Ausgabe 
5.10.1929
 
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Sonntag nach Pfingsten. ?* 7: 11,fr; S. 7 «union; 9: -och, 1 Messe mit PrediA; - ©tunberg. 9.30: Messe m- 18: Andacht. Lau- »ist.-£id). 7.30: Wanti w: Hochamt mit Predigt.- i mit Predigt.

tc luTttJOfbr fen am 6.10.29 Klein. Pelikan-Apotheke.

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Niemand ist sicher vor Gefahr körperlicher Leiden! Wenn man euch glaubt, gesund und kräftig zu sein, wer weiß, ob nicht schon eine tückische Krankheit am Körper nagt. Wachen Sie auf und «schauen Sic scharf in das Innere Ihres eigenen Menschen. Da gönnen Sie lesen, was Sie täglich an Ihren edelsten Organen, an «ich selbst sündigen. Prüfen (Sie einmal Ihren ganzen Körper! Sie werden finden, daß man den äußeren Menschen viel sorgfältiger pflegt als den inneren. Gewaschen und gebadet wird fast täglich, manchmal sogar in Ueberfluß! Also für die Reinigung des äußeren Menschen wiqd wohl gesorgt. Fragt man aber nach der Reinigung 2er Organe im Innern des Menschen, hauptsächlich nach der

Reinigung des Blutes,

2d verstummt alles, denn cs wird so gut wie nichts dafür getan. Dbwohl man den menschlichen Organen das Unglaublichste anbietet, 2enkt man nicht daran, sie von. den überschüssigen Stoffen, von den Unreinigkeiten und Schlacken zu befreien, aus dem Körper alles das «cuszustheiden, was nicht hineingehört, das heißt, das Blut zu ne i n i g e n.

U*.t> gerade im gefunden Blute liegt der Kern des Lebens; denn Bas Blut schafft dem Menschen Wärme, Tätigkeit und Kraft. Das Alut reinhalten, heißt seine Gesundheit bewahren. Wer sündigt mehr Ain seiner Gesundheit als derjenige, der für die Reinigung des 'Z l u t e s nichts tut. Durch Verunreinigung des Blutes, sei es von Eßen oder von innen, entstehen alle Krankheiten, jedes Siechtum, rricl Elend, Not, Jammer und Kummer.

Die Nervosität,

205 größte Elend unseres Jahrhunderts, ist meist auf ungenügende

Reinigung und Ernährung des Blutes zurückzuführen. Reines und gesundes Blut ist das beste Nervennahrungs­mittel. Das versorgt die feinen und feinsten Verzweigungen des Nervensystems; und das allein gibt den Nerven die Nahrung, die Kraft und Widerstandsfähigkeit, deren der Mensch im Kampfe ums Dasein notwendig bedarf.

Womit reinigt man nun das Blut?

Die Natur selbst zeigt Ihnen den Weg. In den heilsamen Kräu­tern der Pflanzenwelt finden wir das natürlichste und vortrefflichste Blutreinigungsmittel. Bei jedem Atemzug werden wir er­innert an die ewige G e s e tz m ä ß i g k e i t d e r N a t u r, wie sie in der Wechselwirkung zwischen Tier und Pflanze ewig fortlebt. Diese Naturgesetze kann und wird niemand umstoßen.

Ein Blutreinigungsmittel, wie es sein muß, soll Ihnen bekannt werden:

Apotheker p. Grondmanns antirheumatischer Vulneral-Blutreinigungs-Iee.

Welche anerkannte Wirkung dieser Tee hat, beweisen folgende Schreiben.

Rheumatismus und viele andere Krankheiten verschwunden!

Aus dem Kriege brachte ich einen sehr heftigen Rheumatismus mit Wenn auch derselbe aus den Beinen durch elektrische Lichtbäder und Massage beinahe gänzlich beseitigt wurde, so wollte er doch aus den Schultergelenken und Armen durchaus nicht weichen. Das Leiden war so heftig, daß es mir unmöglich war, eine Jacke ober ähnliches ohne fremde Hilfe anzuziehen. Da wurde ich von einem Bekannten auf Ihren Vulnerahlee aufmerksam gemacht. Schon nach Gebrauch

eines Paketes trat eine wesentliche Besserung meines Befindens enu Heute gebrauche ich schon seit einem Jahre Ihren Vulnerable« und fühle mich wie neugeboren, denn nicht nur der Rheumatismus ist vollständig verschwunden, sondern viele andere Krankheitssymptome, wie Blutandrang nach dem Kopfe, Schlaflosigkeit und andere nervöse Beschwerden. Heute lasse ich den Vulnerabtee überhaupt nicht mehr ausgehen: Ich gestatte Ihnen gern, von diesem Schreiben Gebrauch zu machen." gez.: Hefter, Guben, Schulstrahe 23.

