Entscheidungen mit beitrug. Zum Spiel selbst ist nicht viel zu sagen. Dom Anstoß weg ein flottes, manchmal sehr hartes Spiel, bei dem Heuchelheim nach kurzer Zeit durch Llcberraschungstor in Führung ging. Beide Torhüter bekamen reichliche Arbeit. Ein für Heuchelheim gegebener Ell- meter wurde verschossen. Eine weitere zweifelhafte Elsmetcrcntscheidung brachte im Rachschuh den Einheimischen ihr zweites Tor. Aach dem Wechsel der Seiten weiter der typische Punktkampf. Wieseck war jetzt im Dorteil, doch wurden alle aufgebauten Angriffe durch die Pfeife des Unparteiischen unterbunden, oder landeten in den Händen des sehr guten Torhüters. Kurz vor Schluß konnten dann die Gäste zum längst verdienten Tore kommen. Leider reichte die Zeit nicht mehr, um den Ausgleich herzustellen. So mußte sich Wieseck geschlagen bekennen, während der lachende Dritte, Aaunheim, sein Können, die mit viel Glück und Geschick errungene Meisterschaft, in den kommenden Aufstiegspielen zur Kreisklasse unter Beweis stellen kann.
Watzenborn I — Wieseck II 2:7.
Auch hier stellten die sehr guten Gäste ihr Können wieder unter Beweis. Wohl versuchten die Einheimischen mit allen Mitteln, eine Rie- derlage zu verhindern, doch der schuhfreudige Sturm der Gäste erzielte in gleichmäßigen Abständen sieben Tore, dem Watzenborn nur zwei entgegensetzen konnte. So konnte Wieseck seine Spitzenführung in Gruppe West der zweiten Klasse sicherstcllen.
Die erste Iugendmannschaft des Freien Turn- und Sportvereins Wieseck konnte die Jugend Treis auf eigenem Platze mit 5:0 Toren schlagen.
Die zweite Jugend Wiesecks muhte, mit nur neun Mann spielend, sich der körperlich überlegenen Jugend Gießens auf eigenem Platze mit 6:0 Toren beugen.
Wirtschaft.
Banken und Bankensorgen.
Als kürzlich der inzwischen vollzogene Zusammenschluß der beiden größten deutschen Bankinstitute angekündigt wurde, entnahm die Oef- fentlichkeit daraus die Tatsache, daß die Aufrechterhaltung eines schon in Dorkriegsjahrzehnten aufgebauten Aiesenapparates allmählich unmöglich geworden sei, denen die Aufnahme der Gelder der Wirtschaft und ihre Verwertung zu neuen fruchtbringenden wirtschaftlichen Funktionen, also die Aufgabe eines Punrpenshstenrs im Wirtschaftsbetriebe, zufiel. Man knüpfte daran ernste Betrachtungen über die Einengung des Geldumlaufs und der Kapitalschöpfung, und ebenso ernste Besorgnisse über das Schicksal der Bankangestellten.
Diese Besorgnisse haben sich sichtlich als berechtigt erwiesen. Die Danken hoben offen erklärt, daß die Derschnrelzungsinaß- nähme von einem Rationalisierungsbedürfnis diktiert sei, das im wesentlichen Personalersparnisse erfüllen müsse. Dabei ist jedoch die Berücksichtigung der Tatsache notwendig, daß schon bisher und individuell sehr stark — gegenüber dem Höchststand in der Spekulationsepoche der Inflation auf etwa ein Drittel — abgebaut worden ist, und daß der gegenwärtige Zustand des Börsengeschäftes keineswegs ein normaler ist. Eine pessimistische Einschätzung befürchtet allerdings sein Anhalten noch für eine längere Zeit, weil die Kapitalabgänge durch den Steuerdruck und die davon herrührende Steuerflucht, die zur Anlage großer deutscher Mittel auf legalem Wege ins Ausland geführt hat, kein Ende obsehen lassen. Die Schwierigkeiten dieser Lage spiegeln sich auch in den Röten der kleineren Bankinstitute und Bankiers. Innerhalb weniger Tage mußte man fünf Selbstmorde von Privatbankiers wegen des Zusammenbruches ihrer Unternehmungen und die Zahlungseinstellung der auf genossenschaftlicher Basis aufgebauten Bank für deutsche Beamte erleben. Das sind Unternehmungen, die sich durch Abbau und Einschränkung nicht in dem Maße helfen können, wie die ganz großen Banken, und bei denen die „eingefrorenen Kredite", die sie selbst an Jndustrieunternehmungen usw. gewährt haben, für die eigene Zahlungsfähigkeit in kritischen Momenten verhängnisvoll werden. Dieser Zustand ist jedoch nicht erst das Ergebnis der jüngsten Zeit. Er dauert schon seit Jahren an und ist nur dadurch vielleicht zeitweilig verdeckt worden, daß das Hereinströmen der Auslandkredite eine gewisse künstliche Liquidität schuf, die mit dem Ende dieser Anleiheperiodo
Der Sternhimmel im November.
