landwirtschaftlicher Genossenschaften und genossenschaftlicher Organisationen notwen­digen Aufwendungen, und zwar dergestalt, daß aus den Zinsbeträgen, welche die R. K. 21. aus den über die Preußenkasse gewährten Genosfen- schastskredilen erhalt, in zwölf Halbjahresraten im ganzen 25 Millionen Mark vergütet werden. Die Halbfahresraten für das Jahr 1929 werden nachgezahlt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 10. Dez. Tendenz schwächer. An der heutigen Dörse war fast kein Geschält zu verzeichnen. Dei der anhaltenden Orderlosigtc.it zeigte auch die Spekulation keine älnternehmungLlust, zumal Anregungen nicht vor­handen waren. Einige ungünstige Momente mahn­ten zur Vorsicht. Dor allem die Insolvenzen der letzten Tage drückten auf die Stimmung. Die be­vorstehenden Verhandlungen über das Finanz­problem im Reichstag wurden h er viel dis­kutiert. Auch die zum Schluß schwächer gewor­dene Neuyorker Dörse übte einen Druck aus. Das Angebot blieb auf allen Marktgebieten zwar ebenfalls sehr klein, doch ergaben sich bei einigen Spezialwerten größere Verluste. Das traf vor allem am Elektromarkt zu. Siemens gaben zur Erstnotiz 4,5 Proz. nach. AEG., Licht und Kraft, Gesfürel und Schuckert lagen von 0,5 bis 1,5 Pro,, schwächer. Stärker gedrückt waren noch am Chemiemarkt I.-G.-Farben mit minus 2.25 Proz. und Deutsche Erdöl minus 1 Proz. Von Kun st seidewerten lagen 2Uu gut behauptet. Am Montan markt war ebenfalls die Amsatzt"tig'e t sehr bescheiden. Gel­senkirchen büßten 2,5 Proz. ein. Mannesmann und Rheinstahl gaben bis 1 Proz. nach. Phönix lagen unverändert. Für Deutsche Linoleum bestand einiges Intcresfe, bei leicht erh'htem Kurse. Deutsche Anleihen und Auslän­der lagen überwiegend etwas schwächer. Im Ver­laufe wurde die Stimmung wieder etwas freund-

der rhein-mainischen Städte nicht zu stören, müß­ten neue Verhandlungen zwischen der Hekoga, der Ruhrgas-A.»G., der Eaargas-A.-G. und der Süwega zum Zwecke einer gemeinsamen Lösung ausgenommen werden. Dor allem müsse die Ruhrgas - A.-G. in eine gemischt­wirtschaftliche Gesellschaft umgewan­delt werden, in der auch die Dergarbeiterinter- essen vertreten seien. Staatsrat Karcher teilte mit, daß die Stadt Darmstadt die vorliegen­den Verträge a b l e h n e n werde. Auch Dei- geordneter Dr. Kraus (Mainz) warnte vor dem Abschluß im Hinblick auf die Gefahr, die der süddeutschen Wirtschaft aus einer Monopolstel­lung der Ruhr drohe. Am Schluß der Konferenz wurde eine Kommission gewählt zwecks Prü­fung der vorliegenden 2)erträge. Auch soll die Kommission Richtlinien ausarbeiten, an Hand deren die sozialdemokratischen Gemeinde­vertreter ihre Entscheidung treffen sollen.

LfieA u!s clicraiestzrng der Hekoga.

WSN. D a r m st a d t, 9. Dez. Lieber den Qkr- lauf der heute stattgefundenen Aussichtsratssihung der Hekoga wird bekanntgegeben: Der Auf­sichtsrat hat die Vertragsentwürfe zur Kenntnis genommen und mit ihrer De» sprechung begonnen. Zur Fortsetzung der Besprechung und zur Beshlußlaffung wird die Sitzung am Montag, 16. Dezember, fort- gesetztz Die Generalversammlung soll auf den 27. Januar 1930 nach Darmstadt einberusen werden.

