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Neue Vertretung in Gießen!
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gebeten, beim Auftauchen von__
besonderes Augenmerk auf scheinbar nicht zum Zigeunerstamm gehörende Knaben zu lenken. Etwaige Wahrnehmungen sind umgehend der nächsten Polizeibehörde mitzuteilen.
"DomDundDeutscher Iugendver-
eine. Am 31. August und 1. September wird der Landesverband Hessen und Aassau des Bundes Deutscher Zugenovereine e. B. (D. d. 2.), der jugendbewegte evangelische Jungen- und Mädchengruppen umfaßt, in Gießen sein Iahresfest feiern.
ging. Es wird Zigeunern ein
*• Hauserschmuck am Verfassungstage. 3m heutigen Anzeigenteil erlassen Provinzialdirektor G r a e f und Oberbürgermeister Dr. Keller eine Aufforderung an die Einwohnerschaft der Stadt und des Kreises Gießen, am
Berliner Börse.
Berlin, 9. Aug. (WT2. Funkspruch.) Di« überraschende Diskonterhöhung der General-Re- serve-Bank von Aeuhork von 5 auf 6 Prozent veränderte die Situation im heutigen Frühverkehr vollkommen. 3hre Auswirkungen sind zwar bisher noch nicht voll zu übersehen. Die Tendenz für Effekten ist aber jedenfalls schwächer. Man nennt Farben 223,5 Brief, AEG. 202 Brief, Glanzstoff 410 Brief, Siemens 385 Brief. Alle anderen Momente treten natürlich hinter dieser Meldung zurück. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,93, London gegen Mailand 92,75 London gegen Spanien 33,15, London gegen Kabel 4,8480, London gegen Berlin 20,36, Kabel gegen Berlin 4,20.
Wir haben der Firma M
Georg Reit a
Gießen, Marburger Str. 34 Ä
Telephon: Nummer 2098 die Vertretung für unsere Last- ® Kraftwagen, Omnibusse und A Spezialfahrzeuge übertragen. M
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im Ausschnitt,
lajatge Baten
3m Vorüberfahren.
3m Gleichtakt der ratternden Räder führt mich mein Zug durch die Lande, aber nicht im rasenden Ternpo hastenden Eilzuges geht die Fahrt, son- hmi im gemächlichen Zeitmaß ziehen wir von Station zu Station. Hier ein kleines Städtchen, toct ein winziges Dörflern, und überall einige Minuten Aufenthalt. Fast immer stehen hinter bem Zaun der Bahnhofssperre neugierig Menschen, meist Mädchen und Frauen. 3hre Blicke gehen die Wagenfenster entlang, äls wollten sie den im Zug Sitzenden sagen: Aehmt uns mit, ihr Glücklichen, die ihr aus des Alltags ödem Einerlei entfliehen dürft in die Weite! Da drau- 6cn, so erzählt ihnen ihre Sehnsucht, ist alles feiten cd Erleben: da draußen vielleicht verwirklichen sich die Märchen vom Glück. Unbewußt nag sich in diesen Zaungästen die Sorge um ein Verkümmern der Seele regen. Auf diese
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Waschseide.2 so, 2 25.1.95 „Celta“-Maönet......2.75
Waschseide mit Flor. n,
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Knaben Günther 3 ahncke , geboren am 24. Dezember 1922 in Harburg, und Heinz Voß, geboren am 27. März 1922 in Aeuland, Landkreis Harburg, vermißt. 3ahncke ist 1,20 Meter groß, hat hellblonde Haare (Pony), blaue Augen, kleine Aase, abstehende Ohren, spitzes Kinn, lückenhafte Zährte (die Hinteren Zähne fehlen). Voß ist 1,20 Meter groß, hat rotblonde Haare (Pony), blaue Augen, kleine Aase, abstehende Ohren, Leberfleck an der rechten Kopfseite. Die Eltern, die in großer Sorge um das Schicksal ihrer Kinder leben, sind der Meinung, daß die Knaben von Zigeunern verschleppt wurden. Hm Ostern d. 3. hat sich in Hewensiech zwischen Lauenbrück und Scheeßel, eine größere Zigeunerbande aufgehalten, die einen sechsjährigen blonden Knaben bei sich gehabt hat, welcher» mit anderen Kindern zum Betteln geschickt wurde. Außerdem ist einem Arbeiter auf der Straße zwischen Helzen und Melzingen ein Zigeunerwagen begegnet, hinter dem ein 14jähriger Zigeunerbursche mU einem sechsjährigen hellblonden Knaben
Weise möchten sie ein klein wenig vom Wellenschlag der großen unbekannten Welt verspüren, ein wenig vom Duft des Windes, der über das große Feld des Tagesgeschehens weht. Hnd wenn dann der Pfiff der Lokomotive ertönt, wenn sich langsam und schwerfällig der Zug in Bewegung setzt, dann siebt man fie wohl noch, wie sie sich in stiller Resignation heimwärts wenden: entgegen ihrem kleinen Kreise der Pflicht. Hnd in Gedanken wandere ich mit ihnen in die Ruhe der kleinen Gassen, begleite diese Frauen in die engen Räume ihrer Wohnungen, in denen sie in Küche und Keller emsig wirken und arbeiten. Hn- ablässig und im ewigen Einerlei wächst ihre Tätigkeit im Wechsel von Tag und Nacht. 3mmer bringt der Staub durch die Fugen und wird weggefegt, immer wieder beruht die Herdflamme Tiegel und Töpfe, immer folgt eine Mahlzeit der anderen und die Arbeit der Stunden wird von den Minuten verbraucht.
