Ausgabe 
3.4.1929
 
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Kreis Friedberg.

b. Butzbach. 2. April. Der hiesige Ge- schichts- und Altertumsverein hielt dieser Tage seine diesjährige Hauptversammlung unter dem Dorsitz von Professor Horst im Deutschen Haus" ab. Den Höhepunkt der Ver­sammlung bildete ein D o r t r a g von Reallehrer i. R. Weide über das Thema:Aus Butz­bachs Dergangenheit". Der Redner gab zunächst einen kurzen äleberblick über die älteste Geschichte unserer Stadt und knüpfte dann an eine Reihe von Jahreszahlen besonders wichtige Er­eignisse an aus der Kriegszeit, wie Auftreten der ersten Büchsenschüßen, Fabrizieren des Schießpul­vers, erste Derwendung der Hakenbüchsen und Feldschlangen. Tätigkeit der Scharwache, Schuh­brief Tillys, eines Jugendfreundes von Landgraf Philipp, der Große Kurfürst in unserer Stadt. Pfälzische Flüchtlinge bei uns. Zug der Salz­burger durch Butzbach. Einquartierungen während

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i. Lich, 2. April. In der hiesigen Turn­halle ist vor einiger Zeit der Schwamm fest­gestellt worden. Jahrelang hat die alte Turn­halle gestanden, ohne daß man irgend etwas ge­merkt hat. Anscheinend ist der Pilz bei den Reubauarbeiten eingeschleppt worden. Der Bor­stand des Turnvereins versucht nun, mit allen Mitteln gegen diesen älebelstand vorzugehen. Hoffentlich gelingt es bald, den unangenehmen Eindringling zu vertilgen.

# Aus der Wette rau, 2. 2lpril. Nachdem der Boden völlig durchgetaut ist und der Pslanzen- wuchs sich zu regen beginnt, kann der Bauers­mann seststellen. daß trotz es ungewöhnlich stren­gen und andauernden Frostes nennenswerte Schäden an der Winterfrucht nicht entstanden sind. Auswinterungsschäden sind nur vereinzelt auf Weizenäckern in Südhänge- lage entstanden, wo in der Zeit der größten Kälte der Schnee von der Mittagssonne weggetaut wor­den war. Ohne jeglichen Frostschaden ist der Roggen durchgekommen, auch Wasserschäden sind selbst in Muldenlagen nicht eingetreten, da die Wassermengen nur kurze Zeit überschwemmten. Die Kleebestände zeigen einen tadellosen, gleich­mäßigen Stand. Einiger Schaden ist an einzelnen Obstbäumen eingetreten. Frostrisse und Frost­platten kann man stellenweise, besonders in tiefen Lagen, beobachten. Der starke Fruchtholzansatz der Aepfelbäume beginnt bereits zu schwellen, so daß keine Befürchtung besteht, daß die Hoff­nung auf ein gutes Obstjahr zunichte gemacht sei. Bei Mirabellen-, Reineklauden- und Apri­kosenbäumen ist der vorjährige Trieb hier und da erfroren, auch Quittenbüsche haben etwas ge­litten. Gut durchgekommen ist der Winterspinat: wenn auch die stärkeren Blätter vernichtet wur­den. das Herz ist gesund geblieben und beginnt zu wachsen. Wintersalat, in Rillen gepflanzt, steht gut. Da ein großer Teil der Dickwurz in den Hauskellern und Mieten erfroren ist, herrscht große Rachsrage nach Futtermitteln. Heu und Grummet sind stark im Preise gestiegen. Gutes Dergheu kostet 7 bis 8 Mk. je Zentner. Auch Trockenschnihel werden zur Streckung der Winter­vorräte viel gekauft. Rege Rachfrage herrscht auch nach Kartoffelsaotgut, da manchen Land­wirten die ganzen Karto^felvorräte erfroren sind. Der Zentner gelbfleischiger Speisekartosfeln kostet 4 Mk., Wirtschaftskartoffeln sind zu 3 Mk. zu haben. Unvermindert hoch im Preise stehen die Ferkel. Unter 40 bis 45 Mk. je Stück ist kein 7 Wochen altes Jungtier zu haben. Die Fett­schweinepreise sind weiter in die Höhe gegangen, so daß jetzt 76 bis 77 Pf. pro Pfund Lebend­gewicht von Händlern und Metzgern geboten werden.

