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Lin interessanter Beitrag znr Heimatgeschichte
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Montag, den 8. April.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsguttichten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
h. (5„ Gießen. Ein Anspruch, der die Zahlung einer bestimmten Geldsumme oder die Leistung einer bestimmten Quantität anderer vertretbarer Sachen oder Wertpapiere zum Gegenitandd hat, kann im Urkundenprozeß geltend gemacht werden, wenn die zur Begründung des Anspruchs erforderlichen Tatsachen durch Urlunden bewiesen werden können. Im Urkunden- und Wechselprozesse werden keine Zahlungsbefehle erlassen. Wegen einer gewöhnlichen Geldforderung kann ein Zahlungsbefehl genommen oder geklagt werden. Das Ihrer Angelegenheit zugrunde liegende Rechtsverhältnis ist nicht ausreichend klar dargelegt. Sie wenden sich am einfachsten an die Geschäftsstelle des hiesigen Amtsgerichts.
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
• Das Amtsverkündigungsblatk Ar. 22 vom 5. April enthält: Kreistagswahl; Schlachthausanlage der Georg Schwalm Witwe zu Lollar; Die Ausstellung von Duplikat-ArbeitS- büchern; AufsteUung von Räucherschränken; Feldbereinigung in der Gemarkung Lindenstruth.
na Grippe, Influenza U. a. Crfältungsrranfi)ti:tn haben sich ttogabdo. blcttcn hervorragend bewährt. 3m flnfongsjtabium genommen, verschwinden die I<rankheit5rrschcinungen sofort, faul notarieller Betätigung sind Innerhalb 6 Monaten mehr al« 1500 (butachtcn allein aus ürzte- kreisen eingegangen, darunter von namhaften Prof. n. au« ersten Klinitcn u. Krankenanstalten. über- raschende (Erfolge! Fragen Sie 3hren flrjtl legal ist in allen Apotheken erhältlich. Preis 1TL 1.40
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3n fränkische Zeil fiel die Gründung der ©roß- marken. Der König nahm die Wälder in Besitz. Die Organe der Verwaltung und Rechtsprechung, die Vertreter des Kaisers, in dem in einzelne Dannfvrste eingeteilten Reichswald, waren die Vögte. Das Weistum von 1338 nannte für Drei- eich einen Vogt zu Münzenberg. 3hm zur Seite stand der Schultheiß zu Frankfurt als Obermeister im eigentlichen Reichswald. Untergeord- net waren dem Vogte der Forstmeister und die „Wildhübner" als ausführende Organe. Der Vogt hatte seinen Sitz .,3m Hain", dem heutigen Drei- eichenhain. 3n überaus schönen Lichtbildern führte sodann Herr Welcker die wildromantischen Reste der alten Trutzburg ,.3m Hain" vor. wo ehemals die Könige ihr Hoflager aufschlugen, um von hier aus dem edlen Waidwerk nachzugehen. Gleichzeitig schilderte er das Leben und Treiben in der Burg und im Forst, wie es in oben- genanntem Weistum niedergeschrieben steht. 3m Schuhe der Burg erhob sich die Stadt „3m Hain , die heute noch ein gut Teil ihres malerischen Wesens bewahrt hat und seit dem 19. Jahrhundert ..Dreieichenhain" genannt wird. Auch über dieses reizvolle Städtchen konnte der Redner an Hand sehr bemerkenswerter Lichtbilder mancherlei Interessantes und Schönes berichten. Recht eingehend sprach Herr Welcker über die Amtspflichten des Fv.stmeisters und der Wild- Hübner in der Dreieich. 