Ausgabe 
3.12.1929
 
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Turnen, Sport und Spiel

dem

es

Die Lag- im Dezember.

noch dazu zu benutzen Kahlwild zu vollziehen, in pfleglich behandelten geschossen werden. Die Ordnung sein und sind

Dezember hauptsächlich sein, den Abschuß an während starke Hirsche Revieren nicht mehr Futterplätze dürften in

3m übrigen entspricht das Unentschieden Spielverlauf.

Der letzte Monat des Jahres ist gekommen und verheißt mit seinen kurzen Tagen dem 3ünger- <51 Huberti noch manche Weidmannsfreude. Doch hat uns der Winter im Rovember schon einmal kurz seine Dorboten geschickt, und im Dezember pflegt er seinen Einzug zu halten, nur zu oft verbunden mit Rot und Mangel für unser Wild. 3ägerrecht und 3ägerpslicht sind dann miteinan­der in Einklang zu bringen, getreu dem Weid­spruchErst Heger dann Jäger".

Dis jetzt hat noch kein Wild etwas entbehren müssen, und feist geht das Rotwild in die Wintermonate. Starke Hirsche stehen allein oder mit ihresgleichen zusammen, indes Kahlw.ld und geringe Hirsche sich zusammengerudelt haben. Die Schuhzeit für Rotwild endet in diesem 3ahre in Preußen mit 3ahresablauf. Daher dürfte der

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Handball im T. D. Großen-Buseck.

Der Mtv. Gießen konnte am Sonntag mit kom­pletter Mannschaft gegen den sehr geschwächten Großen-Dusecker Gegner in Großen-Duseck an- tretcn und ein 2:2 (Halbzeit 1:0 für Grohen- Dusek) herausholen. Kurz vor Schluß vergab Großen-Duseck noch eine sog. totsichere Sache.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

V. f. c. Wetzlar I 1900 I 4:2 (2:0). ö. Auch am vergangenen Sonntag blieb

stärker zu beschicken, wenn der Winter eingesetzt hat.

Das Schwarzwild ist in die Rauschzeit getreten und steckt gerubelt in großen und war­men Dickungen. 3n alten Laubhölzern brechen die Sauen nach Eicheln und Ducheckern, oder suchen auf alten Kartoffeläckern nach Aesung. Zu einem erfolgreichen Dejagen der Schwarz­kittel ist Schnee, und zwar recht oft Reuschnee, erste Doraussehung.

Die Schuhzeit des Rehwildes endet in Hessen am 30. Rovember, so daß das Wild also während des ganzen Dezembers Hegezeit hat, eine Maßnahme zum Ausgleich der Winter­schäden. 3n Preußen dagegen beginnt erst am 1. Dezember die Schuhzeit für weibliches Reh­wild (wobei fast überall Kitze ausgeschlossen sind), während der Dock in Preuhen schon seir 1. Rovember Hegezeit genieht. Diese Regelung der Abschußzeit, ebenfalls eine Sondermaßnahme, wird von vielen Weidmännern schon lange als normal erstrebt, um dadurch dem zügel- und planlosen Treibjagdabschuß einen Riegel vorzu­schieben. Zwingt doch diese verschiedene Schuh­zeit den Schützen, die Augen aufzumachen und das Stück wirklich anzusprechen, wenn er nicht Gefahr laufen will, mit dem Strafgesetz in Kon­flikt zu kommen. Wer dann glaubt, aus Gründen des Zeitmangels oder aus anderen ernsthaften Gründen nicht um den Abschuß bei Drückjagden und auch mit Schrot herumkommen zu können, der wird nicht mehr Hinz und Kunz auf das edle Rehwild loslassen können, sondern er wird diesen Abschuß nur in einem ganz kleinen Kreis erprobter Schützen mit ruhigen Aerven und siche­rem Blick durchführen. Rehschlachten aber mit einem Aufgebot von 20, 30 und mehr Schützen und entsprechendem Treiberheer haben mit weid­gerechter 3agdausübung nichts mehr gemein. Soll-

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ten sie allgemein anerkannt sein, so wäre die Frage der Ausrottung unseres einzigen noch überall vorkommenden Schalenwildes nur noch eine Frage kurzer Zeit. Die Böcke haben meist abgeworfen oder tun es nun im Laufe des Mo­nats. Die Rehe stehen wieder mehr in starken Sprüngen zusammen und finden im Walde in diesem 3ahr Bucheckern in Menge, während draußen die junge Saat unwiderstehlich lockt.

