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ohn-Barthold)
8 billige erfahrt
l. August an den
Istättersee
1 in das
augebiet
is: RM. 5&— r sofort durch: Reisebüro
iturtmain durch die Agenturen der Amerika-Unle 66720
Samstag, 10. August 1929
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)
Nr. 186 Drittes Blatt
Wirtschaft
die keineswegs überraschend gcEonv
Berlin
Frankfurt a. M.
107
422
156,5
74,5
76
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140,75
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Banknoten.
84,75 I
126 I
Die hinter den Papieren
7,5
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235
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Die durch entstandenen
den anfänglichen Kurseinbruch
Verluste werden auf hundert
106 132,5
100,75
64
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306
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110,5
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wurde und men ist.
102 285,5 122,5
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Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
2J> 22,75
Philipp Holzmann . . . Heidelberger Cement. . Cement Karlstadt . - . Wayß & Freitag . • • • Schultheis Patzenhoser . Ostwerke.......
Ver. Glanzstoss . . . . Bemberg.......
Zellstoss Waldhos . . . Zellstoff Aschaffenburg . Charlottenburger Wäger Tejsauer Gas.....
Slllg. Deutsche Eisenbahn . Hamburg'Amerila Palet . Hamb.-Südam. Dampssch. Hansa Dampsjchiss .... Norddeutscher Lloyd . - - Mg. Deutsche Creditanst. . Barmer Bankverein . . . Berliner Hondelsgesellsck. . Commerz- und Privat°Bank Tarmst. u. Nationalbank . Deutsche Bank.....
Tiskonto-Gesellschast Ank.. Dresdner Bank ..... Mctollban k...... . Reichsbank .......
Millionen Dollar geschätzt. Nach Verlauf der ersten halben Stunde trat eine Beruhigung ein, und cs ergab sich allgemein eine Erholung von 1 bis 2 Dollar gegen den Anfang.
Oie Bank von England und die Aeuyorker Diskonterhöhung.
Aeuyork. 9. Aug. (TU. Funkspruch.) Die führenden Banken Londons haben von der Leitung der Bank von England im Zusammenhang mit der Diskonterhöhung der Reuyorker Federal Reservebank den Hinweis erhalten, daß nach Ansicht der Dank von England die Erhöhung des Diskontsatzes auf amerikanischer Seite nicht notwendigerweise eine Erhöhung des Satzes auch der Dank von England bedinge. In Finanzkreisen hofft man nach dieser Erklärung, daß auch in der Sitzung des Direktoriums der Dank in der nächsten Woche ein Erhöhungsbeschluh nicht gefaßt wird.
Reichsbankausweis vom 7. August.
Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. August 1929 hat sich die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechsel und Schecks, Lombards und Effekten in der ersten Augustwoche um 324,6 Mill, auf 2 566,2 Mill. Mk. verringert. Im einzelnen haben die Destände an Wechseln und Schecks um 207,7 Mill, auf 2413,6 Mill. Mk.. die Lombardbestände um 65,3 Mill, auf 43,8 Mill. Mark, und die Destände an Rcichsschahwechseln um 51,4 Mill, auf 16,1 Mill. Mk. abgenommen.
^Andererseits freilich hatten das Britische Schah- omt und die englische Oeffentlichkcit ziemlich unverblümt zu erkennen gegeben, daß ihnen nicht nur die neue Quotenregelung für die deutschen Tribute untragbar erscheine, sondern daß sic auch, wenn überhaupt eine Reparationsbank eingerichtet würde, entscheidenden Wert darauf legen müßten, daß diese Dank in London domiziliere. Man war sich im Britischen Schah- amt und in der Londoner Ci 1H eben darüber klar, welche außerordentlichen Dorteilc Währung und Wirtschaft des Landes genießen werden, in dem später die Dank für internationale Zahlungen ihren Sih hat. Denn die Währung der Repara- tionsbank bestimmt sich bekanntlich nach dem Lande, in dem sie sich befindet, llnb wenn auch der Geschäftsbereich dieser Dank noch nicht in allen Einzelheiten sestgclcgt ist, soviel kann man doch jetzt schon sagen, daß sie finanzielle Transaktionen von einem Ausmaß vornehmen muß, wie wir sie bisher wohl kaum erlebt haben.
