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ben. Er hatte zwei schwere Schädelbrüche. Zwei Personen liegen noch in bedenklichem Zustande dar­nieder, die übrigen 10 sind außer Gefahr.

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schöner und länger erstrahlen. Don den übrigen Wandelsternen ist der Saturn noch einige Zeit nach Sonnenuntergang am Abendhimmel zu sehen, und die Venus leuchtet nach wie vor als Morgen-

östlichen Himmel grüßt uns nun große Himmelsquadrat, das aus

kochendem Wasser gefüllter Behäl- ter überflutete ihren Arbeitsplatz, so daß das Mädchen bis zu den Knien plötzlich in dem kochenden Wasser stand. Rur durch rasche Hilf« konnte ein noch schwereres ilnglüd vermieden werden.

Sonnenaufgang von 4.20 bis 5.10 Uhr. Son­nenuntergang von 19.50 bis 18.50 Uhr.

Lichtgestalten des Mondes: 1. Viertel am 12. um 7 Uhr, Vollmond am 20. um 11 Uhr, 3. Viertel am 27. um 21 Uhr.

Der Juli zeigte völlige Uebereinstimmung zwi­schen Sternhimmel und Erde: auf beiden herrschte Hochsommer; im August aber macht sich der Fort­schritt der Jahreszeit am Himmel meist deutlicher bemerkbar als auf der Erde. Die Tage werden nun

früher die Regentonne aufstelfte, um weiches Wasser zum Waschen zu haben? Regenwasser ist weich, es erhöht die Schaumkraft. des.Waschmittels.

Erweitertes Schöffengericht Gießen.

1 Gießen, 31. 3uli. Ein Homöopath ist der fahrlässigen Tötung beschuldigt. Er soll einen älteren Mann, der bei Beginn der Be­handlung starkes Fieber zeigte, ohne nähere Un­tersuchung auf Grippe behandelt und eS unter­lassen haben, rechtzeitig einen Arzt zuzuziehen. Die Beweisaufnahme ergibt, daß der Verstorbene schon Samstags starkes Fieber hatte, daß dieses sich Sonntags, als der Angeklagte die Behänd» lung übernahm, steigerte, und daß am folgenden Dienstag ein rostbrauner blutiger Auswurf bei dem Kranken auftrat. Obwohl dieser selbst und seine Frau die Zuziehung eines Arztes verlang­ten, ließ sich der Angeklagte erst am Donnerstag zur Herbeiholung eines Arztes herbei, da er, wie er sagte, den Kranken allein kurieren könne. Der Arzt wandte sofort die gebotenen Mittel, namentlich starke Herzmittel an. Aber trotzdem trat am folgenden Samstag der Tod ein. Die Sachverständigen, ein Universitätsprofessor und ein Amtsarzt, sind der Meinung, daß spätestens am Dienstag feststand, daß es sich um Lungen­entzündung und nicht um Grippe handelte; mit hoher Wahrscheinlichkeit könne angenommen wer­den, daß bei zeitigem Eingreifen eines Arztes der Patient habe gerettet werden können. Der Staatsanwalt kennzeichnete die Gefahr des Kur­pfuschertums und die Gemeingefährlichkeit des Verhaltens des Angeklagten. Das Gericht schloß sich diesen Ausführungen an und sprach eine Gefängnis st rase von drei Monaten aus. Von der weiteren Anklage Berkaus von nicht freigegebenen Arzneimitteln wurde der Angeklagte freigesprochen.

Zwei weitere Angeklagte sind der ihnen zur Last gelegten Urkundenfälschungen eines Wechselakzeptes bzw. einer Arbeitsbescheinigung geständig und werden unter Annahme mildern­der Umstände zu zwei und einer Woche Gefängnis verurteilt.

Auch die letzte Sache hat eine Reihe von Ur­kundenfälschungen in Tateinheit mit Be­trügereien, deren sich ein Angeklagter schuldig gemacht hat, zum Gegenstand. Trotz Vorstrafen wegen gleicher Delikte werden dem Angeklagten mildernde Umstände bewilligt, und er zu sechs MonatenGefängnis verurteilt. Die ilnter- suchungshaft wird mit einem Monat und vier Tagen angerechnet. .

