gewöhnt hat. Dadurch darf man sich nicht irremachen lassen. Hm so treuere Gäste gibt das dann später. Auf Wild, das sich an den Salz- genuh gewöhnte, übt eine solche Salzlecke eine große Anziehungskraft aus und kann infolge dessen gerade als Kirrmittel benutzt werden.
3m Feld droht den Gelegen und dem Sung- wild mancherlei Gefahr, die vermindert werden muh. Gerade in einem so späten Frühjahr wie in diesem Sahr müssen die Iunghäschen in Masse der Krähe zum Opfer fallen, da ja jeder Schuh, jede Deckung aus den Feldern verschwunden ist. Dasselbe gilt von den Gelegen der Hühner. Fasanen und Enten. Es ist erstaunlich, wie gleichgültig viele Revierinhaber dieser Gefahr gegenüberstehen, sich aber später über die immer schlechter werdende Hühnerjagd, die schlechten Hasenstrecken usw. beklagen. Erne Zunahme der Krähen (und die liegt in dem letzten Jahrzehnt sicher vor) bedeutet Abnahme der Hühner und Hasen.
Mel weniger deutlich sichtbar, aber ebenso groh ist die Gefährdung des Riederwildes durch das Hermelin oder Grohwiesel, das sich durch leine Lebensweise dem Auge des Beobachters zu leicht entzieht. ,
Gegen beide Räuber muh nut allen zu Gebote stehenden Mitteln vorgegangen werden. Schon stechen sich die Krähen in der Luft und stiegen mit Reisern im Schnabel zum erwählten Horstbaum. Abschuh am Horst, Zerschießen der Rester, Ausnehmen der Eier können den Krähen wirksamen Abbruch tun, reichen aber meist nicht aus, um sie so kurz zu halten, wie die Rücksichten der Riederjagd und des Vogelschutzes es erfordern. Dann wird man versuchen, durch Eiabzugeisen oder künstliche Gelege mit Gifteiern die schwarze Gefahr zu verringern. Für das Wiesel aber baut man in Steinhaufen, Hecken oder Durchlässen Kastenfallen ein.
Doch nicht nur durch Bekämpfung dieser Iagd- schädlinge kann dem Wild geholfen werden, sondern man sollte allenthalben versuchen, ihm wieder die Möglichkeit ruhiger geschützter Brutstätten zu bieten. Sn den meisten Gemeinden finden sich Strecken minderwertigen Landes, das brach liegt und Heide, wertloses Gras und ähnliches tragt. Es müßte ein Leichtes sein, von der Gemeinde die Zustimmung zu einer Bepflanzung dieser Oedländereien zu bekommen, da ja eine Hebung des Sagdertrages und Der- besserung des Revieres auch in ihrem Snteresse im Hinblick auf eine künftige Reuverpachtung liegt, da aber ferner z.B. eine Vermehrung des Feldhuhnes für den Landwirt von nicht zu unterschätzender Bedeutung wäre, oder aus einer solchen Wildremise leicht eine gern benutzte Brutstätte für viele Singvögel werden würde. Für die Bepflanzung kämen ausdauernde Lupinen, Ginster, Brombeeren. Weiden und Akazien in Frage. Alle diese Pflanzen haben auch eine große Bedeutung als Futterpflanzen im Winter. Schaffen wir in unseren Revieren eine möglichst abwechslungsreiche natürliche Aesung, so können wir in den meisten Jahren der Winterfütterung ganz entraten. Wo aber solches Oedland etwa nicht vorhanden ist, sollte dringend der Gedanke der Anpachtung geeigneter Wildäcker ins Auge gefaßt werden, die mit Deckung und Aesung gebenden Pflanzen zu bestellen sind. Die Linkosten kommen jedesmal dabei heraus, und die Freude an der Sagt) wird durch gesteigerten Besah um so größer.
