Ausgabe 
9.11.1929
 
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Aus der provinzialhaupistadi.

Giehen, den 9. November 1929.

, ßr ist nun einmal so!"

Als wir vor einiger Zeit in einer größeren Ge­sellschaft eine Wanderung unternahmen, Wurde auf einer schönen Waldwiese gerastet. Die mit­gebrachten Mundvorräte waren bald verehrt, und da wir viel Zeit hatten, wurde vorgeschla- gen ein Spiel zu veranstalten. Das fand allge­meine Zustimmung. Nur ein junger Herr schloß sich aus. Auf meine Frage: »Warum spielt Herr M. nicht mit?" wurde mir geantwortet: »Da ist nichts zu machen. Er ist nun einmal sol" Der Tag verlief trotzdem ganz heiter, aber wenn ich Herrn M. begegne, denke ich immer an dieses merkwürdige Wort: »Er ist nun mal so!" Warum ist er so? Steckt in dieser Entschuldi­gung das soll es doch wohl sein nicht ein bißchen Selbstsucht, Bequemlichkeit?

Wir wvTen getr niemand Dorschrif en machen, wie er sich fein Dasein gestaltet, wir dürfen aber nicht ruhig zusehen, wenn wir merken, daß jemand nur aus Eitelkeit, Selbstsucht, oder aus dem Gefühl herausetwas Extraes zu sein", sich anders gebärdet, als seine Mitmen­schen. Alle Hochachtung vor einem selbständigen Charakter, der genau weiß, was er zu tun hat! Aber die Leute mit der angeführten Entschuldi­gung sind sehr oft das Gegenteil von einem Charakter. Sie wollen auffallen, man soll von ihnen sprechen, sie wolleninteressant" fein. Dabei empfinden sie kaum, daß sie ihren Mit­menschen ganze Stunden mit ihrer Laune ver­derben. . ,. .

Wenn man weiß, bofj man nicht in eine gewisse Gesellschaft paßt, daß man sich dort nicht wohlfühlen wird, bleibt man eben weg. Sind wir aber nun doch einmal mitten drin, dann wollen wir an das Sprichwort denken:Mit den Wölfen muß man heulen." Wir machen dann oft die Erfahrung, daß es recht gemütlich wird, viel schöner, als wir zuerst annahmen. Wir dürfen nur nicht abseits stehen und von vornherein sagen: »Ich mag nicht I" Bei allem Neuen, Ungewohnten, ist es viel besser, wenn man sagt:Gut, eigentlich liegt mir die Sache ja nicht, aber versuchen wir es!"

Jst's nicht oft auch Schüchternheit, die viele Men­schen zurückhält, sich anzuschließen? Sicherlich. Wenn diese Schüchternheit einmal überwunden ist, dann leben manche Außenseiter plötzlich auf, sie können sich sehr gut unterhalten, sie können sehr schön mit­spielen. Man urteile also nicht so schnell und lasse es an Ermunterungen nicht fehlen.

Schon bei den kleinen Kindern kann man die Außenseiter beobachten. Da stellen sich die Kleinen zum Kreise auf, fingen ein Lied, Hüpfen und tanzen. Etwas entfernt davon stehen einige und schauen zu. Auf unsere Frage:Warum spielen diese denn nicht mit?" erhalten wir die Antwort:Die wollen nicht, sie wollen immer etwas anderes". Sollen wir Eltern bann unfern Kindern sagen:Das ist recht, erhaltet euch nur eure Eigenart, setzt nur euem Kopf durch!"?

