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Aus her Provinzialhaupistaht.

Gießen, den 4. September 1929.

Weiße Wolken.

Sie geben dem Sommertag die Weite und die Fülle, die Besinnung auf die Bähe und den Flug in die blaue Ferne. Etwas Wunderbares ist in ihnen. Man kann ihnen tausendmal nachgesehen haben, in Jugendtagen, als man sich träumend von goldener Zukunft im blühenden Hag streckte, die Hände unter dem Kopf vergraben, die Blicke erhoben zu der blauen Himmelskuppel, über die krause Wolkenbilder zogen, in die man hinein­dichten konnte, was man wollte, man kann ihnen nachgesehen haben mit dem flüchtigen Blick dessen, der unablässig den kleinen Dingen des Alltags, dem Geldverdienen nachjagt, und man blickt doch immer wieder hin zu ihnen, wird immer wieder von ihnen angezogen.

Sie sind am Morgen anders als am Mittag, und am Mittag anders als am Abend. Sie sind anders, wenn wir sie nur sehen vom Fenster aus, das einen kleinen Ausschnitt freigibt und eine kurze Minute der Pause zwischen zwei dringenden Handgriffen an der Maschine, der ein gut Teil unseres Lebens anheimgefallen ist. Sie sind an­ders, wenn wir sie sehen auf der weiten Flur, die sich dehnt zum waldigen Hügel in der Ferne. Und sie sind wieder anders, wenn wir ^uf mächtigen Bergrücken hinschreiten, den Blick hin­unterfallen lassen ins Tal, wo Häuser und Menschen so winzig klein geworden sind, die uns doch noch vor Stunden groß erschienen, uns zur Freude oder zur Last waren. Der Blick durchs Fenster lockt uns in die Ferne: mit den weihen Wanderern des Himmels möchten wir ziehen in eine unbekannte Weite, wo das Ungewisse unser harrt, das Abenteuer, vielleicht das Glück. Auf der weiten Flur heben sie uns empor, bedrän­gen uns, daß wir den Bogel beneiden, der ihnen um einige Meter näher ist, näher der Frei­heit, näher dem unendlichen Blau über uns. Auf dem Gipfel des Berges sind wir ihnen näher, aber doch nicht nahe genug. Als wir sie von unten sahen, wie sie hinschwebten über die zackigen Gipfel, da glaubten wir vielleicht, sie mit Händen greifen zu können. Bun aber stehen sie über uns fast genau so, wie wir sie von unten sahen. Roch ein Stück empor, und wir würden sie gewiß fassen können mit Händen. Aber was hätten wir dann? Eine graue Bebel- masse, die den Blick einengt, nichts gibt als trostloses Alleinsein.

Und ist das nicht fast immer so? Ist nicht nur das Ferne so schön, weil es fern ist? Leuchtet und lockt es nicht nur deshalb, weil sich der Arm vergeblich nach ihm streckt? Wenn wir es be­sähen, wäre es vielleicht für einen kurzen Au­genblick noch begehrenswert, dann aber legte sich das Grau der Gewohnheit darüber, und aller Glanz und alles Schöne, das wir in ihm sahen, wäre erloschen. Wir müssen alle etwas besitzen, das wir nicht erlangen können. Besitzen können wir es im Verlangen nach dem Besitz. Und dieser Besitz ist nicht immer der schlechteste. S.

Fortbirdurrgskursus für Aerzte.

Die medizinische Fakultät der Uni­versität Gießen veranstaltet vom 30. Sep­tember bis einschl. 5. Oktober einen allge­meinen Fortbildungskurs für prak­tische Aerzte. Vortragende sind sämtliche klinischen Fachvertreter, sowie die Fachvertreter für Physiologie und physiologische Chemie. Fer­ner ist ein Ausflug nach Bad-Bauheim geplant mit Besichtigung der Badeeinrichtungen und Vor­trag in dem neu errichteten medizinisch-balneo- logischen Institut. Für Angehörige bietet sich Ge­legenheit, in Gießen den vom 30. September bis 12. Oktober über das ThemaDeutsche Denker, Dichter und Künstler" stattfindenden Ferienkurs der Universität zu besuchen, von dem einzelne Vorträge in Bachmittags- und Abendstunden auch in den ärztlichen Fortbildungskurs einge­gliedert sind. Anfragen nach Prospekten und An­meldungen sind an den Dekan der medi­zinischen Fakultät, Professor Georg Herzog, Gießen, Pathologisches Institut, zu richten.

