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Andere Würfel sind nicht von MAGGI.
als er in ter
Turnau so>
erklärte
»olmes ge-
len?'
(Öortfehung folgt.)
Wesen.'
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angeschlossen habe zur Erneuerung von Absätzen und Sohlen an Gummiüberschuhen und sonstigen Gummischuhen, sowie zur Reparatur von Luft-, Heiz-, Wasserkissen und allen möglichen Gummi-
vergaß, Boden-
stein bat um die Erlaubnis, zuvor telephonieren zu dürfen.
„An meinen Gehilfen," erklärte er,
wurde Ältberg empfohlen, ihn mir.“
Ihm brannte die Frage Dodenstein wisse, dah auch
Hermann Vogel, Schuhmachermeister
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ch-.ckte Verstellung, um etwas vorzutäuschen, was 1 nid>t vorhanden war?
Dann aber hätte sie nicht vor ihm au fliehen brauchen, als er das erstemal um sie warb! Dann wäre sie nicht erst seine Frau geworden, i1 als er zwischen Leben und Tod schwebte und rußte, daß er nur genesen würde, wenn sie ihn ! küßte, wenn sie seine Liebe erwiderte!
Und hatte sie nicht immer bewiesen, daß sie bn liebte? Sollte sie nicht die Mutter seines i Kindes werden?
auf der Zunge, ob Käthe diesen Men- Habe. Aber wieder
Organische Krankheiten sollten homöopathisch behandelt werden
daß er keine Frage an ihn richtete.
Merkwürdig dagegen war wieder, daß die Freunde während der Fahrt fast nichts mehr miteinander sprachen und Felix erst fast zu spät daran dachte, daß er keinen Wagen an der Bahn finden würde.
Er sagte Dodenstein, daß er eine Zugdepesche aufgeben möchte und auch den Grund: aber sein Freund erwiderte sofort:
„Warum sollen wir den kurzen Weg nicht zu Fuß zurücklegen? Er ist so schön, daß es ein Vergnügen sein wird."
„Wie Sie wollen," entgegnete Turnau und unterließ e3, die Depesche auszugeben. Er lehnte auch das Anerbieten des Bahnhofsvorstehers ab, ihm einen Wagen zu besorgen, und so schritten die beiden nebeneinander erst durch einen herrlichen Wald und dann zwischen fruchtbaren Feldern dahin, bis über den uralten Bäumen deS Parks die Dächer von Turnau auftauchten.
„Es ist besser so, als wenn wir gefahren wären," sagte Felix Turnau, als er mit dem Schlüssel, den er immer bei sich trug, eine kleine Pforte in der Parkmauer aufschloß. „Käthe wird so richtig überrascht werden, Sie werden an ihrer ungeheuchelten Freude erkennen, Boden- stein, wie wert Die ihr sind."
„Ich hoffe es, Turnau, obwohl ich so wenig habe tun können, mir diese Wertschätzung zu verdienen. Dieileicht aber wird sich mir im Lause der Zeit noch Gelegenheit dazu bieten."
Turnau nickte und sagte fast andächtig:
„3a, es beseligt auch mich, ihr dienen zu dürfen: ihre Freude ist immer auch die meine ge-
I gefolgt warl
Sollte das alles Heuchelei gewesen fern, ge-
,Sehr gut sogar!"
.So war er vielleicht in Ihrem Auftrag hier?"
„Das nicht gerade, aber er wurde doch auch in gewissem Sinne in Verfolg einer1 Aufgabe, die ich ihm stellte, hierhergeführt."
Da nickte Turnau, sprach aber nichts mehr, sondern schaute stumm in sein Glas.
Wenn ich Bodenstein bäte, festzustellen, ob zwischen Käthe und Klausen... Er dachte diesen Gedanken nicht zu Ende. Wieder errötete er in Scham vor sich selber und sah auch jetzt nicht, wie der Freund ihn immer wieder verstohlen prüfend betrachtete.
Er schreckte erst auf, als er die Frage hörte:
„Darf ich mich nach dem Befinden Ihrer Frau erkundigen, Turnau?"
Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Unwohlsein usw. sind Vorboten von ernsteren Krankheiten u es hat keinen Zweck, an ihren Auswirkungen mit Pillen u.Betäubungsmitteln herumzulaborieren Es kommt darauf an, die Ursachen der Krankheiten zu bekämpfen es kommt darauf an, alle Abwehrkräfte, die im Körper jedes Menschen latent ruhen, mobil zu machen um eine dauernde Heilung zu erzielen.
