Ausgabe 
9.2.1929
 
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vergangenen Wochen kein öleberstand, waS haupt­sächlich aus den etwas geringeren Austrieb zu- rückzuführen sein dürste. Der G e s a m t a u s - trieb bestand aus 1433 "Rindern, darunter 280 Ochsen, 76 Dullen, 536 Kühen und 354 Färsen, ferner aus 1557 Kälbern, 462 Schafen und 5471 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche wor"n 77 Rinder mehr, da­gegen 160 Kälber, 8 Schafe und zirla 50 Schweine weniger angetrieben, -gezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Reichsmark Ochsen A I 5356, A II 49-52, Bl 4448, Dullen A 5352, B 4649, Kühe A 41-45, B 3340, C 31-35, D 26-33, Färsen A 53-57, B 48-52, C 43-47, Kälber B 70-74, C 65 -69, D 6^-64, Schafe A I 5055, B 4549, Schweine B 7376, C 74 bis 77, D 74 bis 77. 3m Vergleich mit den Dotierungen der vergangenen Derichtswoche konn­ten Rinder, Ochsen und Färsen 1 bis 2 Mark, Dullen und Kühe blieben nur knapp behauptet, Kälber sogar 4 Mark, Schafe 1 Mark und Schweine bis zu 2 Mark im Preise anziehen. Kälber konnten somit t&een vvrwöchigen Ver­lust wieder einholen.

Wochenbericht

vom Frankfurter produkienmarli.

3n der neuen Woche stand der Frankfurter Produktenmarkt im Zeichen einer größeren Lustlosigkeit. Die Abwärtsbewegung der überseeischen Aotierungen, die hauptsächlich durch die dortigen schlechten Witterung.'verhältni se hervorgerusen wurde, hatte anfang; eine all­gemeine Unsicherheit zur Folge. Das Angebot von 3nlandware nahm tm Zusammenhang hier­mit beträchtlich zu, so daß dfe Forderungen der Provinz entgegenkommender lautet.'N. Doch war das an den Markt kommende Material nur schwer unterzubringen, WaS vor allem auf die starke Zurückhaltung der Händler zurückzuführen war. Die Grundstimmung war jedoch im allge­meinen nicht unfreundlich, da der wieder stärker auftretende Frost die Verladung von Ware er­schwerte und die Defchickung der Märkte stark beeinträchtigte. Auch wieder höhere Ausland­notierungen trugen zu einer gewissen Zuversicht bei, doch blieb die Preisgestaltung auch schon von der anfangs unsicheren Lage sowie von der später allgemeinen Besserung, infolge der doch immer noch bestehenden Geschäftslosigkeit, säst unberührt. Obwohl verschiedene günstige Mo­mente vorlagen, konnte keine lebhaftere Geschäfts­tätigkeit beobachtet werden. Die Händler hielten sich in der ganzen Bericht 5woche stark reserviert und schritten zumeist nur tm Bedarfsfalls zu Deckungen. Das vorüb:rgch:nd großer gewordene Angebot von Brotgetreide hatte bei Weizen eine Senkung bis zu 0,2o Mark zur Folge. Doch schritten die Mühlen und teilweise auch die Ex­porteure, hauptsächlich angeregt durch erhöhte Auslandfordcrungcn, auf dem ermäßigten Riveau zu 3nt:ressenküufen. Da; Rogge ngechöst war stark vernachlässigt, da der erheblich größer ge­wordene Export dieses Artikels von Polen nach Skandinavien verstimmte, doch blieb der Preis aut behauptet, da Mutmaßungen austauchten, daß diese Belieferung infolge der starken Frost­gefahr und der damit verbundenen schlechten Transportmögltchkciten nach den nordischen Län­dern bald unterbunden sei. Sommergerste batte nur ganz geringe Umsätze, und zwar wur­den diese von feilen der Brauereien vorgenom- mcn. Für Hafer machte sich zeitweise etwas regere Rachlrage geltend. Hier konnte eine Stei­gerung des Preises bis zu einer Viertel Mark erzielt werden. 3m großen und ganzen war das Gclchäst doch sehr eng begrenzt. Ein« Aus­nahme machte dagegen der Mehlmarkt. Trotz der Klagen der Mühlen über schlechten Mchl- absatz wurden hier von anderer Seite größere 3nteressenkäufe vorgenommen, so bah hauptsäch­lich für Weizenmehle ein höherer Preis erzielt wurde. Das Geschäft und die größeren Umsätze beschränkten sich jedoch auch nur auf die Haupt­markttage. Roggcnmchl blieb bei kleinerem Um­satz nur gut behauptet. Am Futtermittel- markt wurden nur Bedarfiiabschlüfse vorge­nommen Zum Wochenschluß blieb das Geschäft äußerst gering. Die höheren Auslandnotierurigen bewirkten jedoch eine gewisse Zuversicht, und die Grundstimmung nahm wieder ein etwas freund­licheres Aussehen an. 3m Vergleich mit den Rotierungen der vergangenen Woche blie­ben Roggen, Sommergerste, MaiS für Futter­zwecke. Roggenmehl und Weizen- und Roggen­kleie gut behauptet. Weizen lag eine viertel Mark niedriger, während Weizenmehl, auch nieder- rheinische Qualitäten, je eine Viertel Mark an- zichen konnten. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 23,50 bis 23.75, Roggen 23,50, Sommergerste 24,50 bis 24,25, Hafer, inl. 24 bis 24,25, Mais für Futterzwecke 23.53 bis 23,75, Weizenmehl 33,25 bis 34LS», Niederrhein.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

