Ausgabe 
5.12.1929
 
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Allvhaufes sind vom CB. % 5 mit erheblichen Mitteln in schönster Weis« hergestellt worden.

ZNeis Friedberg.

pb. Butzbach, 4. Dez. Bei dem hiesigen S t a d t b a u a m t wurden vor einigen Wochen nach einer Anzeige eines früheren Angestellten gewisse Unregelmäßigkeiten sestgcstellt. die der Bürgermeister eingehend untersuchte. Das Ergebnis dieser Ermittelungen wurde von der Stadtverwaltung durch das Kreisamt Friedberg dem Provinziolausschuß zur weiteren Veran­lassung, insbesondere hinsichtlich einer Diszipli- naruntersuchung. übermittelt. Die Vorwürfe in dieser Sache sind gegen den S t a d t b au­wei st c r gerichtet. Ferner erfolgte wegen dieser Angelegenheit eine anonyme Anzeige aus Butzbach bei der Staatsanwaltschaft in Gießen, wodurch auch ein gerichtliches Er­mittlungsverfahren in Ganq kam, über dessen Ergebnis bis jetzt noch nichts bekannt ist. Die Vorgänge beim Stadtbauamt haben jetzt auch eine Rückwirkung auf die S t a d t r a t s a r b e i t zur Folge gehabt. Der Bürgermeister hatte näm­lich aus Dienstag abend eine nichtöffent­liche Sitzung des Stadtrates an- b-'räumt, die aber nicht stattfinden konnte, weil d e Stadträte der Zentrumspartei, der Sozial- ö. mofraten und der Kommunisten der Sitzung 'crnblieben und diese dadurch beschlußunfähig nachten. Die Freie Vereinigung für gesunde städtische Wirtschaft" erhebt nun heute in der Öffentlichkeit gegen die ferngebliebenen Stadt­ratsmitglieder Vorwürfe, denen sie nachsagt, sieunterstützten durch ihr Verhalten den Herrn Stadtbaumeister und damit die in der Schwebe befindlichen Unregelmäßigkeiten".

Kreis Schotten.

ßaubadj. 4. Dez. Am 5. Dezember be­geht der hiesige Dekan und Stadtpfarrer Volp seinen 7 0. Geburtstag. Es wird seinen zahlreichen Freunden und Verehrern in unserem Städtchen nicht unwillkommen sein, einiges von seinem Lebensgang zu hören. Geboren in Gie ­ßen, besuchte Wilhelm Volp zuerst, von 1865 bis 1869 die dortige Franzschc Vorschule, dann bis Ostern 1877 das Gymnasium zu Gießen. Hier­auf bezog er die Landesuniversität, wo er

Ostern 1880 das Fakultätseramen ablegte. 1880 bis 1881 diente er in Gießen als Einjährig-Frei­williger, woraus er bis Ostern 1882 das Pre­diger-Seminar in Friedberg besuchte. Rach Ab­legung der Staatsprüfung war er in Lindheim an der Ridder vom März 1882 bis Oktober 1882 Assistent des dortigen Psarrers Hoffmann. Hierauf wirkte er in Büdingen als Vikar bis August 1884. 3n diesem Monat wurde er zum Pfarrer in Rohrbach bei Büdingen ernannt, von wo er im Rovember 1890 nach Allendorf an der Lumda verseht wurde. Am 9. Juni 1895 wurde er durch Präsentation des Grasen Fried­rich zu Solms-Laubach als zweiter Etadtpsarrer nach Laub ach berufen, indem er zugleich als Hilfslehrer (Religion. Hebräifch, Latein) am hiesigen Gymnasium ernannt wurde. Längere 3ohre war er auch Leiter der Laubacher Privat­mädchenschule. Seit Oktober 1926 wirkt er als alleiniger Pfarrer in unserer Stadt. Don De­zember 1919 bis Mai 1929 war er Dekan des Dekanats Schotten, wo er bat. von seiner Wiederwahl abzusehen. Dekan Volp gilt als geschätzter und geistvoller Kanzelredner, so­wie als gewissenhafter Seelsorger. Die Hälfte seines Lebens hat er in Laubach verbracht. Möge dem allgemein beliebten Geistlichen, der sich auch durch eine eifrige soziale Tätigkeit auszeichnet, ein gesegneter Lebensabend beschert werden.

