«jfiiSifc
•** tz,
S-kM
"«MZ erz m
ellen nCrr9töl>btr*
?gb®i« L ÄTÄ *fclS*S3
■rftsss psAt r-LLK
!c r äte 6 qu. 5)na ci und §aUenbnu s,6^11'' 21.-®.; S' Eie, 5 m i n i L tv,\ öon 3n. Ä-L Ä»h
id
ogut
ms
is* Arzt-Buch wen Abbildungen
Ker» nbu wir ItJra iteawta r.tei. kopcu la daee E<eleac«iti it u « 10 6 L'.dacuea >d Yelq m'.li ik roackune«.. Werne- und mieten erneiechenelne Vergütung Pfennigen pro Liererheft außer Eapusntotlilnoi i»i Hludlau et« >d, <»k- HoModcM*rSf«*teeM Um > lluniut uNuktadn karte, n. wsMag.HamborgZi
Sttrfdenj.i, .i
ti < *ww «to-At «l» tnlU ,VWKt* Bwlttt eadd
24
Mtlliachung.
, daraus hm. da g in den Waldungen d
zerre M b.s M U-A
n NWn
!rn sie. JJ5 von einer in9e’Lml ij ntrid)ten I>^ tvunkt an zu enn - n 5. November w-
™ n neue" n^, JwilM»
n v/le sie effi'T, |,ow°" dem1* * nkenl». |5efner dem ^Lhle^1
WKZ tz-SL-S «nÜenl liehen'
iend
fochabend: ionzert Hauskapelle
Nr. 260 Drittes Blatt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)Dienstag, 5. November 1929
Turnen, Sport und Spiel.
Handball im Männerturnverein (O. T).
Tgd. Friedberg I — 2Mv. Glehen I 1:4 (0:1).
Sonntag stand auf dem Mlv.-Plah die erste Mannschaft der Tgd. Friedberg der gleichen des Mlv. (Siesten im Handball-Berbandsspiel gegenüber. Obwohl tZc Gießener Hinterm a.anschast, durch Ersah geschwächt, das Spiel bestreiten muhte, war sie dem gefährlichen Friedberger Sturm doch jederzeit gewachsen. Der Gießener Sturm, der nach langer Zeit wieder in verstärkter Ausstellung antreten konnte, führte ein schönes Kombinationsspiel vor. Die Friedberger Mannschaft hatte wohl kaum eine schwache Stelle, d-och überragte der Torwart alle weit an Können. Aach anfänglicher Ausgeglichenheit des Spiele- machte sich gegen Ende der ersten Halbzeit eine kleine ä2eberlegenheit der Einheimischen bemerkbar. In der zweiten Halbzeit drängten die Mtv.er immer mehr, und zahlreiche scharf placierte Dalle gingen auf das Gästetor, die je- tvch alle, auher dreien, von dem hervorragenden Friedberger Torhüter gehalten wurden. Der Schiedsrichter, ein Turner aus Kesselstadt, leitete das Spiel sehr gut und zur Zufriedenheit beider Parteien.
Die erste Iugendmannschaft deS Mtv. war in Duhbach und trug gegen die erste Iugend deS T.- u. Sp, D. das fällige Derbandsspiel aus. Die Mtv.-Iugend war ihren Gastgebern körperlich zwar stark unterlegen, dvch konnten sie diesen jederzeit ein ebenbürtiges Spiel liefern. Das Spiel war stets ausgeglichen und stand bis etwa fünf Minuten vor Schluß genau no-' wie bei Halbzeit. 5:5. Erst nachdem zwei G •cner Spieler infolge Verletzung nicht mehr r :irtcn konnten, erzielten die Butzbacher inner- h t dieser wenigen Minuten noch drei Lore.
Die erste Schülermannschaft konnte wider Er- • arten aus eigenem Platze gegen die gleiche :s Tv. Treis (Lda.) einen hohen 9:0°Sieg erringen.
Handball im Turnverein 1846 Gießen.
Tv. Wetzlar I — To. 1846 I 4:2 (1:0).