Sonnenaufgang von 6.55 bis 7.50 Uhr.
Sonnenuntergang von 16.30 bis 15.50 Uhr.
Lichtgestalten des Mondes: 1. Viertel am 9. um 15 Uhr, Vollmond am 17. um 1 Uhr, 3. Viertel am 23. um 17 Uhr.
mfl. In diesem Monat gibt es am l.Rovember etwas sehr Merkwürdiges zu sehen, aber, wie wir leider bemerken müssen, nicht bei uns, nämlich eine ringförmige Sonnenfinsternis. Für einen bestimmten Gürtel der Erde tritt der Mond so
als hellsten Stern den Schedir erblicken, ganz hoch oben steht. Denken wir uns die Cassio- peia mit dein sich leicht einprägenden Sternhaufen der Plejaden verbunden, so finden wir als Derbindungssternbild leicht den Perseus und von den Plejaden aus die übrigen Teile des Sternbildes des Stiers. Augenblicklich ist dieses Sternbild dadurch ausgezeichnet, daß sich darin der alle anderen Sterne weit überstrahlende Jupiter befindet, der nun bald in größter Erdnähe stehen wird, daher besonders hell erstrahlt
Der die 24 Stundenzahlen van Mittrr- nackt hie Mitternacht eine» Tage» enthaltende Kreit und die dick punktierte Linie, der sogenannte Horizont, tind feit- »teilend zu denken. Der Sternhimmel dreht »ich »amt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil — gewissermaßen dem Zeiger der Himmelruhr — in 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne de» gelogenen Pfeil» einmal um »einen Mittelpunkt. Der eingezeicknete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Monatmitte sichtbaren Sterne. Untere Karte zeigt also den Zustand um Mitternacht der Monatmitte Will man au einer anderen Stunde beobachten, »o denke man »ich den Sternhimmel tarnt dem geraden Pfeil eo gedreht, daß dieser auf die Beobachtungsstunde zeigt; dadurch werden die zu 'dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mit zu drehenden Horizont hin- eingedreht. Für je 5 Tage vor der Monatsmitte ist der gerade Pfeil I/3 Stunde früher, für je 5 Tage nach der Monatemitte */3 Stunde epäter zu stellen. Man vergleich» die nächste Monatskarte. Der iMond nimmt di» gtzeichntten StiHun- 'gen ein, wenn er die angtdeutete Licht- gestalt zeigt.
ST£7WßfLDER: fftfOSZE BUCH-,* STABEN / /
Stern e i Meine ßt/cA- \y/aben
\jrenus ^Afary Ql) Jupiter •^Saturn
8
"^QSonne^^ 1 Vierte/
§) Vo/tmonct d J- Vierte/
vor die Sonne, daß sie, ihn überall überragend, ringförmig hinter ihm sichtbar bleibt. Dieser Gürtel zieht sich durch den nördlichen Atlan.i chen Ozean, durch das westliche Afrika, dann durch das südliche Afrika und einen Teil des Indischen Ozeans. Der Gürtel ist, wenn auch im Vergleich zum Erddurchmesser sehr schmal, doch breiter als bei den meisten solchen Finsternissen. Für eine Linie, die sich ganz in der Mitte dieses Gürtels hinzieht, erscheinen Sonne und Mond als gleichmittige Kreise. Bei uns ist die Sonnenfinsternis nur noch gerade eben bemerkbar: nur die tiefsten Teile der Sonne werden vom Monde bedeckt.
Am Sternhimmel wird es nun auch winterlich! Tief im-Ronden erblicken wir den Großen Bären, während umgekehrt die Cassiopeia, in der wir
und auch die ganze Rächt sichtbar ist. Wer ihn scharf mit den in seiner Rähe stehenden Sternen vergleicht, wird bemerken, daß er sich zwar langsam, aber doch merklich nach rechts bewegt. Unter ihm steht das prächtige Sternbild des Orion, und links von ihm sind die Zwillinge sichtbar.
