b<w) 2L7 ; €. Emil Rürnberger (Großcn-
8iitbeh) 217 P.: 7. Walter Forbach (Krofdorf) 215 P.; 8. Albert R i ehrn (Grvßen-Linden) 207 P.: 9. Heinrich Ziegler (Lollar) 206 P.: 10. Ludwig dB iß ter (Treis) 203 P.
Mädchen: Dierkampf, 12 bis 14 Jahre. 1. Leni Schöffmann (Wieseck) 190 Punkte: 2. Käthe Deppe l (Gießen) 185 P.; 3. Karoline Loh (Krofdorf) 176 P.: 4. Helene Weigandt <>Grohen-Linden) und Erna Seibert (Wieseck) 159 P.: 5. Toni Kreiling (Wieseck) 157 P.: 6. Emmi Schmidt (Wiesea) 147 P.: 7. Emmi Krümmel (Herborn) 144 P.; 8. Marie Pfeif (Treis) 130 P.; 9. Anna Schnabel (Wieseck) 111 P.; 10. Erna K o l in a r (Herborn) 109 P. • Mädchen unter 12 Jahren 1. Hildegard Seibert (Wieseck) 190 Punkte: 2. Marie Berg lGroßen-Linden) 163 P.; 3. Erna Kreusel (Grvßen-Linden) 158 P.; 4. Anna Kling (Wie-
feck) 153 P.: 5. Elli Alb ach (GroHen-Linden) 148 P-.: 6. Martha Kehr (Treis) 147 P.; 7. Liefet Depler (Wieseck) 141 P.: 8. Emmi Weller (Wieseck) 138 P.. 9. Elisabeth R e u s ch- ling (Klein-Linden) 137 P.; 10. Zohanette Psaff (Kinzenbach) 136 P.
5x50-Metcr-Stafettc für Mädchen: 1. Wieseck 1. Mannschaft 1 Min. 5,4 Sek.: 2. Kinzenbach und Wieseck 2. Mannschaft 1,15.
10x75-Meter-Stafette für Knaben: 1. Wieseck 1. Mannschaft 2 Min. 6,6 Sek.: 2. Grvßen-Linden 2,09; 3. Gleiberg 2,10; 4. Kinzenbach 2,14; 5. Lollar 2,16; 6. Heuchelheim 1. Mannschaft und Wieseck 2. Mannschaft 2,17.
Tauziehen: 1. Wieseck 1. Mannschaft: 2. Gleiberg 1.; 3. Wissseck 2. und Grvßen-Linden 1.; 4. Kinzenbach 1. und Gleiberg 2.; 5. Heuchelheim 1. und Heuchelheim 2.
Wirtschaft.
Oie gewerblichen Genossenschaftsbanken im Jahre -1928.
Die gewerblichen Genossenschaftsbanken zeigen im Jahre 1928 eine stark vorwärts- schreitende Entwicklung, wenn auch ihre Zahl nur von 1313 Ende 1927 auf 1340 Ende 1928 gestiegen ist. Die Ausdehnung ihres Geschäftskreises i,st beachtlich. Die Gesamtbetriebsmittel stiegen laut „Wirtschaft und Statistik" von 1317,9 auf 1708,0 Mill. Mk., im Durchschnitt je Genossenschaftsbank von 1,004 auf 1,275 Mill. Mk. Das Anwachsen der Betriebsmittel ist zum größten $eil auf Reuanlagen, ferner aus die Vermehrung der eigenen Mittel zurückruführen, die Zunahme war bedeutend größer als im Jahre 1927. Hierin dürfte einmal die rückläufige Konjunkturbewegung zum Ausdruck kommen, die in gewissem Umfange Mittel frei gemacht hat. Ferner ist die Steigerung der Aeueinlagen als Wiederaufbauerscheinung zu bewerten. Derselbe Vorgang ist bei den Sparkassen und in beschränktem Umfange auch bei den Banken festzustellen. Die Ausdehnung des Geschäftsumfanges ist fast zu 75 Prozent auf den Spareinlagezugang zurückzuführen. Die Spareinlagen stiegen in 1928 um 286,7 Mill. Mk. auf 909,2, eine Zunahme, die um fast 50 Prozent größer' war als die des Jahres 1927. Demgegenüber war der Zufluß an Scheck- und Kontokorrenteinnahmen und die Vermehrung der eigenen Mittel nur um