Würden nun die englischen Ansprüche in dieser Hinsicht besricdigt und London der Sih der Reparationsbank werden, dann mühte das ganz selbstverständlich zu einer erheblichen Verfehle- bung des geldpolitischen Schwerpunktes führen, das bisher unbestrittene Acbergewicht der Der- einigten Staaten, denen sich Frankreich als bedeutendster Kapitalgeber Europas im letzten Jahre nicht unerheblich angenähert hat, würde schwinden, und es entstände zum mindesten ein dreieckiges DerhältniszwischenReu- york London und Paris, wenn England nicht 'überhaupt die Führung wieder zuruck- erobern würde. In diesem Zusammenhang darf man wohl auch die Frage aufwerfen, warum angesichts der unbestreitbaren Vorteile, mit denen der Sih der Reparationsbank für Wirtschaft und Währung deF betreffenden Landes verbürg den ist, noch niemand auf die doch eigentlich naheliegende Idee kam, die Dank nach Berlin zu verlegen. Wir verschließen uns natürlich den Bedenken nicht, die gerade bei uns Politisch dagegen sprechen. Wenn man aber berücksichtigt, daß der Poung-Plan zu seiner Erfüllung eine ganz außerordentliche Steigerung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungskraft erfordert, dann hätten sich diese Bedenken zweifellos überwinden lassen, zumal die Rei chsma rk fraglos
29,25 "2,5
22,5
21,9
1,85
29,3
2,5
22,6
21,9
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7,5
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bis 41,25; Roggenmehl Roggenkleie
Englands verlorene Oiskontschlacht.
Die überraschende Diskonterhö- hung der Reuyorker Dundesres er dc- bank läßt sich zwar mit dem innerwirtschaftlichen Zustand der Vereinigten Staaten, insbesondere mit der in der letzten Zeit wieder außerordentlich gestiegenen Höhe der Borfen- kredite rechtfertigen, die in der Wallstreet neuerdings die Grenze von sechs Milliarden Dollar wieder weit überschritten haben. Auch die bevorstehende amerikanische Ernte verlangt sicher die Bereitstellung erheblicher Mittel, so daß die amerikanischen Staatsbanken fraglos in eine ziemlich schwierige geldpolitische Situaton kommen. Gemessen freilich an den c u r o barschen Schwierigkeiten, sind die Sorgen, die sich die Gouverneure der Dundesreserve- banken zu machen haben, doch recht klein. Denn es fließt, ja unentwegt ein gewaltiger Gold- st r o m ans dem alten Kontinent in die Vereinigten Staaten, der ohne ernsthafte Reibungen die Befriedigung aller wirtschaftlichen und finanziellen Bedürfnisse gestatten sollte. Bei dieser Sachlage und angesichts der Tatsache, daß der Gouverneur der Dank von England, Herr R o r - m a n, erst vor wenigen Tagen aus Reuyork zurückgekehrt ist und keine Diskonterhöhung durchgeführt hat, bleibt nur der Schluß übrig, daß cs sich bei der Reuyorker Manipulation in hohem Maße um ein politisches Diskont- manöver handelt, dessen Spitze in erster Cinto gegen England gerichtet ist. Man wird sich erinnern, daß seit Wochen bereits von französischer Seite außerordentlich umfangreiche Goldabzüge aus London erfolgt sind und daß sich die Dank von England nur mit Mühe - und mit Hilfe eines amerikanischen Goldkredits dieser Wäh° rungs- und geldpolitischen Attacken erwehren konnte. Wenn England trotzdem seinen Diskont unverändert ließ, so sprach dafür zweifellos der Gesichtspunkt mit, daß man die politischen Verhandlungen im Haag, bei denen mit dem Voungplan und der Reparationsbank ja auch finanzielle Probleme von größter Tragweite zu lösen sind, möglichst nicht erschweren wollte.