Hnd doch habt ihr Frauen in den stillen versteckten Häusern vielleicht das bessere Teil erwählt als die, die in der wirbelnden Hast der Großstädte ihre Kräfte zermürben, ihre Aerven vergeuden. 3n dem lauten Treiben des Hastigen seid ihr die unentbehrlich Wirksamen, seid ihr der Segen, der dir Lande begnadet. 3m eng begrenzten Pflichtenkreis erfüllt sich eure Bestimmung, und wenn auch die Sehnsucht oft euer Sinnen den vorbeifahrenden Zügen gleich in die Weite treibt, so dürft ihr doch immer wieder heimkehren in den Frieden eurer kleinen Häuser. Solch ein Heimkehren ist ja uns anderen das heimlich begehrte Ziel, das zu erreichen uns nur selten gegönnt ist.
Unser neuer CRoman.
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Hessische Zamilieniage.
Die bekannte hessische Pfarrsarnllie Knodt (Knott) beging dieser Tage in ihrer alten Stamm« Heimat Salzhausen, Atdda und La i i unter fast vollzähliger Beteiligung ihrer heute weit über Hessen hinaus verbreiteten Famme ihren 50jährigen Familientag. 3m Hotel „Zur Traube" in Aidda trafen sich am Samstag die Familienglieder zum frohen Wiedersehen, und fuhren am Sonntagvormittag in einem Autobus nach der alten Heimatkirche in Hnterlais zum Gottesdienst, der durch Mitwirkung des dortigen Bläserchors (Leiter Herr H i r h) und Gesangvereins (Lehrer Streb- finger) sowie durch Blumenschmuck des Al- tares zu einem Festgottesdienst der ganzen Gemeinde gestaltet war. Die Predigt hiett Pfarrer Hermann Knodt von Bad-Aauheim über Psalm 26,8: „Was unsere Heimatkirche und sein will im Kampf des Lebens''. Das Schlußwort sprach der Ortsgeistliche. Pfarrer Weidner, in dem er der Pfarrfamilie Knodt dankte für ihre vorbildliche Heimatliebe und die verschiedenen Stiftungen zur Ausschmückung der alten Heimatkirche der Väter und versprach, die alten Grabdenkmäler der Familie stets in Ehren zu halten. Aach dem Gottesdienst, der überaus stark besucht war, begrüßte der Kirchenvorstand die Familienglieder, woran sich eine Besichtigung der Kirche mit dem von der Familie Knodt gestifteten Fenster und eine Kranzniederlegung auf dem alten Erbbegräbnis anschloh. Dann eröffnete der Senior der Familie, Pfarrer Emil Knodt von Berlin im alten Stammhaus in Oberlais, das 1808 von dem fürstlichen Ge- richtsschultheißen 3ohann Konrad Knott erbaut war, den Familienrat, gedachte des verstorbenen Seniors Dekan August Knodt und sprach von dem festen Grund, auf dem die Väter gebaut, ihrer wahrhaft deutschen und christlichen Lebensanschauung. Er gedachte besonders auch des Stammvaters der Pfarrfamilie, Pfarrers 3o- hann Adam Knodt, der in diesem Raum geboren, und seine Hochzeit gefeiert habe, und vor 50 3ahren den Knottischen Familientag begründet hat. Aus dem alten Kristallpokal vom ersten Familientag trank er Minne den vollendeten Vätern, den Lebenden und den Kommenden. Aach mancherlei Beratungen und Beschlüssen und einem Festmahl im Gasthaus Werner brachte der Autobus die Familienglieder nach der ältesten Knottenheimat Salzhausen, wo an dem Knottenstein, der dem Gedächtnis des ersten Besitzers der Sode Salzhausen, dem Pfänner Ludewig Knott (1495 bis 1511) im 3ahre 1911 errichtet wurde.