Die großen Erfolge haben zu einem Siegeszug der Homöopathie geführt. Homöopathie heißt Heilung von innen heraus, sie bringt eine Erneuerung des ganzen Körpers mit sich. Am sichersten hilft:
Liebe in Ketten.
Vornan von Hans Mitleweider.
Copyright by Martin F uchtwonger, Halle (Saale).
auf die Fuße zu kommen."
„Sie? Wie meinen Sie das?"
„Friedenau steht in meinen Diensten", der andere.
„In Ihren Diensten? Ach so! Ich daß Sie jetzt einen neuen Beruf haben,
.Hoffentlich Ist diese krankhafte Hadgler imstande, den technischen Eigenschaften und Fähigkeiten des ManneS Abbruch zu tun?"
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Meiner werten Kundschaft sowie der Einwohnerschaft von Gießen und Umgegend zur Kenntnisnahme, daß ich ab 1. November meinem Geschäft eine
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Telephon-elle verschwand.
Es war merkwürdig, daß Felix gleich in sich das lebhafte Verlangen spürte, dieses Cespräch mithören zu können: aber ebenso selbstverständlich war es, daß er sitzenblieb und wartete, bis sein Freund zurückkehrte, wie auch.
schen schon früher gekannt , schämte er sich über sich selber. Aun lenkte er das Gespräch auf andere Dinge, so daß die Zeit rasch verging: er erschrak, als er nach
der Uhr schaute.
„Wir müssen fort, Dodenstein!" rief er. .Ich habe meine Besorgungen noch nicht erledigt und wollte doch heute noch zurück..."
Er bezahlte und sie verließen die Weinstube. Als sie draußen standen, sagte Felix Turnau:
„Ich will lieber al'es Geschäftliche lassen. ES kann ein andermal besorgt werden. Wir wollen uns durch ein Auto zu Ihrer Wohnung bringen lassen, damit Sie Ihren Koffer holen können, und bann den nächsten Zug noch zu erreichen suchen. Ich freue mich, Sie meiner Frau bringen
telistitoeiDe.I.(Klßli)
Die Wiedereröffnung und gleichzeitig dieBcffchtignng der nenkatalogifierten Bibliothek nudel nm 91080 Donnerstag, 6cm 7. November 1989, nachmittags 4 Ubr pünktlich, statt.
Ich bitte treundl. um nefl. zahlreiche Teilnahme. Die Ausnabe von Büchern erfolgt, wie btSher. Montags n. Donnerstags, nachm. von 4—6 Ubr.
Ter Bibliothekar: fr. ®roft.
zu können ..."
Bodenstein war einverstanden. Da er infolge seines Berufs stets einen Kofier mit dem Nötigsten bereitstehen hatte, so wurden die Herren nicht ausgehalten. Sie konnten ohne weiteres zum Bahnhof fahren, hatten dort aber noch eine halbe Stunde Zeit bis zur Abfahrt des Zuges. Boden- " noch einmal
stein. Sie sind ja eine Art Sherlock Hob worden! — Und Friedenau hilft Ihne
Ich glaube nicht", erwiderte Turnau. „6r ' und dieser empfahl
.Oh, ich danke, danke sehr. ES geht ihr gut!"
Dann aber ergriff Turnau die rechte Hand des anderen und umspannte sie mit festem Druck.
.Bodenstein. Sie wissen und ahnen ja nicht, wie glücklich ich bin!“
Seine Augen strahlten die Freude wider, die in ihm lebte, und die sich in denen deS Freundes spiegelte.
„Ich wußte, daß ich daS hören würde, Turnau I" erwiderte Bodenstein in tiefstem Ernst. .Sie müssen Gott alle Tage von neuem bauten, daß er Ihnen die Liebe dieser edlen Frau bescherte!"
Da drückte Felix Turnau ihm noch einmal warm die Hand, dann gab er sie frei, um fein Glas zu heben. Er sprach kein Wort, als er eS gegen das Dodensteins klingen ließ, aber sie wußten beide, wem es galt. Und fortan sprachen sie kein einziges Wort mehr von der, der doch alle ihre Gedanken galten.
Dodenstein lenkte das Gespräch auf andere Dinge, und es war erklärlich, daß Turnau ihm erzählte, wie er auf seinem Stammgute allerlei Aeuerungen einzusühren gedachte und sich dazu mit Hilfe des Grafen Altberg auch einen hervorragenden Ingenieur gesichert habe.