Der Fuchs trägt einen guten Balg und kann nun eifrig besagt werden. Sei es beim Drücken, sei es mit dem Mausepfeifchen oder der Hasen- quäke, sei es beim Ansitz am Luderplah oder beim Sprengen aus dem Bau mit Dackel oder Terrier, stets bereitet der erfolgreiche Schuh auf den roten Räuber dem Weidmann besondere Freude.

Der Dachs steckt in seinem warmen Winter­bau, den er aber viel öfter auch jetzt verläßt als meist angenommen wird. Er ist feist, kann daher jetzt am besten gegraben werden, wenn es ge­schehen soll.

Die Hauptjagd des Dezember gilt dem Ha­sen, der nun in tausend Röten lebt. Die Wald­treibjagden sind meist vorüber und haben ein sehr unterschiedliches Ergebnis geliefert. Jeden­falls ist von einem besonders guten Hasenjahr kaum die Rede. Doch scheint es, daß da, wo im letzten Winter mit seiner großen Rot für den Mümmelmann wirllich gesorgt wurde und wo man das Raubzeug kurz hielt, doch ganz be­friedigende Strecken erzielt werden. Auf warmen Sturzäckern, im alten Gras der Feldraine und im Gebüsch hat der Löffelmann seine Sasse, aus der ihn nun bald das Rufen und Klappern der Treiber aufscheuchen wird.

Rebhühner haben Schonzeit, die zu einer wirllichen Hegezelt für sie werden sollte. Denn sie sind dankbar dafür, wenn ihnen Schuh gegen Raubzeug durch Anlage von Remisen und ähn­lichen Deckungen sowie Futter bei Schnee und Kälte geboten wird. Rur wirkliche Winterpflege kann den Rückgang der Hühnerjagd aufhalten.

Auch der Fasan hat Schuhzeit. Dank der Hege und Pflege in einzelnen Revieren ziert er jetzt öfters wieder einmal die Strecke.

Mit zunehmender Kälte pflegen auch die nor­dischen Enten sich bei uns einzustellen und fallen dann häufig in großer Zahl auf offenen Stellen ein.

Besondere Aufmerksamkeit ist den Wechseln zu widmen, wenn der Schnee gefallen ift Hier wirkt die schlimmste Sorte von Wilddieben, der Schlingensteller.

Für Inhaber preußischer 3agdscheine hat das preußische Ministerium eine besondere äleber- raschung gehabt. Die Gebühren sind in die Höhe gesetzt worden, so dah der 3ahresjagdschein jetzt 35 Mark statt 25 Mark und der Tagesjagd­schein jetzt 7 Mark statt 5 Mark kostet.

Hubertus.

kurze Zeit darauf glichen die Platzbesiher aus. Zehn Minuten später erzielten sie das Sieges­tor. Wegen Dunkelheit wurde das Spiel zwölf Minuten vor Schluß abgebrochen.

Großen-Busccks Jugend verlor etwas zu hoch gegen die zweite Jugend von 1900 Giehen.

Handball im Turnverein 1846 Gießen.

Tgd. Friedberg I To. 1846 I.

Entgegen der Dorschau konnte die Mannschaft des Tv. 1846 zu i hrem letzten Derbandsspiel komplett antreten. Diesem Umstande verdankt Gießen seinen Sieg, denn eine Riederlage gegen die spielstarke Friedberger Mannschaft wäre sonst nicht zu verhüten gewesen. Und trotzdem schien cs in der ersten Halbzeit, als würde Friedberg das Spiel für sich entscheiden können, es führte 1:0. Obwohl die Gießener Mannschaft das Spiel fast immer überlegen gestalten konnte, scheiterten ihre Angriffe doch an der sicheren Abwehr des Fried­berger TormannS, der seine Mannschaft auch vor einer höheren Niederlage bewahrte. 3n der zweiten Halbzeit kam Gießen erst zu seinem längst verdienten Erfolg, ging 2:1 in Führung und entschied so das Spiel für sich. Die Hinter­mannschaft der Gießener spielte wie immer gut, der Sturm besser als sonst.

