Frankfurter Börse.
Reichsbankdiskoni 7 Prozent. Loinbardzinsfuß 3 Prozent.
Brief
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^raiihfurt a. M | Berlin
Berlin
Jraiikfurt a. M
Datum:
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sich deshalb gezwungen, in Zukunft eine andere Preispolitik einzuschlagen. Sie wird — wie man mitteilt — sich bemühen, die unvermeidliche Preisschwankungen in möglichst engen Grenzen zu halten.
• Lieberzeichnung der30Millionen Deutsche Kommunal - Goldanleihe. Die Zeichnungsfri.t aus die 33 Millionen Mark, 8 Prozent Deutsche Kommunal-Goldanleihe von 1928. Ausgabe 3 ist am 8. Januar ob gelaufen. Dec aufgelegte Betrag ist überzeichnet worden. Die Zeichnungen auf freie Stücke können nur zum
derS baS Verhalten des Vereins der Thomas- niehl-Grzeuger. Auf die ausdrückliche Vachfrage verschiedener Winzergenossenschaften nach Java- Zucker habe auch die Zentrale selbst die Lieferung dieses Zuckers in die Hand genommen. Durch die stetig steigende genossenschaftliche Gesinnung lei es im Herbst möglich gewesen, 50 Prozent meljr Getreide abzusehen Der Gesamtumsatz im -Warenverkehr habe im letzten 2ahr 20 Millionen überschritten, eine Zunahme von 3 Millionen gegenüber dem Vorjahr, was einen be- Iriedigenden Gewinn erbracht habe.
In der Aussprache kamen dann zahlreiche Delegierte zu Wort, die über Fehler und Erfolge in einzelnen Genossenschaften berichteten und zahl- -reiche Anregungen gaben.
In einer Parallel-Deranstaltung im Aummelbräu tagte am Vachmittag die Hauptversammlung d:s Landesverbandes
ter Obst- und Sattenbauvereine
Vach einer Begrüßungsansprache des Vorsihen- den von Hahn, der dem Wirtschaftsminister K o r e l l für sein Erscheinen dankte, sprach Dr. Braunscheidt vom Botanischen 2n- siilut der Universität Würzburg über ..Die Be- icuchtungsverhältnisse beim Obst und chre De- teulung für Obstbau und Obstzüchtung". Er gab n seinem mit zahlreichen Lichtbildern unter* stützten Vortrag einen Lleberb.ick über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft im Hinblick auf die Befruchtung und Veredelung bei den ver- lchicbenen Obstsorten. Auch hier schloß sich eine kurze Aussprache an.
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und erneut bis 1 v. ch. höher waren Mannesmann, Phönix und Deutsche Linoleum. AEG. auf Rea. lisationen etwas gedrückt. Am Geldmarkt wurde der San für Tagesgeld auf 5,5 v. H. erhöht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4 2050, gegen Pfund 20,3990, London gegen Kabel 4 8514, Paris 124,07, gegen Madrid 29,71, gegen Mailand 92,64, gegen Holland 12,0840.
Berliner Börse.