Die drei letzten Fälle wurden vor dem Kleinen Schöffengericht verhandelt.

Dir die 14 Stundenzahlen von Mitter- nacht Im Mitternacht rinn Tagt» ent* hakende Kreit und die dich Kuniberte Linie, der eogenannte Horizont, rind feit- stthend rudenJten. Der Sternhimmel dreht eich tarnt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil gtvsitier-maftm dem Zei­ger der Himmeleuhr m 13 Stunden und 56 Minuten im Sinne der gelogenen Pfeile einmal um leinen Mittelpunkt. Der eingezeichnete Horizont umrahmt die tu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Manatrmitte eicht* lärm Sterne. Untere Karte zeigt also den Zurtand um Mitternacht der Mo­natemitte. Will man tu einer anderen Stunde beobachten, eo denke man eich den Sternhimmel tarnt dem geraden Pfeil eo gedreht, daß dieter auf die Be­obachtung satunde zeigt: dadurch werden die zu" dieter Zeit eichtbarm Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hin* eingedreht. Für je 5 Tage vor der Mo­natsmitte ist der gerade Pfeil i/3 Stunde früher, für je 5 Tage nach der Monate­mitte 1/3 Stunde später zu stellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der !Mond nimmt die gezeichneten Stelhtn- (gen ein, wenn er die angedeutete Licht- /gestalt zeigt.

WSW

fort letzten Regenfällen gut entwickelt. Die Zuckerfabrik Wetterau hat den Rübenbauern einen Mindestpreis von 1,50 Mk. gegen 1,35 Mk. im Vorjahre garantiert.

Kreis Schotten.

Laubach, 3. Aug. Wie wir meldeten, wur­den bei dem Autounfall bei Gonters- kirchen vor acht Tagen 13 Personen ver­letzt. Von diesen ist gestern, Freitag mittag, der Weihbindermeister Friedrich Spuck gestor-

(hingen wir neu den.

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mietet, die damit ihren Betrieb in nächste Rahe fos Bahnhofs verlegte, nachdem sie vorher ihre Amtsräume am Marktplatz, in dem jetzt dem Kaufmann Weiß gehörigen Hause gegenüber demHotel Hirsch" inne hatte. Kürzlich fand noch ein weiterer Besitzwechsel statt. Kauf­mann Wilhelm Alb ach von Linfonstruth er« tvarb das in der Marktgasse gelegene, frühere Geschäftshaus des Spengler» und Jknstallations- ir.eisters Jakob B o n - E i f f zum Preise von 14 500 Mark. Der Käufer hatte es seither schon pachtweise zum Betrieb eines Zigarren- und Tabakgeschäftes inne.

F Steinheim, 2. Aug. Mit Beginn dieses Monats trat unser Lehrer Bersch in den wohlverdienten Ruhestand. Er hat rund 40 Jahre im Schuldienst gestanden. Dreiviertel dieser Zeit war er in dem benachbarten Rodheim tätig, wo er den oft überfüllten einklassigen Schulbetrieb mit viel Fleiß und Mühe in bester Weise meisterte. Ausgezeichnet mit einem großen Maße pädagogischer Fähigkeiten verstand er es, nicht nur seinen Schülern die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten beizubringen, sondern er betonte in Schule und Fortbildungsschule immer und immer wieder den hohen Wert der idealen Güter dieser Welt. In Verfolg diese« Erziehungs­zieles widmete er sich der freien Dolksbildungs- arbeit und gründete an seinem ersten Amtsort einen Dolksbildungsverein und legte so den Grundstein zu der nun auf über 700 Bände angewachsenen Ortsbücherei. Hier in Steinheim erwarb er sich besondere Verdienste um den Ausbau der Fortbildungsschule sowohl für die Knaben als auch die Mädchen. Durch Zusammen­arbeit mit einem verständnisvollen, weitschauen- den Ortsoberhaupt ist hier für die Ausbildung der fortbildungsschulpflichtigen Jugend vortreff­lich gesorgt. Seine freie Zeit benutzte Lehrer Bersch zum Studium der Pflanzenwelt, so daß et in der Lage ist, alle in unserer engeren Heimat vorkommenfon Gewächse dem Rainen nach zu bestimmen. Während seiner 40jährigen Amts­zeit hat er auch den Organistendienst des Kirch­spiels Rodheim versehen. Eine ihm aus Anlaß seines Ausscheidens aus dem Schuldienst zu- gesachte Ehrung lehnte der alte Herr bescheiden ab. So sehen zwei Generationen mit Dankbar­keit zu ihrem Lehrer auf und wünschen ihm einen gesegneten Lebensabend.