Verschärfte Verkehrsüberwachung in Hessen.

WSB. Die ständig zunehmenden schweren Ver- kehrsunsälte haben den hessischen Minister des Innern veranlaßt, neue Anordnungen zur ver­schärften Ueberwachung des Ver­kehrs mit Kraftfahrzeugen zu treffen. Besondere Beamte auf Motorrädern werden in Zukunft durch Kontrollfahrten Gendarmerie und Polizeibehörden unterstützen. Die hauptsächlich­sten Aufgaben der Verkehrsüberwachung be­ziehen sich auf vermehrte Kontrolle von Führer und Fahrzeug, Zulassungsbescheinigungen. Füh­rerschein und die Einhaltung der Verkchrsvor- schriften, insbesondere der vorgeschriebenen Ge­

schwindigkeiten, die Vermeidung von Belästigung des Publikums durch Geräusch, Rauch, Gas und üblen Geruch, sowie überhaupt auf die Einhal­tung der Fahrordnung durch sämtliche Wagen- benuher. Die Vorschriften gegen die B e l ä st i - gung durch Geräusch werden auch auf die Garagenbetriebe und Reparatur­werk st ä t t e n erstreckt. Außerdem wird zur Feststellung der Hauptursachen der Verkehrsun­fälle eine umfassende Statistik zur Klärung der Änfallnrsachen durchgesührt werden.

Zeppelin daheim, Flaggen heraus!

Das Wolffburea. meldet: In der Erwartung der glücklichen Rückkehr des LuftschiffesGraf Zeppelin" von seinem Weltftuge ordnete die R e'i ch s r e g i e . r u n g zur Feier desErfolgesdesdeutschcn Unternehmungsgei st es und friedlicher deutscher Arbeit an, daß die Reichsbehörden am Mittwoch, dem 4. Septmber, flag­gen. Die gleiche Anordnung traf die pr e u ß i f ch e Staatsregierung für die Staats- und Kommunal- behörden. (Dieser Bekundung der Freude über eine glänzende deutsche Leistung sollte r:d) auch die B e - völkerung Gießens, soweit sie Fahnen be­sitzt, in gleicher Weise anschließen.)

Daten für Donnerstag, 5. September.

Sonnenaufgang 5.18 Uhr, Sonnenuntergang 18.39 Uhr. Mondaufgang 7.28 Uhr, Monduntergang 19.39 Uhr.

1858: der Satiriker M. G. Sophie in Baden bei Wien gestorben: 1902: der Pathologe und Poli­tiker Rudolf Virchow gestorben.

Bornotizen.

Tageskalende r f ür Mittwoch. Lichtbildervortrag /.Kampf um Vpern", 20.30 Ähr, Kath. Dereinshaus. Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße:Wenn der weihe Flieder wieder blüht".

Lieder- und Arien-Abend. Elisabeth Weeg, eine geborene Gießenerin, die ihre Ge­sangsausbildung in München erhält und als Sänge­rin hier nicht unbekannt sein dürfte, wird am Don­nerstag, 5. September, in der Reuen Aula der Uni­versität einen Lieder- und Arien-Abend geben. Nähe­res ist aus der heutigen Anzeige zu ersehen.

Winzerfest in Bad-Nauheim. Am 7. September, 20 Uhr, findet im Bad-Nauheimer Kurhaus das traditionelle Winzerfest statt. Mehrere Musikkapellen werden zum Tanz aufspielen. Eine Abteilung der Bad-Nauheimer Musterturnschule von Turnlehrer S i n n w e l l und die Gesangsabteilung des Turnvereins 1860 e. V., Leitung Lehrer Diehl, werden'mitwirken. Bei gutem Wetter wird die Kur­hausterrasse illuminiert. Das Fest selbst findet bei jeder Witterung statt. (Näheres in der heutigen An­zeige.)

