Ge-
irl sich schnell in die Neuerung finden und ihre erteile erkennen. Denn der Verkehr wird sich i a-ller abwickeln, weil jeder ankommende Reisende
zu beseitigen.
=Gründer
Domkapitular Prälat Semmerer t-
!ig. Ende Mainzer
Radeberg i.Sa. geboren; — 1871: die Dichterin Enrica von Handel Mazzetti in Wien geboren
Oberheffen.
Landkreis Gießen.
Lollar. 8. Jan. Eine öffentliche
k l u b ließ dem —---------- ~ .
hier in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen im I o g d f ch u tz ein D i p l o m mit Ehrengabe
Fraglichkeiten ist.
Hub nun sollen die von Großen-Linden als Mißstände" vorgebrachten Zustände ins Licht gestellt ii> geprüft werden:
Durch das Aufstellen eines Automaten werden ute Schwierigkeiten entstehen, wenn auch die iubbcDotterung heute „gewohnheitsmäßig die Karam Schalter holt". Die resolute Landbevölkerung
gebrochen und hier Werkzeug (Stemmeisen. Zana» usw.) gestohlen, das anscheinend bei der Tat ut Dannenrod Verwendung gefunden hat. Hinsichtlich des oder der Täter bestehen gewiss« Bev- mutungen, doch fehlen bis jetzt noch sichere An* Hallspunkte. Di« Nachforschungen lind eifrig tat
lomtapitel berufen.
Daten für Donnerstag. 10. Januar.
1797: die Dichterin A. von Droste-Hülshosf auf tulshoff bei Münster i. W. geboren; — 1858: der jarikoturenzeichner und Satiriker Heinrich Simmel in
schähung erfreut.
+ Groß-Eichen, 7. Ian. Zum erstem Male im neuen Jahre trat gestern die Kirchengemeindevertretung zusammen. Der vom Kirchenvorstand aufgestellte und angenommene Voranschlag für 1929 wurde durchgesprochen und in allen Teilen auch von der Kirchen- gemeindevertretung angenommen. Der erste -teil des Voranschlags schließt ab mit 2052,99 Mark in Einnahme und Ausgabe; der -werte Terl mit 1828,32 Mark In Einnahme und Ausgabe. Da die Kirchspielgemeinden durch den Pfarrhausneubau finanziell sehr stark in Anspruch genommen sind, wurde bei der Aufstellung des Voranschlags äußerste Sparsamkeit angewandt. Der Fehlbetrag in Höhe von 1805,79 Mark (im Vorjahre 1826,38 Mark) wird von den beiden Kirchspielgemeinden aufgebracht (Groß-Eichen 4/s und Klein-Eichen V» des Betrags). Das Kirchen- und Pfarrvermögen ist infolge der Inflation sehr gering. Die bis jetzt aufgewerteten Kirchen- kapitalien betragen 45,62 Mark, die auf gewerteten Pfarrbesoldungskapit allen nebst Neueinlagen 346,15 Mark. Viel mehr ist auch durch weitere Aufwertung nicht zu erwarten. Die Kirchenrechnung für das Rechnungsjahr 1927 schloß im ersten Teile ab mit 1974,57 Mark in Einnahme und 1841,30 Mark in Ausgabe, so daß ein Rest von 133,27 Mark verbleibt. Der zweite Teil schloß ab mit 1774,14 Mark in Einnahme und Ausgabe. Kapitalschulden bestehen nicht. Den zweiten Punkt der Tagesordnung bildete der Bericht des Kirchenvorstandes an die Kirchengemeindevertretung über den kirchlichen und sittlichen Zustand der Kirchengemeinde im Jahre 1928, der vom Vorsitzenden vorgetragen wurde.
Kreis Alsfeld.