Das Jugendtreffen konnte die körperlich stär­kere Butzbacher Mannschaft mit viel Glück knapp 5:4 für sich entscheiden. Die 1846er zeigten sich ihrem Gegner völlig ebenbürtig. Jeder Mann­schaftsteil verdient ein Lob.

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Handball in Garbenteich.

Garbenleich I v. f. B. I 8:0 (4:0).

Zu ihrem fälligen Gesellschaftsrückspiel, bei dem man einen bestimmten Erfolg nicht Voraussagen konnte (D. f. D. gewann das Dorspiel mit 3:2), standen sich am vergangenen Sonntag beide Mannschaften in Garbenteich gegenüber. Beide Gegner traten mit je drei Mann Ersatz an. Rach Anwurf durch T. f. B. übernahm Garben­teich die Führung und konnte kurze Zeit darauf den ersten Treffer erzielen. D. f. B. suchte aus­zugleichen, aber die Durchbrüche scheiterten sämt­lich an der vorzüglich arbeitenden Hintermann­schaft. Die anfangs leichte Ueberlegenheit der Turner trat jetzt immer mehr zutage, die ihnen auch bis Halbzeit noch drei Tore brachte. D. s. B. kam nach Seitenwechsel und Umstellung etwas auf, konnte aber nicht hindern, daß der Tormann dem Ball noch viermal das Rachsehen geben mutzte. Das Spiel, das ganz den Charakter eines Freund­schaftsspieles trug, wurde von beiden Mannschaf­ten fair durchgeführt, insbesondere gebührt den D. f. B.ern ein Gesamtlob, da sie jederzeit das Spiel offen hielten, obwohl ihnen kein Erfolg beschieden war.

Kreisoffi-ner Etaffellaa derSchwimmab.eilungdesT.V.Offenbach

Großer Erfolg des INännerturnverelns Giehen.

Der Einladung des Tv. Offenbach zu seinem Staffeltag am vergangenen Sonntag im Offen­bacher Stadtbad war eine große Anzahl der besten Dereine des Kreises gefolgt. Der Mtv. Gießen hatte zu diesem Staffeltag eine Drust- staffel gestellt, mit der er auf eine außerordent­lich starke Konkurrenz stieß. Außer dem Mtv. Gießen hatten noch acht weitere Dereine zu diesem Rennen gemeldet, und zwar: Tv. Offen­bach, Tges. Offenbach, Tgmde. Darmstadt, Tges. Darmstadt, Homburger Schwimmclub, Tv. 1860 Frankfurt, Tgmde. Eintracht Frankfurt und Tv. Dorwärts Dockenheim. Trotz dieser starken Kon­kurrenz formten die Männer tu rner vor dem Tv. Offenbach den ersten Sieg nach einem schönen

den Spielvereinigungsleuten versagt, den D. f. L. Wehlar auf heimischem Gelände zu bezwingen. Die Riederlage ist in erster Linie darauf zurück­zuführen, daß die Mannschaft zu lange ausgesetzt hat; auch hätte der eine oder andere Posten glücklicher beseht werden können. Das Feldspiel war verteilt. An den Wurfkreisen war der D. f. L.-Sturm, in dem Paulus wieder die Trieb­kraft war, gefährlicher. Die Gießener Fünferreihe spielte vielfach überhastet und warf vor allem zu hohe Torbälle. Der D. f. L. ging durch seine Außenstürmer in Führung. 1900 verringerte dann druch den Linksaußen den Torabstand auf eins. Kurz darauf mußte sich der gut arbeitende Gießener Hüter zum drittenmal geschlagen be­kennen. Der Mittelstürmer stellte jedoch sogleich durch wuchtigen Wurf das alte Verhältnis wieder her. Gegen Spielende stellte Paulus den Sieg der D. f. L.-Leute durch Verwandlung eines Straf- Wurfs sicher.

