bach Tonnte ihnen ein Unentschieden abringen. Wieseck wird diesem Gegner gegenüber einen schweren Stand haben und alles hergeben müssen, um den Gästen ein gleichwertiges Spiel zu liefern und eine hohe Niederlage zu verhindern suchen. .. s.„.
Am kommenden Sonntag beginnen die diesiah- rigen Frühjahrs-Serienspiele. Diesmal sind es 37 Mannschaften, die in den Kampf um die Punkte eintreten.
Sn der ersten Bezirks klasse treffen am Sonntag Heuchelheim 1. — Wetzlar I. in Heuchelheim zusammen. Hier werden die Plahbesiher die besseren sein und Sieger bleiben. — Gießen I b hat Alsfeld I. zu Gast. Zwei gleichwertige Mannschaften, von denen die glücklichere Sieger bleiben wird. — Lollar I. hat Naunheim I. auf eigenem Platze zum Gegner. Hier wird es ein Treffen geben, dessen Ausgang offen zu lassen ist. — Großen-Linden I., der Neuling der 1. Klasse, hat Gießen I. im Pflichtspiel zum Gegner. Die Einheimischen werden hier nicht viel zu bestellen haben und nur eine hohe Niederlage zu verhindern suchen. .
Sn der zweiten Be z t r k s k l a ss.e. die in Gruvpe Ost und West ousgetragen wird, treffen sich in West: Leun l — Nodheim I. Hier wird der Glücklichere Sieger bleiben. — Wieseck II hat vor dem Aufstiegspiel Niedergirmes I zu Gast. Wieseck wird sich anstrengen müssen, wenn es keine Niederlage erleiden will. — Gießen II hat Klein-Linden 1 bei sich und wird wohl auf eigenem Platze Sieger bleiben. — Kinzenbach I weilt in Watzenborn und wird wohl die Punkte mit nach Hause nehmen. — Sn der Gruppe O st treffen Odenhausen I — Hachborn I zusammen. Der Ausgang ist offen zu lassen. — Grünberg l hat Treis zum Gegner. Hier wird der Glücklichere Sieger bleiben. — Saubringen I hat Hungen I zu Gast und wird sich auf eigenem Platz die Punkte nicht nehmen lassen. — Ovpenrod I geht nach Birklar, um sich dort die ersten Punkte zu holen. — Auch Burkhardsfelden I wird in Beuern Sieger bleiben.
Sn der Sugendklasse treffen sich: Heuchelheim — Naunheim; Wieseck — Gießen; Großen- Linden — Kl.°Linden: Watzenborn — Treis: Nodheim—Wißmar: jeweils auf dem Platze des erstgenannten Vereins.
Wirisch-st.
Oie $ranffurfer Frühjahrsmesse.
Die Frankfurter Frühjahrsmesse vom 1 4. bis 17. April, die 20. seit Kriegsende, wird, soweit sich bis jetzt übersehen läßt, auch diesmal wieder im gleichen Umfang beschickt fein, wie bisher. Ein Teil der traditionell auf der Frankfurter Messe vertretenen Gruppen wird sogar in bedeutend erweitertem Umfange sich barbieten.
Dies gilt vor allem von der Möbelmesse, die trotz ihrer Erweiterung schon heute sowohl für das Frühjahr, wie für den Herbst räumlich ausverkauft ist. Zum erstenmal wird auch die belgische Möbelindustrie an dieser Gruppe beteiligt fern. Eine zweite Gruppe, bei der feit den letzten Messen die Kurve stetig und stark aufwärts steigt, ist die Haushaltsgruppe. Für diesen Markt haben im Herbst vorigen Sichres sowohl das Sn-, wie ganz besonders auch das Ausland großes Snteresse gezeigt. Die Gruppe Nahrungs - und Genußmittel, die bereits am 13. April eröffnet wird, veranschaulicht am stärksten den internationalen Charakter der Frankfurter Messe. Es erscheinen als Aussteller wieder, wie bei den früheren Messen, Belgien, Frankreich, Stalien, Holland und Oesterreich. Dazu kommt neu Spanien, dessen Ministerium eine offizielle Beschickung der Frankfurter Frühjahrsmesse beschlossen hat. Neben diesen drei stark ausgebauten Gruppen der Frankfurter Messe stehen die übrigen, die im gleichen ilmfange und in der gleichen Aufmachung wie früher sich einfinden werden. Man wird auf der Tertil- messe neben der Herren- und Damenkonfektion, sowie der Herrenausstattung auch Strickwaren, Trikotagen und die übrigen Gruppen des Marktes finden. Auch im Haus Offenbach, wo der Leder markt, der Markt für Galanteriewaren, Musikinstrumente und Spielwaren, Reise- und Toiletteartikel und Luxuswaren untergebracht sind, wird das Bild das gleiche wie bei den letzten Messen sein.
