Ausgabe 
10.10.1929
 
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Geld

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198

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156

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121

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67 219,5 224,5 364

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122

Devisenmarkt Äerlin - Frankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

Dreövnar ÄwU MelaUb» l . . Oleid)«taBt . -

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i ß i t feiern wollten. 3n freudiger Erwartung die- es Festes hatte die Verstorbene bereits alle Vor- ereitungen für die Feier getroffen. Heute un­ternahm der hiesige Ortsgewerbeoerein einen Ausflug nach Rüsselsheim a. M., um die

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt, 10. DU. Auftrieb: Rinder 154, Kälber 1046, Schafe 720, Schweine 589. Es notier­ten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 79 bis 82 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 74 bis 78 Mk., geringe Kälber 68 bis 73 Mark. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel: Weidemast 45 bis 48 Mk., mittlere Mastlämmer, ältere Mast« Hümmel und gut genährte Schafe 40 bis 44 Mk., fleischiges Schafoieh 32 bis 39 Mark. Schweine: vollfleischige Schweine von zirka 240 bis 300 Pfd. Lebendgewic.' t 88 bis 90 Mk., vollfleischige Schweine von zirka 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 88 bis 91 Mk., vollfleischigc Schweine von zirka 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 88 bis 90 Mk., fleischige Schweine von zirka 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 84 bis 88 Mark. Marktoerlauf: Kälber rege, ausverkauft. Schafe ruhig, kleiner Ueberftand. Schweine anfangs rege, zum Schluß abflauend, ge­ringer Ueberftand.

Opelwerke zu besichtigen und die großartigen Einrichtungen und der neuzeitlichen Arbeitsmetho­den des großen Werkes kennenzulernen. An dem Ausflug beteiligten sich 46 Mitglieder.

Gerüchtemachers verstummte, und es gewisse Beruhigung ein.

Die Wiener Bankenfusion.

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7,15

7,1 5

7.4 14,45

Amft.« Stott. Buen.-AireS Brst.-Antw- Christiania. flopeubagen Stockholm . Hclüugfors. Italien. . . London. . . '.UeuöotT .. Poris.... Schweiz . . Spanten. . Japan . . . Mo de Jan. Wien in D-- CcfL abgest. Prag . - . . Belzrad . . Dndapest. . Bulgarien . Lissabon .

Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Lanada . . UrnüllLy. .

1 Tatro

Die unter der Aegide der österreichischen gierung geführten Verhandlungen wegen Heber« nähme der V o d e n - C r e d i t a n st al t durch die Oesterreichische Creditonstalt haben gestern zu einem endgültigen Abschluß geführt. Die Oesterreichische Creditanstalt wird für vier Aktien der Voden-Creditanstalt eine Creditaktie

Strenge vorgehen."

Bei Vorkommnissen gleicher Art in Frank­furt a. M. werden wir ebenso vorgehen.

Die Wirkung des Anschlages war gestern an Berliner Börse eine sehr erfreuliche.

Drilliche Bant -----

Diskonto-Gesellschaft illnt.. . 10

Ludw. IJoeroe.....

Nat. automobil . . . . Orenllein & Koppe! . . Leonhard Tietz . . . Bamag-Meaum . . . . «.Maschinen . . .

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Heyligenstaedt . . . . Mmghans.......

Lechwerts......

Main trat «werte . .

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Rekarsulmer.....

Peters Union.....

Gebr. Roeder . . . Böig: & Haessner . . . SÜdd. Zucker.....

im Amtauschwege geben. Die Creditanstalt er­höht ihr Kapital um etwa 40 Millionen Schilling nom. gegen Bareinzahlung. Für älebernahme dieser Aktien wurde ein internationales Kon­sortium gebildet, dem das Bankhaus S. M. von Rothschild, Wien, führend angehört. Die Trans­aktion stellt die größte B a n k e n f u s i o n dar, die in Oesterreich bisher erfolgte. Die öster­reichische Regierung und die Oesterreichische Ra­tionalbank haben das Zustandekommen der Trans­aktion in jeder Richtung hin gefördert. Die Oesterreichische Creditanstalt erlangt hierdurch einen maßgebenden Einfluß in den größten öster­reichischen Industrie- und Transportunterneh­mungen. Durch diese Transaktion wird olle Be­unruhigung, die in den letzten Wochen in Er­scheinung trat, beseitigt.

Geringe Entlastung der Reichsbank.

Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. Dt tob er 1 929 hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten in der ersten Ok­toberwoche um 240,2 Millionen auf 2680,1 Millio­nen Reichsmark verringert. Im einzelnen ha­ben die Bestände an Wechseln und Schecks um 119,4 Millionen auf 2408,9 Millionen Reichsmark, die Lombardbestände um 109,6 Millionen auf 76,7 Millionen Reichsmark und die Bestände an Reichs­schahwechseln um 11 Millionen auf 102 Millionen Reichsmark abgenommen.

An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zu­sammen sind 259,1 Millionen Reichsmark in die Kassen der Bank zurückgeslossen. Der Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 227,5 Millionen auf 4686,8 Mill. Reichsmark, derjenige an Rentenbonk- scheinen um 31,6 Mill, auf 401 Mill. Reichsmark verringert. Unter Berücksichtigung, daß in der Be­richtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 15 Mill. Reichsmark getilgt worden sind, haben sich die Be­stände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 22,7 Mill. Reichsmark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 444,7 Mill. Reichsmark eine Abnahme um 56,8 Millionen Reichsmark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 14,3 Millio­nen auf 2561 Millionen Reichsmark e r h o h t. Im einzelnen haben die Goldbestände um 84 000 Reichs­mark auf 2212 Millionen Reichsmark abgenommen, während die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 14,4 Millionen auf 349,6 , Millionen Reichs­mark angewachsen sind.

Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 45 v. H. in der Vorwoche auf 47,2 v. H., diejenige durch Gold und deckungsfähige De­visen von 51,8 ö. Sy auf 54,7 v. H.

Gegen die Gerüchtemacherei an der Börse.

Der Frankfurter Börsenvorstand erklärt: Wie wir erfahren, hat der Berliner Börsen vor st and nachstehende Veiannt- machung erlassen:

In den letzten Tagen sind über angesehene Firmen des Berliner Platzes Gerüchte ver­breitet worden, die nach unseren Informationen jeder Grundlage entbehren. Solche Gerüchte schädigen nicht nur in unverantwortlicher Weis« die'« Firmen, sondern haben auch erwiesener­maßen eine solche Wirkung auf die Börse aus­geübt, daß auch die übrige deutsche Wirtschaft davon betroffen wird. Wir machen wiederholt daraus aufmerksam, daß wir gegen die älr- heber dieser Gerüchte auf Grund dös § 33 der Börsenordnung mit unnachsichtlicher

das Ortsnetz jur Zeit vollkommen in Ordnung < gebracht werde.

H Lollar, 9. Olt. AuS dec gestrigen öffent­lichen SitzungdesGemeinderatsist u. a. zu berichten: Zu einem Gesuche um Konzession für eine Schankwirtschaft des Heinrich K o o b (Zum grünen Daum) wird die Dedürfnis- sraae bejaht. Der Voranschlag für das Rechnungsjahr 1 929 mußte heute einer Berichtigung unterzogen werden. Entsprechend einer vor Aufstellung des Voranschlages der Ge­meinde zugegangenen Mitteilung waren in Rubrik 49 als Anteil an Reichs steuern 36 900 Mk. in Einnahme eingestellt. Rach einer neueren Verfügung sind jedoch 7100 Mk. weniger, also nur 29 800 Mk., zu erwarten. Das Kreisamt Gießen schlägt zur Vermeidung einer Erhöhung der Umlage einen Ausgleich vor. Der Gemeinde­rat tritt dem Vorschlag bei und beschließt, daß der zu erwartende Ausfall an Einkommen- und Körpcrschaftssteueranteilen von 7100 Mk. mit 2000 Mark in höherer Einnahme bei Rubrik 13 durch die Erweiterung der elektrischen Licht- und Kraft­anlage anstatt 18 715 Mk. nunmehr 20 715 Mk., der übrige Betrag mit 5100 Mk. durch eine Zurücknahme vom Ausgleichsonds bei Ru­brik 30 a ausgeglichen werden soll. SJenrÄon- rad Nürnberger wird für seinen Reu - bau an der Waldstraße auf jederzeitigen Wider­ruf und ohne von der Gemeinde etwa zu leistende Entschädigung gestattet, die Einfriedigung auch um den zu der projektierten Straße fallenden Teil seines Grundstückes auszuführen. Eine Wohnungsangelegenheit findet im beantragten Sinne ihre Erledigung.