75 138.5
- । 84,75
Riebeck Montan . . . Bereinigte Stahl». . Olavi Minen .... Kalt Aschersleben . . Kalt Westeregeln. . . Ralimerf Salzdetfurth
I. ®. Farben-Industrte Dynamit Nobel . . . Scheideanstalt.... Goldschmidt .... RsttgerSwerkc .... Metallgeselljchaft. . .
. 5 . 9 . 6 . 6 11
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53,5 I
56,5
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203,5 |
dadurch endlich die internationale Geltung zurückgewonnen hätte, die sie heute noch nicht wieder
Alles in allem liegt also der Verdacht sehr nahe, daß der Reuyorker Diskontvorstoß direkt gegen die geldpolitischen Hegemonialpläne Englands gerichtet ist, zumal man für die vorhergehenden französischen Goldkäufe eine P o l i - tifche Zielsetzung ohne weiteres unterstellen kann. Es fragt sich nun, welche Gegenmaßregeln in London getroffen werden. Die erste Diskontschlacht hat die Dank von England und mit ihr die englische Politik verloren. Wir zweifeln aber nicht daran, daß man in London zum Gcgenschlage ausholen wird. Wird nun der Londoner Diskont um mehr als einen Punkt hcraufgeseht. dann sind Rückwirkungen auf die deutsche Dank rate unvermeidlich, und die Schwierigkeiten, die sich daraus ür uns ergeben müßten, liegen bei der angebannten Wirtschaftslage Deutschlands auf der Hand. Wir hoffen darum, daß Rorman, der sich ja binnen kurzem mit Dr. Schacht im Haag treffen wird, seine Gegenmahregeln unter tunlichster Berücksichtigung gemeinsamer europäischer Gesichtspunkte trifft. Denn Deutschland kann gerade im Augenblick einen stärkeren Devisenentzug absolut nicht vertragen und würde sich schlimmstenfalls gezwungen sehen, auch seinerseits wieder zur Diskonterhöhung zu greifen. Schwarzer Börsenfreitag in Amerika.
«Reut) ort, 9. Aug. (TU. Funkspruch.) Nach der 1 prozentigen Diskonterhöhung der
22,75 । -
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206,75 । 204,75 Fsl "
4% Schweiz. Bundesb.-Ani.. . . 4% Oesterreichische Goldrte.. . . 4,20% Lestcrr. Siibcrrte. . . . .
4% Oesterreich, einheitl. Rte. . - 4% Ungarische Goldrte.. ... • 4% Ungarische Staatsr. v. 1910 . 4’i% be^l.öon 1913 . ..•• 4°i> Ungarische Kronenrte. . . . • 4% Türk. Zolianleihe v. 1811..
4% Türkische Bagoadbahn-Anl., Serie I
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Daimler Motoren . .... 0
Deutsche Maschinen-Fabrck . - o
Adlerwerle «leoer......5
Lud». Loewe
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Bamag-Meguin.......o
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Gritzner
Heyligenstaevt 0 ..................*
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Miag
Rekarsulmer 8
Peters Union 8
Gebr. Roeder 10
Boigl 4 Haestner 8
Südv. Zucker........8
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
ihr!en Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.
Geld 16,435 167,68 21,96 111,48 59,11
2,48 112,10 80,64 61,12 12,42 73,00
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 282,5 Mill. Mk. in die Kassen der Bank zurückgeflossen. Der Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 253,4 Mill, auf 4472,1 Millionen Marl, derjenige an Rentenbankscheinen um 29,1 Mill, auf 405,0 Mill. Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbanlscheinen auf 37,7 Mill. Mark erhöht; die fremden Gelder zeigen mit 490,4 Mill. Mk. eine Abnahme um 25,5 Mill. Mk.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen zusammen haben um 3,2 Mill, auf 2479,9 Millionen Mk. abgenommen. Im einzelnen haben sich die Goldbestände um 15 000 Mk., die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 3,2 Mill, auf 330,7 Mill. Mk. verringert.
Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 45,5 Prozent in der Vorwoche aus 48,0 Prozent, diejenige durch Gold und dcckungssähigc Devisen von 52,5 Prozent auf 55,4 Prozent.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Hauptsache zur allgemeinen Belebung bei. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1423 ^jp^ern, darunter befanden sich 305 Ochsen, 115 Bullen, 720 Kühe und 507 Färsen, ferner 1615 Kalbern. 217 Schafen und 4914 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb der vergangenen Woche waren 393 Rinder mehr angetricben, während 4d Kalber und 7 Schafe weniger zum Verkauf standen. Trotz des geringen Antriebs in Schweinen am Rcbenmarkte, war doch noch ein Plus von 500 Stucl gegenüber der vergangenen Woche zu verzeichnen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht Ochsen A 1 60 bi« 63. 2 55 bis 59, B 1 50 bis 54. Bullen A 54 bis 58, B 49 bis 53, Kühe A 47 bis 50 C 35 bis 41. D 30, Färsen A 60 b,s 63.
B 56 bis 59, C 50 bis 55, Kälber B 76 bis 79,
C 70 bis 75, D 62 bis 69, Schafe A 1 50 bis 59.
B 42 bis 49, Schweine B 87 bis 90, C 88 bis 91,
D 88 bis 91, E 85 bis 88. Im Vergleich mit den Roticrungen der vergangenen Woche lagen Rinder bis zu 2 Mark billiger, während Kalber bis zu 2 Mark anzogen und Schweine waren gut behauptet. Schafe bewegten sich un Preise aut der früheren Basis.
107.4 106.75
104 101.75
288,5 286
124,75 122,65
Brief 16,495 168,36 22,04 111,92 59,35
2,50 112,54
80,96 61,36 12,48 73,30
Brief
4,194
58,47
111,92
20,395
Neuyor ker Federal Reserve Bank erlebten die amerikanischen Börsen einen „schwarzen Freitag". Auf allen Börsen wurden große Verkäufe getätigt. In Neuyork stürzten Industrie- Aktien bis zu 15 Punkten. Es dürfte jedoch damit zu rechnen sein, daß die Kursstürze nicht anhalten werden und daß vielleicht noch im Laufe des heutigen Freitag eine Beruhigung ein- treten wird. In Kreisen der Wallstreet rechnet man mit Bestimmtheit damit, daß die Bank von England ihren Diskontsatz ebenfalls erhöhen wird. Den aus Europa kommenden Meldungen, in denen für die Diskonterhöhung der Neuyorker Federal Reserve Bank politische Beweggründe genannt werden, wird hier widersprochen. Es handelt sich um eine rein börsentechnische Maßnahme, die schon seit mindestens vier Monaten erwartet
_______Berlin, 9- August
Französische 'Noten.....
Holländische Noten ..... Italienische Noten......
Norwegische Noten Deutsch Oesterr-.äioo Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten
Buderus $
Deutsche Erdöl .... 8
Essener Steinkohle . . . . - - 8
Gelsenkirchener ... f. Vt 3- 4
Harpener 8
Hoesck Eisen. ..... ..c
Ilie Bergbau .....8
Klöcknerwerke '
Köln-Neuessen........9
Mannesmann 8
Mansselder ... 1
Obersch'.es. Eilend. Bedarf... 5
Oberschlcs. Kolswerke 6
Phönir Bergbau......6%
Rheinische Braunkohlen... 10
Rheinstadl . . . s. '/« Jahr 4/,
_______Berlin, 9- August Amerikanische 'Jioten . . Belgische Noten.....
Dänische Noten Englische Noten...»»
