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N SU VEREINIGTE FAHRZEUGWERKE ArG. NECKARSULM WÜRTTBGi,
1344
Ludwig Römer L, Heuchelheim,Wilhelmstraße 2
Telefon 1414.
Neuenweg 28.
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Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügles Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Anzeigenauflräge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
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vermutet vor dem Wagen auftauchte, von diesem ersaht und zu Boden geworfen wurde und dabei einen Oberschenkelbruch erlitt. Das bedauernswerte Kind wurde von dem Kraftfahrer sofort nach der Chirurgischen Klinit verbracht. Die Augenzeugen des Vorfalls, darunter auch der Vater deS Kindes, bekundeten sofort nach dem llnglüüsfall, daß das Malheur nicht auf ein Verschulden des Kraftfahrers zurückzuführen, sondern durch die unüberlegte kindliche Handlung entstanden sei. •
** Auftrieb zum heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 66 Bullen, 316 Ochsen, 608 Kühe, 441 Färsen, 303 Kälber, 33 Schafe, 4558 Schweine.
Vertreter für Motorräder:
Linker & Sohn, Gießen (Hessen)
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Bekanntmachung.
Gemäß den Bestimmungen der Reichs- verdingungsordnung für Bauleistungcn sollen die Maurer- und Pflasterarbeiten zur Neubefestigung verschiedener Straßen öffentlich vergeben werden. 4081C Verdingungsunterlagen und Angebotsformulare sind bei uns erhältlich.
Die Angebote find versiegelt in einem Briefumschlag ohne Firmenaufdruck, mit entsprechender Aufschrift versehen, spätestens zum Eröffnungstcrmin am
Montag, dem 13. Mai d. 3., vormittags 10 Uhr beim Städtischen Tiefbauamt, Asterweg 25, abzugeben, wo die Eröffnung der eingegangenen Angebote im Beisein der etwa erschienenen Bieter erfolgt.
Zuschlags- und Bindefrist drei Wochen. Gießen, den 4. Mai 1929.
Städtisches Tiefbauomt: Braubach.
Berliner Börse.
Berlin, 6. Mai. (WTD.-Funkspruch.) Zwei Momente bildeten im heutigen Frühverkehr das Hauptgesprächsthema. Die neue 500-Millionen- Anleihe des Reiches wird im allgemeinen nicht besonders günstig beurteilt, dagegen ist man für Paris weiter optimistisch gestimmt. Die Spe- fulation bleibt zurückhaltend und nennt noch keine Kurse, da sie abwarten will, welches Moment an der heutigen Börse die Oberhand bei der Kursgestaltung gewinnen wird. Am Devisenmarkt nannte man London-Paris 124.16, London-Mailand 92.60, London-Spanien 33.93, London-Kabel 4.8527, Kabel-Berlin 4.2175.
LU. Italienische Kurse an der Lan- desuniversität. In diesem Sommersemester hält Fräulein Dr. E m m a S o l a eine Vorlesung in italienischer Sprache über Alessandro Manzoni Donnerstag von 17 bis 18 Uhr im Vorlesungsgebäudc sowie einen Kursus für Anfänger. Erste Vorlesung am 16. Mai. Nach der Vorlesung Vorbesprechung zur Festsetzung des Anfängerkursus.
** Aus dem Gießener Standesamts- r e g i st e r. Es verstorben in der Zeit vom 15. bis 30. April: 17. Dettchen Peppel, geb. Fischer, 53 Jahre alt, Alter Rödgerweg 22. 19. Johann Jakob Eduard Schmidt, Lokomotivheizer, 29 Jahre alt, Westanlage 32. 21. Irmgard Lübbers. 9 Monate alt, Sandgasse 18. 22. Friedrich Wilhelm Wilke, Landwirt. 78 Jahre alt, Wiesecker Weg 28. 23. Wilhelmine Pfeil, Handarbeitslehrerin i. R., 79 Jahre alt, Ludwigsplah 2. 23. Katharine Burk, Dienstmädchen, 18 Jahre alt, Schanzen
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Klus der Provinzialhaupistadt.
Dietzen, den 6. Mai 1929.
Deutscher Zugend-Abend im Stadttheater.