Taten sür Mittwoch, 11. Dezember.

Sonnenaufgang 7.55 Uhr, Sonnenuntergang 15.51 Uhr. Mondaufgang 13.20 Uhr, Monduntergang 1.13 Uhr.

1783: der Dichter Max von Schenkendorf in Tilsit geboren: 1801: der Dramatiker Christian Dietrich Grabbe in Detmold geboren: 1843: der Bakterio­loge Robert Koch in Klausthal geboren.

licher. Es bestand einiges Deckungsbedürfnis, und das Kursniveau konnte sich gegen den Anfang um 1 bis 1,5 Proz. bessern. Günstig ausge­nommen wurde der heute zur 25crö,fent.ichung ge­langte Reichsbankausweis und der opti­mistisch gehaltene Monatsbericht der Dresdner Bank. Etwas m:hr hervortreten konnten b.sond rs Farben. Arn Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 Proz. etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Marl gegen Sol ar 4,1748, gegen Pfund 20,396, London gegen Kabel 4,8845, gegen Paris 124,02, gegen Mailand 93,25, gegen Madrid 35,00, gegen Holland 12,0950.

Berliner Börse.

Berlin, 10. Dez. Nach einem abwartenden und sehr ruhigen Vormittagsverlehr schien es vorbörslich recht widerstandsfähig zu sein. Das Hauptgesprächsthema bildete naturgemäß auch heute wieder das Finanzprogramm, über dessen Ausmaß in der Tagespreise detaillierte 2>ermuturgen ausgesprochen werden. Allerdings verstimmte die Llnsicherheit bezüglich der even­tuellen Schwierigkeiten bei der Beratung im Reichstag. Im übrigen hielten sich günstige und ungünstige Momente die Waage. Günstig aus­genommen wurde die befriedigende Entlastung des heute zur Veröffentlichung gelangten Reichsbankausweises (Wechsel minus 10 v. H., Lombard minus 107, Notenumlauf minus 232, Deckung 47,9 resp. 53,4 v. H.), der in opti­mistischem Ton gehaltene Monatsbericht der Dresdner Bank und der leicht gebesserte Bericht der Maschinenbau - Indu­st r i e. Auf der anderen Seite wies man auf die, zum Teil gestern schon bekannten, B a n k i n - solvenzen im Reiche (Grohe-Henrich, Saar­brücken, und Friedrich Rudolph 21. Brünning, Bremen) hin. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs bekamen, zumal da wieder sehr star e Orders- losigkeit Hirt ulam, die ungünstigen Momente die Oberhand. Es ergaben sich in Spezialwer- ten, angeblich auf Exekutionen, Kursabschläge bis zu 5 v. H. Im einzelnen verloren Schubert & Salzer 3, Berger 5, Norddeutsche Wolle 2, Stöhr 5,23 v. H Svenska 3 Mark, Rheinische Braunkohlen 4, Salzdetfurth 5,5, Westeregeln 3,5, und Deutsche Linoleum 3,5, Siemens 4,5 v. H. usw. Sonst hielten sich die Rückschläge im Rahmen von 1 bis 2 v. H. Eine Ausnahme machten Schle­sische Zink plus 1,5 v. H. und Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg plus 2 v. H. Deutsche An­

leihen ruhig. Ausländer geschäftslos. Pfand- briesmarlt still. Liquidationspsandbriefe und -an- teile schienen eher angeboten zu sein. Der Geld­markt lag etwas leichter. Tagesgeld 6 bis 8 v. H., Monatsgeld 8,75 bis 10 v. H. Nach den ersten Kursen weiter eher nachgebend. Mehr als 1 v. H. verloren Danatbank (minus 1,5 v. H.), Bemberg und 2lku (minus 3 v. H.) und Polyphon (minus 2d. H).

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 11. Dezember.

