tn bk Halbzeit. Aach dieser konnten Sie Platz- besitzer das Spiel überlegen gestalten und bald ein Tor erringen, um kurz darauf auf 2:0 zu erhöhen. Steinbach drückte immer mehr, konnte jedoch nichts Zählbares mehr erreichen. Kurz vor Schluß bekam 1900 einen Elfmeter zugesprochen, den sie glatt verwandeln konnten.
Arbeiier-Turn- und Sporibund.
Lollar I — Gießen I 0:6.
. Gießens Kreisklossenmannschaft war am Sonntag zum Pflichtspiel in Lollar zu Tast. Beide Mannschaften erschienen in kompletter Aufstellung. Der Anstoß der Taste wurde gut vorgetragen, und bereits nach wenigen Minuten konnte Gießen durch Elfmeter in Führung gehen. Lollar brachte nun eine schärfere Rote ins Spiel. Doch Gießen setzte sich mehr und mehr durch! abermals ein Elfmeter brachte ihnen das zweite Tor, dem bis Halbzeit das dritte folgte. Aach der Pause erhöhte Gießen durch Prachtschuß seine Torzahl auf vier. Jetzt wurde Lollar kopflos und zeigte ein völlig systemloses Spiel. Gießen erhöhte inzwischen seine Torzahl auf sechs. Durch Zusammenprall verloren die Gäste ihren Linksaußen, dem der eine Verteidiger durch Herausstellen folgen muhte. Trotz dieser Schwächung Gießens gelang cs Lollar nicht, noch etwas Zählbares zu erreichen.
Heuchelheim I — Raunheim I 2:3.
In Heuchelheim trafen sich beide Gegner zum fälligen Serienspiel. Der Verlauf des Spieles brachte manche Enttäuschung, da der Unparteiische diesem Treffen nicht gewachsen war. Der Anstoß der Gäste brachte zuerst offenes Feldspiel, in dem die Einheimischen durch ihren flinken Halbrechten tn Führung gehen konnten. Erst kurz vor Halbzeit konnte Raunheim den Ausgleich erzielen. Aach Seitenwechsel wurde das Spiel schärfer. Heuchelheim erzwang ein Tor, das wegen Abseits nicht gegeben wurde. Aus der Gegenseite wurde kurz darauf ein Abseitstor vom Unparteiischen anerkannt. Ein für Heuchelheim gegebener Elfmeter brachte chnen abermals den Ausgleich. Ein absichlliches Handspiel des Verteidigers der Einheimischen brachte den Gästen mit obigem Aesultat Sieg und Punkte.
Stauf berg I — Treis I 1:1.
Beide Nachbarn standen sich in Staufenberg gegenüber. Treis, das sich den Wind zum Bundesgenossen gewählt hatte, legte gleich ein starkes Tempo ins Spiel, doch die Einheimischen paßten sich diesem Tempo gut an, und es gelang ihnen auch, bald in Führung zu gehen. Es folgte offenes Feldspiel, bis es den Gästen gelang, den Ausgleich zu erzielen. Mit diesem Aesultat ging es in die Pause. Aach Seitenwechsel wurde Staufenberg mehr und mehr überlegen, trotzdem gelang cs ihm nicht mehr, etwas Zahlbares zu erreichen. Mit obigem Aesultat teilten sich die Gegner die Punkte.
Kinzenbach I — Mieseck II 2:5.
Zum fälligen Serienspiel weilte Wiesecks zweite Mannschaft in Kinzenbach. Hatte man mit einem Sieg der Einheimischen gerechnet, so brachte das Spiel eine Enttäuschung. Aach Anstoß entwickelte sich ein flottes Spiel. Die Gäste konnten bald in Führung gehen. Kinzenbach brachte nun eine schärfere Aote ins Spiel, trotzdem gelang es -ihnen nicht, zu verhindern, daß die Gäste noch viermal erfolgreich waren, dem sie nut zwei Tore entgegensetzen konnten.