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Spielveremigung 1900 Gießen.

ö. Das Hauptspiel des vorigen Sonntags war die Begegnung der Liga elf mit der Liga des SportvereinsHessen 1910 Hers- selb. Das Spiel fand in Hersseld statt. 1900 war durch das Fehlen, des Sturmführers Adel­berger sehr gehandicapt, da es dadurch dem Gießener Angriff sehr an Geschlossenheit und Derständnis untereinander mangelte. Die Boden­verhältnisse waren, von der großen Glätte ab­gesehen, annehmbar; nur vor den Toren waren sic schlecht. Hersfeld legte gleich mit großem Elan los. Gießens Abwehr war aber auf dem Posten und ließ sich nicht überrumpeln. Rachdem sich 1900 mit den Platzverhältnissen vertraut gemacht hatte, ging es selbst zum Angriff über und nahm das Spiel, dank besserer Technik, in die Hand. Die Derteidiger standen fast an der Epielfeld- mitte, die Stürmerreihe lieh aber alle noch so günstigen Torgelegenheiten aus. Erst gegen Ende Der ersten Spielhälfte kam der Gastgeber wieder auf, und das ausgeglichene Spiel brachte ab­wechselnd beide Tore in Gefahr. Das Spiel war äußerst schnell und spannend. Auch die zweite Hälfte begann vielversprechend. Zunächst ging 1900 in Führung. Knapp fünf Minuten später kam Hersseld zum Ausgleich und steigerte sodann seinen Drang nach dem gegnerischen Tore, der auch bald belohnt wurde. Ein scharfer Schuß, den der Gießener Hüter nur noch im Hechtsprung knapp abwehren konnte, ging an den Pfosten und von da ins Feld zurück. Er führte aber doch noch zum zweiten Treffer, da die Gießener Deckung den Torwart nicht rechtzeitig unter­stützte und ein Hersfelder mühelos ins leere Tor schieben konnte. Damit erlahmte der Wider­stand der Blauweißen, bei denen sich allzusehr Ermüdungserscheinungen bemerkbar machten, vollends. Einen dritten Treffer gab der Spiel­leiter trotz Protestes der Gäste. Er wurde aus glatter Abseitsstellung erzielt. 1900 kam nunmehr wiederholt in gefährlicher Weise vor Hersfelds Tor, scheiterte aber an dessen vorzüglichen drei Schlußleuten. Man trieb in den Reihen der Gießener zuviel Einzelspiel. Eine Behinderung zweier Gießener mit schlechtem Abspiel führte zum vierten Tor für Hersfeld, womit die 4:1- Riederlage der Gießener besiegelt war. Beim Gastgeber waren die schnellen guten Außen­stürmer die treibenden Kräfte, sie wurden durch hohe, weite Dorlagen gut bedient. 1900 trieb dagegen allzuviel flaches Innenfpiel, womit es sich nicht durchsetzen konnte. Der Sturm und die Außenläufer, besonders der Rechte, spielten weit unter ihrer sonstigen Form. Die Schlußleute konn­ten gefallen, obwohl Hohmann schon vor der Pause eine schwere Prellung erlitt, die zeitweise Llmstcllungen in der Mannschaft erforderlich machten.

Die vierte Mannschaft verlor in Bie­ber gegen die dortige erste Elf knapp 2:1, hatte allerdings auch nur neun Mann zur Stelle, was ausschlaggebend war.

Die erste 3ugend errang in Marburg ge­gen die dortige erste Jugend der Germania ein Unentschieden (1:1) nach recht ansprechenden Leistungen.

Die erste Schülerelf erzwang mit nur acht Spielern gegen die Schüler Riedergirmes in Riedergirmes ein 1:1.