deS Siebenjährigen Krieges. Ueberfall deS Dent» rals Luckner. Durchzüge zur Zeit der Revo- lutions- und Freiheitskriege. Professor Horst sprach dem Bortragenden den Dank der Anwesen­den aus und erstattete hierauf den Jahres­bericht. Ein eifriges Mitglied habe der Ver­ein durch den Tod verloren, nämlich Lehrer Pimper, zu dessen Ehrung sich die Anwesenden von ihren Sitzen erhoben. Der Vorsitzende ging dann näher auf die Butzbacher Geschichtsblätter ein, von denen bis jetzt die Rr. 15 des ersten Jahrgangs erschienen seien. Das Museum habe einige Zugänge durch Ankauf und Schenkungen zu verzeichnen. Cs müsse unbedingt erweitert werden. Zur Unterbringung der Erinnerungen an den Weltkrieg fehle ein geeigneter Raum. Es folgte die Rechnungsablage. Rach dieser beträgt der gegenwärtige Kassenbestand 106,40 Mark. Bei der folgenden Wahl des Vorstandes wurde der alte Vorstand in seinen Aemtern be­lassen. Für den verstorbenen Lehrer Pimper übernimmt Lehrer Bach das Amt eines Schrift­führers. In der Aussprache über den Vortrag unterhielt man sich hauptsächlich über Personen­namen und ihre Herkunft, ausgegangene Ort­schaften und den sogenannten Kaiserlichen Fried­hof. Prof. Dr. Werner sprach in einem Schluß­wort dem Vortragenden noch besonderen Dank aus, da er es verstanden habe, die Lücke, die nach dem Weggang der Herren Otto und Jäger in unserem Verein entstanden sei, meisterhaft auszufüllen durch die Leitung des Museums und seine hochinteressanten Vorträge. Auch der Tätig­keit aller übrigen Mitglieder des Geschichtsver­eins galt sein Dank.

<£ Bad-Nauheim, 2.April. Am 1.April waren es 25 Jahre, daß das hiesige Postamt das reichseigene Postamt am Ernst-Ludwig-Ring bezogen hat.'Diese Erinnerung gibt Anlaß zu einem Rückblick in die hiesige Post- und Verkehrs- g e s ch i ch t e , die äußerst interessant ist. Schon vor dem Jahre 1807 war das damals kurhessische Nau­heim eine Unterwegsstation der Postverbindung, die Kurfürst Wilhelm I. zwischen Kassel und Hanau unterhielt. 1807 wurde diese erste Nauheimer Post­anstalt ausgehoben. Die Postsachen wurden fortan durch einen von der Einwohnerschaft bezahlten Boten bei der neuerrichteten Postanstalt in F r i e d - berg abgeholt. Erst 1845 wurde hier wieder eine Postexpedition errichtet und eine zweimal tägliche Postoerbindung für Brief- und Fahrpost zwischen hier und Friedberg geschaffen, wozu anfangs ein Fußbote, später ein zweirädriger Kariolpostwagen eingestellt war. Im Jahre 1849 wurde die Main Weser-Bahn von Frankfurt a. M. bis Nauheim dem Verkehr übergeben, und gleichzeitig wurden unter Aufhebung der Kariolpost direkte Karten­schlüsse mit Frankfurt und den Unterwegsstationen eingeführt. Zwei Jahre später war die Bahnstrecke bis Kassel sertiggestellt und damit.auch die Post­verbindung mit Gießen und Kassel geschaffen. Am 1. April 1899 wurde das Postamt, dessen Ge- schäftsumfang mit der ungeahnten Entwicklung des Bades riesig zunahm, in die Klasse I übergeführt und von da ab durch einen Postdirektor verwaltet. Im Laufe der Jahre mußte die Postanstalt das Postgebäude verschiedentlich wechseln, bis es dann vor 25 Jahren durch den reichseigenen Neubau den Forderungen des aufstrebenden Bades völlig gerecht werden konnte.

