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b<w) 2L7 ;. Emil Rürnberger (Großcn-

8iitbeh) 217 P.: 7. Walter Forbach (Krofdorf) 215 P.; 8. Albert R i ehrn (Grvßen-Linden) 207 P.: 9. Heinrich Ziegler (Lollar) 206 P.: 10. Ludwig dB ter (Treis) 203 P.

Mädchen: Dierkampf, 12 bis 14 Jahre. 1. Leni Schöffmann (Wieseck) 190 Punkte: 2. Käthe Deppe l (Gießen) 185 P.; 3. Karoline Loh (Krofdorf) 176 P.: 4. Helene Weigandt <>Grohen-Linden) und Erna Seibert (Wieseck) 159 P.: 5. Toni Kreiling (Wieseck) 157 P.: 6. Emmi Schmidt (Wiesea) 147 P.: 7. Emmi Krümmel (Herborn) 144 P.; 8. Marie Pfeif (Treis) 130 P.; 9. Anna Schnabel (Wieseck) 111 P.; 10. Erna K o l in a r (Herborn) 109 P. Mädchen unter 12 Jahren 1. Hildegard Seibert (Wieseck) 190 Punkte: 2. Marie Berg lGroßen-Linden) 163 P.; 3. Erna Kreusel (Grvßen-Linden) 158 P.; 4. Anna Kling (Wie-

feck) 153 P.: 5. Elli Alb ach (GroHen-Linden) 148 P-.: 6. Martha Kehr (Treis) 147 P.; 7. Liefet Depler (Wieseck) 141 P.: 8. Emmi Weller (Wieseck) 138 P.. 9. Elisabeth R e u s ch- ling (Klein-Linden) 137 P.; 10. Zohanette Psaff (Kinzenbach) 136 P.

5x50-Metcr-Stafettc für Mäd­chen: 1. Wieseck 1. Mannschaft 1 Min. 5,4 Sek.: 2. Kinzenbach und Wieseck 2. Mannschaft 1,15.

10x75-Meter-Stafette für Kna­ben: 1. Wieseck 1. Mannschaft 2 Min. 6,6 Sek.: 2. Grvßen-Linden 2,09; 3. Gleiberg 2,10; 4. Kinzenbach 2,14; 5. Lollar 2,16; 6. Heuchelheim 1. Mannschaft und Wieseck 2. Mannschaft 2,17.

Tauziehen: 1. Wieseck 1. Mannschaft: 2. Gleiberg 1.; 3. Wissseck 2. und Grvßen-Linden 1.; 4. Kinzenbach 1. und Gleiberg 2.; 5. Heuchel­heim 1. und Heuchelheim 2.

Wirtschaft.

Oie gewerblichen Genossenschaftsbanken im Jahre -1928.

