Ende zu bereiten. So beschloß auch der Verband Deutscher Ä:föfa'r"fcn en (Ccl e.-Vcröar.d) e. V. aus seiner kürzlich in Nürnberg abgehaltenen Hauptversammlung, geme'msam mit anderen 3n- dustrieverbänden diele 2ln orlerungen Unberufener an die Industrie energisch abzulehnen.
Ein Molkere Projekt im Vogelsberg.
♦ Grebenhain, 6. März. Hier fand unter dem Vorsitz unseres Bürgermeisters Lind eine sehr gut besucht: Versammlung von Landwirten von hier und ou5 den benachbarten Orten deS Vogelsbergs statt, die sich mit dem.Yrojekt einer Sammelmollerei für den südöstlichen Vogelsberg beschästigte. Di: Versammlung gab einhellig der Meinung Ausdruck, daß die Schaffung einer solchen Molkerei bringend notwendig sei. Vci der Besprechung der Frage deS OrteS der Molkerei, d. h. ob Grebenhain oder Hartmannshain, ergab sich, daß sehr wichtige wirtscha t'iche Gründe dafür s:r:ch:n, die Molkerei in Grebenhain zu errichten^ da die Milch- onliefcruna nach Grebenhain für die weitaus große Mehrzahl aller interessierten Orte günstiger und wirtschaftlicher ist. als die Anfuhr nach Hartmanrshain. Schließ ich wurde eine Ent^chl'.e- ßung angenommen, in der zum AuS.ruck gebracht wird, das) die zah'.r.ich versammelte Ladwirte aus Grebenhain und Umg'g^nd die Gründung einer Gencss:nschast)molk r i für dm südöstlichen Vogelsberg zur besseren Verwertung der Milch als dringende Notwendigkeit ansehen, das) sie mangels eigener Kapitalstärke zu dieser Gründung die Unt'r'ü rnz d s Hess schcn (s t:cteZ erbitten, und diese Hilse bald kommen müsse. 2m Hinblick darauf, daß die Hess. Negierung die landwirtscha t'iche Umstellung in Vogelsb.rg mit den Gemeinden Greüenhain-Lrain'ech. Vaitshain und Niedcr-Moos beginnen will, in deren Gemarkungen g genw'rtig daZ Feldbe einigungs- verfahren im Gange ist, wird die Regierung gebeten, zu gleicher Zeit auch die Gründung der projektierten Sammelmo'kerci mit Ve chlrunigung in die Wege zu leiten. Die Wünsche der beteiligten Gemeinden sollen durch den Landtags- abgeerdneten Jost (IermutSha.n) der Regierung umgehend übermittelt werden.
Preußen.
Zur Neubesetzung
des Wetzlarer Landratspostens.
Wie der ..Wetzlarer Anzeiger" von amtlicher Stelle härt, tnfft es zu, daß — w e der „Gießener Anzeiger" schon am Dienstag berichtete — der Bezirks- sekretär Mies aus Köln als Landrat für den Kreis Wetzlar In Aussicht genommen ist. Mies sicht im 48 Lebensjahre, ift M.tglied der Sozial- demokratischen Partei und Abgeordneter des Rheinischen Provinziallandtags. Er wird fein Amt am 1. April antreten.
Wirtschaft.
Oie Gasversoroung Hessen-Nassaus.
Wie WTB.-Handelcdienst erfährt, hat sich der BezirksverbandWiesbaden an derSud - w e st d e u t s ch e n G a s - A. - G., Frankfurt am Main (der Gemeinschaftegründung der Frankfurter Gasgesellschaft und der Stadt Mannheim) mit bis zu 10 v. S), des Aktienkapitals, das nunmehr von 500 000 Mark auf eine Million Mark erhöht wo den ist, beteiligt, um gemeinsam mit der Südwestdeutschen Gas - A G. die Gasversorgung Hessen-Nassaus durchzuführen. Wie bereits gestern gemeldet, hat sich der Bezirksoerband Wiesbaden aber auch an der der Thüringer Gasgefell- fchaft nahestehenden Hessen-Nassauischen Eas-A.-G., Frankfurt a. M.-Höchst mit 256 000 ,Mark beteiligt, um den Einfluß der öffentlichen Hand in diesem rein privaten Unternehmen etwas zu stärken. Wie wir weiter erfahren, ist in nächster Zeit auch mit dem Beitritt der Stadt W i e s b a d e n zu der Südwestdeutschen Gas-A.-G- zu rechnen.
Der SeMst- absch uß der Neu scheu Sank.