Mit den übrigen Wandelsternen ist in diesem Monat ebensowenig Staat zu machen wie im vorigen. Ganz unsichtbar ist der Mars, nur ganz kurze Zeit am Llbendhimmel sichtbar ist der Saturn: auch die Venus wird als Morgenstern immer unscheinbarer, da sie der Sonne immer näher kommt. Gegen Ende des Monats ist sie nur etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang zu erblicken. Kü st ermann.
zu einer um so schärferen Verknappung der flüssigen Mittel führen mußte. Dadurch waren Effektenverkäufe zur Erlangung von Geldern in so großem Umfange nötig, daß die Kurse in verhältnismäßig kurzer Zeit halbiert wurden. Das wiederum hat die Depots für laufende Kredite entwertet und die Zusammenbrüche zur Folge gehabt, die oben erwähnt sind und in ihren Auswirkungen durch die Steigerung der Konkurse um nahezu ein Drittel in einem einzigen Monat sichtbar werden.
Es ist notwendig, daß Einschneidendes geschieht, um dieser für die gesamte Wirtschaftslage verhängnisvollen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Der Schritt, den der Deutsche Städ etag in Ueber- einstimmung mit allen Städten über 50 000 Einwohnern unternommen hat, scheint ein brauchbares Wittel, um beispielgebend zu wirken. Kommt erst von einer Seite der Kreditansprüche her eine Erleichterung, so läßt sich die Schraube eher wieder in umgekehrte Richtung bringen und damit eine Entlastung des gesamten Geldmarktes herbeiführen. Die öffentliche Hand in allen ihren Teilen kann dabei die maßgebende Rolle spielen, und eine rasche Verwirklichung der Regierungspläne zu einer Finanz- und Steuerreform wäre außerordentlich zu begrüßen. Denn auch ein Zurückströmen der aus steuerlichen Gründen im Ausland angelegten Kapitalien würde befruchtend und anregend wirken, selbst wenn die Summen, um die es sich handeln könnte, zunächst bescheiden wären.
*
* I. -G. -Farbenindustrie A. - G. Zur Zeit befinden sich mehrere Herren der J.-G.-
Farbenindustrie A.-G. unter Führung von Geheimrat Dr. Schmitz in Reuyork. Da die Herren bis zum 9. Rovember nicht zurück sein können, wurde die ursprünglich zu diesem Tag angesehte Auffichtsratssitzung auf den 23. Rovember verlegt, um dem Aufsichtsrat über die Reise zu berichten. die u. a. die formelle Erledigung des Vertrages mit der Standard Oil Co. of Rew Jersey zum Gegenstand hatte.
' Buderusfche E isenwerke, Wetzlar. Auf der Sophienhütte der Dudcrusfchen Eisenwerke, Wetzlar, ist an Stelle des seit Mitte 1918 unter Feuer gestandenen, inzwischen abgebrochenen Hochofens II ein mit allen Fortschritten der Technik ausgestattct?r neuer Ofen im Entstehen begriffen. Gleichzeitig wird eine neue Gichtgasreinigung errichtet, und zwar tritt an Stelle der Raßreinigung der Hochofen-Gichtgase eine Trockenreinigung, wodurch z. D. u. a. die Sorge um die Unterbringung des bisher entfallenden Gasfchlammes in Zukunft wegfällt. Das Ganze ist der Anfang des in der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Mai d. I. erwähnten Um- und Ausbaues der Hochofenanlage der Sophienhütte, der sich auf mehrere Jahre erstrecken wird. Die Gesamterzeugungsfähigkeit der geplanten drei neuen Hochöfen wird etwa 275 000 Tonnen Roheisen im Jahr betragen und damit die Leistung der bis jetzt vorhandenen drei Oefen der Sophienhütte und zwei der Georgshütte, Burgsolms, um rd. 33 Proz. übertreffen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 5. Nov. Tendenz: schwächer. Zu Beginn der heutigen Börse herrschte wieder