** Vorsicht b e i der Aufbewahrung giftiger Flüssigkeiten! Das Hessische Polizeiamt teilt mit: Vielfach werden sowohl im Haushalt als im Gewerbebetriebe Gefäße, die zur Aufnahme von Bahrungs- und Genußmitteln bestimmt sind, wie Wein-, Bier- und Mineral­wasserflaschen, zur Aufbewahrung giftiger Flüs­sigkeiten, die im Haushalt oder im Gewerbe­betrieb Verwendung finden sollen (z. D. Salz­säure, Salpetersäure, Karbolsäure, Lysol, Sal­miakgeist, Sublimatlösung u. dgl.) benutzt, ohne daß Vorkehrungen getroffen werden, durch die der Gefahr einer Verwechselung des giftigen In­haltes der Gefäße mit einem Bahrungs- oder Genußmittel vorgebeugt wird. Infolge dieses auf Änkenntnis und Änachtsamkeit, auf Gleich­gültigkeit oder Rücksichtslosigkeit zurückzuführen­den Verfahrens sind schon häufig Personen, die aus Versehen aus solchen Flaschen getrunken ha­ben, schwer erkrankt oder gestorben. Ebenso wie es Gifthändler durch § 15 der Verordnung be­treffend den Verkehr mit Giften, vom 17. April 1895, verboten ist. Gifte in Trink- oder Koch­gefäßen oder in solchen Flaschen oder Krügen ab­zugeben, deren Form oder Bezeichnung die Ge­fahr einer Verwechselung des Inhalts mit Bah­rungs- oder Genußmitteln herbeizuführen geeig­net ist, so muß auch demjenigen, der giftige Flüssigkeiten im Besitz hat, um sie im Haushalt oder Gewerbe zu verwenden, schon im Hinblick auf seine zivil- und strafrechtliche Verantwort­lichkeit dringend anempfohlen werden, die gleiche Vorsicht bei ihrer Aufbewahrung obwalten zu lassen.

** Stadttheater Gießen. Aus dem Stadtlheaterbureau wird uns geschrieben: Walter Ebert Grasso w, Mitglied des hiesigen Stadt­theaters, wurde für die kommende Spielzeit an das Beue Schauspielhaus (frühere Volksoper) in Wien verpflichtet, Direktion Feldhammer und Dr. Preminger. Grassow wurde als erster schwerer Held und Spielleiter engagiert.

** Sperrung de r Rodheimer Chaussee in Gießen. Wegen Ausführung von Pflasterarbeiten wird die Provinzialstraße GießenRodheim zwischen Krofdorfer Straße und Hardtallee vom 5. September ab für jeg­lichen Verkehr gesperrt. Umleitung bis 9 Tonnen

Gesamtgewicht über Klein-LindenHeuchelheim, über 9 Tonnen Gesamtgewicht über Krofdorf.

* Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club (A v. D.) Gie­ßen: Die Strecke Eckelshausen Buche­nau (0,452,30) im Zuge der Straße Bieden­kopfMarburg wird für Kraftfahrzeug- und Fuhrwerksvertchr gesperrt. Umleitung: Wolf­grubenFriedensdorfLahnbrücke und umge­kehrt. Die Ortsdurchfahrt Bergheim ist vom 10.12. September gesperrt. Umleitung über OrtenbergUsenborn. Die Provinzialstrahen- strecke Abzweig Butzbach Griedel ein­schließlich Ortsdurchfahrt Griedel ist ab 9. Sep­tember gesperrt. Umleitung über Münzenberg Rockenberg und umgekehrt, oder soweit möglich über den Abzweig GambachGriedel.

** Gießener Sportsieg in Darm st ad t. Der 19jährige Sportler Albert R a u von hier, Buddestraße 4, .in Mitglied des Reichsbahn-Turn- und Sportvereins Gießen, errang bei den vom Reichsbahn-Turn- und Sportverein Darmstadt an­läßlich seiner Platzeinweihung in Darmstadt veran­stalteten sportlichen Wettkämpfen den 1. Sieg im 5000-Meter-Lauf.

** Schutz dem Walde gegen Feuers- gefahr! Bei der langandauernden Trockenheit, die durch austrocknende Winde noch vermehrt wird, besteht überall im Walde die Gefahr von Feuers­brünsten, wenn der Funken eines achtlos weg- geworfenen Streichholzes oder eines Zigarren- stumels trockenes Gras oder Laub erreichen kann. Jeder, der gegenwärtig durch den Wald oder über Heiden geht, sollte auf den Genuß des Rauchens verzichten, zumal in diesen Tagen, da auch jede Kreatur dem Verschmachten nahe ist und jeder Quell und Wasserlauf versiegt.

