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Turnen, Sport und Spiel

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auf die Arme gestützt und starrte Da-

haben Sie mit ihm vor?" rief sie der-

mich nicht gehört, Dr. chdruck.Ich wünsche, r nach Mr. Holts

Florstadt, C. Leher,

lickte von einem zu dem reu Ohren nicht trauen er sich bisher ihr gegen- it, die beinahe an Unter» gt hatte, beachtete ihre

Florstadt, L. Leher,

Mein lie legte seine gc Ttören Die 1

Spielvereinigung 1900 Gießen.

ö. Das erste Spiel der Ligaelf in der neuen

f. airj Kem sie sich erhoben ' in seinem Manuskriptbuch. M besser, Sie essen erst eine ffen doch sehr hungrig sein." «em Hause nichts essen, be-

bcid J des M stüriM aui^dL lag M den W

ju.igcfc Fräulein" der Doktor t Hand auf ihren Armbitte

Sie 'itM ! vandre simtt 'er.Du ws ; 1er geschickte

Hierher

i meinen Sie J David 3i ihn alsD in den Sess latte, und

7>af) Sie nvch notu Ne Wohn uisgchrrnaen---

nierten Seufzer nieder. Er winkte sie zu sich und ging nach dem anderen Ende des Zimmers, wo er eine andere versteckte Tür öffnete, die so ge­schickt unter den Schnitzereien angebracht war, baß sie selbst Larrys Cßliden entgegen war.

Ich habe die Pläne für das Hans gezeichnet," erklärte er einfach,und es selbst mit nicht mehr als zwanzig Maurern aus Toskana gebaut, und später fand sie heraus, baß seine Angaben auf Wahrheit beruhten.

Sie folgte ihm unter dem Banne eines ständig wachsenden Entsetzens in einen kleinen vollkom­men leeren Raum. Unter sich hörte sie ein leises, dumpfes Summen und fühlte, wie der Boden unter ihren Füßen leicht vibrierte. Dann blieb David stehen, beugte sich auf den Fuß­boden und öffnete schließlich eine kleine vier­eckige Falltür, die kaum vierzig Zentimeter im Durchmesser hatte. Unter dieser befand sich ein Glass en ster, und als sich ihre Augen an die un­erwartete Perspektive gewöhnt hatten, sah sie unter sich einen kellerähnlichen offenbar von der Decke aus beleuchteten Baum.

Sie lah nichts von den besonderen Eigenheiten des Zimmers, denn ihre Blicke starrten auf eine Gestalt, die auf der Kante eine£ Bettes saß und sich eine Wunde an der Hand mit einem Taschentuch verband. Zuerst erkannte sie nicht, wer es war. Dann aber blickte der Mann nach der Decke: wenn er auch nicht die Personen in dem Zimmer über sich sehen konnte, so hatte er doch das Geräusch der sich öffnenden Falltür gehört.

Sie starrte und schrie gellend auf. Dort unten saß Larry Holt, eine Fußschelle lag um feinen Knöchel.

Kelsterbach, 1,20.

Weitsprung: 1. M. Wagner, 4,51äl2. K. Göbel, Kelsterbach, 4,27; 3. Drewlchenhain, 4,23.

Kugelstoßen: 1. M. Wagner, 8,46; 2. K. Göbel,Kelsterbach, 8,02; 3. Dreicichenhain, 7,84.

5,32; 2. Haller, Dietzenbach, 6>28.

Hochsprung: 1. Waldmann, ^^fliäMaiifcn, 1,72; 2. Göckcl, Dreieichenhain, Carum,

Eppertshausen, 1,62.

Diana gerichtet vid an.

Was stört.

gleich ... nein, weit über dem sogenannten Ge­nie eines Shakespeare steht!"

David blickte von seinem Buch zu seinem Bru­der auf; ihre Blicke trafen sich.