große Lustlosigkeit und Unsicherheit. Man war stark enttäuscht über den erneuten Kurseinbruch an der gestrigen Neuyorker, Börse. Die Unternehmungslust war auf ein Minimum beschränkt, so daß kaum'Geschäft zu verzeichnen war. Das Angebot war trotzdem nicht groß, doch genügte dies, um in Spezialwerten Abschwächungen bis zu 5 v. H. herbeizuführen. Anregungen waren kaum vorhanden. Am Kunstseidenmarkt waren Aku auf das Ausscheiden eines höheren Beamten weiter angeboten und erneut 5 v. H. schwächer. Am Elektromarkt kam etwas mehr Material heraus. Besonders Chade-Aktien hatten hierunter zu leiden und gaben 8 Mark nach. Siemens & Halske büßten 4 v. H., Geffürel 4,5 o. H. und Elektrische Lieferungen 3,5 v. H. ein. AEG. lagen mit minus 1 o. H. nur wenig verändert. Etwas Beachtung fand hier die Beteiligung dieses Konzerns an der Gründung einer rumänischen Gesellschaft. Am Chemiemarkt lagen J.-G.-Farben 3 v. f). und Deutsche Erdöl 2,75 o. H. niedriger. Stärker unter Kursdruck standen Konti-Gummi mit minus 4 o. H., Deutsche Linoleum mit minus 3 v. H. und Zellstoff Waldhof mit minus 3,75 v. H. Auch der Montom- markt war fast völlig leblos. Die Verluste haben hier kein großes Ausmaß erreicht und fingen nicht über 1 v. H. hinaus. Polyphon bis 3 vH. abgeschwächt. Etwas Interesse bestand weiter für Daimler bei einer geringfügigen Besserung. Banken lagen wenig beachtet und bis 1,5 v. H. schwächer. Reichsbank büßten 3 v. H. ein. Renten geschäftslos, zumeist leicht abbröckelnd. Rach den ersten Kursen stagnierte das Geschäft fast vollkommen. Das Kursniveau änderte sich im allgemeinen nur wenig. Aku lagen allerdings weiter etwas schwächer. Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 7 v. H. leichter. Am Devisenmarkt war die Mark wieder etwas fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1794, gegen Pfund 20,392, London gegen Kabel 4,8788, gegen Paris 123,83, gegen Mailand 93,13, gegen Madrid mit 34,65 schwach, gegen Holland 12,0890.
Berliner Börse.
B e r l i n, 5. Roo. Die neuen Kurseinbußen gestern in Reuyork, der Zusammenbruch der Citybank in Chikago, der bemerkenswerte Rückgang der 21 tu- Aktien, vor allem starker Ordermangel ließen di« ersten offiziellen Notierungen nach einer noch unsicheren Vorbörse schwächer werden. Das Angebot war im allgemeinen nicht groß, genügte aber, um bei dem kleinen Kaufinteresse dieKursederHaupt- spekulationspapiere bis zu 6 v. H. zirka zu drücken. Man sprach zwar über die Festigkeit des Bondsmarktes in Reuyork, war sich aber klar darüber, daß es längere Zeit dauern müsse, bis sich diese Festigkeit auch hier auswirken könne. Sonst fehlt es fast vollkommen an Anregungen. Es lag ein Wirtschaftsbericht der Berliner Handelsgesellichaft vor, der u. a. vom Kapitalmarkt her ein Abbremsen des Konjunkturrückgangs erhofft und im allgemeinen nicht unfreundlich gestimmt ist. Aku fielen durch Minus-Minus-Zeichen auf, von Nebenwerten gleichfalls mit Minus-Minus- Zeichen Nationale Auto und Schlesische Textil. Während Reichsbankanteile, Essener Steinkohle, Hohenlohe, Mansselder, die Kali-Aktien, Farben, Deutsche Linoleum, die meisten Elektrowerte, Bemberg, Ost- werke, Schultheis, Svenska zu den Papieren gehörten, die 3 bis 5 v. H. verloren, lagen Siemens (minus 7 o. H.), Polyphon (minus 8 o. H.), Chade (minus 8 Mark), NAG. 18,50 nach 20,75, Schlesische Textil 15,25 nach 17 und Aku 155 nach 168,25 besonders schwach. Lahmeyer waren exklusive Dividende (10,8 v. H.) gehandelt. Deutsche Anleihen glatt behauptet. Ausländer ruhig. Anatolier und Mazedonier etwas fester. Pfandbriefe schienen meist behauptet zu sein. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld 8 bis 10,5 v. H.: Monatsgeld 8,75 bis 10 v. H.: Waren- wechsel zirka 7,40 v. H. Nach den ersten Kursen gab das Kursnioeau bei ganz geringen Umsätzen meist weiter nach. Aku und Bemberg verloren erneut je 3 v. H., Polyphon 6 v. H. Angeblich hat London besonders schwache Kurse gemeldet.