** Handgewerbe-Ausstellung des Bundes Deutscher Jugendvereine. Man schreibt uns: Im Anschluß an feine Landes- verbandstagung veranstaltet der Bund Deutscher Iugendvereine in dieser Woche bis einschl. Sonn­tag, 8. September, im oberen Saal der Herberge zur Heimat, Hinter der Westanlage 11, eine Aus­stellung handgewebter, kunstgewerblicher Erzeugnisse für Kleidung und Raumschmuck aus seiner Hand­weberei auf Schloß Westerburg. Der Bund hat sich dort auf seiner Iugendburg im Westerwald im Laufe der letzten Jahre in ernster Arbeit mit fachmännisch geschulten Kräften eine kunstgewerb­liche Handweberei geschaffen, die heute schon in weiten Kreisen Beachtung und Anerkennung fin­det. Die Ausstellung bringt in reicher Auswahl handgewebte Stoffe vom stärksten Beiderwand bis zur feinsten Seide, abgepaßte Borden- und Strei­fenstoffe, Fertigkleider in mannigfaltiger Ausfüh­rung, Kinderkleider und Schürzen, Schals und der­gleichen. Auch bei dem Raumschmuck, den vielfar­bigen Chaiselongue- und Tischdecken, Wandbehän- gen, Vorlegern, Vorhängen und Kissenplatten, kann der Besucher weitgehendste Berücksichtigung seiner Wünsche finden. Die Handweberei Schloß Wester­burg ist kein rein geschäftliches Unternehmen. Der Reingewinn dient zum weiteren Ausbau der Ju­gendburg und kommt somit der gesamten Jugend­arbeit zugute. Die Ausstellung ist von 10 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 8 Uhr nachmittags geöffnet. Der Eintritt ist frei. Man beachte die heutige An­zeige.

* Die Verleihung der Rettungs­medaille in Hessen. Bachdem bereits im Sommer 1927 das hessische Gesamtministerium die Wiederverleihung der Rettungsmedaille be­schlossen hatte, sind die Vorbereitungen jetzt so­weit abgeschlossen,, daß in absehbarer Zeit mit der Verleihung zu rechnen ist. Entsprechend dem Grundsatz, daß die Rettungsmedaille eine staat­liche Anerkennung für die Rettung von Men­schen aus Lebensgefahr darstellt, ist die Ver­leihung in erster Linie bedingt durch eine be­sonders erhebliche, mit der Hilfeleistung ver­bundene Lebensgefahr und den dadurch erbrach­ten Beweis von Mut, Entschlossenheit und Selbst­aufopferung. Der Minister kann aber auch auf Gewährung einer Geldbelohnung erkennen, wenn der Retter dieser Belohnung gegenüber der Ret­tungsmedaille den Vorzug gibt. Gleichzeitig mit der Verleihung der Rettungsmedaille bzw. der Gewährung einer Geldbelohnung erfolgt die Äeberreichung einer besonderen Ehrenurkunde.

** Schulungswoche für Sprecherzieh­ung. Als erste Behörde in Deutschland veranstal­tet das hessische Kultusministerium in Mainz eine Schulungswoche für Sprecherziehung, die am Mon- tagoormittag mit einer Begrüßungsansprache des Ministerialdirektors Urstadt eröffnet wurde. Die von etwa 100 Teilnehmern besuchte Tagung ist in erster Linie für Lehrkräfte an hessischen Schulen bestimmt, denen hier Gelegenheit geboten werden soll, sich auf einem bisher vielfach vernach­lässigten wichtigen Gebiet der Pädagogik theoretisch und praktisch weiterzubilden. Die Leitung des Kur­sus, der mit einer Ausstellung der einschlägigen Fachliteratur verbunden ist, liegt in den Händen des Universitätslektors Roedemeyer (Frank­furt a. M.) und des Dr. med. Roemer (Stutt­gart.)

Preußen.

Schweres Grubenunglück bei Limburg.

Limburg a. d. L., 3. Sept. (IDB.) Auf der Grube der G e w e r k f ch a f tS l r u t h" bei Linier ereignete sich heute nachmittag 3.45 Uhr ein furcht­bares Unglück. Mährend die Arbeiter in der Grube beschäftigt waren, löste sich plötzlich an den Grubenwänden ein. Ton block und begrub vier Arbeiter unter sich. Drei von ihnen waren sofort tot, während der vierte mit schweren Verletzungen geborgen werden konnte.

Kreis Bicdcnkohf.

1 Cndbach, 3. Sept. Heute morgen gegen 2.30 Ähr weckte das Feuerhorn die Bewohner des Ortes aus dem Schlafe. Cs brannten in dem Gehöft des Landwirts Adam Koch da­hier Scheune und Stallung. Infolge der trockenen Erntevorräte fand das entfesselte Ele­ment reichlich Bahrung und wurden beide Gebäude völlig ein Raub der Flam­men. Dem tatkräftigen Eingreifen der beiden Ortsfeuerwehren sowie der schnell alarmierten Freiwilligen Feuerwehr von Hattenrod gelang es, das Wohnhaus zu retten. Der größte Teil des Verlustes ist durch Versicherung gedeckt.