Die gewerblichen Genossenschaftsban­ken zeigen im Jahre 1928 eine stark vorwärts- schreitende Entwicklung, wenn auch ihre Zahl nur von 1313 Ende 1927 auf 1340 Ende 1928 gestie­gen ist. Die Ausdehnung ihres Geschäftskreises i,st beachtlich. Die Gesamtbetriebsmittel stiegen lautWirtschaft und Statistik" von 1317,9 auf 1708,0 Mill. Mk., im Durchschnitt je Genossen­schaftsbank von 1,004 auf 1,275 Mill. Mk. Das Anwachsen der Betriebsmittel ist zum größten $eil auf Reuanlagen, ferner aus die Vermehrung der eigenen Mittel zurückruführen, die Zunahme war bedeutend größer als im Jahre 1927. Hie­rin dürfte einmal die rückläufige Konjunktur­bewegung zum Ausdruck kommen, die in gewis­sem Umfange Mittel frei gemacht hat. Ferner ist die Steigerung der Aeueinlagen als Wiederaufbauerscheinung zu bewerten. Derselbe Vorgang ist bei den Sparkassen und in beschränk­tem Umfange auch bei den Banken festzustellen. Die Ausdehnung des Geschäftsumfanges ist fast zu 75 Prozent auf den Spareinlagezugang zu­rückzuführen. Die Spareinlagen stiegen in 1928 um 286,7 Mill. Mk. auf 909,2, eine Zu­nahme, die um fast 50 Prozent größer' war als die des Jahres 1927. Demgegenüber war der Zu­fluß an Scheck- und Kontokorrenteinnahmen und die Vermehrung der eigenen Mittel nur um etwa 10 Prozent stärker als in 1927. Die bei Banken imb Bankinstituten neu aufgenommenen Kredite waren sogar geringer als im Vor­jahr; während im Jahre 1927 im Durchschnitt jede Genossenschastsbant noch einen Zusahkredit ifn Betrage von 9300 Mk. in Anspruch nahm, betrug dieser im Jahre 1928 nur noch 3300 Mk. Insgesamt betrugen die Bankschulden Ende 1928 57,6 Mill. Mk., davon waren 63,0 Prozent bei ddn genossenschaftlichen Zentralkreditinfti tuten aufgenommen. Auch das ReDiskontgeschäft wurde nicht mehr in demselben Maße ausge­dehnt wie im Jahre 1927. Die Giroverbindlich- kriten stiegen nur noch um 8,0 Mill. Mk. Die sonstigen Kreditoren, die im Jahre 1927 etwas zürückgegangen waren, nahmen wieder gering­fügig zu. Durch diese Entwicllung hat sich das Verhältnis der eigenen Mittel zu den Fremd­mitteln trotz ihrer absoluten Steigerung weiter zugunsten der letztgenannten verschoben. Wäh­rend die Eigenmittel Ende 1926 noch 17,1 Pro­zent, und Ende 1927 noch 16,5 Prozent des ge­samten Betriebskapitals betrugen, machten sie Ende 1928 nur noch 15,3 Prozent der Gesamt­summe aus. Dieser Vorgang ist durch den Wie­deraufbau bedingt und dürfte solange anhal- ten, wie die Entwicklung der Genossenschaftsban­ken hierdurch ausschlaggebend beeinflußt wird. Die Ansammlung der Reserven kann nur ganz allmählich aus den Geschäftsüberschüssen erfol­gen, während die Bemessung der Höhe der Ge­schäftsguthaben dem Kapitalmangel Rechnung tragen ' muß. Dennoch ist beachtlich, daß der Anteil der eigenen Mittel am gesamten Be­triebskapital bei den Genossenschaftsbanken grö­ßer ist als bei den 11 Großbanken und den son­stig statistisch erfaßten Aktienbanken. Auch inner­halb der fremden Gelder hat das Aeber ge­wicht der Spareinlagen weiter zugenom­men, wenn auch nicht bei weitem so stark wie b'ci den Sparkassen. Der bedeutende Anteil der Spareinlagen verleiht immerhin dem genossen- schastlichen Kreditgeschäft eine große Sicherheit und gleicht den Mangel an Cigenkapital in ge- tpiffem Umfange aus. Die neu zugeflosfenen Be­triebsmittel wurden gum größten Teil im ge­nossenschaftlichen Kreditgeschäft angelegt. Insge­samt betrugen die von den Genossenschaftsbanken

gewährten bilanzmäßigen Kredite Ende 1928 1 401,9 Mill. Mk., im Durchschnitt je Genossen- schaftsbank 1,046 Mill. Mk. gegenüber 1 097,3 bzw. 0,836 Mill. Mk. Ende 1927. Die 2 i q u i - ditätszifsern von Ende 1928 sind gegenüber denen von Ende 1927, mit Ausnahme der rei­nen Barliquiditäten, gestiegen.

Rindermarkt in Gießen.

