Allvhaufes sind vom CB. % 5 mit erheblichen Mitteln in schönster Weis« hergestellt worden.
ZNeis Friedberg.
pb. Butzbach, 4. Dez. Bei dem hiesigen S t a d t b a u a m t wurden vor einigen Wochen nach einer Anzeige eines früheren Angestellten gewisse Unregelmäßigkeiten sestgcstellt. die der Bürgermeister eingehend untersuchte. Das Ergebnis dieser Ermittelungen wurde von der Stadtverwaltung durch das Kreisamt Friedberg dem Provinziolausschuß zur weiteren Veranlassung, insbesondere hinsichtlich einer Diszipli- naruntersuchung. übermittelt. Die Vorwürfe in dieser Sache sind gegen den S t a d t b auwei st c r gerichtet. Ferner erfolgte wegen dieser Angelegenheit eine anonyme Anzeige aus Butzbach bei der Staatsanwaltschaft in Gießen, wodurch auch ein gerichtliches Ermittlungsverfahren in Ganq kam, über dessen Ergebnis bis jetzt noch nichts bekannt ist. Die Vorgänge beim Stadtbauamt haben jetzt auch eine Rückwirkung auf die S t a d t r a t s a r b e i t zur Folge gehabt. Der Bürgermeister hatte nämlich aus Dienstag abend eine nichtöffentliche Sitzung des Stadtrates an- b-'räumt, die aber nicht stattfinden konnte, weil d e Stadträte der Zentrumspartei, der Sozial- ö. mofraten und der Kommunisten der Sitzung 'crnblieben und diese dadurch beschlußunfähig nachten. Die Freie Vereinigung für gesunde städtische Wirtschaft" erhebt nun heute in der Öffentlichkeit gegen die ferngebliebenen Stadtratsmitglieder Vorwürfe, denen sie nachsagt, sie „unterstützten durch ihr Verhalten den Herrn Stadtbaumeister und damit die in der Schwebe befindlichen Unregelmäßigkeiten".
Kreis Schotten.
ßaubadj. 4. Dez. Am 5. Dezember begeht der hiesige Dekan und Stadtpfarrer Volp seinen 7 0. Geburtstag. Es wird seinen zahlreichen Freunden und Verehrern in unserem Städtchen nicht unwillkommen sein, einiges von seinem Lebensgang zu hören. Geboren in Gie ßen, besuchte Wilhelm Volp zuerst, von 1865 bis 1869 die dortige Franzschc Vorschule, dann bis Ostern 1877 das Gymnasium zu Gießen. Hierauf bezog er die Landesuniversität, wo er
Ostern 1880 das Fakultätseramen ablegte. 1880 bis 1881 diente er in Gießen als Einjährig-Freiwilliger, woraus er bis Ostern 1882 das Prediger-Seminar in Friedberg besuchte. Rach Ablegung der Staatsprüfung war er in Lindheim an der Ridder vom März 1882 bis Oktober 1882 Assistent des dortigen Psarrers Hoffmann. Hierauf wirkte er in Büdingen als Vikar bis August 1884. 3n diesem Monat wurde er zum Pfarrer in Rohrbach bei Büdingen ernannt, von wo er im Rovember 1890 nach Allendorf an der Lumda verseht wurde. Am 9. Juni 1895 wurde er durch Präsentation des Grasen Friedrich zu Solms-Laubach als zweiter Etadtpsarrer nach Laub ach berufen, indem er zugleich als Hilfslehrer (Religion. Hebräifch, Latein) am hiesigen Gymnasium ernannt wurde. Längere 3ohre war er auch Leiter der Laubacher Privatmädchenschule. Seit Oktober 1926 wirkt er als alleiniger Pfarrer in unserer Stadt. Don Dezember 1919 bis Mai 1929 war er Dekan des Dekanats Schotten, wo er bat. von seiner Wiederwahl abzusehen. Dekan Volp gilt als geschätzter und geistvoller Kanzelredner, sowie als gewissenhafter Seelsorger. Die Hälfte seines Lebens hat er in Laubach verbracht. Möge dem allgemein beliebten Geistlichen, der sich auch durch eine eifrige soziale Tätigkeit auszeichnet, ein gesegneter Lebensabend beschert werden.