Daß 1846 in Wehlar einen schweren Stand haben würde, war vorauszusehcn: trotzdem Hütte niemand diese Riederlage erwartet. Die erste Halbzeit zeigte verteiltes Spiel, die ersten 15 Minuten gehörten sogar den Gießenern, doch wurden die schönsten Torgelegenheiten vom Sturm verpaßt. Die Wetzlarer Sturmreihe war mehr vom Glück begünstigt und konnte bis zur Pause 1:0 führen. Dann tarnen die Gastgeber noch mehr in Schwung. Der äußerst schußkräs- tige Innensturm nützte alle Situationen geschickt aus und gab den 1846crn mit 4 Toren, denen diese nur 2 entgegensetzen konnten, das Rach- sehen. Der Sieg der Wetzlarer infolge besseren Stürmersviels war verdient. Wenn auch die Kombination im Gießener Sturm gut klappte, so vermißte man doch stets den krönenden Torschuh. Die Hintermannschaft war in der zweiten Halbzeit zu sehr überlastet und die Tore mußten einfach fallen.
Die Jugend schlug sich gegen Wehlar recht gut. Dei etwas mehr Glück hätte sie sogar gewinnen können. Der Sturm versteht es immer noch nicht, im gegebenen Moment zu schießen. Der unentschiedene Spielausgang ist in erster Linie der Hintermannschaft zu verdanken.
Handball im T. V. Großen-Buseck.
Tv. 1899 Grohen-Vuseck I — Tv. Dad-Rauhcim I 5:1 (4:0).
Tv. 1899 Grohen-Vuseck II — Tv. Bad-Rauhcim II 5:0.
Die zweite Mannschaft der Großen-Du secker Turner lag bereits wenige Minuten nach Spielbeginn in Führung, und durch verständnisvolles Spiel gelang es ihr, Dad-Rauheim 5:0 zu schlagen.
Herr Loh vom Tumvercin 1846 Gießen übernahm sodann die Leitung dcs Spieles der Meister- klasse, das der vorjährige Meister, Turnverein 1899 Grcßen-Duseck, nach schönem und vor allem fairen Spiel 5:1 für sich entscheiden konnte. Rau- heim stellte wohl eine stabile Mannschaft, es fehlte ihm aber an durchdringenden Schuhen, die bei Großen-Duseck gerade bewundernswert waren. 5Xarl Hahn, der rechte Verbindung stürmte, brachte kurz nach Deginn einen seiner bekannten Alleingänge an, der zum Führungstor endete. Das Spiel bekam Interesse und steigerte sich noch mehr, nachdem O st e r h e l d durch wunderbaren Wurf das Resultat auf 2:0 stellte. Rauhe im kam etwas außer Fahrwasser: denn Großen-Duseck ging jetzt noch schneller auS sich
heraus, als Schneider noch zwei Tore vor- legen konnte. Aach der Pause blieb es eine Zeit- lang bei diesem Stand, Rauheim war jetzt auf» merksamer und konnte den Ehrentreffer anbringen, der für Inderthal unhaltbar war: aber fo- gleich nahm Schneider in schnellem Lauf den Ball und warf zum fünften Male unhaltbar ein. Großen-Dufecks Elf war geschlossen, verstand sich in der einzelnen Desetzung gut, besonders die Hintermannschaft war auf der Höhe. Der Schiedsrichter leitete mit viel Verständnis.
Handball in Großen-Linden.
Tv. Großen-Linden I — To. Heuchelheim I 1:2 (0:1).
To. Großen-Linden Jugend
— To. Heuchelheim Jugend 4:2 (2:2).
Großen-Linden I und Heuchelheim I lieferten sich am Sonntag ein recht spannendes Spiel, das Heuchelheim mit viel Glück gewinnen konnte. Heuchelheim war während des ganzen Spiels im Feldspiel unterlegen und kann den Sieg in erster Linie seinem Tormann verdanken. Dazu kommt noch daß die Grohen-Lindener von großem Pech verfolgt waren.
Das vorherige Iugendfpiel konnten die zum erftenmal spielenden Grohen-Lindener für sich entscheiden.
Handball der Sp.-Vg. 1900.
1900 1. Jugend
— Sportfreund Siegen 1. Jugend 2:7 (1:4).
o. Die Begegnung der Siegener Handballjugend mit der gleichen der Spielvereinigung 19C0 am vorigen Sonntag brachte ausgezeichneten Sport. Die Sportsreundemannschaft -)g alle Register ihres Könnens und fetzte den 1900em von vornherein stark zu. Schon nach fünfzehn Minuten Spieldauer lagen die Gaste 3:0 in Front. Dann machten sich die Platzbesitzer immer besser frei und drängten zeitweise, konnten jedoch nur ein Tor erzielen. Kurz vor dem Wechsel waren die Siegener zum viertenmal erfolgreich Rach Halbzeit lieferten die Spielvereinigungsleute ihrem Gegner zunächst noch eine gleichwertige Partie und konnten sogar durch ein schönes Tor des Halblinken die Tordifferenz auf zwei vermindern. In den letzten zehn Minuten setzte die Siegener Els aber noch einmal alles Können ein und gab im Verlauf einiger fabelhaft schnell vorgetragener Angriffe dem Gießener Torwart noch dreimal das Nachsehen. Ueberhaupt war der Gästesturm der weitaus beste Mannschaftsteil, aber auch die übrigen Posten waren durchweg gut besetzt. Die 1900-Mannschast schlug sich tapfer und kann mit dem Resultat schon zufrieden fein. Roch ein oder zwei bessere Werfer im Sturm könnten ihr allerdings von großem Rutzen werden.