s. Utphe, 9. Ott. Arn Sonntag fand das erste Preisschiehen des hiesigen Krie­ger- und Kleinkaliberschützenver­eins feinen Abschluß. Es tarnen heraus mit je 36 Ringen: 1. Preis Heinrich Dietz, 2. Ge­meinderechner Karl Schäfer 11., 3. Ludwig Schmidt, Steinheim. Die drei ersten Preise bestanden in einer Uhr, einer Waage und einem Barometer. Mit je 35 Ringen gingen hervor: 4. Preis Otto Schäfer II., 5. Wilh. Eiche­nauer, 6. Becker, Echzell, 7. Otto Schä­fer, 8. Wilh. Cassebeer, 9. Karl Schä­fer II. Die gleiche Rinazahl hatten noch Ludw. Jöckel und Richard Tag. 34 Ringe trugen davon: Adolf Bornmann, Heinr. Rau- mann, Gettenau, Gustav Scheuermann, Wohnbach, und Wilhelm B ö ch e r. Geschossen wurde mit der KleinkaliberbüchseErna" auf 50 Meter Entfernung. Der in diesem Sommer neu aufgenommene Schießsport hat hier großen Anklang gefunden, so daß es dem Verein, dessen Vorsitzender Rechner Schäfer ist, gelang, eine Hassia-Iugendgruppe anaugliebem, die bereits auf etwa 12 Mann angewachsen ist. Auch zahlreiche Auswärtige beteiligen sich an den sonntäglichen Schießübungen.

Kreis Friedberg.

pb. B u tz b a ch, 9. Olt. Anläßlich seines ^.Ge­burtstags erhielt der hier im Ruhestand lebende, noch sehr rüstige Lokomotivführer und Altveteran von 1866 Hermann Knappe vom Reichspräsidenten v.Hindenburg ein Glück- wunschschreiben, sowie dessen Bild übersandt. Rach einer Unterbrechung von zwei Iahren fing hier am Montag wieder ein Volkshochschul- kursus an. Er begann mit Staatsbürgerkunde, der von Dr. K. Gumbel aus Gießen gehalten wird. Der Kursus wird von 26 Hörern besucht. Er wurde mit einer Ansprache des Leiters der Volkshochschule, W. H e g a r, Gießen, eröffnet.

Am gestrigen Tage beging Buchdruckerei- besitzer K. Schneider, Hercu-geber derButz­bacher Zeitung", feinen 60. G e b u r t s t a g. K. Schneider, der am 1. April 1900 die Buchdruckerei von A. Rhein übernahm, hat diese im Laufe der Iahre zu einer beachtenswerten Höhe gebracht. Er erfreut sich allgemeiner Beliebtheit, insbeson­dere in Turnerkreisen, da er nicht nur jahre­langer Vorsitzender des hiesigen Turnvereins war, sondern auch Gauvertreter ist. Anläßlich dieses Tages brachten der Vorstand des hiesigen Turn­vereins, der Vorstand der Feuerwehr, sowie viele Freunde dem Iubilar ihre Glückwünsche dar. Der Turnverein 1 8 46 Gießen er­schien mit einer Abordnung und ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Der Musikverein Rre- der-Weisel brachte gegen Abend ein Ständchen, ein gleiches Vorhaben der hiesigen Feuerwehr­kapelle mußte später des überaus schlechten Wetters wegen unterbleiben.

Kreis Büdingen.

Nidda, 9. DEL Unter großer Beteiligung wurde gestern die Ehefrau des Barbiers Heinrich Ferro, Sophie, geb. Kaßlick, hier zu Grabe getragen. Der unertonriete Todesfall ist für die An­gehörigen um so tragischer, als die Eheleute Hein­rich Ferro am 26. Oktober ihre goldene Hoch-