Die Deutsche Bank konnte im Geschäftsjahre 1928 ihren Gesamtumsatz um 8,3 v.H. auf 225,1 Milliarden Mark (im Vorjahre 207,8 Milliarden) erhöhen. Der Geschäftsabschluß weist eine Jahres- ei nn ahme von 128 09 (129,12) Mill. Mark aus, und zwar erbrachten Zinsen und Wechsel 50 (47,94) Mill., was bei der wesentlichen Vergrößerung des Geschäfts eine relativ sehr geringe Zunahme bedeutet und sich aus dem erheblichen Rückgang der Zins- fpanns erklärt: Gebühren 72 06 (68,88) Mill., Sorten- und Ztnsfcheine 0,75 (0,82) Milliarden Mark. Einnahmen aus Wertpapieren werden mit 1,50 (3,51) Mill., aus Gemeinschaftsgeschäften gleichfalls
mit 1,50 (5,95) Mill, ausgewiesen, und zwar nach erheblichen Rückstellungen für stille Reserven In den dauernden Beteiligungen mit 2,28 (2,01) Mill, sind erst die Dividenden für 1927 enthalten. Die Handlungsunkosten gingen auf 82,14 (83,47) leicht zurück: für Steuern und Abgaben wurden 13,74 (13.23) Mill., für Wohlfahrtseinrichtungen. Pensionen usw. 8,02 (7,67) Mill, verausgabt. Nach Ab« setzung der Abschreibungen auf Bankgebäude usw. von 0,32 (1,17) Mill, ergibt sich somit ein Rein, gewinn von 23,88 (23,58) Mill, und unter Einrechnung des Vortrages von 25,79 (25,52) Mill. Mk. Der Aufsichtsrat beantragt, hieraus wieder 10 v. H. Dividende zu verteilen: 5,00 (2,50) Mill, der Reserve, 1 58 (0,72) dem Siemcns-Wohlfahrts-Fonds zuzuweisen, 1,50 (1,50) Mill, auf den Grundbesitz abzuschreiben und 2,03 (1,91) Mill, auf neue Rechnung vorzutraqen. Ferner sollen 7,50 Mill. Mark von den 13 Mill. Mark in Amerika sreigegebenen Geldern der Bank der Reserve zugesührt werden, die nach Annahme dieser Anträge mit 90 Mill. Mk. 60 v. H. des Aktienkapitals betragen wird.
Die Zahl der Kunden stieg auf 422 694 (375 889). Der Personalbestand wurde auf 13 341 (13 856) vermindert.
Uebcr die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres kann bei der ungeklärten politischen und wirtschaftlichen Lag« nichts gesagt werden.
* Frankfurter Bank. Di: gestrige G.-V. genehmigt: den bekannten Abschluß mit 7 Proz. Dividende und beschloß Erhöhung drs Aktienkapitals um 2 auf 6 Mill. Mark. Die Durchführung der Kapitalerhihung, die bis spätestens 30. Juni 1931 erfolgt fein muß. wurde dem Aufsicht^rat überlassen. Das gesetzliche Bezugsrecht wird ausgeschlossen: die Ausgabe der neuen Aktien kann zum Nennwert oder darüber erfolgen. Ein evtl. Nutzen wir) dem Reservefonds zugeführt. Ferner wurde eine Statutenänderung beschlossen, wonach in Zukunft, wenn gesetzlich zu'äfsig, Bcschlü se mit einfacher, statt wie seither mit Dreiviertel-Mehrheit ge aßt werden können.
• Schramm Lack- und Farbenfabriken A.-G, Offenbach a.M. Der Aufsichtsrat schlägt der auf den 5, April einzuberusenden Generalversammlung vor, aus dem nach 82 989 (69 000) Mk. Abschreibungen verbleibenden Reingewinn von 217 452 (159 003) Mk. wieder 10 '• ro'ent Dividende zu verteilen. (1,6 Millionen Mark Ak ienkapital.)