D. f. B.

Die Liga gewann gegen die äl n i v e r s i - tätsmannschaft mit dem ungewöhnlich hohen Resultat von 15:0. Dorweg sei jedoch gesagt, daß die Studenten ohne ihre besten Kräfte, B a n t l e und Lorbacher, und ohne die Spie­ler der hiesigen Spielvereinigung antraten, so dah das Resultat als Maßstab für das Spiel- stärkeverhältnis beider Gegner nicht in Betracht kommt. Der Spielverlauf war trotz der Llngleich- heit der Gegner nicht uninteressant, da die Gäste mit geradezu bewundernswertem Eifer und mit Ausdauer um Verbesserung des Resultats kämpf­ten. Daß es ihnen nicht gelang, lag in erster Linie an dem mangelnden gegenseitigen Der­ständnis und in der schlechten Zusammenarbeit der einzelnen Mannschaftsteile, was wiederum wohl seine Ursache in der ungewohnten Aufstellung hatte; dagegen waren die Einzelleistungen im Durchschnitt recht gut. Bei Halbzeit stand das Spiel bereits 6:0 für D. f. B., der noch dem Wechsel in regelmäßigen Abständen noch neun Tore schoß.

Die 2. Mannschaft war zum Derbandsspiel in Riedergirmes und konnte dort nur ein 2:2 erzwingen. Bei kompletter Besetzung sie war nur mit zehn Mann angetreten hätte sie sich diesen Punktverlust, der der erste in der dies­jährigen Saison ist, ersparen können. Sie führt nun immer noch mit drei Punkten Dorsprung vor Riedergirmes.

Das Spiel der 3. Mannschaft gegen die 1. Mannschaft Steinbachs wurde nach gegenseitiger Dereinbarung als Gesellschaftsspiel ausgetragen, da der angesehte Schiedsrichter fern­geblieben war. Steinbach zeigte sich der Platz­mannschaft überlegen und gewann nach scharfem Kampf mit 3:1.

Fußballklub 1926 Großen-Buseck.

Großen-Buseck I Giehen 1900 tigareserve 2:1. Giehen 1900 2. Jugend Grohen-Buseck 1. Jugend 3:0.

Beide Mannschaften standen sich im Freund­schaftsspiel am Sonntag in Großen-Buseck gegen­über. Sie lieferten sich ein schönes Spiel, bei dem Großen-Buseck mit 2:1 Sieger bleiben konnte. 1900 fand sich in der ersten Halbzeit besser zurecht als Großen-Buseck, diese waren dafür in der zweiten Halbzeit etwas überlegen. Der einhei­mische Tormann hielt einen Elfmeter, so daß in der Pause das Spiel noch 0:0 stand. Rach Halbzeit konnte 1900 in Führung gehen, aber

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und spannenden Rennen erringen, indem sie die 4x6-Dahnen (4x84 Meter) in 4:34,7 Min. zurücklegten. Die siegreiche Stassel der Männer­turner setzte sich aus den Turnern Wilh. Josten, Friedr. Baumann, Wilh. S ch w a l l y und Hugo Baumann zusammen. Mit diesem Erfolg ist die Bruststasfel der Männerkurner in die Klasse der Besten des Mittelrheinkreises auf­gestiegen.

Billard-Wettspiel.

Das am Sonntag in Mainz stattgehabte Rück­spiel des 1. Gießener Billard-Clubs gegen den Mainzer Billardklub endete mit einem Sieg des 1. Gießener Billard-Clubs mit 74 Punkten. Der Kampf ging um den Ebsten-Pokal. der, als Wanderpreis gestiftet, beim ersten Kamps von Giehen errungen wurde.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Giehen I Preungesheim I 2:3.

