Weltlaus um Minor
L)er<
Nachdruck verboten.
17. Fortsetzung.
sportgeübter
oben Wache
um den Ruf.
auch
als niemand
Im Filmatelier
erste fortgestürzt, ohne sich um
aussagen, was
ist 8 billiger und
nung Ihrer Wäsche
Nur in Originalpackung — niemals lose!
Hersteller auch von Henko — Henkels Wasch- und Bleichsoda.
daß du mich finden würdest, sie, dann trugen starke Arme
und daß
Lind weiter Tunnel. Diele nahm ihnen
mal hatte sie Hinsehen und trieb sie der Deine gingen
das Gefühl, sie müsse sich einfach abwarten, was käme, aber dann Rauch wieder vorwärts und die ganz mechanisch ihren Weg.
Rauch kroch langsam vorwärts, taumelten die Menschen durch den mußten zurückbleiben. Der Rauch die Desinnung.
Die Panik war um so größer.
zwischen den Allmählich
geschehen war. Sie hatten eben nichts weiter gemerkt, als das Verlöschen des Lichtes, und dann hatte die Flucht vor dem Qualm begonnen.
kümmern.
Aber sie konnten auch nichts
Die Frau mit dem Kind hatte sich noch immer an Cllinor geklammert und ließ sich mitziehen. Aber das Dorwärtskommen wurde immer mühsamer.
Ellinor biß die Zähne zusammen. Sie wollte nicht feige werden, sie hatte schon manche an* strengend Tour in ihrem Leben gemacht, sie erinnerte sich an einen Schneesturm, der sie einmal in den Dergen überfallen hatte, als sie eine Tour machte, auch damals hatte sie nur ihre unbeugsame Energie gerettet.
Aber jetzt fühlte sie langsam, wie sie ermattete. Plötzlich hörte sie irgendwo ein Glockensignal und zwei große gelbe Lichter schoben sich aus! dem Aebelmeer.
Ein Rettungszug.
Ellinor taumelte. Plötzlich standen die Lichten ganz schief und drehten sich wie irrsinnig gewordene Räder.
Aber dann war George auf einmal da, nur toat er seltsam groß und unwirklich, aber sie fühlte doch, daß er da war und fie wunderte sich kein
bißchen darüber:
„Ich wußte ja, Georgie," flüsterte sie fort.
Mit einem Schwung setzte sein Körper über die Barriere.
„Halt," schrie der Polizist, der hielt, „Halt, halt!"
Aber George kümmerte sich nicht
XVf.
der Llnited Film Compagnie
wußte, was eigentlich geschehen war.
Ellinor keuchte vorwärts.
„Ich muß durchholtcn", dachte sie immer wieder. aber sie glaubte nicht so recht daran, denn der Atem ging immer mühsamer. Der Rauch trieb die Menschen vorwärts.
blockiert, wir müssen die Wagen erst nach nach h<rausziehen, wir müssen aufpassen, kein Zusammenstoß kommt!"
„Tote?"
„Es ist nichts gemeldet, wir halten es
tungstriebes nach und das Gefühl der Kameradschaft erwachte:
„Hierher, hier ist der Weg besser!"
„Vorsicht, da ist ein Dalken!"
Männer packten Frauen unter den Arm und zogen sie mit sich fort.
„Wir müssen gleich zur Station kommen!" trösteten sie, aber man sah noch kein Licht, und der
Schienen lag.
lieh die Wut des Selbsterhal.
surrten die Maschinen. Die Scheinwerfer schnurrten und summten und warfen ihr grelles Licht auf den Haufen der Komparsen, die immer wieder auf den Befehl des Regisseurs hörten und sich immer wieder geduldig wie eine Herde Schafe in die gewünschten Stellungen bringen ließ. Hier arbeitete man für wenig Dollars den ganzen Tag, schuftete man sich ab, daß einem die Knochen weh taten. Keinen Augenblick konnte man still stehen.
(Fortsetzung folgt.)
Lind nun?
Run steckte Ellinor da unten in dem Unter grundbahnschacht, vielleicht war sie verwundet, vielleicht rief sie nach ihm, und er stand hier oben, machtlos!
Die Menge hatte ihn gegen das Gitter gedrängt, das die Treppen zur Station umsäumte.
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Auf den Llntergrundbahnstationen herrschte furchtbare Aufregung. Die Züge wurden abgestoppt. niemand kam mehr durch.
Polizei sperrte die Bahnhöfe ab.
Vor den Eingängen sammelten sich die Menschen.
„Wir wollen wissen, was geschehen ist!"