Daubringen I — Hachborn I 6:1.
Hachborn war in Daubringen zu Gast. Bald gelang es den Gästen, in Führung zu gehen. So blieb das Aesultat bis Halbzeit. Aach Seitenwechsel konnten die Einheimischen bereits nach wenigen Minuten den Ausgleich herstellen und kurz darauf in Führung gehen. Die Gäste kamen nun nicht mehr aus ihrer Hälfte heraus, und Daubringen konnte bis Schluß noch viermal ein- senden.
Leun I — Klein-Linden I 5:1.
Klein-Linden, das mit reichlichem Ersatz in Leun zu Gast war, mußte sich von den auf eigenem Platze gefährlichen Leunern eine empfindliche Niederlage gefallen lassen.
Rodheim — Watzenborn 6:1.
Es entwickelte sich von Anfang an ein flottes Spiel, bei dem Watzenborn bald das Führungstor erzielte. Rodheim, das sich zunächst nicht zurechtfand, konnte dann den Ausgleich herstellen. Bei Halbzeit 1:1. Noch dem Wechsel konnte Rodheim noch fünf Tore schießen und stellte damit das Ergebnis auf 6:1 für Rodheim.
Gießen (3ugenb) — Treis (Jugend) 8:0.
Gießens Jugend hatte die Jugend von Treis zum Gegner. Hier konnte die technisch und körperlich stärkere Jugend der Einheimischen die
Gäste mit ehret S:0^AieSer7age nach Hause schicken.
henchelhcü.. (Jugend) — Dlefeck (Jugend) 0:0.
3n Wieseck standen sich die Jugend Heuchelheims und Wiesecks gegenüber. Die körperliche üleberlegenheit der Gäste glich Wieseck durch technisch besseres Spiel aus. Obwohl die Ein- heimischen zeitweise überlegen waren, gelang es ihnen nicht, einen verdienten Erfolg zu buchen. Die Gegner trennten sich mit dem Unentschiedenen 0:0.
Rodheim (Jugend) — Raunheim (Jugend) 1:6.
Das Spiel litt unter mangelhafter Leitung und endete mit dem obigen Ergebnis.
Borschau.
Am Himmelfahrtstag kommen folgende Spiele zum Aus trag:
In der ersten Klasse hat Raunheim! Grohen-Linden I zu Gast. Obwohl die Gäste in einigen Spielen beachtenswerte Ae- sultate erzielten, wird sich Aaunheim auf eigenem Platze die Punkte nicht streitig machen lassen. — Lollar I wird in Wetzlar zu Gast fein und aller Voraussicht nach Sieg und Punkte mit nach Hause nehmen.
In der zweiten Klasse hat Klein-Linden Kinzenbach I zu Gast. Zwei gleichwertige Gegner werden hier um die Punkte kämpfen. — Giehenll hat Leun l zum Gegner. Hier werden die Gäste Sieg und Punkte mit nach Hause nehmen. — Watzenborn wird in Beilstein sein und die Punkte wohl den Einheimischen überlassen müssen. — Auch A o d - heim wird auf eigenem Platze gegen Steinbach Sieg und Punkte behalten. — Staufenberg und Odenhausen werden sich in Staufenberg ein gleichwertiges Spiel liefern, dessen Ausgang offen zu lassen ist. — Auch im Spiele Hachborn i — Burkhardsfelden I in Hachborn wird der glücklichere Sieger bleiben. — Daubringen wird sich im Spiele gegen Grünberg in Grünberg zwei weitere Punkte holen. — Oppenrod 1 wird in Hungen zu Gast fein. Der Ausgang dieses Spieles ist offen zu lassen.
Die Jugendspiele fallen aus, da sich die gesamte Jugend des Bezirkes an dem Jugend- unb Kindertresfen des Bezirkes beteiligen wird.
Tennis.
Gießener I. (L 1922 — Wetzlarer T. L. 14:6.
