Ausgabe 
7.11.1929
 
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angewiesen ist. Kurse sind noch nicht zu hören. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,86, London gegen Mailand 93,14, London gegen Spanien 34,65, London gegen Kabel 4,8790, London gegen Berlin 20.39, Kabel gegen Berlin 4,1790.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Beschaffenheit der Straße SteinbergGrüningen.

Lieber den Zustand der Strecke Stein- b e r gG rüningen wurde an dieser Stelle schon mehrfach geklagt. Inzwischen ist die Neu­instandsetzung der Strecke GrüningenHolzheim in glänzender Weise durchgeführt, aber zwischen Steinberg und Grüningen kann es so nicht weitcrgehen. Durch den Regen und den mit- geführten Schlamm der landwirtschaftlichen Fuhr­werke vergrößern sich die zahllosen Schlaglöcher ganz rapide; für einen Richteingeweihten ist das Befahren der Strecke eine Gefahr. Es wird nicht verkannt, daß in diesem Jahre vielleicht die Mittel zur Reuherstellung nicht mehr vor­

handen sind und daß die Jahreszeit schon zu weit vorgeschritten ist, aber unter Verwendung des reichlich vorhandenen Flickmaterials wären die schlimmsten Stellen so auszubessern, daß man noch mal einen Winter durchhalten könnte. Es muh nun auch in die Schlaglöcher gebracht werden und darf nicht ungestört daliegen, so dah das Gras allmählich hcrauswächst. Die Benutzer der Strahe sind gar nicht so anspruchsvoll und schon zufrieden, wenn sie ihr Fahrzeug nur einiger- mahen ohne Gefahr für Leib und Leben über die gefährliche Strecke bringen können. Mögen diese Zeilen dazu beitragen, dah bald etwas geschieht.

Eine größere Anzahl Benutzer dieser Straße.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 9. November. Vorabend 4.45 Uhr; morgens 9; abends 5 und 5.40.

Israelitische Religlonsgesellschast. Sabbatfeier den 1 9. November. Freitag abend 4.25 Uhr; Samstag vor­mittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 5.40; ' Wochengottesdienst morgens 6.45; abends 4.30 Uhr.

Zeit halt ryacht, ehe es sich ganz schließt. Die Aufwärtsbewegung erfolgt langsamer. Die mitt­lere Dauer der Abwärtsbewegung wird mit 75 bis 91 Tausendstel einer Sekunde angegeben, die Zeit bis zum völligen Schluß des Auges auf 15 bis 17 Hundertstel, die Dauer der He- bung des Lids auf 17 Hundertstel einer Sekunde. Ein ganzerAugenblick" dauert demnach etwa 0,4 Sekunden oder nicht eine halbe Sekunde.

Der neue Staatsrat Im Zusttzministertum.

WSN. D a r m st a d t, 6. Nov. Der seitherige Staatsrat im hesi. Justizministerium L. Neurath ist bekanntlich zum Ministerialdirektor er­nannt worden. An seine Stelle tritt nunmehr der seitherige Pressereferent im Justizministerium Dr. jur. Friedrich Josef von Eiff. Während Mini­sterialdirektor Neuroth der Sozialdemokratie ange­hört, ist Staatsrat v. Eiff Mitglied des Zentrums.

Wechsel in der Provinzialdirektion von Rheinhessen.

WSN. Mainz, 6. Nov. Nach nahezu achtjäh­riger Amtszeit als Prooinzialdirektor der Provinz Rheinhessen tritt Geheimerat Dr. Karl Usinger am 1. Dezember d. I. in den R u h e st a n b. Die Frage des Nachfolgers ist noch nicht entschieden. Für Den Posten soll, wie der Mainzer Anzeiger" erfährt, Ministerialrat Dr. Wehner ausersehen sein.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Fr. S. in A.-D. Eine Bestimmung, nach welcher das Borbeifahren von Fahrzeugen an haltenden Straßenbahnwagen verboten wäre, besteht in Gie­ßen nicht. Jedoch dürfte es nicht zuletzt im eigen­sten Interesse jedes Fahrers liegen, daß er an den Straßenbahn-Haltestellen beim Aufenthalt der Straßenbahnwagen mit größter Vorsicht vorbeifährt, damit nicht Passanten und Fahr­gäste der Elektrischen Schaden erleiden und dem Fahrer vor Gericht der Prozeß gemacht wird.