Von den Sonderveranstaltungen während der Frühjahrsmesse ist zu erwähnen die große Bureauschau, die im Obergeschoß des Hauses der Moden im Zusammenhang mit dem „Reichskurs für wirtschaftliche Verwaltung", nach wissenschaftlichen Grundsätzen ausgestattet, zu finden sein wird. Eine zweite vonderschau wird vom Bund der Schaufensterdekorateure Deutsch
lands, der am 13. und 14. April in Frankfurt a. M. seine Generalversammlung abhält, veranstaltet. Eine dritte eigenartige und interessante Sonderveranstaltung „Elemente neuen Bauen s", vom Messeamt in Gemeinschaft mit dem Hochbauamt Frankfurt veranstaltet, wird den Kem der Baumesse bilden.
Diese Aufzählung zeigt, welche Bedeutung die kommende Frankfurter Frühjahrsmesse hat. Sie bietet die letzte große Möglichkeit für die Wareneindeckung im Snteresse des Sommergeschäfts.
Ve einheitlichung -es gewerblichen Genossenschaftswesens.
Gegenüber Nachrichten über die zwischen der Dresdner Bank, der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse und dem Deutschen Genossenschaftsoerband schwebenden Verhandlungen wegen einer Verständigung der beiden Zentral- k r e d i t i n st i t u t e und ihrer Systeme wird dem WTB.-Handelsdienft von autoritativer Stelle mitgeteilt, daß die Verhandlungen noch in ihren allerersten Anfängen sich befinden. Erhebungen bei den Genossenschaften über den mittel- oder unmittelbaren Verkehr mit den zentralen Kreditinstituten sind daher nicht im Gange. Grundsätzliche Gegensätze zwischen der Dresdner Bank und der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse sind gleichfalls nicht vorhanden: die Verhandlungen haben allein die organisatorisch, finanziell und betrieblich zweckmäßigste Gestaltung des Genossenschaftlichen Kreditsystems der gewerblichen Kreditgenossenschaften zum Ziele.
Zur Vereinheiilichungsfrage der ländlichen Genossenschaften.
Wie WTB.-Handelsbienst erfährt, hat der Ge- samtausschuß des Reichsverbandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften in feiner gestrigen Sitzung in Berlin den von der Eini- gungslommission ausgestellten Sahungsentwurf für den genossenschaftlichen Einheitsverband mit einigen Abänderungsvorschlägen für die weiteren Verhandlungen der Einigungs- kommission einstimmig angenommen. Hierbei wurde noch in einem Beschluß festgelegt, daß die Vereinheitlichung des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens nur Sinn habe und die großen Opfer sich nur rechtfertigen ließen, wenn sie bis in die untersten Glieder der Organisation erfolge.
Der Gesamtausschuß des Generalverbandes der Deutschen Raiffeisen-Genossenschaften hat zu der Frage der Vereinheitlichung des deutschen landwirtschaftlichen Genossen chaftswesens in ähnlicher Weife Stellung genommen.
Bezüglich der Perfonenfrage wurden von beiden Verbänden besondere Wünsche geltend gemacht.
Bei der Vereinigung der deutschen Bauernvereine finden die Besprechungen zu dieser Frage erst in einigen Tagen statt.