Oer Wechsel in der provinzialdirektion Rheinhessen.
WEN. M a i n z, 4. Dez. Der bisherige Provin- naldirektor der Provinz Rheinhessen, Geheimerat Dr. Usinger, verabschiedete sich am Montag offiziell von den Kreisbeamten und der Provinzial- oirektion und erklärte, daß er nunmehr nur noch als Landeskonunifsar für die besetzten hessischen Gebiete tätig sein werde. Zu gleicher Zeit begrüßte erden neuen Provinzialdirektor Dr. Wehner, den er den anwesenden 'Beamten vorstellte. Dr. Wehner übernahm sein Amt und > rächte dabei den Wunsch zum Ausdruck, daß die Zusammenarbeit zwischen ihm, den Dienststellen und der Bevölkerung eben so gut sein möge, wie unter Geheimerat Usin- gcr.
Wirtschaft.
* Zunahme der Spareinlagen. Ende Oktober beliefen sich die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen auf 8722,6 Mill. Mk. gegen 8595,7 Mill. Mk. Ende September 1929. Die Scheck-, Giro-, Kontokorrent- und Depositeneinlagen stellten sich auf 1355,2 (1353,7) Millionen Marl.
* Schwierigkeiten der Bankfirma Georg Köth, Benshei m. Durch stärkere Abhebungen in den letzten Tagen ist die Bankfirma Georg Köth in Bensheim a. d. D. in Schwierigkeiten geraten und sieht sich gezwungen, ihre Kasse zi schließen. Wie die Firma den Gläubigern mitteilt, habe sie sich dazu entschlossen, obwohl sic keineswegs überschuldet sei. Rach einem Status vom 30. Rovember betragen die Aktiven insgesamt 1,223 Mill. Mark, darunter 35 735 Mk. Wechsel, die im Einzelfalle 1000 Mk. kaum übersteigen, ferner 50 152 Mk. eigene Effekten, 245 000 Mk. voll gesicherte Effekten-Lombards, 823 469 Mk. Debitoren, die zum großen Teil gesichert sind. Die Passiven betragen demgegenüber 'insgesamt ebenfalls 1,223 Mill. Mk., darunter 147 000 Mk. Kapital. Rach Abzug von Steuern, Versicherungen usw. beträgt der buchmäßige Kapitalüberschuh in Wirklichkeit rund 118 000 Wk. Unter den Passiven befinden sich 338 575 Mk. voll gedeckte Bankforderungen, 609 000 Mk. Kreditoren und 98 000 Mk. Effekten- schuld. Außerdem bestehen 30 600 Mk. Avale. In einer am 14. Dezember stattfindenden Gläubigerversammlung sollen Beschlüsse über die Abwicklung der Angelegenheit gefaßt werden. Es sind Verhandlungen mit einer Großbank eingeleitet worden, um deren Unterstützung hei der Llbwicklung zu erlangen.
* Der Zusammenbruch der Kieler K r edi t-A. ° G. >’u dem vor einiger Zeit erfolgten Zusammenbruch der Kredit-A.-G. früher Holstenbank in Kiel erfahren die „Kieler Neuesten Nachrichten", daß die Prüfung der Bürijer ergeben habe, daß den Passiven in Höhe von rund 387 000 Mark so gut wie gar keine Aktiven gegenüberstehen. Der am Tage der Zahlungseinstellung beantragte Konkurs konnte wegen Massemangel nicht eröffnet werden. Der Kassenbestand in der Kieler Zentrale lind
in den sechs Provinzfilialen betrug einschließlich Postsä-eckkonto insgesamt 851 Mark. Den 28 Angestellten der Bank konnte ihr Gehalt für den letzten Monat nicht mehr gezahlt werden. Nund 8000 Spargläubiger haben ihre gesamten Einlagen verloren. Der genannten Zeitung zufolge hat die Firma ein geradezu frivoles Geschäftsgebaren an den Tag gelegt. Die gesamte Geschäftskeitung lag in den Händen des Jnftationsbankiers T i l s e n , der seine beiden Söhne und seine Verwandten zu Direktoren und Aufsichtsratsmitgliedern bestellte. Gegen Tilfen schwebt zur Zeit ein Verfahren wegen Bilanzverschleierung, Konkursverschleppung, Betrug und Unterschlagung.