’* Zusammenschluß führender Tex- tilcinkaufsverbände. Zur Wehrnchmung gemeinsamer Interessen gegenüber Konventionsbestrebungen, sowie einseitigen Bestimmungen der Lieferer haben sich sechs führende Textileinkaufsverbände unter dem Namen „Bereinigte Textilei:. kaufZverbände E. T. Berlin' zusammengeschlof- sen. Dem neuen Verein gehören an: Handelszentrale deutscher Kaufhüuser-Derlin-Ehemnitz, Deutsche EinkaufsgenosseNlchaft für Textilwaren- Erfurt, Einkaufsrcrband Norden-Hamburg, Tex- lil-Großhandels A.-G. Texag (Einkaufsverband Mitteldeutscher Manufakturisten)-Teelin. Einkaufsverein Merkur A.-G.-Dvrtmund. A.-G. Westdeutscher Einkaufs erbän^e-Düsseldoef. Dem neuen Unternehmen gehören insgesamt über 19)0 Textileinzelhandelsfirmen mit einem Jahresumsatz von 408 Mill. Mk. an. Eine Zusammenfassung des Einkaufs ist nicht beabsichtigt. Der neue Verband will vielmehr entsprechend der Konsumkraft und Zahlungsfähigkeit der hinter ihm stehenden Cinzelhandelssirmen erreichen, daß diesen keine ungünstigeren Lieferungsbedingungen eingeräumt werden, als anderen Großabnehmern.
* Norddeutscher Lloyd, Bremen. Nachdem die Abschlußzisfern bereits mitgeteilt worden sind, legt die Gesellschaft nunmehr den Geschäftsbericht vor, in dem u. a. ausgeführt wird, daß die Detriebsergeünisse durch die allgemein beklagte Entwickelungstendenz der durch Steuerbedarf, Sondcr'vclaftung für Aeparatlons- zwecke und Sozialpolitik beeinflußten Unkosten- fafiorcn in einem Ausmaß beeinträchtigt worden seien, welches zu warnenden Feststellungen zwinge. Gleichwohl könne infolge der vorsichtigen Dewertungsmethoden angefi;t3 eines wenigstens mcngenmt.ßig befriedigenden Geschäftsganges an der Dividendenhöhe des Vorjahres sestgehalten werden. Die Gesellschaft ft hte sich dazu im Interesse ihrer Aktionäre um so mehr berechtigt und verpflichtet, als auch in der vorliegenden Bilanz davon abgesehen worden ist. irgendwelche Eingänge aus der Freigabe der Vermögenswerte in Amerika in Rücksicht zu ziehen, als weiter von einer Belastung der Anlagekonten mit einem Bauzinscnausgleich trotz der Höhe der Anzahlungen aus noch nicht werbende Neubauten auch für 1928 abgesehen werden könnte und als endlich davon ausgegangen werden dürfte, daß die nunmehr für den Sommer d, 3. in Aussicht genommene Indienststellung der Großbauten das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben wesentlich verbessern werde,
• Ford in Belgien. Die neue Fordgesell- schaft in Belgien wurle mit einem Kapital von 100 Mill. Fr. in Brüssel errichtet. 199803 S.ück Aktien zu je 500 Fr. werden am 18. und 19. März zur Zeichnung an der Brüsseler Börse aufgelegt. Den Derwa.tungsrat der Fvrd Motor Companie (Belgien) firmierenden Gefellscha t bilden P. L. Verdurst, Präsident der Fprd Motor Co. Ltd. (älSA.). Baron Moncheur (Belgien). Comte Adrien van der Durch- (Belgien), I. T. Davies von der 6; ^--Kanal-Gesellschaft. M. S. C. Griswold (Belgien).
Frankfurter Börse.
F r a n k f u r t a. M., 7. März. Tendenz: erholt. Die etwas freundlichere Stimmung an der gestrigen Abendbörse, die in der Hauptsache durch Interventionen einzelner Banken hervorgerufen wurde, konnte sich zu Beginn des heutigen Marktes weiter fortsetzen. Eino starke Anregung bot vor allem die Vermutung, daß doch mit einem günstigen Endergebnis der Reparation^ Verhandlungen gerechnet werden könne. Von dieser Tatsache ausgehend zeigte die Spekulation verschiedentlich U n t e r n e h - mungslust, zumal noch gleich nach Beginn der Börse Orders von Publikumsseite und auch vom Auslande in größerem Umfange eintrafen. Die Tendenz erfuhr eine allgemeine Befesti- gung, und das Geschäft nahm in versch «denen Aktien recht lebhafte Formen an. Der schwache Verlauf der gestrigen Neuyorker Börse begründete den stark gesteigerten Grldsatz am dortigen Platze. Bei den meisten Werten gingen die