etwa 10 Prozent stärker als in 1927. Die bei Banken imb Bankinstituten neu aufgenommenen Kredite waren sogar geringer als im Vorjahr; während im Jahre 1927 im Durchschnitt jede Genossenschastsbant noch einen Zusahkredit ifn Betrage von 9300 Mk. in Anspruch nahm, betrug dieser im Jahre 1928 nur noch 3300 Mk. Insgesamt betrugen die Bankschulden Ende 1928 57,6 Mill. Mk., davon waren 63,0 Prozent bei ddn genossenschaftlichen Zentralkreditinfti tuten aufgenommen. Auch das ReDiskontgeschäft wurde nicht mehr in demselben Maße ausgedehnt wie im Jahre 1927. Die Giroverbindlich- kriten stiegen nur noch um 8,0 Mill. Mk. Die sonstigen Kreditoren, die im Jahre 1927 etwas zürückgegangen waren, nahmen wieder geringfügig zu. Durch diese Entwicllung hat sich das Verhältnis der eigenen Mittel zu den Fremdmitteln trotz ihrer absoluten Steigerung weiter zugunsten der letztgenannten verschoben. Während die Eigenmittel Ende 1926 noch 17,1 Prozent, und Ende 1927 noch 16,5 Prozent des gesamten Betriebskapitals betrugen, machten sie Ende 1928 nur noch 15,3 Prozent der Gesamtsumme aus. Dieser Vorgang ist durch den Wiederaufbau bedingt und dürfte solange anhal- ten, wie die Entwicklung der Genossenschaftsbanken hierdurch ausschlaggebend beeinflußt wird. Die Ansammlung der Reserven kann nur ganz allmählich aus den Geschäftsüberschüssen erfolgen, während die Bemessung der Höhe der Geschäftsguthaben dem Kapitalmangel Rechnung tragen ' muß. Dennoch ist beachtlich, daß der Anteil der eigenen Mittel am gesamten Betriebskapital bei den Genossenschaftsbanken größer ist als bei den 11 Großbanken und den sonstig statistisch erfaßten Aktienbanken. Auch innerhalb der fremden Gelder hat das Aeber gewicht der Spareinlagen weiter zugenommen, wenn auch nicht bei weitem so stark wie b'ci den Sparkassen. Der bedeutende Anteil der Spareinlagen verleiht immerhin dem genossen- schastlichen Kreditgeschäft eine große Sicherheit und gleicht den Mangel an Cigenkapital in ge- tpiffem Umfange aus. Die neu zugeflosfenen Betriebsmittel wurden gum größten Teil im genossenschaftlichen Kreditgeschäft angelegt. Insgesamt betrugen die von den Genossenschaftsbanken
gewährten bilanzmäßigen Kredite Ende 1928 1 401,9 Mill. Mk., im Durchschnitt je Genossen- schaftsbank 1,046 Mill. Mk. gegenüber 1 097,3 bzw. 0,836 Mill. Mk. Ende 1927. Die 2 i q u i - ditätszifsern von Ende 1928 sind gegenüber denen von Ende 1927, mit Ausnahme der reinen Barliquiditäten, gestiegen.
Rindermarkt in Gießen.
Der Auftrieb zum heutigen Rindviehmarlt betrug 839 Stück Groß- und Jungvieh und 176 Kälber. Der Handel war flott, so daß der Markt bald geräumt war. Bezahlt wurden für Kühe 1. Qualität 600 bis 700, 2. Qual. 400 bis 500, 3. Qual. 250 bis 300 Mk.. Schlachtkühe 200 bis 400 Mk., Rinder, ein- bis zweijährig, 120 bis 250 Mk., Kälber das Pfund Lebendgewicht 55 bis 65 Pf. Bessere Tiere über Rotiz.