" A. G. H a ck e r b r ä u M ü n ch e n. Das Geschäftsjahr 1928/29 brachte einschl. des Vortrages aus dem Vorjahre einen Bruttogewinn von 1 270 442 (1 163 914) Reichsmark. Rach Abzug der statutarischen Abschreibungen in Höhe von 281 596 (279 743) Reichsmark verbleibt ein Reingewinn von 988 845 (884 170) Reichsmark. Hieraus soll nach Vorschlag des Aufsichtsrats unter Verwertung des besseren Exporterträgnisses eine Dividende von 12 (10) v. H. verteilt und 124 981 (119 660) Reichsmark der sozialen Reserve und dem Dispositionsfonds zugewiesen bzw. für die Aussichtsratstanticmcn Verwendung finden, außerdem werden 200 000 (100 000) RM. der Betriebsvcrdesserungsrücklage zugefiihrt. Zum Vortrag aus neue Rechnung verbleiben 272 904 (238 710) Reichsmark. Die Generalversammlung findet am 25. 3anuar 1930 statt.
* Gebrüder Stollwerck A. G , Köln. Der Reingewinn für das am 30. 3uni abgelaufene Geschäftsjahr 1928 29 stellte sich nach 752 517 (762 502) Reichsmark Abschreibungen einschließlich 110 677 RM. Vortrag auf 1 527 880 RM. (im Vorjahre wurden einschl. der Sonderausschüttung von 752 000 RM. aus dem freigegebenen amerikanischen Eigentum 2 314 108 RM. Gewinn ausgewiesen.) Der auf den 30. Dezember ein- zuberufenden Generalversammlung soll vorge- schlagcn werden, wieder 9 v. H. Dividende aus die Stammaktien und 6 v. H. auf die Vorzugsaktien zur Ausschüttung zu bringen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. 'BL, 5. Dez. Tendenz: freundlich. Zu Beginn der heutigen Börse war die Stimmung freu 110(1x1). Die Spekulation war jedoch heute zurückhallender, da sie die heutige Diskontenlschei düng der Bank von England abwarten will. 'Bian hegte die Hoffnung, daß eine Ermäßigung eintreten werde, so daß die internationalen Geldmarktverhält- nisse erneut eine Erleichterung erfahren dürften. Das Geschäft war auch heute wieder an einigen Marktgebieten etwas lebhafter, da Aufträge eingetroffen fein sollen. Ader bemerkenswerterweife lagen heute die N e b e n m ä r k t e mehr bevor z u g t, während die Spezialwerte, die gestern erheblich gesteigert lagen, wenig Beachtung fanden und nur geringfügig gebessert waren. Einigen günstigen Einfluß konnten die feste gestrige Neuyarker Börse, die Zunahme der Spareinlagen im Reiche und der höhere Kaliabsatz im November machen. Im Gegensatz zur allgemeinen Situation standen wieder die Sunftfeiäealtien. Das Angebot nahm in A k u und Bemberg ständig zu, und beträchtlicheBer- l u ft e für beide Papiere waren die Folge. Die Mit- teilung der Verwaltung der Aku-Gesellfchaft, daß der Geschäftsgang befriedigend fei und von einem völligen Ausfall der Dividende nichst die Rede fein könne, änderte nichts an dem Absacken der Papiere. Die Tatsache genügte vollkommen, daß die Verwaltung weiter mitteilte, daß die Dividende bedeutend reduziert werden müsse. 