Der Sag d sch utz muh sich vor allem gegen die Hundeplage richten. Cs ist erstaunlich, mit welcher Rücksichtslosigkeit von manchen Hunt'ebesihern das Revieren und Hetzen ihrer Hunde gestattet wird. Alle Säger wissen den Behörden Dank für ihre Rotmahnahmen, die diese zur Einschränkung dieser Gefahr getroffen haben. Aber sie sind zeitlich begrenzt und verlieren damit chren Wert. Wenn es den verpachtenden Gemeinden darauf ankommt, dah aus der Sagt) möglichst viel in den Gemeindesäckel flieht, dann ist cs auch ihre Pflicht, dafür zu sorgen, daß nicht von Mitgliedern der Gemeinde der Ertragswert der Sagt) heruntergemindert wird, und es ist eine Forderung der Vertragstreue, daß dem Pächter die Möglichkeit geboten wird, das erworbene Recht auch ungeschmälert zu genießen. Andernfalls darf man es dem Pächter nicht verübeln, wenn er zur Wahrung seines Rechtes zur Selbsthilfe schreitet. Hubertus.
Kunst und Wissenschaft.
Ehrenvolle Berufung Darmslädker Künstler.
Regisseur Renato M o r d o und Bühnenmaler Lothar Schenck von Trapp vom Hessischen Landestheater wurden einer Meldung aus Darmstadt zufolge eingeladen, bei den Mai- Festspielen in T u r i n den „Barbier von Sevilla" zu inszenieren.
Wirtschaft.
Starke Quartalsansprüche an den Geldmarkt.
Sn der vorigen Woche hielt die nach der Abwicklung des Medio eingetretene Erleichterung am Geldmarkt zunächst an, sie blieb jedoch auf Tagesgeld, das zeitweise ein sehr flüssiges Aussehen annahm, und auf Monatsgeld beschränkt. Die Feststellung, dah diese Tatsache über die gespannte Grundtendenz nicht hinwegtäuschen durfte, dah insbesondere die Flüssigkeit in Lagesgeld keinen Mahstab für die wirkliche Lage des Marktes abgeben kann, hat sich als richtig erwiesen. Sn der zweiten Hälfte der Berichtswoche ist eine bedeutende Steigerung der Ansprüche eingetreten. Der Quartalsultimo ist ohne Schwierigkeiten überwunden worden, was bei den umfangreichen Vorbereitungen der Danken nicht anders zu erwarten war. Allerdings dürfte die Reichsbank, die nach den ersten drei Märzwochen vom Ultimo Februar her noch mit rund 200 Mill. Mk. in Anspruch genommen war, vornehmlich den Bedarf am Geldmarkt gedeckt haben, da die Danken sich bemüht haben, ihre Vorbereitungen soweit möglich auf den Markt abzu- dränaen. Hieraus erklärt sich auch, dah der P r i - vatdiskont auf 6,5 Prozent erhöht werden mußte, und somit zum erstenmal seit der letzten Diskontermähigung den offiziellen Sah erreicht hat. Es hat sich gezeigt, dah die Privatdisrontabgeber, besonders die Danken, das zurückgehaltene Material an den Markt zum Verkauf gebracht haben, so daß am Privatdiskontmarkt Spihenbeträge im Betrage von 20 Mill. Mark erschienen. Das Snteresse für Warenwechsel mit Bankgiro war in der Derichiswoche sehr gering, Umsätze sind Wohl kaum zu verzeichnen gewesen.
Die Lage an den internationalenGeld- rnärkten hat eine weitere Versteifung erfahren. Die Riederländische Bank muhte ihren Diskontsatz erhöhen, wobei cs aufgefallen ist, daß sie gleich eine Heraufsetzung um ein volles Prozent vornahm. Trotzdem halten zur Zeit die Geldabwanderungen nach Amerika an, und die Riederländische Dank sieht sich in einer ähnlichen Situation, wie die Reichsbank: sie muh sich durch Dildung gröberer Auslandreserven auf alle Fälle schützen. Auch der 'Bet’ liner Geldmarkt ist durch die jüngsten Vorgänge in Reuhork, die sich in einer seit vielen Sahren nicht mehr beobachteten Geldverteuerung zeigen, beeinflußt worden. Daß dieser Einfluß von Geldabgaben, da auch deutsche Danken ziemlich erhebliche 'Beträge am Reuyorker Markt in Anbetracht des hohen Zinssatzes für Call-Geld (20 Prozent) angelegt haben, nicht so spürbar ist, wie man eigentlich erwarten sollte, liegt daran, dah die Reichsbank die Geldrückflüsse aus den Devisenverkäufen wieder ausgleicht, und zwar im Rediskontwege: sie will eine Llmschichtung zwischen Snland- und Auslandkredit zugunsten des ersteren, und in dieser Entwicklung liegt auch die Abgabe von etwa 150 Mill. Mk. Devisen von dem Konto Wechsel und Schecks. Die Anforderungen an den Devisenmarkt sind sehr groß, wozu neben der Kündigung von Auslandgeldern auch neue Transferierungen des Reparationsagenten beitragen. Dis zum 10. April wird Geld knapp bleiben, die weiteren Aussichten sind etwas günstiger zu beurteilen (Steuereingänge, Kupons- und Dividendenfälligkeiten), allerdings werden dann die Saisonansprüche der Wirtschaft ausschlaggebend sein.