Oer Wechsel in der provinzialdirektion Rheinhessen.

WEN. M a i n z, 4. Dez. Der bisherige Provin- naldirektor der Provinz Rheinhessen, Geheimerat Dr. Usinger, verabschiedete sich am Montag offi­ziell von den Kreisbeamten und der Provinzial- oirektion und erklärte, daß er nunmehr nur noch als Landeskonunifsar für die besetzten hessischen Ge­biete tätig sein werde. Zu gleicher Zeit begrüßte er­den neuen Provinzialdirektor Dr. Wehner, den er den anwesenden 'Beamten vorstellte. Dr. Weh­ner übernahm sein Amt und > rächte dabei den Wunsch zum Ausdruck, daß die Zusammenarbeit zwischen ihm, den Dienststellen und der Bevölkerung eben so gut sein möge, wie unter Geheimerat Usin- gcr.

Wirtschaft.

* Zunahme der Spareinlagen. Ende Oktober beliefen sich die Spareinlagen bei den deut­schen Sparkassen auf 8722,6 Mill. Mk. gegen 8595,7 Mill. Mk. Ende September 1929. Die Scheck-, Giro-, Kontokorrent- und Depositeneinlagen stellten sich auf 1355,2 (1353,7) Millionen Marl.

* Schwierigkeiten der Bankfirma Georg Köth, Benshei m. Durch stärkere Abhebungen in den letzten Tagen ist die Bank­firma Georg Köth in Bensheim a. d. D. in Schwierigkeiten geraten und sieht sich gezwungen, ihre Kasse zi schließen. Wie die Firma den Gläubigern mitteilt, habe sie sich dazu entschlos­sen, obwohl sic keineswegs überschuldet sei. Rach einem Status vom 30. Rovember betragen die Aktiven insgesamt 1,223 Mill. Mark, darunter 35 735 Mk. Wechsel, die im Einzelfalle 1000 Mk. kaum übersteigen, ferner 50 152 Mk. eigene Effek­ten, 245 000 Mk. voll gesicherte Effekten-Lom­bards, 823 469 Mk. Debitoren, die zum großen Teil gesichert sind. Die Passiven betragen dem­gegenüber 'insgesamt ebenfalls 1,223 Mill. Mk., darunter 147 000 Mk. Kapital. Rach Abzug von Steuern, Versicherungen usw. beträgt der buch­mäßige Kapitalüberschuh in Wirklichkeit rund 118 000 Wk. Unter den Passiven befinden sich 338 575 Mk. voll gedeckte Bankforderungen, 609 000 Mk. Kreditoren und 98 000 Mk. Effekten- schuld. Außerdem bestehen 30 600 Mk. Avale. In einer am 14. Dezember stattfindenden Gläu­bigerversammlung sollen Beschlüsse über die Ab­wicklung der Angelegenheit gefaßt werden. Es sind Verhandlungen mit einer Großbank einge­leitet worden, um deren Unterstützung hei der Llbwicklung zu erlangen.