Der Gießener Club spielte am Sonntag nicht, wie ursprünglich vorgesehen, gegen Warburg, sondern gegen Wetzlar. Eine kombinierte Gießener Mannschaft schlug die erste Wetzlarer Besetzung klar. Wetzlar hielt sich tapfer und konnte im Herren-Einzel allein vier Punkte gut machen. H. M ü l l e r auf Ar. 1 hatte gegen den Wetzlarer Bersch einen schweren Stand und gab sich erst nach hartem Widerstand geschlagen. Der Sieg von Frl. A e u m a n n , Wetzlar, über Frl. Fcl. Kempfs sand sich schlecht mit dem weichen Frl. Kempf fand sich schlecht mit dem weichen Kurz-lang-Spiel ihrer Gegnerin ab, war jedoch sichtlich indisponiert und noch nicht genügend trainiert. Dr. Schoppe v — Scriba brauchten drei Sätze, um die recht starke Kombination Berich — Lier niederzukantern. Gut gefallen konnten die Gießener Frl. Kuhlmann — Scriba. die nur zwei Spiele abgaben. Das übliche Altmeistermatch Dock — Winkelmann sah wiederum Bock in Front.
Am Himmelfahrtstage bekommt Gießen Marburg zu Gast. Die erste Runde der DTZeben» spiele wirb bereits am nächsten Sonntag in Kassel ausgetragen. Gegner des Gießener Clubs ist Blau-Weiß Kassel. Da noch kein Wettspiel gegen diesen Klub ausgetragen wurde, ist eine Vorhersage über den Ausgang schwer.
TY.
Kegelsport.
Am Sonntag fand in Wißmar das diesjährige Manderpreiskegeln des Kegle r-bundes Lahn-Bus eckertal statt. Sämtliche 13 Bunbesvereine hatten Vertreter geschickt. Von jedem Verein warfen 5 Mann je 10 Kugeln. Gegen 6 Uhr abends war das Kegeln beendet, aus dem als Sieger der Kegelllub „Gut Holz" Großen-Buseck mit 321 Kegeln hervorging, der somit den Wanderpreis erhielt. Ihm folgte Kegelklub »Bahnfrci" Wißmar mit 305 Kegeln, als dritter der seitherige Inhaber des Wanderpreises Kegelklub „Alle Aeune" Wieseck. mit 294 Kegeln. Beim letzten Wanderpreiskegeln war die Höchstzahl 274 Kegel, diesmal wurden von keinem 'Verein unter 250 Kegel geworfen. Bei dem anschließenden öffentlichen Dereinsprciske- gcln wurden sehr gute Resultate erzielt.
Wirtschaft.
Ois-onierhöhung einer amerikanischen Bundesreservebank.
Neuyork, 6.Mai. Die Bundes-Reseroebank in Kansas City erhöhte ihren Diskontsatz von 4,5 auf 5 v. 5).
Rindermarkt in Giehen.
Der Austrieb zum heuttgen Aindviehmartt in Gießen betrug 893 Stück Groß- und Jungvieh und 206 Kälber. Der Handel war recht lebhaft, so daß der Markt zeittg geräumt und ausverkauft war. Es wurden bezahlt: für Kühe 1. Qualität 600 bis 700 Mk., 2. Qualität 350 bis 500 Mk., 3. Qualität 200 bis 300 All., Schlachtkühe 150 bis 350 Mk., Rinder, ein- bis zweijährig, 150 bis 250 Mk., Kälber das Pfund Lebendgewicht 50 bis 60 Pf. Bessere Tiere erbrachten Preise über Aottz.