Weitere starleZunahme derZnsolvenzen
Bei den Konkursen ist im März gegenüber dem Februar eine Steigerung um 154, oder um rund 20 Prozent eingetreten, während in der Zahl der Vergleichsverfahren keine nennenswerte Veränderung festzustellen ist. Sm Sanuar und Februar war die nach oben gerichtete Bewegung der Snsolvenzzahlen vornehmlich auf saisonmähiye Gründe zurückzuführen, die hohe Märzziffer zeigt jedoch deutlich die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Geschäftslage, besonders deshalb, weil die Konkurse stark zu» genommen haben. Wan muß bis auf das Sahr 1926, das als Krisenjahr zu bezeichnen ist, zurück- gehen, um eine ähnlich hohe Snsolvenzziffer zu finden. Arbeitstäglich ist die Zahl der Konkurse von 32 im Februar auf 37 im März angewachsen, wobei die Zahl der Fälle, in denen das Konkursverfahren mangels Masse eingestellt werden muhte, stark zugenommen hat. Sn der Textil- branche ist die Zunahme am höchsten. Sm ersten Vierteljahr 1929 sind insgesamt 2547 Konkurse und 955 Vergleichsverfahren durchgeführt worden. Gegenüber dem letzten Quartal des Sahres 1928 beträgt die Steigerung bei den Konkursen 570, bei den Vergleichsverfahren 155,
Deutsche Girozentrale und Deutsche Landesbankenzent ale.
Zwischen der Deutschen Landesbankzentrale A.-G. und der Deutschen Girozentrale ist unter gegenseitigem Austausch von Direktions- und Aussichtsratsmitgliedern eine engere Verbindung herbeigeführt worden. Die Deutsche Girozentrale übernimmt von der Preuhenkasse 20 Prozent des Aktienkapitals der Deutschen Landesbankzentrale A.-G. Die Verbindung erfolgt zwecks Durchführung der von den beiden Snftituten in Aussicht genommenen Zusammenarbeit und Arbeitsteilung. Die Deutsche Landesbankzentrale A.-G. verzichtet auf den Verkehr mit Sparkassen und Kommunen, wogegen die Deutsche Girozentrale ihr die mit dem Grundkredit einschließlich des Meliorationskredits zusammenhängenden Geschäfte überläht und die Förderung der Emissionen der in der Deutschen Landesbankenzentrale vertretenen öffentlich-rechtlichen Kreditanstalten durch die Sparkassen- und Giroorganisation zu- gesichert. Sm Geldgeschäft werden die beiden Sn- ftitute Fühlung miteinander halten und gegenseitige Konkurrenz vermeiden. Die Vereinbarung der beiden Spitzenbanlen soll durch eine gleichlaufende Vereinbarung der beioen Spitzen- verbände, des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes einerseits, des Verbandes Deutscher öffentlich-rechtlicher Kreditanstalten andererseits ergänzt werden, damit auch in der Verbandsarbeit die erforderliche Rationalisierung im Wege der Arbeitsteilung und Verständigung durchgeführt werden kann.
