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als

der

fei

fuhr, wäre

Es treue

etwas zerbrcxhen.

Heinrich, der Wagen bricht!" 'nein, Herr, der Wagen nicht. Cs ist ein Band von meinem Herzen. Dos lag in großen Schmerzen . .

Balser dem Sanitäterwahlspruch treu: Edel der Mensch, hilfreich und gut.

Theaterverständigunq Gießen Bad-Nauheim.

Aus der Provinzialbauptstadt

Gießen, den 6. März 1929.

Es muß doch Frühling werden!

sprangen die drei Tande ab, die sich Diener um sein Herz hatte schmieden lassen. Schmerz um seinen verloren gegangenen

Bach längeren Verhandlungen der Gießener S adtverwaltung mit den zuständigen Tad-Rau- heimer S.ellen ist zwischen der Sladt Gießen einerseits, vorbeha.tlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung, und Bad-Bau- heim anderseits eine Verständigung über die kommende Theaterspielzeit in Bad- Bauheim erzielt worden. Danach wird das Ensemble unseres S.adttheaters auch im kom­menden Sommer wieder in Bad-Bauheim die Theatervorstellungen übernehmen. Die Verwal­tung von Bad-Bauheim hat sich bereit erklärt, zu den Unkosten des Theaters mehr als bisher beizusteuern, außerdem tatkräftiger für die Wer­bung zu sorgen und auch an einem etwaigen Defizit einen größeren Anteil als bisher zu übernehmen. Wenn sie damit auch nicht alle be­rechtigten Wünsche der Gießener Verwaltung er­füllt hat, so bedeutet doch die neue Vereinbarung ein Entgegenkommen Bad-Bauheims.

Voltskunstabend der Volkshochschule.

2lm Sonntag veranstaltete die Volkshoch­schule ihren letzten dieswinterlichen musika­lischen Volkskun st abend. der trotz mehrerer Veranstaltungen musilaiischer Art an diesem Tage recht gut besucht war. Auf dem Programm, dessen Ausführung Frau Cläre Schlesier-Altmann (Klavier) und Frau Minna Wolf (Gesang) übernommen hatten, standen Lieder und Klavierstücke von Mozart, Schubert, Schumann, Chopin und Brahms.

Frau Schlesier Altmann spielte Mozarts Sonate C-Dur Br. 2, die bekannte ,Träumerei" von Schumann, dieMoments musicaux und das As-Dur-Jmpromptu Schu­berts, Chopins Walzer A-OHcH, sowie Polonaise Ci.'-Moll.

Zwischen den einzelnen Klavierstücken fang Frau Minna Wolf Lieder von Schubert, Schumann und Brahms. Frau Schlesier- Altmann begleit te die Gesänge.

Wir kennen das Märchen vom Froschkönig und dem eisernen Heinrich. Als der Prinz glück­lich erlöst war und im Wagen nach seinem Reich hörte er. daß es hinter ihm krachte,

Dienststelle an der Anatomie im Jahre 1872 betätigte. Die Anatomie stand damals unter der Leitung von Professor Eckhard. Diesem sowohl, wie fernem Bachfolger war Balser eine wert­volle Hilfskraft: er begnügte sich nicht mit den ihm alsDiener" obliegenden Verpflichtungen, sondern eignete sich in dem Fache ein Wissen an. das ihm ermöglichte, manchemFuchs" in der Praxis mit Rat und Tat behilflich zu sein: manch kräftigen Händedruck von den mit der Zeit zu bemoosten Häuptern gewordenen ehe« ma.igen Anatomie-Eleven fühlte der nun Ver­ewigte bei zufälligem Wiedersehen. Er trat im Jahre 1911 in den Ruhestand.

