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Benachteiligung der in den höheren Klassen Versicherten vermieden wird.
Die Llmänderung des prozentualen Steigerungssatzes (der jetzt 15 Prozent beträgt) in feste Beträge dürfte im Interesse der Versicherten liegen.
Außer diesen wichtigen Abänderungen sieht der Gesetzentwurf noch eine Fülle kleinerer Aenderun- gen vor, auf die hier nicht eingegangen werden kann. Das wesentlichste für eine günstige Gestaltung der Angestelltenversicherung ist die absolute Sicherung der gesetzlich fest gelegten Leistungen, dir Verbesserung des , Gesetzes in all den Fällen, wo ohne Gefährdung |
dieses Grundsatzes der Leistungsausbau vorgenommen werden kann, und endlich die ohne materielle Lasten einführbare volle Selbstverwaltung der R. f. A.
Wenn nach diesen Grundsätzen die Aussprache um den Ausbau und die künftige Gestaltung der Angestelltenversicherung geführt wird und entsprechende Beschlüsse erfolgen, dann würde damit nicht nur für die deutsche Angestelltenschaft segensreich gewirkt, sondern im Gesamtinteresse unseres Volkes und unserer Wirtschaft eine soziale Tat von höchster Bedeutung geleistet werden.
Oie Handwerksrolle.
Don Handwerkskammer-Syndikus Rudolf Röhr, Gießen.
In der Handwerksnovelle vom 11. Februar 1929 ist von ganz besonderer Bedeutung der im Titel IVa als neue Bestimmung in die Gewerbeordnung eingefügte § 104 o. Der Zweck dieser Bestimmung wird im allgemeinen Teil der Begründung des Gesetzes wie folgt angegeben: „Cs handelt sich darum, Listen aufzustellen, in die olle selbständigen Handwerksbetriebe einzutragen sind, um unter gleichzeitiger Eindämmung der Streitigkeiten zwischen Handwerkskammern einerseits, Industrie- und Handelskammern andererseits nicht nur eine organisatorische Klärung der berufsständischen Zugehörigkeit einzelner Betriebe, sondern auch die Grundlagen für die Wahlen zu den Handwerkskammern, sowie für statistische Erhebungen über den Umfang und die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handwerks zu ermöglichen."
§ 104 o der Gewerbeordnung bestimmt folgendes: „Die Handwerkskammer hat ein Verzeichnis zu führen, in das diejenigen Gewerbetreibenden einzutragen sind, die in dem Bezirk der Handwerkskammer selbständig ein Handwerk als stehendes Gewerbe ausüben (Handwerksrolle). Ein Handwerksbetrieb, der mit einem Unternehmen der Industrie, des Handels oder der Landwirtschaft verbunden ist, wird nur dann in die Handwerksrolle eingetragen, wenn er dem Gesamtunternehmen gegenüber insoweit selbständig ist, daß in ihm nicht überwiegend Reuanfertigungen, Aenderungen und Reparaturen für das Gesamtunternehmen ausgeführt, sondern überwiegend Waren zum Absatz an Dritte auf Bestellung her- gestellt, oder handwerkliche Leistungen auf Bestellung Dritter bewirkt werden. Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien werden nicht in die Handwerksrolle eingetragen, es sei denn, daß es sich um Rebenbetriebe handelt, die nach Absatz 2 einzutragen sind. Die Einsicht in die Handwerksrolle ist jedem gestattet. Die Reichsregierung erläßt mit Zustimmung des Reichsrats Vorschriften darüber, wie die Handwerksrolle einzurichten ist."