'Bemberg eröffneten 7,5 v. H. und Aku 5,5 v. H. schwächer. Am Elektromarkt lagen AEG. gut behauptet. Siemens lagen wenig verändert. Elektrische Lieferungen büßten 1 v. H. ein. Interesse bestand für Chadeaktien, die 11 Mark gewannen. Am Chemiemarkt zogen Scheideanstalt 1 v. H. an. Farben waren unverändert. Montanpapiere traten heute etwas mehr hervor und konnten bis 2 v. H. gewinnen. Banken ohne nennenswertes Geschäft. Zellstoffpapiere bis zu 1,75 v. H. abge- schwächt. Angeboten waren Deutsche Linoleum mit minus 3 o. H. Gewinnmitnahmen dürften aber auch heute eine gewisse Rolle gespielt haben. Renten still. Neiibesitzanleihe fest. Im Verlause wurde das Geschäft wieder stiller, nachdem die Aufträge erledigt waren. Verschiedentlich kam 'Blaterial heraus, und die Kurse gaben von 1 bis 2 v. H. nach. Am Geldmarkt mar Tagesgeld mit 7,5 v. H. etwas gesuchter. Am Devisenmarkt lag Madrid gegen London sehr fest (34,75). Sonst nannte man Mark gegen Dollar 4,1765, gegen Pfund 20,386, London gegen Kabel 4,8805, gegen Paris 123,92, gegen Mailand 93,21, gegen Holland 12,0913.
Berliner Börse.
Berlin, 5. Dez. 3m Gegensatz zu ben letzten Tagen war das Geschäft zu Beginn der heutigen Börse wesentlich ruhiger, da sich bei den Danken Ordermangel zeigte. Die Spekulation, die sich von gestern etwas Ware zurückbehalten hatte, realisierte. Da außerdem neue Anregungen fehlten, konnten sich die sehr festen Dormittagskurse kaum behaupten. Der Grundton der Börse war jedoch auch heute nicht unfreundlich, und im allgemeinen blieben die Veränderungen gegen gestern mittag klein. Es überwogen aber doch ein- bis zweiprozentige Gewinne, während die Verluste kaum über 1 v. H. hinausgingen. Weiter schwach waren wieder Kunstseidepapiere. Bemberg verloren 8,5 v. H. und Aku 3,75 v. H. Besonders fest lagen 3ulius Berger mit plus 3 v. Sy. Svenska plus 3,75 Mark, RAG. plus—plus und Ehadeaktien, die auf die Erhöhung der Zwischendividende plus 13,50 Mark notierten. Bemerkenswert vernachlässigt lag heute der Montanmarkt. Deutsche Anleihen ruhig. Von Ausländern Mexikaner fest und bis 0,75 v. H. höher, sonst behauptet. Pfandbriefe ruhig. Liquidationspfandbriefe und -anteile eher gefragt. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tagesgeld nannte man mit 7,75 bis 10 v. H. Monatsgeld 8,5 bis 10 v. H. Auch im Verlaufe nahm der Geschäftsumfang nicht zu. Die Spekulation hielt sich vor der heute fälligen Diskontentscheidung in London zurück und war eher zu Glattstellungen bereit, so daß die Hauptspekulationspapiere, wie AGG., Siemens, Farben und Rheinstahl etwas nachgaben, während sonst die Tendenz als uneinheitlich, aber weiter freundlich zu bezeichnen war. Später wurde es aber einheitlich schwächer, als die Zahlungseinstellung der alten und angesehenen Berliner Bankfirma Heinrich Emden & Co. bekannt wurde.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. BL, 5. Dez. Auftrieb: 112 Rinder, 798 Kälber, 561 Schafe, 420 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 77 bis 81 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 73 bis 76, geringe Kälber 68 bis 72. — Schafe: Mast- lämmer und jüngere Mafthämmel (Weidemast) 43