der gestrigen Neuyorker Börse und die günstige Be« urteilung eines westdeutschen Blattes über die Ge­schäftslage und Aussichten bei der J.-G.-Farben« Industrie. Neben den Deckungen der Spekulation, die an einzelnen Märkten etwas größeren Umsang annahmen, beobachtete man Heine Kaufaufträge aus der Provinz und angeblich auch aus dem Auslande. Die ersten Kurse zeigten meist Besserungen von 1 bis 2 o. H., zum Teil sogar vis 3 und 4 v. H. J.- G.-Farben waren lebhafter. Auch Siemens hatten stärkere Umsätze aufzuweifen. Don Montanwerten waren Hoesch Eisen, Ilse Bergbau und Rheinische Braunkohlen bis 4,5 d. Sy fester, von anderen Wer« kn konnten Deutsche Linoleum, Elektrische ßieferun« gen und Schlickert bis 3,5 v. H., Polyphon 5,5 v. Sy und Schubert & Salzer 7 v. H. anziehen. Sehr fest lagen Kunstseidenwerte bei Gewinnen' von 8 bis 10 v. Sy Svenska lagen in Reaktion auf die gestrige Steigerung 3,50 Mk. schwächer. Deutsche Anleihen und Ausländer waren gut behauptet. Pfandbriefe still und eher zur Schwäche neigend. Am Geldmarkt hielt die Erleichterung an. Tagesgeld 6,5 bis 9 v. Sy, Monatsgeld 9,25 bis 10,5 d. Sy und Warenwechsel zirka 7,75 v. Sy Nach den ersten Kursen wurde es zunächst unter Führung von Kunftfeidenwerten, die erneut bis 4 v. Sy gewannen, weiter fester, später konnten sich aber b:e Kurse infolge von Realisatio­nen nicht ganz behaupten und gingen zum Teil noch unter Anfang zurück. So verloren Salzdetfurth 3 v. H., Karstadt ebenfalls 3 v. H. und einige an­dere Werte zirka 1 bis 1,5 v. H.

Kunst und Wiftenschafi.

Professor Dr. Max Lehmann f.

Göttingen, 9. Ott. Der berühmte Histo­riker der Georgia Augusta, Geh. Regierungsrat Professor D. Dr. Max Lehmann, ist gestern im 84. Lebensjahre gestorben. Er war einer der bedeutendsten Gelehrten Deutschlands. Ge­boren am 19. Mai 1845 in Berlin, war er zu­nächst im hohen Schuldienst tätig, wurde 1875 zum Staatsarchivar in Berlin ernannt und 1887 zum Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1888 Ordinarius in Marburg, kam er später in gleicher Amtstätigkeit nach Leip­zig und übernahm 1893 den Lehrstuhl für mittlere und neuere Geschichte in Göttingen. Für fein Buch IFreiherr vom Stein" (1902/05) erhielt er 1906 den Wedekindpreis. Don seinen übrigen Werken nennen wirKnesebeck und Schön" (1875);Stein. Scharnhorst und Schön" (1877);Preußen und die katholische Kirche seit 1640" (l bis VII, 1878/94);Scharnhorst" (1886/87); ., Friedrich der Große und der Ursprung des Siebenjährigen Krieges" (1894);Historische Aufsätze und Reden" (1911):Die Erhebung von 1813 (1913).

Wie Maria Orska aufgefunden wurde.

WSR. Aschaffenburg, 9. Ott. Eine mehr­fach verbreitete Meldung daß die Schauspielerin Maria Orska im Hauptbahnhof Aschaffen­burg bewußtlos neben dem Bahnkörper aufgefunden worden fei. trifft nicht zu.

Die Orska wurde vielmehr. wie von

uns bereits gestern gemeldet wurde, erst im Zuge aufgefunden. Die Künstlerin, die auf der I Fahrt bereits einen äußerst verstörten Eindruck machte, beschuldigte das Zugpersonal, ihr 500 Mark und einen goldenen Bleistift ge­stohlen zu haben. Der ZuAchaffner verständigte hiervon in Würzburg den Bahndienstleiter, der sich in das Abteil der Künstlerin begab und diese im Zustand tiefster Bewußtlosigkeit vor- I fand. Im Abteil fand man zehn Päckchen Mor­phium, von denen fünf entleert waren. Der herbeigerufene Bahnarzt Sanitätsrat Dr. Bol­zano stellte eine Morphiumvergiftung fest und veranlaßte die Einlieferung der Künst­lerin ins Iuliusspital; von dort aus wurde sie später in die Psychiatrische Klinik übergeführt, wo sie sich noch befindet. Ihr Gesundheitszustand gibt zu keinerlei Besorgnis Anlaß.

Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.

den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an, - Reichsbankdiskont 7.5 Prozent, Lombardzinsfuh 8.5 Prozent.

Brief 16,49 168,71

22,03 112,14

58,98 2,495

112,57 81,01 62,27 12,41 73,27

Berlin, 9- Oktober

Hranjösische Noten.....

Holländische Noten......

(italienische Voten ...... Norwegische Noten......