In den Bestimmungen der §§ 104 p bis einschließlich 1041 GO. ist das Verfahren der Eintragung nach der ersten Anlegung der Handwerksrolle, sowie das Rechtsmittelverfahren, das demjenigen zu Gebote steht, der sich zu Unrecht in die Handwerksrolle eingetragen glaubt, enthalten. § 104 u enthält die Vorschrift, die es jedem, der ein Handwerk selbständig betreibt, zur Pflicht macht, den Beginn und die Beendigung feines Betriebs, sowie die Bestellung oder Abberufung von Bevollmächtigten nad) § 103 bei der zuständigen Handwerkskammer anzuzeigen. (Die Unterlassung dieser Anzeige ist unter Strafe gestellt.)
Die seitens der Reichsregierung erlassenen Vorschriften über die erste Anlegung der Handwerksrolle sind in § 1 der Liebergangsbestimmungen zum Gesetz vom 11. Februar 1929 (Handwerksrolle) enthalten, und besagen, daß die Vorschriften des § 104 p nur mit folgender Maßgabe gelten: „Die Handwerkskammer hat ein alphabetisches Verzeichnis derjenigen Gewerbetreibenden, die sie in die Handwerksrolle einzutragen .beabsichtigt, während eines Monats öffentlich auszulegen und die Auslegung mit dem Hinweis dreimal öffentlich bekanntzugeben, daß die Eintragung in die Handwerksrolle erfolgen werde, wenn nicht binnen einer Frist von drei Monaten seit der Beendigung der Auslegung Einspruch bei der Handwerkskammer eingelegt werde. Das Verzeichnis ist den gesetzlichen Berufsvertretungen von Industrie und Handel, deren Bezirk sich ganz oder zum Teil mit dem Bezirke der Handwerkskammer deckt, mitzuteilen. Das Einverständnis der gesetzlichen Derufsvertretung von Industrie
und Handel mit der Eintragung gilt als erklärt, wenn innerhalb einer Frist von drei Monaten seit Mitteilung des Verzeichnisses kein Einspruch bei der Handwerkskammer eingelegt worden ist.
Die Reichsregierung erläßt mit Zustimmung des Reichsrats die erforderlichen Ausführungsbestimmungen."
Die Llebergangs- und Aussührungsbestimmun- gen zu § 104 o GO. stellen ein beschleunigtes Verfahren für die erstmalige Anlegung der Handwerksrolle dar. In den Amtsverkündigungsblät- tern der Kreise ist bestimmt worden, daß das Verzeichnis der Betriebe, deren Eintragung in die Handwerksrolle beabsichtigt ist, bei der Hand- werkskammer-Rebenstelle in Gießen, Kirchstr aße 16, zur Einsichtnahme offenliegt. Die Osfenlegungssrist lief vom 1. Oktober bis 31. Oktober 1929. Die Einspruchsfrist läuft vom l.Rovember 1929 bis 31. Ianuar 1930. Einsprüche gegen die Eintragung in die Handwerksrolle sind spätestens bis zum 31. Ianuar 1930 an die Hessische Handwerkskammer in Darmstadt, oder an die Handwerkskammer-Rebenstelle in Gießen einzureichen.
Erkennt die Handwerkskammer den Einspruch nicht als begründet an, so entscheiden auf Antrag der Handwerkskammer die von der Lan- des^entralbehörde bestimmten Behörden. Als beteiligt in dem Verfahren gelten der Gewerbetreibende, die Handwerkskammer und die. gesetzliche Berufsvertretung von Industrie und Handel.
Gegen die Entscheidung der zuständigen Landesbehörde in letzter Instanz steht jedem Beteiligten binnen vier Wochen seit Bekanntgabe der Entscheidung an ihn die Beschwerde an das Reichsverwaltungsgericht zu, das endgültig entscheidet. Die Beschwerde kann nur darauf gestützt werden, daß eine Rechtsfrage oder eine andere Frage von grundsätzlicher Bedeutung nicht oder nicht zutr^fend entschieden worden ist.
Spätere Eintragungen, die die Handwerkskammer vorzunehmen beabsichtigt, hat sie ben in Frage kommenden Gewerbetreibenden, sowie der zuständigen Industrie- und Handelskammer mitzuteilen. In diesem Falle beträgt dann die Einspruchsfrist zwei Monate nach Zustellung der Mitteilung.