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• Der Stand der Svacsinlagen bei den deutschen Sparkassen betrua Ende Vovember 6728 Mil imen geien 6550 Millionen Mark Ende Oktober. S)mit ist ein Zugang von 178 MiMo-en zu verzeichn em
*VoreinerVeureaelungberKunst- seidenpreise. Die Entwicklung auf dem Kunstseidenmartt hat der deutschen Discose-Kon- vention die Durchführung ihrer bisheri-TLn. mcht zuletzt im Interesse der weiterverarbeitenden TSttilindustrie befolgten Politik der Prnsstabcli- sierung unmöglich gemacht. Die Konvention sieht
Dividende verteilen wird, hielt die erhöhte Ve- schaftigung der Werke, die in der zweiten Hälfte des vergangLNLN Geschäitsjahres erreicht wurde, auch in dem Berichtsjahre an. Der Umsatz wurde nicht unwesentlich gest<.'gert. Das Gewinnergebnis entspricht dieser Zunahme jedoch nur zum Teil. Auch war die Deschäst'gung nicht auf allen Arbeitsgebieten gleichmäßig günstig. Wo nur möglich, wurden Fabrikationsverbesserungen vorgenommen und zusammenfasscnde, fließende Fertigung weiterhin eingeführt. Der Maschinenvark wurde in au g d h tun Ma ze eme er . Die S ei- gerung des 11mia.es wurde im Zn an) e z el'.; i>er Auslanduiniatz macht jedoch auch we.t?rhin einen ansehnlichen Teil des Ge.amtu nsahe^ au . Dank der ausgedelin en Verlau'Lorganisat o i konnte in allen Länd.'rn b:r bishc.igr An eil
Berlin, 10. 3oil (Eigener Drahtbericht des »Gießener Anzeigers".) Vachdvn bereits am Vormittag die S-i nmung zirmlich freundlich war. beobachtete man auch an der Börse verschiedentlich Deckungsneigung derSpekula- t i o n. Zn Beginn der Börse blieb die Tendenz durchaus freundlich, und wenn auch das Geschäft sehr gering war, da von außenstehenden Kreisen keine Orders Vorlagen, so konnten sich doch 1- bis 2 prozentige, vereinzeUe bis 3 prozentige Besserungen durchsetzen. Der' feste Verlauf der gestrigen Veutzorker Börse und die Erleichterung des dortigen Tagesgeldmarktes wirkten hier anregend, zumal auch der hresige Geldmarkt sehr flüssig war und man in dem fälligen VeichsbankauSweis eine starke Entlastung erhofft. Entlastend, wirkten ferner die gestiegenen Spareinlagen un Aeiche, der Schiedsspruch in der mitteldeutschen Metallindustrie und dir Besprechung der Finanz- UIU, uutu, u.__.____, Minister mit dem Veichsbankpräsidenten. Man
A.-G.. Schweinsurth). genehmigte den Abschluß wollte auch von einer heutigen Sitzung der (1 116 546 M. Verlust). Die Entlastung an die Veichsbank wissen, wodurch sich die Hoftnun^ - — - ■ ------*- > gen auf eine Diskonterrnäßigung mehrten. Der
Wochenbericht für Konjunkturforschung wirkte ebenfalls günstig, während drr Bericht der Vereinigten Stahlwerke über die Produktion eher zur Zurückhaltung mahnte. F.'st lagen Bayrische Motorenwerke auf die bereits gestern bekannt- gegebene Derwaltungsratserklärung mit einem Gewinn von 4,5 Prozent. Daimler waren eben,-- falls fester auf das Communiqu^, in dem aus- gesührt wird, daß leine Sanierung beabsichtigt sei und die Umsätze besser als im Vorjahre seien. Feldmühle Papier und Zellstoff Waldhof blieben weiter gefragt. Auch Montan- und Elektro^ werte lagen überwiegend fester. Kaliwerke auf die heute stattsindenden Generalversammlungen bis 3 Prozent höher. Dessauer Gas und Allg. Lokal und Kraft konnten ebenfalls mehrere Prozent anziehen. Deutsche Anleihen waren kaum gehalten. Ausländer lagen nicht einheitlich. Der Geldmarkt sah sehr flüssig aus. Lagesgeld toatf mit 4 bis 6 Prozent angeboten, Warenwechsel 6,5 Prozent und darunter-. Monatsgeld 7 bis 8,5 Prozent nominell. 3m Verlaufe blieb die Tendenz fest, überwiegend konnten sich neue Kursgewinne von 1 bis 2 Prozent durchsetzen. Berger Tiefbau und Bergmann zirka 3 Prozent fester, doch waren auch vereinzelte kleine Rückgänge bis etwa 1,5 Prozent festzustellen.
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Wirtschaft.
Vie Siemens'Geselischafien.