-er. Homberg a. d.Ohm, 8.2km. In der Nacht zum 5. Januar wurde in dem Nachbarorte Dannenrod ein dreister Einbruch in das Amtszimmer des Bürgermeisters verübt. Der oder di« Einbrecher drangen nach Oeffnung eines Kellerfensters in daS HauS ein, suchten hier das Amtszimmer des Bürgermeisters auf, wo die Schränke geöffnet und zwei Diensb- siegel, 10 volle In validen karten, etwas Kleingeld und ein getragener Lodenmantel enttoenoet wurden. Den Rückweg traten der oder die Einbrecher durch eine von innen geöffnete Kellertür an. In der gleichen Nacht wurde auch in der Arbeiterkolonie Neu-Ulrichstein ein*
DSN. Mainz, 7.Jan. Domkapitular Prälat semmerer ist gestern abend nach 14tägigem irantenlager im 76. Lebensjahr gestorben. Dom- 'ipitular Kemmerer war 1853 in Seligenstadt ge- tonn, wurde 1887 in Speyer zum Priester geweiht mb war dann als Kaplan in Heppenheim, als Re- himslehrer in Worms sowie als Pfarrer in Hirschhorn, Gau-Bickelheim und Dieburg tätir zc-*- PLI wurde er als Pfarrer und Dekan ins f
»efttrn gehört. Ortsfremden ist es darum nicht zu tciibeln, wenn sie meinen, hier Großen-Linden vor 14) zu haben. Dorf Leihgestern und Bahnhof wirken $ Einheit. Früher lag der Bahnhof sogar auf der fiihgefterncr Seite des Bahnkörpers, dicht an der »rkehrsreichen Straße. „Wie" und „Warum" es |mi, daß er jetzt versteckt und abseits vom Verkehr ßqt so daß man von der Straße aus nur seine tbortanlagen bewundern kann, darüber soll heute ch- geschrieben werden, obgleich es ein lehrreiches jpitel nachbargemeindlicher Verkehrs- und Steuer- iitlif und zugleich die Ursache aller jetzigen Un
zugehen.
p Lich, 8. Jan. Der Marktplan der Stadt Lich für das laufende Jahr sieht di« Abhaltung folgender Märkte vor: Fastnachtsmarkt am 11. Februar als Schaf-, Schweine- und Krämermarkt; Ostermarkt am 2. April als Schweine- und Krämermarkt. Pfingstmarkt am 21. Mai als Ziegen-, Lämmer-. Schweine- und Krämermarkt, Ziegenschau mit Prämierung; Sommermarkt am 15. Juli als Prämienmarkt für Rindvieh, Bullen- und Schafbockauktion, Schweine- und Krämermarkt; Kirhwe hmarkt am 30. September als Schweine- und Krämermarkt; Weihnachtsmarkt am 16. Dezember als Schweine- und Krämermarkt. — Nach einem Beschluß der städtischen Marktkornmisßon soll mit dem Sommermarkt eine Lotterie und mit einem späteren Markt eine gewerbliche Au s - st e 11 u n g verbunden werden. — Die hiesigen gewerblichen Betriebe, wie Brauereien und Metzgereien, haben dieser Tage wieder in verstärktem Maße mit dem Eismachen begonnen. Für die Arbeiter und kleineren Landwirte bedeutet diese Tätigkeit eine willkommene Einnahmequelle.
Kreis Friedberg.
± Friedberg, 8. Ian. Der kommunistische Stadtverordnete Beutel hat sein Mandat niedergelegt. — Pros. Keller von der hiesigen Aufbauschule, durch seine Tätigkeit aus dem Gebiete der Volksbildungsbestrebungen in ganz Hessen bekannt, ist zum Dberftubienrat ernannt worden.
Sonderfürsorge kiberussüblicherArbeltslosigkeit vom Arbeitsamt Gießen wird uns getrieben: ,
Auf Grund des am 2. Dezember 1928 in Kraft xtietenen Gesetzes über eine Sonder für- svige bei berufsüblicher Arbeits- ldfigkeit scheiden all« vom Gesetz erfaßten, an 2. Dezem. er 1928 in Unterstützung ge- sa denen oder von da ab in Unterstützung ge- b-nmenen Arbeitnehmer aus, nachdem sie sechs Dvchen lang während der Dauer der berufsüö- kch-en Arbeitslosigkeit versichern ngs- «Äßige Arbeitslosenunterstützung k-pgen haben, sofern der Anspruch auf diese lliuerftütjung nicht gemäß § 99 des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenrersiche- rimg schon früher erschöpft ist.