Harpener Bergbau A.-G., Dortmund.
Nach dem Bericht wurden im Geschäftsjahr 1928 an Roherträgen aus Kohlen, Koks und Briketts einschl. der Teerofenanlagen und Benzolfabriken 21.26 (25.53), aus der Abteilung Eisenkonstruktion 0.67 (0.67), aus Handel uno Schiffahrt 1.57 (1.45), aus Mieten und Pacht 2.22 (2.70), aus Zinsen und Dividenden 1.38 (3.14) Mill. Mk. erzielt. Die gesamten Einnahmen verminderten sich daher von 34.32 auf 27.90 Mill. Mk. Demgegenüber erforderten Generalunkosten 5.95 (5.66), Steuern 6.69 (8.05), Dawes- belaftung 1.19 (1.19) Mill. Mark. Aus dem Äeberschuh ist die Summe von 10.26 (10.22) Mill. Mk. zu Abschreibungen verwendet worden. Die Abschreibungen werden als durchaus unzureichend bezeichnet. Der Rücklage für Bergschäden habe man nur 0.29 (1.46) überweisen können, wodurch sich diese auf 3 Mill. Mk. stellt. Ein weiterer Betrag von 1 Mill. Mk. wurde zur Bildung einer Anleihekosten-Rücklage verwendet, aus der die durch die Ausnahme der Amerika- Anleihe entstehenden Kosten und das Disagio gedeckt werden sollen. Die Rücklage für erforderliche Neuanlagen (Erneuerungsbestand) sei mit dem vollen zu Buche stehenden Betrage von 8 837 349 Mk. in Anspruch genommen worden. Aus dem Reingewinn von 818 914 Mk. sollen 5 Prozent dem Reservefonds zugewiesen, 6 Prozent Dividende auf die Vorzugsaktien verteilt und 759 968 Mk. vorgetragen werden (i. D. 6 Prozent Dividende auf die Stammaktien).
Nach dem Bericht ist die Kohlenförderung von 8.02 auf 7.38 Mill, t zurückgegangen. Die Koks- erzeugung erhöhte sich von 1.59 auf 1.61 Mill. t. Die Kohlenbestände haben sich um 45 000 t erhöht. Die arbeitstägliche Förderung betrug durchschnittlich 24 247 f; sie blieb um 8 Prozent unter der des Vorjahres. Mit der Kokserzeugung sei man um 1.4 Prozent über, mit dem Sahresabsah um
8 Prozent unter den Zahlen des Vorjahres geblieben. Die Brikettherstellung sei infolge der Stillegung der Drikettfabrik Roland auf 196 472 t zurückgegangen.
Die Geschäftslage in den ersten Monaten des laufenden Sahres fei infolge der anhaltenden Kälte mengenmäßig nicht unbefriedigend, jedoch durch Transportschwierigkeiten beeinflußt. Der Bericht schließt mit der Hoffnung, daß der Ruhrbergbau in diesem Sahre von weiteren Belastungsproben verschont bleibe, da er einer neuen Steigerung der Belastungen nicht mehr gewachsen sei.
*
* Philipp Ho lzmann A.-G., Frankfurt a. M. Der in der gestrigen Aufsichtsrats- sihung vorgelegte Abschluß für das Geschäftsjahr 1928 weist nach 1 414 813 (1 221 416) Mk. Abschreibungen einen Reingewinn von 1 679 668 (1 670 745) Mk. aus. Der auf den 3. Mai d. S. einzuberufenden G.-V. soll vorgeschlagen werden, auf die Stammaktien wieder 7 Prozent Dividende und auf die Vorzugsaktien satzungsgemäß 6 Prozent zu verteilen. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr wurden als befriedigend bezeichnet.
* Deutsche Gold- undSilberscheide- anstalt Dorrn. Roeßler, Frankfurt a. M. Mit 150 000 Mk. Kapital hat die Gesellschaft die „Durforrit G. m. b. H. für Glüh- und Härtetechnik" in Frankfurt a. M. gegründet, die sich mit der Oberflächenhärtung befaßt.