* Leipziger Fürsorge, Versicherungs-Anstalt für Beamte und freie Berufe. Die in der Mitgliederversammlung der Leipziger Fürsorge in Berlin vorgelegte Bilanz weist nach Abtrennung der Lebensversicherung, die seit Sanuar 1928 durch ein Tochterunternehmen betrieben wird, in der nun von ihr allein geführten Privat-Krankenversicherung wieder einen Lieberschuh von 0,519 Millionen Mk. (0,572 Mill.) aus. Dabei ist der Schadenreserve vorher ein Betrag von 0,4 Millionen (0,25 Mill.) überwiesen worden. Die Zahl der Versicherten dürfte ungefähr dieselbe geblieben fein. Die Dei- tragseinnahmen haben sich auf 15,311 Millionen Mark erhöht. An Schäden sind 11,730 Millionen Mark gezahlt worden. Vermögenswerte: 0,983 Millionen Mk. Hypotheken: 0,033 WUl. Wertpapiere: 0,034 Mill. Barmittel: 0.957 Mlll. Bankguthaben: 0,340 Mill. Auhenstände: 0,161 Mill. Snüentar; 0,099 Mlll. Grundbesitz. Passiva: 0,94 Mill. Reservefonds: 1,15 Mill. Schadenreserve: 0,019 Kreditoren. Wertpapiere, Bankguthaben und Barmittel erfüllen zusammen die Schadenreserve. Die Hypotheken decken sämtliche Reservefonds. Die Bilanz ist also sehr flüssig. Der günstige S:and kommt auch darin zum Ausdruck, dah ein besonderer Reservefonds für Bei- tragsrückgewähr an Versicherte, die gesund geblieben sind, mit 0,25 Mlll. Mk. gebildet wird. Vergleicht man die Goldmarkeröffnungsbilanz 1924 mit 18 000 Mk. Goldmarkbcständen. 1925 mit Aktiven und Passiven von je 763 000 Wk., 1926 mit 1.608 Millionen Mk., 1927 mit 1-915 Millionen Mk. und 1928 mit 2.645 Millionen Mk., so ist der Aufstieg des Llnternehmens aus kleinen Vorkriegs- bzw. Rachinflationsverhältntssen ersichtlich.
* MaschinenfabrikEßlingen. Wie bereits gemeldet, wird der nach Abzug von 7 025 277 Mark Linkosten und 259 390 Mk. Abschreibungen verbleibende Reingewinn von 350 588 Mk. (einschließlich 297 473 Mk. Vortrag) vorgetragen. Eine Dividende kommt also wieder nicht zur 03er- teilung. Rach dem Geschäftsbericht war der Auftragseingang des abgelaufenen Sahres infolge der allgemeinen Verschlechterung der Wirtschaftslage niedriger als im Vorjahre. Das wirtschaftliche Ergebnis wurde immer noch stark beeinträchtigt durch das völlige Fehlen von Lokomotivauf- trägen der Deutschen Reichsbahn. Snzwischen habe sich durch das Ausbleiben neuer Aufträge auch für das Sahr 1929 die Lage der deutschen Lokomotivindustrie weiter verschlechtert. Während das Mellinger Werk günstig arbei'ete, hatte das Cannstätter Werk unter der Konkurrenz der elektrotechnischen Grohindustrie zu leiden. Sm neuen Geschäftsjahr mache sich die fortschreitende Verschlechterung der Wirtschaftslage im Nachlassen von Aufträgen bemerkbar, so dah mit De- triebseinschränkungen gerechnet werden müsse, sofern nicht eine wesentliche Besserung der allgemeinen Lage cintrcte.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 4. April. Tendenz: etwas freundlicher. — Auch heute eröffnete die Börse wieder ohne besonderes Geschäft. Der-
schiedene ungünstige Nachrichten mahnten zur Zurückhaltung und führten anfangs zu weiteren Blankoabgaben. Viel besprochen wurde die schwache Haltung der gestrigen Neuyorker Börse, hervorgerufen durch die erneute Geldoerknappung, da in Verbindung hiermit wieder Diskonterhöhungsbefürchtungen auftauchten. Auch das erhebliche Anziehen des Bankkurses wurde unangenehm empfunden, jedoch machte sich bald, als die ersten Kurse festgesetzt waren, vom Elektromarkt ausgehend, eine allgemein freundlichere Stimmung bemerkbar. Auch den Metallwenen wurde trotz der ungünstigen Lage in der Metallindustrie etwas vermehrtes Interesse entgegengebracht. Diese Tatsache fiel kaum ins Gewicht, da an den gestrigen internationalen Börsen trotz der allgemein schwachen Lage Metallwerte bevorzugt waren. Auf den erwähnten Gebieten konnte sich daher zeitweise recht lebhaftes Geschäft entwickeln, zu dem noch einige Auslandorders eintrafen und auch von feiten der Spekulation Rückkäufe vorgenommen wurden. Gegenüber-der gestrigen Abendbörse überwogen die Besierungen, und bei den bevorzugten Werten»waren Gewinne bis
Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen!