Ist ein Gewerbetreibender in die Handwerksrolle eingetragen, ohne daß er fristgemäß Einspruch gegen seine Eintragung erhoben hat, so kann er oder die gesetzliche Berufsvertretung von Industrie und Handel bei der Handwerkskammer eine Löschung aus dem Grunde, daß der eingetragene Betrieb kein Handwerksbetrieb Ist, erst nach Ablauf eines Iahres feit der Eintragung beantragen. Gegen die Ablehnung des Antrags kann der Antragsteller binnen einer Frist von zwei Monaten seit der Zustellung des ablehnenden Bescheids bei der Handwerkskammer Einspruch einlegen. Das Einspruchsverfahren regelt sich nach den gesetzlichen Bestimmungen wie oben berichtet.
Für das Löschungsverfahren sind die gleichen Rechtsmittel gegeben wie für das Verfahren der Eintragung.
Tie Reichsregierung bestimmt den Zeitpunkt, in dem die Handwerksrolle als angelegt gilt.
Gchweinemarkt in Gießen.
Der heutige Schweinemarkt war mit 110 Ferkeln und Läufern beschickt. Der Handel anfangs etwas schleppend, lebte später aber etwas auf, so daß fast kein Heberftanö verblieb. Sechs bis acht Wochen alte Ferkel wurden mit 35 bis 42 Mk„ acht bis dreizehn Wochen alte mit 40 bis 48 Mk;
Läufer mit 65 bis 75 Mk.. Einleger mit 130 bis 140 Mk. je Stück gehandelt. Der nächste Markt findet am 4. Dezember statt.
Wirtschaft.
Ruhrgas AG. und Hekoga.
Rach der „Kölnischen Volkszeitung" sollen die langwierigen Verhandlungen zwischen der R u h r- gas A. ° G. und der H e k o g a nunmehr, nach einer Mitteilung von beteiligter Seite, soweit gediehen sein, daß lediglich die Llnterschristen des Vertragswerks noch ausstehen. Beabsichtigt ist danach die Gründung einer G. m. b. H. mit einem Stammkapital von mehreren Millionen Mark, worgn je zur Hälfte die Hekoga als Abnehmer und die Lieferanten beteiligt fein werden. Weiter sei die Aufnahme der Stadt Frankfurt am Main im Vertrag, und zwar auf der Seite der Hekoga, vorgesehen.
* Herabsetzung des Produktionsprogramms des Internationalen Stahlkartells. Wie das ft Journal" aus Luxemburg meldet, hat der Vorstand des Internationalen Stahlkartells angesichts der wirtschaftlichen Lage einstimmig beschlossen, vom 1. Rovember ab das Produktionsprogramm um 10 Prozent herabzusetzen, also von 32 295 770 Tonnen auf 29 066 190 Tonnen.
• Reue Berliner Kraftdroschkengesellschaft unter Beteiligung von R S LI. Unter maßgeblicher Beteiligung der RSL1. Automobil Ai°G., Heilbronn ist dieser Tage in Berlin eine neue Droschken-Gesellschaft unter der Firma Kraftag Groß-Berliner Kraftdroschken A.°G. mit einem voll eingezahlten Grundkapital von 2,5 Mill. Mark gegründet worden.
* A. - G. für Zellstoffs und Papierfabrikation, Aschaffenburg. In der in München abgehaltenen Aufsichtsratssihung wurde berichtet, daß das Ergebnis des ersten Halbjahres 1929 befriedigend fei und daß die Werke des Konzerns sämtlick) mit ausreichenden Aufträgen versehen seien, so daß auch für das zweite Halbjahr mit einem angemessenen Gewinn gerechnet werden tonne!
