Ausgabe 
5.7.1929
 
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Wirkt

Jean Weisel. Sieben, Sonnenstra&e 6, Telephon Nr. 8»

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Konsumverein Gießen

e. G. m. b. H

Alle Waren zum niedrigsten Tagespreis!

Warum erhöhter Kaffee-Umsatz?

Im letzten Jahre 210000 Pakete Kaffee

Arme Blume? Deine Pracht Blüht jetzt ganz alleine

lllssttahlung sA Wellung kehren 'ti n ihre frühere 2a

4 hing der Pfla >er Stunde und

Neuen Baue 7.

Telephon 612. 242D

tot

Hetzen

?cn neigen ^enscheii?

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Kalbhenn, für den schönen Gesang des Kirchenchors u. die vielen Kranzspenden sprechen wir allen uns em innigsten Dank aus.

Familie Friedrich Finkensieper.

Beuern, den 4. Juli 1929.

Das sind auf jede Genossen­schaftsfamilie

25 Pakete

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Berliner Börse.

Berlin, 5.Juli. (WTD. Funkspruch.) Ob*, wohl sich gestern spät abends die höchsten Tages­kurse infolge der geringen Hmsahtätigkeit und auf leichte Realisationsneigung der Spekulation! nicht behaupten konnten, ist man im heutigen Frühverkehr doch weiter freundlich gestimmt. Kurse sind noch nicht zu hören, doch läßt d« leichtere Verfassung des Geldmarktes einen fe-. fieren Wochenschluh erwarten.

Weitere Lokalnachrichten im ?. Blatt

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- Schöhenfest Anläßlich des 30. Derbandsschießens Laden, Mittelrhein, Pfalz vom

6. bis 14. Zu« irr Gietzen (Fefihalle und Trieb). Großer Fest, und Iuxplatz. Konzerte, sportliche u. gesangliche Darbietungen. Festzug. Tanz. Militärkonzerte, ausgeführt von der Kapelle des Ausbildungs-Bataillons Mar­burg und der Kapelle des F.-R. 15 Gießen, unter Leitung des Obermusikmeisters Löb er.

5449D

Warnung!

Warnebiermit jeder- mann, mein. Schwie­gersohn Fritz Noll, Gießen, Brand­gasse 5, und seiner Frau etw. -.borgen, da ich Mr nichts haste Ludwig Keßler,

Maurer, Steinbach bei Gleiten. [04254

Wir betrauern tief das Ableben unseres lieben La.B.

Otto Schäfer

akt W. S. 25 W. S. 27

Hess. Forstreferendar

Die Landsmannschaft Darmstadtia

LA.d.C.*. Karl Rudolf Fischer x

Beerdigung: Samstag, 6. Juli, l1/, Uhr, in Kirtorf.

58130

ecL, sowie in den Seitenstraßen hierzu und in der Straße 2lm Kugelberg verboten. Gegen den Strahenbettel wird rücksichtslos eingeschritten.