* Voigt & Haeffner A. - G.. Frankfurt a. M. Nach dem Geschäftsbericht war das Ergebnis des Sahres 1928 befriedigend. Es konnte ein wesentlich höherer Almfaty erzielt werden, ohne nennenswerte Vergrößerung der Beschäftigtenzahl, da die Gesellschaft nach den 1927 getroffenen Maßnahmen auf einen stärkeren Geschäftsgang vorbereitet war. Sm Herbst kam dann der älmschwung der Wirtschaftslage deutlich zum Ausdruck, und bei Abfassung des Berichtes stehe es außer allem Zweifel, daß wir uns in einer Zeit absteigender Konjunktur befinden. Die erhöhten Löhne, Gehälter, Steuern, Lasten und Gebühren machten sich unangenehm bemerkbar. Dis Rationalisierungsmaßnahmen seien in der Hauptsache zum Abschluß gelangt. Die Hauptbeteiligungen, die Firmen G. Schanzenbach & Co., Frankfurt a. M. und die Eisengießerei Wilhelma G. m. b. H. in Hanau- Kesselstadt, haben zufriedenstellend gearbeitet. Bekanntlich wird eine erhöhte Dividende von 9 (i. D. 8) Prozent vorgeschlagen. Die Abschluß- ziffem sind bereits mitgeteilt. Mit der Abnahme der Konjunktur setzte ein verschärfter Wettbewerb mit stetig sinkenden Preisen ein. der bei Fortsetzung der augenblicklichen Geschäftslage die Aussichten für das laufende Satyr als recht undurchsichtig erscheinen lasse. Der Auftragseingang bleibe zur Zeit hinter dem des Vorjahres zurück.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 5. ^pril. Tendenz befestigt. Zuversichtliche Nachrichten aus Paris, die erholte gestrige Neuyorker Börse sowie die entspannten Geldmarktoerhältniss: lösten zu Beginn der heutigen Börse eine allgemeine Beruhigung aus. Die gehegten Befürchtungen einer Diskonterhöhung traten daher völlig in den Hintergrund, die Stimmung war freundlicher und zuversichtlich, zumal auch Kaufaufträge von Auslandseite eingetroffen sein sollen, und das Geschäft nahm i n Spezialwerten recht lebhafte Formen an. Im Vordergründe des Interesses standen wieder die alten favorisierten Werte. Besonders für Elektroaktien machte sich von Schweizer Seite regeres Interesse bemerkbar. Auch die Spekulation schritt, angeregt hiervon, in verschiedenen Werten zu größeren Jnteressenkäufen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse waren zumeist Kursbesserungen bis zu 3 v. H. und in Spezialwerten noch darüber hinaus zu verzeichnen. Siemens eröffneten 4 v. H., Schlickert 3,5 d. H., Bergmann 2,75 v. H. und auch Chadeaktien 3,50 Mark fester. Am Farbenmarkt waren die Umsätze etwas bescheidener. Z.-G.-Farben eröffneten 1,75 o. H. hoher, Scheideanftalt nur behauptet, Glanzstoff plus 4 v. H. Deutsche Linoleum waren nur geringfügig gebessert. Am Kalimarkt waren Aschersleben mit plus 4,5 v. H. rege gefragt. Am Montanwarkt lagen Rheinische Braunkohlen 2 v. H. gebessert, die übrigen Werte dieses Marktes blieben behauptet. Kupferwerte lagen dagegen weiter angeboten, da die Kupferbaisse immer noch ungünstig nachwirkte. Marisfelder büßten 0,5 v. H. ein. Dtamminen geringfügig erholt. Schiffahrtswerte bis 1,5 v. H. hoher. Von Zellstoffwertcn konnten Waldhof 3 v. H. gewinnen. Von Autowerten Adlerwerke 1 o. H. fester. Renten still. Deutsche Anleihen uneinheitlich. Ausländer behauptet. Sm Verlaufe wurde das Geschäft wieder etwas ruhiger. Die Tendenz blieb fest, und es traten weitere kleine Besserungen ein. Für Spezial- werte bestand weiter Interesse. Auch I.-G.-Farben schlossen sich der allgemeinen Bewegung an und profitierten bei etwas lebhafterem Geschäft 2 v. H. Sie
mens plus 1 v. H. Später setzte wieder ein lebhafte? Geschäft ein. Unter Führung von J.-G.-Farben und den meisten Elektrowerten traten weitere Besserungen bis zu 1,5 o. H. ein. Auch Deutsche Linoleum gewannen 3,5 o. H. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v. H. etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2171, gegen Pfund 20,472, gegen Paris 124,22, London gegen Kabel 4,8532, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 32,27, gegen Holland 12,1060. Mark und Pfund lagen international fest.