36 Wildhuben waren über das Gebiet der Dreieich verteilt. Die „Hübner" (Bewohner deS Wildhofes) hatten große Rechte. Die Strafen, welche das Weistum für Forst- und Wildfrevel aufführte, waren, dem Königsbann entsprechend, unter welchem der Forst lag, äußerst hoch. Wan war erschüttert, zu hören, daß ein Schlingensteller die rechte Hand verlieren mußte. Ein „Lußer". der das Wild beschlich, verlor den rechten Daumen. Wer im Wald Asche brannte, die als Waschmittel sehr viel gebraucht wurde, wurde am offenen Feuer gemartert. Wer des verbotenen 3agenS beschuldigt wurde, mußte durch ein Gottesurteck seine Unschuld beweisen. Er wurde an Händen und Füßen gebunden und dreimal in eine große Maischbütte geworfen. Grund zu einer anregenden Aussprache ergab die Mitteilung des Red- ners. daß für das Fangen einer Mecke — wohl weil sie das Ungeziefer im Walde vertilgte und somit dessen Bestand sicherte — eine Henne mit 12 „Hünkeln" zu entrichten war. ES würde zu weit führen, an dieser Stelle die kultur- und wirtfchaftsgeschichtlich hochinteressanten Ausführungen des Redners auch nur im Auszug darzulegen. Erwähnt sei nur noch die schöne Persönliche Rote, welche der verdiente Forscher seinen beachtenswerten Darbietungen zu verlechen wutzte, und wenn Herr Welcker am Schlüsse seines Vortrages dem Düdinger Geschichtsverein eine gemeinsame Fahrt nach dem malerischen Erden- Winkel ..Dreieich" vorschlug, und zugleich in liebenswürdiger Weise seine Person als Führer anbot. so hatte er sicher fast allen anwesenden Mttgliedern des Vereins aus der Seele gesprochen. Der Vorschlag wurde allseits mit freudiger Bejahung ausgenommen. Reicher Beifall belohnte den Redner für seinen interessanten Vortrag. Der Vorsitzende des Geschichtsvereins. Geh. Rat Dr. Mohr, dankte mit herzlichen Worten dem Vortragenden für den wertvollen Abend.
U Büdingen, 4. April.
Dieser Tage sprach im Düdinger Geschichtsverein Kustos a.D. Welcker- Christinenhof über den „Bannforst Dreieich". Der Redner ncchin Bezug auf den vor einigen Wochen an gleicher Stelle gehaltenen Vortrag des Kammerdirektors Müller (Darmstadt) über „Alte Straßen im Bereiche des Büdinger Dannforstes" und führte die Zuhörer dann an Hand übersichtlicher Rartenlichtbilder über die alte Höhenstraße „Reffenstraße" von Büdingen über Macköbel, durchs Hanauische Land, in das Gebiet des alten Wildbannes „Dreieich". Kustos Welcker verstand es. durch seine angenehme Vortragsart und äußerst sichere Darstellungsgabe die zahlreichen Gäste des Abends vom Anfang bis zum Ende des fast zweistündigen Vortrages zu fesseln. Der Aame „Dreieuh" begegnet schon in einer Urkunde von 977. Er ist vermutlich auf
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden-
Samstag, den 6. April.
Lich. 2 Uhr: Beichte; Stiftspfarrer l.ic. Schor« lemmer.
Sonntag, den 7. April. Quafimodogeniti.
LtadMrche. 9.30 Uhr: Pfarrer Mahr; Konfirma - tion der Kinder aus der Matthäusgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; 6: Pfarrer Becker. — Iohannes- klrche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; Konfirmation der Kinder aus der Lukasaemeinde; Feier des hl. Abendmahls; 6: Pfarre Ausfeld; 8: Bibelbesprechung im Iohannessaal; Pfarer Ausfeld. — Kapelle de« Allen Friedhofs. 9JO Uhr: Pfarrer Lenz; Konfirmation der Kinder aus der Luthergemeinde; Feier des hl. Abendmahls. — Eliiabeth-üleinkinderfchule. 9.45: Pfarrer Ausfeld. — Klein-Linden. 10: Haupt- gottesdienft. — Diefeck. 9: Beichte; 9.30: Predigtgottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls. — Allen-Lufeck. 9.30: Beichte; 10: 11: hl. Abend mahl; 1.30- — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abendmahl für die allen Gemeindeglieder von Daubringen und Ruttershausen; 1.30: Lollar. — Hausen-Garbenleich. 10: Garbenteich; hl. Abendmahl. 1: Hausen. — Watzenborn-Steinberg. 9.15: Beichte; 9.30: Predigt; im Anschluß hl. Abendmahl (ältere Eheleute); 1: Christenlehre. — Lich. 9.30: Stiftsdechant Kohn; Konfirmation und hl. Abendmahl; 2: Stiftspfarrer Lic. Schorlemmer.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 6. April.
Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 7. April. Weißer Sonntag.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunimi der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder; 11: Meße; 3: Andacht mit Segen. — Hungen. 8: Messe mit Predigt. — Lich. 9.30: Hochamt mit E.st- kommunionfeier. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Pre-
: Reiskirchen. 5. April. Dieser Tage ver- T lieh der 27jährige Fritz Schäfer seine Hei- I mat Reiskirchen, um nach den Vereinigten I Staaten von Aordamerika auszuwan- I dem. Nachdem seine Verlobte vor einigen Mo- I naten nach Amerika vorausgefahren ist, hat er die Absicht, sich in der neuen Heimat eine Fa- mckie zu gründen. Er reist zunächst nach Reuhork, wo seine Verlobte weilt. Schäfer ist bis jetzt die achte Person, die nach dem Krieg aus unserem Dorf nach Amerika ausgewandert ist. Die Ausgewanderten waren alles junge, unverheiratete Leute, zum Teil haben sie aber in der neuen Heimat sich eine Famckie gegründet. Sie sind sämtlich In Reuyork ansässig. Unter den Ausgewanderten befinden sich zwei Geschwister- paare.
-s- Grünberg, 6. April. 3n der Gemein- deratssitzung am gestrigen Freitagabend stellte ein Gemeinderatsrnitglieü im Hinblick auf das gegen den seines Amtes enthobenen Bürgermeister 3öckel schwebende Verfahren folgenden Antrag: „Der Gerneind:rat möge an die Behörde die Bitte richten, das Versahren gegen Bürgermeister 3öckel $u beschleunigen." Der Antrag sand einstimmige Annahme. Der Beigeordnete tellte mit. daß am 26. März von den durch Bürgermeister 3 ö ck e l eingeleiteten Prozessen der Stadt vier ihre Erledigung sanden, zwei davon gegen eine Elberfelder bzw. Frankfurter Firma endeten durch Vergleich und zwei gegen das hiesige Baugefchäft Konrad Dock endeten zuungunsten der Stadt. (Däherer De-
G r 8 n b e r g, 5. April. Bei der hiesigen D e - zirkSkasse betrugen in den abgelaufenen drei Monaten im Sparverkehr die Einzahlungen 140 662 Mk.. die Auszahlungen 52 798 Mb. so daß ein Einlagenzuwachs von 87864 Mk. zu verzeichnen war. Der Gesamtbestand der Spareinlagen betrug am 31. März 1 303 013 Mark. An Guthaben im Scheck- und Kontokorrentverkehr waren Ende März 1929 = 162 471 Mk. vorhanden. Mit Einschluß der rund 440 000 Mk. betragenden Aufwertungsspareinlagen und _ der Rücklage betragen zur Zeit die Gesamtbestände der Kassie rund 2 Millionen Mark.
# Aus dem Horloff tal, 5. April. Der Maulwurf hat sich in den letzten 3ahren hier wieder stark vermehrt. Die vielen aufgeworfenen Erdhaufen werden beim Mähen deS Grase« mit Maschinen und Sensen lästig und gefährden oft die Arbeit der Maschinenmesser. 3n verschiedenen Gemeinden sucht man dem äleberhandnehmen der .Dergmänner" durch Gewährung von Fangprämien zu steuern, die 10 bis 20 Pf. pro Stück betragen. Daneben lösen die Maulwurfssänger, meist 3ugendliche, noch für jede« Fell je nach Größe und Dichte des HaarbestandeS 20 bi« 30 Pf. Vereinzelt wird auch über das starke Auftreten der Sperlinge geklagt, die allein von allen Dogelarten den harten Winter ohne Schaden zu leiden überstanden haben.
KreiS Vüdingen.