Rindermarlt in Gießen.
Der Austrieb zum heutigen Rindviehmarkt betrug 1436 Stück Groß- und Jungvieh und 227 Kälber. Während gute Milchkühe und hochtragende Kühe sehr gesucht waren, war der Handel mit anderen Qualitäten schleppend, so daß Ueber- stand verblieb. Alte Kühe waren fast nicht verkäuflich. Bezahlt wurden für Tiere 1. Qualität 550 bis 650 Mk., 2. Qualität 350—450 Mk., 3. Qualität 150—250 Mk.: Schlachtkühe 100—350 Mark: Rinder, 1/3 bis ^/«jährig, 120—200 Mk., 3A bis l'/.°jährig, 150-250 Mk.: Kälber je Psd. Lebendgewicht 60—65 Pf. Bessere Tiere erbrachten Preise über Rotiz. Infolge starken Auftriebs war der Markt sehr spät beendet.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 v. H.
?vranlfutt a M
Berlin
<d)UiB* Kurs
-Ul» flut.
Schlich Kurs
Ansang, ft »re
Datum
4 11
5 11.
4 11
5 11
u eu Ichc ji idjeumein.- an ........
87,25
—
87,5
7% Deutsche NeichSanlethe fern 1929 .........
59
—
—
--
Ti. -an,. vibl6|.-<ed)uiD mit Aue ;ol.<jHfdiii’n........
50,1
——
50,1
50,1
T--n' rhn-' 9hi""ni. fReifit*
9,5
9.3
9.475
9,4
8% Hess. Volkesiaat von 1929 (nirfjal)Ib. 102%) . . . .
89,25
—
89.5
-
Lverheilen Provinz - Anleihe mit Ülueloj.-Rechten .
47,25
_
-
Deutsche Komm. Gammelabl.
Anleihe Serie 1.......
48,25
_
48,25
8% tfranfi. Hyp.-Bank Goldpse XIII unkündbar bis 1934 .
7% Franks. Hnp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....
_
_
_
85,5
_
-
_
Meiuijche Hyp.-Bank
Viqu. Goldvie........
78,25
_
_
6% Pr. Landetpsandbriesanstall
Psanvbriele R. 17.....
98
_
98
8% Ihv Lanvesvsanbbriclanstalt .ilomm.-£bl. N. 16.....
7% Pr. Laiisespsanvbrteianstali, Psandbriese 91. 10 . .
95
95
89
_
89
8ia_ "> au,,. <>vrtrceu-» Obligation rüttiablbat 1932 ......
-
—
4% Ceftcnetchllche WoiBtte..
26
—
26,25
4 W, f pltrrr Jilbrrrt'
4% Oesierreichilche Einheitliche
Diente..........
4% Ungariiche OolDrte.....
3,25
—
3,15
—
—
2,05
21,9
—
21,9
22
4% Ungarische Staat«, v. 1910
—
19.7
19,75
4t,% veegl. von 1913 ....
—
—
4% Ungarische flronenrte.. . .
2,05
—
2
4% Süll. Zollanleihe v. 1911 .
7,55
7,6
7.7
—»
4% Türkische Bagdadbahn-An!
Serie 1.........
7,5
—
4% tesgl. Sorte II .
7,5
——
7.65
_
5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 . . - -
Rumänisch« vereinh. Rente von 1913 .......
8,9
_
8,9
14
_
14,2
4% Rumanhch« vereinh. Rente .
7,1
—
7.1
• —
,'ranlfurt a M
Berlin
idjiufe- Kurs
-Uh. film
Srlyutz Kure
tU u rang. flut'
Datum
4 11
5 11
4 11.
5. 11
Hamburg-Amerika Paket .
111
109.75
111,5
110,5
Hamb.-Sübam. Dampslch.
. . h
—
—
164
—
Hansa Damisschiss ....
. 10
—
—
153,75
152
Norddeutscher Lloyd . . .
. . b
104,25
104
106,25
104,6
Allg. Deutsche Ereditanlk. .
. 1<
120,25
—
120.5
——
Barmer Bankverein . . .
Berliner HandelSgesellsch. .
. 10
121
120
121
120
. 12
186
—
187,25
186,13
Commerz- und Privat-Bank
. 11
167,5
167
167,5
167
Tarmst. u. giationalbanl .