Kreis Büdingen.

* Berstadt, 2. Aug. Die Zifferblätter der hiesigen Kirchenuhr wurden frisch gestrichen und neu vergoldet, nachdem vorher das Ge­läut vervollständigt worden war. Run hat sich herausgestellt, daß auch das Schiefer- dach an vielen Stellen schadhaft war und der Hahn mit dem Knopf infolge der Witterungs- einslüsse Fehler aufwies. In diesen Tagen nun wurde die Ausbesserung und Vergoldung des Wetterhahnes vorgenommen und das Kirchen­dach renoviert. Die Preise für Frühkar­toffeln sind in den letzten Tagen stark zurück­gegangen. Gegenwärtig werden für den Zentner noch 3,60 Mk. bezahlt. Der Ertrag ist gut. Dabei werden dicke und gesunde Knollen ge­erntet. Korn und Gerste sind bereits ge­erntet. Die kurze Pause bis zum Schnitt des Weizens benutzen die Landwirte zur Abfuhr des Mistes. Die Hackfrüchte stehen sehr gut, be­sonders die in den letzten Jahren vermehrt zum Anbau gekommenen Zuckerrüben haben sich nach

Starkenburg.

R a u h e i m (Kreis Groß-Gerau), Schwere Brandverletzungen

C. RUbsamen, Gießen

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schon sehr merklich kürzer; gegen Ende des Mo­nats ist esnach dem Abendessen" schon stichdunkle Nacht, und das. immer prächtigere Hervortreten der Milchstraße zeigt uns das Herannahen des Herbstes. Daß am Nordosthimmel in später Abend­stunde bereits die Wintersternbilder Heraufziehen, wird uns dieses Jahr durch den hell leuchtenden Jupiter besonders deutlich gemacht, der dort steht und auch bei flüchtigem Blick auf den Himmel un­möglich übersehen werden kann. Er steht im Win- tersternbilde des Stiers, zunächst in der Nähe der Linie AldebaranPlejaden, dann links von ihr. Zu Beginn des Monats wird etwa um JDHtter- nacht sichtbar, gegen Ende schon etwa 2 Stunden früher. In den folgenden Monaten wird er immer

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5. August festgesetzt Voranschlag abstimmen 1 luqeflimmt Die wer- nkie - Polizeidiener-, wärterbefehung, sowie Msfeckommission - itag erledigt werden. , 2lm l. August gmg )e in den«H svreis betragt 38 ow ntierK-2°ckelVst ich an dm Post vn

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einem Andromedastern und drei Pegasussternen besteht. Dieses Himmelsquadrat ist deshalb so be­merkenswert, weil feine linke Seite etwa um sich selbst verlängert in die Nähe des Frühlingspunk- tes führt, eines Punktes, der sich zwar am Himmel nicht besonders sichtbar macht, aber aus den ver­schiedensten Gründen doch recht wichtig ist. Die rechte Quadratseite führt in weiterer Verlängerung auf den Stern Fomalhaut, den südlichsten bei uns sichtbaren Fixstern, der jetzt in später Abendstunde zu sehen ist. Weiterhin sehen wir unter dem rech­ten Ende des Pegasus das Sternbild des Wasser­manns, das zu den Tierkreissternbildern gehört. Namentlich zwei seiner Sterne treten deutlich her- Küstermann.

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