Deuisch-Oesterr.,Li00 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten ....... Svanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . ,

itiUß. Deutsche Eisenbahn . . Hamburg-Amerika Bakel . . Hamb.-Südam. Dampssch. - £>an|a Dampfschiff.....

Norddeutscher Lloyd . - Ällg. Deutsche Creditanst- . Barmer Bankverein - - - Berliner Handclsgeselljch. - - Commerz- und Privat-Bant. Darmst. u. Nationalbant . -

* Betriebseinschränkungen bei der Rheinisch-Westfälischen Sprengstoff A.-G. Die anhaltend schlechte Wirtschaftslage in der Kraftwagen- und Fahrradiiidustrie und der als Folge davon eingetretenc Auftragsmangel haben die Rheinisch-Westfälische Sprengstoff A.- G. zu Detriebseinschränkungen veranlaßt. Die Abteilungen Metallwarenfabrik und Röhrenwalz­werk, die zusammen eine Belegschaft von 400 Mann beschäftigen, haben bereits etwa 120 Leute entlassen müssen. Da die Bestellungen weiter aus bleiben, hat das Werk bei der' Regierung die Stillegung beider Abteilungen zum 27. Oktober beantragt. Die Regierung hat den Antrag ge­nehmigt. Die Stillegung soll nicht verwirklicht werden, wenn bis zum 27. Oktober wieder größere Aufträge eingehen. Die Aussichten hierfür sind jedoch sehr gering.

* Stillegung im Konzern Wolf- Retter & Iacobi. Wie WTD.-Handels- dienst erfährt, ist das Walzwerk Abtl. Maumke zwischen Finrentrop und Grevenbrück stillgelegt worden, und zwar wegen anhaltenden Auftrags­mangels. Die Belegschaft beträgt etwa 250 Mann. Ob die Arbeit in nächster Zeit wieder ausgenommen wird, ist zum mindesten sehr zwei­felhaft.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 10. Oft. Tendenz: erholt. Die bereits gestern abend in Erscheinung ge­tretene Besserung derBörsenstimmung machte zu Beginn des heutigen Verkehrs allge­mein weitere Fortschritte. Es trat eine weitgehende Beruhigung ein, und den vorliegen­den günstigen Momenten wandte sich große Auf­merksamkeit zu. Vor allem wirkte der feste Schluß der gestrigen Reuyorker Börse anregend. Ferner machte sich die Erklärung Mitchells von der Rational-City-Dank über die Wirtschaftslage Deutschlands und die Beziehungen seines In- I stituts zu den deutschen Danken anregend geltend. Weiter verwies man auf die fortschreitende Er­leichterung des Tagesgeldmarktes und den gestri­gen Reichsbankausweis. Das Geschäft war im I allgemeinen ziemlich still und beschränkte sich in der Hauptsache auf Deckungskäufe der Baisse­spekulation, die in den letzten Tagen beträcht­liche Leerverkäufe vorgenommen hat. Ebenfalls haben die großen Verkäufe aus dem Auslande und aus Publikumskreisen stark nachgelassen, und die Tätigkeit des Interventionskonsorllums konnte eingeschränkt werden. Etwas lebhafter waren die Rückkäufe in Kunstseideaktien, auf bisher unbestätigte Gerüchte von einer Reubildung der Konvention. Glanzstoff und D e m b e r g konnten gegen die bereits erhöhten Abendkurse erneut je 4,5 Prozent an­ziehen. I.-G.-Farben eröffneten 1,13 Prozent, Schiffahrtswerte 2 Prozent höher. Am Elektro­markt betrugen die Kursrückgänge durchschnitt- ! lich 1 bis 2 Prozent. Elektrische Lieferungen mit plus 4,5 Prozent stärker hervortretend, aber Chade-Aktien nur gut behauptet. Fester eröff­neten noch Deutsche Linoleum plus 2 Prozent, Westeregeln plus 3,60 Prozent, Mchaffenburger Zellstoff plus 3 Prozent. Aber Waldhof 0,5 Prozent gedrückt. Montanwerte gewannen bis 1,5 Prozent. Banken gut behauptet. Autoaktien lagen uneinheitlich. Kleher 1,5 Prozent schwächer. Daimler gut behauptet. Deutsche Anleihen zogen etwas an. Von Auslandrenten Türten gut be­hauptet. Im Verlaufe wurde das Geschäft all­gemein sehr still, und die Kurse bröckelten auf Realisationen verschiedentlich leicht ab. Farben gaben etwa I Prozent nach. Am Devisenmarkt zog der Dollar Nach seiner gestrigen Abschwä­chung wieder an. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 Prozent weiter angeboten. Man nannte am Devisenmarkt Mark gegen Dollar 4.1934, gegen Pfund 20.403, ßonöon gegen Kabel 4.8620, gegen Paris 123 88, gegen Mailand 92.79, ge­gen Madrid 32.76, gegen Holland 12.1013.