* H o m kaufmännischen Stellen- markt. Die im Juni eingetretene geringe Besserung des kaufmännischen Stellenmarktes konnte im Vormpnat nur knapp behauptet werden. Zwar un= terlag das Stellenangebot, wie wir erfahren, keinem Rückgang. Dagegen war aber der Zugang an Bewerbern größer als im Juni. Das neue An- fchwellen der Bewerberzahl ist auf Liquidationen, Betriebseinfchränkungen und -ftillegungen zurückzuführen, die wieder in stärkerem Maße zu beobachten waren. Besonders in der Eifen- und Metallindustrie ist eine Verschlechterung der Lage einge- treten. In der württembergischen Uhrenindustrie wird die Lage als sehr ernst bezeichnet. Auch die Gummiindustrie und das Bankgewerbe schritten an verschiedenen Plätzen zu weiterem Personalabbau. Die Lage in der Tertilindustrie ist uneinheitlich. Im aUgemejjien ist hier eine gewisse Entspannung eingetreten. Die Nachfrage galt zum größten teil wiederum jüngeren Kräften. Doch auch die Äe» famtlage der älteren Angestellten scheint sich nicht wesentlich verschlechtert zu haben. Junge Spedi- tionsangeftellte, Expedienten und Lageristen, desgleichen jüngere Buchhalter mit stenographischen Kenntnissen wurden gesucht. An jüngeren Steno- tivisten mit guten Fertigkeiten in Kurzschrift und Maschinenschreiben besteht weiterhin Mangel. Vielfach wurden Aushilfskräfte, besonders Buchhalter für 'Abschlußarbeiten, verlangt. 'Auch nach Buchhaltern für neuzeitliche Buchhaltungsfysteme besteht nach wie vor Bedarf. Eine lebhafte Nachfrage lag für Versicherungsfachleute vor. Auch der Bedarf an Reifenden mit Spezialkenntnissen, selbst in älteren Jahrgängen konnte teilweise nur schwer gedeckt werden. Für Verkäufer, besonders aus der Manufaktur und Möbelbranche, bestanden gute . Vermittlungsmöglichkeiten.
• Der K a l i a b s a h. Der Kaliabsah betrug im Juli 891 905 Doppelzentner gegen 1 026 859 Dovpelzentner im Juli 1928. In den ersten drei Monaten des laufenden Düngejahres (Mai- Juli) wurden 2 642 515 Doppelzentner Reinkali adgeseht gegen 2 663 341 Doppelzentner in der gleichen Zeit des Vorjahres. In den ersten sieben Monaten 1929 betrug der Kaliabsah 9 057 169 Dovpelzentner gegen 9 057 169 in der gleichen Zeit des Vorjahres.
* Starke Lieberzeichnung der acht- prozentigen Schahanweisungen der Stadt Köln. Die von einem unter Führung des Bankhauses A. Levy und A. Schaafshausen- schen Bankvereins. Köln, stehenden Konsortium übernommenen und zum Kurse von 96 Prozent zur Zeichnung aufgelegten insgesamt nom. 40 Millionen Mark dreijährigen achtprozentigen Schah- antoeifungen der Stadt Köln erfuhren eine starke ^leberzeichnung. Jnkolgedefsen übte das Konsortium, das zunächst nom. 20 Millionen Mark
fest übernahm, eine Option auf die restlichen nom. 20 Millionen Mark aus. Die mit sechsmonatiger Sperre gezeichneten Stücke, die allein nom. 40 Millionen Mark überschreiten, konnten daher nur beschränkt zugeteilt werden. Die freien Stücke mußten stark repartiert werden.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 6; Aug. Tendenz: schwächer. -- Das starke Interesse für C l e k tro- werte an der gestrigen Abendbörse konnte sich im Vormittagsverkehr weiter fortfetzen, und cs wurden neue Höch stkurse erreicht. Zu Beginn des offiziellen Marktes jedoch traten erneut Befürchtungen einer wahrscheinlich nicht zu umgehenden Diskonterhöhung der Bank von England in den Vordergrund, denn die Gold- abflüsse gehen unvermindert weiter. Eine gewisse Zurückhaltung löste auch der Beginn der Haager Konferenz aus. Besonders nachteilig wurde der