Als im Jahre 1903 auf Anregung des Land­gerichtsrats Wiener die Gießener 0a- n i t ä t s k o l o n n e gegründet wurde, befand sich Heinrich Balser unter den Gründern. Die für die Sanitäter unerläßlich gründliche Kenntnis der Bestandteile des menschlichen Körvers konnte keiner der Mannschaft besser beibringen wie ..unser Balser". Er war sozusagen der berufene Anatom. Aber auch in bezug auf Wundbehand­lung war der Heimgegangeneoben", und so konnte er besonders befruchtend auf die Mann­schaft in den älebungsstunden einwirken. 2m Jahre 1912 ernannten ihn die Kameraden zum Kolonnenführer, bis auch das Alter von ihm seinen Tribut forderte und ihn im Jahre 1921 zum Biederlegen dieses Amtes zwang. Einstim­mig ernannte ihn die Kolonne zum Ehren- kolonnenführer. Als solcher nahm er immer noch regen Anteil an dem Aufbau und den Veran­staltungen der Kolonie und war mit guten Rat­schlägen immer zur S eile. Als 1914 der Welt­krieg ausbrach, stellte sich Heinrich Balser der Sache des Roten Kreuzes und den Aufgaben der Kolonne zur Verfügung. Da der größte Teil der Kolonnenmitglieder zum Heeresdienst ein­gezogen war und die Aerzte im Felde und in den Lazaretten ihrem schweren Dienst oblagen, war er es, der sich mit Eifer der Ausbildung des Ersatzes widmete. Die Verband- und Er­frischungsstation am Bahnhof fand ihn Tag und Rächt in stetem Wirken im Dienste des Roten Kreuzes. Bis zum letzten Atemzuge blieb Heinrich

Herrn.

Ergeht'- uns nicht ebenso? Wenn nach langen, langen Wochen endlich die Fesseln gesprengt werden, die Wald und Feld, S adt und Land umklammert hielten? Bun scheint das Ende des har.en Winters zu nahen. Langsam weicht die Kälte, und ein ferner Schein des kommenden Frühlings fällt in unsere Herzen.

Wir ulmen nach schweren Tagen wieder er­leichtert auf. Zum erstenmal scha. en wir nicht so nachdenklich und besorgt nach oem kleinen Häufchen Brennstoff, das noch im Kohlenkeller liegt. Die bange Frage:Wird's auch reichen?" drückt nicht mehr so hart. Zum erstenmal kön­nen wir wieder die Fenster offnen, und keine Eiseskälte schlägt uns ins Gesicht. Roch iftd keine warme Frühlingsluft, aber doch sind wir schon dafür dankbar.

Am frühen Morgen war das Dogelgezwit'cher lebhafter, unruhig flogen die kleinen Tierchen hin und her. Sie merkten eher als wir. daß ein Umschwung gekommen war. Hier und da hörte man einen leisen Dogelruf. Boch war es ein Versuch, aber man hörte ihn.

Mögen auch noch Rückschläge kommen, mag auch der Winter noch einmal wiederkehren, es wird vergeblich fein. Srine Herrschaft geht zu Ende. Wir fühlen es. Die Sonne, die große Lebenserweckerin, wird dafür sorgen, daß nun bald alles befreit wird von dem Banne des Frostes. Tag für Tag steigt sie höher auf ihrer sieghaften Bahn.

Und drängen die Bebel noch so dicht Eich vor dem Blick der Sonne,

S e wecket doch mit ihrem Licht Einmal die Welt zur Wonne.

(Ee'.bel.)

Und der Frühling kommt wie der Königssohn im .Dornröschen" und erwecket alles aus lan­gem, tiefem Schlafe. Die Dornen des Winters verwandeln sich in Frühlingsblumen.

Von den Dächern tröpfelt das Wasser. Ge­duldig lag der Schnee auf den Häusern, erstarrt und festgehalten. Bun läßt er sich nicht ir.e)r hallen, verwandelt springt er zur Erde, vermischt mit Tropfen vom Himmel. Regen? Wer wußte noch, was Regen war?

Jst's auch noch kalt in den Räumen, weichen auch die Eiskristalle an den Wänden noch nicht, so erfüllt uns doch die Hoffnung, daß wir bald, bald den Frühling begrüßen können, daß es bald heißen kann: /

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

Durch des Frühlings holden belebenden Blick.

(Goethe.)

Oberst Oeyle f.

In der Nacht zum Montag ist In Kassel Oberst Deyle an Grippe mit nachfolgender Lungenent­zündung und Herzschwäche verstorben. Der Ver­ewigte gehörte unserer Gießener Garnison als Oberst beim Stabe an und verließ unsere Stadt vor zwei Jahren gelegentlich der Verlegung des Regirnents- ftabes von Gießen nach Kassel. In unserer Bürger- schost erfreute sich Oberst Deyle großen Ansehens. Das Andenken an den leider allzufrüh verstorbenen hervorragenden Off zier und orüchtigen Menschen wird hier in Ehren fortleben.