* Waggonfabrik H. Fuchs A.-G., Heidelberg. In der gestrigen G.-V. wurde die Sanierung der Gesellschaft ohne Widerspruch genehmigt. Zunächst wurde das Aktienkapital von 1,12 Millionen auf 177 000 Mark herabgesetzt. Die Vorzugsaktien wurden in Stammaktien itm- gewandelt, und dann wurde das Aktienkapital neu um 1,82 Millionen auf 2 Millionen Mark erhöht. Die neuen Aktien zu je 1000 Mark sollen ab 1. Juli 1929 dividendenberechtigt sein und von einer Bankengruppe unter Führung des Barmer Bankvereins zu 100 Prozent übernommen werden. Ein Teilbetrag soll den alten Aktionären in der Form angeboten werden, daß auf 2000 Mk. alte Aktien 3000 Mk. neue Aktien zum Kurse von 110 Proz. übernommen werden können. Voraussetzung bei dieser Sanierung ist. daß auch die G.-V. der Gebrüder Schöndorff in Düsseldorf, die einen großen Teil der neuen Aktien übernehmen wird, ihre Zustimmung gibt. Der alte Aufsichtsrat legte sein Mandat nieder. Darauf wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Im weiteren Verlaus der Versammlung erklärte Generaldirektor Schöndorfs, die Waggonfabrik Fuchs werde als solche bestehen bleiben; nur werde man durch Rationalisierung und straffere Organisation ein besseres Arbeiten als bisher ermöglichen. Es sei nicht zu vermeiden angesichts der finanziellen Lage des Werkes, daß sowohl Gläubiger als auch Akttonäre erhebliche Opfer bringen mühten. Inwieweit die Zusammensetzung des Vorstandes der Waggonfabrik eine Qlenbe- rung erfahren werde, könne er noch nicht lagen.
* Karlsruhe rLebensver sicherungs- bank A.-G., Karlsruhe. Die G.-V. beschloß die Verteilung einer Dividende von 12 Prozent. Der Reuzugang in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres betrug, wie mitgeteilt wurde, 26 Mill. Mk., der Reinzuwachs 18 Mill. Mark. Es sei also, wenn die Entwicklung im gleichen Maße fortschreite, wieder ein günstiges Ergebnis zu erwarten.
* Eisenwerke (Saggenau. Bei dem gestrigen Vergleichstermin vor dem Amtsgericht Rastatt wurde der Vergleichsvorschlag angenommen. Es haben wesentlich mehr Gläubiger, als nach dem Gesetz notwendig, zugestimmt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. 'DL, 7. Mai. Tendenz: zurückhaltend. — In Erwartung der Meldungen über den Abschluß der Pariser Verhandlungen war man zu Beginn der heutigen Börse etwas zurückhaltend. Die Grundstimmung war jedoch nicht unfreundlich, man war sogar weiter sehr optimistisch, nur bestand eine gewisse Nervosität, da doch von einem günstigen Ausgang der Repara- tionsvcrhandlungen so viel abhängt. Das Geschäft war daher heute etwas größer. Verschiedentlich schritt auch dü Spekulation zu Abgaben, da sie gestern in stärkerem Maße zu Jnteressentäu- fen geschritten mar. Es ließ sich kaum eine Erklärung für diese Abgaben finden, nur sind die internationalen Geldmarktoerhältniffe wieder schwieriger, auch war die gestrige Neuyorker Börse schwach, und zweifellos wollte die dortige Kulisse feine neuen Engagements eingehen, bevor die Lage in Paris geklärt ist. In Spezialwerten war das Geschäft weiter recht le b h a f t, da die Aufnahmelust nicht so gering war, wie man anfangs onge nommen hatte. Auch waren die Abgaben nicht besonders dringend, so daß sich gegenüber der gestrigen Abendbörse bei den meisten Werten nur ganz geringe Kursabschwächungen bemerkbar machten. Da das Ausland verschiedentlich mit 5t a u i ’ o r b e r 5 an den Markt kam, nahm das Geschäft nach den ersten Kursen lebhaftere Formen an. Bei freundlicherer und zuversichtlicherer Stimmung konnten verschiedentlich die Anfangsverlufte wieder ausgeglichen werden. Am Elektromarkt eröffneten AEG-, Gcsfürel und Siemens bis 1,5 D. S). schwä