10.30: Schallplattenkonzert. 11.15: Schulfunk Deutsch: .Nordisch-heroische Balladen". 11.45 bis 12: Schallplattenkonzert. 13.30 bis 14.30: Schall­plattenkonzert: Heitere russische Volksmusik. 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend: »Von Frau Holle und ihren Nixen", vorgetragen von Rektor Wehr- han: für Kinder vom 10. Jahre ab. 16 bis 17.45: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.05 bis 18.30: Von Mannheim: »Die Frau in der internationalen Arbeit", Vortrag von Frau Professor Dr. 2lltmann-Gothciner, Mannheim. 18.30 bis 19: Von Stuttgart: Wilhelm Schüssen, Vorlesung aus eigenen 'Werken. 19.05: Von Stuttgart: »Die Goldküste in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft", Vortrag von Heinrich Kurhe, Zürich. 19.30: Unterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 20.15: Literarische Veranstal­tung 21: Südwestdeutsche Komponisten. 22.30: Echachstunde.

Letzte Nachrichten.

Oer Landesverband Hessen-Nassau gegen Lindeiner Wi'.dau.

6 a s s e l, 10. Dez. (WTB. Funkspruch.) Die L a n - desvertrelung der Deutsch nationalen Bolksp artet, die für die Ausstellung der per-- lamentskandidaten im Wahlkreise h e s s e n - A a s - sau-Wehlar-Waldcck zuständige Partei-In­stanz, nahm gestern in Anwesenheit des Herrn von Lindeiner-Dildau mit 103 gegen 6 Stimmen bei einer Enthaltung die nachfolgende Ent­schließung an:Die Landesvertretung bedauert und mißbilligt den Austritt des Beichstags- abgeordnelen von Lindeiner-Wildau aus der deutsch- nationalen Fraktion. Sie erwartet, daß Herr von Lindeiner-Wildau d i e Araktionsgemein- jchaft wiederher st eilt: andernfalls verlangt sie von ihm, daß er fein Mandat nieder- legt."

AolgemMchast -erSeutschenWiffenschasl

Berlin, 10. Dez. (WTB. Funkspruch.) Die letzte Hauptversammlung der Notgemeinschast der Deutschen Wissenschaft iDeutsche Forschungs­gemeinschaft) hat im Hinblick au die Zusam­mensetzung des Hauptausschusses eine beachtliche Satzungsänderung insofern getroffen, als ein Drittel der OHitglieber des Hauptaus­schusses vom Reichsminister des Innern berufen werden soll. Der Hauptausfchuh setzt sich nach der inzwischen erfolgten Berufung, der durch den Reichsminister des Innern zu ernennenden Mit­glieder in folgender Weise zusammen:

a) gewählte Mitglieder des Hauptaus- schusfes: Geheimer Rat Prof. Dr. Aschoff, Freiburg i. Dr.: Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Brandt, Göttingen: Staalsminister a. D. Prof. Dr. v. Köhler, Ezellenz, Tübingen: Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Ed. Meyer, Berlin: Geheimer Rat Prof. Dr. Fr. v. Mül­ler, München; Prof. Dr.-Ing. Nägel, Dres­den: Reichsminister a. D. Prof. Dr. Radbruch, Heidelberg: Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Schenck, Münster i. 29.: Professor Dr. Thilenius, Hamburg: Professor Dr. Till­mann, Bonn:

b) vom Reichsminister des Innern berufene Mitglieder: Llniversi äisprosessor Prälat D. Dr. Schreiber, M. d. R., Berlin: Dr. Moses, M. d. R., Berlin; Pros. Dr.-Ing. Matschoß, Berlin: Universitätsprofessor Dr. H o e h s ch, M. d. R., Berlin, Universilä'.sprofessor Dr. K u s k e, Köln.

17 Todesopfer einer E senbahn- kaiastrophe in Namur.

Namur, 10. Dcz. (Havas. Funlspruch.) 2Jei der Einfahrt in den Bahnhof von Na- tnuc entgleiste heute früh ein Zug, der um 5.42 Uhr von Brüssel abgegangen war. Bisher zählte man 17 Tote und 48 23erlehte.

Wirtschaft.

Rurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

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4.182 58,47

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57,77 12,39

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a. m.

Dezember

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1% Deutsche KclchSanleihe von 1929 ........

Tl. itin,. Ablöl.-Schuld mit Au» c>' -Rechten.....

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6% Hell. Dolfäsiaat von 1929 (rüdinblb. 102%)

Obctbciien Provinz - Anleihe mit Anelol.-Rechten

Dcutlche Komm Sammelabl. Anleihe Serie i

6% ixrantl. Hnp.-Ban! Goldvle XIII unkündbar bis 1931 .

7% ,vrant| Hnp.-Bank Koldvle unkündbar bis 1932 .

*7$% Rdeinische Hl)p.-Bank Siqu Soldvle.......

6% Pr. Landespsandbrlekanlialt Pfandbriese R 17 . .

6% Pr LundespkanvbNelankiall. Komm.-Lbl R in

1% Pr. i.'ünDfvptanobnefanftalt, Pfandbriefe R. 10

tl.u <y aua. o vlllte6»-Obligation rülUahlbar 1932

4% Oelterretchiiche «Soivne.

4.20% Cfflcrr Gilben"-

4% Ocsierreichiicke Einheitliche Rente .......

4% ungoriiche Goldne.. . .

4% Ungarische Siaattr. v. 1910 4'/i% desgl. von 1913 ....

4% Ungarische Kronenrte.. . . 4% Tücl. Zollanleihe v. 1911 .

4% Türkische Bagdadbahn-Anl Serie l.

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6% Rumünilche vereint) Rente von 1908

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Hamvurg-Ämerita Pate, Hamv.-Südam. Dampfich. - e Hanla Dam i sschili.....11

Rorddeuiich r Lloyd.....h

üillg. Deuiuu Ereditanst. . - 1* Barmer Bankverein . . - >' Berliner HandelSgeicUsch. . . 1-

Commerz- und Privat-Bank. > Tarmst. u. Nakionalbank . >

Deuuche Bank......1

Titconio-Äeselllchall, Dnt. . 1' Drcevncr Bank......1

Reichobaiu ......1

S.E.G.......

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prellen L Guilleaume. . . . 7V, Gei. f. Bekir. Untern.. ... 10 Hamb. Cletir -Sette .... 1 Rhein. Elektr.........

Schlei. Ele' 10

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Siemens <t v*Uite.....16

Traneravio ......... 8

Lahmever 4 Ho....... 10

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Trutiche Erdöl ....... 6 (Wiener Steinkohle ...... Geilenkirchener ....... k Harpener....... . . O

Hoelch Eilen........6V,

Sille Bergbau.......10

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Cberidi'ei. Eigenbedarf ....

Cbfhdiln. Kolsiverte.....7

Pdönir Bergbau......6Vi

Rbesuche Braunkohlen... 10 Rdeinllaht ... ...... 6

Siiebeck Montan......7,i

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91,75 110,25

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97,4

152,75

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158,75

157 158,75

281,25

92,13

122,6

90,75

100,4

103,6

99

98 118,25

116 174,5 153,75

234 148,25

147,5 274

160

202

161

157,75 117,5

159,25

129,75

141

150,75 179,5 285,5

120,5 161,5

61,5

93

127,5

125 134,5 109,25

215 91,5 107,5 92,5 109,75

95 101,5 246 105,25

97,75

97

118,25

115,5

174,25

153,25 233 148

147

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161,25 157

158,5

148,25 178 281

121

60,6 92,5

125,5 123

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3

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110

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104

Bereinigte Stahlw Oiav Minen . . 16/,

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Phlltpp Hn rmann . ... 1 Lemen werk Heidelberg ... 10 Zementwerk RarlflaM . . . 1<J Sayß « .«« V ag .... 8

Schulthet» Pahenhofer ... 15 Cftoerte ........12

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flat Automobil . . ..... f Lrenkteln 4 Koppel.....6

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Urank, MMchmen......4

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164

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116

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101,5 54,75 182,25

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