Aus allen Straßen kamen die Leute, sammelten sich zu Truppen und strömten dann in Massen heran.
Die Polizei lag in höchster Bereitschaft. Die ’ Feuerwehr hatte Rettungszüge geschickt, die natürlich die Aufregung der Menge noch steigerte.
Dos Gerücht einer riesigen Katastrophe verbreitete sich in der Stadt.
Ellinor- rechte Hand blutete. Sie hatte sich an der zerbrochenen Fensterscheibe verletzt, doch sonst war ihr nichts geschehen.
Es ist gar nicht so schlimm, dachte sie immer wieder mechanisch, man muß erst aus dem Rauch heraus kommen.
Mit den anderen Passagieren tappte sie auf den Schienen vorwärts. Sie hatte keine Ahnung, wie weit es bis zur nächsten Station sein konnte.
Je weiter man kam. um so mehr Menschen hasteten an einem vorbei. Der Zug im Parallelstollen hatte ebenfalls eine verzweifelte Menge von Menschen ausgespien, die vorwärtsdrängte.
Wortlos keuchte man so rasch wie möglich weiter.
Der Rauch leckte an den Wänden entlang und sobald ihn die Menschen spürten, beflügelte die Angst ihre Schritte.
Es war ganz dunkel, und das war das furchtbarste. Der Strom auf der ganzen Strecke war unterbrochen, Aotlompen hatte man nicht. Schritt für Schritt ging es vorwärts.
Der Atem kam keuchend aus der Lunge und daS Herz hämmerte wie wild gegen die Rippen.
Man stieß sich den Kopf gegen vorspringende Dalken und stolperte über den Schotter, der
ge- sehen, aber vielleicht war noch ein Zug vor un*l Wir Wilsen nichts!"
Georg hastete vorwärts.
LInaufhörlich rief et EllinorS Romen. " .
Das Plakat fiel ihm ein:
„Wo ist Ellinor? 100 000 Dollar für Ellinor!^
Ach, Llnsinn, 100 000 Dollar! Er hätte sein ganzes Vermögen hergegeben, wenn er gewußt hätte, wo Ellinor jetzt war.
Der Rauch kroch wie ein unheimliches Tier vorwärts. Er leckte an den Wänden entlang und kroch in die Verschläge herein, aber well die Ventilatoren immerfort neue Luft in die Schächte pumpten, wurde der Rauch langsam dünner.
Immer mehr Leute kamen jetzt 0x418 dem Rauch. Sie waren erschöpft und schleppten sich nur mühsam vorwärts.
Ein Wann trug eine Frau wie ein Kind int Arm, fit war von dem Rauch ohnmächtig geworden.
Ellinor tappte noch immer mechanisch vorwärts. Der Rauch hatte sich wie ein eisernes Dand um ihren Schädel gelegt und schnürte ihr langsam di« Kehle zusammen.
Sie hatte nicht die mindeste Angst. Sie war selbst erstaunt darüber, sic dachte nur immerfort: wie schade, nun war alles umsonst. Manch-
nicht für wahrscheinlich, aber immerhin stecken drei Züge in der gefährdeten Zone. Wenn die Menschen nur Ruhe bewahrten!"
Irgendwo auf einem Treppenabsatz hockten zwei Filmleute und kurbelten. Der Himmel mochte wissen, wie die dahin gekommen waren, aber sie drehten unerschütterlich an ihrer Kurbel.
George hatte sich einer Kolonne von Sanitätern angeschlossen, die mit Tragbahren und Sauerstoffapparaten ausgerüstet in den Tunnel marichierten.
„Es ist eine weite Strecke, ungefähr fünfzehn Kilometer bis zur nächsten Station!"
Auf einem Rebcngeleife stand ein Rettungszug und ließ ein Glockensignal gellen.
Die Scheinwerfer des Zuges schnitten in eine Mauer von Qualm, der träge heranzog.
George drückte ein nasses Taschentuch an den Mund. Der beißende Rauch ließ die Augen tränen, aber hier war er noch nicht so schlimm, denn die Ventilatoren pumpten immerfort neue Lust in den Schacht.
Je weiter man kam, desto schwieriger war das Vorwärtsdringen. Run kamen die ersten Fahrgäste der steckengebliebenen Züge. Sie waren die ganze Strecke zu Fuß gelaufen, und waren beinahe vollkommen erschöpft.
Die Gesichter waren rauchgeschwärzt, manche bluteten aus kleinen Schnittwunden, aber irgend etwas Ernstliches war nicht passiert.