cher, nur Chodcakticn etwas stärker gesucht mit minus 4 Mark. Bergmann lagen gut behauptet, Licht L Kraft konnten sogar etwas anziehen. Am Chcmiemarkt büßten J.-G.-Farben 0,75 v. H. ein. doch nahm das Geschäft später etwas lebhafteres Ausmaß an. Scheideanstalt minus 1 v.H. Kaliwerke waren weiter bevorzugter. Bei diesen muß der Dividendeabzug berücksichtigt werden. Salzdel- furch gewannen bis 2 v. H., Aschersleben und Westeregeln dis 1 d. S). Bankwerte still, zumeist etwas niedriger. Auch Montanwerte hatten nur ganz geringe Umsätze, bei Abschwächungen dis zu 1,25 v. S). Nur Mannesmann waren etwas gefragter und leicht gebessert. Zellstoff Waldhof minus 1,75 v. H. Deutsche Linoleum minus 2 d. $)., Svenska minus 1L0 Ml. Renten still, aber überwiegend angeboten und leicht gedrückt. Im Verlaufe war das Geschäft in Spezialwerten weiter recht lebhaft. Die Kurse erreichten zumeist den Stand der gestrigen Höchstnotierungen. Im Vordergründe standen Kaliwerte, Elektro- akticn und Reichsbankanteile. Hier traten Besse- ru n g e n bis zu 2 v. H. gegen dsn Anfang ein. später jedoch steigerte sich der Umsatz, und es traten erneute Erholungen bis zu etwa 2,5 v. H. ein. G c - rächte hinsichtlich der Pariser Ve r - Handlungen, die allgemein günstig lauteten, führten zu einer A u f w ä rtsbewegung. Am Geldmarkt war Tagesgcld mit 8 v. H. etwas leid^ ter. Am Devisenmarkt erfuhr die Mark eine größere Erholung. Devisen waren im allgemeinen stark angeboten. Spanien lag mit 34,30
deutsche Ware!
schwach. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2157, gegen Pfund 20,455, London gegen Kabel 4,8525. gegen Paris 124,18, gegen Mailand 92,61, gegen Holland 12,0690.
Berliner Börse.
Berlin, 7. Mai. Der Geschäftsumfang zu den ersten Kursen war heute zwar nicht groß, es überwog aber eher Berkan fsneigung. Trotzdem zeigten diese Votierungen bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, was man mit dem anhaltenden Auslandintercsse begründen wollte. Eine Einheitlichkeit in der Kurs- geftaltung war überhaupt nicht vorhanden. Vereinzelt waren Rückgänge bis zu 4 Prozent zu erkennen. Darüber hinaus verloren Schubert & Salzer 6,5 Prozent und Stöhr 5 Prozent. Die drei Kaliwerte am Terminmarkt und Berger wurden heute exklusive Dividende gebandelt. Deutsche Anleihen abbröckclnd. Ausländer geschäftslos. Bosnier schwächer. Pfandbriefmarkt sehr still und ebenfalls eher schwächer. Geld war heute noch ziemlich knapp. Tagesgeld 8,5 bis 10,5 Prozent und nur vereinzelt darunter. Die übrigen Sätze blieben unverändert. Auch im Verlaufe blieb die Stimmung zunächst sehr geteilt, die Kurse bewegten sich bis zu 1 Prozent unter bzw. über Ansangsniveau. Später trat aber eine Geschäftsbelcbung ein, so daß unter Führung des Farben-. Kali- und Elektromarktes eine allgemeine Erholung bis zu 2 Prozent eintrat. Auch Veubesihanleihen konnten die Hälfte ihres An- fangsverlustes wieder einholen. Demberg plus 4 Prozent. Salzdetfurth plus 3 Prozent, Schultheis ebenfalls plus 3 Prozent. Für Spezialwerte konnte man gute Käufe, angeblich für Londoner Rechnung, beobachten.