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 6. Rov. Tendenz: lustlos. — Die heutige Börse eröffnete in lustloser Haltung. Rachteilige Momente waren nicht vorhanden, aber trotzdem entwickelte das Geschäft nur zögernd und bewegte sich in den denkbar engsten Grenzen. Der Ausfall der gestrigen Reuyorker Börse ließ auch die letzte Anregung fallen. Die Tendenz neigte infolge der anhaltenden Orderlosigkeit und der zumeist schwächeren Auslandbörsen zur Schwäche. Das Angebot nahm heute fein größeres Ausmaß an, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse nur ganz geringe Abschwächungen eintraten. Am Elektromarkt gaben AEG. 1 Proz., Siemens ebenfalls 1 Proz. Pund Schuckert 2 Proz. nach. Farben eröffneten 1,25 Proz. schwächer. Trotz des höheren Kali- absahes im Oktober gegen den Vormonat waren Kaliwerte bis 2 Prczmt gedrückt. Montanwerte gaben bis 1,5 Proz. nach. Rur Gelsenkirchen machten eine Ausnahme und gewannen 1 Proz. Banken lagen von 0,6 bis 2,5 Proz. niedriger. Von Kunstseidenwerten gewannen Aku^ nachdem das Angebot nachgelassen hatte, 1 Proz. Auch Renten konnten sich der Allgemeintendenz nicht entziehen. Im Verlaufe war das Geschäft äußerst klein, doch waren allgemein, wenn auch geringfügige, Erhöhungen zu verzeichnen. Einiges Interesse machte sich für Spezialwerte geltend. Es traten Besserungen bis zu 1 Proz. ein. Siemens konnten vorübergehend 3 Proz. gewinnen. Die Goldabflüsse der Bank von England machten nicht den geringsten Eindruck. Da aber Aufträge immer noch nicht ein- trafen, so mußten fast alle Werte von ihrem Anfangsgewinn wieder etwas hergeben, da die Spekulation sich weiter reserviert verhielt. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Proz. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1796, gegen Pfund 20.386, London gegen Kabel 4.8786, gegen Paris 123.88, gegen Mailand 93.15, gegen Madrid mit 24.84 weiter schwach, gegen Holland 12.085, gegen Schweiz 25.1750.
Berliner Börse.
Berlin, 6. Rov. Da für heute besondere Anregungen nicht vorhanden waren, hatte schon der Dormittagsverkehr bei starker Zurückhaltung
der Spekulation größere Unsicherheit aufzuweisen, zumal auch die Auslandbörsen gestern schwächere Kurse gemeldet hatten. Die Börse in Reuyork war gestern geschlossen. Beachtung fanden die innerpolitischen Bedenken die schon in den letzten Tagen vorhanden waren, es verstimmten ferner die Zunahme der Arbeitslosigkeit und ein stagnierender Kohlenabsah. Mit den anhaltenden Goldverlusten Englands an Frankreich scheint man sich im übrigen abgefunden zu haben. Die erkennbare i n - ternat tonale Geldmarkterleichte- rung wirkte sich aber auf den hiesigen Markt nur sehr zögernd aus, da anscheinend der Geldbedarf der Kommunen im Augenblick wieder sehr stark ist. Weiterer Ordermangel, und nicht zuletzt £>ie bekannt gewordenen Schwierigkeiten eines Reuyorker Investmenttrustes der Bankers Corporation, ließen das Kurüniveau zu Beginn der heutigen Börse umt 1 bis 4 v. H. nachgeben. Rhein. Braunkohlen, Kali Aschersleben, Salzdetsurth und Polyphon verloren darüber hinaus bis 5,5 v. H. Die Auslandwerte (Aku., Svenska und Chade) lagen besonders schwach. Lurch eine gewisse Festigkeit fielen wieder Autowerte, Aschaffenburger Zellstoff, Feldmühle und Metallgesellfchast auf. Deutsche Anleihen nachgcbend. Ton Ausländem lagen Bosnier weiter fest. Pfandbriefe geschäftslos und eher schwächer. Große Rachsrage bestand weiter