Die Siemens-Gesellschaften, deren Ilbschluß- üf'.ern bereits bekannt gegeben find, legen nun- nehr ihre Geschäftsberichte vor. Die Werke der Siemens & Halske A. -G., die ihre Dividenden von 12 auf 14 Prozent erhöhen, waren im allgemeinen reichlich beschäftigt, aber mit starken Schwankungen im ganzen und namentlich in einzelnen Zweigen. 3m letzten Geschäftsjahre gingen die Veubestellungen der Reichspost- verwallung nicht nur auf einen Bruchteil der Vorjahre zurück, sondern es mußte auch die monatliche Produktionsmenge für die noch laufenden Bestellungen für längere Zeit um mehr als die Hälfte eingeschränkt werden. Erst gegen Ende des 3ahres trat eine Steigerung ein. Die Verminderung fc:r Veichspostbestellungen konnte auf anderen Gerieten großenteils ausgeglichen werden als Folge der mehrjährigen Bemühungen, auch solche Fabrikate, von denen nur eine beschränkte Stückzahl Absatz findet, durch Veukon- slruktion und Zufammenlegung der Typen moderner Herstellungsweise anzupassen und übcröieä neue technische Gebiete zu erschließen. Der durch die Faorika ionsUmstellung auftretende Raummangel veranlaßte Veubauten. Der Auslandum- satz hat sich weiter entwickelt, doch war es nicht immer möglich, die 3nlandpreise auch im Auslande xu erzielen. Die Gesamtzahl der im (Sie- mens-Konzern Beschäftigten hat sich von 110 000 auf 130 000 erhöht. Gehälter und Löhne der in den deutschen Betrieben beschäftigten Ängestcllten and Arbeiter betrugen im ab gelaufenen 3ahve 240 Mill. Mark. Die gesetzlichen sozialen Leistungen vro Kops haben sich um 11,5 Prozent erhöht. Die dauernden Beteiligungen haben im abgelaufenen Jahre ein im ganzen verstärktes Ergebnis gebracht. Der Buchwert dieser 'Beteiligungen beträgt nunmehr über 117 Mill. Mark (i. V. 97 Mill. Mk.) infolge der Reugründung d.r Vereinigten Eisenbahn-Signal- tverke G- m. b. H und der Siemens-Planta-' werke A.-G. Die Siemens-R'.i liger-Deisa. Gesellschaft für medizinische Technik m. b. H., erzielte einen höheren Umsatz als im Vorjahre. Die Siemens-Bauunion war in steigendem Maße beschäftigt. Die Arb.i'.en, dir tsilweise zusam- mSn mit anderen Firmen durchgeführt wurden, schreiten programmgemäß fort; neu hinzugekom- men sind Bahnbauten in Columbien und Persien. Die Zwittusch L Co., G. m. b. H.. hat ihre Fabrika ionsanlagen erto.itert Die OSrcin G. m. h. H., Kommanditgesellfchast. war auch im abgelaufenen 3ahre erfolgreich. Die Tel-isunken- Gesellschaft für drahtlose Telegravhis m. b. H. hat die Liebersee-Telegraphie w it’.r entwickelt. Von größeren Aufträgen aus Rundfunksender ijt der Sender von 60 Kilowatt Telephonie-Lei- stung für Oslo erwähnenswert. Auch das Rund- funk-Geschäft der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahre wesentlich gehoben und der Bedarf ist zur Zeit w iter bedeutend.
Bei der Siemens-Sch uckertwerke A.-G., D - r l i n, die 10 Proz. (L V. 9 Proz.)
Frankfurter Getreidebörse
Frankfurt a. M., 10. 3an. 3m Einklang mit ben festeren Auslandnotierungen verkehrte der Frankfurter Produltenrnarkt in weiter befestigter Haltung. Das Geschäft war im aJtge meinen klein, doch bestand für Brotgetreide wertere Vachfrage. Auch für Weizenmehl vermehrte sich das 3nterefse und es konnte erneut 0,25 Mark anziehen. Für niederrheinische Qualität wurde sogar 0,50 Mark erhöht. Auch für Rvggenmehl. das gestern noch vernachlässigt war, bestand vermehrte Deckungsneigung bei einer Besserung bi8 zu 0,50 Mark. Am Futtermittelmarkt nahm die Landwirtschaft in Mais für Futterzwecke und in Soyaschrot weitere Deckungen vor. Mais tourte bis 0,75 Mark erhöht. Es tourten notiert : Weizen 23,25; Roggen 22,75; Sommergerste für Drau- zwecke 24; ml. Hafer 23 bis 23,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 22,75 bis 23; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 33; Roggenmehl 29,50 bis 30,75; Weizenkleie 13.65 bis 13,75; Roggenkleie 14.25 bis 14,50 Mk. Teirdenz: fest.