Die Bestrebungen zur Förderung des Auslanddeutschtums durch die Gießener Einwohnerschaft hatten gestern wieder einen vollen Erfolg zu verzeichnen. Der Ort dieses Erfolges war der vom Deutschen Frauenverein vom Rot en K r e u z f ü r Deutsche ü b e r S e e veranstaltete und von Gießener Jugendgruppen und -blinden durchgeführte Deutsche Jugend-Abend im Stadttheater. Das Ereignis hatte in der Bürgerschaft ein sehr starkes Echo gefunden, das in dem fast völlig besetzten Stadttheatersaal seinen sichtbaren Ausdruck fand' Die Darbietungen waren von einer Buntheit und Vielseitigkeit, die jedem Geschmack Angenehmes zu bieten vermochten, und der langanhal- tende starke Beifall, den sämtliche Mitwirkcnden bei ihrem Auftreten einheimsen konnten, war aufrichtig gemeint und wohlverdient.
Die Dortragsfolge war in drei Teile zerlegt. Eröffnet wurde der Abend von dem Mandolinen- und Guitarrenverein „Reapolita" unter der Leitung seines Dirigenten Hans Sonntag mit einem schneidigen Marsch, zu dessen Klängen die mitwirkenden Jugendbünde mit ihren Wimpeln auf die Bühne marschierten und dort im Halbkreis Aufstellung nahmen. Vor diesem lebendigen, von vielen Wimpeln überragten Hintergründe hielt Frau Provmzialdirektor G r a e f eine kurze Ansprache, m der sie darauf hinwies, datz der Ertrag des Abends für den Hinterhalt einer deutschen Schwester in Paraguay Verwendung finden solle, und in der sie nach Dankes- Worten an die Mitwirkcnden bat, den Bestrebungen des Frauenvereins vom Roten Kreuz für Deutsche über See allezeit volle Förderung zu- teii werden zu lassen. Hierauf begann die Tanzschule Ilse Graef mit ihren Vorführungen, bei denen die kleinen Schülerinnen im Alter bis zu fünf oder sechs Jahren ganz allerliebst ihre Reigen und Tänze zeigten und damit die Deutschen Tänze von Schubert, die ihre Lehrerin Ilse Gracf mit viel Hingabe tanzte, umrahmten. An- schliehend erfreute der Mandolinen- und Guitarrenverein „Reapolita" durch den feinen Vortrag der Ouvertüre der komischen Oper „König Midas", sodann stellten die Jugendgruppen des Bundes der Kolonialfreunde Gießen, Maua und Waterberg, ein fesselndes lebendes Bild „Abend am Kilimandscharo".
Im zweiten Teile trat zunächst der Mandolinen- und Guitarrenverein „Reapolita" mit Musik „Unter der Dorflinde" auf, die recht stimmungsvoll war, anschließend zeigte der Verein „Wanderlust" eine Anzahl lebender Bilder „Am Brunnen vor dem Tore", hierauf spielte die Jüdische Jugendgruppe Th. Körners „Der Detter aus Bremen" sehr flott und geschickt. Der Marineverein ließ sodann von seiner männlichen und weiblichen Jugend einen hübschen Flaggenreigen zeigen, dem nun der Verein „Höhenflug" die Musik „SeemannsloS" folgen ließ.
Der dritte und letzt" Teil der Dortragsfolae brachte gemeinsame Aufführungen des Deutschen Pfadfinderbundes, der Turnerjugend, des Volkstanzkreises Gie- ßener Jugendbllnde, des Bibelkränzchens, der Ju- gcndvereinigung der Matthäusgemeinde im Bunde deutscher Jugendvereine, der Jungschwesternschast im Jungdcutschen Orden und der Deutschen Freischar. Als Einleitung hörte man einen Vorspruch, dem dann der Chorgesang „Guten Abend, guten Abend euch allen hier beisammen" folgte, hierauf konnte man an wirkungsvollen Hebungen sehen, was untere Jungmannschaft auf dem Gebiete der Leibesübungen und der Stählung des Körpers Gutes zu leisten vermag. Nach dem Lied „Frei, ledig zieh' ich durch die Welt", konnte man sich an dem hübschen Nüpelspiel von Hans Steguweit „Die Gans" ergötzen, sodann eine Anzahl reizender Volkstänze bewundern und hierauf gewissermaßen als Bekenntnis der Jugend das von den Bünden gemeinsam gesungene Lied „Wann wir schreiten Seit an Seit" aus frischen Kehlen singen hören. Mit einem Mahnruf an das Deutsche Volk von H. Krombach, der großen Opfer seiner in den deutschen Kolonien gehauenen Söhnen allezeit zu gedenken und an der Beseitigung der gegen Deutschland begangenen schweren Kolonialunrechts mitzuarbeiten, sowie mit dem gemeinsamen Gesänge der deutschen Nationalhymne schloß der Abend, der zur vollen Zufriedenheit der Besucher verlaufen war.