* Der Zusammenbruch der Kieler K r edi t-A. ° G. >u dem vor einiger Zeit erfolg­ten Zusammenbruch der Kredit-A.-G. früher Holsten­bank in Kiel erfahren dieKieler Neuesten Nach­richten", daß die Prüfung der Bürijer ergeben habe, daß den Passiven in Höhe von rund 387 000 Mark so gut wie gar keine Aktiven gegenüberstehen. Der am Tage der Zahlungseinstellung beantragte Kon­kurs konnte wegen Massemangel nicht eröffnet wer­den. Der Kassenbestand in der Kieler Zentrale lind

in den sechs Provinzfilialen betrug einschließlich Postsä-eckkonto insgesamt 851 Mark. Den 28 An­gestellten der Bank konnte ihr Gehalt für den letzten Monat nicht mehr gezahlt werden. Nund 8000 Spar­gläubiger haben ihre gesamten Einlagen verloren. Der genannten Zeitung zufolge hat die Firma ein geradezu frivoles Geschäftsgebaren an den Tag gelegt. Die gesamte Geschäftskeitung lag in den Hän­den des Jnftationsbankiers T i l s e n , der seine bei­den Söhne und seine Verwandten zu Direktoren und Aufsichtsratsmitgliedern bestellte. Gegen Tilfen schwebt zur Zeit ein Verfahren wegen Bilanzver­schleierung, Konkursverschleppung, Betrug und Un­terschlagung.

" A. G. H a ck e r b r ä u M ü n ch e n. Das Ge­schäftsjahr 1928/29 brachte einschl. des Vor­trages aus dem Vorjahre einen Bruttogewinn von 1 270 442 (1 163 914) Reichsmark. Rach Ab­zug der statutarischen Abschreibungen in Höhe von 281 596 (279 743) Reichsmark verbleibt ein Reingewinn von 988 845 (884 170) Reichsmark. Hieraus soll nach Vorschlag des Aufsichtsrats unter Verwertung des besseren Exporterträgnisses eine Dividende von 12 (10) v. H. verteilt und 124 981 (119 660) Reichsmark der sozialen Re­serve und dem Dispositionsfonds zugewiesen bzw. für die Aussichtsratstanticmcn Verwendung fin­den, außerdem werden 200 000 (100 000) RM. der Betriebsvcrdesserungsrücklage zugefiihrt. Zum Vortrag aus neue Rechnung verbleiben 272 904 (238 710) Reichsmark. Die Generalversammlung findet am 25. 3anuar 1930 statt.

* Gebrüder Stollwerck A. G , Köln. Der Reingewinn für das am 30. 3uni abgelaufene Geschäftsjahr 1928 29 stellte sich nach 752 517 (762 502) Reichsmark Abschreibungen einschließlich 110 677 RM. Vortrag auf 1 527 880 RM. (im Vorjahre wurden einschl. der Sonderausschüt­tung von 752 000 RM. aus dem freigegebenen amerikanischen Eigentum 2 314 108 RM. Gewinn ausgewiesen.) Der auf den 30. Dezember ein- zuberufenden Generalversammlung soll vorge- schlagcn werden, wieder 9 v. H. Dividende aus die Stammaktien und 6 v. H. auf die Vorzugs­aktien zur Ausschüttung zu bringen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. 'BL, 5. Dez. Tendenz: freundlich. Zu Beginn der heutigen Börse war die Stimmung freu 110(1x1). Die Spekulation war jedoch heute zurückhallender, da sie die heutige Diskontenlschei düng der Bank von England abwarten will. 'Bian hegte die Hoffnung, daß eine Ermäßigung eintreten werde, so daß die internationalen Geldmarktverhält- nisse erneut eine Erleichterung erfahren dürften. Das Geschäft war auch heute wieder an einigen Marktgebieten etwas lebhafter, da Aufträge eingetroffen fein sollen. Ader bemerkenswerterweife lagen heute die N e b e n m ä r k t e mehr bevor z u g t, während die Spezialwerte, die gestern erheb­lich gesteigert lagen, wenig Beachtung fanden und nur geringfügig gebessert waren. Einigen günstigen Einfluß konnten die feste gestrige Neuyarker Börse, die Zunahme der Spareinlagen im Reiche und der höhere Kaliabsatz im November machen. Im Gegen­satz zur allgemeinen Situation standen wieder die Sunftfeiäealtien. Das Angebot nahm in A k u und Bemberg ständig zu, und beträchtlicheBer- l u ft e für beide Papiere waren die Folge. Die Mit- teilung der Verwaltung der Aku-Gesellfchaft, daß der Geschäftsgang befriedigend fei und von einem völ­ligen Ausfall der Dividende nichst die Rede fein könne, änderte nichts an dem Absacken der Papiere. Die Tatsache genügte vollkommen, daß die Verwal­tung weiter mitteilte, daß die Dividende bedeutend reduziert werden müsse. 'Bemberg eröffneten 7,5 v. H. und Aku 5,5 v. H. schwächer. Am Elektromarkt lagen AEG. gut behauptet. Siemens lagen wenig ver­ändert. Elektrische Lieferungen büßten 1 v. H. ein. Interesse bestand für Chadeaktien, die 11 Mark ge­wannen. Am Chemiemarkt zogen Scheideanstalt 1 v. H. an. Farben waren unverändert. Montan­papiere traten heute etwas mehr hervor und konnten bis 2 v. H. gewinnen. Banken ohne nennenswertes Geschäft. Zellstoffpapiere bis zu 1,75 v. H. abge- schwächt. Angeboten waren Deutsche Linoleum mit minus 3 o. H. Gewinnmitnahmen dürften aber auch heute eine gewisse Rolle gespielt haben. Renten still. Neiibesitzanleihe fest. Im Verlause wurde das Ge­schäft wieder stiller, nachdem die Aufträge erledigt waren. Verschiedentlich kam 'Blaterial heraus, und die Kurse gaben von 1 bis 2 v. H. nach. Am Geldmarkt mar Tagesgeld mit 7,5 v. H. etwas gesuchter. Am Devisenmarkt lag Madrid gegen London sehr fest (34,75). Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,1765, gegen Pfund 20,386, London gegen Kabel 4,8805, gegen Paris 123,92, gegen Mailand 93,21, gegen Holland 12,0913.