Aranksnrter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a.M., 10. Jan. Auftrieb: 176 Rinder. 1153 Kälber, 315 Schafe, 370 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 71 bis 76; mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 70; geringe Kälber 59 bis 64. Schafe: Mastlämmer und jüngere Wasthämmel, Weide- mast. 50 bis 64: mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 49, Schweine: vollfleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 74 bis 78; voll- fleischige Schweine von ca. 200 bis 240 Pfrmd Lebendgewicht 76 bis 79; Vollfleisch'ge Schweine von ca. 160 Vis 200 Psuird Lebendgewicht 78 bis 79; fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 70 bis 75. Marktverlauf: Schweine ruhig, Uebcrstanb. Kälber und Schafe rege, geräumt.
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1928 1045 De.
i chnb drr Spareinlagen, der Landtvirtslhasl
^beachten, das, In den ort- alm auch die Arbeiter, mtrn, sMe die Drwerbe« ’n Gemeinden Einlagen de- r vrrtrat eine inchr indivi« g mid die Schaffung von örtlichen Genossenschaften, ch dreschärsten Kcnkurrenj- handel imb den Tenossen- Milchen unb lolicktivisti- mg haben sich die Umsah- Der Tedner gab dann zur gleits'eldes der Genas Anregungen. Er warnte vor liaatücher Mitlel, wenn da« asten eine Etnengung ihres f Mtfnmben fei. Seffent' to diesem Jahr die Schaf- ischast Denn in den ort- politische, religiöse rJ erst ganz auSgcschlA
ißenschastiM am nächst«
rßchafivchw Geldgeschäft Lager von der Zentral, acn Msühwngen war das * Jahresende ein- Maiy U fMM. Sie Selamb S 24 2HiIL Ml 9b tolich 200 000 M erreichen, eine Dividende von S Prv' l!ge ron 40-50 000 U Lei w.to.Äi 11? daraus ift über 1 /t* en
«llche Vareageschäst.
nicht We- b-fon-
Sch ub ! Aniang K'ir^ ! Kur» 9. 1. \ 10. 1.
Schlutz-! 1-Uhr- Sch.utz iLni.mg Hur. | ftur» S"r« | ftu».
-Bbömr Scrgbau
Mbeinifär BrmmkoVe« .Rbetnftubl k. % gav <H M-tvck Monu»
Damm: | 9.1. I 10. i. | 9. I. s 10.1.
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148.2.
Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse
®k »intet ter, Tatieten enfltfübtten ZiN-rn geben die Sdde °-r belchl°!1°n-n Sinibenbe an. -
Vanknolen.
Berlm, 9. ^anua? ilmmtanildu 9iett» . . «tlaifdx Norrn . . . • Länllchr 91 ottn . . . • LugMche "Roten«••••
9. 1. I 10. I.
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Teil befriedigt werden.
" Sunlicht - Gesellschaft A. - G., M a n n h e i m - R h e i n a u. Das Gefchäftsiahr 1927/28 dec Sunlicht-Gefellschaft 21.»®.. Mannheim-Rheinau, das mit 3uni 1928 endete, hat I noch" behauptet werten, was jedoch nur un.er I einen Gewinn von cd 600 000 Mk. ausgewiefen, Opfern mcg ich ist. 3m Zentralan ag n e.chäft wahrend die Bilanz des vorausgegangenen Ge- mit ten E^eltr z t ts.er orgungtent m" hmr ngen schüftsjahres (1926/27) nut einem ©etomn von überstieg ter Beste'lungse nganz dni de". Dor- rd. 1 ^l^wn Mk. abgeschlossen hatte. Die Ge jahres. Besonders dle Aufträge auf Großlrrri.- Winne aus diesen beiden Geschast^ahren r^ ormatoren sind in diesem 3ahre info'g: das nicht als Dividende verteilt fondern vorgetra- mmer weiter sor schre t.n en Zusam ncns lu sei) gen worden, um zur Erhöhung Öcj Betriebs- auf dem Gebiete ter En/rg ecnzeug nz e h blich kapitals verwendet zu werden. Das Unternehmen in die Höhe gegangen. Das Lampsturbinengeschäst behütet sich m guter Entwick.ung.