Der starke Beifall wird den bei dieser Gelegenheit handelnden Jugendbünden gezeigt haben, daß ihr Schaffen und ihre selbstlose und dankenswerte Mit. arbeit zum Besten eines edlen Zweckes allgemeine
folgendes daraus dürfte von allgemeinem Interest e sein:
Die gottesdienstlichen Feiern finden in der Stadtkirche, die Rachfeier in der Volkshalle statt. Bei dem Festgottesüienst für den Gießener Verein wird dieser unter Leitung seines Dirigenten, Lehrer L i n d e n st r u t h, die Kantate Rr. 34 „O ewiges Feuer" von Joh. Seb. Bach mit Orchesterbegleitung auf führen. Die Festpredigt hat Pfarrer Lenz von der Luthergemeinde übernommen. Das 45. Jahresfest des E v a n g. Kirchengesangvereins für Hessen wird mit einem Festgottesdienst am Rachmittag um l'/r Uhr eingeleitet. Bei diesem Gottesdienst wirken' die Kirchengesangvereine des Dekanats Gießen unter Leitung des Lehrers Römer von Großcn-Linden mit. Festprediger ist der Superintendent von Obcrhessen, Oberlirchenrat Wagner. Rach Schluß des Gottesdienstes stellt sich der Festzug nach der Dolkshalle auf Oswalds» garten auf. an dem u. a. auch Die Mitglieder von 30 Kirchengesangvereinen aus unserer Provinz mit über 600 Sängern und Sängerinnen teilnehmen werden. In der Volkshalle beginnt die Rachfeier um 4 Uhr. Ein Masscnchor sämtlicher Kirchengesangvereine, ferner Chöre der in 5 Gruppen eingeteilten Cinzelvereine werden zum Vortrag kommen, im Wechsel mit Ansprachen und Darbietungen der Posaunenchöre von Lang- Göns und Klein-Linden. Die ganze Veranstaltung insbesondere der Festzug. ist als eine evangelische Kundgebung gedacht, die wohl nicht das Ausmaß annehmen wird, wie jene gelegentlich des großen Gustav-Adolf-Festes vor «einigen Jahren, die aber durch die Teilnahme der evangelischen Bevölkerung in Stadt und Land recht eindrucksvoll werden soll. Deshalb sind unsere evangelischen Volksgenossen aus der Stadt und vom Land herzlich eingeladen und freundlichst gebeten, sich an dem Festung und an der Rachfeier recht zahlreich zu beteiligen.
Daten für Dienstag, 7. Mai.
Sonnenaufgang 4.22 Uhr, Sonnenuntergang 19.32 Uhr. — Mondaufgang 3.51 Uhr, Monduntergang 17.14 Uhr.
973: Kaiser Otto I. der Große gestorben: — 1819: der Astronom W. von Struve in Dorpat geboren (gestorben 1905); — 1833: der Komponist Johann Brahms in Hamburg geboren (gestorben 1897); — 1840: der russische Komponist Peter Tschaikowsky in Wotkindk geboren; — 1876: der Zeichner, Dichter und Musiker Graf Franz van Pocci in München gestorben; — 1879: der belgische Schriftsteller Charles de Coster in Jxelles gestorben; — 1880: der franzö- fische Schriftsteller G. Flaubert in Croisset gestorben; — 1919: der Vertrag von Versailles.
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Geliebte Seiner Hoheit". — Astoria-Lichtspiele: „Mit Pferd und Lasso".
— Volkshochschule. Die morgen (Dienstag) beginnenden Kurse werden in einer Anzeige in unserer heutigen Ausgabe bekanntgegeben. Um Irrtümer zu vermeiden, sei nochmals darauf hinge- wiesen, daß der Kurs „Betrachtung van Kunstwerken" nicht, wie im Programm angezeigt, im Kunstwissenschaftlichen Institut, sondern in der Universität, Hörsaal 53, abgehalten wird. Außerdem mußte der Kurs „Staatsrechtliche Fragen" auf Dienstag verlegt werden. Näheres in der Anzeige.
— Die Ortsgruppe Gießen der Deutschen Volkspartei veranstaltet für ihre Mit- glieder am Mittwoch, 8. Mai, abends 8.30 Uhr, im „Hindenburg" inen Vortragsabend. Der hessische Reichstagsabgeordnete Rechtanwalt D i n g e l d e y wird über das Thema „Die Reichstagstätigkeit der D. V. P." sprechen. Die Einführung von Gästen ist erwünscht. (Siehe heutige Anzeige.)