bis 46, mittlere Mastlämmer, ältere Masthornmel uni) gut genährte Schafe 38 bis 42, fleischiges Schaf vieh 30 bis 37 Mark. — Marktoerlauf: Kälber und Schafe rege, ausverkaust: Schweine mittelmäßig gr räumt; wegen des geringen Auftriebs nicht notiert.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 4. Dez. Die scharfen Preissteigerungen an den Auslandmärkten, namentlich an den argentinischen Terminbörsen, die auf unbefriedigende Druschresultate in Argentinien zurück- zuführen waren, haben hier zu einer leichten Geschäftsbelebung Veranlassung gegeben. Die Rachfrage nach Mehl hat sich gebessert und die Mühlen bewilligten für Weizen und Roggen die etwa 2 bis 3 Marl höheren Forderungen des 3nlandes, ohne daß sich das Angebot wesentlich verringert hat. Am Lieferungsmarkt lagen besonders die Dezembersichten bei Preissteigerungen um 3,50 Mark fest, die Reports haben sich weiter verringert, was auf eine Gesundung der Marktlage schließen läßt. Die späteren Sichten setzten 1.50 bis 2.50 Mark höher ein. Weizen- und Regqenmehle Jinb in den Mühlenofferten bis 50 Pfennig erhöht, auf diesem Preisniveau waren lebhaftere Umsätze für den laufenden Bedarf zu beobachten. Für Hafer sind die Forderungen gleichfalls höher gehalten, werden vom Konsum jedoch nur zögernd bewilligt. Gerste findet nur in besseren Drau- und 3ndustriequalitäten Beachtung. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizeir, märt., 244 bis 245 (fest), Dez. 255 bis 256, März 269 bis 268,50, Mai 275,75; Roggen, märt.. 175 bis 176,50 (fester), Dez. 193 bis 192, März 209 bis 208 (Brief), Mai 218 bis 217 (Brief); Braugerste 187 bis 203 (ruhig); Futter- und 3n- dustriegerste 167 bis 177 (ruhig); Hafer, märt, 153 bis 161 (fester), Dez. 165,75 bis 165,50, März 184 bis 182,50, Mai 194 (Geld); Mais. Mix., ab Berlin, 166 (ruhig); für je 100 Kilo: Weizenmehl 29,50 bis 35,25 (fester).
Kunst und Wissenschaft.
Geheimer Rat Professor Dr. Studniczka f.
Leipzig, 4. Dez. (WB.) Der Professor der llas- lifchen Archäologie und Direktor des Archäologischen Instituts, Geheimer Rat Dr. phil. Franz Studniczka ist helitc nacht im Alter von 69 Jahren g eft o r b c n.
Rundfunkprogramm.
Freitag, 6. Dezember.
12.15: Schallplattenkonzert: Gesangssolistinnen. 15.15 bis 15.45: Stunde der 3ugend: „Die Schneiderin und andere Rähberufe", Vortrag von Berufsberaterin Garth, Arbeitsamt; für Kinder vom 12.3ahre ab. 16 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters. 18: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 18.20: Film- Wochenschau. 18,30 bis 19: Stunde der Bühne: 1. Alexei Tolstoi und seine „Komödie der Verjüngung' ; 2. Aus Alexej Tolstois Schriften, Vortrag von Dr. Sakheim. 19.05: Briefkasten. 19.15: „Der Kampf um die Schachweltmeisterschaft", Vortrag von Wilhelm Orbach. 19.30: Schallplattenkonzert: Opern-Abend. 20.15: Von Stuttgart. Querschnitt durch die europäische Musik seit Mozart; 3. Abend: 1835 bis 1845. 21.30: Von Stuttgart: Frauen vor Gericht. 23: Don Stuttgart: Schlagerstunde.
Samstag, 7. Dezember.
