Ausgabe 
8.1.1929
 
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Starke1

Jean Weisel, Gießen, Sonnens träne 6, Telephon Nr. 68

brinqr, die Schmerlen lindert, die Entzündunnen beseitigt. Die beiväbrte Humidon-Salbe verbindet alle die Eigenschaften in bervorrnaendeiii Ma ne. Schon nach ganz kurzer Anwendnn., läut das Zucken und

Brennen n,ch. Damit in schon viel gewonnen: Gef ihr wctiergelrag ner Jmeklionen. Nun erst wird seit Jahren auch in verzweiielien Fällen Wunderdinge geleistet hat.

Aber die umtdonkur ist keine Wunderknr,

diensteS sind im Frankfurter Flughafen einge­gangen 951,5 Kilogramm Briefe (1927 415,2 Kilogramm), abgegangen sind im gleichen Zeit­raum des verflossenen Jahres 524,4 Kilogramm Briefe (1927 337,3 Kilogramm). Die Zunahme des Briefverkehrs in den restlichen Monaten des letzten Jahres verzeichnete gleichfalls eine Zunahme gegen das Jahr 1927 um das Doppelte. Der Paket- und Zeitungsveickehr wird allerdings als etwas geringer angegeben.

Oas Selonilheilswaller

denn stillt der Juckreiz kort, so verringert sich auch die kann der Heilungsvrozeh beginnen. Die Hunudon-Salbe gebraucht und unzählige Kranke bezeugen, daß sie saft

Warschau MWlnisler dtt Lnglo-rln hrview, in hälensrage so Nische Grenze lich und die ab unehr mit dem übri rigkeiteo für einen ® gtr als die Menschen! veolfchkand. ik dor sei in elh nisch. Jn frii der Minister. I nen Minderhei

Eingesandt.

(Für Form und Jn^a.» uikt unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüb^- 'ein-r » Verantwortung.)

Nochmals die Mülleimer.

Ende September v. I. reichte ich ein Eingesandt in Ihrem geschätzten Blatte betr.Müllabfuhr" ein, in welchem die städtische Behörde (Tiefbauamt) ge­beten wurde, Auskunft darüber zu geben, ob die bisher gebräuchlichen Mülleimer mit Deckel weiter verwendet werden könnten. Da von feiten der Behörde keine Mitteilung erfolgte, war eine große Anzahl von Mitbürgern der Ansicht, daß es bei der Weiteroerwendung der Eimer verbleiben könnte. Da kommt nun, wie der Blitz aus heiterm Himmel, von der letzten Stadtverordnetensitzung der überraschende Beschluß, daß bis zum 1. Februar d. I. die vor­schriftsmäßigen Eimer beschafft sein müssen, ohne auch nur im geringsten die bisher gebräuchlichen Eimer zu erwähnen. Die Kosten für die Beschaffung eines vorschriftsmäßigen Eimers treffen eine große Anzahl von Mitbürgern sehr hart. Anerkannt muß allerdings werden, daß für Minderbemittelte die Be­schaffung durch das Wohlfahrtsamt erfolgen soll. Das WortMinderbemittelte" ist aber weit dehnbar. Gehören doch hierzu außer den Lohnempfängern auch die gering besoldeten Angestellten und Beamten sowie die Pensionäre und deren Witwen. Aber wie viele dieser verschämten Armen werden es unter ihrer Würde halten, wegen der Beschaffung eines : Eimers am Wohlfahrtsamt vorstellig zu werden und dabei ihre intimsten Familienverhältnisse preiszu- geben! Hier würde wohl besser die Stadt eine be­stimmte Einkommengrenze, sagen wir bis zu 3300 Mark, festlegen, soweit die Belieferung erfolgen soll Aber diese Unkosten könnten leicht vermieden werden, wenn die bisher gebräuchlichen, noch in gutem Zu­stande befindlichen Mülleimer weiter verwendet wer­den könnten. Das Städtische Tiefbauamt, in dessen

kämmen flect inet sind. Die Hiunidon-Gesellschatt rolu überrennen und nicht überreden. Ste schickt deshalb jedem umsonst eine ausreichende -Biobe Humtdon nebst inzilicher Ausklä«.unasschrtsr über Hämorrhoiden- Leiden. Diesen ko lenlnsen Versuch ist jeder feine Gesundheit schuldig, und die Hunüdon-Gesellschaft ist überzeugt davon daß jeder Versuch ein voller Erfolg wild. Also schreiben Sie sofort, ehe Sie eS vergessen, nach Vrobe und Broschüre an die Humidoii'Gesellich st m. b. H.. Berlin W 8. Block 331.

Versand erfolgt durch die ApotoekeZum weihen Kreuz", Berlin. Verkauf durch Artotheken. 176V

........ ,. ... . _____________ sondern das Resultat einer wissenschaftlich wohldurch­

dachten Arbeit. In dieser Salbe sind alle Stoffe vereinigt, die diese tückische Krankheit erfolgreich zu be*

Bereich doch die Müllabfuhr siegt, sollte sich einmal klipp und klar darüber äußern, welche stichhaltigen Gründe die Weiterverwendung der vorgenannten Eimer verbieten. Wo ein Wille, findet sich auch ein Weg. Vielleicht handelt es sich bloß um eine geringe Aenderung des Handbügels, welche mit ganz wenigen Kosten vorgenommen werden könnte. Die vorgeschrie­benen Mülleimer sind viel zu schwer.Es erweckt den Anschein, als wenn diese auf Gewicht angefertigt wurden. Für Mädchen, Frauen und ältere Personen ist es unmöglich, solche Eimer in gefülltem Zustande nach dem Aufstellungsplatz zu verbringen, ohne kör­perlichen Schaden zu leiden, so daß womöglich die Stadtverwaltung noch haftpflichtig in solchen Fällen werden könnte. O. M.