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Mittwocki, den 8. Mai 1929, nach mittags 3*'? llbr, versteigere ich Wall to rftrafec 63 gegen Barzahlung Z Miieimgti ^(Viersitzer)
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vollste Anerkennung gefunden hat, und er möge ihnen Ansporn sein, auf diesem guten Wege weiter- zuschreiten! Die hiesige Ortsgruppe des Frauenvereins vom Roten xreus für Deutsche über See dürfte wohl ebenfalls allen Grund haben, mit dem Verlauf des schönen Abends, der für die Veranstalter und alle Mitwirkenden ein starker Erfolg war, zufrieden zu sein. Hoffentlich entspricht nun auch der finanzielle Ertrag den Erwartungen, die man um des guten Zweckes willen an die Veranstaltung geknüpft hat.
Eröffnungelabend her Volkshochschule.
Mit einer stimmungsvollen und gehaltreichen Eröffnungsfeier in dem fast völlig besetzten Singsaale des Realgymnasiums leitete die Gießener Volkshochschule am Samstagabend die Arbeit ihres Sommerhalbjahres 1929 ein. Der Leiter der Volkshochschule, W. H e g a r, gab bei Beginn der Feier ein Begrüßungsschreiben der benachbarten Volkshochschule in Hohensolms bekannt und stellte dann in einer kur- zen Ansprache in den Mittelpunkt des Abends: das Buch, die Literatur und die Musik. Hierauf brachten Frau Elfriede Fischer (am Flügel) und Musiklehrer Franz Bauer jr. (Violine), die den Musik- freunden in unserer Stadt schon oft wertvolle Gaben ihrer edlen Kunst übermittelten, die Sonate A»2)ur (Köchel 305) von Mozart in seiner Weise zu Gehör. Anschließend fang Herr Herbert Kruger, von Herrn Victor Heermann am Flügel vortrefflich begleitet, mit schöner Tenorstimme Schuberts Lied „Frühlingsglaube". Sodann las W. H e g a r von Mörike „Im Frühling", von Heinrich Frank „Licht", ferner ausgewählte Stellen aus „Frühling" von Johannes Schlaf, sprach dann aus dem Gedächtnis Hermann Hesses „Der schwere Weg" und las zum Schluß von Heinrich Frank „An die Dinge"; ein erlesener Genuß für die Hörer und ein sehr starker, wohlverdienter Erfolg des Vortragenden. Herr Kruger fang dann noch, wieder von Victor Heermann am Flügel begleitet, Schuberts Lied „Der Musensohn" und eine von den Besuchern dringend begehrte Zusage. Den Abschluß des Abends brachte der ausgezeichnete Vortrag von Jean Marie Leclairs Sonate A-Dur für zwei Geigen durch Mu- siklehrer Franz Bauer und Studienassessor C. B. Knauß. Sämtlichen Darbietungen wurde durch starken Beifall die wohlverdiente Anerkennung zuteil. Alles in allem: ein würdiger, auf hoher literarischer und künstlerischer Stufe stehender Auf- takt der fördernswerten Bildungsarbeit der Volkshochschule.
Künstlerische Morgenfeier der Oymnastikschule Erna Schumann.
Gestern vormittag veranstaltete Frau Erna Schumann, die Leiterin der Gymnastikschule Schumann, mit ihren Schülern im Lichtspiechaus, Bahnhofstraße, eine künstlerische Morgenfeier, die das starke Interesse einer stattlichen Besucherschaft fand. Einleitend wurde ein kurzer Filmstreifen über die verschiedenen Arbeitsweisen auf dem Gebiete der Gymnastik und des hieraus entwickelten künstlerischen Tanzes gezeigt, wobei man als allerersten Ausgangspunkt dieser Betätigung Tanzformen von Neger- schönen und Indern, weiterhin dann u. a. Ausschnitte aus der Labanschen Schule und der Arbeit von Mary Wigmann zu sehen bekam. Hierauf begann die Schule Schumann mit ihren Darbietungen. Die Damen Frau G. K ü ft e r, Frau H. Rosenthal, Frau Th. (Sb ad), Bertlies und Lotte Homberger, Margret Götz, L. Türk und Greta Sternberg eröffneten mit den beiden Vorführungen „Schreitende Gruppe" und „Plastische Gruppe", anschließend trat Hans Ewald Kleine in „Präludium" auf, sodann tanzten Frau Schumann und Hans Ewald Kleine die „Romanze", Frau Schumann „Dunkler Kreis", Hans Ewald Kleine „Drei Suiten", Frau Schumann „Tanz des Bösen" und „Walzer". Bei allen Darbietungen bemerkte man ernstes künstlerisches Streben und Schaffen, dem man volle Anerkennung zollen muß. Für die musika- lische und Geräuschbegleitung zeichnete Martha B u ch w a l d verantwortlich. Der lebhafte Beifall, den sämtliche Darbietungen fanden, bekundete die Zufriedenheit der Besucher mit dem ansprechenden Ausschnitt aus dem Schaffen der Schumannschen Schule.