O. 6. in Gießen. Falls die Hinterbliebene Frau eines invalidenversicherten Mannes heute 65 Jahre alt ist, erhält sie Witwenrente. Ist sie noch nicht 65 Jahre alt, aber invalide, so steht ihr die Witwenrente ebenfaUs zu. Für die Kin­der kann bis zum 21. Lebensjahre Waisenrente gewährt werden. Ist ein Kind bei Vollendung des 15. Lebensjahres infolge körperlicher oder geistiger Gebrechen außerstande, sich selbst zu unterhalten, so wird die Rente solange gewährt, wie dieser Zustand andauert. Die Rentengewäh­rung erfolgt aber nur dann, wenn der verstor­bene invalidenversicherte Mann die Wartezeit erfüllt und die Anwartschaft bei der Invaliden­versicherung aufrcchterhalten hat. Weitere Aus­künfte erhalten Sie auf Wunsch beim städtischen VcrsicherungSamt zu Gießen.

Berliner Börse.

Berlin, 7. Nov. (WTB. Funkfpruch.) Nachdem Neuyork gestern weiter schwach war, rechnet man im heutigen Frühoerkehr ebenfalls mit weiteren Kurs­rückgängen. Das Geschäft ist aber noch sehr still, so daß man in dieser Richtung nur auf Vermutungen

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3m dicken Nebel gegen einen Hügel gerannt. - Zn Stammen aufgegangen. Sechs Tote. - Nur zwei Passagiere gerettet.

London, 1. Hot). (1DB.) Wie gestern schon kurz gemeldet, ist ein deutsches Verkehrs­flugzeug, das den Flugplatz in Croydon um 9.44 Uhr vormittags mit der Bestimmung Amsler- bam Berlin verlassen halte, in der Rahe der Ortschaft Warden in der Grafschaft Kent l n 5 l a tu­rnen abgestürzt. Von den Insassen waren sechs auf der Stelle tot. Zwei Passagiere sind gerettet worden. Das Flugzeug hatte vier Passagiere und vier Wann Besatzung an Bord, von der Besatzung wurden Flugkapitän R 0 d - schinka, vordwart Ullrich und Funker Rick- las getötet. Die Romen der tödlich verunglück­ten englischen Fahrgäste sind Jones, Wilne und Gasper. Wan hofft, die beiden verletz­ten Prinz Ernst zu Schaumburg-Lippe und den englischen Kapilänleulnant (Dien kid- sl 0 n am Leben erhalten zu können. Prinz L r n sl zu Schaumburg-Lippe war vor einigen Tagen als Vertreter der Firma Benz-Wercedes nach London gekommen. Er hat schwere Ver­brennungen erlitten. Bei seiner Rettung war er zunächst bei vollem Bewußtsein. Lr liegt aber jetzt besinnungslos Im Hause des Arztes Greig in der Rachbarschaft des Absturzortes. Das verun­glückte Flugzeug war eine große Iunkersma- schine vom Typ G 24. Das Unglück ist offenbar auf das vollkommen unsichtige Wetter zurückzu­führen. Ls wird angenommen, daß die Waschine im Rebel gegen einen Berg oder ein an­deres Hindernis geflogen ist, und daß dadurch der Brand entstand. Aus derselben Ursache ist bekannt­

lich vor längerer Zeit einmal ein Flugzeug zwischen Hannover und Berlin abgestürzt.

Augenzeugenberichte.