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und Simmentaler-Rasse noch nicht fünfzig ausge- trieben wurden. Die Prämiierung der hessischen Fleckvieh rasse hatte folgendes Ergebnis: 1.Klasse: Junge Bullen: 1-Preise: K. Geis (Windhausen) und O. Kohler (Ober-Brerden- bach); 2. Preise: P. Gemmer und Hch. Lier (Ermenrod) und K. Friedrich (Zell); Anerkennungen: K. Dietz I. (Stumpertenrod) und K. Hch. Muller (Rieder-Breidenbach). 2. Klasse: Alte B u l l e g : Ehrenpreis: Gemeinde Windhausen; 1. Preis: Gemeinde Zeilbach; 2. Preise: Gemeind« Groß-Felda und Stumpertenrod; 3. Preis: Gemeinde Zeckbach, Anerkennung: Gemeinde Groß-Felda. 3. Klasse: Rinder: Ehrenpreis: Karl Geis (Windhausen); 1. Preise: Hch.Zinser (Ruppertenrod) und O. Kohler (Ober-Breidenbach); 2. Preise: Hch. Scharch (Windhausen) und O.Köhler (Ober-Breidenbach); 3. Preise: Hch. Scharch (Wkndhausen) und Hch. Meerschroth (Zeilbach); Anerkennung: Adam Köhler (Streben-
bunde«, letzte Halbzeit. 12 bis 12 30: Elternstunde: "Kinderleiden und Kindcrireuden'.. Vortrag von Mittelschullehrer Peter Krupp. 12,30 bis 13,30: Eine Stunde Dretll. 15,15 bis 16,15: Stunde der Jugend: Kasperlftunde der Kasperltante Lresel Simon vom Münchener Kasperltheater: »Kasperle beim Oberhasen", für Kinder vom 4.3ahre ab. 1615 bis 17,15: Konzert des Rundfunkorchester«: Gaetano Donizetti. 17,45 bis 18,45: Stunde de« Landes. 18,45 bis 19,30: Stunde des Rhem- Mainifchen Verbandes für Volksbildung: „Sie Anekdote". Vortrag mit Vorlesungen von Universitätslektor Aoedemetzer. 19,30 bis 20,30: Von Mannheim. Kompositionen von Joseph Haas. 20,30: »Das entführte Mikrophon" (Wiederholung). ein lustiger Ausflug mit Toni Impekoven. Anschließend bis 0,30: Don Berlin: Tanzmusik.
Montag, S.April.
6,30: Morgengymnastik. 12,30: Schallplattee« Konzert: Volkstümlich« Musik. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend: Aus Sport und Spiel: »Tausendmeterlauf, Gespräch zwischen dem englischen Meister Dr. Wichmann, dem Frankfurter Sprinter Eldracher und Dr. Paul Laven. 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst. 16,35 bi« 18,05: Don Stuttgart: Konzert de« Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Lcsestunde. 18,30 bi« 18.50: Richard Wenz: Vorlesung aus eigenen Werken 18,50 bis 19,10: „Die wirklich« Lage PersienS". Vortrag von Generalkonsul Karl Mayer. 19,10 bis 19,30: Schachstunde. 19,30 bis 20,15: Schallplatten-Konzert: Operetten-Abend. 20*15: Rach Stuttgart: Sinfonie-Konzert. Anschließend: Berichte.
Gießen 8 Uhr: Amt für die Erstkommunikanten.