302,5 > 297,5
235,75 I 232,5 421 ' 406,5 325 ! 312
239,5 . 235,75 156 155
108,5 106,13 194,13 190,75
| Geld" 14,174 58,23 111,48 20,315
Auch in dieser Woche war das Geschäft wieder • Ernteauss ichten in Hessen- Ra s - recht still, und es machte sich bei den Händ- sau. Rach der nach dem Stand von Anfang lern eine große Gcschäftsunlust bemerkbar, da Juli durchgcsührtcn ersten Erntevorschätzung
man infolge der. andauernden Schwankungen an würde sich für Hcssen-Rassau folgender (Srnte^
den überseeischen Märkten sehr skeptisch getoor- ertrag ergeben: Winterroggcn: Hektarertrag 18,8
den ist. Auch ist man hinsichtlich der immer noch Doppelzentner. Gesamtertrag 293000 sonnen,
ungenauen Erntcschähungen in diesem Winterweizcn: Hektarertrag 19.4 Doppelzentner. Jahre noch nicht orientiert, um große Cngage- Gesamtertrag 127 000 Tonnen; Wintergerste: Hel- ments im spekulativen Sinne oinzugehen. Die tarertrag 18,9 Doppelzentner. Gesamtertrag 9000 zwischendurch etwas festeren Auslandnotierungen Tonnen; Sommergerste: Heltarertrag 17.3 Dop, konnten keinen Anreiz für das Geschäft bieten, pelzentnor, Gesamtertrag 33 000 Tonnen; Hcycr. Die Tlmsähe beschränkten sich im allgemeinen Hektarertrag 18,9 Doppelzentner. Gesamtertrag auf die engsten Grenzen, vereinzelte Arten, nach 291 000 Tonnen denen momentan etwas größerer Bedarf bc- ' Vom he fischen Tabakbau^.3mW stand erfreuen sich aber auch nur an den Haupt- trage des Hessischen Tabakbauvcrbanc.es und des inartttaqcn einer etwas regeren Tlmsahtätigkeit. Tabakbauverems Groß-Hausen wird unter Lei- Das Angebot von Inlandware war nie drückend. tung des Bauamtes der Landwirtschastskammer
Die Forderungen der Provinz lauteten durch- für Hessen in Groß-Hausen eine moderne Tabak - schnittlich niedriger, doch bot auch dies keinen röhrentrocknungsanlage nach den neuesten iLr- Anreiz. Der Cxvort sowie auch die Mühlen be- sahrungen erbaut. Die technischen Reuheitcn tciligten sich ebenfalls kaum am Geschäft. Die (Dampfheizung. Wasserdampfzusuhrung zum Gns- weiteren schwächeren Auslandnotierungen mach- sigmachen), die bei dieser An^ge verwendet werten gegen Ende der Woche nur wenig Eindruck, den. sind noch bei keiner un Deutschen Mich vor- doch bleiben diese Meldungen nicht ohne Einfluß handenen Röhrentrocknungsanlage vorzufinpen. auf die hiesige Preisgestaltung, da man sich 1 CDonber ^^anksurtcr Bo ! e. Vom doch wohl oder übel in dieser Hinsicht den be- 12. August ab werden die neu zugelassenen 4.. deutenden überseeischen Märkten anschließen muß. Mill. Schanghai-Taels-Stammaktwn der Deutsch Rur Roggen neuer Ernte war etwas mehr Asiatischen Dank in Schanghai Rr. 1-7500^ zu angeboten auch'war demzufolge der Preisrück- ,e 600 Schanga.-Taels notiert. Vom gleichen Tage gang gegen Ende der Woche etwas groß. Das ab sind die bisher lreserbar gewesenen unab- Geschäft in Hafer inländischer Sorte war mim- gestempelten Stucke zu 1000-Schangha,-Taels nicht mal und es ergab sich hier ein Verlust von wehr lieferbar.