angespannte Geldmarkt in Reu- York empfunden. Das Geschäft war bei schwach e r Tendenz sehr klein. Die Spekulation bekundete große Zurückhaltung und schritt, da heute die Beteiligung des Auslandes fast völlig fehlte, zu Abgaben, was an den meisten Märkten Kursrückgänge zur Folge hatte. Am Elektro- markt waren die Verluste besonders spürbar. AEG. verloren 2 Prozent. Aber auch der schwächere Kurs der General Electric in Reuyork spielte hierbei eine gewisse Rolle. Siemens büßten 3,5 und Licht und Kraft 1,5 Proz. ein. Am Chemiemarkt eröffneten Farben mit einem Verlust von 1,25 Profund waren angeboten. Auch Glanz st offa^ien waren stark angeboten und 5 Proz. schwächer. Dies war ebenfalls mitbestimmend für die Tendenzgestaltung. Am Montanmarkt war die älmsatztätigkeit minimal. Die meisten Werte lagen hier bis 1 Proz. schwächer. Am Banken- markt waren Reichsbankanteile 3 Proz. gedrückt, aber später konnten diese Papiere wieder 1 Proz. zurückgewinnen. Am variablen Markte machte sich für Frankfurter Maschinen bei lebhafterem Geschäft und gebessertem Kurse einiges Interesse bemerkbar. Renten still, zumeist leicht gedrückt. Im Verlaufe verstärkte sich die Abgabeneigung, und die Tendenz zeigte weiter zur Schwäche. Deutsche Linoleum verloren 3,5 Proz. Die übrigen Werte gaben durchschnittlich bis zu 1 Proz. nach. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 Proz. etwas leichter. Am Devisenmarkt war Holland mit 12.1130 etwas fester. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4.1947, gegen Pfund 20.359, London Kabel 4.85, gegen Paris 123.85, gegen Mailand 92.80, gegen Madrid 33.17.
Berliner Börse.
Berlin, 6. Aug. Schon im heutigen Dor- mittagsverkehr konnte man erkennen, daß gewisse hemmende Momente am Werk fein müßten, die der festen Tendenz von gestern abend im Wege standen. Das starke Interesse für Ql E G.-A f t i e n ließ plötzlich nach, und man hörte einen - Kurs von 204 Prozent nach 205,5 Prozent. Die ilr- sache dieser plötzlichen Schwäche war -wohl in erster Linie eine überraschend gcf-ow,mene Versteifung des Reuyorker Tagesgeldsatzes. Auch die Befürchtungen, die hinsichtlich des Londoner Diskantes gestern im Wallstreetbericht öuftauchten, schwächten hier ab, obwohl sie nicht überall geteilt wurden. So war man schon vorbörslich eher zurückhaltend und zu Abgaben bereit# Andere Momente, wie eine Meine Besserung der Arbeitsmarktlage Brandenburgs, die ^leberzeichnung Der Kölner Stadtanleihe, die Mitteilung deS Statistischen Amtes über mittlereGetreide- ausfichten, Hoffnungen auf eine baldig« R,h einlandräumung usw. wirkten sich Dagegen nicht aus, da man im Hinblick auf die politische Konferenz, die heute im Haag beginnt, sich große Zurückhaltung auferlegt. So waren die ersten offiziellen Rotierungen mit den höheren Freiverkehrskursen verglichen schwach, gegen die gestrigen Schlußkurse uneinheitlich, aber ebenfalls überwiegend etwas nachgebend. Bei Reichsbank, Salzdetfurth, Kali Aschersleben, Elektrische Lieferung, RWE., Schlesische Zink, Schlesische Gas, Löwe, Glanz st off, Ost werke, Polyphon und S v e n s k a betrugen die Rückgänge 2 bis 3,5 Prozent. Fest eröffneten B r aub 0 nk mit plus 2,75 Prozent, Bergmann plus 3 Prozent, M i x & Genest plus 2,5 Prozent, Calmon Asbest plus 2 Prozent und Harburg G u m m i, die gestern in Hamburg schon sehr fest lagen, plus 6.5 Prozent. Auch das Dementi dieser Gesellschaft, haß keine neuen Fu- sionsverhandlungen mit der Harburg-Phö- n-i x und Conti - Gummi aufgenommen werden, konnte hieran nichts ändern. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer geschäftslos und zur Schwäche neigend. Pfandbriefe un