11.15 bis 11.45: Schulfunk: Englisch. 13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Durch Deutschlmrd. 15.15 bis 15.45: Von Kassel: Stunde der Jugend. Aus dem deutschen Liederkranz. 16 bis 17: Von Stuttgart: Konzert des Rundsurckorchesters. 17 bis 17.45: Tanzmusik. 18 bis 18.30: „Kultur als soziales Problem", Zwiegespräch zwischen Dr. Salomon und Dr. Georg Schmidt. 18.30 bis 19: Stunde des Arbeiters: „Eine Unterrichtsstunde des Direktors Verleger mit Zöglingen des Westendheims". 19.05: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Die Wohnstuben kraft in der Erziehung", Vorlrag von Direktor Dr. Majer- Leonhard. 19.30: Gesangskonzert Cav. Salvatore Salvati-Mailand. 20.15: Von Wiesbaden. Kabarett. 21.45: Von Stuttgart. Joachim Ringelnah trägt eigene Gedichte vor. 22.15: Von Stuttgart: Schweizer Jodel-Duette. 23.15 bis 0.30: Tanzmusik.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.
Anzeigenaufträge find lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 o. Sy, Lombardzinsfuß 8 d. Sy
Frankfurt a M
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lernen werk Heidelberg . .
Semenlwerk Karlstadt . .
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118
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113,25
108
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161,5
154
161
153
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183
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Zellstoff Aschaffenburg . .
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138
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Charlottenburger Wasser .
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—
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162
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Daimler Motoren . . . .
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10,5
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Deutsche Linoleum . . .
246
243
243
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Maschinenbau A.-G, . . .
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43,13
43,75
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72
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105,25
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IC
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123
121,5
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Loigt 4 Haestner ....
222
—
222
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Südv. Zucker......
. 10
161,5
161,25
160
—
Bantnoten.
Berlin, 4. Dezcntber
Feld
Fries
Amerikanische Noten.....
4,16
4,13
Belgische Noten. .......
58,23
58,47
Dänische Noten ........
111,73
112,17
Englische Noten . .......
20,328
20,408
Französische Noten .......
16,41
16,47
Holländische Noten .......
168,12
168,80
Italienische Noten........
21,76
21,84
Norwegische Noten.......
111,68
112,12
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling
58,56
58,80
Rumänische Noten.......
2,47
2,49
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten........
112,21
80,94
112,65
81,26
Spanische Noten . . ......
57,80
58.04
Tschechoslowakische Noten.....
12,33
12,39
Ungarische Noten........
72,80
73,10
Devisenmarkt Berlin — Jrantfurl a. 2H.
4- Dezember
5- Dezember
Amtliche Geld
Notierung Bries
• Amtliche Geld
Notierung
Brie;
Amst-. Non
163,42
168,76
168,36
163,70
Buen.-Aires
1,723 ;
1,732
1,727
1,731
Brss.-Antw.
58,375
58,495
58,385
58,505
Christiania
111,81
112,03
111,81
112.03
Kovenbagen
111,91
112,13
111,43
112,12
Stockholm
112,40
112,62
112,43
112,12
Helsrngsors.
10,485
10,505
10.485
10,505.
Hlalieii. . .
21,84
21.88
21.84
21.88
London. . .
20,36
20,40
20,364
20,404
Neuvork . .
4,1715
4,1795
4.1721
4,1805
Paris....
Schwei; . .
16,425
16,465
81,225
16,425
16,465
81,065
81.105
81,265
Spanien .
58,05
58,17
58,72
58.84
yapcm . . . Nto de Jan. Wien In D-'-
2,044
2,048
2,044
2.048
0,490
0,494
0,491
0,493
Lest, aboeft
58,71
58,83
58,72
58.84
Prag . . . . Belgrad .
12,377
12,897
12,377
12,397
7,400
7,714
7,403
7.417
Budapest. . Bulgarien
73,02
73,16
73,06
73,20
3,014
3,020
3,014
3,020
Lissabon .
18,80
18,84
18,80
18.84
Dmuig. .
.stonstautin.
81,41
81,57
81,44
81,60
1,868
1,872
5,44
1,888
1,892
Athen. .
5,43
5,435
5,445
Kanada .
4,129
4,137
4,136
4,144
Uruguay.
4,016
4,024
4,016
4,024
20,625
Catro .
20,88
20,92
20,885