Berliner Börse.
Berlin, 5. April. Die Tendenz der heutigen Börse war im G r u n d t o n f e st. Schon vormittags überwog bei der Spekulation Dsckungsnei- gung, da die vorliegenden Momente freundlicher stimmen mußten. Vor allem beruhigte, daß auch Neuyork feinen Diskont nicht erhöht hatte, und daß im Gegenteil Tagesgeld bis auf 6 v. H. herunterging und die Fonds-Börse daraufhin recht fest schloß. Auch die Nachrichten aus Paris fanden günstigere Beurteilung, und es herrschte dek Eindruck vor, als ob nach der gestrigen Vollsitzung wieder eine Entspannung eingetreten sei. Auch daß im Ruhrbergbau schon Verhandlungen aufgenommen werden, daß der Reichstag für neue Koalitionsbesprechungen zusammengerufen worden ist, ein freundlicher Eisenbericht für den Monat März usw. fanden ebenfalls Beachtung. Zu den ersten Kursen kam vereinzelt noch Ware heraus, so daß die Notierungen nicht immer ganz so fest waren, wie man vorbörslich erwartet hatte. Das Geschäft war zunächst auch noch ziemlich still, doch überwogen bei den Banken die Kauforders, so daß meist Gewinne gegen gestern abend festzustellen waren. Papiere wie A.-G. für Verkehrswesen, Reichsbank, Ören- stein, Jeldmühle (exklusive Dividende 10,3 v. H.), Leonhard Tietz, Licht Lc Kraft, AEG. waren bis 3 v. H. gebessert. Bemberg, Spritwerte, Konti Kautschuck (im Zusammenhang mit der Fusion in der Reifenindustrie), Kaliaktien, Schlesische B.-Gas (Gerüchte von einer Kapitalerhöhung mit günstigem Bezugsrecht) usw. bis 7 v. H. höher. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer wenig verändert. Lissaboner Stadtanleihe fest. Pfandbriefe eher gefragt. Braunschweig-Hannoversche Anteile wieder gesucht. Der Geldmarkt war etwas leichter. Tagesgeld 7 bis 9 v. H., Monatsgeld 7,5 bis 8,5 v. H., Warenwechsel ohne Umsatz. Gleich nach den ersten Kursen wurde die Tendenz vorübergeyend etwas leichter, bann bewirkte aber die bekanntwerdende Erklärung der Federal Reserve Boards über die gestrige Doll fitzung eine neue Aufwärtsbewegung, wobei bei lebhafterem Geschäft nicht selten weitere Gewinne von 2 bis 3 v. H. erzielt wurden. Sehr starke Beachtung fanden Farben- Aktien, Konti Kautschuck, Kunstseidewerte, Leonhard Tietz, Dessauer Gas usw. Später trat zwar gegen die höchsten Kurse eine kleine Abschwächung ein, man blieb im allgemeinen aber doch bei ziem- l i ch lebhaftemGeschäft-weiter freund- l i ch gestimmt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 5. April. Zum Wochen-- schluh war das Geschäft am Produktenmarkt weiter sehr still. Die Grundstimmung war etwas freundlicher, doch konnte diese Tatsache auf die Preisgestaltung nicht einwirken. Preisverände- rungen traten nicht ein. Es wurden notiert: Weizen 23,75. Roggen 23 bis 23,25, Sommergerste für Brauzwecke 24, Hafer, inländischer 24,25 bis 24,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 23 bis 23.25, Weizenmehl, süddeutsches S^e ,ial 0 33 bis 33 50. Roggenmehl 30,25 bis 31. Weizenkleie 13,75 bis 13,90, Roggenkleie 14,75 bis 15. Tendenz ruty.g.