einheitlich. Goldpfandbriefe eher ange» boten, Liquidationspfandbriefe und Anteile leicht gebessert. Tagesgeld 8 bis 10 Proz.. Monatsgeld j 9 bis 10,5 Prozent, Warenwechsel etwa 7.75 Prozent. Auch nach den ersten Kursen war die Tendenz weiter nachgebend; mit wenigen Ausnahmen traten erneute Kursverluste von etwa 1 Prozent ein. Reichsbank minus 2 Prozent.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 6. Aug. Am Produktenmarkt war die Stimmung lustlos. Schwächere Aus- lanDnotierungen und das günstige Wetter ccr- stimmten, so daß das Geschäft einen schlevpenden Qkrlauf nahm. Die Forderungen der Provinz lauteten durchweg etwas niedriger. Stark gedrückt lag Ryggen neuer Ernte, der bis 0,75 Mkj einbüßte. Aber auch Mehle blieben von einem Verlust nicht verschont. Es wurden notiert: Roggen 21,75 (neue Ernte): Hafer, inl., 22,25 bis 22; Mais (gelb) für andere Zwecke 22 bis 21.75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 38,75 big 41,75; Roggenmehl 30,75 bis 31.50; Weizenkleie 10,60 bis 10,75; Roggenkleie 12,25. Tendenz: ruhig.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dein
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Beschwerden über Müllgestank.
Seit einigen Wochen bringt, besonders abends und in den ersten Nachtstunden, von Rorden und Osten ein widerwärtiger, pcstilenzialischer Geruch in die nach dieser Richtung gelegenen Stadtteile, Riegelpfad, Liebigstrahe, Qlultocg, Wilhelm« straße, Leihgesterner Weg, unter ilmftänbcn sogar noch weiter, so stark, daß er körperliche Ekelgefühle erregt und die Bewohner verhindert, bei geöffnetem Fenster oder gar auf Baikonen oder Veranden sich aufzuhalten. Die Ursache davon ist Müll, wohl auch brennender Müll, den man in dieser Gegend auch an den verschiedensten Stellen finden kann, am Schiffenberger Weg. an dem Bahnübergang beim Klingelbach, auf Dem Verbindungsweg zum Erdkauterweg, größtenteils malerisch gruppiert um einen Pfahl. Der eine Warnungstafel trägt, auf der das Abladen von Schutt und Müll bei peinlichen Strafen verboten ist. Wohl weiß auch ich, daß die Müllvernichtung ein großes Problem jeder Stadtverwaltung ist, glaube aber, daß Der von der Gießener zu feinen Lösung eingeschlagene Weg, ihn an beliebigen Stellen abladen zu lassen und Die Bevölkerung seinen Düften preiszugeben, kaum die allgemeine Billigung finden Dürfte. Ich möchte hier meins Stimme erheben und die Oefsentlichkeit auf diesen Skandal aufmerksam machen. Hofsentlich geben diese Bemerkungen Anlaß, unsere Behörden auS Dem Stadium Der Kontemplation gegenüber Dem Raturereignis in ein etwas aktivistischeres zn bringen. Prof. Dr. G. H.
Letzte Nachrichten.
Or. Eckener über die Zukunft des Luftschiffes.
Lakehurs'k, 6. Aug. (MTB. Funkspruch.) Dr. I Eckener erklärte in einem Interview, er beabsichtige, nächstes Jahr ein neues Luftschiff zu bauen, das einen größeren Durchmesser haben und kürzer , und schneller als der „Gras Zeppelin" sein werde. Dieses neue Luftschiff werde 8 Motoren statt 5 haben und die Ozeanfahrt werde 12 Stu», den weniger beanspruchen. Es werde zwar nur 24 ' Fihrgaste befördern können, werde aber s ü r F r a ch. len und P o ff, die mehr bringen als Die Passagiere. viel mehr Raum haben. Die Entwicklung , eines Lufttransportgeschäftes, das eine gute Rentabilität hätte, würde mehrere Jahre erfordern. 21m die Umosten zu vermindern, sollten mehrere Luftschiffe im Dienst sein.