Berliner Börse.

Berlin, 5. Dez. 3m Gegensatz zu ben letzten Tagen war das Geschäft zu Beginn der heutigen Börse wesentlich ruhiger, da sich bei den Danken Ordermangel zeigte. Die Spekulation, die sich von gestern etwas Ware zurückbehalten hatte, realisierte. Da außerdem neue Anregungen fehl­ten, konnten sich die sehr festen Dormittagskurse kaum behaupten. Der Grundton der Börse war jedoch auch heute nicht unfreundlich, und im allgemeinen blieben die Veränderungen gegen gestern mittag klein. Es überwogen aber doch ein- bis zweiprozentige Gewinne, während die Verluste kaum über 1 v. H. hinausgingen. Weiter schwach waren wieder Kunstseidepapiere. Bem­berg verloren 8,5 v. H. und Aku 3,75 v. H. Be­sonders fest lagen 3ulius Berger mit plus 3 v. Sy. Svenska plus 3,75 Mark, RAG. plusplus und Ehadeaktien, die auf die Erhöhung der Zwischen­dividende plus 13,50 Mark notierten. Bemerkens­wert vernachlässigt lag heute der Montanmarkt. Deutsche Anleihen ruhig. Von Ausländern Mexi­kaner fest und bis 0,75 v. H. höher, sonst be­hauptet. Pfandbriefe ruhig. Liquidationspfand­briefe und -anteile eher gefragt. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tagesgeld nannte man mit 7,75 bis 10 v. H. Monatsgeld 8,5 bis 10 v. H. Auch im Verlaufe nahm der Geschäftsumfang nicht zu. Die Spekulation hielt sich vor der heute fälligen Diskontentscheidung in London zurück und war eher zu Glattstellungen bereit, so daß die Hauptspekulationspapiere, wie AGG., Sie­mens, Farben und Rheinstahl etwas nachgaben, während sonst die Tendenz als uneinheitlich, aber weiter freundlich zu bezeichnen war. Später wurde es aber einheitlich schwächer, als die Zahlungseinstellung der alten und angesehenen Berliner Bankfirma Heinrich Emden & Co. be­kannt wurde.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. BL, 5. Dez. Auftrieb: 112 Rin­der, 798 Kälber, 561 Schafe, 420 Schweine. Es wur­den notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 77 bis 81 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 73 bis 76, geringe Kälber 68 bis 72. Schafe: Mast- lämmer und jüngere Mafthämmel (Weidemast) 43