Kirchengesangvereins-Zubiläum in Gießen.
Man schreibt uns: Wie im „Gießener Anz." vor einiger Zeit schon kurz mitgeteilt wurde, findet am Sonntag, 12. Mai, hier das 4 5. Landeskirchengesangfest für Hessen in Verbindung mit der Feier des 50jährigen Bestehens des Gießener Kirchengesangvereins statt. Das ausführliche Programm für beide Veranstaltungen liegt jetzt vor;
Dienstag, 7. MnaMaö 2 flöt
versteigere ich imLöwen AeuenwegLS
2 Kleiderschränke, 2 Diplomaten« Schreibtische, 1 Büfett, 1 Waschtisch, 2 Nachtschränkchen, 2 Betten, eine Chaiselongue, 1 Ausziehtisch, 4 Eß« zimmerstühle, 1 Standuhr, 1 Küchenschrank, 1 Vertiko,^ Kommode, 4 Instrumentenschrank, 3 Federdecken, iXfyßf ß,i Teppich,^ Trumeauspiegel, Herren- u.Oamen-Fahrräder u.v.a.
Versteigerung bestimmt. 4o9od
Ludwig Hartmetz
Auktionator und Taxator.
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strotze 2. 24. Erna Dapper, 6 Jahre alt, Leih- gefterner Weg 24. 25. Glisabethe Döring, geb. Scmrnler, Witwe, 62 Jahre alt, Leihgestemer Weg 46. 27. Georg Karl Klieber, Stadtkämmerer i. R., 60 Jahre alt, Wilhelmstrahe 39. 28. Clara Schmoll, geb. Rumpf, 49 Jahre alt. Goethe- straße 63. 28. Ernst August Hirsch, Landgerichtsrat, 61 Jahre alt, Kaiserallee 89. 30. Magdalene Karol ine Wagner, geb. Petri, Witwe, 71 Jahre alt, Stephonstraße 17.
** Vom Wochenmarkt. Noch der neuen Gießener Marktordnung wird am Dienstag, Donnerstag und Samstag jeder Woche Wochenmarkt ab- gehalten. Nach § 1 der Marktordnung hat für den Fall, daß einer dieser Tage ein gesetzlicher Feiertag ist, der vorhergehende Werktag als Wochenmarkt zu gelten. Da nun in dieser Woche am Donnerstag gesetzlicher Feiertag (Himmelfahrt) ist, findet am Dienstag und Mittwoch, ferner natürlich auch am Samstag Wochenmarkt statt.
** Die Feier des Muttertages in den hessischen Schulen. Am zweiten Maisonntag, dem 12. Mai, wird in Hessen, wie im ganzen Reich, der Muttertag gefeiert. Der hessische Minister für Kultus und Bildungswesen hat die Schulbehörden angewiesen, in geeigneter Weise den Muttertag 311 unterstützen und die Schüler im Unterricht darauf hinzuweisen.
•• Ein 11 nglüddf alt ereignete sich am SamStagnachmittag gegen 1/$6 Uhr in der Ka- plansgasse. Dort wollte ein fünfjähriges Bübchen, das aus einem Hause herausgelaufen kam, von hinten her ein langsam fahrendes Personenauto überholen und vor dem Fahrzeug dann über den Weg laufen. Hierbei konnte der Kleine von dem Kraftfahrer nicht gesehen werden, so daß er un- ANZEIGEN
für die Tagesnummer des Gießener Anzeigers werden zweckmäßig am Nachmittag vorher aufgegeben. Nach 9 Uhr vormittags kann die Aufnahme der Anzeigen auch in Ausnahme- fäilen nicht gewährleistet werden!
VERLAG DES GIESSENER ANZEIGERS
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