im Zusammenhang mit der heute beginnenden Mandatslommrssionsiitzung in Genf sür Ablösungsschuld, wobei Entschädigungshvsfnungen eine große Rolle spielen. Der Geldmarkt war eine Kleinigkeit leichter. Tagesgeld 7,75 bis 10 v. H_: Monatsgeld 8,5 bis 10, Warenwechsel etwa 7,40 v. H. Rach Len ersten Kursen blieb das Geschäft zunächst sehr still, die Tendenz war wenig einheitlich. Später konnten sich aber, ausgehend von der Festigkeit der Autowerte, dis bis 2,5 v. H. anzogen, allgemein fleine Kurserholungen durchsetzen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 6. Rov. Infolge der Preisrückgänge an den überseeischen Märkten eröffnete der Produktenmarit in schwacher Haltung. Das Angebot war nicht besonders groß. Stark gedrückt lag am Mehlmar.t Roggenmehl mit minus 0,50 Mk. Sonst war ein Rachgeben der Preise bis 0,25 Mk. zu verzeichnen. Das Geschäft bewegte sich in den denkbar engsten Grenzen. Es wurden notiert: Weizen 25,10 bis 25,20, Roggen 18,50, Sommergerste für Drau- zwecke 19,75, Hafer, inländ. 18,25 bis 18,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 18,75 bis 19. Weizenmehl, südd. Spezial 0 37,75 bis 38,25. Roggenmehl 26,75 bis 27,50, Weizenkleie 9,75, Roggenkleie 10. Tendenz schwach.
Letzte Nachrichten.
Großfeuer bei Gießen.
heute vormittag, kur; vor 11 Uhr, brach auf dem (0 u ( Reuhof bei Leihgestern ein großer Brand aus, der sich in kurzer Zeit über die mit Körnerfrucht, Stroh und Heu gefüllte Hauptscheune, einen Teil der Stallungen und ein weiteres Wirtschaftsgebäude ausbreitete. Die alsbald an der Brandstelle erschienene Ortsfeuerwehr von Leihgestern sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Lang-Göns und Großen-Linden und die kreismolor- fprihe hatten unter dem Kommando des Kreisseuer- wehrinspektors D i ck o r e (Gießen) sehr stark zu tun, bis sie gegen 12.30 Uhr den Brandherd in die Gewalt bekamen und eine weitere Ausdehnung der Flammen verhindern konnten. Rach den uns bis jetzt vorliegenden Informationen sind etwa 10 0 Ferkel den Flammen zum Opfer gefallen, ferner isk die hauptscheuer mit Inhalt niedergebrannt. Dagegen konnte zum Glück alles andere Vieh gerettet werden.
Ein deutsches Verkehrsflugzeug in Eng'and abgestürzt.
Lo n d o n , 6. Rov. (WTB. Drahlmeldung.) Lin deutsches Verkehrsflugzeug, das den Flugplatz in Croydon um 9.44 Uhr heule vormittag mit der Bestimmung Amsterdam—Berlin verlassen Halle, ist In der Rahe der Ortschaft Warden in der Grafschaft Kent in Flammen abgestürzt, von den Insassen waren auf der Stelle sieben tot. Liner der Passagiere ist. wie man annimmt, gerettet worden. Das Flugzeug hakle vier Passagiere und vier Wann Besatzung an Bord.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v. h., Lombardzinsfuß 8 o. H.
Frankfurt a M
Berlin
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Frankfurt a 9)1
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Datum
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5 11
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Datum
5 11
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Datum
5 11-
6 11.
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6 11
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7% Deutsche RcichSanlcihe von 1029 .........
Du i!ln...eU>lSs..Lchulv mit Au» los.-Rechien........
ofm" vl"^'ol Recht'
6% Hess. BoMtaat von 1929 (rückjahlb. 102%) . . . .
Cbcrbeiicn Provinz - Anleihe mii Auelos.-Rcchten.....