bis 46, mittlere Mastlämmer, ältere Masthornmel uni) gut genährte Schafe 38 bis 42, fleischiges Schaf vieh 30 bis 37 Mark. Marktoerlauf: Kälber und Schafe rege, ausverkaust: Schweine mittelmäßig gr räumt; wegen des geringen Auftriebs nicht notiert.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 4. Dez. Die scharfen Preissteigerun­gen an den Auslandmärkten, namentlich an den argentinischen Terminbörsen, die auf unbefrie­digende Druschresultate in Argentinien zurück- zuführen waren, haben hier zu einer leichten Geschäftsbelebung Veranlassung gegeben. Die Rachfrage nach Mehl hat sich gebessert und die Mühlen bewilligten für Weizen und Roggen die etwa 2 bis 3 Marl höheren Forderungen des 3nlandes, ohne daß sich das Angebot wesentlich verringert hat. Am Lieferungsmarkt lagen be­sonders die Dezembersichten bei Preissteigerungen um 3,50 Mark fest, die Reports haben sich weiter verringert, was auf eine Gesundung der Markt­lage schließen läßt. Die späteren Sichten setzten 1.50 bis 2.50 Mark höher ein. Weizen- und Regqenmehle Jinb in den Mühlenofferten bis 50 Pfennig erhöht, auf diesem Preisniveau waren lebhaftere Umsätze für den laufenden Bedarf zu beobachten. Für Hafer sind die Forderungen gleichfalls höher gehalten, werden vom Konsum jedoch nur zögernd bewilligt. Gerste findet nur in besseren Drau- und 3ndustriequalitäten Be­achtung. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizeir, märt., 244 bis 245 (fest), Dez. 255 bis 256, März 269 bis 268,50, Mai 275,75; Roggen, märt.. 175 bis 176,50 (fester), Dez. 193 bis 192, März 209 bis 208 (Brief), Mai 218 bis 217 (Brief); Braugerste 187 bis 203 (ruhig); Futter- und 3n- dustriegerste 167 bis 177 (ruhig); Hafer, märt, 153 bis 161 (fester), Dez. 165,75 bis 165,50, März 184 bis 182,50, Mai 194 (Geld); Mais. Mix., ab Berlin, 166 (ruhig); für je 100 Kilo: Weizen­mehl 29,50 bis 35,25 (fester).

Kunst und Wissenschaft.

Geheimer Rat Professor Dr. Studniczka f.

Leipzig, 4. Dez. (WB.) Der Professor der llas- lifchen Archäologie und Direktor des Archäologischen Instituts, Geheimer Rat Dr. phil. Franz Stud­niczka ist helitc nacht im Alter von 69 Jahren g eft o r b c n.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 6. Dezember.

12.15: Schallplattenkonzert: Gesangssolistinnen. 15.15 bis 15.45: Stunde der 3ugend:Die Schnei­derin und andere Rähberufe", Vortrag von Be­rufsberaterin Garth, Arbeitsamt; für Kinder vom 12.3ahre ab. 16 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters. 18: Zwanzig Minuten Fort­schritte in Wissenschaft und Technik. 18.20: Film- Wochenschau. 18,30 bis 19: Stunde der Bühne: 1. Alexei Tolstoi und seineKomödie der Ver­jüngung' ; 2. Aus Alexej Tolstois Schriften, Vortrag von Dr. Sakheim. 19.05: Briefkasten. 19.15:Der Kampf um die Schachweltmeister­schaft", Vortrag von Wilhelm Orbach. 19.30: Schallplattenkonzert: Opern-Abend. 20.15: Von Stuttgart. Querschnitt durch die europäische Musik seit Mozart; 3. Abend: 1835 bis 1845. 21.30: Von Stuttgart: Frauen vor Gericht. 23: Don Stuttgart: Schlagerstunde.