Str’tttüTtvr ft .erne u. lvotv-ken am7.4.29 S.°R. Vr. Schlievbake. vr.Klewitz. Engelavoihckc. . .almarzt: Dr. Buchinger. "l>
eine bemerkenswerte Gruppe von drei alten Eichen zurückzuführen, deren Standort wahrscheinlich in dem jetzigen Frankfurter Stadtwald zu suchen ist. Als im Jahre 1338 Kaiser Ludwig der Bayer von Frankfurt aus in Wald und Heide zwischen Main und Rhein der 2agd oblag, da ließ er sich von den Wildhübnern der Dreieich in Anwesenheit seines Wildbannvogtes und seine« Schultheißen zu Frankfurt in feierlicher Sitzung des Maigerichts bei der Wildhube zu Langen am Himmelfahrtstage das Recht des Wildbann« „weisen" und dieses WeiStum schriftlich aufzeichnen. Herr Welcker berichtete, daß diese Original-Urkunde nicht mehr vorhanden fei, baß aber einige ältere und jüngere Handabschrif- ten bestehen, welche uns die hochinteressanten Bestimmungen des Weistums überlieferten. Der Redner erläuterte zunächst die Grenzen der Dreieich an Hand verschiedener _ Karten. Hiernach verlief die Grenze von der Mündung des Mains, den Main hinauf, der Ridda entlang bis zur Drücke bei Vilbel, ging über Dergen und Hochstadt zum Main, am Main entlang zum Grenz- Pfahl bei S.ockstadt, dann zum Kreuz auf der Brücke Aschaffenburg. Oberhalb Aschaffenburg wendete sich die Grenze südwärts, ging über Ostheim. Otzberg, Steinheim, folgte dem Lauf der Modau zum Rhein und ging dem Rhein entlang zur Mainmündung. Die hochinteressanten Bruchstücke de« alten Kreuzes von der Drücke zu Aschasienburg wurden alsdann im Lichtbild gezeigt. Die Zuschrift DRIEICH ist noch deutlich lesbar. Herr Welcker ging bann näher auf die Geschichte des Wildbannes „Dreieich" ein. Mit dem Eindringen der Römer im 1. Iahrhunderi unserer Zeitrechnung wurde die Gegend in die römischen Provinzen einbezogen, die alten Döller- stratzeu wurden ausgebaut und zu einem wohl- durchdachten Straßennetz ergänzt. An den Knoten- puntten entstanden römische Sledlungen. wie Großgerau und Dieburg, und an der Main- grenze erhoben sich feste Plätze, wie Frankfurt und Stockstadt. Wit dem Fall der römischen A «Ridda 5 Avril. Gestern ließ die Pro- I Herrschaft um die Witte d^ 3. 3aljr5unb«rt« 4Ä oÄ 1 00 Sal« » SÄÄJS bÄ sMUtzMD MWWWM ntuB eine« bet schönsten Ltrastenbildet der nä- aui. nach dem „Gundwald , vetherrlnyl lino. Heren Umgebung unserer Stadt dem steigenden > " " 1 ■
Autoverkehr zum Opfer fallen. Dem Vernehmen $006 Mk. ab, der wie folgt verteitt wird: nach soll die Straße verbreitert werden. 2400 Wk. als 8proz. Dividende, 1000 Wk. als Gleichzeitig soll auch Vie für Autofahrer sehr Zuweisung dem Reservefonds, 1000 Wk. al« Zu- mißliche Kurve vor dem Ortseingang von Kohden Weisung dem Pensionsfonds, 493 Wk. tu« Ab- entfemt werden. Vor kurzem weilten Vertreter schreibung am Einrichtungskonto, 107 Wk. als der Provinzialdirektion hier, um persönlich sich I Lortrag auf neue Rechnung. Die Dank ist Wit- an Ort und Stelle von den notwendigen Aeir- g^ed des Revisionsverbandes der Hessischen land- berungen zu überzeugen. Auch die notwendige I wirtschaftlichen Genossenschaft Darmstadt. Pflasterung und Verbretterung der sogenannten onac«.™»
neuen Drücke inmitten unserer Stadt kam dabei Kreis Alsfelv.
nach OrtSbesichtigung zu eingehender Erörterung. • Alsfeld, 6. April (Verlegung des 4t- Berstadt. 5. April. Der gestrige Flug tag es.) Die fortdauernd ungünstige Schweinemarkt hatte einen schwachen Auf« Witterung hat die Verlegung des trieb an Ferkeln zu verzeichnen. Da die Kausiieb- F l u g t a g s notwendig gemacht. Die Veranstal- Haber sehr zurückhaltend waren, machte sich ge- I kung findet nun am Sonntag. 21. April, statt, genüber den Dchweinemärkten in Lich und Lau- I gleiche Verlegung erfahren das Abbrennen