Deutsche Itomm. Eammelobl.
Anleihe Serie 1 ...
8% Franks. Hnp.-Bank Goldpsc. XlII unkündbar bis 1934 .
7% Franks.. Hnp.-Bank Goldpsc unkündbar bi» 1932 .....
<4-% Rbeinische Hyp.-Bank
t'lqit. Goldvte........
8% Pr. Landeepsandbrieianstalt.
Psanbbricse R. 17.....
8% Pr. Landeöpsandbricsanstalt stomm.-Obl. 81. 16.....
7% Pr. «.'andrepsandbrlcsansialt, Psandbriese R. 10 . .
tl.L <». auu. ournteoe-Obligation rückzahlbar 1932 . .
4% OeNerreickMche Goivne..
4.2O»a Oflcrr Silbern-
4% Ocsierreichllchk Einheitliche U.ente..........
4% lUigariidie Golbrte.. . .
4% Ungarische StaatSr. v. 1910 4h% bMfll. von 1913 ....
4% Ungarische Kronenrtr.. . .
4% Türk. Zollanleihe v. 1911 .
4% Türkische Vagdodbahn»Lnl Serie l.....
4% deegl. Serie II
6% Rumänisch» vereinb Rente von 1903 . . . .
« manische verrinh. Rente von 1013 . . .....
4% Rumänische veredth. Rente .
99
50.1 9,65
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47,25
96,5
85,5
78,3
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95
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1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 II 1 1 1 1 1 1 II 1 II
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19,75
2,05 77
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Hamburg-Amerika Paket . Hamd.-Südam. Dampssch. . Hansa Dornt fschisf.....
Norddeutscher Lloyd .... Allg. Deutsche Creditanst. . . Barmer Bankverein .... Berliner Hanvelsgesellsch. . . Commerz- und Privot-Bank. Tormsi. u. Nationalbank . . Deutiche Bank......
Dltconto-Gesellschast, Ank. . Dresdner Baut......
ReichLbant.......
a.a.®..........
Bergmann ...
Elcitr. Lieferung Sgescllschask Licht und Krast .
Reiten & Guilleaume.... Gei. f. Elektr. Untern.....
Hamb. Elektr -Werlo .... Rhein. Elektr........
Schlei. Elekr ...... Echnckert 4 (So.......
Clemens 4 Halske ..... TranSradio...... .
Lahmeyec L Lo.. .....
Buderus..... . .
Deutsche Erdvl......
Eiiener Steinkohle ..... Geilenkirchener ...... Harvener.........
Hoeich Eilen........
gilf Bergbau..... .
jklöcknerwerke ...... Köin-Ncueilen . . .
Mannesman--Röhren . . . Mansselve Bergbau . . . . Cbcrich'ei. Euen^eoarl . . . Lberichte,. Kottwerle.... Phönir Bergbau......
Rhe'nijche Braunkohlen. . .
Rheinstahl ... ..... Klebeck Montan......
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121
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187 166.5 247,5
158 158 153 269,5
172,5 206,25
167
173 120.5 175.13
133 146.75
163 191.75 309.25 126,5 163.25
64.5 101
130.25 129.25
137 120,5
210
100 118 101,75 115,75
95,13 105,5 256,5 106,6
103.25
120 187,13 166,5 246,5 157,75 157.75
153 267,5
171,25 204,25
165.75
171 119.75 174,75 132.75
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163
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117 100,5 114,25
70,5 95.13 104.9
252.25 104,75
Bereinigte Stahlw . . . Olavi Minen . . .
Rai werke Aicher-leben . . . Ka. werke lLesteregein . . . Rahmet c SaKoetiurth . . .
g. <5 Farben-Inbustrle . . . Dynamit Nobel......
Echetveanstall....... Goldschmidt ....... Rütgeriwerks.......
MetallgeieUichasl.....