ffibrten Zistern geben die Höbe der zuletzt beschlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 Vrvzent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent.

Büchertisch.

-7- Friedrich Rittelmeher: Meinei L e b e n s b e ge g n u n g mit Rudolf Stel» n e r. Verlag der Ehcisten^emeinschaft. Stuttgart, 1628. Geb. 5 DL (23). Dor kurzem hat der srühere Berliner protestantische Pfarrer und fetzige Führer der Bewegung für religiöse Er­neuerung diese Schrift herausgegeben. die zu tat wertvollen Bucherscheinunge.i der letzten Z it ge** rechnet werden kann. Gerade von der Persönlich«! feit D. Steiners etwas zu hören, hatte man bis- ber nur wenig Gelegenheit. Rittelmeyer tommf diesem Bedürfnis entgegen: in anschaulicher Weises zieht seine Begegnung mit Steiner am Leser oot»' über. Dieser nimmt daran teil, wie Rittelmeyer, sich der Mühe unterzieht, die Anschauungen Stet- nerS jahrelang ernstlich und gewissenhast zu prüfen. Es gehört zum Bedeutsamsten deS Bu­ches, wie Rittelmeyer di« Einwände, die au< dem heutigen Bewußtsein aufsteigen, und die er selbst erhoben hat, überwindet. Dabei lernt man einen Ausschnitt aus der anthroposophtschea LebenS» und Weltanschauung kennen. Auch da» verblüffend sichere Urteil R. Steiners in den politischen Fragen während der Kriegszeit lommt zur Darstellung.

So will ich sparen ! S 2 S. Das schaftSbuch der HauSsrau. Praktischer Helfer für, die DctriebStechnik deS Haushalts von Frans F. Pfannes. Mit einem Vorwort von Fram Maria 3 ä ck e r. der ersten Vorsitzenden des! Reichsverbandes deutscher HauSfrauenveretne.' Dauerhaft kart. 3.50 Mark. Franckh sche VerlagS- handlung, Stuttgart. (722) Der erste Eindruck ist: Richt am grünen Tisch entstanden! Alle- ist vorgedruckt, nichts vergessen, Schreibarbeit ist so aut wie gar keine vorhanden. Die Hausfrau oraucht nur die Beträge etnzusetzen. Es ist ver­blüffend, wie durchdacht daS Ganze ist und wie auf die Bedürfnisse des Alltag- eingegangf« wird: Voranschlag, gufe Kontenführung im Mo­nat, Abschlußmögiichkcit. und daS alles übersicht­lich und einfach mit einem Blick zu überschaue«. Für jeden Monat sind passende Rezepte und Küchenzeltclvorschläge eingestreut. RirgendS eine Gedächtnisbelastung, dagegen Entlastung auf je­der Seite.

Die 1 Mark-Bücherei von Guido Hackebeils A.-G. wird durch drei Reuerscheinungen, .Lordj Spleen" von Ludwig von Wohl, .Das Spiel unter der MaSke", von Lola Stein und ,Fah' ihn. Pit!" von Drüim- hilde Hofmann, bereichert. Spannend geschrie­ben. werden diese neuen Bände infolge ihres reizvollen Inhalts und durch die packende Dar­stellung zahlreiche Leser finden (24/26).