Kreis Schotten.

IHLaubach.2. April. Der Auftrieb auf dem heutigen Ostermarkt belief sich auf 295 Stück Schweine. Die Preise waren ungewöhnlich hoch. Dies wurde veranlaßt durch das starke Ein­gehen der Mutterschweine im letzten Winter: der Verkauf stand auch im Zeichen des letzten Grün- berger Schweinemarktes, wo sechs Wochen alte Ferkel auf 50 Mark kamen. Heute galten hier Ferkel von 6 bis 7 Wochen 40 bis 45 Mark, solche von 7 bis 8 Wochen 45 bis 50 Mark. Springer von 3 bis 4 Monaten 60 bis 70 Mk. im Durchschnitt. Das Geschäft ging sehr flau. Kaum die Hälfte des Auftriebs wurde verkauft. Der diesjährige Schnepfen strich ist so schlecht, wie seit langen Jahren nicht. Es ist in den hiesigen Waldungen insgesamt nur ein halbes Dutzend bis jetzt zur Strecke gekommen. Allerdings kann man annehmen, daß infolge der ungünstigen Witterung die Hauptmasse der Schnepfen noch zurückgeblieben ist und daß der Strich im Laufe des April noch gut werden kann.

§ Ulrichstein, 2. April. Eine Feier von seltener Art konnten am ersten Osterfeiertag die Eheleute Johannes Fink II. und Katharina, geb. Schmidt, hier begehen. Sie feierten die diamantene Hochzeit. Das Jubelpaar er­freut sich noch großer Rüstigkeit und Gesund­heit. Seine sämtlichen 12^Kinder waren zu feinem Ehrentag, zum Teil aus weiter Ferne, herbei­geeilt nach ihrer Versicherung waren sie an diesem Tag überhaupt zum ersten Mal alle vollzählig int Elternhaus versammelt und so bewegte sich ein stattlicher Zug nach dem Gottes­dienst zur Kirche, wo der Ortsgeistliche in einer .Ansprache die Bedeutung des Tages würdigte, das Jubelpaar noch einmal feierlich einsegnete

meinte mit zwei schönen, gut vorgetragenen Oster- liedern. Zum Anfang des Gottesdienstes trug der Chor das schöne LiedOstern, Ostern Frühlings­wehen", nach der PredigtTod wo ist dein Stachel" vor. Beide Lieder machten auf die Zu­hörer tiefen Eindruck. Der G emeinde- st e i n b r u ch, der vor drei Jahren in dem Wäld­chen Hopfenstein in Betrieb genommen wurde, steht zur Zeit still, weil sich niemand findet, der gewillt ist, dort Steine auf Akkord zu brechen. Der Bruch liegt sehr günstig zum Abfahren der Steine, direkt an der Hauptstraße GießenWetz­lar, gegenüber dem Bahnübergang der Straße nach Heuchelheim. Die Steine eignen sich sehr gut zu Bauzwecken.

gr. G r ü n i n g e 'n . 2. April. Am zweiten Öfter- feiertag fand die Konfirmation der dies­jährigen Konfirmanden statt. Es waren 9 Kin­der, und zwar 2 Knaben und 7 Mädchen. Un­sere Kirche war sehr gut besetzt. Das Lied der Oberklasse,So nimm denn meine Hände", trug zur Erhebung der Feier bei. Mit dem neuen Schuljahr werden 13 Abcschützen ausgenom­men, so daß die Schülerzahl unserer zweiklassi- gen Schule 100 überschreitet. In den nächsten dret Jahren steigt sie weiter an auf nahezu 120, um dann wieder langsam zurückzugehen.