war nicht voll befriedigend. Die mit ter Ber- • Sanierung der Riebewerk A.-G., suchsanlagc im Kabelwerk mit dem Drwonkessel Berlin. Die G.-B. der Rietewerk A.-G., qemachlen Erfahrungen se/ten die Gese'.'.schaft in in der das gesamte Mttenkapital vertreten war die Lags, nunmehr Aufträge auf derartige Höchst- (je 700 000 Mk. durch die S. K. F. Vocma A.-G. druckkesselanlagen auszuführen. Das Geschäft in unb durch die Kugellagerwerke Zichtel & I rotierenden Umformern hat infolge des Immer <?' "* *' ' ' e' ‘J~t*
Welter forlschreitenten Uebergances von Gleich- (.------ — --------- - - . ..
Ürom auf Drehstrvm etwas abgenommen. , Das alle Verwaltung wurde nicht erteilt. Es wurde Katelgeschäft blieb zufriedenste lend wie im Bor- beschlossen, das Aktienkapital im Verhältnis 5:1 jahre. Der Eingang an Bestellungen auf Regu- auf 280 000 Mk. zusammenzulegen und aus 2'2Nill. liertranssormatoren mit Stufenwähler und an- Mark wieder zu erhöhen. Von den 1.72 Mill. Mk. gebautem Lastschalter, die sich wachsender Be- neuen Aktien übernahmen die beiten GrohoLtto- liebtheit erfreuen, war gut. Besonders lebhaft näre je 860 000 Mk. zu 105 Prozent. Der Kauf-
War das Geschäft in Schaltanlagen. Auf dem preis wurde sofort eingezahlt. Damit find die
Gebiete des Freileitungsbaues bcachle das Be- Verhältnisse wieder im wesentlichen konsolidiert,
richtsjahr weitere umfangreiche 2lufträge. 3n Die Ergebnisfe des Geschäftsjahres 1928 lassen
Gemeinschaft mit den dle Aluminiumerzeugung sich noch nicht übersehen, doch sind noch ^rluste betreibenden Großkonzerneii wurde d'e Verwen- entstanden. Es ist jedoch gelungen, die Grund- bunq drr Alum.nium egierung „Aldre-" für den läge für spätere bessere Ergebnisse zu tötffen. Freileitungsbau weiter gefordert. Mehr als 1000 Die Gesellschaft beschäftigt zur Zeit etwa 100 Kilometer derartiger Aldreys.ile für Hrchspan- Angestellte und 700 Arbeiter und ist für ewige nungs-Fernleitungen find schon ausgesührt oder Monate mit Aufträgen versehen.