S. f. Ä.-HandbaN.
Die Handballmannschaft gewann das Rückspiel gegen Turngemeinde Leun mit 9:0 und machte damit die im Vorspiel erlittene Riederlage wieder wett. V. f. D. war den Gästen ständig überlegen und gewann in dieser Höhe verdient.
Handball im Lahn-Oünsberg-Gau.
Tv. Kinzenbach — Tv. Londorf 0:2 (0:2).
Kinzenbach mußte zu dem Spiel am Sonntag mit Ersatz für feinen linfen Verteidiger an treten, was sich im Verlaufe des Spiels stark bemerkbar machte. Dazu kam noch, daß in die em Spiel die einheimische Mannschaft stark vom Pech verfolgt war und ihr trotz zwei Dreizehnmeterbällen fein Erfolg gelang. Londorf war die glücklichere Mannschaft und konnte durch Strafstöße ihre zwei Tore erzielen. Das Spiel verlief in der ersten Hälfte ziemlich flott. Man sah Kinzenbach leicht überlegen, es kam aber zu keinem Erfolg. Mit zwei Stra'stöhen vor der Pause entschied Londorf das Spiel bereits zu seinen Gunsten. Die zweiten Hälfte sah verteiltes Spiel, das feiner Partei mehr Erfolg brachte.
Tv. wicseck — To. Staufenberg 6:4 (2:2).
Wieseck mußte in diesem Spiel alles hergeben, um den Reuiing zu bezwingen. Dis zur Pause stand die Partie noch 2:2, während in der zweiten Hälfte die glücklichere Mannschaft mit zwei Toren Unterschied knapp gewinnen konnte.
Tv. Allendors — To. Beuern 8:2 (6:0).
Das Spiel sah Allendors meist überlegen und brachte ihm vor der Pause sechs Tore. In der zweiten Hälfte wurde es ausgeglichener, ‘Beuern tarn mehr und mehr auf, konnte aber nicht mehr als zwei Erfolge erzielen. Das Spiel ist für Allendovf verloren, da zwei Spieler mitwirkten, die gesperrt sind. _____________________
D. f. B.
Die Liga-mannschaft hat das Tressen gegen Ockcrshauscn, de.en Ausgang von weittragender, unter älmstäulen sogar von entscheidender Tedeutung ist, mit 2:0 für sich entschieden und damit ihre Stellung in der Tabelle stark verbessert. Während sie bisher hinter „Germania" Warburg und Ockershaufen den dritten Platz ein- nahm, hält sie jetzt gemeinsam mit „Germania", die ein Spiel mehr a.abgetragen und einen Plus-, aber auch einen Minuspunkt mehr hat, die Spitze. Man hatte die em Spiel deshalb mit besonderer Spannung entgegengesehen, weil es Ockershausen am Sonntag vorher gelungen war, dem Tabellenführer die ersten Punite abzunehmen. Der glatte Sieg der D.f.D.-Clf über den Gegner ist deshalb um so höher zu werten, zumal er in größtenteils überlegen durchgesühr'.em Kampf errungen wurde und daher auch vollauf verdient war. Die D.f.D.-Mannfchaft war gegenüber dem Dorsonntag um ein De'ceutendes besser. Vor allem war ihr Zuspiel wieder genauer und die Zusammenarbeit der einzelnen Mannschaftsteile recht gut. Während der Tormann verhältnismäßig wenig $u tun, dabei aber doch einige Male Gelegenheit halte, sein Können unter Deweis zu stellen, war die Verteidigung auf gewohnter Höhe. Ganz hervorragend war die Läuferreihe in der Abwehr und Zerstörung der gegnerischen Angriffe, ihr Spielausbau ließ dagegen noch einige Wünsche offen; die Vorlagen an die Angriffsreihe toa en etwas ungenau. Was die Stürmer an Einzelleistungen zeigten, ist anerkennenswert; tooran es iwch mangelte, war das gegenseitige Verständnis und das Eingehen auf die Ideen des Sturmführers. Auch müssen einzelne noch viel schneller und wendiger werden. Die Gesamtleistung der Mannschaft war jedenfalls zufriedenstellend. Ockershaufen fpielte im Verhältnis zum Gegner des letzten Spieles einen wesentlich besseren Fußball. Dein als gefährlich bekannter Sturm kam allerdings nicht zur Geltung, da