... Der Heilerfolg war überraschend. Dem Schwinden des gich­tischen Leidens folgte auch das der Leber ja selbst die bedenk­lichen Erscheinungen und Beklemmungen der Herztätigkeit wurden fast gleichzeitig behoben, so daß nunmehr ein allgemeines Wohlbe­finden eingetreten ist. Der Gebrauch Ihres VulnerabBlutreinigmms« Tees wird trotz der Erfolge fortgesetzt." gez.: Schweinfurth, Berlin, Düsseldorfer Straße 22.

... Nachdem ich mich von der vorzüglichen Wirkung Ihres Vulnerab2ec5 bei meiner Frau, die an hochgradiger Arterienver­kalkung und Diabetes leidet, überzeugt habe, verordne ich den Vulnerablee und empfehle ihn aufs wärmste." gez.: Dr. med« Schnittke, Charlottenburg 4, Sybelstraße 36.

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Arbeitsvergebung.

Für die Wassergenossenschaft Garbenleich sollen auf dem Hessischen Kulturbauamt Gießen nachstehende Drainagearbeiten in zwei Losen zu je rund 3000 m vergeben werden. 8226D

Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hessischem Kulturbauamt Gießen offen, wohin die Angebote verschlossen, mit ent­sprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum Eröffnungstermin am Samstag, dem 12. Okkober 1929, vormittags 10 Uhr, ein­zureichen find. Zuschlagsfrist drei Wochen. Freie Auswahl bleibt vorbehalten.

Gießen, den 30. September 1929.

Hessisches Kulturbauamt.

H. Steinbach, Regierungsrat.

Verpachtung des Hofgutes Magdalenenhausen.

Das der Stadt Wetzlar gehörende hof- gut Magdalenenhausen soll im Herbst 1929 (Martini) nach folgenden Grundsätzen neu verpachtet werden: 8140D

Der Gutshof wird mit Haus- und Wirtschaftsgarten verpachtet, jedoch besteht für den Gutspächter die Möglichkeit, von den um den Gutshof gelegenen Ländereien bis zu 50 Morgen Acker- und Wiesenland einschließlich Obstbäumen pachtweise zu übernehmen. In erster Linie ist das Gut als Gastwirtschaft bzw. Sommerfrische ein- zu richten. Die Gebäude des Gutshofes wurden im Laufe des Jahres vollkommen renoviert und im Wohnhaus 10 Fremden­zimmer eingebaut."

Angebote find bis zum 25. Oktober 1929 an das Stadtvermessungsamt, Turmstraße Nr. 5, einzureichen, wo auch die besonderen Bedingungen für die Verpachtung unent­geltlich zu haben sind.

Wetzlar, den 30. September 1929. .

Der -Bürgermeister,

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Bekanntmachung.

Die Maurer- und Pflasterarbeilen zur Neubefestigung der Bürgersteige in der oberen Klinikstraße sollen aus Grund der Reichsverdingungsordnung vergeben wer­den. 8283C

Angebotsvordrucke sind bei dem Städti­schen Tiefbauamt, Asterweg Nr. 25, er­hältlich und ausgefüllt bis zum Freitag, dem 11. Oktober 1929, vormittags 10 Uhr, dartfelbst abzugeben.

Zuschlags- und Bindefrist drei Wochen. Gießen, den 4. Oktober 1929.

Städtisches Tiefbauamt. I. V.: Gravert.

Lieferung von künstlichem Dünger Die Lieferung von 420 Ztr. Thomas­mehl (16°/oig) und 300 Ztr. Kainit (12°/oig) frei Bahnstation Großen-Bufeck, sowie von 100 Ztr. Thomasmehl (16°/oig) und 60 Ztr. Kainit (12°/oig) frei Bahnstation Mainzlar sämtlich in Säcken wird öffentlich vergeben. Liefertermin 10. November 1929. Schriftliche Angebote mit Aufschrift Kunstdünger" sind bis zum 15. Oktober, vormittags 9 Uhr, bei uns einzureichen.

Gießen (Wilhelmstr. 56), 4. Oktober 1929. - u Hess, Forstamt Gießen, 82681)

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