London, 6. Rov. (WTB.) Rach Berichten von Augenzeugen der Ftugzeugkatastrophe kreiste das Flugzeug vor seinem Absturz in der Gegend von White Hill über den Wäldern und man hatte den Eindruck, als ob der Pilot nach einem geeigneten Platz zum Landen suche. Zur Zeit des Llnglücks lag ein feiner, blauer Re­gen- und Nebelschleier über der Ge­gend, so daß selbst auf nahe Entfer­nung Wälder und Felder nicht zu er­kennen waren. Das Gehölz, in dem das Un­glück sich ereignete, ein dichter Buchenwald, be­deckt ein hügeliges Gelände abseits von der Hauptlandstrahe und ist über drei Kilometer vom nächsten Dorf entfernt. Es scheint, als ob der Flugzeugführer infolge des trüben, dunstigen Wetters sich in der Höhe des baumbestandenen Höhenzugs von Foster Down getäuscht und mit voller Geschwindigkeit in die Bäume hineingeraten sei. Die Tragflächen wurden von den Baumkronen festgehalten, dagegen brach die Karosserie des Flugzeuges aus ihren Verbän­den und stürzte zu Boden. Man hörte eine laute Explosion, und der Flugzeugkörper, der die Passagiere gefangen hielt, stand sofort in hellen Flammen. Der Prinz von Schaumburg-Lippe kroch aus dem Trüm­merhaufen heraus und lief blutüberströmt zur nächsten S p r e ch st e l l e , um sich mit dem Flughafen Croydon in Verbindung zu sehen. Auch Kapitänleutnat Gien Kidston hatte sich im

Augenbsick, als das Flugzeug in die Bäum» prasselte, durch einen kühnen Sprung über Bord zu retten vermocht. Er mußte nach dem Cottage Hospital in Caterham überführt werden, bestand aber trotz seines Zustandes zu­nächst darauf, sich telephonisch mit dem Flug­platz Croydon in Verbindung zu setzen.

Wie die Katastrophe geschah.

Ein geretteter Passagier erzählt.

London, 6. Nov. (WD.) lieber die ersten Augenblicke nach der Katastrophe des Flug­zeuges D. 903 wird aus Catcrham noch ge­meldet: Polizei, unterstützt von Feuerwehr, und freiwillige Helfer, die alsbald zur Stelle toaren^ versuchten, die Insassen aus den Trümmern deS brennenden Flugzeuges zu befreien. Dies war jedoch unmöglich, bevor die Flammen er­lös ch e n waren. Die Leichen waren völlig verkohlt. Der eine der beiden Ueberlebenden, Gien Kidston, teilte über die Katastrophe mit: Das Flugzeug D. 903 startete gut in Croy­don und verfolgte die übliche Route Caterhamtal in einer Höhe von etwa 300 Meter. Wir flogen erst einige Minuten, als die Wolkendecke sehr tief herunterkam, und ich bemerkte, daß wir kaum 30 Meter hoch flogen. Ob­wohl die Erde so nahe war, konnte ich sie in­folge des Nebels nicht sehen. Zweimal muhte der Flugzeugführer das Flugzeug energisch hoch- reiben, und einmal gelang es uns, gerade noch über die Baumspihe hinüberzukom­men. Ich hatte plötzlich das Gefühl, bafr_ wir drehten und glaubte, daß der Flugzeugführer beschlossen hatte, wegen der Wetterbedingungen nach Croydon zurückzukehren. Fast unmittelbar darauf erfolgte ein furchtbares Krachen wir waren gegen d i e Spitze eines Hügels gerannt. Als ich den Boden er­reichte, entdeckte ich, dah mein Mantel brannte. Ich wälzte mich auf dem Boden, um die Flam­men zu löschen. In wenigen Sekunden brannte das Flugzeug lichterloh, die Flammen züngelten bis zu den Daumspihen.

Buntes Allerlei.

Strafgericht in Afghanistan.

In Neu Delhi eingetroffene Berichte bestätigen, dah Bacha h Satao, der als H a b t b H l - Iah mehrere Monate lang in Kabul herrschte, mit zwei feiner Brüder und mehreren An­hängern in Kabul h i n g e r i ch t e t worden ist.

Sechs Tote bei einem Autounsall in Italien.

In der Nähe von Venedig stürzte im Nebel ein Automobil mit acht Personen eine Böschung hinab in einen Sa nal. Der Besitzer des Autos vermochte sich aus dem Wagen herauszuarbeiten, zerschnitt mit seinem Taschenmesser das Verdeck und konnte auf diese Weise seine älteste Tochter noch lebend retten. Die übrigen sechs Personen ertranken.

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