^taittfurfcr Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. Mai. Der Produktenmarkt verkehrte in stiller Haltung. Die Tendenz war lustlos, die schwächeren Auslandnotierungen verstimmten. Der Geschäftsumfang war jedoch so minimal, daß die meisten Preise unverändert blieben. Rur gutterartifel waren etwas stärker angeboten und bis zu 0,25 Mk. niedriger notiert. Tendenz flau. — Es wurden notiert: Weizen 24.00. Roggen 22.75. Sommergerste 23.75—24.00. Hafer (int.) 23.75—24.00, Mais 21.75, Weizen- mehl (südd. Spezial 0) 32.00—32.50, Roggen- mehl 30.00—31.00, Weizenklcie 12.75, Roggen - tlcic 13.25.
Geschäftliches.
lieber Mißerfolge beim Maschen von wollsachen.
Wolle enthält als tierisches Produkt ein natürliches Fett, das ihr die Weichheit gibt. Wenn dieses Fett durch scharfe Waschmittel entzogen wird, so schrumpft die Faser ein; sie verfilzt und wird brüchig. Am zweckmäßigsten und schonendsten wird Wolle in einer milden, lauwarmen Seifenlauge gewaschen, wie sie die LLJX=SeifcnfIocfen der Sunlicht-Gesellschast in Mannheim ergeben. Der milde IHX-Schaum entfernt allen Schmutz, ohne der Wolle ihre Weichheit zu nehmen; sie bleibt wie neu.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
5*
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Banknoten.
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Dividende an. — Deichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lornbardzinssuß 8,5 Prozent.
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Deutsche Bank TiNonto-Sielellschaft am.. Dresdner Bank . . Mitteldeutsche ErcttLank . Metallbank...... •
Reichtbank.......
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Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
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246.25
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8all Westeregeln......
10
252,75
245
253
243
Kaliwerk SaHdctsurH . . •
Id
392
330
391
380
3- ®. tzarben-Induitrle . . *
11
251,65
i 250,9
252
250.75
Dynamit Nobel ......
. L
1
118
117,6
Scheideanstal! . ......
169,25
Goldschmidt . ......
. 1
84.5
84
83.75
Rülgeritnede . ......
•
91
1 90.25
91
90
Melallgeielllchast. . . . . .
11
131,25
129
131
128
6. Mai
7. Mai
Ärmliche Dotierung
Meld । Tric»
Amtllchc Notierung fflctb 1 Brick
rlnm
169,38
169.72
169,26
169,60
Brren
1,771
1.775
1.772
1.776
Brss.Äntw-
58,50
58.62
58.46
58,58
Chrtsticuna -
112,35
112.57
112,29
112.51
Aovenbafltn
112,31
112,53
112,01
112.45
SicnSolm •
112.59
112.81
112,51
112.73 •
HeEngforS.
10,592
10.612
10,585
10,604
Italien. - -
22,075
22,115
22,065
22,105
London - - -
20,444
20.484
20,432
20.472
Neupork . .
4.213
4,221
4,2105
4,2185
Pari? ...
16.165
16,505
16.455
16.495
Schwei, . -
81.17
60,17
81,33
81.115
81.275
SDanen .
GO. 29
59,69
59.81
Hapern - . -
1.888
1.892
1.885
1,889
Rio do-Fon.
0.502
0.504
0,502
0.504
Wien in D. Ceft- obgest
59.17
59.29
59,135
59,255
Prag - . - -
12,463
12.483
12,461
12,481
Belgrad . •
7,407
7,421
7.407
7,421
Budapest - .
73.37
73,51
73,41
73,35
vulgarrr»
3.047
3,053
3,044
3.050
Lissabon
18.88
18,92
18,88
16,92
Taruig. . - Äonftcntm.
81,76
81.92
81,66
81,82
2.058
2,062
2,060
2.064
Silben. .
5.455
5,465
5,455
5,465
Tanaka
4.182
4,190
4,183
4.191
Urnünap. .
4,076
20.965
4,084
4,076
4,084
Tatro - .
21.005
20,955
20,995