Gewinne gegenüber der gestrigen Abendbörse bis zu 35 v.H., verein- zelte Papiere überschritten auch noch diese Grenze. So waren vor allem Karstadt mit plus 10v.H. stark gefragt, der Grund hierfür war nicht zu erfahren. Auch für Kaliaktien bestand größeres Interesse. Hier wurden Ri ckkäufe vorgenommen, upd die gestrige Meldung, wonach der Kaliabsatz im Februar stark zurückgegangen fei, trat ganz in den Hintergrund. Aschersleben konnten 55 p. H. und Westeregeln 5v.H. gewinnen. Von Elektrowerten waren Siemens mit 3,5 o. H., Schlickert mit plus 2,25 v. H., Licht8- Kraft mit plus 2,60 v.H., Bergmann plus 25v.H. gefragt, A.E. G. und Gesfürek, die geringfügig gebessert waren, fanden nur wenig Beachtung. Der Chemiemarkt konnte sich der allgemeinen Aufwärtsbewegung anschließen, Farben eröffneten bei geringem Geschäft 1,75 v. H. und Scheideanstalt Id.f). höher. Auch Montanaktien bei minimalem Geschäft konnten sich der Bewegung anschließen. Besonders Rheinische Braunkohlen standen im Vordergründe und profitierten 3 o. H. Hier regten in erster Linie die gesteigerten Braun- kohlenpreise an. Kupsexwerte fanden heute weniger Beachtung. Von Bankaktien waren Reichsbank mit plus 2,5 v. H. und Deutsche Bank plus 1 o. H. reger gefragt. Renten still. Im Versaufe blieb die Hal, turg freundlich, das Geschäft schränkte sich jedoch er- beblich ein. D.e Kurse blieben gut behauptet. Am Geldmarkt erfuhr Tagecgeld mit 6,5 v. H. eine Entspannung. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4 2163, gegen Pfund 20 456, London geeen Kabel 4 8518, gegen Paris 124 25, gegen Mailand 92 68, gegen Madrid 32,85, schwach, gegen Holland 12,1125.
Berliner Börse.
Berlin. 7. März. Trotz der schwachen Neu- Yorker Börse und der ungünstigen Geldmarkt- verhältnisfe drüben eröffnet: der heutige Verkehr in ziemlich freundlicher Verfassung. 2lls auch einig: Auälandkaufauft.kg: b-rkgen, schritt die Spekulation fast a.r al en Märten zu Deckungskäufen. Die gestrige Rede Strcfe- manns trat hinter den Meldungen aus Paris etwas zurück, auch die neuen Besprechungen mit dem Zentrum wurden kaum beachtet. Die in den letzten Tagen gehegten Ge'dbefürchtungen sind verschwunden, man g a .bt nicht mehr, dah Qon* don noch eine Diskonterh hung vornehmen könnte. Bon wenigen Pa'neren abgesehen (Deutsche Kabel und Schlesische Textil) brachten die m e i st e n Papiere Kursgewinne, Die bei Werten wie Kunstseide. S ritatt en, Hamburger Elektrizität, Siemens und I.-G,-Farben bis zu 3.5 Proz. betrugen. Bei letzteren soll eine amerikanische Kau'ordep Vorgelegen haben. Die Steigerung soll bei einer Nachfrage von 30 033 Mk. etr.g?tr;t?n sein. Deut ch: Anl.ihen vuh'g. Ausländer uneinheitlich. Mexikaner b.s 0,5 Proz. niedriger. Bosnier 0,5 Prpz. fester. Pfandbrief- markt g--halten. Rcntrnpsandbriefe gesucht. Der Geldmarkt war wenig v'rändert. Tagesgel) 7 bis 9 Proz.. Monatsgeld 7 bis 8 Proz., Waren- wechsel etwa 6.5 Proz. Auch im Verlaufe blieb der Grundton freundlich, dis Kurie waren leich^ tcn Schwankungen unterworsen und bewegten sich bis zu 1 Proz. um Anfangsniveau, Das Geschäft ließ, da neue Orders fehlten, später wieher nach. Svenska verloren 2,50 Mk„ Karstadt gingen 1,5 Proz. zurück.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. März. (Drahtbericht des ..Gieß. Anz.") Am Produktenmarkt war hie Geschäftstätigkeit minimal. Es herrschte ein: gewisse Lustlosigkeit und Zurückhaltung. Dio. Preise konnten sich behaupten. Eine Abschwächung trat für südd. Weizenmehl ein. das 0,25 Mk. nachgab. Im übrigen ergaben sich feine Veränderungen. Es wurden notiert: Weizen 2103. Roggen 23.75, Sommergerste 24/5—24.50, Ha'er (int) 21.53 bis 24.75, Mais 2150, Weizenmehl (südd. Spezial 0) 33.75—31/0, Roggenmehl 33.75—31.75, Weizen- klcie 14.25—14.75, Roggenkleie 13.25, — Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtvie^markt.