Philipp Hofmann . . . Lernen werk Heidelberg . . . Eemeutwcrk Karlstadt . . . Wayg « ,,t. p an ...
Schultheis Payenhoser . . . Oltwerke.........
Ber. Glanz stoss......
Bemberg.........
HflKtoif Walbhos .... Hellsioji «ichassenbura . . . Eharlotlenburger Waster . . Deiiauer Go» . ....
Daimler Motoren ..... Deutsche Linoleum . . . . Maschinenbau A.-G. . . . • VI ■' cm tf Äl t) t .... vuom. i'oero ... .
Not. Automobil......
Orenstetn 4 stoppel .... V-onbntB Tieg......
Sveniko . . .•••••
iZrankl. MMchln« ..... Griyner ...... .
Heyliaenstaedt .....
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Leckuverke.
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208,5 323
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141,5 66-65
74,5 118,5
89,5 120
87
=
210
141,5
43 248
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105 111,5 122.75 102,5
222 155,5
306,75 321
184
141
120
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150
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107 61,75 204,25
210 326,5
186.13 87,25
67,5 74,75 118.25
89,5
88
280,5 218.25
152
212
202
140
95.75 170.4
43.25
249 47,75
19,5 77.65
165
—
46,75 49
53
121,5
222
156
106.4 60.25
199.25
207.5 321
183.75
86,25
67 73
119,5
89
278
217
147,5 209
199,5 142
94.6 168,75 42,75 245.5 47,75
19,9
76.25
338
121,5
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. W.
Berlin, 5. November
Geld
Bries
Amerikanische Noten . . .
Belgisckte Noten .......
Dänische Noten .......;
Englische Noten........
französische Noten.......
Holländische Noten.......
Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutsch,Oesterreich, h 100 Schilling Rumänische Nolen.......
Schwedische Noten.......
Lchweizer Noten........
Spanische Noten........
T'chechojlowakische Noten.....
Ungarische Noten ......
4.166 58,23
111,58 20,331 16,425 168,11
21.84 111.60
58.61
2,47 111.93 80,84 58,33 12,325
72,86
4.186
58,47 112,02 20,411 16,485 169,79
21,92 112.04
58.85
2,49 112,34 81,16 58,57 12,385 73,16
5. November
6 November
Amtliche Notierung Geld । Bries
Am.liche Notierung Geld | Briel
Amu.. :Kon.
168.48
168.82
168,54
168,88
Buen.-AtreS
1.733
1,037
1.713
1,717
Brsi. Antw
58.40
58,52
58,41
58.53
Ehristiania.
111.89
112,11
111,89
112,11
.Rov.'nbcig'n
111.88
112,10
111.90
112,12
Stockholm
112,11
122,33
112.18
112,40
Hcliingsors.
10,49
10.51
10.492
10.512
Italien. .
21,865
21.905
21,83
21,92
London. ..
20,364
20,404
20.37
20,41
Neunork . .
4.1745
4,1825
4,176
4,184
Paris, . .
16,455
16.475
16,44
16,48
Schwei; . .
80,93
81,09
80,93
81,09
Sva;t:n .
58,39
58,51
58.57
58,69
Japan . . .
2,008
2,012
2,038
2,042
•Hto de Ian
0.487
0.489
0,491
0.493
Wien in T-
Lest, abgest
58,71
58,83
58,71
58,83
Prag . •
12,369
12,389
12,364
12,384
Bel i rad ■
7,387
7,401
7,389
7,403
Budapest •
73,00
73,14
72.99
73,13
Bul arten
3,017
3.028
3,017
3,023
Viffabon
18.82
18,86
18,32
18,86
Tanjig. . .
81,48
81.64
81,48
81,64
»onß.nttn.
1,980
1.934
1,973
1,977
Athen. .
5,395
5.405
5,425
5,435
Eanada .
4,106
4,114
4,106
4,114
Uru uay. .
4,036
4,044
4,036
4,044
Cairo . . •
20,893
20,933
20,83
20,93
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