Er sprach mit einem solchen Ernst, einer der­artigen unerschütterlichen Ueberzeugung, daß ihr im Augenblick die Worte fehlten. Dann sagte sie:

Ich bin jetzt nicht in der Laune, mir Theater­stücke vorlesen zu lassen, mögen sie auch noch so gut sein." Sie mußte alle ihre Kräfte zusammen­nehmen. denn sie fühlte, daß sie sich in einer verzweifelten Lage befand.

Ich glaube nicht, daß sie heut nach Haus fahren kann," sagte der Doktor beinahe bedau­ernd.Bielleicht morgen, wenn du sie geheiratet hast?"

Er sprach furchtsam, beinah flehend, und seine Wo^te waren in fragendem Ton gehalten.

Ich werde sie nicht heiraten," sagte der Mann, der sich Dearborn nennen ließ, scharf.Ich dach e, das hätten wir doch schon besprochen und erledigt, Bruder! 2ake ist tot. aber es gibt doch noch andere. Es kommt doch schließlich gar nicht darauf an, wer sie heiratet?"

Diana war svrachlos vor Entrüstung und Schrecken. Sie verhandelten über ihre Heirat mit einem von ihnen, und jeder versuchte dem anderen mit einer derartigen Ruhe und selbst­sicheren Anmaßung zu dieser Heirat zuzureden, daß sie keine Worte finden konnte. Endlich stieß s-ie zitternd vor Empörung hervor:

Ich denke gar nicht daran, einen von Ihnen beiden zu heiraten. Ich bin mit Larry Holt verlobt."

Beide Männer blickten sie an. und auf dem dicken, runden Gesichte des Doktors lag ein Aus­druck von tiefem Bedauern.

Es ist wirklich ein Jammer," sagte er.Die ganze Sache ließ sich so einfach arrangieren, wenn Mr. Holt auf unserer Seite wäre. Be­dauerlicherweise sind wir, auch wenn er im Fleische bei uns ist, geistig durch Welten von­einander getrennt."

3m Fleische bei uns ist?" wiederholte sie und zitterte am ganzen Körper. Jetzt war ifjr klar­geworden, daß der Brief, der sie in das Haus des Schreckens gelockt hatte, eine Fälschung war, und ihre Hoffnung auf Rettung lag in der Ge­wißheit, daß Larry ihre Abwesenheit bemerken und ihr folgen würde.

Die beiden Brüder blickten einander vielsagend in die Augen und schließlich stand Dearborn auf und legte sein Manuskriptbuch mit einem resig-

40.

Dearborn umschlang ihre Hüfte und zog sie aus demDeobachtungszimmer" in den Salon. Als ec sie loslieh, gaben chre Knie unter ihr nach und sie brach auf dem Boden zusammen.

Alles muß in geziemender Weise ausgeführt werden," sagte Dr. Iudd ernsthaft.Wir dür­fen keine rohe, pöbelhafte Szene zulassen. Das ist doch auch deine Ansicht, Bruder?"

Ganz und gar, mein Lieber," antwortete Da­

nis im Angriff, ba er infolge seines lahmen Spieles vollkommen ausfiel. Enders hatte man bei der Pause durch einen Ersatzmann ausge­wechselt. Letzterer ließ sich ganz gut an, es man­gelte aber in den entscheidenden Momenten vor dem Tor an dem Verständnis untereinander. Der Ersatzmann Erb bot eine schwache Leistung. Er ist nicht mehr beweglich genug. Das Spiel war beiderseits sehr fair. Im Eckenverhältnis hatten die Gießener ein großes Plus, ^xber auch hierbei reichte es nicht zu Toren.

Fußballklub 1926 Großen Bussck.

Mit den Leistungen in dem Spiel der 1 Iugcnd- mannschaft gegen die gleiche des Vereins für Rasen- spiele Cid), das 3:1 zugunsten Großen Busecks zu Ende ging, konnte man befriedigt sein. Es war ein schönes, mit guten und verständnisvollen 'Aktionen geführtes Spiel, bei dem Großcn-Buseck, ohne daß die Spielweise von Cid) herabzusetzen wäre, sichtlich besser war. Der Nachwuchs ist bei der Hand, und es wird, wenn die Uebungsstunden bcfud)t und die da­mit verbundenen Verpflichtungen eingehalten wer­den, noch mancher Erfolg beschieden sein.