Der Auftrieb zum heutigen Rindviehmarlt betrug 839 Stück Groß- und Jungvieh und 176 Kälber. Der Handel war flott, so daß der Markt bald geräumt war. Bezahlt wurden für Kühe 1. Qualität 600 bis 700, 2. Qual. 400 bis 500, 3. Qual. 250 bis 300 Mk.. Schlachtkühe 200 bis 400 Mk., Rinder, ein- bis zweijährig, 120 bis 250 Mk., Kälber das Pfund Lebendgewicht 55 bis 65 Pf. Bessere Tiere über Rotiz.

* H o m kaufmännischen Stellen- markt. Die im Juni eingetretene geringe Besse­rung des kaufmännischen Stellenmarktes konnte im Vormpnat nur knapp behauptet werden. Zwar un= terlag das Stellenangebot, wie wir erfahren, kei­nem Rückgang. Dagegen war aber der Zugang an Bewerbern größer als im Juni. Das neue An- fchwellen der Bewerberzahl ist auf Liquidationen, Betriebseinfchränkungen und -ftillegungen zurückzu­führen, die wieder in stärkerem Maße zu beobach­ten waren. Besonders in der Eifen- und Metall­industrie ist eine Verschlechterung der Lage einge- treten. In der württembergischen Uhrenindustrie wird die Lage als sehr ernst bezeichnet. Auch die Gummiindustrie und das Bankgewerbe schritten an verschiedenen Plätzen zu weiterem Personalabbau. Die Lage in der Tertilindustrie ist uneinheitlich. Im aUgemejjien ist hier eine gewisse Entspannung eingetreten. Die Nachfrage galt zum größten teil wiederum jüngeren Kräften. Doch auch die Äe» famtlage der älteren Angestellten scheint sich nicht wesentlich verschlechtert zu haben. Junge Spedi- tionsangeftellte, Expedienten und Lageristen, des­gleichen jüngere Buchhalter mit stenographischen Kenntnissen wurden gesucht. An jüngeren Steno- tivisten mit guten Fertigkeiten in Kurzschrift und Maschinenschreiben besteht weiterhin Mangel. Viel­fach wurden Aushilfskräfte, besonders Buchhalter für 'Abschlußarbeiten, verlangt. 'Auch nach Buch­haltern für neuzeitliche Buchhaltungsfysteme besteht nach wie vor Bedarf. Eine lebhafte Nachfrage lag für Versicherungsfachleute vor. Auch der Bedarf an Reifenden mit Spezialkenntnissen, selbst in älteren Jahrgängen konnte teilweise nur schwer gedeckt werden. Für Verkäufer, besonders aus der Manu­faktur und Möbelbranche, bestanden gute . Ver­mittlungsmöglichkeiten.

Der K a l i a b s a h. Der Kaliabsah betrug im Juli 891 905 Doppelzentner gegen 1 026 859 Dovpelzentner im Juli 1928. In den ersten drei Monaten des laufenden Düngejahres (Mai- Juli) wurden 2 642 515 Doppelzentner Reinkali adgeseht gegen 2 663 341 Doppelzentner in der gleichen Zeit des Vorjahres. In den ersten sieben Monaten 1929 betrug der Kaliabsah 9 057 169 Dovpelzentner gegen 9 057 169 in der gleichen Zeit des Vorjahres.

* Starke Lieberzeichnung der acht- prozentigen Schahanweisungen der Stadt Köln. Die von einem unter Führung des Bankhauses A. Levy und A. Schaafshausen- schen Bankvereins. Köln, stehenden Konsortium übernommenen und zum Kurse von 96 Prozent zur Zeichnung aufgelegten insgesamt nom. 40 Mil­lionen Mark dreijährigen achtprozentigen Schah- antoeifungen der Stadt Köln erfuhren eine starke ^leberzeichnung. Jnkolgedefsen übte das Kon­sortium, das zunächst nom. 20 Millionen Mark