Samstag, 7. Dezember.

11.15 bis 11.45: Schulfunk: Englisch. 13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Durch Deutschlmrd. 15.15 bis 15.45: Von Kassel: Stunde der Jugend. Aus dem deutschen Liederkranz. 16 bis 17: Von Stuttgart: Konzert des Rundsurckorchesters. 17 bis 17.45: Tanzmusik. 18 bis 18.30:Kultur als soziales Problem", Zwiegespräch zwischen Dr. Salomon und Dr. Georg Schmidt. 18.30 bis 19: Stunde des Arbeiters:Eine Unterrichtsstunde des Direktors Verleger mit Zöglingen des West­endheims". 19.05: Stunde des Frankfurter Bun­des für Volksbildung:Die Wohnstuben kraft in der Erziehung", Vorlrag von Direktor Dr. Majer- Leonhard. 19.30: Gesangskonzert Cav. Salvatore Salvati-Mailand. 20.15: Von Wiesbaden. Ka­barett. 21.45: Von Stuttgart. Joachim Ringel­nah trägt eigene Gedichte vor. 22.15: Von Stutt­gart: Schweizer Jodel-Duette. 23.15 bis 0.30: Tanzmusik.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

Anzeigenaufträge find lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 o. Sy, Lombardzinsfuß 8 d. Sy

Frankfurt a M

Berlin

Schluß» fturi |

l-Uhr Kurs

SchwV-!

Kurs |

'Anfang. Kurs

Datum

4.12.

5. 12.

4 12.

5. 12.

6 4eu sche m.'ichsameu»e Oll lf?7 ........

87.3

87,5

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7% Deutsche ReichSanIeihe von 1029 .........

99

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50

50

50,1

50,1

Teenl. djn» Slu4.os.-Rcchle 6% Hess. BolMaat von 1929 (rückzahlb. 102%)

8,4

8,65

8.6

8,5

89,5

89,5

Oberhcsien Provinz »Anleihe mil

Auslos.-Rechten . . .

Deutsche Stumm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

46,5

46

46,3

_

6% Franks. Hnp.-Bank Goldpse. XIII unkündbar bl« 1034 .

7% Frankl. Hnp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....

4'.s.% Nbeinische Hpp.-Bank t'lqu. Goldpse........

96,5

65

79,5

6% Pr. LandeSpsanvbriesanstalt, Pfandbriefe R. 17.....

3% Pr. LandeSpsanbbriesanNalt, Momm.-Cbl. R- 19.....

98

98

_

95

95

7% Pr. ^'andeLpsandbrlefanstalt, Pfandbrief 8i. 10.....

89

88,2

üi.u.Q>. avg. PortnegL-Obligation rückzahlbar 1932......

-

Frankfurt a M

Berlin

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Schlutz- Kurs

Anfang- Kurs

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4- 12.

5. 12.

4- 12-

5- 12-

Hamburg-Amerika Palei .

. 1

102

102,75

102

102

Homb.-Südam. Dampstch

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162.5

1

Hansa Sami ff hilf.....

10

147

Ncrvdrulschec . . . .

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100

100

100,25

100

Allg. TeutfcheCreditanst. .

10

117,75

118.5

117,75

Barmer Bankverein . - -

1(

118,5

118,5

117,75

Berliner Hanbelsgescllfch. . -

12

178

178

177

Commerz- und Privat-Bank .

11

155,5

156

155,5

156

Darmst. ü. Nationalbank .

11

241

241

240.5

Deutsche Bank......

1(

150,5

150,5

149.75

Diiconto-Gescllschast, Ant.