V.f.R. Lich I Großen-Duseck I 2:2 (0:0). Das Spiel wurde in Cid) ausgetragen.

Tennis.

Gießen Kassel Rokwcih 9:6.

Trotz mehrfachem Ersah konnte Gießen spielstarken Kasseler auf ihren eigenen Plätzen schlagen. Die größere Kampfkraft der Gießener triumphierte über die zum Teil bessere Technik

Stabhochsprung: 1. Scheiber, Mörfelden, 3,12; 2. Krikser, Eppertshausen, 3,10; 3. Edel, Raun­heim, 2,95.

Kugelstoßen: 1. Schneider, Rüsselsheim, 14.44; 2. Koch. Florstadt, 12,53; 3. Steuerwald, Rüsselsheim, 11,84.

Stein stoßen: 1. Schneider. Rüsselsheim, 8,48; 2. Koch, Florstadt, 7,44: 3. Euler, Epperts­hausen, 7,15.

Diskuswerfen: 1. Schneider. Rüssels- Heim, 37,50; 2. Euler, Eppertshausen, 31,08; 3. Malterer, Rüsselsheim, 30,30.

Speerwerfen: 1. Schikora, Rendel. 44,12; 2. Waldmann. Eppertshausen, 43,17; 3. Steuer- Wald, Rüsselsheim, 42,43.

Sechskampf: 1. Schneider. Rüsselsheim, 242 Punkte; 2. Steuerwald, I., Rüsselsheim, 217; 3. Edel, Raunheim, 216.

Turnerinnen.

100 Meter: 1. C. Leher. Dreieichenhain, 14,2; 2. Käte Göbel, Kelsterbach, 14,4; 3. M. Wagner, Florstadt.

Hochsprung: 1. M. Wagner, Florstadt, 1,35; 2. K. Göbel, Kelsterbach, 1,25; 3. Knetscher,

2. Sßörncr, Eichen; 3. Wagner, Florstadt.

4X100 - Meter: 1. Turnklub v. 1880

Rüsselsheim, 48,8; 2. Tv. Rendel. '

Schweden-Staffel: 1. Turnklub il Opel, Rüsselsheim, 2,22; 2. Rendel.

Olympische Staffel: 1. Turn- u tit-Verein, Eppertshausen, 4,10; 2. Tun 1S80 Opel, Rüsselsheim; 3. 1880

Weitsprung: 1. Schieferstein D mnsürrdi,

vid Iudd.

hatte ihren zitternden Körper halb auf:

Ich glaube nicht, DsA Bingc; bleiben kann, wenn _ TÜt." wandte sie sich au diesen jovialen Mann. .Können Sie mich nach Kaue Mngen?"

Er wird Ihnen jetzt eines seiner w,V.d.'rvPen Stücke vorlesen. Wil­len Sie denn, vdß David der größte Dramatiker ler Welt ist,fetne Stücke Spitzenleistungen res modernen^bramas sind, dah sein Können