Heinrich Balser f.

Am Montag ist, wie wir gestern bereits kurz berichteten, der Anatomiediener i. R. Heinrich Balser verstorben. Geboren am 12. Dezember 1848 in Oppenrod, Kreis Gießen, erlernte er nach Verlassen der Schule das Schreinerhand­werk, in dem er sich bis zum Antritt fcinn

WeimHre Gnivfenlungsanzeige

in derSamsiagsnummer deöGießenerAnzeigers durch sorgfältige und wirksame Sahausftaftung werben so«

dann geben Sie sie bitte spätesiens im Laufe des Donnerstag in der Geschäftsstelle auf!

mi I ....... NIALLS

gebunden worden. Aber mit dem Buchbinden allein war es diesem Buchbinde^meisier nicht ge­tan. Seiner Grübe.ei entsprangen Gedanken zu mancherlei Erleichterungen und Verbesserungen zunächst für Schul- und Bibliothekszwccke, wie Zeichenbiöcke. Lesepulte, Handkataioge für Lese- säie und kleinere Büchereien, vor allem aber die Kataloglapseln, die alsGießener K a h.- seln" in aller Welt bekannt sind. In diesen m Verbindung mit dem damaligen Bibliotheks- Direktor Geheimrat Prof. Dr. Haupt konstru­ierten Kapseln werden der alphabetische und der systematische Katalog der Gießener älniversitäts- Bib.iothek aufbewahrt: die für die einzelnen Bücher geschriebenen Katalogzettel werden in die mit beweglichen Vorder- und Rückwänden versehenen Kapseln eingeordnet, so daß das Katalogisieren neuer Bücher ohne jedes Um* ordnen erfolgen und das Durchblättern in be­quemster Weise geschehen kann. Die Erleich­terung, die diese Katalogart gegenüber den teil­weise noch üb.ichen Buch-Katalogen bietet, wird am besten dadurch bewiesen, daß der Gesamt- tala.og der preußischen Bibliothe en, die Zettel für den Thesaurus linguae latinae und viele Wörterbücher darin aufbetoa,rt werden, daß weit über zehntausend solcher durch Patent geschühren Sannschen Kapseln an die verschiedensten Biblio­theken, Institute und Gelehrten in Deutschland. Frankreich, Rußland, S andinavien, Aegypten und vielen anderen Ländern, ja sogar auf den S.id- seeinseln geliefert worden sind und z. T. noch ge­liefert werden. Das scheint Anlaß genug zu sein, daß die S.adt Gießen auf diesen Mann, der seit beinahe einem halben Jahrhundert zu ihren Bürgern zählt, der aber nie hervorgetreten ist und immer ein zurückgezogenes Leben ge­führt hat, stolz ist. Wir wünschen, daß es ihm vergönnt sei, der stattlichen Reihe seiner Lebens­jahre noch eine ganze Anzahl hinzuzufügen.

** Städtische Brennholzversteige- rung. Bei der gestrigen Brennholzversteigerung im Gießener S.adlwald (Fernewald), Bezirk des Försters Arft, wurden bei großer Bachfrage im Durchschnitt hohe Preise erzielt. Es kosteten: Eichenscheiter 13 Mk, E.chenknüppel 9,60, Eichen­stöcke 8,60 je Raummeter: Cichenreisig 16, Birkenrei.ig 20, Kiefernreisig 16, Fichtenreisig 17 Mk. je 100 Wrllen.

**Ta g des Buches". Der hessische Minister für Kultus und Bildungswesen hat den Schulbehör­den empfohlen, anläßlich der VeranstaltungTag des Buches" die letzte Volmittagsstunde des 22. März alsStunde des Buches" auszubauen. Wo die Ent­lassung bestimmter Klassen schon vorher erfolgt, soll dieseStunde des Buches" zweckmäßig auf die letzte Stunde eines früheren Tages gelegt werden.

** ErledigteVolksfchullehrer st eilen inGießen. Einem Ausschreiben des Ministeriums für Kultus und Bildungswesen ist zu entnehmen, daß an der Volksschule zu Gießen zur Zeit fünf Volksschullehrerstellen erledigt sind. Davon entfall zwei Stellen auf evangelische Lehrer, eine Stelle ist für einen katholischen Lehrer vorgesehen, je eine weitere ist durch einen Zeichenlehrer zu besetzen.