1'

-

Dresdner Bank......

lf

149,5

149,5

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Reichsbani ......

1

286,5

283,75

284,5

A.E.G.......

162.5

162,5

161,75

163

Bergmann ...

209

209.75

208

Eleltr. LicferungZgefcllfchasl

1

161

162

162,5

Licht und Kraft.....

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172

170.5

171.5

170

Felten & Guilleaume....

l

117,75

118.25

117

116.5

(Bei. s. Dektr. Untern.....

10

165

164.75

164,5

Hamb. Elekir .Werke ....

1

131

129

Rtzcin. Elektr........

144

143

Schief. Elekr........

10

156

156,5

Schuckert & So.......

11

186.9

187

186,5

186.75

Siemens & patsle.....

16

296

296

293,75

295,5

TronSradio........

. 6

126

124.6

Lahmever 4 So.......

10

163

162

130

4% Ccfierretd)nd)c (Solörtc. . .

4,20% Cefterr. Gilberrte. .

4% Ocflerreldiifdje Einheitlich!

Ulcnic..........

4% Ungarische «olbrtc......

4% Ungarische StaatSr. o. 1010 . 4tz% deSgl. von ISIS.....

4% Ungarische Kronenrte.....

4% lütt. Zollanleihe v. 1911 .

4% Lürkifch- Vagdadbahn-Anl.

Serie I..........

4% detgl. Serie II.....

B% Rumänisch, vereluh. Rente von 1903 .

4K% Rnmänstche Verein- Rente Wn 1913.........

4% Rumanstche wretab. Neu'.1 .

24,5

2,8

Z

2<,|

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1,975

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21

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19,25

19.25

19,5

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1,9

1,925

2

2

7,4

7,45

7,35

7,45

7,35

7,45

7,4

8,8

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-

14,275

14,4

7

7,13

Buderus..........!>

Deutsche Erdöl.......6

Essener Steinkohle......f

Geilenkirchener.......8

tzarpener..........0

Hoesck Eilen........6*4

§l|e Bergbau.......10

Llöckncrwerke........<

Köln-Neuesten 7

Mannesmann »Röhren .... 7

Manksclder Bergbau ..... 7

vbrnchiei- Eiienoeoar, .....

Oberichte!. KolLwerte.....7

Phvntr Bergbau......6%

Rheinische Braunkohlen... 10

Rheinstahi.........6

Riebeck Montan ..... 7,2

63,25

64,75

63,5

64,5

97

96,75

96,5

96,9

133,5

133,5

127,25

129

127,25

128,5

138

137

136

112

113

220

219

219

94

94

94,25

94,75

110

110,5

94

93,25

95

115,5

116

115,5

71,5

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103,25

103,25

104,6

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251,13

248

252

109,5

109,5

109

109,5

107

Frankfurt a 9)1

Berlin

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Kurs |

i-Uhr Kurs

Schluß. Kurs

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Datum

4- 12-

5. 12.

4- 12-

5. 12-

Bereinigte Stahiw . . .

104,75

-

105,13

105,5

Otovl Minen ......

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56,25

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56

Kaliwerks Aicher-leben . .

lu

193,5

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193,75

Kan werke Westeregeln . .

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201

Kaliwe. e SaUoestartb

. 15

323

324

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£t. ® Farben-Inkustrie . .

. 12

185

185

183.5

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Dynamik Nobel .....

Scheideanstalt......

. . 6

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144

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Goldschmidt ......

. . 5

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65,75

65,75

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. . 6

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114,75

Philipp Holzmann ...

85

85,5

lernen werk Heidelberg . .

Semenlwerk Karlstadt . .

. 10

118

118

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164

Wayg L iZre y'ag . .

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82,5

Schultheis Patzen hoser . .

. 15

283,4

284

£ (teerte........

. 12

217,5

218

Bet. Glanztest.....

. 18

113,25

108

112,75

109

Bemberg........