Die von dem Gesetz betroffenen Arbeitnehmer kirnen jedoch nach Ablauf der 6 Wochen den Öimrag auf S on de rs ü r s o r g e stellen. Zu «efem Zwecke ist ein vom Arbeitsamt über die tzüirgermeistcrei erhältliches Formular auszu-
| ©taufenberg, 8.Ian. Der Zweigver- ein „Lumdata 1" des B. H. C. hielt am Samstag hier auf der Burg bei seinem Mitglied Gastwirt B i e r a u seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende E b e r l e gab zunächst einen Bericht über das abgelaufene Vereinszahr. Der Verein, der im 6. Jahre seines Bestehens stand, zählte zu Beginn des Jahres 32 Mitglieder, am Ende 37. Allmonatlich fand ci. e Wanderung und eine Monatsversammlung statt. Während letztere durchgängig gut besucht waren, ließ die Beteiligung an ersteren vielfach zu wünschen übrig. Die Wanderungen führten zunächst in die engere Umgebung. Jrn September wurde der Zweigverein Hanau besucht als Erwiderung seines vorjährigen Besuchs beim hiesigen Zweigverein. Ferner war dieser bei der Haupttagung des Gesamtverems in Nidda, sowie bei der Jugendtagung in Büdingen vertreten. An eigenen Veranstaltungen sind zu erwähnen das Stiftungsfest und der Nikolausabend, die beide einen sehr guten Verlauf nahmen. Nach der Rechnungsablage und Festlegung des Arbeitsplans für das kommende Jahr schritt man zur Vorstandswahl. Da der seitherige Vorsitzende wegen Arbeitsüberhäufung die Annahme jedes Vereinsamtes ablehnte, wurde zum 1. Vorsitzenden D.-H.-C.-Bruder Pauly (Mainzlar) gewählt. Weiter wurden gewahll Erb Daubringen, 2. Vorsitzender; Schäfer, Collar, Schriftführerin; Leid, Mainzlar, Rechnerin; Müller, Mainzlar, Wanderwart; G r ö l z, Mainzlar, und B r a u n , Daubringen, Beisitzer.
" " ' q, 8. Jan. Der HessischeIagd- Gendarmeriemeister F o r n o f f von
m
mein der atssitzung sand gestern abend statt. Eine ausgedehnte Ausiprache entspann sich über den Verlaus eines Weges an die Bu - derusschcn Eisenwerce. Ein Grundbesitzer, der bis jetzt mit der Werksleitung über den Verkauf seines Daumstückes nicht zum Abschluß gekommen ist, hak gegen die Abtretung Einspruch erhoben mit dem Hinweis, daß der von der Firma anzulegende Ersatzweg an der Längsseite seines Daumstückes vorbeiführen soll und seine Bäume dadurch der Gefahr des Beraubens stark ausgesetzt würden, so daß für ihn ein Schaden bei der in Aussicht genommenen Regelung entstünde. Die Anlegung des Ersahweges wird jedoch hinfällig, wenn der Verkauf dieses Grundstückes zustande Kirne. Da beider eits grundsätzliche Bereitwilligkeit zum An- bzw. Verkauf besteht (es liegt eine gegenseitige Ansicht in der Bewertung der Bäume vor), beschloß der Gemeinderat, di« Mitglieder Keller und Hofmann mit der Vermittlung zu einer Einigung zu beauftragen. — Der Gemeinderat hat sich in einer früheren Sitzung zur pachtweisen Abgabe eines etwa 2500 Quadratmeter großen Gelände st ückes am Lollarer Kopf zum Zweck der Ausbeutung nach Dafaltsteinen bereit erklärt. Ein von dem Bürgermeister ausgestellter Pachtvertragtentwurf fand heute mit geringen Aenderungen Annahme. Danach verpachtet die Gemeinde Lollar an den Bauunternehmer Jost Lern wer (Lollar), oder dessen Rechtsnachfolger, einen etwa 10 bis 12 Meter breiten Geländestreifen, höchstens jedoch 2500 Quadratmeter, zum Preise von 4 Mk. für den Quadratmeter, zahlbar nach Genehmigung des Vertrages durch die Aufsichtsbehörde, jedoch vor Beginn der Ausbeutung. Der Pächter hat