221,25. Mai 230.50 und Geld. Juli 23150 MT 232 (matter); Braugerste 218 bis 230 (matter), Futtergerste 192 bis 202; Hafer, märkischer, 2CO biS 206, März 223,50 bis 221. Mai 230,50 und Geld (ruhig), Juli 243 und Brief; zollkegünst. Futtermais 238 bis 239 (ruhig); (100 Kilo). Weizenmehl 23 bis 29,53 (mat.er); Roggenmeyl 27 bis 29,25 (matter); Weifernleie 15,25 (be­hauptet); Weirenkleiemelasse 15; Doggenileie 14,75 (behauptet); Diktoriaerbsen 40 bis 46; kleine Erosen 27 bis 33; Futtererbsen 21 bis 23; Peluschken 22 bis 24; Ackerbohnen 21 bis 23; Wicken 26 bis 28; Lupinen (blau) 15,80 bis 16,50.

Wirtschaft- Wochenbericht vom frankfurter Effektenmarkt.

3n dieser Woche erholte sich die Stimmung an der Börse langsam von den ihr durch die Vor­fälle in der 'Sediner Dankwelt zugefügten Schlä­gen. Das Geschäft blieb jedoch weiterhin außer­ordentlich geringfügig, und es bestand nach wie vor starke Zurückhaltung und eine ge­wisse Unsicherheit. Die Befürchtungen, daß daS private Puolikum, durch die Ereignisse der Vorwochen ko-fscheu gemacht, mit größeren Derkaufsorders an den Markt kommen werde, erfüllten sich nicht. Anderseits war .aber auch von neuen Käufen seitens der Bankkundschaft kaum etwa- zu bemerken, und wenn überhaupt Kaufaufträge vorlagen, dürfte es sich um so niedrig limitierte Orders gehandelt haben, daß fie nicht zur Ausführung kommen konnten. Da­gegen wollte man vereinzelt kleine Ausland- lause beobachten. Geschäftshemmend wirkten wie­der die beoocstehenden Reparationsverhandlun- aen; außerdem war man verstimmt über die Schwierigk i en bei den Koal.twnsvechand.ungen im Reich. Größere Unsicherheit wurde ferner her­vorgerufen durch die Erwartung, daß Dr. Schacht in der Generalversammlung derAeichs- bonk «ine längere Rede halten werde. Diese Er­wartung erfüllte sich nicht, doch war man aus der anderen Seite darüber enttäuscht, daß in der im Anschluß an die Generalversammlung abge­haltenen Zen:ralauSschußsitzung der Reichsbank keine Beschlüsse über die verschiedentlich erhoffte abermalige Senkung des Reichsbankdislontes ge­faßt wurden. Richt besonders günstig beurteilt wurde von der Börse die neue deutsch-schweize­risch« Transaktion der I.-G.-Farbenindustrie, die man tm wesentlichen als Mittel zur Befriedigung der großen finanziellen Bedürfnisse der 3.^D. betrachte.«. Ein« gewisse Anregung bot dagegen daS wider Erwarten rasch erzielte Ergebnis der Fusionsverhandlungen zwischen der Mitteldeut­schen Ereditbank und der Commerz- und Privat­bank. Infolge des beabsichtigten Umtausches von Mitteldcutfche Eredi:bank-Aktien gegen Commerz­bank-Aktien im Verhältnis 1:1 vollzog sich ein Ausgleich der Kurse der beiden Aktien. Die Rach- frage nach Commerzbank hielt auch späterhin an, trotzdem eine Erhöhung der Dividende durchaus ungewiß erscheint. Man vierwies jedoch auf den günstigen 'Verkauf des großen Gebäudeblockes in Berlin der Mitteldeutschen Ereditbank an den van den Dergh-Konzern für etwa 10 Mill. Wk. Stark gefragt waren auch Berliner Handels­gesellschaft in Erwartung eines günstigen Jahres- abschluises und auf unbestätig:«. aber hartnäckige Gerüchte einer bevorstehenden Fusion mit einer anderen Bank. 3m übrigen waren bei der all­gemeinen Geschäftsstille die Kurs Veränderungen gegen die Vorwoche gering und gingen nur in besonderen Fällen über 5 Prozent hin us. Elektro­werte lagen überwiegend envaS fester. Auch Schiffahrtswerte waren gut gehalten. Etwas leb­hafteres Geschäft konnte sich, angeregt durch die anhaftende Kupfergausfe, in Kup erwerten (Mans- felder und Otavi) bei steigenden Kursen ent­wickeln. Kaliak.ien waren baacten mehrere Pro­zent abgeschwächt, da die Kaliabsatzzissern für Canuar. die einen nicht unerheblichen Rückgang gegen die gleiche Zeit des Vorjahres aufweisen, verstimmten. Am Geldmarkt ging der Ultimo, wie man es erwartet hatte, ohne Schwierigkeiten vor­über, und es greift immer mehr die ileberseugung Platz, daß die leichte Situation des Geldmarktes nicht nur saisonbedingt, sondern jn der Haupt­sache auf den Rückgang der Konjunktur zurück­zuführen und somit von längerer Dauer sei. Jedenfalls war die Beanspruchung der Reichs- banf nach dem llltimoausweis nur minimal. Zum Wochenschluß wurde die Haltung erneut all­gemein schwächer, als bekannt wurde, dah die Dank von England ihren Diskontsatz um 1 Proz. auf 5.5 Proz. erhöhte. 3nfolge dieser Maßnahme erscheint eine toeilere Ermäßigung deS Reichs- bankdiskontes in weite Fernen gerückt.