„Vielleicht haben Sie schon von ihm gehört, Bodenstein", sagte er. „Er heißt Berndt Klausen ..."
Doch In dem Augenblick, als er diesen Barnen aussprach, waren all die törichten Gedanken wieder lebendig in ihm, die ihn seit dem Erlebnis mit Isolde von Kletten so sehr gemartert hatten, und die er nun doch endgültig verbannt zu haben glaubte.
Ganz gegen seinen Willen muhte er Dodenstein scharf ansehen, um zu beobachten, welche Wirkung dieser Aame aus ihn ausüben würde. Er wartete m äußerster Spannung auf die Antwort.
Dodenstein aber blieb vollkommen ruhig. Und so klang auch seine Stimme, als er erwiderte:
„Sie irren nicht, Turnau. Der Aame Klausen ist mir seit langem bekannt."
„Seit langem? Darf ich fragen, wie daS kommt?"
„Fragen dürfen Sie, Turnau, aber antworten möchte ich nicht", versetzte Dodenstein, immer noch gelassen, trotzdem er sah, wie fein Freund zusammenzuckte. „Ich meine nur, daß dieser Klausen doch die Oefsentlichkeit mehrfach von sich hat reden machen", setzte er zögernd hinzu.
„Sie spielen auf jene Explosion an?" forschte Turnau rasch.
.Auch mit. In der Hauptsache erinnerte der Aame mich an eine Spieleraffäre in Monte Earlo...“
„Die mit diesem Klausen zusammenhängt?"
„Allerdings! Man wies H>m nach, daß er sich unerlaubter Tricks bedient hatte, konnte ihm aber nichts anhaben, da mehrere Aerzte übereinstimmend aussagten, daß der Mann nicht im Vollbesitz seiner Geisteskraft sei. Eine krankhafte Sucht, unter allen Umständen reich zu werden, sei bei ihm vorhanden..."
„In Monte Carlo? Wissen Sie, wann das ungefähr war?" fragte Felix Turnau in sonderbarer Erregung.
Dodenstein sann einige Augenblicke nach und nannte dann eine Jahreszahl.
Da atmete fein Gegenüber sichtlich auf.
„Es war also vorher!" murmelte Turnau.
Jetzt hätte Dodenstein nach der Dedeutung dieser drei Worte fragen können, aber er tat es nicht, sondern sagte lächelnd:
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iten, so ist das eine Per« lsstieg unsres lieben, beul« vorzubereiien sucht. Des« teil an Ihnen haben, und .e und wünschen auch, Sie er Mitte tätig zu sehen, meister Schteeiker das
3n Freud und Leid haben :r gewirkt, und namens der zu Ihrem Amtsjubiläum Glückwünsche entgegen. Für ! Melteort: „Siehe, toie s, wenn Trüber einträchtig ‘ Gemeinde. Kirche und Sevolle lörüöer etn/rächttg . einzutreten und sür bertn : beizutragen, möge Ahnen ezvnni sein. Wem der hotal stimmungsvoll vorge« er Jubilar und führte u. a. Zähren durch Dekan Wag« den heutigen Oberkirchen« lesührt worden sei, und dah DDrtene Homberg c'gentach einer Familie lei, denn m in Daniel Präwrius P arm He Pfarrer Praetorius beiden Gesangvereinen ^ i das Zustandckommen diees ' Das Lied
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Tieferrölend in Scham vor sich selber, sprang Felix Turnau auf.
„Käthe, vergib!' murmelte er. „Aie, nie Wieser will ich an dir zweifeln, was auch kommen trag!“
ilnb er nahm sich vor, ihr alles zu beichten, was zwischen ihm und Isolde von Kletten geschehen war, sobald er heimlehrte. Dann würde sie ihm za vergeben haben! ilnb würde es lächelnd tun!
AIS der Zug in die Dahnhofshalle einlief, war Felix von Turnau wieder wahrhaft froh. Alle Zweifel waren von ihm gefallen. Gern hätte er Käthe als Liebesbeweis irgendein Schmuckstück gekauft: aber er wußte, daß sie Juwelen nicht sonderlich liebte, ganz im Gegensatz zu anderen Frauen. Und so sann und sann er, wie er ihr eine große, recht große Freude machen konnte.