auf seine Kosten einen Lageplan von dem Der- messungsamt Gießen anfertigen, das Gelände vermessen und aussteinen zu lassen. Die Pachtzeit beträgt 20 Jahre, endigend am 31. Dezember 1948, zu welchem Zeitpunkt das Gelände _ in schuttfreiem Zustande an die Gemeinde zurückzugeben ist. Die Neuanlage oder die Verlegung vorhandener Wege hat der Pächter gleichfalls entsprechend den Anordnungen der Forstbehörde durchzuführen. — Für die Holzhauerei im G e m e i n d e w a l d hat sich auf erstmalige Aufforderung niemand gemeldet. Nachträglich haben sich drei Einwohner gemeldet, die bei Zahlung eines 50prozentigen Zuschlages zu den Tarifsätzen unter Hinzuziehung von Holzhauern aus Staufenberg die Arbeit übernehmen wollen. Der Gemeinderat beauftragte den Bürgerme.ster, im Einvernehmen mit der Forstbehörde die baldige und bestmöglichste Vergebung der Holzhauerei
I zu veranlassen. — 3m Dau gebiet „QI u f ö e m Stein" hat sich entgegen arten Erwartungen sehr viel Grundwasser eingestellt; die Keller sind mit Wasser ungefüllt. Der Gemeinderat erkannte die Dringlichkeit einer Maßnahme zur Entwässerung des Baugebietes an. Der Bürgermeister wurde mit der umgehenden Einziehung und Vorlage eines Planes zur Anlegung einer Kanalisierung beauftragt. Der Gemeinderat wünschte dabei die gleichzeitige Ausdehnung au den Strahenzug der oberen Hauptstraße bis zur Bahnüberführung der Strecke Lollar—Grünberg, um die dort bestehenden Mißstände, die in dem Vorhandensein der offenen Straßengräben liegen.
i] sofort selbst bedienen kann und nicht auf den ost ^rwärts beschäftigten Beamten zu warten echt. So wird es kommen, daß am Schalter nicht hr lange Schlangen anstehen. Das wird besonders ni Arbeiter, der Zeitkarten lösen will, zugute fom= en, denn er wird schneller abgefertigt.
Euch Verkehrsgäste, die über Gießen hinaus- hien, werden durch Einrichtung eines Automaten iw- Nachtelle haben. Sie löfen eine Karte bis iehen und im Zuge auf die bequemste Art, im itz-n, eine Nachlösekarte nach ihrem Bestim- pu«gsort.
Neiden noch die Reisenden 2. Klasse. (Interessen- | m wird empfohlen, sich die betreffende Zahl der älenden von maßgebender Stelle Mitteilen zu :ifen. Er wird staunen!) Auch von ihnen werden litte großen Opfer verlangt, denn die Umwege sind I , Wirklichkeit im äußersten Falle halb so groß, wie n Schriftsätze angegeben. Uebcrhaupt die Zahlen, i lind des Schreibers schwache Seite. Sie vergrö- ?ry sich, wenn von Großen-Linden die Rede t, und schrumpfen ein, wenn es sich um Leih- S ß! e r n dreht. Er läßt kaltblütig den sechsten Teil r Leihgcsterner vom Erdboden verschwinden, denn ihgestern hat nicht 1600, sondern 1805 Einwohner; fr? Bataillone Großen-Lindens aber füllt er groß- lütig auf aus den unerschöpflichen Reserven des tiiilerlanbes. Ist es denn in Großen-Linden ganz libefannt, daß im „Hinterland" Leihgestern große tziöustriegemeinden liegen, deren Personenverkehr fr:|onbers in ber Richtung Butzbach—Frankfurt über .Ihgestern geht? Hatte benn der Verfasser noch nie» lal 5 Gelegenheit, ben Verkehr bei „befonberen Erlassen", wenn Feste in Leihgestern, Watzenborn lib Steinberg gefeiert würben, auf ber Leihgester- itr Seite bes Bahnhofs zu beobachten? Wahrlich, ik 6000 Bewohner bes Hinterlandes von Großen- Luden können keinen Eindruck machen, besonders kit ber Verkehr burch Einrichtung ber Postauto- liiien auf direktem Wege nach Gteßen geleitet ist.