1.
248,5
248
249,5
258,5
Denliche Bank.....
Tieconto.Äcieltschast, Ant.
. 1<
158,5
—
159
158,25
. 1<
158.5
—
159
158,25
Dresdner Bank.....
. li
154.5
153
154
153
Reichsbanl.......
. 1
-
268
271
—
A.E.S.......
174,75
172,5
175,5
172,75
Bergmann . .
Elcktr. LielerungLgelelischaft
—
—
206,75
204
1‘
—
165,5
168,75
166,75
Licht und Straft .
K
174
—
176,5
173
Kelten & Guilleaume. . .
. IV,
122
174,5
123
121
Gei. s Elcktt. Untern.. . .
. 10
177
—-
179
175,75
Hamb. Elekir .Werke . . .
. 1
—
—
133,65
133
Rhein. Slektr. .....
146,5
—
147
146,75
Schlei. Eleki .....
. 10
—
165,25
Schurken & Co. .....
. 11
190,25
—
193,5
199,9
Siemens & vairko ....
. 16
311
307
314,5
307,5
Transradio.......
. . v
—
—
129,5
126
Lahmeyer 4 So. .....
. 10
177
—
—
—
Buderus........
X.
—
65
66.13
65,5
Deutsche Erdöl.....
. . 6
—
100
102,75
101
Essener Steinkohle ....
■
—
—
134.25
130
Geilenkirchener.....
. . 8
129
—
130,5
129
Harpener...... .
. . 0
137,5
—
138,25
136,5
Hoejch Eilen.......
- GY,
—
—
122,5
120,75
3lle Bergbau......
ftlörknerwerke .....
. 10
100,5
—
212
102
210
99,5
ftöin-Reueiien - . .
—
—
119.75
118.5
iRanneeaian^.Röhren . .
. . 7
102,5
—
103,5
102
Mansselder Bergbau . . .
■ • «
117
—
118.5
115,25
Cbrrirfi’ei. Enen^eoars . .
—
——
—
Oberschlei. Stoteroede . . .
. . 7
—
—
97,75
96.75
Phonlr Bergbau.....
Rheinische Braunkohlen. .
. 6K
106
105,25
106,5
105,75
. 10
258
—
259,5
256,5
Rbeinstaüi.......
Riebe«! Mont« .....
. . 6
106,5
106
108,75
106,75
. 7,-
—
Frankfurt a M
Berlin
c duufr flut»
i-UDi ff ur -
Schlug flut?
Ansang» flnrs
Datum
4 11.
5. 11.
4 11-
5 11
Bereinigte Stahls . . .
107,5
—
107,9
106,75
Otavt Minen . . . 16'/,
—
——
62,5
61.5
ftai werke U cherileben . . . k
209
—
210,5
206
flai werke »e.egeln . . . io
214
—
215
210
ftahtDei e ianoetfuttö ... 16
327,5
325
333,5
327,5
3- ® Farven.Induftrt, ... 1t
187,75
185,5
189
185,5
Dynamit Nobel.......6
—
—
89
87,25 -
ScheideanstaU
—
——
—
—
Goldschmidt ........k>
67
—
68,5
67
Rütgerewerke........6
75,25
—
76,75
74,75
Metallgeiellichaft. ...... k
119
—
119,25
—
PHUipp Hofmann .... 7
91
89,75
92
90
Semen werk Heidelberg ... 10
120
120,5
—
—
Cemeniwcrk 'fatlftabt . . . 10
—
—
—
Wayh e (ji. 6 ag .... 8
88.5
—
91
—
Schuithei« Patzenhosa ... 15
—
—
284,5
279
Ostwerke.........1*
223,5
218,25
8et. Glanzstoss...... 18
—
—
168,25
—-
Bemberg........ "
222
—
219.75
214
Reliltofi Waldhos .... 18%
—
200,75
204.5
202,5
fiellftoli Aschasjenbura ...
Charlottenburger Wasser ... 8
142,25
—
144,9
98
96,25
Desmuer Gai........V
■
■
175,5
173
Daimler Motoren......u
40,5
41
41,25
40,5
Deutsche Linoleum.....
250
247
254.5
250
Maschinenbau A.-G......O
—
48,25
48
Äji-tiD'th- »1 y r......v
—
—
—
—
vuotv. Loew .... K
•
—
178,5
——
Nat. fflutomoH........c
—
—
20,75
18,5
Ctendetn 4 floppet.....6
—
—-
78
77
l-ronbarB Die»......10
—
——
167,5
165
Svenöko . . ........