1 Mark. Die Mohlmärkte überboten die ©arotti 21.=®., CBcrlin. 3n ber a. o. Verluste der übrigen Gotreidesortcn. Am G.=V. waren 27 Aktionäre mit 9 082 940 Mark Futtermittelmarkt war auch anfangs Aktien vertreten. Vor Eintritt in die^agesord- Weizen- und Roggen kleie ziemlich gut nung wurde der Vertrag zwischen Restle und gehalten," doch war im Anschluß an die all- Sarotti verlesen Hieraus geht hervor, daß der aemeine Tendenz ein Rückgang nicht zu normet- Wert der Hattersheimcr Fabrik am 31. D.- m? n j a fnr Fntterzwecke machte eine I zember rd. 3.37 Riill. Mark betragt, wogegen Ausnahme, denn gegen Ende dieser Woche be- sarotti bekanntlich ^MillMark ab E Ganuar stand vlöhlich von landwirtschaftlicher Seite et» 1930 dwidendenberechtigte Tliticn gewahrt, ou was Rachfragc, doch konnte der anfangs ein- ohne Zustimmung von Sarotti innerhalb fimf getretene Abschlag nicht ganz ausgeglichen wer- Jahren nicht veräußert w-rd.n dürfenDon den. Im Vergleich mit den Rotierungen der ver- "^gesamt 3.5 MHI. MarE um ^'e das Kapital gangenen Woche gaben Weizenmehl, beide Sor- erhöht wird, sollen 2,5 Mi.l. Mark, und zwar ten eine viertel Mark nach. Hafer (ml.) und nicht unter 134/i Proz. zur Dngllederung des Roaaenmebl büßten je eine Mark ein. Roggen Hattersheimcr Werkes verwandt werden. Die ücue? Ernte lag Öre? wertet Mark schwächer, restlichen 1 Milk. Mark frühestens.Al. Januar Mais für Futterzwecke tpar eine viertel Mark. l932 dwidendenberechftgten Aktienübernimmt ein Weizen- und Roggenlleie je eine halbe Mark Konsortium unter Ehrung der Dresdner Bank abgeschwächt. Der Wochenschluß notierte: Rog° zu. pari und halt sie %at Verfügung ber Ge gen neuer Ernte 21,50; Hafer (int) 22; Mais sellschast Diese Aitien, die zunächst mit 25 Proz. 21 75 bis 22; Weizenmehl südd. Svezial 0, 38,50 Ungezählt werden, dienen zur Ausführung des ---- niederrheinisches 38,50 bis 41,25; Optionsrechtes von Restle.
30,50 bis 31,25; Weizenkleie 10,50; Frankfurter -lbendbörsc.
121 Frankfurt a. M.. 9. Aug. An der Abend-
Wochenbericht ' börse herrschte große Geschäftsstille. Die Stirn-
twm frankfurter Schlachtviehmarkt. SÄÄ
Am Haupfmarkt war im Gegensatz zur ver- erhöhung geschaffene Lage weiter tm Mittelpunkt gangenen Woche das Geschäft allgemein ruhi - des Interesses stand und von der Reuyorker ger Dies war aber auf den größeren Auf- Börse erhebliche Kurseinbrüche gemeldet wurden, trieb zurückzuführen. Das angetriebene Vieh Die Kurse waren gegen den Berliner 6d)luf3
war durchweg mittlerer Qualität. Der Abtrieb überwiegend knapp gehalten. Reue kleine Kurs-
nach auswärts war am Geschäft stark beteiligt, einbußcn erlitten AEG. und I.-G.-Farben.