Hrbara Scntncr, nein bic weite

Zweck völlig erfüllt haben. Pünktlich um 6 Uhit vormittags starteten zum 50-Kilometer-Zweier- Mannschaftsfahren der Radsahrervereinigung Hüttenberg" 11 Mannschaften. Am Mittag bc- toegte sich ein Werbeumzug durch die Stadt, an welchem sich außer dem Ortsverein noch die Ver­eine ..Germania" Gießen,Germania 1904** Klein-Linden, Heuchelheim. Llllertshausen, Lang- Göns. Ricderkleen und Dornholzhausen betei- ligten. Der 1. Vorsitzende, Braun, hielt sodann die Begrüßungsansprache und wies weiter auf den Zweck der Veranstaltung hin. Anschließend begann das Reigen und Kunstfahren. Alle Mannschaften boten durchweg nur Gutes. Besonn ders muß das Kunstfahren, ausgeführt von Mit­gliedern des RadklubsGermania" Gießen, er­wähnt werden. Großer Beifall dankte 'nen Fah- rern für ihre glänzenden Leistungen. Ein Rab- ballspiel. ebenfalls ausgeführt von Mitgliedern deS Radklubs ..Germania" Gießen, sowie einige Lieder des GesangvereinsGermania" trugen wesentlich zur Verschönerung des Programms bei. Der Abschluß bildete ein gemütliches Bei­sammensein mit Tanz, wobei sämtliche Teilnehmer noch einige recht vergnügte Stunden verlebten. Das Ergebnis des Zweier-Mannschaftsfahrens lautet: 1. Preis RadklubGermania" Klein- Linden 1. Mannschaft; 2. Radfahrerverein 1891 Großen-Linden 1. Mannschaft; 3. RadklubGer­mania" Klein-Linden 2. Mannschaft: 4. Radfah­rerverein 1891 Großen-Linden 2. Mannschaft; 5. Radsahrerverein Dornholzhausen 2. Mann­schaft; 6. Radfahrerverein Lang-Göns; 7. Rad­klubGermania" Klein-Linden 4. Mannschaft; 8. Radfahrerverein 1891 Gr.-Linden 3. Mann­schaft. 9. Radfahrerverein Riederkleen; 10. Rad­fahrerverein Dornholzhausen 1. Mannschaft; 11. RadklubGermania" Klein-Linden 3. Mann­schaft.

Arbeiter-Turn und Sportbund.

Am vergangenen Sonntag fand in Großen- Linden das diesjährige K i n ö c r t u r n c n deS 3. Bezirks statt. Bereits in den frühen Mor­genstunden trafen die fröhlich singenden Kinder­abteilungen der einzelnen Dezirksvereine in Gr.- Linden ein. Pünktlich um 9 Mr begann die Ver­anstaltung mit der Vorprobe der Freiübungen. Anschließend begannen die volkstümlichen Wett­kämpfe bestehend aus Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen (2,5 Kilo), 75- und 50-Meter-Lauf, und einer Freiübung. Um 12 Uhr wurde die Veranstaltung abgebrochen und die Kinder von den Ortseinwohnern zum Ollittagcfien eingeladen. Kurz nach 1 Uhr tras alles wieder auf dem Sportplätze ein. Hier fand die Aufstellung des Kinderseslzuges statt, welcher dann in stattlicher Größe umer Vorantritt des Bezirks-Trommler- und Pfeifercorps durch die Straßen des Städt­chens marschierte. Rach Eintreffen auf dem Sport­plätze fand der Aufmarsch zu den Freiübungen statt. Etwa 300 Kinder (Knaben und Mädchen) nahmen hieran teil. Rachdem der Bezirksjugend­leiter Schneider, Krofdorf, sowie der an­wesende Kreiskinderturnwart Zuber, Ober­ursel, beherzigenswerte Worte an die Kleinen und an die zahlreichen Zuschauer gerichtet hatten, folgten die im rhythmischen Ausbau gehaltenen Freiübungen in tadelloser Ausführung. Anschlie­ßend wurden die volkstümlichen Wettkämpfe be­endet und die Eerätewettkämpfe der älteren Kin­der begonnen. Mit Beendigung derselben neigte sich auch der sommerliche Tag seinem Ende zu und mit fröhlichem Gesang traten die einzelnen Abteilungen den Heimweg an. Anschließend brin­gen wir nun einen Auszug aus der Rangliste.