Das ist schlimm, wenn die Eltern solche Kinder in ihren Launen das sind es doch meistens be­stärken. (Eigenart und Selbstsicherheit sind etwas Schönes, aber es gibt Lebenslagen, in denen sie nur hindern. Wir müssen unfern Kindern darin ein Vor­bild geben, indem wir ihnen zeigen, wie man sich an­paßt, daß man auch dann einmal fröhlich sein kann, wenn uns das Herz blutet. Das ist ein größeres Zeichen von Selbstzucht, als wenn wir mit der Aus­

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Tageskalender für Sonntag. Stadt­theater:Goethe-Morgenfeier", 1H bis 12} Uhr; abends 18 bis 20? Uhr:Die luftige Witwe". Mandolinen- und Gitarren-DereinNeopolita" und GesangvereinHarmonie > Gemütlichkeit": Konzert, 16.30 Uhr, in der Neuen Aula. Morkusgemeinde: Gemeindefeier und Derkaufstag, Turnhalle am Ds- waldsgarten, Beginn 14 Uhr. S.P.D.: Filmvor­führungVorn Willen zur lat", norm. 10 Uhr, Astoria-Lichtspiele. Bienenzüchterverein: Ver­sammlung, 15 Uhr, bei Kraft (Gießen). Lichtspiel­haus Bahnhofstraße:Eine Nacht in London"; norm. 11.15 Uhr:Die Wunder des Films". Astoria-Lichtspiele:Wolga Wolga".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die morgige Fremdenvor­stellung beginnt um 18 Uhr. Ermäßigte Preise: Die lustige Witwe", Operette von Franz Löhar. Spielleitung: Direktor Baars, Frankfurter Ope- rtten^Dastspkele. Die allbekannte Operette ist ganz neu inszeniert und durch Jazz und Tanzeinlagen vollkommen modernisiert. Der erste Klassiker- Qlbend in dieser Spielzeit bringt unt:r der Spiel­leitung des Intendant:n Dr. P r a s ch Schillers Demetrius" und KleistsGuislard" am Diens­tag, 12. November. Beginn der Vorstellung 19.30 Ahr. Das Gemeinsame beider Fragmente hat die Regie veranlaßt, die Werke an einem Abend zusammen zu geben. An anderen Theatern wird zumGuiskard" gewöhnlichDer zerbrochene Krug" als abendfüllend dazugenommen. Dr. Prasch veranlaßte aber die Idee der metaphysi­schen Gemeinsamkeit beider Werke zu dieser neu­artigen, dramaturg scheu Zu'ammenst:llung zweier verschiedener Klassiker an einem Abend.

Gesellschaft für Erd- und Völ­kerkunde. Am 14. November, 20.15 Uhr, ver­anstaltet die Gesellschaft für Erd- und Völker­kunde in der Neuen Aula der Uniberfität einen Lichtbilder-Vortrag von Geh. Rat Professor Dr. QI. Penck über das Koloradoplateau in den Vereinigten Staaten. (Siehe Anzeige.)

»Dom kommenden Christentum". Der erste Vortr^ der angekündigten Vortrags­reihe wird von Pfarrer August Pauli (Mün­chen) gehalten werden über das Thema: »Das Abendmahl in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft". Der Vortrag findet Montag, 20.15 Ähr, in der Universität, Horsaal 41, statt. (Siehe heutige Anzeige.)

Wählerversammlung der Deut­schen Dolkspartei. Die Gießener Orts- grnppe der Deutschen Dolkspartei hält am kom­menden Dienstagabend im Cafe Leib eine öffent­liche Wählerverisammlung ab. Als Redner ist Bürgermeister Dr. N i e p v t h, M. d. L., Schlitz, gewonnen. Zu den GießenerStadtfragen wird der Dorsihende der Fraktion der DDP. im Gießener Stadthaus, Kausmami W. Horn, Stellung nehmen. (GießeJjeutige Anzeige.)

** Auf gehobene Straßensperrun- ge n, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club (QI. v. D.) Gießen: Die Sperre auf der Pro- vinzialstraßenstrecke Nieder-Wöllstadt Chausseehaus Ilbenstadt ist aufgeho­ben. Auf der Provinzialstraßenstrecke Gonters­kirchen-Ruppertsburg wird die Sperre ab 10. November auf gehoben.