Die Preise gaben durchweg etwas nach. Doch Glanzstoff konnten sich dagegen 3 Proz. erholen,
wurden die Märkte zumeist geräumt. Am Reben- Am Anleihemarkt lagen Ablösungsschuld für
markt änderte sich die Haltung allgemein; das Rcubesih etwas freundlicher. Reichsbank 300,o0. Geschäft wurde reger; der Schweinemarkt Gelsenkirchen 134, Harpener 143, Mannesmann konnte in erster Linie hiervon profitieren. Das 116,50, Klöckner 110, Aschersleben 229. Rhein- Geschäft in Kälbern und Schafen nahm stahl 122,50, Stahlverein 110,75, AEG. 2015\, jedoch weiter einen sehr ruhigen Verlauf. Am I Ehade 439. Linoleum 301, I.-G.-Farben 222,75, Schweinemarkt wurden die Preisverluste wieder j Gessürel 210. Siemens 381.50. Glanzstofs 409,50, wettgemacht. Der geringe Auftrieb trug in der Hapag 120,75, Waldhof 235.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- Kurs
Schlugk. Mend- börie
Schluß- Kurs
Schluß!. Abend- börse
Datum
8.8.
9-8.
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Rhein. Elektr.....
•
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Schlei- Elcklr.....
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•
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183
226
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172
170,5
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Frankfurt a. M
Berlin
Schluß- Kur;
Schlußl. Abend- börie
Schluß- Kurs
Schluß!. Avend- bötfe
Datum
8.8.
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Schluß- Kurs
Schlußk. Abend- börfe
Schluß- Kurs
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Datum
8.8.
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2t- Anl..Ablöi.-Schuid mit Aus-
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87,5
87,5
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lvI.-Rechlen.........
52
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Desgl. ohne AuSlof.-Rcchte . . .
7% Franks. Hyp.-B!. Goldps. un-
10,4
10,75
10,65
10,5
kündbar bis 1932.......
<i/2% Rheinische Hyp.-Bank Liqu.-
—
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Goldps............
obg. B orkriegS-Obligatron., rück;ahibar 1932 .......
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8. August
9. August
Amtliche Notierung
Geld 1 Briet
Amtliche Diotierung
Geld | Brief
Amst.- Stott.
167,94
168,28
168.00
168,34
Buen.Aires
• 1,758
1,762
1,759
1,763
Bru.-Antw-
58,29
58,41
(58,29
58,41
Christiania -
111,70
111,92
111,72
111,94
Kovenhagen
111,71
111,93
111,81
111,93
Stockholm -
112,33
112,55
112,36
112,58
Helstngfors.
10,536
10,556
10,538
10.558
Italien. . .
21,92
21,96
21,939
21,975
London. . .
20,344
20,384
20,346
20,386
Neuyork . .
4,1945
4,2025
4,196
4,204
Paris....
16,41
16,45
16,415
16,455
Sckwci; ..
80,67
80,83
80,885
80,845
Spanien . .
61,30
61,42
61,33
61.45
Japan . - -
1,970
1,974
1,970
1,974
»ftio de Ian.
0,4975
0,4995
0,4975
0,4995
Wien in D--
Seft. abgeft.
59,08
59,20
59,095
59,205
Prag . . . .
12,408
12,428
12,414
12,434
Belgrad . .
7,363
7,377
7,365
7.379
Budapest. .
73,19
73,39
73,20
73,34
Bulgarien .
3,034
3,040
3,034
3,040
Lissabon . .
18,78
18,82
18,78
18.82
Danzig. . .
81,35
81,51
81,33
81,49
Konstantm.
2,013
2,017
2,008
2,012
Athen. .
5,42
5,43
5,42
5,43
Canada .
4,180
4,188
4,180
4,188
Uruguay.
4,126
4,134
4,126
4.134
Cairo ..
20,865
20,905
20,865
| 20.905
4'A
—
. 8
122,5
120,75
. 8
—
10
—
—
. 8
114
——
10
126,5
127
10
128,25
128
12
210,5
207,5
11
184
182,5
12
277
275
10
169
167,5
10
154
153
10
160
159
. 8
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12
306
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