Berliner Börse.

Berlin, 4. Sept. (WTB. Funkspruch.) Im heu­tigen Frühverkehr ist cs Oimmungsmäfjig etwas fester, wobei die gestrige Haussebewegung in Ncuyork, der gute Abschluß bei Klöckner und steigende Stupfer- preise anregten. Das Geschäft war aber weiter sehr still, und zuverlässige Kurse hörte man nicht. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,36, London gegen Mailand 92,17, London gegen Spanien 32,91 London gegen Kabel 4,8478, London gegen Berlin 20,37, Kabel gegen Berlin 4,20.

Eewinnauszug

5. Klasse 33. Preußisch-Süddeutscht (259. Preuß.) Klassen-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

23. Ziehungstag 3. September 1929

In der Vormittagsziehung wurden Gewinne

über 150 M. gezogen

2 Gewinne »u 10000 M. 271793

2 Gewinne zu 5000 M. 265168

6 Gewinne ju 3000 M. 45410 88631 332893

16 Gewinne 2000 M. 147473 170649 218811 265342 268307 308867 335111 368785»

34 Gewinne,u 1000 M. 17205 21425 42910 63085 65522 70611 84251 133987 156572 172191 199986 272816 284426 304888 338938 344405 395125

82 Gewinne zu 500 W 3400 3628 4578 16358 31696 44738 52246 64111 72071 81704 116121 122225 122313 135728 139196 141297 151177

152083 156188 175076 176705 193297 194780

213062 214829 221457 223677 239103 273530

275917 276064 277473 279150 290104 294108

294391 294810 323816 335790 350819 387140

238 Gewinne »u 300 M. 3022 7270 7961 8296 9379

13188 20188 26805 30765 34563 40375 40493

47522 47571 54228 65837 63296 64077 65509

65610 66294 70880 72998 77898 78948 79002

80745 86945 89208 93114 94203 97084 100385 103571 107459 113338 114254 115705 116658

121025 121055 121069 126869 129297 133561

135678 136008 137239 146332 146503 148974

153090 158179 160872 163149 167035 181397

182013 189813 189987 199872 207020 210556

210711 213193 215481 215485 216081 220409

222460 224423 226347 226834 227394 247722

248923 249868 255627 259706 263336 266591

267716 274379 276116 277936 289899 294451

306514 308089 308135 310471 316119 317496

317925 323171 327900 330705 333181 334550

336848 337950 344342 344768 345430 345483

345930 346905 347088 358130 363205 369696

369880 370087 371387 372356 378202 382383

396399 397679

In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinn« »u 10000 M. 88088

2 Gewinne «u 5000 M. 348314

8 Gewinne ,u 3000 M. 78356 143840 211616

334294

4 Gewinn- in 2000 M. 209392 331744

24 Gewinne ju 1000 M. 49820 60429 71591 80484

119686 125917 237039 302793 348115 354702 367415 389220

74 Gewinne zu 500 M. 1302 16894 20481 22399 22705 45370 56198 85271 85793 95135 120308 129634 137137 138525 141813 143125 149500

163585 172837 177462 253941 257872 271120

310940 312494 317036 320403 327677 330302

330837 335477 340525 349449 351155 362087

384214 390260

174 Gewinne ju 300 M. 828 1020 4681 4688 8469 27024 30949 33234 34307 34978 36142 42178 43184 43645 44973 45637 45686 53412 58503

63844 64956 69112 70538 72101 78540 78660 87348 88685 89478 102396 109720 113926 117338 119665 120991 121981 122114 124902 125079 138578 156113 161344 163504 164832 165846 168137

169262 170935 175243 176148 183739 186107

211830 212223 213473 218009 234232 235070

239442 269115 271863 281837 283631 284450

289641 289776 290396 290741 295775 298690

305011 322653 323532 325563 329873 337505

337720 339085 341491 341907 349889 350550

368400 376082 384791 392037 395246

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 2 zu je 75000, 20 zu je 10000, 24 zu je 5000, 72 zu je 3000, 134 zu je 2000, 396 zu je 1000, 1048 zu je 500, 2242 zu je 300 M.

Suppenfleisch

geben in kochendem Wasser aufgelöst vorzügliche

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