zu 3v. H. zu verzeichnen. Im Vordergründe des Interesses standen Siemens mit plus 3v.H., AEG. mit plus 1,5 v. H., Schuckert plus 1 v. H., Marisfelder plus 2 v. H., Metallbank plus 1L5 v. H. Die reinen Kohlenwerte lagen dagegen eher gedrückt und teilweise etwas schwächer. Rheinstahl und Gelsenkirchen bis 1,5 v. H. höher. Interesse bestand noch für Glanzstoff mit plus etwa 7 v. H. Die Nebenmärkte lagen still und nicht ganz einheitlich. Don Chemieaktien waren I.-G.-Farben zur ersten Notiz leicht nachgebend, jedoch gegenüber der gestrigen Abendnachbörse etwas höher. Auch für Dauaktien bestand einige Nachfrage. Chade-Aktien, die an der gestrigen Abendbörse leicht erholl lagen, büßten wieder 4 Mark ein. Autoaktien leicht erhöht. Don Kaliwerten Salzdetfurth 6,5 v. H. und Aschersleben 2o. H. höher. Renten still, jedoch gut behauptet. Im Verlaufe wurde das Geschäft wieder still, di« Kursgestaltung unterlag mehrfachen Schwankungen, wobei jedoch weller kleine Kursbesserungen überwogen. Lebhaftes Interesse bestand nur noch für Mansfelder, die erneut etwa 1,75 v. H. gewinnen konnten. Eine gewiße Nervosität war unverkennbar. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,25 v. H. weiter leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2175, gegen Pfund 20,465, London gegen Kabel 4,8525, gegen Paris 124,19, gegen Mailand 92,72, gegen Madrid 32,1750, gegen Holland 12,11.
Frankfurter Schlachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M., 4. März. Auftrieb: 13 Stück Rinder, 943 Kälber, 113 Schafe, 462 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfund Lebendgewicht: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 80 bis 84, mittlere Mast- und Saugkälber 75 bis 79, geringe Kälber 68 bis 74; Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemaft 58 bis 62, mittlere Mastlämmcr. alte e Masthämmel und gut genährte Schafe 50 bis 57; Schweine. Dolljleifchige von 160 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 79 bis 82, fleischige von 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 77 bis 80 Mk. Markt- Verlauf: Schweine mäßig rege, ausverkauft. Kälber und Schafe anfangs rege, zum Schluß ab» flauend, geräumt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 4. April. Am Produktenmarkt war das Geschäft wieder äußerst gering. Die schwächeren Auslandnotierungen drückten auf die Stimmung und die Händler waren sehr lustlos und schritten nur selten zu Deckungen. Größeres Angebot kam in Weizen, und am Fullermittelmarkt für Mais für Futterzwecke, für Weizenkleie und für Roggenkleie, und am Mehlmarkt für Roggenmehl heraus. Hierdurch waren bei den genannten Artikeln Verluste bis 0,25 Mk. festzustellen. Es wurden notiert: Weizen 23,75; Roggen 23 bis 23,25; Sommergerste für Brau- atoede 24; inl. Hafer 24,25 bis 24,50; Mais (gelb) für Jutterzwecke 23 bis 23,25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 33 bis 33,30; Roggenmehl 30,25 bis 31; Weizenkleie 13,75 bis 13,90; Roggen- fiele 14,75 bis 15 Mk. Tendenz: matt.
120,5
f. % Jahr iVi
Banknoten
141,5
141.5
323
286,5
170,5
161,65
173,75
361,5
252,75
91
96
IG
10
10
9
. 6
12
120,75
158.25
114,25
133,75
107
94,13
296,25
127,25
94,13
297
127,25
7,2 . c 8sh
10 10 Id
12 . 6 . 9 . 5 . S
11
72,6
237
120,75/
198,25
159,75
114
133.25 145
'2,5
235 240
355
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114
134
145
231 z02,5
286,25 170,65 161,75 •73,75
91,75
96
107,75
94
298
127,5
Rheinstahl Riebeck Montan . . Seteürfate Stahlw. OtavIMdrea .