fest übernahm, eine Option auf die restlichen nom. 20 Millionen Mark aus. Die mit sechsmonatiger Sperre gezeichneten Stücke, die allein nom. 40 Millionen Mark überschreiten, konnten daher nur beschränkt zugeteilt werden. Die freien Stücke mußten stark repartiert werden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 6; Aug. Tendenz: schwächer. -- Das starke Interesse für C l e k tro- werte an der gestrigen Abendbörse konnte sich im Vormittagsverkehr weiter fortfetzen, und cs wurden neue Höch stkurse erreicht. Zu Beginn des offiziellen Marktes jedoch traten erneut Be­fürchtungen einer wahrscheinlich nicht zu um­gehenden Diskonterhöhung der Bank von Eng­land in den Vordergrund, denn die Gold- abflüsse gehen unvermindert weiter. Eine ge­wisse Zurückhaltung löste auch der Beginn der Haager Konferenz aus. Besonders nach­teilig wurde der angespannte Geldmarkt in Reu- York empfunden. Das Geschäft war bei schwa­ch e r Tendenz sehr klein. Die Spekulation be­kundete große Zurückhaltung und schritt, da heute die Beteiligung des Auslandes fast völlig fehlte, zu Abgaben, was an den meisten Märkten Kurs­rückgänge zur Folge hatte. Am Elektro- markt waren die Verluste besonders spür­bar. AEG. verloren 2 Prozent. Aber auch der schwächere Kurs der General Electric in Reuyork spielte hierbei eine gewisse Rolle. Siemens büßten 3,5 und Licht und Kraft 1,5 Proz. ein. Am Chemiemarkt eröffneten Farben mit einem Verlust von 1,25 Profund waren angeboten. Auch Glanz st offa^ien waren stark angeboten und 5 Proz. schwächer. Dies war ebenfalls mitbestimmend für die Ten­denzgestaltung. Am Montanmarkt war die älmsatztätigkeit minimal. Die meisten Werte lagen hier bis 1 Proz. schwächer. Am Banken- markt waren Reichsbankanteile 3 Proz. ge­drückt, aber später konnten diese Papiere wieder 1 Proz. zurückgewinnen. Am variablen Markte machte sich für Frankfurter Maschinen bei lebhafterem Geschäft und gebessertem Kurse einiges Interesse bemerkbar. Renten still, zu­meist leicht gedrückt. Im Verlaufe verstärkte sich die Abgabeneigung, und die Tendenz zeigte weiter zur Schwäche. Deutsche Linoleum verloren 3,5 Proz. Die übrigen Werte gaben durchschnittlich bis zu 1 Proz. nach. Am Geld­markt war Tagesgeld mit 8 Proz. etwas leich­ter. Am Devisenmarkt war Holland mit 12.1130 etwas fester. Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4.1947, gegen Pfund 20.359, London Kabel 4.85, gegen Paris 123.85, gegen Mailand 92.80, gegen Madrid 33.17.

Berliner Börse.

Berlin, 6. Aug. Schon im heutigen Dor- mittagsverkehr konnte man erkennen, daß gewisse hemmende Momente am Werk fein müßten, die der festen Tendenz von gestern abend im Wege standen. Das starke Interesse für Ql E G.-A f t i e n ließ plötzlich nach, und man hörte einen - Kurs von 204 Prozent nach 205,5 Prozent. Die ilr- sache dieser plötzlichen Schwäche war -wohl in erster Linie eine überraschend gcf-ow,mene Ver­steifung des Reuyorker Tagesgeldsatzes. Auch die Befürchtungen, die hinsichtlich des Londoner Dis­kantes gestern im Wallstreetbericht öuftauchten, schwächten hier ab, obwohl sie nicht überall geteilt wurden. So war man schon vorbörslich eher zurückhaltend und zu Abgaben bereit# Andere Momente, wie eine Meine Besserung der Arbeits­marktlage Brandenburgs, die ^leberzeichnung Der Kölner Stadtanleihe, die Mitteilung deS Statistischen Amtes über mittlereGetreide- ausfichten, Hoffnungen auf eine baldig« R,h einlandräumung usw. wirkten sich Da­gegen nicht aus, da man im Hinblick auf die politische Konferenz, die heute im Haag beginnt, sich große Zurückhaltung auferlegt. So waren die ersten offiziellen Rotierungen mit den höhe­ren Freiverkehrskursen verglichen schwach, gegen die gestrigen Schlußkurse uneinheitlich, aber ebenfalls überwiegend etwas nachgebend. Bei Reichsbank, Salzdetfurth, Kali Aschersleben, Elektrische Lieferung, RWE., Schlesische Zink, Schlesische Gas, Löwe, Glanz st off, Ost werke, Po­lyphon und S v e n s k a betrugen die Rückgänge 2 bis 3,5 Prozent. Fest eröffneten B r aub 0 nk mit plus 2,75 Prozent, Bergmann plus 3 Pro­zent, M i x & Genest plus 2,5 Prozent, Calmon Asbest plus 2 Prozent und Har­burg G u m m i, die gestern in Hamburg schon sehr fest lagen, plus 6.5 Prozent. Auch das Dementi dieser Gesellschaft, haß keine neuen Fu- sionsverhandlungen mit der Harburg-Phö- n-i x und Conti - Gummi aufgenommen wer­den, konnte hieran nichts ändern. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer geschäftslos und zur Schwäche neigend. Pfandbriefe un­