Knaben: Vierkamps, 12 bis 14 Jahre: 1. Otto Valentin (Krofdorf) 303 Punkte: 2. Karl Leib (Gleiberg) 279 P.: 3. Paul Hof­mann ^Gleiberg) 269 P.: 4. Walter Eisen- hut (Wieseck) 265 P.: 5. Karl Exner (Krof­dorf) 262 P.; 6. Walter Kreiling (Wieseck) 255 P.: 7. Otto Erb (Wieseck) 244 P.; 8. Karl Witz (Lollar) 240 P.; 9. Heinrich Reuschling (Klein-Linden) 233 P.: 10. Otto Rösser (Wie­seck) 227 P.

Knaben unter 12 Jahren: 1. Otto Klinke! (Launsbach) 258 Punkte: 2. Walter Rühl (Gro­ßen-Linden) 237 P., 3. Walter Reinhard (Launsbach) 233 P.: 4. Erwin Albach (Grdhen- Linden) 230 P.: 5. Willi Weis (Grohen-Lin-

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Wafferballrneisterschafi der O. T.

Die D.T.- M c i st er s cha f t im Wasserball, tife in Hiesfeld bei Dinslake ausgetragen wurde, ricroann Iserlohn-Schiebben Hofen mit fi Punkten vor Essen 59 mit 4 Punkten. Der Frankfurter Tv. 1860 erzielte 3 Punkte, wäh rtnb die Tgde. Kassel punktleer ausging. Die iSpiele nahmen im einzelnen folgenden Ausgang: (iifen Iserlohn 4:2, Frankfurt Kassel 8:0, Iserlohn Frankfurt 4:2, Essen Kassel 11:0, Wen Frankfurt 4:2, Kassel Essen 2:5.

A.O.T.SüdwestdeutscherTurnverband

Am letzten Samstag und Sonntag hielt der Südwestdeutsche Turn-Verband seine diesjährigen Leichtathletik - Meister- schasten in Eppertshausen bei Darm­stadt ab. Die Turner und Turnerinnen, die be- mt8 sämtlich am Samstag eingetroffen waren, t rugen ihre Dorkämpfe mit bereits einigen bar» auf folgenden Entscheidungen aus. Das Haupt­interesse beanspruchte der Dorkamps im Kugel­stoßen und Diskuswersen, wo bereits Schnei­der (T.-Ges. Opel Rüsselsheim) mit Leistungen

14,44 bzw. 37,50 Meter aufwartete, die er ui der Entscheidung am Sonntag nicht mehr ganz erreichte. Die erste Entscheidung brachte der 1500» Meter-Lauf, in dem ©fege! (Mörfelden), wel­cher bereits die ganze Strecke führte, vor S ch a r d t (Hausen) als Sieger einkam. Eine weitere Entscheidung fiel im Kugelstoßen für Turnerinnen. Am Sonntag wurden die Kämpfe, mit dem Sechskampf beginnend, fortgesetzt, aus welchem schließlich Schneider (Rüsselsheim) Durd) seine überragenden Leistungen im Kugel­stoßen und Diskuswerfen sicher mit 25 P. vor Dem Zweiten, als Sieger hervorging. Im Mann­schaftssechskampf konnte sich Rüsselsheim mit 866 Punkten vor Eppertshausen mit 800 Punkten den wertvollen Wanderpreis des Festausschusses des I. Bundesfestes in Rüsselsheim, endgültig heim« holen. Weitere Entscheidungen fielen in den 400 Meter für Turner und 100 Meter, Weit- und Hochsprung für Turnerinnen. Die nun am Rach­mittag folgenden Entscheidungen für Turner brachten bis auf das Kugelstoßen, Diskuswerfen unb den 100-Meter-Lauf, wo bei weitem nicht mehr die Vorkampfleistungen erreicht wurden, e inige schöne Resultate. So konnte u. a. Wald­man n (Eppertshausen) im Hochsprung die be­achtliche Höhe von 1,72 Meter überspringen, und Sch i e s e r st e i n (Launsbach) im Weitsprung mit dcr schönen Leistung von 6,32 Meter Meister treiben. In den zum Schluß solgenben Staffeln kannte Rüsselsheim, infolge Fehlens bes Ver­teidigers Mörselben 1880, burch bas hervor­ragende Laufen seines Schlußmannes Bender knapp vor Rendel siegen, während sich Epperts­hausen den Sieg in der Olympischen Staffel vor Rüsselsheim erkämpfte. Rachstehend die Resul­tate: |