<2.9 237,5
241
360,5
253.25 118
170 161.25 1-3,25
202 287,5 170,25 161,25
173
*ys . 8 . 5
10 . 8
10 10
12 U
170
90,5
98,5
Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a W.
TelegraphischeAuSzahlung.
Sali AscherSlebe« . . Kalt Westeregeln . . . Kaliwerk Salzdetfurth
Z. ®. tzarden-InvuttO« Dynamit Nobel . . . Schetdeanstalt . . u Goldschmidt . . • • Rütgerlwerte . . . . Meiallgeselllchaii» • •
'tilg. Deutsche Äsend ahn .'mnburg-Amertka Paket . öamb^Südam. Tampssch.
)ansa Dampsschisf Norddeutscher Lloyd . . l!lg. Deutsche Ereditanst. - iacmet Bankverein IcrTtner HandelLgesellsch. ommerz» und Prioat-Bank . oimfL u. Nattonallxmk .eulsche Bank
iLkonw-Kesellschaft tot SreSdner Bank "Htteldeutsche Eredichanl. .'Jlelnlöian!.......
vleichrbank ......
.4,25
298
127
92,75
72,5
235.25
239
356,5 |
'52,5
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuh 7,5 Prozent.
231,75 | 231,75
202,25 ! —
Oberschles. Sovwerke.....6
Bböntr Bergbau......BVi
Rheinische Braunkohle»... 10
140
320.75
Berlin 3- April
Geld
Brief
Französische Noten.....
16^3
" 16,$6
Holländische Noten......
168,44
169,12
Ätalicnische Noten......
22.21
22,29
Norwegische Noten......
Deutsch-Oefterr, 4100 Kronen
112,06
112,50
59,08
59,32
Rumänische Noten......
2,50
2,52
Schwedische Noten......
112,22
112,66
Schweizer Noten.......
81,14
81,46
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten ..
63,86
64,14
12,425
12,485
Ungarische Noten
73,15
73.49
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß- Surs
i Utn- ßute
Schluß- Kur»
Anfang Kurs
Datum
3.4.
4.4.
3-4.
4 4.
Phtupp Hoizmann......'
129
—-
129,6
—
Heidelberger Cement. • • • 10
148.
—
Cement Karlstadt ...... 9
179
—
—•
Wayß ft Freitag......10
133,75
135
135
d-
Schultheis Patzenhoser ... 15
—
—
296,5
298,5
—
246,25
246,75
Ber. Glanzsiof?......19
457
—
460,5
46-1
Bembcrg.........14
—
—
391
392
Kellswss Waldhof.....12
269,75
269,25
268,75
269,25
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
192
192
194
——
Charlottenburger Wasser ... 7
—-
—
118,9
118,9
Dessauer (9a4 . . ..•••• 8
——
—
219
218,5
Darmler Motoren......0
58,25
—
58
59,5
Demag - ....... v
—
—
53,5
53,75
Adlerwerke Meder......5
52
52,5
53
53,13
Lud». Loewe..... • 10
—
w
223
222
—
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Leonhard Tietz ...... 6
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63,3
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117
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132
—
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110,75
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110,75
——
Gebr. Roeder ....... lu
114,5
_
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213
—
213
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Südd. Zucker........8
150,5
—
150,5
Frankfurt a M
Berlin
ürankfur« a M.
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Schluß- Sur»
1 Ubr Sur»
Schluß Sur,
Anfang. Sur,
Schluß, fture
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Datum
3-4.
4.4.
3.4.
4.4.
Datum
3.4.
4.4.
3-4.
4.4.
5% Dt. oreichsanleih? o. 1927
87,5
—
87,5
—
«.C.G. ......8
180
181,4
180
182
Tt. Anl-Abwi.-Saiuld mti Aus
53,9
227
227
227,5
227,6
lof.-Rechten
—
54
54
Elektr. Lieferungen. • • • • 10
172,5
173
DeSgl. ohne Mslo,.-Rechte
7% Franks. Hyp.-Bl Goldps. mv kündbar bis 1932
414% Rheinische Hyv.-Bank 2 tau.