Berliner Börse.

Berlin, 10. Oft. Nach einer weiter befestigten und freundlicheren Frankfurter Abendbörse blieb die Stimmung auch heute vormittag beruhigt, und man nannte meist festere Kurse. Der offizielle Börsenbeginn zeigte dann ebenfalls eine freund­liche Haltung. Anregende Momente lagen nicht vor; eine gewisse Aüregung brachten der feste Schluß

Datum

5% Dt. ReichS-mleihe v. IS27 . DI. Anl.-Ablös.-Schuld mit «uS

los.-Rechieii. . - -

TeSal. ohne LIuSlof.-Rechte . . ?% Franlf. Hyp -Bt- Goldps. un landbar 1932. . . - .

<y,% Rheiniiche Hyp.-Ban, fitqu

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v'l.E.G. abq. Borkriegr-Obligatlon. rückzahlbar 1932

4% Schweiz. Bunderb.-Äal.. . 1% cesterreichilche Goldrte.. .

1,20% Oelterr. SUberrte. . . 1% Oesterreich, einheitl. Site. .

4% Ungarische Goldrte.. - - - - 1% Ungarische Staattzr. v. 1910 iy«% tc^L Don 1913.....

>% Ungarische Kroaenrle.. -

i% Türl. Zolicmlethe v. 1911 - i% Türtiiche Bagdadbahn Dnl.

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1% desgl. Serie 11......

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9. Oktober

10. Oktober

Amtliche Notierung

Geld I Briei

Amtliche Notierung

Geld 1 Brief

_

BuoeruS ...

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66

22,5

22,4

Deutsche Erdöl.....

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105,25

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Estener Steinkohle ....

(ttelsenlirchener.....

. . 8

134,5

134,25

2,05

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Zarpener........

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137,5

7,3

7,4

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Hoesch Eisen. ......

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Ilse Bergbau......

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212

7,4

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109

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Mannedmann......

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103,65

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ManSfelder ......

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Lberschles. Eilend. Bedarf .

72

Lberschles. UolSwerle.

__

Phönix Bergbau.....

102

102,75

117

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115

Rheinische Braunkohlen. .

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109

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Riebeck Montan.....

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110

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vereinigte Stahl» . . .

Olavi Minen......

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110

124,25

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122,5

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Kall Aschersleben ....

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218

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197,2

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Hali Westeregeln.....

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222

225,6

173,25

172,76

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Nalltverl Salzdetfurth . -

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n. ®. Farden-Industrte . .

Dynamit Nobel.....

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195,9

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Scheideanstalt......

Goldschmidt ......

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144,5

66,75

_

283,25

283,25

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RütgerSwerle......

Melallgeielllchast.....

. . 6

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73 121,5

168,38

168,72

168,43

168,77

1,. 57

1,761

1,753

1,762

58,41

58,53

58,43

58,55

111,90

112,12

111,87

112,09

111,91

112,13

111,91

112,13

117,37

112,59

112,33

112,55

10,532

10,552

10,527

10,547

21,935

20,375

21,9/5

21,929

21,965

20,415

20,376

20,416

4,1905

4,1985

4,1885

4,1965

16,445

16,485

16,43

16,47

80,93

62,19

81,09

80,935

81,095

62,31

62,19

62,31

2,002

2,006

2,002

2,006

',4975

0,4995

0,498

0,500

-3,91 -

59,035

58,88

59,00

12,40

12,42

12,395

12,415

7,387

7,401

7,387

7,401

73,11

73,25

73,08

73,22

3,038

3,035

3,045

3,032

18,82

18,86

18,82

18,86

81,43

81,59

81,41

81,57

2,002

2,024

2,010

2,014

5,445

5,455

5,435

5,445

4,150

4,158

4,148

4,156

4,096

4,104

4,096

4,104

20,895

20,935

20,89

20,91

Berlin, 9- Oktober

Geld

Brief

Amerikaiuichc Noten.....

4.175

4,195

iHptgifrf). 'Unten . ......

58,23

58,47

111,68

112,12

Englische Noten .......

20,35

20,43