er von feinen Hinterleuten nicht unterstützt wurde und vollständig in der Luft hing. Die Läuferreihe war, wie schon gesagt, defensiv so stark beschäftigt, daß sie nicht mehr zum Ausbau kam. Verteidigung und Tormann taten in der Abwehr ihr möglichstes. Der Spielverlauf ergab eine Menge spannender Momente. Deide Mannschaften spielten anfangs etwas nervös und planlos; D.f.D. fand sich zuerst und lieh bald erkennen, daß er seinem Gegner technisch und taktisch überlegen war. Seine Angriffe waren systematischer, wie überhaupt sein ganzes Spiel durchdachter war. Verschiedene Torchancen wurden ausgelassen. Auch Ockershausen wurde dem Gießener Tor einige Male gefährlich. Dei besserem Feldspiel Gießens wechselten die Angriffe, bis nach etwa einer halben Stunde Spieldauer V. f. D. in Führung ging. Deide Mannschaften versuchten das Resultat zu verbessern, ohne damit bis zur Halbzeit Erfolg zu haben. Rach dem Wechsel drängte Gießen den Gegner fast ständig in dessen Hälfte zurück. Ockershausen kam kaum noch in die Gießener Tornähe, dagegen lag die Plahels ständig im Angriff, hatte aber bei der Auswertung der sich bietenden Torgelegenheiten wenig Glück (Lattenschuß usw.). Etwa in der Mitte der zweiten Spielhälfte erhöhte sie das Resultat auf 2:0, um dann die Gäste in steigendem Maße noch weiter einzuschnüren. Diese konnten sich erst freimachen und zum Gegenangriff übergehen, als zwei Spieler der V. f. D.-Mann- schaft verletzt ausscheiden mußten, vermochten jedoch an dem Ergebnis nichts mehr zu ändern. Das Spiel wurde beiderseits, mit Ausnahme eines Spielers der Ockershausener Mannschaft, der etwas auS item Rahmen fiel, fair durch- gesührt.
Die erste Iugendmannschaft mußte stark ersatzgeschwächt nach Aßlar fahren und dort eine knappe 1:2-Riederlage einstecken.
Das Spiel der dritten Iugendmannschaft kam infolge eines Versäumnisses des Platzvereins, Sportverein Hermannstein, nicht zustande. — Die erste Schülermannschaft war ihrem Pslichtspiel- gegner, der zweiten Schülerelf der Gießener Spielvereinigung, weitaus überlegen. Das Spiel wickelte sich fast ausschließlich in der Hälfte des Gegners ab. Daß V. f. D., nicht höher gewann als 2:0, lag an der Schuß Unfähigkeit des SturmS. — Die zweite Schülerelf verlor in Wetzlar gegen die gleiche des Wetzlarer Sportvereins überraschend hoch mit 7:1.
D. f. R £id).
v. f. R. 1. Jugend — $. <£. Groheu-Vuseck 1. Jugend 1:1.
Zu einem spannenden Spiel trafen sich am Sonntag diese Mannschaften auf dem Licher Sportplatz. Das unentschiedene Ergebnis ent
spricht keineswegs den gezeigten Leistungen, denn der größte Teil deS Spieles lag in des Gegners Hälfte. Rur ihrer ausgezeichneten Verteidigung haben eS die Gäste zu verdanken, daß sie nicht mit einer Riederlage den Platz verliehen. Kurz nachdem Lichs Rechtsaußen das einzige Toc für die Rafenspieler schoß, kamen die Gäste durch ein Selbsttor eines Licher Spielers zum Ausgleich I
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 Gießen schlägt den Tabellenführer Germania Marburg in Ma.bürg 3:2 (1:2).
o. Obwohl 1900 auf die Spieler Hohmann und Kay und den für Verbandsspiele immer noch nicht freigegebenen Rechtsaußen Mohr verzichten mußte, zeigte die Mannschaft ein sehr gutes Spiel, vielleicht das beste der jetzigen Saison. Die größere Schnelligkeit, das bessere Stellungsspiel und die genauere technische Dallsertigkeit sah man diesmal bestimmt bei den Gießenern, deren eifriges Schaffen dem sonst sehr gefährlichen Marburger Sturm den ganzen Zusammenhalt nahm.