Wochenbericht

vom Jranksurter Schlachtviehmarkt.

Das Geschäft am Frankfurter Schlachiviehmarki konnte sich in dieser Woche etwas lebhafter ge­stalten. namentlich am Rebenmarkte für Schafe und Schweine, während Kälber und Rinder ver­nachlässigt blleben. Auch verblieb gegenüber den

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Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 10. Februar, 19.30) bis gegen 22.30 Alfjr: Samson und Dalila. Mon-s tag, 11. Februar, 19.30 bis gegen 22.33 Uffe: Cosi fan tutte. Dienstag, 12. Februar, 19 30 bil nach 23 Uhr: Die Fledermaus. Mittwoch, 13. Fe­bruar, 19.30 b.s nach 22 Uhr: Amelia oder Ei» Maskenball. Donnerstag, 14. Februar. 19.33 6i| gegen 22 Uhr: Die Sache Makropulvs. Sams­tag, 16. Februar. 20 bis 22.33 Uhr: La Tra- viata (Violetta). Sonntag, 17. Februar, 19.33 bis gegen 22 Uhr: Die Sach« Makropulvs. Won-I tag, 18. Februar. 19.30 bis gegen 22-30 Uhr:! Samson und Dalila.

Schauspielhaus. Sonntag, 10. Februar, 20 bis 22.33 älhr: Der brave Soldat Schwejk. Montag, 11. Februar, 20 bis nach 2g Uhr: Ehen werden tm Himmel geschlossen. Dienstag, 12. Februar, 20 bis nach 22 Ahr: Schluck und 3au. Mittwoch, 13. Februar, 20 biS 22.30 llhr: Die Petroleuminseln. Donnerstag. 14. Februar. 20 bis 22.30 Uhr: Karl und Anna. Freitag. 15. Februar, 20 biS nach 22 Uffe: Stein unter Steinen. Samstag, 16. Februar. 19.33 bis nach 21.30 Ulfe: Schluck und 3au. 22.33 bis gegen 24 Uhr: Eabarei der Frankfurter RachtkomikeL Sonntag, 17. Februar, 14.30 bis gegen 17.15 Uhr: Minna von Darnhelm. 20 bis nach 22 Uhr: Die Pelroleuminseln. Montag, 18. Februar, 20 bis nach 22 Uhr: Stein unter Steinen.

Dassauische Landesbank. Wies­baden und Frankfurt a. M. Die Rassau- ische Landesbank etjiehe an Zinsen und Pro­visionen eine Einnahme von 1 315 451 (941 783) Mark. Anderseits stiegen BerwallungSkoften auf 840 949 (451 783) Mk., so dah ein Reingewinn von 504 502 (490 000) Mk. verbleibt, der zur Er­höhung der Rücklagen auf 1,5 (!) Mill. Mk. verwendet wird. Die mit der Bank vereinigte Rasfauische Sparkasse erziel.e einen Bruttogewinn von 3,592 (2,730) Mill. Mk. Rach Abzug von 3.364 (2,560) Will. Mk. Verwaltungskosten ver- bleiot ein Reingewinn von 223 232 (170 000) Mk. Die Spareinl 3en ftie;en auf 83,39 (55,24) Mill. Mar?, KoUow.ren -Kreditoren auf 12J.iL (105,68) Mill. Mk. Bei beiden 3nftitu.cn erhöhte sich die Bilanzsumme auf 332,4 (249,6) Mül. Mk., der Gesamtumsatz auf 10,3 (10,1) Milliarden Mk. Rach Abführung von 0.35 (0,25) Mill. Wk. an den Dezirksveroand verb'eibt ein Reingewinn von 0,73 (0,66) Mill. Mk., drr den Rücklagen überwiesen wird, die dadurch eine Erhöhung auf 3,23 (2,51) Mill. Wk. ersah.en.