Em Darmstädter Flieger in Orly tödlich abgestürzt.
Bei den Internationalen Flugoeranstaltungen in Orly ist ein deutscher Flugteilnehmer tödlich abgestürzt. Die vom französischen Lustfahrtministerium mitgeteilt wurde, handelt es sich um den 1885 ge- borenen deutschen Zlieger E r i ch Ossermann aus D a r m st a d t (nicht Hoffmann, wie urfprüng» lich gemeldet). Ossermann war einer der ersten deut« schen Flieger, der sich an den Rhönsegelslügen be« teiligte.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDende an. — Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5
-
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—
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51
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—
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10.6
10.5
10,4
—
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215,5
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142
—
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—
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—
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—
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—
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—
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—
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—
—
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—
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—
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—
—
—
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—
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—
136
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—
—
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—
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115,13
114.75
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65,5
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Kali Westeregeln......10
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v Sm merz- und Privat-Bank . n
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183
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Darmft. u. Rationalbank . . 1.
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277
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276,75
169.75
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I- ®. Farben.Ivdustri, ... 12
226
224,25
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157,5
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—
—
_
80.3
—
—
—
—
—
123,5
123.5
—■
- —
■
—
——
120
—
—
—
—
—
220
—
222
—
152.75
—
151.5
—
Banknoten.
Berlin, 5. August
Äeld
Brief
Amerikanische Noten.....
Belgische Noten........
Drmische Notrn .......
Enalifche Noten...... .
4.169
58,34
111.48
20,315
4.189
58,53
111.92
20,395
Telegraphische Auszahlung
Berlin, 5- August
Meld
Bricr
'^ranzöftsche '.stören.....
16.46
16.52
Holländische No teil......
167,66
168,36
Italienische ?'oten...... <
21.98
22,06
Norsvcgischc Noten...... '
111.40
111,84
Deutsch Oestrrr,-llX> Kronen Numänischc Noten ...... Schwedische Noten......
59.13
59,37
2,48
2,50
112.03
112,47
Schwerer Noten.......
80.66
80.98
Spanische Noten....... ■
Tschechoslowakische Noten . . j
61,08
61.32
12.39
12,45
Ungarische Noten......•
73.04
73.34
Devisenmarkt Berlin
-Frankfurt a M.
5- August
6- Vf HO ii it
Amtliche Notierung
AmllichLstiolicruiig '
<Nld
Vnrk
,dcld
Brick
Anist. Notk.
167.92
168.03
168.37
Pucn- AireS
1.758
1.762
1.759
1.763
Brss.-Antw.
58.28
58.275
58.395
Christiania.
111,70
1l1,?2
111.70
111.92
st open Hagen
111,70
1)1,92
111.66
111.88
Stockholm .
112.35
112.5.
H2.33
112,55
Helnngfors.
10,535
10.555
10,538
10.553
Italien. . .
21 ,92
21,96
21.92
21 .96
London. . .
20.342
20.382
20.34
20.38
Ncuoork . .
4.192
4.200
4.1925
4.2005
Paris....
16,42
16.46 i
16.41
16.45
Schwei, . .
80,625
80.785
80.665
80.825
Spanien .
61,30
61,42 i
6128
61.40
Japan - . .
1.963
1.967 '
.70'
1.965
Rio de Jan-
0,4075
0,4095 x
0.4995
Wien in D.>
Ctft. adgest
59,06
59.18
59 05
59.17
Prag . . . -
12.403
12,423
12.404
12.424
Belgrad . •
7,360
7,374
7,363
7,377
Budapest - -
73,16
73,30
73.135
73,275
Bulgarien
3.037
3.043
3,037
3.043
Lissabon . .
18.78
18.82
■ 18.78
18.82
Tanug. . -
81.34
81,40
81,3?
81.48
stonstantin-
1,995
1 .999
1.988
2.002
Alben. .
5.42
5,43
5 42
5.43
Lanada . .
4.179
4.187
Hl 80
4.188
Uruauah. .
4.126
4.134
4.126
4.134
Cairo - - -
20,87
20,91
20.865
20,905