Fast mit dem Anstoß stand das Spiel schon 1:0 für Germania Marburg, da sich die Gießener Abwehr recht ungeschickt betätigte. Einen Strafstoß fetzte der Gießener Mittelläufer Langsdorf direkt durch hohen Schuß zum Ausgleich ins gegnerische Tor. Rochmals ging hieraus die Führung an die Marburger, als ein 1900er leichtsinnig einen Handelfmeter verschuldete, der unhaltbar verwandelt wurde. Aber schon jetzt zeigte sich die bessere Aufbauarbeit der blau- weißen Läuferreihe. 3m Gießener Angriff lief der Dail von Mann zu Mann, und bald ergaben sich zahlreiche äußerst günstige Torchancen für die Gießener, deren sicherste Marburg regelwidrig verhinderte. Der Rachschuh aus dem verhängten Strafstoß ging knapp am ungedeckten Tor vorbei. Mit 2:1 für den Gastgeber ging es in die Pause. Rach Wiederbeginn hatte 1900 umgeftcllt. Deim Mittelläufer Langsdorf traten erneut große Schwächen auf (immer noch Folgen der kaum überstandenen Verletzung), so daß eine Auswechslung erfolgen muhte. Heilmann nahm diesen Platz bis zum Schluß ein und lieferte auf diesem Posten ein ganz hervorragendes Spiel, dem 1900 in erster Linie den Sieg zu verdanken hat. älnermüdlich in der Abwehr und Zerstörung leistete er aber auch üeberragcnbcS im Spielaufbau. Der Gießener Sturm wurde zeitweise mit Dällen überfüttert und hätte bei besserer Ausnutzung der gebotenen Chancen leicht höher gewinnen können, das umsomehr, als der Torhüter der Gastgeber recht schwache Momente hatte und reichlich viel unsichere Fuhabwehr machte. Den vielbejubelten Ausgleich für Gießen erzielte der unermüdlich nach vorn reihende Linksauhen Kehler. Den dritten und Siegestreffer schafften Adelberger und Seiler auf geschickte Hereingabe von Kehler gemeinsam. Für den Rest der Spielzeit verstand eS 1900 immer wieder, im Feldspiel die Oberhand zu behalten, wenn auch der Marburger linke Flügel noch manche kritische Situation im Gießener Strafraum schuf. Die Spielweise war beiderseits sehr fair. Dem vorzüglich amtierenden Schiedsrichter Lohreh (Kassel) wurde von den Mannschaften daS Amt leicht gemacht.
1900s Reserven betätigten sich toterer einmal in einem Gesellschaftsspiel und überfuhren Lichs erste Els mit 9:0 Treffer. Der Gast hatte allerdings nur zehn Spieler im Feld.
Die zweite Iugend der Spielvereinigung verlor, wie vorausgesagt, ihr erstes Spiel, allerdings recht unglücklich. Ein Eigentor und ein Handelfmeter lieh die zweite Iugend vom Wetzlarer Sportverein Sieger werden, obwohl 1900 mehr vom Feldspiel hatte.
Die dritte Iugend verlor gegen Steinbachs erste Iugend knapp 1:0.
Die erste Schülerels fertigte ihren Pflichtspiel- gegner Durgsolms mit 7:1 Toren ab.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Heuchelheim I — wiescck I 2:1.
Zum letzten Spiel der ersten Bezirksklasse der Serie 1929 standen sich diese Gegner am Sonntag in Heuchelheim gegenüber. Dieses letzte Spiel sollte auch das Entscheidungsspiel um die diesjährige Meisterschaft fein, zwar nicht für Heuchelheim. das wohl in aufstrebender Form ist, aber nicht mehr in Betracht kam, fondem lediglich für die Gäste, die mit einem Punkte Abstand hinter Raunheim in der Tabelle führten. Das, was wohl niemand erwartet hatte, trat aber bei diesem Spiele ein. Wohl schlug Wieseck Raunheim auf eigenem Platze mit 3:0, am Sonntag aber mußte es sich eine knappe 2:1-Riederlage gefallen lassen, zu der allerdings der Schiedsrichter durch seine zweifelhaften und aufgeregten
OSRAM * OSRAM
fei ■
M M
VA w