** Verworfene Berufungen. Zu unse­rem Bericht über die Sitzung der Gießener Straf­kammer am 19. Februar, in dem mitgeteilt wurde, daß die Berufung des Angeklagten, eines Handwer­kers von Hungen, verworfen worden fei, teilt uns der Rechtsbeistand jenes Angeklagten mit, daß so­wohl die Staatsanwaltschaft, als auch der Ange­klagte Berufung g gen das erst.nstanzliche Urteil eingelegt hätten und daß beide Berufungen ver­worfen worden feien Wunschgemäß nehmen mir von dieser Mitteilung Notiz. In der Regel wird von der Staatsanwaltschaft gegen jedes Urteil vorsorglich Berufung eingelegt, um im Falle einer Berufung des Ang.klagten das gleiche Mittel von vornherein auch für die Anklagebehörde be­reitgestellt zu haben.

Der allgemein recht herzliche Beifall bezeugte den Ausführenden den Dank der Zuhörer für die Darbietungen des Abends.

Die Wahlen zur LandwirtMstskammcr

Der Hessische Landbund, der Hessische Bauern­verein und die Hessische Bauernschaft in Ober» Hessen und Starkenburg halten sich für die Wahlen zur Landwirtschaftskammer auf eine gemeinsame Liste geeinigt. In beiden Provinzen sind keine weiteren Wahlvorschläge ein­gereicht worden. Damit ist eine Wahl überflüssig geworden, und die je fünfzehn ersten für Ober- Hessen und Starkenburg vorgeschlagenen Kandidaten gelten als gewählt. Da in Rhein- Hessen zwei Wahlvorschläge eingereicht worden sind, muß am 17. März dort eine Wahl statt» finden.

Taten für Donnerstag, 7. Mrz.

1792: der englische Astronom Sir John Herschel in Slough geboren; 1829: der Afrikare.sende Eouard Vogel in Krefeld geboren; 1829: der Industrielle Albert Borsig in Berlin geboren; 1859: Thomas G. Masaryk, Präsident der tschechoslowakischen Re- publik, in Göding (Mähren) geboren; 1922: der Mediziner Karl Ludwig Sch.eich in Saarow-Pies- kow gestorben.

Bornotizen.

TageskalenderfürMittwoch. Stadt­theater: .Hoffnung auf Segen", 20 bis 22 Uhr. Servier- und Tafeldeck-Kursus, 6. und 7. März, 3 und 8 Uhr, im HotelBayerischer Hof". L.cht- spielhaus, Bahnhofstraße:Ritter der Nacht". Astoria-Lichtspiele: ,.50 000 Dollar Belohnung".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- tbeaterbureau wird uns geschrieben: Die heutige Vorstellung .Hoffnung auf Segen" beginnt um 20 Uhr. Als nächstes Operetten-Gastspiel wird D.e Tanzgräfin", Operette in drei Alten von Ja- tobfon und Bodansky gegeben werden. Diese Ope­rette, die durch bas Abonnement lief, wird zum letzten Male aufgeführt, und zwar am Sonntag, 10. März, 18 Uhr. Ermäßigte Operettenpreise. Frem­denvorstellung. Montag, 11. März, 4. Tag des Kammerspiel - Zyklus:Schauspiel in der Oper", Anna Bahr-Mildenburg.

D H. V. - F i l m. Am kommenden Sonntag­vormittag wird im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, dre D. H. V.-FilmDer Kaufmannsgebilfe, fein Stand und sein Verband" vorgeführt. Näheres in der heutigen Anzeige.

L. U. Von der Landesuniversität. Der ordentl.che Professor für systematische Theologie D. Er. phiL Heinrich Frick hat den an ihn er­gangenen Rus auf den durch die Emeritierung von Professor Dr. Otto freigewordenen Lehrstuhl für systematische Theologie an der Universität Marburg angenommen.

** Rückkehr in bie Garnison. Am morgi­gen Donnerstagnachm.ttag 1.50 Uhr wird die l.Kom- pagnie unserer Garnison vom Wachtkommando in Berlin hierher zurückkehren. Die Kompagnie wird unter Führung ihres Chefs, Hauptmann v. Stock­hausen, zw.schen 2 und 3 Uhr unter Musik vom Bahnhof zur Kaserne marschieren.