Cs waren in der Hauptsache junge kräftige
Es wurden Zahlen der Verwundeten und Toten genannt, daß es einem grausen konnte, und doch wußte niemand etwas Genaues.
Keiner wußte, wer das Gerücht zuerst aufgebracht hatte, aber nun war es da und schwoll lawinenartig an.
Der Polizeipräsident selbst war zur Picadillh- station gefahren, man muhte ihm mit Gewalt einen Weg bahnen, so dicht umlagerten die Menschen den Bahnhof.
Immer wieder wurde befohlen, die Straßen freizugeben, aber die Menge wich nicht, sie stand festgeschraubt von ihrem Instinkt und ihrer Reu- gierde und starrte in die Bahnhöfe hinab, wo» man zwei blinkende Schienenpaare sehen konnte, die in die Tunnelöffnungen mündeten und sich im Llnendlichen verloren. Es mußte nicht angenehm fein, da unten gefangen zu lein!
George Wellton war verzweifelt.
Man ließ seinen Wagen einfach nicht durch. Die Menschen füllten die Straßen, man konnte keinen Schritt weiterfahren.
Wie aus dem Boden gewachsen stand plötzlich ein riesiger Policeman vor ihm und hielt mit einer Armbewegung den Wagen an.
„Hier geht es nicht weiter!"
George sprang aus dem Wagen und ließ ihn einfach auf der Straße stehen.
Er versuchte, zu Fuß weiterzukommen. Er mußte zur Llntergrundbahnstation, koste es, was es wolle. Ellinor war in Gefahr, Cllinor brauchte ihn!
Wie er sich durch die Menschen stieß und drückte, Leute achtlos beiseite schob und beinah jede Rücksichtnahme als Gentleman vergaß, da wurde das Gefühl immer größer und mächtiger in ihm, daß Ellinor ganz zu ihm gehörte, daß er diese Frau ebenso bewundere wie er sie liebte.
Er hatte sich bis jetzt nicht allzuviel aus einer Frau gemacht, schön, er hatte sich verliebt, hatte herrliche Tage und Wochen mit Frauen verlebt, aber daß er eine Frau bewundert hatte, das war noch nicht vorgekommen.
Aber Ellinor hatte ihn einfach dazu gezwungen. Sie ging ihren Weg, ganz gleichgültig, was die Leute von ihr sagte, und viel" Leute sagten Schlechtes von ihr, er erinnerte sich bloß an die Szene im Klub, als er Percy Walker aus- geknockb hatte, weil er höhnische Bemerkungen über Cllinor gemacht hatte.
Llber damals war es ihm noch nicht so klar gewesen, ob er nicht gerade das Seltsame, Abenteuerliche an dieser Frau liebte, die Art, wie sie mit einem einzigen Kuß von ihm Besitz genommen hatte, fordernd und herrschend. Damals hatte er noch nicht gewußt, daß in dieser Frau ein eiserner Wille steckte, ihre Pflicht zu erfüllen, ganz gleichgültig, unter welchen Verhältnissen.
Zuerst hatte er gelächelt, als Ellinor sich in seinem Office an die Maschine gesetzt hatte und dann gemeint hatte, jetzt wird gearbeitet. Ganz groß hatte sie ihn angesehen, als er mit einem Scherz darüber hinwegqehen wollte.
Lind unter ihrem Einfluß hatte er dann gearbeitet wie noch nie in seinem Leben, einfach weil er sich vor dieser Frau schämte. Llnd schön war es gewesen, wunderschön, auf einmal hatte er gespürt, daß im Arbeiten auch ein Reiz läge, wenn man es nur richtig anfaßte, daß man arbeiten könne, nicht nur um Geld zu verdienen, sondern weil man ganz einfach ehrgeizig war.
Er lief die Treppe herunter, aber als er den Blicken des Postens entgangen war, verlangsamte er feinen Schritt und trat ruhig und selbstverständlich in die Halle ein.
Hier unten kümmerte sich keiner um ihn.
Hier herrschte eine fieberhafte Tätigkeit. Sanitätspersonal eilte vorbei, Polizeioffiziere gaben ihre Befehle. Die Beamten der Subway waren nicht umlagert, aber immer wieder hörte man dieselbe Antwort:
„Wir toiffen nichts Genaues, wir wissen nur, daß es zwischen dem 117. und 118. Kilometer brennt.“
„Warum schicken Sie keine Hilfszüge?"
„Die Strecken find von den einfahrenden Zügen
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Roman von Senta Neckel.
Copyright bei Greiner & Co., Berlin NW 6.
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