Kunst und Wissenschaft.
500 Pfund für den besten deutschen Roman.
Der englisch-amerikanische Verlaa Harper & Brothers (London/Nenyork) hat einen Preisvon500 Pfund für den besten deutschen Roman oder die beste deutsche Biographie des Jahres 1929 gestiftet. Die angebotenen Werke müssen unveröffentlicht sein und von Verfassern stammen, die vor 1920 kein größeres Werk der Art herausgegeben haben.
Letzte Nachrichten.
Schnee und Kälte im Schwarzwald.
Freiburg i. B., 5. April. (BJIB. Funkfpruch.) Die Morgenstunden der heutigen Tages haben wiederum bis in die Lbene hinein Schneefall bei heftigem Sturm gebracht. 3m Schwarzwald beträgt die Temperatur —9 Grad, in der Ebene — 1 Grad. Der Feldberg hat jetzt schon wieder eine Schneedecke von einem halben Meter. Auf diesen höhen hat der S ch n e e st u r m eine Stärke von 17 Sekundenmeter.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den t
Sapieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent.____________________
Frankfurt a. M.
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Frankfurt a M.
Berlin
Frankfurt a. M.
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Kopenhagen
112,25
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Berliner Handelsgescllsch. . 12
Commerz- und Privat-Bank 11
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Oberschles. Kokswcrke .... 6 Phönix Bergbau...... 5% Rheinische Braunkohlen... io Rheinstahl s. % Jahr 4V:
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94,13
297
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127,5
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81,245
63,32
1,884
0,500
Bereinigte Stahlw. ..... o
$")t<itii Minen . . .... 2 sh
71,9
237,5
241
361
252,13
72,13
242
253,75
92,25 ,3,13 239,5
243,25
362,5
253 118
92
Boigt 4 Hacsfner ...... 8
Südd. Zucker........8
Dan!
153
213
151,5
—
Lest, abgest Prag - - . . Belgrad . . Budapest. . Bul arten Lissabon . Tanrig. - . Konst nttll.
59,22
12,47
59,34
12,49
59,19
12,476
59,31 12,496
7,414 73,54 3,048 18,89 81,88
' 2,076
203,25
230,65
201.75
287,25
170,13
230,6
203,25
288
171
Kali Aschersleben ..... 1(
KaÜ Westeregeln...... 10
Kaliwerk Salzdetfurth ... Id
I. G- Farbcn.Jndustrte ... 11
Dynamit Nobel........
243,75
245,5
364,75
254
7,393 73,39 3,041 18,88
81,73 2,068
7,407
73,53 3,047 18,92 81,89
2.072
7.410
73,40
3,042 18,85 31,72 2,072
^okvnto-Gesellschast Ant.. 1'
T rcsdner Bank . . 1<
Mttelbeutsche Creditbanl ... 9
Uktnllbnnf .......8
161
173
141,5
322
173,5
142,5
323
161,25
173
143,5
322
161,75
173,5 -
143,5
322,75
Berlin, 4. April
Weib
Brief
Scheideanstalt. ....... 9
Goldschmidt ...... 0
Rütger-wcrke ........ 4>
Metallgesellschaft. ..... 11
169,5
90,75
169,5
91,5
91
Amenkanttche Noten .....
Belgische Noten .......
Dänische Noten........
Englische Noten........
4,207
58.33
4,227
58,57
Athen. . Lanada
5,465
4,188
5,475
4.196
5,455
4,187
5,465
4,195
'l-'lchSbank ... 12
95,5
—
96,25
96,75
112,00 20,411
112,44
20,491
Uru uay . Cairo
4,240
20,973
4,249
21.002
4.216
20,98
4,224
21,02