* ©in Achtzigjähriger. Der Buch­bindermeister Joh. Peter Sann feiert am 7. März seinen achtzigsten Geburtstag. Im Re­volutionsjahr 1849 in Darmstadt geboren, kam er schon als Siebenjähriger nach Gießen, wo er die Realschule besuchte. Als seine Eltern dann nach Hungen zogen, erlernte er dort das Buchbinderhandwerk. Bach Beendigung seiner Lehrzeit begann er nach damaliger Sitte seine Wanderschaft. 1876 kehrte er in die Heimat zu­rück, begründete in Hungen eine Buchbinderei und verheiratete sich. Vier Jahre später baute er sich in Gießen sein Haus (in der Bismarck» st ratze) und verlegte seine Werkstatt hierher. Kurz vor dem Weltkrieg übernahm der einzige Sohn die Führung des Geschäftes, dem inzwischen ein Laden für Papierwaren u. dgl. angegliedert worden war. Im Jahre 1923 wurde die Buch­binderei und der Laden aufgegeben, weil der Sohn Leiter der Hausbuchbinderei der älniver» sitäts-Dibiiothek wurde. In den mehr als dreißig Jahren, während deren Herr Sann sein Ge­schäft betrieb, sind Tausende und Abertausende von Büchern in seiner Werkstatt für die verschie­densten Behörden, Universitäts-Institute, die älniversitäts-Bibliothek, für zahlreiche Profes­soren und Bücherliebhaber in der Bürgerschaft

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lenfalls eine Sonbet» kmeinben ab; wenn -g vornehme, sei sie nb

p.) stellt ausdrücklich ler lediglich ihre Un- sctzt hätten, um eine hen. Da Sozialdemo- lMch dem Antrag 'ich und in Preußen äßen, sollten sie nun age kommen.

: ebenfalls bie Vor- nmt dem Antrag zu. if)üe Stellen sch ffen, n und teure Stadien Arstandspsiicht ihren illen.

len wird der Antrag Deutschnationalcn, den olksparteüer cbgt- sich auf Mittwoch.

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Bekanntmachung.

In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 28. Februar 1929 bei der Firma hausgcsellschaft der Fabrikarbeiter mit be­schränkter Haftung in Gießen folgendes eingetragen: Durch Beschluß der Gesell- schafteroersammlung vom 28. Dezember 1928 ist die Gesellschaft aufgelöst. Die Pro­kura der Louis Bruns in Frankfurt a. M. und des Georg Wedel in Gießen ist er­loschen. Alleiniger Liquidator ist der Ge­werkschaftsbeamte Wilhelm Mundt in Gießen. 20020

Gießen, den 4. März 1929.

Hessisches Amtsgericht.__________

Vrennholzversteigerung

Nächsten Dienstag, den 12. Blärj 1929, vormittags 10 Uhr anfangend, werden im GasthausZum Bahnhof" folgende Men­gen Holz öffentlich verkauft:

Distrikt 38, 39, 43, 48.

15 rm E.chennutzscheit (Küferholz).

14C rm E.chenscheit (zum größten Teil Küferholz).

237 rm Eichenknüppel.

230 rm Buchenscheit (Rollen).

373 rm Buchenknüppel.

7200 Stück Buchenwellen. 19850

Brandoberndorf, den 6. März 1929.

Der Bürgermeister.

Stahl.

Bekauutuiachuug.

Die Lieferung von

400 Zentner Hafer ist zu vergeben.

Bedingungen können bei der unterzeich­neten Verwaltung eingesehen werden.

Angebote sind verschlossen und versehen mit der AufschriftAngebote für die Hafer- lieferung" mit dem Muster bis zum 21. Mär; 1929, vormittags 11 Uhr, einzu­reichen. In den Angeboten sind bie Bedin­gungen anzuerkennen. 19810

Zuschlagsfrist sieben Tage.

Das einzure.chende Hafermuster, 1 kg enthaltend, muß, getrennt von dem An­gebot verpackt, m.t der Aufschr.ftMuster zum Angebot für Haferlieferung" versehen sein.

Gießen, den 2. März 1929.

Verwaltung

der Seterinärtlini.'en und Institute.

Bullenverkauf.