einheitlich. Goldpfandbriefe eher ange» boten, Liquidationspfandbriefe und Anteile leicht gebessert. Tagesgeld 8 bis 10 Proz.. Monatsgeld j 9 bis 10,5 Prozent, Warenwechsel etwa 7.75 Prozent. Auch nach den ersten Kursen war die Tendenz weiter nachgebend; mit wenigen Aus­nahmen traten erneute Kursverluste von etwa 1 Prozent ein. Reichsbank minus 2 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 6. Aug. Am Produkten­markt war die Stimmung lustlos. Schwächere Aus- lanDnotierungen und das günstige Wetter ccr- stimmten, so daß das Geschäft einen schlevpenden Qkrlauf nahm. Die Forderungen der Provinz lauteten durchweg etwas niedriger. Stark ge­drückt lag Ryggen neuer Ernte, der bis 0,75 Mkj einbüßte. Aber auch Mehle blieben von einem Verlust nicht verschont. Es wurden notiert: Rog­gen 21,75 (neue Ernte): Hafer, inl., 22,25 bis 22; Mais (gelb) für andere Zwecke 22 bis 21.75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 38,75 big 41,75; Roggenmehl 30,75 bis 31.50; Weizenkleie 10,60 bis 10,75; Roggenkleie 12,25. Tendenz: ruhig.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dein

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Beschwerden über Müllgestank.

Seit einigen Wochen bringt, besonders abends und in den ersten Nachtstunden, von Rorden und Osten ein widerwärtiger, pcstilenzialischer Ge­ruch in die nach dieser Richtung gelegenen Stadt­teile, Riegelpfad, Liebigstrahe, Qlultocg, Wilhelm« straße, Leihgesterner Weg, unter ilmftänbcn so­gar noch weiter, so stark, daß er körperliche Ekelgefühle erregt und die Bewohner verhindert, bei geöffnetem Fenster oder gar auf Baikonen oder Veranden sich aufzuhalten. Die Ursache da­von ist Müll, wohl auch brennender Müll, den man in dieser Gegend auch an den verschiedensten Stellen finden kann, am Schiffenberger Weg. an dem Bahnübergang beim Klingelbach, auf Dem Verbindungsweg zum Erdkauterweg, größtenteils malerisch gruppiert um einen Pfahl. Der eine Warnungstafel trägt, auf der das Abladen von Schutt und Müll bei peinlichen Strafen verboten ist. Wohl weiß auch ich, daß die Müllvernichtung ein großes Problem jeder Stadtverwaltung ist, glaube aber, daß Der von der Gießener zu feinen Lösung eingeschlagene Weg, ihn an beliebigen Stellen abladen zu lassen und Die Bevölkerung seinen Düften preiszugeben, kaum die allgemeine Billigung finden Dürfte. Ich möchte hier meins Stimme erheben und die Oefsentlichkeit auf diesen Skandal aufmerksam machen. Hofsentlich geben diese Bemerkungen Anlaß, unsere Behörden auS Dem Stadium Der Kontemplation gegenüber Dem Raturereignis in ein etwas aktivistischeres zn bringen. Prof. Dr. G. H.