Unb nun noch die Frage, ob die geplante Aende- limg die Betriebssicherheit erhöht? Diese tztuoe ist unbedingt zu bejahen. Zwar überschreiten L- Reisenden auch jetzt noch den Bahnkörper, aber ncht mehr an einer ungeschützten Stelle, sondern da, io Schranken sich schützend vor den Unvorsichtigen inten. Es ist also in Zukunft nicht mehr das Ent- Uen verursachende Bild zu sehen, daß Reisende i'H kurz vor dem heranbrausenden Zug die Gleise i rjdgreiten.
Daß die vorgesehene Neuordnung keine ideale Colima des Problems bedeutet, ist eine Tatsache^ Eine si'che Cöfung wäre nur denkbar, wenn mit Rücksicht (luf die Entwicklungsmöglichkeit des Bahnhofs, der km inende Bahnhof auf die östliche Seite des Bahn- brpers gelegt und dabei eine Unterführung ge- |d)]-ffen würde. Doch das ist Zukunftarbeit. Heute 11 gesagt sein, daß die geplanten Neuerungen die schlimmsten Schäden ausmerzen unb für die Zu» liaft Erleichterungen und Fortschritte bringen. Wir fib<n das Vertrauen, daß die Reichsbahnbirektion fiankfurt die nach reiflicher Prüfung für gut be- fintenen Aenderungen durchführen wirb.
wenden.
Z Oppershofen, 8. Ian. Die F e l d b e r einig u n g sieht hier eine Neugestaltung der Waldgrenze vor. Diese verlief seither im Zickzack und wirb nun gradlinig. Mehrere vorspringende Waldstücke müssen dadurch verschwinden. Die Abholzung zweier dem Fürsten von Cich gehörigen Nadelholzwaldchen ist bereits erfolgt, andere Stucke fallen noch Im Caufe dieses Winters und in den nächsten Jahren der Art zum Opfer. An anderen Stellen muß im Interesse der Grenzgestaltung seitheriges Ackerland aufgeforstet werden.
Kreis Büdingen.
Nidda. 8.3an. Seit «twa 14 Tagen tritt hier und in der Umgebung die unter der Be^ zeichnung Mumps bekannte Entzündung der Ohrspeicheldrüse epidemisch aus. Schulpflichtige und kleinere Kinder liegen besonders stark darnieder. Da die im allgemeinen ungefährliche Krankheit durch Ansteckung übertragen wird, fürchtet man ein Wei eres Umsichgreifen. Andere Kinderkrankheiten, vereinzelte Fälle von Keuchhusten außer acht gelassen, liegen nicht vor.
Kreis Schotten.