Freitag, den S. Mär; 1929, vormittags 11 Uhr, verkauft die Gemeinde Ojet-Bef- fingen auf dem Hofe des Faselhallers Gust. Keil einen erstklassigen abgängigen

Bullen

im Aller von 2J4 Jahren.

Bedingungen werden vor der Versteige- rung bekanntgegeben. 19910

Ober-Bessingen, den 5. März 1929.

Hessische Bürgermeisterei Ober-Bessingen.

Keil.

yolzversteigerung.

Aus der Waldung der Gemeinde Leih- gestern sollen Freitag, den S. Mär; L 3., vormittags 10 Uhr beginnend, veiste.gert werden: 19410

32 E.chenstämme, 13,30 km.

1 Buchenstamm, 0,75 km.

3 Eichen-Derbstangen, 0,21 km.

55 rm Eichen-Nutzjcheit, 2,50 m lang.

106 rm Buchen-Brennscheit.

200 rm Eichen-Brennschell

22 rm Buchen-Knüppel.

52 rm E.chen-Knüppel.

930 Buchen-Wellen.

3780 E.chen-Wellen.

58 rm Stöcke.

Zusammenkunft. D.strikt Bucht.

Leihgestern, am 2. März 1929.

____________Bürgermeisterei.____________

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Geils­hausen für das Rechnungsjahr 1929 liegt vom 7. bis einschließlich 14. d. 2H. auf dem Bureau der unterzeichneten Bürger­meisterei offen. Es w:rd eine Umlage er- hoben, wozu auch die Ausmärker ber­tragen haben. E-nwendungen können wäh. reno freier Zeit schriftlich oder mündlich vorgebracht werden. 19800

Geilshausen, 4. März 1929.

Hessische Bürgermeisterei Geilshausen.

Wagner.

Lieferungsvergebung.

Für die Provinzial-Pflegeanstait Ober- he.jen soll für die Zeit vom 1. April 1929 bis 31. März 1930 auf dem Wege öffent­licher Ausschreibung vergeben werden die Lieferung von: 19820

1. Fleisch-, Wurst- und Fettwaren.

2. Backwaren.

3. Buller und Margarine.

4. Milch und Eier.

5. Heizmaterial.

Die Lieferungsbedingungen können auf unserem Amtszimmer täglich von 10 bis 12 Uhr vorm.ttags eingefehen werden.

Angebote, verschlossen und mit ent­sprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 12. März 1929, vormittags 11 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrist fünf Tage.

Gießen, den 6. März 1929.

Direktion der Provinzial-Pflegeanstalt.

Versteigerung.

Freitag, den 8. März 1929, nachmittags 2 Uhr, werden imLöwen", Jleuenroeg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung versteigert: 2003b

e.n Lüchenschrank, eine Schreibmaschine, ein AussteUschrank, ein Marevscyrank, drei Schreibtische, ein Büfett, eine Zither, ein Grammophon, ein Sofa, ein Liege­sofa, eine Mähmaschine, eine Bohr­maschine, 50 Flaschen Liköre.

Finanzamt Gießen. Vollstreckungsstelle.

Oeffentiiche verdinguna.

Für den Neubau des Finanzamtes in Metzlar a. d. Lahn sollen: 20170

1. die Ausführung der Zimmerarbeiten, 2. die Ausführung der Dachdeckerarbeiten und

3. die Ausführung der Klempnerarbeiten im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden.

Die Verdingungsunterlagen können vom 8. März 1929 ab vom Re chsbauamt in Kassel, Obere Königstraße 29, unentgeltlich solange der Vorrat reicht, bezogen werden.

Zeichnungen und Bedingungen liegen beim Reichsbauamt Kassel, Obere König- straße 29, und bei der Neubauleitung im Finanzamt Wetzlar zur Einsichtnahme aus.

Die Angebote sind verschlossen, mit ent­sprechender Aufschrift versehen, bis zum 16. März 1929,12 Uhr, beim Reichsbauamt Ka sel, Obere Königstraße 29, einzureichen, woselbst die Eröffnung der Angebote im Beisein etwa erschienener Bewerber stall- findet.

Die Zuschlagsfristen laufen am 6. April 1929 ab.

Reichsbauamt Kastel.

Inpenieuriichule f.Maschinenban und Elektrotechnik. Flu-zeuv- bau und Automobih'an. 24«V

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