12,7
12,75
12,7
12,6
Licht und Kraft ..... 10
219
219.25
219,25
218,9
89,5
selten ft Guilleaume..... 6
Ges. f. Aektr. Untern.. ... 10
145
145
236
—
235,5
234,75
Hamb. Elektr. Werke .... 10
—
149,25
150,5
Goldpf.
L.E.G. abg. Borkriegr-Odligation.
81
—
Rhein. Nektr. ...... 9
Schief. Elektr.......10
—
—
170,4 214,5
171,4 213,5
rückzahlbar 1932
89,5
•—
—
*
Schuckert . ........ 8
240,25
241.25
239,75
241,9
4% Schweiz. BunbeSd^Anl..
99,5
—
—
Siemen» ft Hateks . • • • • 12
398.5
401,5
398
401
1% Oesterreichlsche Goldrte.
30,5
30,8
-
Iransradiv . ....... 3
—
—
160,25
——
1.20% Oesterr. Silberrte. .
3
—
3,1
Lahme»,er £&..••••• 10
178,5
—
179,75
179,25
i% Oesterreich, elnheitl. Rle
2
—
—
—
—
79
79,9
1% Ungarische Goldri e.
24,8
24,9
24,9
24,9
Deutsche Erdöl ....... 6
127,5
128,5
128
128,25
i"’n Ungarische StaatSr. v. 1310
21,13
—
21,2
—w
Essener Steinkohle ...... 8
131,5
i‘;% bergl. von 1913 i% Ungarische Äronenrte.. t% Türk. Zollanleihe v. 1911 i% Türkische Bagdadbahn-Anl.,
22.25
1,95
10,9
22,25
1,95 11
—
Gelsenkirchener ... f. % 3- 4
>32 137,5
220
133/5j
133,25
137.75
127,75
221
133
137
127,75
220
—
—
Hoesch Mell. ...... 8
Mse Bergbau ........ 8
219,5
Serie 1
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10,25
107,4
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.% Rumänen convert-Rie. . . -
iv.% Rumänen Koldanl. vou 1913
10,5 8,8
18,2
11 1
10,6
18,13
111
Mannesman» . ....... 8
Mansfelder.........7
116
142,5
118,4
144,25
126,5
117,5
139,75
126,75
118,4
144,9
Oberschles. Etscnb. Bedarf. . . 6
87,5
—-
3. . pril
4- April
Amtliche Norrerung
Amtliche Notierung
Keld
Bne.
itzeld
Brie
Äm't.-Nott.
168,80
169,14
168,82
169.16
Buerr.-AireS
1,771
1,775
1,770
1,774
Brfl.-Atttw.
58,50
58,62
58,49
58.61
Chrtstianta -
112,31
112,53
112,29
112,51
Kopenhagen
112,24
112,46
112,25
112,47
Stockholm •
112,47
112,69
112,44
112.66
HeMngforS.
10,593
10,613
10,591
10,611
Italien. .
22,05
22,00
22,055
22,895
London. . .
20,443
20,485
20,439
20,479
Neupork . .
4,2130
4,2210
4,212
4,220
Paris....
16,465
16,505
16,46
16,50
Schwetz ..
31,065
81,223
81,075
81,235
Spa icu .
63,59
63,71
63,62
63.74
Japan .. .
1,880
1,884
1,878
1,882
'Hio de Jan
0,498
0,500
0,497
0,499
Dien in D-«
Qest. abgeft
59,21
59,33
59,22
59.34
Prag . . . .
12,47
12,49
12,47
12.49
Belirad . .
7,397
7,411
7,393
7,407
Budapest. -
73,40
73,54
73.39
73,53
Bul arten
3,042
3,048
3,041
3,047
Lissabon .
18,85
18,89
18.88
18.92
Danzig. . .
81,77
81.93
81,73
81,89
Sonst llttn.
7,063
2,067
2.068
2,072
Arden. .
5,455
5,465
5,465
5,471
Lanada
4,186
4,194
4,183
4.IM
Uni natj .
4,266
4,274
4.240
4,241
Kairo . .
20,973
21,013
20,973
21.002
Berlin, 3. Äppil
Geld
Vries
yinuntantittie Noten .....
47203
4,225
Belgische Noten .......
Dänische Noten........
58,38
111,98
58,62
112,42
Englisch« Steten.««*•»*•
20,41
20,49