Sind OänrovLhKidsn heilbar?

Ja und nein! Wenn etn Hämorrhoidenkranker dieses wirklich ernste Leiden vernachlässigt, wird es ihm immer größere Qual bereiten. Die anfangs unbedeutenden Knoten am Darm wachsen sie wandern in den Darm btnem und platzen schließlich auf. Dann besteht die Gefahr, daß Blutgerinnsel tn die Blut- bahnen kommt und dort zu fehl gefährlichen Verstopfungen führt. ES kommt hinzu daß die Schmerzen das Brennen und das Jucken der erkrankten Teile immer unerträglicher werden und den Kranken körperlich und seelisch zugrunderichten. Schließlich bleibt dem verzweifelten Vallenien nur noch übrig, sich auf dem Wege der Operation unsichere Heilung zu verschaffen.

Muß das sein? In den meisten Bällen: Nein! Denn Hämorrhoiden, rechtzeitig als solche erkannt und sachgemäß behandelt, können mit großer Aussicht aus Erfolg auch ohne Operation beseitigt werden. Neb -n peinlicher Sauberkeit muß eine geeignete Salbe zur Anwendung kommen, die die Knoten zur Schrumpfung

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Klrchendiebstahle In der Fuldaer Gegend.

WSN. Frankfurt a. M., 7. Jan. Der Schnei­der Johann Rapp hatte sich heute vor dem Er­weiterten Schöffengericht wegen einiger Kirchen- diebstähle in Petersberg und Langenbieber in der Nähe von Fulda zu verantworten. Rapp gab zwar zu, daß er eines Abends mit einigen Kom­plizen nach Fulda gefahren sei und am andern Tag Kirchengewänder im Besitz gehabt hat, den Dieb­stahl aber wollte er nicht mit ausgeührt haben. Das Gericht hatte aber nach den Aussagen der Ehefrau keinen Zweifel, daß der Angeklagte an der Tat beteiligt gewesen sein muß. In einem weiteren Falle hatten die Diebe einen wertvollen Teppich und an­dere wertvolle Gegenstände aus der Kirche in Lan­genbieber entwendet. Auch in diesem Falle hielt das Gericht den Angeklagten für überführt. Das Gericht verweigerte dem Angeklagten die Zubilligung mil­dernder Umstände und verurteilte ihn wegen Rück­falldiebstahls in zwei Fällen zu je zwei Jahren Zuchthaus. In Verbindung mit einer fi ">her ver­hängten Strafe von zwei Jahren und neun Mo­naten bildete das Gericht eine Gesamtzucht - Haus st rase von 5 Jahren und sprach dem Angeklagten auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren ab.

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Verbrennung durch Röntgenstrahlen.

Frankfurt a. M., 7. Jan. (WSR.) Die Frau eines hiesigen Beamten bekam vor etwa zwei Jahren ein Leiden, das eine Bestrahlung mit Röntgen st rahlen erforderlich machte. Die Frau ließ sich von einem Arzt in einem nahen Kurort behandeln. Bei der Bestrahlung der Hände und Füße wurden ihr die Glied- maßen derart verbrannt, daß die Knochen hervortraten. Die Patientin war genötigt, sich ein volles Jahr in die Behandlung des Frank­furter Städtischen Krankenhauses zu begeben, doch blieben trotz mehrfacher Operationen die Hände in nicht gebrauchsfähigem Zustand, wäh­rend die Füße durch Hautübertragung wieder so weit geheilt werden konnten, daß die Frau sich an Stöcken fortbewegen kann. Der Ehemann strengte eine Schadenersatzklage gegen den durch Versicherung gedeckten Arzt an, und es kam in zweiter Instanz zu einem Vergleich, wo­nach der Verletzten rund 30 000 Mk. und die Kosten des Prozesses bezahlt werden.

Frankfurts Lustpostverkehr 1928.

Frankfurt a. M., 7. Jan. (WSR.) Infolge feiner günstigen geographischen Lage wird Frankfurt auch im Luftpo st verkehr von den großen zwischenstaatlichen Rordsüd-Linien mit vorzüglichen Anschlüssen nach ausländischen Städten berührt. Während des Sommer- diensteS gingen vom Flughafen Frankfurt am Main täglich neun Luftposten nach großen ausländischen Städten ab und 46 Luftposten nach deutschen Städten ab. Da bei Festsetzung der Flugzei­ten auf gute Anschlüsse an die Eisenbahn­verbindungen Bedacht genommen ist, so hat der Luftpostverkehr einen ständig stark wachsenden Zuspruch zu verzeichnen. Während des Sommer-

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Zu diesen Ä ständiger Stel! Land wie Dei völlig getrennt einzig doste beispielsweise Schweiz, gibt, gange zun (Brunb von wirtschaftlichen unaebinbei die «ehandliml Deutschland be dos geltende interpretieren, preußische \ zeichnet.

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Gießen, den 3. Januar 1929.

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Am Sonntag, dem 13. Januar 1929

Staunen

auf dem Holierodskopl

Langlauf, Abfahrtelauf. Sprunglauf. Am Samstagabend Fackellauf der Jugend am Hang.

Tellnelmer müssen bereite am Samstag­abend, 12. Jan., auf dem Hoherodskopf sein. Dort Meldung und Bekanntgabe alles Näheren. Zuschauer willkommen. Beginn der Bennen 8 Uhr vormittag». Am Nachmittag Bekanntgabe der Sieger. Quartier-Bestellungen, Anfragen usw. nimmt entgegen Dr. Schmlncke, Pathologische» Institut, Fernspr. 1694. Am 19. end 20. Jannar Verbands-Bennen in WiUingea (Waldeck). 184U

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