Ausgabe 
4.12.1929
 
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2. Az. Unter bem trauensmamies des chusses, Landwirts Gastwirt Otto Dag- licherDvrtrags- Ott vom Landwirt- ) über das Saatgut, eitung, dabei die martungsrundgang im nacht worden waren, zeigte in anschaulicher in der Ernte von dem tischen Dorschläge vur-

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den von den Anwesenden dankbar angenommen. Qluf Einladung des hiesigen Zweigvereins des Evangelischen Bunde- wurde in der Kirche der Lutherfilm von Hans Kyser borge- führt. Der Film, der aus acht Akten besteht, gab ein anschauliches Bild von der Großtat Luthers und zeigte, durch welche innere und äußere Kämpfe der Reformator sich durchringen muhte, um die evangelische Freiheit, die im reinen Evangelium wurzelt, zu bringen. Passende Lieder und Erklärungen von Pfarrer l). Fritsch umrahmten die einzelnen Akte des Films.

-s- Ober-Schmitten, 2. Dez. Eine sinnige Adventsfeier veranstaltete am gestrigen Epätna 'm tat di' Mädchenvereinigung Eichelsdorf - Ober-Schmitten im.l- schen Saale, der zu diesem Zwecke hübsch ge­schmückt war. Von der Decke grüßte der Ad­ventskranz mit seinen vier Kerzen, Tische und Wände umwob frisches Tannengrün. Der ganze Raum lag im gedämpften Scheine traulichen Kerzenlichts. Pfarrer Müller (Eichelsdorf), der Begeü^der und Leiter der Mädchenvereini­gung. entbot Gruß und Willkomm und gedachte des Advents als lichtvollen Auftakt zum kom­menden Weihnachtsfest. Die Mädchen im Schmucke der kleidsamen rächt der Jugendbewe­gung fangen ihre frischen Lieder zur Laute, trugen passende Gedichte vor, formten launige Zwiegespräche und füllten den Raum mit sonni­ger Fröhlichkeit. Dann dampften die Kaffeetassen, und die etwa 42löpfige Mädchenschar, vermehrt durch einige Gäste, lieh sich Kaffee und Feier­lagsgebäck gut schmecken. Gegen 6 Hhr fingen die Kerzen an zu verlöschen. Die Feier war beendet.O du fröhliche, o du selige" klang's nochmals auf, wie ein sehnsüchtiger Gruß an das nahe Weihnachtsfest. An der würdigen Ge­staltung dieser Adventsfeier waren Frau Pfarrer Müller und Schwester Thea von der hiesigen Krankenpflegestation hervorragend beteiligt. Ihnen gebührt der besondere Dank der Jugend.

-^Rainrod.3. Dez. Ihr goldenesDienst- jubiläum als Hebamme der hiesigen Ge­meinde feierte am 1. Adventssonntage Frau Elise T h e i h. Die ganze Gemeinde benutzte diesen Tag, der Jubilarin durch Glückwünsche und Ge­schenke Dank und Anerkennung zum Ausdruck zu bringen. Am Rachmittag fand am Hause der Gefeierten eine offizielle Ehrung statt, die von Lied- und Gedichtvorträgen der Schulkinder um­rahmt war. Regierungsrat Dr. Schwan über­brachte die Glückwünsche des Kreisamts Schotten, Medizinalrat Dr. Orth sprach im Auftrag des Kreisgesundheitsamts und über­reichte ein Anerkennungsschreiben der ministeriel­len Abteilung für Gesundheitswesen. Die Glück­wünsche der Schule übermittelte Lehrer Lehmer. Der Ortsvorstand lieh durch Bürgermeister D e - chert einen Sessel, der Kirchenvorstand durch

Pfarrer Römer, Schotten, eine Bibel über­geben. Die Borsitzende des Kreishebammenver­eins, Frau S p a m e r, Schotten, überreichte ein Bild, ebenso die Frauen und Jungfrauen der Gemeinde. Altbürgermeister Diehl gedachte der Jubilarin in seiner Eigenschaft als Standes­beamter. Auch vom Reichspräsidenten v. Hin­denburg war eine Ehrenurkunde mit Begleit­schreiben eingetroffen.