Frankfurt a.M., 7.März. Austrieb. 93 Rinder, 1375 Kälber. 233 Schafe. 773 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälter 70 bis 74 W'.; mittlere Mast- und Saugkälber 64 bis 69: geringe Kälber 57 his 63. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weide , ast) 56 bis 60: mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmek und gut genährte Schafe 50 bis 55: fleischiges Schafvieh 42 his 49. —- Schweine: pollfleisch ge Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 77 bis 79: von etwa 160 bis 210 Pfund 73 bis 80: fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 76 bis 78 Mk. — Marktverlauf: Schweine rege, Kä'ber ruh'g, Schafe lebhaft: alle Diehgattungen ausverkauft.
Nundfunkprogramm.
Freitag, 8. März,
6.30: Morgengymnastik. 12.15: Schallplattenkonzert: Neuestes. 15.05 his 15.35: Stunde der Iugcnd. J5.55 bis 13 03: Hausfrauendlcnst. 16.35 bis 17.15: Hausfrauen-Nachmittag. veranstaltet vom Frankfurter Hausfrauenverein. 17.15 bis 17.45: Von Kassel: Vortragszyklus des Frauenverbandes Hessen-Nassau: .Zehn It/re Politisch« Gleichoereckttigung der Frauen", Vprtrag von Johanna Waescher, Kassel, 17.45 bis 18 05: Q3pn Stuttga t: Ko: z rt des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.30: Lefestunde. 18.30 bis 18.45: .Das Rundfur.kgymnastikbuch", Vor'esungen und Pkau- öereicn von Dr. Paul Laven. 18.45 his 19.15: Stenographischer Fortbildungskurfus für Anfänger und Fortgeschrittene (Distat von 63 Silben aufwärts). 19.15 bis 19.35: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 19.35 bis 19.45: Film-Wochenschau. 19.45 hiS 21.30: Von Stuttgart: „Indien", ein Hörsism nach Werken von Waldemar Dönsels. Hans Heinz Ewers, Dhan Gopal Mukerdschi, Rudyard Kipling, Rabindranath Tagore u. a. Als Intermezzo: „Halsentzündung", Grvtske von Mark Twain. 21.30: Nach Köln und Stuttgart: Zweit« Rundfunk-Singstunde von Professor Fritz Jod«. Anschließend: Schallplattenkonzert: Fortsetzung des Wunschkonzertes, „Wünschen Sie, wir wünschen auch"
Samstag, 9. IHäq.
6,30: Morgengymnastik. 12,45 bis 13.15: Schulfunk: Musik, vorgetragen von Studienrätin Eilig Geis: „Die Suite". 13,15: Schallplattenkonzert: Duntes Programm. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend: Aus dem deutschen Liederkranze, Liedervorträge Frankfurter Schulen: Fxöbelschule. Chorleiter: Lehrer Müller. 15.55 bis 16,05: Hausfrauendienst. 16,35 bis 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters: Neue Tanzmusik. 18,33 bis 18,45: Von Kassel: Fünfzehn Minuten Ratschläge für den Gartenfreund: „Lieber fri hölührnde Stauden und Sträucher", Vortrag von Gartenbau- dircklor Karl Hinze. 18,45 bis 19: Der Briefkasten. 19 bis 19,15: Esperanto-Unterricht. 19,15 bis 19,45: Stunde des Frankfurter Bundes sü? Volksbildung: , Ziele und Methoden der Volksbildung". Vortrag von Studienrat Dr. Majer- Leonhard. 19.45 bis 20,15: Unterhaltungsmusik des Rundfunkorchesters. 20.15: Von Stuttgart: Ol-Ol, Szenen aus dem Studentenleben nach einem Drama von L. Andrejew (Deutsch von R. St. Hoffmann), Musik von Alexander Tscherepnm. Anschließend: Bunter Abend. Daraus bi» 0,30: Von Berlin: Tanzmusik.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische «eligionsgesellfchafl. Sabbatfeier den 9. März. Freitag abend 5.50 Uhr: Samstag vormlt» tag 8.30: Predigt: nachmittags 3.30; Sabbatauß» gang 7.05. Wochengottesdienst morgen« 7; abend« 5.30 Uhr.
Israelitische Religionsgemeinbe, Gottesdienst in der Synagoge (Hüdanlage). Samstag, den 9. März, Vorabend 6 Uhr; morgens 9; Predigt: abend« 6 25 und 7.05 Uhr.
Geld
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Banknoten
Devisenmarkt Derlin^ Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angesührien Ziffern neben die Höhe der zuletzt beldiloHenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent.
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