bach ein wesenllicher Preisrückgang bemerkbar. Kunstfeuerwerks und die Marktplatzbeleuch-
6 bis 7 Wochen alte Jungtiere kosteten 38 bis tung,
42 Ml.. 7 bis 8 Wochen alte Jungtiere 40 bis (=) G roß-Felda, 5. April. Zum hiesigen 46 Wk.. ältere Tiere waren Verhältnis- Ferkelmarkt am Dienstaä waren 151 Jung' mäßig wenig aufgetrieben und wurden je nach tiere aufgetrieben. Infolge großer Nachfrage kamen Größe und Alter entsprechend teurer bezahlt. |ech5 bis acht Wochen alte Ferkel auf 55 bis 60 Mk.. Das Geschäft ging langsam. Es verblieb geringer ad)t bi5 „hn Wochen alte auf 62 bis 80 Mark das Hebet ft anb. Stück. Der Handel mar flott, so daß der Markt
Kreis Schotten. gegen Mittag ausverkauft mar
SwÄ-” fWL ?ie äMorfiaÄat'Wöie San! stürme unbbie
tm Jahre 1928 günstig wetterentwickett. Die | daß von den gemeldeten Tiefen ^Dagels^erger^ Bilanzsumme stieg auf 447 839 Wk. Der älmsatz Betrug 6 565 352 Wk. Während Ende 1913 der Ginlagebestand bei der Gesellschaft 972 960 Wk. war, ist dieser fett 1924 auf 296 168 Mk. getan- men, womit einschließlich der Guthaben in laufender Rechnung von 52 519 Wk. ein Drittel des Ginlagebestandes von 1913 wieder erreicht ist. Die zur Förderung deS Sparsinns und zur De- quemlichkeit der Sparer von der Dank ausgegebenen Heimsparkassen werden eifrig benutzt. Die Außenstände an Darlehen und laufender Rechnung sind auf 340 445 Wk. angewachsen. D«i der Ausleihung der Gelder wurden m erster Linie kleinere Darlehen berücksichtigt. Da me Gesellschaft im Gegensatz zu den öffentlichen Sparkassen keine steuerlichen Vorrechte genießt, obwohl ihre Tätigkeit von derjenigen der Spar- kassen nicht abweicht, mutzt« U« tm letzten Geschäftsjahr für Steuern 2612 Wk.
(Klein-Felda). 4.Klasse: Junge Kühe: 3-Preis: K. Geis (Windhausen); Anerkennung: Justus Schuchmann (Kestrich). 5. Klasse: Aeltere Kühe: Ehrenpreis: W. Helftenbein (Hmnbach); 1. Preise: Th. Schußler (Klein-Felda). Heinr. Zulauf (Ober- Breidenbach); 2. Preise: Alb. Meerschroch (Zeilbach), K. Geis (Windhausen) und K. Lein (57a'mbach); 3. Preise: K. Schaaf und K. Geis (Windhausen); Anerkennungen: Albert Meerschroch (Zeilbach), Heinr Zulauf (Ober-Breidenbach), W. Helftenbein (Hainbach), K. Scharch und Hch. Scharch (Windhausen).
Starkenburg.
WER. Darmstadt. 5. April. Kürzlich wurden von der Provinzialdirektion S arkenburg die Bauarbeiten und Fuhrleistungen für den Umbau der Provinzial st ratze von Bischofsheim nach Rüsselsheim ausgeschrieben. 2sie letzt vorliegenden Preisangebote bewegen sich bet den Erdarbeiten zwischen 6857 und 13 980 Mk., bet der Herstellung der Fahrbahn zwischen 19340 und 52 433 Wk. und bei den Fuhrleistungen zwischen 8282 und 24 932 Wk.
Rheinhessen.
WSR. Worms. 5. April. Als auf dem Martinsplatz ein dort während der Feiertage ausgestelltes Karussell wieder abgeschlagen wurde, fiel eine grobe Stehleiter in eine ScharspielenderKinderund verletzte ein 3'/-jähriges Mädchen tödlich. Der Besitzer will eine große Anzahl Kinder wiederholt vom Karussell fortgejagt haben, doch war es einigen größeren Kindern gelungen, das Karussell in Bewegung zu sehen, wobei die an der Außenseite stehende Leiter umgeworfen und so das Unglück herbeigeführt wurde.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 7. April.
8 bis 9: Morgenfeier. 10,30 bis 11: Stunde der Zugendbewegung: „Fest und Arbeit", Vortrag von Jakob Jakobs vom Verband der jüdischen Zugendvereine Deutschlands. 11 bis 12: Vom Sportplatz des S. C. 1830 an der Adickes-Allee: Hockey-Wettspiel Süddeutschland — Rorddeutsch- land um den Silberschild des Deutschen Hockey-
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der Erfte, der Befte!