V Gedern, 3. Dez. Zu dem heutigen Schweinemarkt waren trotz ungünstigen Wetters 473 Tiere aufgetrieben. 4 bis 6 Wochen alte Ferkel kosteten 25 bis 35 Mk., 6 bis 8 Wochen alte 35 bis 40 Mk., Springer wurden mit 70 bis 80 Mk. bezahlt. Der Handel war gut, doch blieb geringer Heber ft anb.

Kreis Alsfeld.

-er. Homberg a. d. Ohm, 2. Dez. Heute morgen ereignete sich in dem der Mittel­deutschen Hartsteinindustrie gehöri­gen, bei Rieder-Ofleiden gelegenen Stein- bruch ein schwererDetriebsunfall. Der Arbeiter Johannes Dörr aus Rieder-Of­leiden, der die Rollwagen bediente, wurde plötz­lich von den durch einen Hakenbruch losge­rissenen Wagen ersaht und mit großer Wucht gegen den Rand der Fahrrinne (Steine, Geleis) geschleudert, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Der Verunglückte stand im 56. Lebensjahre und hinterläßt Frau und Kin­der. Mit den Arbeiten zur Anlage der südlich an den Sportplatz des Fußballklubs zu errichten­den Eisbahn wurde bereits begonnen. Der Berschönerungs- und Berkehrsverein übernimmt die Ausführung und Heberwachung der Ar­beiten, nachdem die Stadt die Geldmittel in großzügiger Weise zur Verfügung gestellt hat.

Für 15000 Marl Seidenstoffe erbeutet.

WER. Frankfurt a. M., 3. Dez. Große Deute machte eine Einbrechergesell- f d) c V t, die, wahrscheinlich am Samstagnachmit- tog, eine Modewarengrohhandlung in der Tau- nusstrahe aufsuchte. Die Einbrecher, die nicht nur Orts-, sondern auch Branchekenntnisse ge­habt haben müssen, packten mehrere tau­send Meter wertvolle Seidenstoffe ein und verschwanden genau so geheimnisvoll wie sie gekommen waren. Als der Geschäfts­führer am Montag früh die zum Geschäft füh­rende schwere Cisentür öffnete, war sie vor­schriftsmäßig verschlossen. Die Einbrecher müssen sie mit einem gut gearbeiteten Nachschlüssel geöffnet haben. Der Wert der gestohlenen Waren wird auf 15 000 bis 18 000 Reichsmark beziffert. Zehn Pro ent des Wertes sind als Belohnung für die Wiederbeschaffung des gestohlenen Gutes ausgesetzt.

Kirche und Schule.

Kirchen-Einwe.hung auf dem Veiisberg

5 Saasen, 2. Dez. Am gestrigen Sonntag fand die feierliche Einweihung unserer neuhergerichteten, eltehrwürdigen Kirche auf dem Vettsberg statt. Durch eine verkehrte Heizanlage, die nicht nach wärme- technischen Gesichtspunkten, sondern nach solchen der Denkmalspflege angelegt worden war, ent­stand eine derartige Verschmutzung durch Rauch, ohne daß eigentlich Wärme erzeugt werden konnte, dah eine innere Wiederherstellung un­umgänglich notwendig wurde. Die Arbeiten wur­den vom Hochbauamt Gießen Bauinspektor Kimpel geleitet, die künstlerische Leitung hatte der Kirchenmaler K i e n z l e, Eberstadt bei Darmstadt. Die elektrische Heizanlage, die, um die Quelle der Zerstörung des Kircheninnern, die verkehrt angelegte Ofenheizung, zu beseitigen, ein­gebaut wurde, ist vom Elektrizitätswerk Gießen eingerichtet. Die Arbeiten wurden von Mei­stern aus der Gemeinde und den Rachbargemein­den ausgeführt. Was geschaffen wurde in mehr als vierteljährigen Arbeiten ist so, dah das alte Gotteshaus ein ganz neues Gesicht bekommen hat.