Deutsche Gold- und Silber- Scheideanstalt vor m. Roehler, Frank­furt a. M. Rach dem Prospekt anläßlich der Zulassung der neuen 6,60 ~V.IL ML Stamm­aktien zur Frankfurter Börse sind von 320 956 Quadratmeter Grundbesitz jetzt 82 407 Quadrat­meter bebaut. Bon den neuen Aktien wurden 5.60 Mill. Mk. im Verhältnis 5 : 1 zu 150 Pro- zent den alten Aktionären angeboten. Die rest­lichen 1,50 Mill. Mk. und evtl, nicht bezogene Stammaktien werden zur Verfügung der Ver­waltung gehalten. Ein bei der Verwertung er­zielter Mehrerlös fließt abzüglich 2 Prozent Pro­vision für daS Dankenkonsorlium (Darmstädter und Raitonalbank, Gebe. Deihmann und Metall- gesellschaft QL-®.) der Gesellschaft $u. Die £00 000 ML Vorzugsaktien befinden sich zu je einem Drittel im Besitz der Metallgesellschaft QI.-©., 3.-G.-Farbenindustrie 0L-G. und der Henkel & Eie. G. m. b. H. in Düsseldorf. Das Amerika-Guthaben beträgt nach Mitteilung deS Treuhänders rund 2 Mill. Dollar. Die Höhe der abgehenden Steuern und der Zeitpunkt der Olus- zablung stehen noch ni-5t fest. Das Unternehmen befchästigt 681 Angestellte und 1678 Arbeiter. Die ersten zwei Monate üeS laufenden Geschäfts­jahres feien befriedigend gewesen.

6 Kreditgewährung der Stadt Hei­delberg an Fuchs Waggon. Der ge­mischte, beschließende Ausschuß des Dürgeraus- schusseS der Stadt Heidelberg hat beschlossen, der Waggonfabrik Fuchs A -G. zur Sicherung der vorläufigen Fortführung bc3 Betriebes einen Kredit von 2C0 000 Wk. zur Verfügung zu stellen.

FrankmrOor

Frankfurt, 8. Fobr. An der Olbendbörse war die Stimmung, angeregt durch festere Reu- Yorker Anfangskurse, etwas freundlicher. Die llmsohtätigkeit hielt sich jedoch in den allerengsten Grenzen, so daß die Zahl der zur amtlichen Ro- tierung gelangenden Papiere anfangs wieder sehr gering war. Gegen den Berliner Schluß waren meist Besserungen um Bruchteile eines Pro­zentes zu verzeichnen. Siemens konnten P/< Pro­zent, Daimler 1 Prozent an;iehen> Am variablen Markt lagen QLS.il. geringfügig fester. Dycker- Hoff dagegen leicht gedrückt. Renten still. 3.-G.» Farben 252.50, Siemens 378.50, Daimler 60, Rheinstahl 129.50, Danatbank 27525, Reichs- bank 306.

Verliner Produktenbörse.

Berlin, 8. Fcbr. Da flch die EiSschwierig- keiten in immer stärkerem Maße fühlbar machen, ist das Cinlade- und Ausladungsgeschäst am Produktenmarkt fast gänzlich zum Erliegen ge­kommen. Der Kreis der Käufer wird infolge­dessen immer enger und eigentlich kommen für die Aufnahme des keineswegs reichlichen OIn- gebotes von Brot eweide nur die Berliner und zum Teil die ziemlich schwach veriorgtrn Inland- mühlen in Frage. Da das Ausland schwächer Terminmärkte gemeldet hat, und daraufhin auch die Etfofferten eine weitere Ermäßigung erfahren haben, lagen Ccöote für Weizen und Roggen etwa 1 bis 1,50 Mark unter gestrigem Riveau. Auch der Lieferungsmarkt wies entsprechende Preisabschläge auf. Dir Offerten für Weizwi- und Loggenmehle lauten zwar unverändert, die Mühlen zeigen sich aber zu Entgegenkommen bereit, ohr.e jedoch eine Belebung des Geschäftes erzielen zu können. Hafer hat ruhiges Geschäft bei ziemlich geha'.tenen Preisen. Der Cerstenmarkt stagniert fast gänzlich. ES wurden notiert (10C0 Kilo): Weizen, märkischer, 213 biS 215, März 229,50 bis 230, Mai 238, Juli 247 bis 24725 (ruhig); Roggen, märkischer, 204 biS 205, März

hau« st rase von drei Jahren, und der zwingenden gesetzlichen Vorschrift entsprechend eine Geldstrafe von 200 Mark, die bürd) die Unter- suchungehaft für beglichen erklärt wurde. Ferner wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt.

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