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Oberbürgermeister Dr. sotoie Lanötagspräsident mit einer großen An­nahmen am Trauerzuge ng waren die Bürger- Gemeinden und eine un« inde vertreten. Aus dm arg in das offene Grab chm'.tthmner sprach das ig Trauerlieder und damit endet Unter den KränM nagender Stelle liegend, hspräsidenten von er Kranz der Leichs-

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Anlagenkonzert findet morgen, Sonn­tag, 11 Uhr durch das Musikkorps des 1. Batll, 15. Änf.-Rgts., sowie dcs Bauerschen Gesangvereins (Chormeister G ö r l a ch), bei günstiger Witterung in der Süd-Anlage statt. Leitung: Obermusikmeister L ö b c r. Die Vortragsfolge ist: 1. Armeemarsch II, Nr. 161,Alexandermarsch", A. Leonhardt, 2. Ouvertüre zur Oper:Mignon", A. Thomas; 3. drei Chöre: a) Heimliche Liebe, b) Mädchen mit den blauen Augen, c) Uebermut, G. Wohlgemuih; 4. Große Fantasie aus G. Verdis Oper:Der Trou­badour", beerb. W. Löber; 5. drei Chöre: a) Hab mein Wogen vollgeladen, F. Hannemann: d) Der Jäger aus Kurpfal;, A. v. Othegravcn: c) Schwä­bisches Tanzlied, W. Moldcnhaucr; 6.Deutschlands Ruhm", Marsch, E. Schröder.

* Oberhessischcr Kun st verein. Es sei nochmals auf die derzeitige Ausstellung Im Turm­haus am BrandplatzDüsseldorfer Kunst" hingewiesen, die nur noch bis Sonntag, 17. Novem­ber, geöffnet ist.

Die Museen sind am morgigen Sonntag von 11 bds 13 Uhr geöffnet.

** Kein Zeppelin-Vortrag am Mon­tagabend. Die Gesellschaft für Erd- und Völker- künde gibt im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß der Vortrag von Dr. S e i l k o p f am Montagabend wegen Erkrankung des Vortragenden ausfällt.

Beruf stündliche Dorträge. DaS Arbeitsamt Gießen, Abt. Berufsberatung, ver- anstaltettz am Donnerstag einen sehr gut besuchten Dortragsabend über weibliche Berufe. Die Be­rufsberaterin D. Kolb sprach einleitende Worte über die Berufswahl der Mädchen. Mit dem Schlagwort, die Frau gehöre ins Haus, lasse sich heute die wirtschaftliche Not des weiblichen Geschlechts nicht mehr abtun. Diele Mädchen kämen überhaupt nicht mehr «ur Gründung einer Familie, und die Existenzunsicherheit der Männer zwinge nicht wenige Frauen, eine Berufstätigkeit auszuüben. So werde für viele Mädchen die Be­rufsausbildung eine Lebensnotwendigkeit. Für die Söhne sorge man zwar in dieser Beziehung, aber die Töchter müßten meist beruflich sehr schlecht ausgerüstet den Lebenskampf aufnehmen. Der Beruf solle nicht nur Unterhalt gewähren, sondern auch Lebensinhalt geben. Neigung, Eig­nung und Berufsaussichten müßten deshalb bei der Berufswahl sorgsam geprüft werden. Prü­fungsmeisterin M. Schwertel sprach dann über den Beruf der Putzmacherin und hob besonders die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit der Berufsberatung hervor, die auch Eignungsprü­fungen vornehme. Hantieren mit Nadel und Schere mache noch keine Putzmacherin, dazu ge­höre auch viel Formen- und Farbensinn. Schnei­dermeisterin M. Wehrum gab ein sehr an­schauliches Bild über den Beruf der Schneiderin, wobei die erforderlichen und ausschließenden Eigenschaften, sowie die Berufsaussichten der Schneiderin stark betont wurden. Als letzter Redner führte Obermeister H. G ö h viel Inter­essantes aus über den Beruf der Friseuse. Wesen des Berufs, körperliche, geistige und sittliche An­forderungen, Ausbildungsgang, Arbeitsmarkt und Arbeitslöhne wurden eingehend besprochen. Dor allem wurde auch auf die UeBerfüllung und die möglichen sittlichen Gefahren in diesem Berufe hingewiesen. Alle diese sehr lehrreichen Dor- träge wurden durch Dorführung berufskundlicher Lichtbilder ergänzt. Die nächsten berufskundlichen Dorträge finden kommende Woche statt; ihr Be­such sei allen vor der Berufswahl stehenden Kindern und deren Eltern empfohlen. Man be­achte die heutige Anzeige.