3n der morgigen Ausgabe unseres Blattes bringen wir den Albdruck von Wallaces jüngster Kriminalerzählung „Die toten Augen von London" zu Ende. 3n der gleichen Ausgabe werden wir die Veröffentlichung eines neuen Romanwerkes beginnen, mit dem ein beim großen Lese- publikum vortrefflich eingeführter und geschätzter
kommenden Sonntag. 11. d. M., anläßllch der Der- fassungsfeier, die Häuser festlich au schmücken. Es sei auch an dieser Stelle auf die Aufforderung hingewiesen.
•• H r I a u 6 der Staatsbeamten. Die obersten Reichsbehörden haben untereinander die Vereinbarung getroffen, daß den Reichsbeamten, Angestellten und Arbeitern künftighin ein Sonder urlaub zur Teilnahme an Tagungen von Vereinen und Verbänden nur noch unter Anrechnung auf den allgemein geregelten Erholungsurlaub gewährt werden wird. Das Hebereinkommen erstreckt sich auch auf die Teilnahme von Deamtenvertretern an Tagungen von Beamtenverbänden. Das Hessische Gesamtministerium hat sich dieser Regelung angeschlossen.
" VerkehrsunfaN. Gestern stürzte gegen 17 Hhr in der Reuen Däue eine Dame vom Fahrrad. Sie erlitt einen Bruch des linken Armes und noch einige leichtere Verletzungen. Die Freiwillige Sanitätskolonne leistete die erste Hilfe und brachte die Verletzte in die Chirurgische Klinik.
*♦ Festgenommen. Der Polizeibericht meldet: Wegen ZechbetrugS wurden Kaufmann Emst Gr oh köpf aus Wülfel und der Mechaniker 3ohann R e t s ch aus Riga festgenommen.
•• Allerlei Diebstähle. Der Polizeibericht meldet: Gestohlen wurden aus einem offenen Hofe ein vierräderiges Kastenwägelchen mit grünem Anstrich. Auf dem Stirnbrett waren die Buchstaben L. B. schwarz aufgezeichnet. Ferner aus einem Hose ein Federkarren ohne Anstrich (für Wiederbeschaffung 5 Mk. Belohnung), vor der Stadtpost ein Handleiterwagen, aus einem Hause ein Mülleimer mit dem Zeichen J. M. und der Rümmer 720, außerdem ein Damenfahrrad, Marke „Bismarck". — Sichergestellt wurde ein Herrenfahrrad Marke „Panther".
*' Vermißte Kinder. Der Polizeibericht meldet: Seit bem 24. 3anuar werden die beiden
J. Zörb Wwe.
Telephon 2613.
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Bedienung. 6592D
Klus der provmzlalhaupistadt.
Gießen, den 9. August 1929.
Auf den Sonntag zu.
Fan könnte glauben, daß der Sonntag nur Ütiitn besonderen Eindruck zu machen vermag, leim er wirklich Feiertag, Ruhetag ist. Wenn man sechs Tage in harte Pflichten eingefpannt vor, für sich selbst keine Zeit hatte, sondern fast ybe Minute der Arbeit widmete, wenn Die locuigen freien Stunden der Woche ebenfalls ongefüllt waren, seien es Erfordernisse für den 7cruf ober sonstige Verpflichtungen, dann besitzt - so kann man denken - der Sonntag seinen Tert als Tag der Befreiung von Lasten aller
Aber der Sonntag ist noch weit mehr. Man Ira.iicbt nur einmal daran zu denken, wie ein «onntag verläuft in den Ferienwochen. Man htt Tag für Tag Feiertag, Ruhetag, ist befreit wn allen Bürden und Pflichten hat nichts zu tut, als das eigene liebwerte 3ch zu pflegen, äid nun kommt der Sonntag. Da ist doch etwas oideres vorhanden, das diesen Tag von allen aideren unterscheidet. Man kleidet sich forg- liiner an, man hat besondere Pläne und Erwartungen, richtet sich den Tag ein anders als Bc anderen Tage. 3eder einzelne handelt so, Aid ganz unwillkürlich wird auch der Gleich- oiltige mit fortgerissen, in eine feiertägliche emnmung hinein, die er während der anderen Soge nicht hatte.
Ein eigenartiger Reiz schwebt um den Sonn- Icg. Es mag vieles von seiner früheren Stimmung verlorengegangen fein. Man denkt zurück Ai alte biedere Holzschnitte, die Zeugnis geben tDit der sonntäglichen Stimmung in einer kleinen, hnrSbackcnen Welt, sieht, tote sich die Menschen von einst durch den Sonntag in eine Gehobenhit hineintragen ließen, die uns Heutigen ziemlich verlorengegangen ist. Aber etwas davon ist hoch geblieben, und ein Geringes der Gehobenheit kommt doch über un-, führt uns in eine Stim- mung hinein, die wir vergeblich suchen in den Arbeitstagen der Woche, wie sehr wir uns auch bemühen mögen, eö zu finden. Hnd selbst toenn man einmal gezwungen ist, den Sonntag durch 2rbelt zum Wochentag zu machen: es gelingt nicht völlig, er behält seinen Charakter, seine Eigenart, seinen besonderen StimmungSreiz, mögen wir uns noch so sehr in Pflichten vergraben und Arbeit.