□ Laubach. 8. 3an. Der Laubacher Eisverein bft nach dem 1883 gegründeten Gießener Eisverein der älteste in ber Provinz Oberhessen. 3m 3ahre 1921 konnte er sein 25. Stiftungsfest feiern. Er hat unbestritten eine der schönsten Dahnen. Sie liegt, gegen Norden und Osten durch bedeutende Höhen geschützt, anmutig in einem frischen Wiesentale am Fuße des 324 Meter hohen Ramsberges und in einer landschaftlich sehr ansprechenden Umgebung. 3n wenigen Minuten ist sie vom Städtchen zu erreichen. So spät wie in diesem 3ahre ist sie noch nicht in den drei 3ahrzehnien ihres Bestehens eröffnet | worden. Erst am verflossenen Mittwoch konnte sie ; betreten werden. Sie bietet wieder eine prächtige Fläche dar. Am Sonntagnachmittag wurde ein hübsches Eisfest mit Musik gefeiert. Munter tummelte sich jung und alt auf ber spiegelglatten Bahn. — Unlängst wurde berichtet, daß hier verschiedene seltene Vögel beobachtet worden seien. Turmfalken, Fischreiher, Elstern. Vor einigen Tagen wurden nun hier wieder an der oberen Wetter zwei Eisvögel bemerkt. Dieser Vogel mit seinem metaMänzen- ben Gefieder, das an ben Scheitel-. Schulter- unb Flügeldecksedern, sowie dem wchwanz eine dunkelblau grüne, am Bauch eine rostbraune Färbung mit weißer Kehle zeigt, ist ganz eigenartig. Er ist unverkennbar und zählt zu den schönsten Vögeln. Er mißt nur 16 bis 17 Zentimeter an Länge, gehört zur Ordnung ber Kuckucksvögel und ist sehr scheu. Ec lebt an Teichen unb Flüssen. Seine Hauptnahrung bilden Fische unb Reptilien. Er lauert auf seine Deute von Bäumen aus. von denen er blitzschnell herunterstoßt. Vor drei Jahrzehnten wurde Schreiber dieser Zeilen von einem Kenner auf eine kleine Röhre an ber Uferwand ber oberen Wetter (in der sog. „Steinbach") aufmerksam gemacht, worin ein Eisvogelpärchen nistete. Es gelang, ben schönen Vogel vorsichtig zu beobachten. Seit einigen Fahren ist es jedoch, unseres Wissens, nicht mehr möglich gewesen, hier nistende Vögel biefer Art festzustellen. An ber Lumda und Wieseck hat man auch schon einzelne Eisvögel nicht allzu selten sestgestellt.
Y Gedern, 8. 3an. Wie stark ber biefige T u r n v e r e i n mit der Bevölkerung verwachsen ist.
Muster zu gründen und alle Kurinteressen- $ Hartmannshain, 8.Ian. Unser Vogels- t e n durch Z w a n g s d e i t r ä g e zur Mitarbeit an roirb immer mehr einem Winter-
der Verkehrswerbung heranzuziehen. Die Aussprache sportplatz ähnlicher. Die hiesigen Gaststätten zeigte alle Einmütigkeit in der Meinung, daß neben faf,en sich auch am Sonntag genötigt, eine Anzahl der amtlichen staatlichen Propagandatätigkeit, die Privatquartiere zur Unterbringung der Schnee- die Bad- und Kurverwaltung zum Nutzen des fchuhläufer mit heranzuziehen. Die Einlegung bc- Bades ausübt, auch noch eine private Werbe- jonderer Züge machte es möglich, daß die Freunde stelle vorhanden sein müsse, die ihr Hauptaugen- ^es weißen Sports in schneller Fahrt auch aus ben merk auf bie Hebung bes Passantenverkehrs und auf entfernteren Städten zu uns herauf gelangen kön- sonstige Verkehrswerbung (Kongresse usw.) zu rich- nen Auch für die Heimfahrt sink) günstige Zug- ten habe. Auseinander gingen die Anschauungen Verbindungen vorhanden.