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rebe fornmen:Laßt wichs Ich bin nun einmal so!" Beständig an sich arbeiten und auf sich acht geben! Keine Eiche fällt von einem Streiche! Wir sind nicht allein auf der Welt. Wir müssen auf unsere Näch­sten Rücksicht nehmen, wir müssen uns einfügen.

Um gerecht zu sein, wollen wir auch nicht ver­gessen, die aus vollem Herzen Gutes tun, überall mit der größten Selbstaufopferung nur an ihre Mit­menschen denken und an sich selbst zuletzt. Wenn sie bann auf unsere Mahnung sagen:Ich bin nun mal o! bann werden wir wohl in diesem Fall ent- chuldigcnd lächeln und ihnen dankbar die Hand »rücken. W.

Zur Gießener Gtadtratswahl.

Die Stadtverwaltung veröffentlicht im heu­tigen Anzeigenteil die WahlvorschlagS- listen zur Gießener Stadtratswahl. Es werden den Wählern insgesamt 8 Listen zur Auswahl vorgelegt. Ferner befindet sich im heu­tigen Anzeigenteil eine Bekanntmachung der Stadtverwaltung über die Einteilung der Abstimmungsbezirke und über die Leiter der Abstimmungskommissionen am Wahltage. Untere Leser seien auf die Bekanntmachungen besonders hingewiesen.

Taten für Lohntag, 10. November.

1483: Martin Luther in (Eisleben geboren (ge­storben 1546); 1697: der englische Maler William Hogarth in London geboren (gestorben 1764); 1759: Friedrich von Schiller in Marbach geboren (gestorben 1805); 1810: der erste Reichsgerichts­präsident Eduard von Simson geboren (gestorben 1899).

Daten für Montag, 11. November

1821: der Dichter Fedor Dostojewski in Moskau geboren (gestorben 1881); 1884: der Naturforscher Alfred Brehm in Renthendorf gestorben (geboren 1829).

Gießener Wocherrrnarkthreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 210 bis 220, Matte 30 bis 35, Wirsing 12 bis 15, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 12 bis 15, gelbe Rüben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 25 bis 35, Römischkohl 10 bis 12, Unter-Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 20 bis 25, Rosenkohl 40 bis 45, Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 30 bis 50, Zwiebeln 10 bis 15, Meer­rettich 50 bis 80, Schwarzwurzeln 40 bis 60, Kürbis 5 bis 8, Pilze 25 bis 30, Kartoffeln 4,5 bis 5, Aepfel 10 bis 15, Dirnen 10 bis 15, Dörr­obst 30 bis 35, Nüsse 40 bis 50, Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120, Ganse 100 bis 120 Pf. das Pfund; Käse (10 Stück) 60 bis 140 Pf.; Tauben 70 bis 90, Eier 17 bis 18, Blumenkohl 30 bis 100, Endivien 10 bis 20, Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Lauch 5 bis 15, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 40 Pf. das Stück; Radieschen 15 bis 20 Pf. das Bund; Kartoffeln 3,5 bis 4, Wirsing 10 bis 12, Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 10 bis 12, Aepfel 8 bis 12, Birnen 8 bis 10 Mk. der Ztr.

Vornotizen.

Tageskalender für Samstag: Goethe-Bund: 15. Jahresfest (Festabend), 20 Uhr, Neue Aula. Volkshochschule: Einführungsoorträge zu Heinrich von KleistsRobert Guiskard" und Fr. von SchillersDemetrius", 20 bis 21 Uhr, im Sing- faale der Oberrealschule. Schützengesellschaft 1926: 3. Stiftungsfest mit Fahnenweihe, 20.15 Uhr, auf der Liebigshöhe. D. H. V.: Monatsversammlung, 20.30 Uhr, Kaufmännisches Vereinshaus. (Beflü­gel» und Vogelzuchtoerein (gemeinsam mit dem

OHNE MUNDSTÜCK

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