* Lichtspielhaus Bahnhofstraße. Ms besonderen Anziehungspunkt hat das Licht­spielhaus Bahnhofstraße gegenwärtig den Film Cßolga, Wolga" auf dem Programm. Es handelt sich hier um einen der besten Aussen­filme, die bisher von der Filmindustrie heraus­gebracht worden sind. Die Handlung führt in das zweite Drittel des 17. Jahrhunderts zurück, in die Zeit des finstersten Rußland, in dem das russische Volk noch in den Banden stärkster Knecht­schaft lebte. Aus diesem Zeitmilieu erstand nach einer russischen BalladeStenka Basin", der Kosaken-Ataman an Wolga und Don, ein Freund der Llnterdrückten und stärkster Feind des Zaren- tums, der in diesem Film in großer Idealisierung wiedergegeben ist. Es ist eine rauhe Gesell- schäft, deren Lebensgang in guten und schlechten Tagen an den Augen der Kinobesucher in diesen Bildern vorüberzieht, aber es ist eine Handlung voller Spannung, dazu glänzende Darstellung der Einzelrollen, packende Gestaltung der Massen­szenen und hervorragende Filmtechnik und Regie- führung. Durch diese Eigenschaften wird der Film auf ein Niveau gehoben, das ihn mit Recht in die Gruppe der wertvollsten Zeitbild- und Mi­lieuschilderungen einreiht. Die Rolle des Stenka Rasin wird von H. 2L von Schlett ow m glänzender Darstellungskunst sehr eindrucksvoll gespielt. Lilian Hall-Davis gibt die Rolle der Prinzessin Zaineb in reizvoller und anmutiger Weise, die dämonische Rolle des Jwaschka findet in Boris de Fas eine künst­lerisch überragende Verkörperung, den Hadschi- Ali spielt Rudolf Klein-Rogge vortreff­lich, der Filka wird von George Seroff fern herausgebracht, niedlich ist der kleine Kolka von Gustl Stark-Gstettenbaur. Die große Schar der Komparserie ist von der Regieführung zu wirkungsvollen Szenen zusammengefahh die technischen Teile des Films, besonders auch die Darstellung der Schiffsreise auf der Wolga bis nach Persien hinunter, sehr gut gestaltet. Das Filmwerk in seiner Gesamtheit schlägt den Be­schauer stark in Bann, so daß der Regisseur T u r- j a n s k y mit der Wirkung seines Werkes auf die Besucher durchaus zufrieden sein kann. Vortreff­liche Leistungen des Hausorchesters und passende Gesangsdarbietungen eines Männerquartetts ge­ben dem Film eine gute musikalische und gesang­liche Llmrahmung.

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diesen Aufruf heute noch einmal besonders hinge- wiesen. Hoffentlich wird unsere Stadt den Gasten zu Ehren ein festlich reichgeschmücktes Straßenbild zeigens u «।p e r f 0 n a [, e. Der Staatsanwalt bei dem Amtsgericht in Gießen Adolf Sch udt wurde zum Amtsgerichtsrat bei dem Amtsgericht in Gießen ernannt.

* For st Personalien. Der Oberförster HansBarthzu Lich wurde zum Forstmeister des Forstamts Grebenau ernannt. Auf Grund des Alters­grenzegesetzes tritt der Förster P e t e r A r f t zu Forsthaus Hochwart bei Gießen am 1. August in den Ruhestand.

L.U. Universitätsgottesdienst. Am Sonntag, 7. Juli, vormittags Hi Uhr, findet in der Reuen Aula ein Universitätsgottesdienst unter Mit­wirkung des Collegium musicum statt. Die Predigt hält Prioatdozent Lic. v. Brunner.

** Verlegung des Versorgstngs- arntes. Das Dersorgungsamt Gießen wird am nächsten Montag und Dienstag aus seinen bis­herigen Amtsräumen in der Alten Klinik nach dem neuen Amtsgebäude in der Lessingstraßö- Ecke Goethestrahe verlegt.

** F e st l i ch e r U m z u g d e r T u r n e r s ch a s - t e r. Aus Anlaß des 4. oberhessischen Turnerschaster- tages findet morgen, Samstag, 17.30 Uhr, em fest­licher Umzug statt, der folgende Straßen berühren wird: Frankfurter Straße, Alicenstraße, Ludwig- straße, Ludwigsplatz, Gartenstraße, Reuen Baue, Sonnenstraße, Seltersweg, Westanlage, Bahnhof­straße, Neustadt, Nordanlage, Walltorstraße. Die Turnerschaften von Marburg, Frankfurt, Darmstadt und Gießen nehmen daran teil.