100 Meter: 1. Seng, Kelsterbach, 11,8; 2. Schi­kora, Rendel; 3. Bender, RÄslelsheim.

2 00 Meter: 1. Schikora, Rendel, 25; 2. Koch, Florstadt, Brustbreite: 3. Boinmersheim, Rendel.

4 0 0 Meter: 1. Amend, Rendel, 57,1; 2. Schei- ber, Mörfelden: 3. Trapp, Rüsselsheim.

s 00 Mete r: 1. Krikser, Eppertshausen, 2:14,6; 2. Dauth, Bönstadt: 3. Malterer, Rüsselsheim.

1 500 Meter: 1. Siegel, Mörfelden, 4:41,8-) i. Scharbt, Hausen; 3. Wagner, Florstadt.

5 0 0 0 Meter: 1. Siegel, Mörfelden, 16:5<»M

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Olm 3. d. W. find isn, daß unser Stadt- lithle tritt. EinBodo, (Schultheis) wird >n Dischen den Sdelherren aen. Deitz von 2reu- des Tages wird am est stattfinden, vum 3 Ühr mittags e.n ine bewegen. Sier toitb Sr Nveschen. Lau- rabung hau der Oloröfeite M (ichen Turmes verdau e Geschichte unseres aus Ivird allgemeine [ sie Mbere'tmgen ^erwarten. _ r Rcdabron. b.s 17 Uhr. Samstag

der Kasseler Spieler.

Herren-Einzel: Dr. Kirchner nimmt Re­vanche an Groos, Kassel unb siegt nach härte­stem Kampfe 11:9, 6:4. Trotz 5:1-Führung von Kassel im ersten Sah holt der Gießener verbissen Spiel um Spiel auf unb zwingt bcn äußerst ver­deckt spielenden Kasseler Spitzenspieler mit rich­tiger Taktik in bic Verteidigung. Dasselbe Bild im zweiten Sah: Kassel führt 4:2, Gießen holt abermals auf unb gewinnt mit vier Spielen hintereinanber Sah unb Match. Dr. Sch o p - per beweist aufs neue seine Zuverlässigkeit burch einen Zwcisah-Sieg über Krumschmibt, unb Q c r i b a bleibt beachtlich leicht Sieger über S i 11 i g. Die erstlichen b rei Herren-Einzelspiele, bic v. Grolm an, Fischer unb B ock be­stritten, werben eine Deute der spielstärkeren Kasseler.

Damen-Einzel: Frl. Berg kann FrauS krack, gegen die sie im Vorspiel verloren hatte, eben­falls in drei harten Sähen bezwingen. Die raschen Vorhanbbrives ber Gießenerin gaben bcn Ausschlag. Frl. Stückrath siegt sicher über Frau Baumann, während Frl. Kühlmann nur mit viel Pech ihr Wettspiel verliert: sie gewinnt den ersten Sah 6:2, führt im zweiten bereits i tyiclt auf einmal jedoch befangen unb muß ! HftfedV.id) noch den zweiten Sah 7:5 abgeben; cwärtid) bann bas 6:2 für Kassel im britten

Herren-Doppel: Dr. Kirchner-v. ©r Di­rn a n Running 1.-Hunning II. 6:4, 6:2. Sicher von Gießen gewonnen. Dr. Schop- per-Scriba Groos-Sittig 6:4, 6:4. Sittig unsicher, Groos kann das Match gegen die gut eingespielte Gießener Kombination nicht retten. Fischer-Dock Strack-Krum- schmibt 7:5, 0:6, 6:3. Eine erfreuliche lleber- raschung. Altmeister Dock zeigt sich von seiner besten Seile, Fischer arbeitet wirkungsvoll am Reh.