nur in der Frage der Finanzierung der privaten (7) K a u l st o ß , 8. Ian. Endlich hat man nun auch Vcrkehrsorganisation, ob durch freiwillige oder Durkhardser Grund eine Autover - durch Zwangsbeiträge. Schließlich wurde das F o r t- bindung, und zwar mit Gedern. Leider fährt bestehen der seitherigen D e r k e h r s - Auto nur zweimal in der Woche, Montags und k o m m i s s i o n beschlossen unb auf Antrag des Donnerstags. Hoffentlich gelingt es, die Strecke noch Beig. Kling ein besonderer Unterausschuß ge- weiter auszubauen zu einem täglichen Verkehr. Es wählt, der baldigst mit Staat und Stabt und den nun an den Bewohnern der Nachbarorte, ben in ber Verkehrskommission vertretenen wirtschaft- Kraftomnibus möglichst zahlreich zu benutzen, zu- lichen Verbänden (Kurinteressenten) wegen der mQ[ auch die Fahrpreise sehr niedrig gehalten Aufbringung der Mittel verhandeln und
der der nächsten Vollversammlung der Kommission Freienseen, 8. 3an. Am Samstag hielt über das Ergebnis berichten soll. Die Versammlung her hiesige Turnverein seine Jahres vertrat dann noch in eine rege Aussprache über eine f am ml ung ab. Der 3ahresb«richt wurde vom Reihe von Verkehrswünschen, die Fabri- j Vorfitzen§rn. Schreinermeister 3mme11, ertönt Dr.-Jng. Möhrinyin einem längeren Schrei- ftattet. Nach feinen Ausführungen ergab sich im ben vorgebracht und begründet hat. U o. wird unter verflossenen 3ahre eine erfreuliche Aufwärts- Hinweis aus die sich mehrenden Untzlückssälle eine hewegung der Tumsache. Eine stattliche Anzahl Beseitigung der Gefahren gefordert, die die B 1 o ck - bon Turnern unb Turnerinnen wurde auf den ft e 11 e Ober-Mörlen in der Straße Bad« Bezirks- unb Gaufesten mit guten Preisen bc» Nauheim—Gießen für ben Autoverkehr in sich birgt, dacht. Seine Darlegungen klangen in den Wunsch ferner die Schaffung von Parkplätzen für aus, daß weitere Kreise der Bevölkerung, vor Autos an verschiedenen Stellen der Stabt unb allem der Jugend, für die Turnkunst gewonnen bes Bades. Als unhaltbar wird auch der Zustand werden möchten, ba sie in der D. T. eine Pflegebezeichnet, baß man seit Inbetriebnahme des ftätte für Körper und Geist finden. Die Rech- Selbstanschlußwerkes Friedberg-Bad-Nauheim im nungsablage ergab, trotz größerer Ausgaben für Fernsprechverkehr nach außerhalb nur noch den An- Reuanschafsung an Turngeräten und erheblichen ruf „Friedber g" kennt. Auch wünscht Dr. Möh- Aufwendungen für Ausbildungskurse, e nen gün- ring die Ferns p r e ch o e r z e i ch n i s s e nach ftigen Abschluß, zumal in Betracht gezogen wer- Wirtschaftsgebieten zusammengestellt, da bie nach den muß, daß bei den hier gegebenen Derdrenst- Dberpoftbirettionen geordneten Verzeichnisse den Möglichkeiten eine höhere Belastung der Mit- Verkehr ganz außerordentlich erschwerten. Hingewie- M^ber nicht in Frage kommt. Dem Rechner wurde sen wird darauf, daß bei Ausflügen in die f^r f?(nc mustergültige Kassenführung der Dank etwas weitere Umgebung von Bad-Nauheim es mit Versammlung auLg^sprochm. älm unsere Turn- ben Verpflegungsmöglichkeiten nicht jUgenb mit den Schönheiten unserer engeren überall gut bestellt fei. Die Verkehrskommission und weiteren Heimat vertraut zu machen, finb wurde beauftragt, sich dieserhalb an den Der- füE bad kommende 3ahr mehrere Wander- kehrsdund Oberhessen und die für den führten vorgesehen. Um nicht finanziellen Taunus in Betracht kommenden Verkehrsstellen zu Schwierigkeiten zu begegnen, wurde die Gründung