** Sonderregelung des Verkehrs nach dem Schützenfest Platz. Das Polizei­amt weist darauf hin, daß am Sonntag, 7.Suh, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr anläßlich des Schützenfestes die Kaiserallee als Ein­bahnstraße gilt. Mle Fahrzeuge dürfen nur in der Richtung Moltkestraße nach der sesthalle verkehren. Die Umleitung der von Osten kommen- den Fahrzeuge erfolgt durch die Straße Am Kuge^ergLicher Straße. Sn der Zeit vom 6. bis 14. Juli wird der A l t e R ö d g e r W eg, beginnend am Trieb, bis zum Weg an der Waldesgrenze nach dem Philosophenwald für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Liebigs- hohe gilt als Festwirtschaft. Das Aufstellen von Verkaufsständen von sog. fliegenden Händlern ist während der Festtage in der KaiseraUee. ab der Gabelung Licher Straße bis zum Professoren-

Gegenteil des Schlafes Manche Dlu- 5' 3uli iQfo en kennen keine Ermüdung und halten ihre * U(l<n während ihres kurzen Daseins llmmer feri Es gibt in Floras duftigem Reich, wie chweigi^. tkn den Menschen. Rachtfchwärmer, die den Sumal verträumen und erst erwachen und sich

n ree Lebens freuen, wenn es zu dunkeln be-

tag bine. nn :. Oft sind ihnen nur wemge Stunden bockst e-

jlnu i n der wunderbarschonen Königin der Rächt, hier wehmütig möchte man mit dem Dichter

._9tbraU(^n^ 0 11 Warum bist du aufgewacht

Erst im Sternenscheine

-'Kudnt; * Arme Blume? Deine Pracht

aussage.

«»«"? 5 immer B kommt cs u DD inb itig erben.

Luftmassen

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In der Rächt. . .

Wirk unseren Sinnen gefällt und den Reiz der rnnefloren, milden Sommernacht erhöht, ist r istl Pflanze eine Lebensfrage und von grost- c Lautung für ihre Fortpflmrzung. Der N^^sendstf» ,nd die meist weithin bemerLaren Hellen K i-E'-ei der Mondblumen locken zahlreiche Racht-

, °°vbachien? m.^rlinge herbei, die, wenn sie von, dem 1nb mit emWännaschen, mit ihrem haarigen Kotier j° 2n Dumenstaub aufnehmen, ihn beim Weiter- Teil der SSnn auf die Rarben anderer Blumen über- : einnimmt al« fSth««und so die Sammcnbildung befördern^vder einem gemiiut «nvglichen. , ®r-

Af Hie uni Talen für Lamstag, 6. Jltli.

. L- W415: der Reformator Johann Hus m Konstanz ft 1* Äni; - 1887: der Dichter Welter F-°r in b^^^ttufeeirad) geboren.

le Wnfid.be, Bornotizen.

äSb"8 9k'-L. lageskalender für Freitag. Stadt, uig?rick^^at!-r FestspielGleiberg", nachmittags 4 Uhr 'ieu2»ö^^Ll«oorstellung) und abends 8 Uhr. ßid)t rÄÄ Bahnhofstraße:Wolga-Wolgas

die Stodttheat er Gießen. Auf feiner Tour-

'tteifeS 6Qr9Lmt' wird der berühmte Kuban-Kosaken-Chor am ferrvle i^Ä'^'ewchg, 9. Juli, auf Einladung der Intendanz des Ä?^f^aters in der Bolkshalle ein einmaliges Kon- rfenS^?,u?f Anstalten. Der Kuban-Kosaken-Ehor hat den -dVh2^r°Aalen-Chor in den letzten Jahren überflügel. WM a Gießener H o ch s ch u l g e s e l l s ch a f t.

KtS? %n^ritn, Samstag, 17 Uhr, öffentliche Festsitzung e« auf chre ODcik suchen Hörsaal der Universität. Jedermann hat )ieAleemkn richtet"' «ur Schmückung der Häuser an- aller, dir iagsüöec r, l ich des S ch ü tz e n f e ft e s hat der Ober« J W^flneifter im Anzeigenteil unseres gestrigen

lle Milchen iegei^ ü aufgefordert. Unsere Mitbürger feien auf sich gegenseitig, all, ---------------------

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