in Auftrag genommen. Die DerminLerung der » Bayerische Motorenwerke A.-G.. Einfuhr von Kupfer aus dem Auslande liegt im München. Die Gesellschaft teilt mit: Da die allgemeinen 3nteresse. 3m Bergbau wurde an der Gerüchte, j>ic die Gesellschaft fortwährend mit wichtigen Aufgabe, die Förterkosten herabzu- Fusionen in Verbindung bringen, nicht versturn- sehen unb die Schachtleistung zu erhöhen, erfolg- | men wollen, erklären wir nunmehr in strikleftec reich wettergearbeitet. Die deutsche Eisen- und Form, daß unser Programm durch die Angliete- Stahlindustrie war bei der Beschaffung von Veu- rung j)Cr Dixiwerke in Eisenach durchgeführt anlagen stark zurückhaltend. Von der chemischen un^ ^ab wir feine anderen Pläne mehr bet- 3ndustrie des 3iv und Auslandes kamen nam- folgen, als den konsequenten, gesunden Ausbau hafte 2lu" träge, darunter solche auf Gleichstrom- unserer Werke, ter sich auch wunschgemäß voll- Maschinen und Transformatoren grüßten Aus- z^ht. maßes herein. Auf dem Gebiete ter elektrischen
Stnnffurta.™., 10.Jan Te..bcn,: freunb- I
für hie OHibißabn ein Austraq auf 100 elektrische I ring blieb. Die Spekulation zeigte eine gewiffe Zu 45011 ^'eicyprom erteur. , boten. Die feste Neuyorker Börse, hervorgerufen
Scbattwechsel statt Vreußenanleche? durch den verhältnismäßig teidjten Geldmarkt,
1 .. ^ . .. v. . .... ,c . wurde mit Befriedigung ausgenommen. Auch die
Die starke Krttik, die m der öffentlichen Erortc- g ü n , g e Lage des hiesigen
rung und vor allem auch m Dlskussion der 0j6\bmJrftc9 und die stark gestiegenen Spar- Fachleute _ übereinstimmend d'e Abs cht dcr preußi- einla lm Reiche fanden eine günstige Beurtei- fchen Regierung erhalten hat, eine Anleihe in Höh« lung9 Die weiter gestiegene Arbeitslosigkeit, wenn von etwa 100 Millionen aufzulegen, scheint ihre nur in geringem Maße, mahnte anderseits zur
Wirkung zu haben. Es verlautet in gut Informier- Porstcht. Das Geschäft beschränkte sich durchweg
ten Kreisen, daß man oorlaufig zu einer Hilfs- mir nu| fnvorisierte Werte, die zumeist bis 3 v.H.
tonftruEtion greifen wolle und den Anleihe, g^hen konnten. Im Vordergründe des Interesses
plan einfttocllen vertag^ Dabet ist der Ge 0Dr aa<m Bergmann mit plus 3^ v. H.
danke aufgetaucht, mit der Begebung von kurz- ^babe-Sltticn ern fncten 3 Mark höher. Schuckert fristigen verzinslichen «chatzanwei. D.erhöht, während Siemens gehalten
lung en sich einstweilen weiter zu helfen. Aller- 9(ni Chemicmarkt waren J.-G.-Farben ver-
hings ergeben sich hier wiederum andere Schwierig- nad)iäfflgt, unb cs kam erst später eine amtliche feiten, wie die schwerere Derkauflichkett^preußischer "zustande. Am Montanmarft regten günstige Schatzivechsel, hie nicht bei der Reichsbank red skon- ^.^stsberichte verschiedener Gesellschaften an. tierbar sind und weiterhin daß die Lerwendungs ' Dorderarunde standen bei vermehrter Nachzwecke des benötigten Geldes sich Nicht unbedmat frQ Braukohlen mit plus 3 v. H.,
mit dem Charakter einer kurzfristigen Geldbefchaf- ®Iörfncr 2(U9 2,25 v. H. Auf Otaoi-Mineu übte die fung durch Schatzwechsel vertragen. | Probuktionssteigeruna einen günstigen Einfluß
aus (plus 0,75 Mark). Banken uneinheitlich. Reichs- banf plus 1 v. H., Dresdener Bank etwas niedri- per. Häher lagen noch Deutsche Linoleum plus 2 v. H. Aschaffenburger Zellstoff, sowie Waldhof ,e 1 v.H. höher. Für Daimler bestand rege Nachfrage, da eine Meldung besagt, daß eine Kapitallrans- aktion nicht in Frage kommt und der nicht un. günftiae Geschäftsumsatz dieses Werkes anregte. Die Rentenmärkte waren fast ohne Geschäft. Don Aus- ländern Anatolier etwas fester. Im Verlaufe btteb die Tendenz freundlich. Die Umsätze beschrankten sich jedoch auf ein Minimum. I.-G.-Farbcn waren weiter vernachlässigt und etwas schwächer. Gefragt
Berlin. 9. ^amiar
Französische ^loicn .... Holländische Noten Italienische Noten ...... Norwegische Noten . . . . . DeutschOesterr-, L100 ÄTOTlta Romänttche Noten ...... Schwedische Noten ...»•• Schweizer Noten ...... Svanischc Noten ....... Tschechoiloivalilchr Roten > . Nngattsche R«eo
Datum
M Dl »eich-anieche o 1927
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