Mixeb: Frl. Derg - Dr. Schopper Frl. Eckhardt-Groos 3 :6, 4:6. Die Kasseler Kom­bination ist etwas stärker, Groos gibt ben Aus­schlag. Frl. Stückrath-Dr. Kirchner Frau Strack-Hunning I. 6:1, 7:5. Der Sieg ber Gießener steht nie in Frage. Frl. Kuhl- mann-Scriba Frau Korte-Krum- schmidt 3:6, 3:6.

Gesamtergebnis: Gießen siegt mit 9:6 Punkten, 19:14 Sähen unb 164:160 Spielen. Ty.

RadsporLwerbeiag in Großen-Linden.

Der am vergangenen Sonntag vom R a b - fahrerverein 18 91 Großen-Linden veran­staltete Rabsportwerbetag bürste seinen

"d) CöigAum ihre Garderobe," BM^^M^Htfblaut zu seinem Bru- " doch sorgen, baß sie hier- uib. David?"

schickt u^rdss stammelte sie.Was pmi!?f

MWWWUckWtt- schon aufgehört, zu be«achten hatte sich

äche ber 1900er, bas sah man an Ölungen des Plahvereins, ber nur rieb, ben tiefen Sanb im Mittel» ienb. Die Gießener lagen in ber mit Rückenwinb unb Rückensonne fotlg^lclh ^En Angriff unb spielten zahlreiche äußerst sichere Torchancen heraus, aber ber Sturm ve«ab, unter dem Einfluß ber Dor- stch4Ud,i'L4s«l ckderten Umftänbe, alles. Zur all-

Heut abend zu -jti Das junW M' -<nderen uab <|lc können.

Tiber von ümS würfigleit greiUl Wor.e ganfflMHBfe i Ich glaube. Sie hr

Saison war trotz ber zahlenmäßigen (2:1)-Rieber- lagc kein Püßerfolg. Die 1900er mit Ersah für Katz unb ©raubner. Wie schon in ber Frei­tagnummer vorausgesagt, machte ber tiefe Sanb- bobcif^ben Gießenern schwer zu schaffen, befon- Runter bes technische Zusanunenspiel bet' zu allem Unglück bie Flügel- bers den vorzüglichen jungen Links- W^aum beschäftigte, unb gerabe hier

Von neuem blickten sich bie Drüber an. Erzähle es ihr boch," sagte Davib sreunblich. Dr. Iubb schüttelte bcn Kopf.

Ich glaube, es ist besser, bu teilst ihr bas mit, antwortete er.Du bist in solchen An­gelegenheiten so außerorbentlich feinfühlig, unb vergiß nicht," fügte er hinzu,bah sie deine Frau ist."

Davib hatte sich hingesetzt, unb fein unbeweg­liches Gesicht blickte über bic Stuhllehne auf Diana hinunter.

*Wenn ich mit dem Vorlesen fertig bin," sagte er,werde ich ihn ertränken."

Sie fuhr entsetzt hoch.

Mein Gott," flüsterte sie schweratmend.

Wie ein Dlih kam ihr bic Erkenntnis ber fürchterlichen Wahrheit. Die beiben waren wahn­sinnig! Wahnsinnige, die bcn äußeren Anschein völliger Gesundheit hatten, bic Jahre hindurch Tag für Tag mit gesunden Menschen Geschäfte gemacht unb nicht ein einziges Mal ben gering­sten Derbacht erweckt hatten, wie zerfressen ihre Moralanschauungen in Wirklichkeit waren. Sie schrak vor ihnen zurück, weiter und weiter, bis ihr Rücken sich gegen bie Täfelung ber gegen- iibcrliegcnben Wand drängte. S i c waren die Mörder ihres Vaters! Sie glaubte ben Verstand zu verlieren, unb grub bie Rägel ihrer Finger in ihre Handflächen in dem krampfhaften De mühen, gegen bie drohende Ohnmacht zu kämpfen. Wahnsinnrg. unb alle Wett sah unb sprach täglich diese beiden, ohne das geringste zu ver­muten.