Letzte Nachrichten.

Or. Eckener über die Zukunft des Luftschiffes.

Lakehurs'k, 6. Aug. (MTB. Funkspruch.) Dr. I Eckener erklärte in einem Interview, er beabsichtige, nächstes Jahr ein neues Luftschiff zu bauen, das einen größeren Durchmesser haben und kürzer , und schneller als derGras Zeppelin" sein werde. Dieses neue Luftschiff werde 8 Motoren statt 5 haben und die Ozeanfahrt werde 12 Stu», den weniger beanspruchen. Es werde zwar nur 24 ' Fihrgaste befördern können, werde aber s ü r F r a ch. len und P o ff, die mehr bringen als Die Passa­giere. viel mehr Raum haben. Die Entwicklung , eines Lufttransportgeschäftes, das eine gute Ren­tabilität hätte, würde mehrere Jahre erfordern. 21m die Umosten zu vermindern, sollten mehrere Luft­schiffe im Dienst sein.

Em Darmstädter Flieger in Orly tödlich abgestürzt.

Bei den Internationalen Flugoeranstaltungen in Orly ist ein deutscher Flugteilnehmer tödlich abge­stürzt. Die vom französischen Lustfahrtministerium mitgeteilt wurde, handelt es sich um den 1885 ge- borenen deutschen Zlieger E r i ch Ossermann aus D a r m st a d t (nicht Hoffmann, wie urfprüng» lich gemeldet). Ossermann war einer der ersten deut« schen Flieger, der sich an den Rhönsegelslügen be« teiligte.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDende an. Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuß 8,5

-

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A.E.ch............*

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202.13

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T'. Aul. Ablos.-Schuld mit AuS-

Bergmann.........9

231

232

220.25

Ws.-Reckuen.........

51

50,95

51

tilchr. Licscrnngen. . . 10

169,5

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165,5

Teegl/ ohne Stuslos. Rechte - . -

10.6

10.5

10,4

rid>l und Krall ...« 10

215,5

214

215

213,6

7% Franks. Hyp. Bk. Goldps. un-

gelten 4 Guilleaume. .... 6

142

142

141 .4

fiinhhnr bi« .......

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_

<l»es. s. Elektr. Untern.....10

Hamb. Elekir. Werke .... 10

218

216,5

4 V/o Rhein,jche Hyp.-Bank Ligu.»

144,25

143

Rhein. Elekir.........9

Schlei. (Siehr........1°

1

---

152,5

9l.l£.ffl. übfl. VorkriegS-Obligation.,

187,65

185.5

rückzahlbar 1932 ......

Schlickert...... 8

233,25

231.6

4% Schweiz. BundeSb.-Anl.. . .

Siemen» 4 HaUke.....12

Droneradio ........ .8

389.5

386

387.25

385.5

4% Lcsierrcichischc Aoldrtc.. . -

4,20% Lestcrr. Silbcrrte.....

4% Oesterreich, einheitl. Rte . -

2,35

29,3

2.6

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172,5

BudenlS..........f>

-

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4% Ungarische Goldrtc......

22.65

22.75

Deutsche Erdöl.......6

113

113

1% Ungarische Staat-r. v. 1910 .

4',% fcelfll.non 1919.....

19.9

Essener Steinkohle......f

136

135

21.9

Gelsenkirchener . . . f. Vi 3 4

135

134,5

135,5

134,75

I'ü Ungarische Kronenric.....

1.8

1.-85

-

Harpener..........6

144.5

145.5

Tüd. Zollanleibe v. 1911 . .