Die Festgemeinde war so zahlreich, daß die Plätze bei weitem nicht ausreichten. Ein Kinder­chor: »Grüß Gott" eröffnete nach dem Vorspiel des Organisten Lehrer Herber die Feier. Rach dem Eingangslied der Gemeinde hielt der Su­perintendent, Oberkirchenrat Wagner, die Li­turgie. Der Gemischte Chor nahm mit seinem Chor:Ich hebe meine Augen auf" den Schluß der Liturgie auf. Cs folgte die Weiherede des Superintendenten über 1. Moses 28,17, der in seiner Ansprache die uralte Kulturstätte auf dem Deitsberg mit ihrer reichen Geschichte als heilige Stätte der Gemeinde weihte. Der Ge­sangverein »Eintracht" sang darauf den 23. Psalm, »Der Herr ist mein Hirte". Es folgte das Ad­ventslied »Macht hoch die Tür", gelungen durch die Gemeinde. Die Festpredigt wurde von dem Ortspfarrer über die Epistel des 1. Adventes, Römer 13,1114, gehalten und hatte als Grund- ton in der neuen Kirche ein neues Leben mit Christus. Der Kinderchor fang darauf: »Ein Herz und eine Seele", und der Ortspfarrer sprach das Schlußgebet mit Vaterunser. Rach dem Schluhvers der Gemeinde erteilte Oberkir­chenrat Wagner den Segen. Kirchenvorstand und Gemeindevorstand wurden nach dem Fest­gottesdienst durch den Superintendenten be­grüßt und ihnen Dank und Anerkennung für die neuhergerichtete Kirche ausgesprochen. Auch wurde dem' Leiter aller mitwirkenden Chöre, unserem Organisten und Mitglied des Kirchen- vorstandes, Lehrer Herkxer, eine wohlverdiente Ehrung zuteil.

Die alte Kirche auf dem Deitsberg. die näch­stes Jahr ihre 400-Jahrfeier der Einführung der Reformation feiern kann, bekannt durch den Kalendermann vom Veiisberg, ist dank der Opferwilligkeit der beteUtgtcn Körperschaften und der Gemeinde Saasen nun wieder zu einer wür­digen Stätte der Gottesverehrung geworden. Die Gemeinde darf stolz sein auf ihre Kirche, deren Wände wieder, wie in alter Zeit, mit Bibel­sprüchen bemalt wurden.

Geographisch-heimatkundlicher Kursus.

= Dad-Rauhei m. 3. Dez. Gestern wurde hier ein geographisch-heimatkund­licher Cinführungskursus für Mit­glieder der amtlichen hessischen Arbeitsgemein­schaften eröffnet, der von etwa 30 Lehrern aller Schulgattungen aus der Provinz Ob:rhessen be­sucht war und von Studienrat Dr. Knieriem geleitet wurde. Oberstudiendirektor Dr. M o l z von der hiesigen Ernst-Ludwig-Schule begrüßte die Teilnehmer im Auftrage des Kultusministe­riums, Prof. Dr. S p i l g e r (Darmstadt) entbot den Gruß der biologischen Fachgruppe der Ar­beitsgemeinschaften. In einem einführenden Re­ferat behandelte Studienrat Dr. K n i e r i e m die besonderen Aufgaben der geographischen Hei­matkunde und ihre Stellung im Unterricht. Mini­sterialrat Dr. Müller (Darmstadt) sprach in sehr interessanten Ausführungen über die amt­lichen Plan- und Kartenwerke und ihre Bedeu­tung für den heimatkundlichen Unterricht. Eine Ausstellung des hessischen Landes- vermefsungsamtes, durch die Ministe­rialrat Müller führte, zeigte praktisch, wie sich die amtlichen Kartenwerke durch farbige Heber­arbeitungen nach den verschiedensten Richtungen hin für den Hnterricht auStoerten lassen. Heute zeigte Dr. Michel (Frankfurt a. M.) mit einer Schulklasse, wie der geograph'.sch-hcimatkundliche Lehrausflug zu gestalten ist. Am Mittwoch wird Dr. Knieriem am Beispiele Bad-Rauheims Probleme der Stadtgeographie behandeln, und der letzte Tag des Lehrgangs bringt Anleitung zur Lösung von Aufgaben auf der Höhenschichten­karte von Hessen.

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