Doch er fand nichts, so sehr er auch sann, und war so unwillig darüber, daß er ganz vergaß, weswegen er gekommen war, und ohne Ziel durch die Straßen streifte, bald hier, bald da vor einem Schaufenster stehenbleibend, ohne dah er sah, was darin ausgelegt war.
Da hörte er seinen Aamen rufen. Er war so »ersonnen, daß er zwar stehenblieb, sich aber nicht umwandte, sondern nur dachte: Das war eine bekannte Stimme!
Und dann wußte er, wer ihn gerufen hatte!
Als Herr von Dodenstein neben ihn trat und ihm die Hand bot, war Felix Turnau nicht im Mindesten erstaunt. Freundlich erwiderte er den Händedruck des anderen, der ilyn seltsam prüsend anschaute. Aus seinem Gedankengange heraus, der nur ihm verständlich war, sagte er:
„Herr von Dodenstein, können Sie mich nach Turnau begleiten. Wollen Sie es tun?"
Jetzt auf einmal wußte er, wie er seiner Käthe eine große, große Freude machen konnte. Er muhte ihr diesen Mann bringen, der — nach ihm — ihr treuester Freund gewesen war!
Dodenstein lächelte, aber fein Gesicht verriet offenes Staunen.
„Soll ich das noch Zufall nennen, Turnau?" rief er. „Ich möchte fast behaupten, es fei mehr.
Denn als ich Sie erblickte, faßte ich den Vorsatz, Sie um Erlaubnis zu einem Defuche zu bitten. Und jetzt fordern Sie mich dazu auf, noch ehe ich meine Ditte habe aussprechen können!"
„Sie wollen also kommen?" fragte Felix, ohne die Worte des anderen zunächst zu beachten. „Ich danke Ihnen! Käthe wird sich sehr, sehr freuen. Und ja — Sie fragten, ob das Zufall fein könnte — ich kann es ebenfalls nicht glauben..."
Er erzählte dem Freunde, womit sich eben feine Gedanken beschäftigt hatten, und ahnte nicht, daß der scharfsinnige Dodenstein mehr erriet, als er sagen wollte.
„Wollen wir ein DlaS Wein zusammen trinken, Dodenstein?" fragte Turnau fröhlich. „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr ich mich freue. Sie getroffen zu haben — gerade Sie! Ich möchte gern ein Stündchen mit Ihnen beisammen sein. Vielleicht können Sie mich auch heute gleich nach Hause begleiten?"
„Ich sagte Ihnen bereit-, dah ich die Absicht hatte..."
„Schon gut, Dodenstein! Sie hätten freilich wissen sollen, dah Sie uns immer willkommen sind, dah es nicht erst einer Anfrage bedurfte! — Doch da sind wir!"
Es war diesmal wirklich kein Zufall, dah er gerade vor jener Weinstube stehenblieb, in der Isolde von Kletten ihre Unterredung mit Herrn von Friedenau gehabt hatte. Er hatte oft hier verkehrt, auch mit ihr, als Käthe noch nicht in sein Leben getreten war. Aber eS war doch wohl Zufall, dah er sich gerade an denselben Tisch setzte, an dem die beiden gesessen hatten, und daß der gleiche Kellner sie nach ihren Wünschen fragte.
Als dieser den bestellten Wein brachte und die Gläser füllte, sagte Dodenstein zu Turnau:
„Vor einigen Sagen sah Herr von Friedenau an dem gleichen Tische."
Felix Turnau horchte auf.
„Friedenau?" wiederholte er. „Stehen Sie noch mit ihm in Verbindung, Dodenstein?"
„Gewiß!" erwiderte dieser, lächelnd über das Staunen, das aus dieser Frage klang.
„Ich dachte, er fei längst untergegangen", meinte Turnau etwas verlegen.
„Dazu war ein zu guter Kern in ihm," erwiderte Dodenstein, „und ick freue mich, daß ich ihm die Hand bieten und helfen konnte, wieder
30 Fortsetzung. Nachdruck verboten.
Er fand keine Antwort auf diese Frage. Vergebens suchte er sich einyureben, daß alles nur Zufall gewesen fein konnte.
Er stellte fick Käthe vor, toie er fie daS erste - mal gesehen hatte: noch, jetzt wurde ihm das Herz dabei warm. So hililos und verlassen war 'le gewesen und doch so vertrauensselig — ganz daS Mädchen, das bann später ohne jede Bedenken Herrn von Dodenstein in feine Wohnung
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