Soll ich jetzt beriefen?" fragte David un­bewegt.

Ja, ja, lesen Sie bitte, rief sie hastig.

Sie wollten Larry töten, wenn er mit Lesen fertig war!

Das war ber einzige Gebanke, ber sie quälte unb peinigte, als sie ihr verzerrtes Gesicht dem Manne zuwandte. Die Eitelkeit dieses Menschen, ber nur seiner fixen Idee lebte, war ge­schmeichelt, und seine Erregung verriet sich im Gestammel seiner Worte, als er die ersten beiden Seiten seines Manuskriptes las.

Dann wurde feine Sprache ruhiger, unb in einer ihr selbst unverständlichen Weise begriff bas junge Mäbchen, daß er biefen trockenen toten Worten eine Schönheit verleiheen konnte, die nur fein eigenes, krankes Gehirn sah, bie ec aber selbst ihr zu ihrer eigenenen Verwunderung verständlich machen konnte.

(Fortsetzung folgt.)

gemMM. i 1 leberraschung konnte ber Gastgeber bei chwrtL ieincc durchbruchsartigen Angriffe kurz DcrJiAbem Wechsel zum ersten Treffer lommety Dur des rechten Spielvereüuau«skdmD(

teibla-r.y gfSOOä Halbrechte« -Tetzt.molSstLnräg ün* « an dow Psotzonck uüd^dcnm!

JiAiL.Ä'-vwL br 'inj-,

i /JtaJ) cfocitaltete sich die ncbcrlcgen-

l)Mt efautipeii>-en. troft ©^gentoinb und Gegen-

1 ««MMWMkft ausgeprägter. Die Verteidigung stcnld sost..j!vndig an der Mitte. Das Spielfeld beArcschte der vorzügliche Gießener Mittel- iiUNk'r. ..ber in diesem Spiel eine Prachtleiftung dos.', Do'toem sollte der V. f. B. Groß-Auheim durch ein leichtsinniges Handspiel des linken IAÄ0-Lir>scrs zum Sieg kommen. Wohl wurde ber StraWoß gehalten, er würbe aber wiederholt,

1 ba rcr ohne das Signal des Spielleiters aus- ; «v^übi t sein sollte. Die Wiederholung führte bei bec1 allgemeinen Unterhaltung zum zweiten Tor p für Groß-Auheim, da der Gießener Hüter sich V. zu spät über den Ball warf unb biefer leicht || unter ihm durchpassierte. Jetzt würbe 1900 tempe» B ramentooller mit seinen Angriffen. Eine Flanke des Linksaußen fanb endlich durch Seilmann |: den Weg ins Reh, aber sonst wehrte die Hinter­mannschaft des Plahvereins mit vereinten Kräf­ten, wobei sie fabelhafte rlnterstühung in Pfosten unb Huerlatte hatte, von denen einige Bomben­schüsse ber Gießener abprallten. Es half auch nichts, daß Glitsch jetzt unter Vernachlässigung seiner Flügels als sechster Stürmer mit im An­griff wirkte. Balser war bas große Hinder-

»or ich nid)t Irne'ch wrs Sie mit Ihren Worten, -meine Garderobe soll hierher geschickt werden, meinen, fagjb sie «erregt.Dann gehe ich eben eil ein nach

jbrj/d verboten.

^kdaß ich noch k^Holt nicht hier

Der Doktor antirortWT!W,t Er hatte ein Lchubsach des japa: Iches Tisches aufgezogen und einen dicken Stoß P«viere herausgenommen, die Nr mit strahlendem ^ächqM Dearborn hinhielt.

Sie werden ein? e ftbe Stunbe genießen, dein, wirklich, Davib. UIch buchte, bu wärest

Miß Stuart," sa Sas ist zu nett pprr