7,7

7.75

Hoesch Esten.........b

130

129

7 urtischc Bagdadbahn-Anl.,

Ilse Bergbau........8

219

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7,65

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illöcknenverke ........ 7

110.5

111,25

110.5

veegl. Serie 11.......

7,65

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Köln Neuesten........9

126,25

. flhimonen ,'ändert, Rte. . .

«

Mannesmann........8

120

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118,4

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MonSselder.........7

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107,13

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-

Phönir Bergbau......5%

Rheinische Braunkohlen... 10

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103.4

102,5

Homburg Amerika Paket ... 8

123,9

121,5

122.75

122.4

284

284

283.5

283

i'amb. Sübam. Tampfsch. . .8

'_________

Rheinstahl . . i. % Jahr 4'A

126

125.25

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-

162,75

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Rtebeck Montan......7,2

Norddeutscher Lloyd.....8

Allg. Deutsche iLreditanft. . . 10

115,13

114.75

115.13

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Bereinigte Ttahlw .....<

111.5

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126,5

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Ltovi Plinen.......2 eh

65,5

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Barmer Bankverein .... 10

128

128

128

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237

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Berliner Hondel-gejeklsch. . . 12

209

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-

Kali Westeregeln......10

Kaliwerk Satzdetsurth ... 15

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Bamag-Meauia.......0

Franks. Maschinen ...... 6

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Lechwerte..........8

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Peters Union........8

Gebr. Roeder.......10

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108

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80.3

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Banknoten.

Berlin, 5. August

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Amerikanische Noten.....

Belgische Noten........

Drmische Notrn .......

Enalifche Noten...... .

4.169

58,34

111.48

20,315

4.189

58,53

111.92

20,395

Telegraphische Auszahlung

Berlin, 5- August

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16.46

16.52

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22,06

Norsvcgischc Noten...... '

111.40

111,84

Deutsch Oestrrr,-llX> Kronen Numänischc Noten ...... Schwedische Noten......

59.13

59,37

2,48

2,50

112.03

112,47

Schwerer Noten.......

80.66

80.98

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . j

61,08

61.32

12.39

12,45

Ungarische Noten......

73.04

73.34

Devisenmarkt Berlin

-Frankfurt a M.

5- August

6- Vf HO ii it

Amtliche Notierung

AmllichLstiolicruiig '

<Nld

Vnrk

,dcld

Brick

Anist. Notk.

167.92

168.03

168.37

Pucn- AireS

1.758

1.762

1.759

1.763

Brss.-Antw.

58.28

58.275

58.395

Christiania.

111,70

1l1,?2

111.70

111.92

st open Hagen

111,70

1)1,92

111.66

111.88

Stockholm .

112.35

112.5.

H2.33

112,55

Helnngfors.

10,535

10.555

10,538

10.553

Italien. . .

21 ,92

21,96

21.92

21 .96

London. . .

20.342

20.382

20.34

20.38

Ncuoork . .

4.192

4.200

4.1925

4.2005

Paris....

16,42

16.46 i

16.41

16.45

Schwei, . .

80,625

80.785

80.665

80.825

Spanien .

61,30

61,42 i

6128

61.40

Japan - . .

1.963

1.967 '

.70'

1.965

Rio de Jan-

0,4075

0,4095 x

0.4995

Wien in D.>

Ctft. adgest

59,06

59.18

59 05

59.17

Prag . . . -

12.403

12,423

12.404

12.424

Belgrad .

7,360

7,374

7,363

7,377

Budapest - -

73,16

73,30

73.135

73,275

Bulgarien

3.037

3.043

3,037

3.043

Lissabon . .

18.78

18.82

18.78

18.82

Tanug. . -

81.34

81,40

81,3?

81.48

stonstantin-

1,995

1 .999

1.988

2.002

Alben. .

5.42

5,43

5 42

5.43

Lanada . .

4.179

4.187

Hl 80

4.188

Uruauah. .

4.126

4.134

4.126

4.134

Cairo - - -

20,87

20,91

20.865

20,905