Auf dem Trieb standen sich am Sonntag diese Mannschaften im Kreisklassenspiel gegen­über, bei dem es für beide um den Abstieg aus der Kreisllasse ging. Dah die Gäste es knapp für sich entscheiden konnten, verdanken sie reichlichem Glück, hätte doch dem Spiel­verlauf entsprechend das Resultat umgelehrt lauten müssen. Dom Anstoß ab war Gießen im Feldspiel merklich überlegen, konnte jedoch durch­übergroße Unbeholfenheit im entscheidenden Mo­ment nichts Zählbares erreichen. Erst nach ge­räumiger Zeit konnte Gießen durch einen flachen Schuh in Führung gehen. Eine Anzahl Ecken brachten aus beiden Seiten nichts ein. Mit 1:0 ging es in die Pause. Rach Wechsel nahm das Spiel merklich an Schärfe zu. Giehen konnte durch seinen Halbrechten seine Tor,ahl auf zwei erhöhen. Ein Elfmeter brachte den Gästen das erste Tor. Mit nur zehn Mann legte Preunges­heim. nach Platzverweis für einen Spieler, nun mächtig los und konnte sich auch bald den Aus­gleich erzwingen. Trotzdem Gießen merklich über­legen war, konnten die Gäste durch einen schönen Eckball zum Führungstor kommen. Giehene wurde dann noch überlegener, konnte jedoch an der zahlreichen Derteidigung der Gäste nichts mehr errreichen und verschoß auch noch einen Elf­meter.

Gießen 1b Grünberg.

Dorher spielte Giehen 1b gegen Grün- berg i. Daß in der zweiten Bezirksklasse acht­bare Gegner vorhanden sind, hat schon manche Mannschaft erfahren. So erging es auch Gie­ßens Ib am Sonntag. Grünberg konnte Gießen auf eigenem Platze mit 1:0 schlagen. Das Spiel war von Anfang an sehr scharf. Obwohl Giehen alle Anstrengungen machte, den Ausgleich zu er­ringen, konnte es doch bei der guten Abwehr der Gäste nichts Zählbares erreichen.

/ wieseck II Oppenrod I 4:2.

Zum Entscheidungsvorspiel um die Bezirks­meisterschaft der zweiten Bezirksklasse standen sich beide Gruppenmannschasten komplett auf dem Wiesecker Sportplätze gegenüber. Zunächst flot­tes, ausgeglichenes Spiel. Rach kurzer Zeit konnte der Rechtsaußen der Einheimischen die Führung bringen. Doch die Gäste erzielten als­bald den Ausgleich. Eine ganze Serie von Eckbällen brachte den Einheimischen nichts Zähl­bares ein, während die Gäste kurz vor der Pause in Führung gingen. Rach Seitenwechsel weiter offenes Spiet. Wieseck drückte allmäh­lich mehr und mehr. Abermals folgten eine Reihe Eckbälle. Ein scharfer Schuh brachte den verdienten Ausgleich. Wieseck war nun sicht­lich überlegen und stellte das Resultat bis Schluß aus 42.

Kunst und Wissenschaft.

Mathilde Buchwalds 80. Geburtskag.

Die Schauspielerin Mathilde B u ch w a l d feiert, wie man uns schreibt, am 3. Dezember ihren 8 0. Geburts t ag. Sie war in Berlin an säst allen führenden Bühnen tätig und hatte seinerzeit in der zweiten Ausführung von Ger­hart HauptmannsBiberpelz" an der Freien Volksbühne in Anwesenheit des Dichters als Frau Wolfs" einen großen Erfolg.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Die Berliner Stadtmission mit ihren weit über hundert Berufsarbeitern ist wohl das größte Werk christlicher Liebestätigkeit in Berlin. Das ganze Jahr ist sie von Hilfesuchenden überlaufen; es sind meist die schwersten Fälle, die zu ihr als ihrer letzten Ret­tung kommen, und viele hat sie vor dem äußersten verzweifelten Schritt bewahren können und ihr Leben wieder in geordnete Bahnen lenken dürfen, ehe es zu spät war. Davon erzählt der unserer heutigen Aus­gabe beigelegte Aufruf. Er will die Liebe unserer hilfsbereiten Leser wachrufen, zu Weihnachten denen den Tisch zu decken, an die sonst niemand mehr denkt. 99030

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IX ist und bleibt > > das beste Morgen-und Abend getränk.

Margarine Rama im Blauband

doppelt so gut