—
•—
352,5
349
ssrankt, Mchchtne»......4
41
_
46,75
_
«Sritzner..........6
51,75
51
—
Heyliaenstarvt .......n
Nungyans.........6
Lechwerke. 8
3,5
—
—
—
53
—
——
—
—
Maintrattwerl PSchst a. M. 8
110
—
—
—-
Miag. . 10
122,5
—
122
121.5
Gebr. Roeder......10
__
Soigl 4 Haesfner......S
222
——
222
—
Südd Lucker.......10
155
—
154,75
—
Banfnolen.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
Berlin, 4- November
Geld
Ärief '
Amerikanische Noten .....
4.167
4.187
Belgische Noten ......
58,28
58.52
Dänische Noten ........
111,65
112.09
Englische Noten........
20,342
20.422
Französische Noten .......
16,44
16,50
Holländische Noten.......
168.33
169,01
Italienische Noten........
21,88
21,96
Norwegische Noten.......
111,73
112,17
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling
58,55
58,79
Rumänisckw Noten.......
2,472
2,492
Schwedische Noten.......
111,90
112,34
Schwerer Noten........
80.74
81,06
Spanische Noten........
59.25
59,49
T-chechojlowakische Roten.....
12,32
12,38
Ungarische Noten .......
72,83
73,13
4. November
5 November
Amtliche Notierung
Am'.iiche Notierung
Geld
Bries
Geld
Briei
«mst.-Noti
168.59
168.93
168,48
168,82
Buen.-AirrL
1.734
1.738
1.733
1,037
Brii-Nntw
58.43
58,55
53.40
58,52
Christiania
111.91
112,13
111.89
112.11
Kopenhagen
111,94
112,16
111.88
112,10
Stockholm
112,10
112,32
112,11
122,33
HeliingforS. Italien. . London. . . Neuyork . .
10,493
21,88
10,513
21,92
10,49
21,865
10.51
21.905
20.378
20,480
20.364
20,404
4,177
4,185
4.1745
4.18251
Paris...
Schweiz . .
16.45
16,49
16,455
16.475
80,965
81.125
80,93
81.09
Svanien.
59.31
59.43
58,39
58.51
Japan .. -
2,020
2,024
2.008
2,012
•Hio de Jan
Wien in T--
0,4895
0,4915
0.487
0.489
CefL abgeft
58,74
58,86
58,71
58,83
Prag . . . -
12.37
12.93
12,369
12,389
Belirad .
7,386
7.400
7.387
7,401
Budapeik. .
73,01
73,15
73.00
73,14
Bnl arten
3,024
3,030
3,017
3,028
Lissabon
18,78
18,82
18,82
18.86
Danzig. . .
Konstantin.
81,47
81,63
81.48
81,64
1,978
1,982
1,980
1.984
Athen. . .
5,415
5,425
5,395
5.405
Canada
4,121
4,129
4,106
4.114
Um uay -
3,996
4.004
4,036
4,044
Cairo - .
20.89
20.90
20,893
20,933
KL 21
6r|d)et
$oni',a9
flii
Liesst^
Üiono 2.20 §' 9ieid)5Pi lohn, o schien'
jtrtlt enttrSoj
rHMJ pofl
prir
fionfl Max v kanzler, Hebet d handeln! onsgegel
„A°s anfall nifcher ik bildete fi< Stunde utelischet Betfat Zustand lofigf hetzlc Laufe de nähme
Prinz gleich i lichen gut ge. und eh Verhält! Das Hc die Fox legt, die sich auch eigenen wesen. 1 Ami zu Dresche noch Ei Schlich daß er
Dabei Erbschas sich um Widerst, verlor, der 2lui ganze 6. ws btto kt Ich einem i der Fn> würdig Prinzei sollte t tausche wurde zeitig i Sozial! von ih einige! lich bek fehr wc fchwengl Wellver
men, fr nachhalti zum Mr auch zu Zeitläust reichte die Speir auszuhal! . 6o mi das D gehen la kifche un er mußte ^Cozi, suchen. 1 Mn
et fr uiffe bor dre ihn gerade behinder aber er aus. Er S fühl Alles, s lHen Ke dar die
Dege Sw s*
fif- Er L°l'ier LZ7
stz in
der