‘ einer ReisesParkass« beschlossen. Damit Ware auch einem weiteren Zwecke gebient, nämlich ben Spürsinn in ber heranwachsenben 3ugenb zu sörbera. Eine rege Aussprache löste der geplanie Kauf eines Klaviers aus. Allgemein wurde die Ansicht vertreten, daß ohne geeignetes 3nstrumcnt auf die Dauer nicht auszukommen sei. Hohe Leihgebühren und eine wesentlich hoher« Belastung bei stärkerer Besetzung der jeweiligen Kapellen bestimmten den Verein, gemeinsam mit dem Gesangverein ein gutes 3nstrument zu laufen. Ein außerordentlicher Beitrag der Vereinsmitglieder und Spenden einzelner Mitglieder, sowie der interessierten Wirte bringen eine ansehnliche Summe auf. Die Vereine sind zu dieser Tat zu beglückwünschen, denn einmal legt sie Zeugnis eines schönen Opfersinnes und bester Zusammenarbeit der Vereine ab. anderseits erfahren bi« musikalischen Veranstaltungen dadurch eine wesentliche Bereicherung. Den letzten Punkt der Tagesordnung bildete Die Aussprache über das bevorstehende Win tervergnügen am 2. Februar. Der Verein wird mit guten Darbietungen vor die Oeffentlichkeit treten. Den musikalischen Teil des Abends übernimmt di« bestens bewäyrt« Kapelle Lynker (Lollar), die sich hier aus Grund ihrer guten Leistungen allseitiger Wert
bewies die äußerst rege Beteiligung am vorgestrigen Familien ab end. Der Musikverein unter Bettung von Max Rothenberger eröffnete die Veranstaltung mit einem schneidig gespielten Marsch. Reichsbahnassistent Ehristian Stöhr begrüßte als Vorsitzender die Anwesenden und ermahnte die Mitglieder, auch weiterhin dem Turnverein, der das hohe Ziel der körperlichen Ertüchtigung unserer Jugend erstrebe, die Treue zu bewahren. Wie Sonntags vorher' im öffentlichen Unterhaltungsabend, so wurde auch diesmal das Lustspiel „Der Geizige" von Mo- liöre mit Begeisterung gespielt; die Darsteller ernteten Hallspunkte, ungeteilten Beifall. Der Vorstand konnte durch seinen Gang«.
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5 Uhr sand im Saale bd Versammlung der Silo-Sii itt. Dach einem eingchenl« btand der Siioloirsschasi b juten Cinbliik in die DeiM Dorschläge für eine plan erung der Silotoitb r n. 3n Hessen bestehen os. ettoa 4 sind im Dau uti ediert. 3n der anschlichenda i noch einzelne Ergebnisse bc behandelt. Dank der 6in|kf Interessenten konnte man b in Ostpreußen, Lachsen uci cündung eines ©ih' essen schreiten. M > tt ßtfaucr des ersten LiÄ t r WM zum Hw* cn Landwirt Johann bad) (Odenwcüdj gcvK
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4 Bad-Nauheim, 8.Ian. In der gestrigen ) Vorsitzenden zwölf treue Mitglieder des Vereins, die Sitzung der Verkehrskommifiion stand die I diesem über 25 Jahre angehören, zu Ehrenmrt- Frage des Fortbestehens dieser Einrichtung, gliedern ernennen. Es sind dies: 3ohs. Ober« die nun über 25 Iayre erfolgreich für Stadt unb heim, Ludw. Freymann, Karl Gerlach V., Bad gearbeitet hat, auf der Tagesordnung. Die Herm. R u l l m a n n , Bernh. B a u e r, Karl R u l l- von Notar Stahl geleitete Versammlung beschäf- mann, Wilhelm Diehl, Wilhelm Wies n e r, tigte sich in längerer Aussprache mit dem Gegen- Richard Ziegler, Ludwig Stieb eling, Will), tand und mit dem im Zusammenhang damit stehen- Jäger und Karl Bieter. Zu der anschließenden den Vorschlag der Vereinigung des Einzel- I Verlosung hatten Mitglieder und Freunde des Ver- Handels, einen Kurverein nach Kissinger eins zahlreiche Gegenstände gestiftet.
fillen.
Die Ausfüllung dieses Formulars hat im eigenem Interesse der Arbeitnehmer ganz g e w i s - em haft und wahrheitsgemäß zuer- )[gen, und die Angaben sind in allen Fällen Ioei den Bürgermeistern zu beglaubigen, kevußt falsche Angaben, oder auch nur fahr- islig falsche Angaben ziehen strafrechtliche Der- l^ung nach sich. Da die Aimaben auch noch u»ch besondere Revisoren nachgeprüst werden, t peinlichste Genauigkeit der wahrheitsgemäßen Angaben erforderlich, um sich keiner Bestrafung uszusetzen. Es ist also bei der Ausfüllung des 5»:rnulars größte Vorsicht geboten.
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