Vielleicht verstehen wir Heutigen nicht mehr richtig, diesen Stimmungswert für uns zu nützen. Sielleübt schleppen wir alle zu sehr an den Alltäglichkeiten, die uns die Wochentage zuführen, vermögen es nicht mehr, daS Beengende und Traue zurückzuschieben und Sonne frei zu uns Aromen zu lassen. Aber ganz können wir die (onntagsstimmung doch nicht fernhalten. Hnd bad ilt gut so, denn wir alle brauchen sie. Wir bedürfen zuweilen der Gehobenheit, der Befreiung, und wenn sie noch so gering ist, wir sollten sie sogar mit Eifer suchen, und je weiter und nachdrücklicher wir uns von den Alltäglichkeiten entfernen für eine kurze Weile, mit desto größerer -rastspannung werden wir wieder dem Alltag gehören und seinen Pflichten. Sie dient dann Lieder den vielen Verpflichtungen, die erfüllt fein vollen, und deren Erfüllung uns um so mehr bient, je besser wir sie erfüllen. S.
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In allen Modefarben
'Wort kommen soll:
„Dämonen der Zeit" von Arthur Brausewetter.
Es handelt sich hier um einen Gegenwartsroman, welcher in den von uns allen eindringlich miterlebten 3ahren der Aachkriegszeit spielt. Die in flüssigem Etil geschriebene und wirksam auf- gebaute Handlung schildert mit großer Anschaulichkeit die mannigfachen Lebens- und Liebes- schicksale eines GroßkaufmannS und ehemaligen Offiziers, dem eine aus allen Fugen geratene Zeit seine für unangreifbar gehaltene bürgerliche Existenz zerbricht und ihn einem erbitterten Kampf ums Dasein preisgibt, einem Ringen auf Leben und Tod mit den dämonischen Mächten seiner irrsinnigen Zeit.
Die lebendige, gegenwartsnahe Schilderung ist von beträchtlicher Spannung getragen, und zeigt allenthalben, in der Fabel wie im Stil, bur ausgeprägten Merkmale schriftstellerischer Eige.rart, die den Autor bekannt und beliebt gemacht h iben. Wir hoffen zuversichtlich, daß auch dieser nc* Roman eine freundliche Aufnahme in unserem Leserkreise finden werde.
Vornotizen.
— Tagestalenber für Freitan. Deutscher Bauschulbund: Monatsversammlung, 20.15 Uhr, im Hotel Köhler. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am Dienstag, 13. August, wird der Spielplan des Stadttheaters durch eine Reuerscheinung auf dem Gebiete des Lustspiels bereichert werden. Es kommt als Erstaufführung „Desir6", Komödie in 3 Akten von Sacha Guitry heraus. Diese Komödie wurde in Wien, in Max Reinhardts Theater in der 3osefstadt, mit großem Erfolg bereits 50mal aufgeführt.
Der Luciussche Familientag fand vor kurzem auf dem Forsthaus bei Echzell in dem über 100jährigen 3nstitut Lucius statt und war von über 50 Familiengliedern aus ganz Deutschland besucht. Er stand unter Leitung des derzeitigen Vorsitzenden des Luciusschen Familienverbandes, Pfarrer Ferdinand Lucius in Breitungen, während der derzeitige Leiter der Knabenerziehungsanstalt, Dr. Eberhard Lucius, der Sohn und Nachfolger des bekannten Präceptors Lucius allen Familiengliedern die Pforten des Forsthauses gastlich geöffnet hatte. Die hessische Pfarrfamilie Lucius, früher Loh, stammt aus Lich in der Wetterau und blüht heute in vielen Linien in Hessen, Thüringen und Bayern und umfaßt alle männlichen und weiblichen Nachkommen des Pfarrers Georg Friedrich Lucius (1787 bis 1863), des Begründers des 3nstituts ßueiud zu 3ugenheim bei Mainz, das 1878 auf das Bingenheimer Forst- Haus bei Echzell verlegt wurde.
Verantwortlich für Lokales: i. V. Dr. Thyriot.
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Marke Prima feurig gefärbt, sowie [wsoA
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zum Auibinden der Bäume empfiehlt
Heinrich Hahn
Babubof st ratze.
Telephon 3403.
Speise-und Saiai- karioffeln
IN prima Qualität, empfiehlt billigst
W. Mel Ww.
Neuen Baue 7, telepb. 612. 45D
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