Zelltest Waldhoi ....

. 14

161,5

154

161

153

18>A

184,75

183

184

Zellstoff Aschaffenburg . .

J2

138

139

138,5

138

Charlottenburger Wasser .

. . 8

93,75

93,75

Defjauer Gas......

. . v

162

162

Daimler Motoren . . . .

. . U

10,5

40,75

40.25

40

Deutsche Linoleum . . .

246

243

243

244,5

Maschinenbau A.-G, . . .

. . 0

43,13

43,75

81)irrro'ne >t: H k . . .

. . v

Ludw. toero.-......

. IC

164

163,5

Nat. Automobil.....

Orrnstein & Koppel . . .

. . 0

18,13

19,25

. . 6

-1»

72

72,25

Leonbard Tie».....

. IC

151,5

151,75

Svensko ...»

323

321

324,75

Franks. Maschinen . . . .

Grttzner........

. . 4

44

42

. . f

46

48,5

»

Heyltaenstaed! .....

Iungyan».......

. . C

6,25

. . 6

48,25

Lechwerke

. 8

103,5

102.75

Maiutrasteer? Höchst a. M- . 8

105,25

Miag.........

IC

122,5

123

121,5

122

Gebt. Roeder......

. IC

Loigt 4 Haestner ....

222

222

Südv. Zucker......

. 10

161,5

161,25

160

Bantnoten.

Berlin, 4. Dezcntber

Feld

Fries

Amerikanische Noten.....

4,16

4,13

Belgische Noten. .......

58,23

58,47

Dänische Noten ........

111,73

112,17

Englische Noten . .......

20,328

20,408

Französische Noten .......

16,41

16,47

Holländische Noten .......

168,12

168,80

Italienische Noten........

21,76

21,84

Norwegische Noten.......

111,68

112,12

Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling

58,56

58,80

Rumänische Noten.......

2,47

2,49

Schwedische Noten.......

Schweizer Noten........

112,21

80,94

112,65

81,26

Spanische Noten . . ......

57,80

58.04

Tschechoslowakische Noten.....

12,33

12,39

Ungarische Noten........

72,80

73,10

Devisenmarkt Berlin Jrantfurl a. 2H.

4- Dezember

5- Dezember

Amtliche Geld

Notierung Bries

Amtliche Geld

Notierung

Brie;

Amst-. Non

163,42

168,76

168,36

163,70

Buen.-Aires

1,723 ;

1,732

1,727

1,731

Brss.-Antw.

58,375

58,495

58,385

58,505

Christiania

111,81

112,03

111,81

112.03

Kovenbagen

111,91

112,13

111,43

112,12

Stockholm

112,40

112,62

112,43

112,12

Helsrngsors.

10,485

10,505

10.485

10,505.

Hlalieii. . .

21,84

21.88

21.84

21.88

London. . .

20,36

20,40

20,364

20,404

Neuvork . .

4,1715

4,1795

4.1721

4,1805

Paris....

Schwei; . .

16,425

16,465

81,225

16,425

16,465

81,065

81.105

81,265

Spanien .

58,05

58,17

58,72

58.84

yapcm . . . Nto de Jan. Wien In D-'-

2,044

2,048

2,044

2.048

0,490

0,494

0,491

0,493

Lest, aboeft

58,71

58,83

58,72

58.84

Prag . . . . Belgrad .

12,377

12,897

12,377

12,397

7,400

7,714

7,403

7.417

Budapest. . Bulgarien

73,02

73,16

73,06

73,20

3,014

3,020

3,014

3,020

Lissabon .

18,80

18,84

18,80

18.84

Dmuig. .

.stonstautin.

81,41

81,57

81,44

81,60

1,868

1,872

5,44

1,888

1,892

Athen. .

5,43

5,435

5,445

Kanada .

4,129

4,137

4,136

4,144

Uruguay.

4,016

4,024

4,016

4,024

20,625

Catro .

20,88

20,92

20,885