H Lich, 3. April. Gestern fand hier der bekannte D ft e r m a r f t statt, der angesichts der schlechten Witterung über alle Erwartungen gut besucht war. Aufgetrieben waren 449 Ferkel. Infolge der starken Nachfrage waren die Preise verhältnismäßig recht hoch. Es wurden gezahlt für sechs bis acht Wochen alte Ferkel 38 bis 45 Mark, acht bis zehn Wochen alte 50 bis 65 Mark, zehn bis zwölf Wochen alte bis zu 75 Mark. Der Handel war flott, so daß der Markt gegen Mittag ausverkaust war. Der Verein für Handel und Gewerbe und der Verschönerungs­verein hatte mit dem Markt eine Tombolaverwsung verbunden, die allgemein Interesse fand. Außerdem wurde ein Konzert, ausgeführt von der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Lich, veranstaltet.

durchtrainierten Marburger erwiesen sich jedoch nachher in Ausdauer und Schnelligkeit als die weitaus besseren und gewannen dann auch ver­dient mit 5:2. -

Wesentlich besser schnitt die zwerte Tugend ab. Trotzdem sie durch Verletzung ihres Mittel- stürmers stark benachteilrgt war, blieb sie eine Kleinigkeit besser als der Gegner und hatte statt des Unentschieden einen knappen Steg verdient 9<?lSeLS ritte lieferte wohl das schwächste Spiel. Warburg wur in allen Teilen besser und gewann

Ganz wie erwartet zeigte die erste Schuler- mannschaft die beste Leistung. Ihr hart er­rungener 3:2-Sieg über dre vierte Iugendelf Warburgs war knapp, aber verdient. Besondere Erwähnung verdient das exakte Zuspiel und die famose Ballbehandlung der kleinen Gießener. Wit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Riederlagen ist das Gesamtabschneiden der D f D -Jugend gegen ihren Warburger Ramens- Vetter bedeutend besser, als bei den bisherigen Treffen. V.f.D. Kurhessen Marburg hat jeden­falls die spielstärksten Iugendmannschaften des Lahillreises.

Fußball in Großen-Auseck.

J. L. 1926 GroßenDuseck I Rasensporlverein Germania Marburg (Cigateferoe) 1:3 (0:1).

Das Freundschaftsspiel der Busecker mit der 2. Mannschaft der Liga des Rasensportvereins Germania" Marburg hatte besondere Beachtung gefunden. Es hat sich bewiesen, daß die ü.C.- Mannschaft gegen spielstarke Gegner und fremde Vereine eine ganz andere Spielweife entfaltet. Der neuhergerichtete Platz ermöglichte ein ver­ständnisvolles Spiel!. DieGermanen zeigten ein großes Spiel und konnten durch ihre Fairneß das Treffen zu einem wirklichen Werbespiel ge­stalten. Der Aufbau, sowie die glänzende Ver­teidigung und das verständnisvolle Stürmerspiel gaben den Duseckern gute Lehren. Vor allem gefiel die famose Zerstörung des an Körpergröße überragenden linken Verteidigers. Stephan, der Halbrechte Stürmer des F.C. Großen-Duseck, sowie Eisenacher als Mittelläufer und die Verteidigung lieferten ein aufopferndes Spiel. Einen Beweis für die gute Zusammenarbeit gibt das Halbzeitresultat. Schiri Böcher (D.f.B. Gießen) war sehr gut.

(Sportverein 1928 Garbenieich.

Garbenteich 1 Rieder-weisel I 1:2 Garbenteich 1. 3agenb Nieder-weisel

1. Jugend 2:2.

2lm zweiten Osterfeiertag hatte Garbenteichs 1. Rieder-Weisels 1. Mannschaft zu Gaste. Beide Mannschaften lieferten einen schönen, fairen, bis zur letzten Minute interessanten Kampf. In der 35. Minute ging Garbenteich durch einen schönen Strafstoß des Rechtsaußen in Führung. Mit 1:0 für Garbenteich ging es in die Halbzeit. Rach der Halbzeit konnte Rieder-Weisel in kurzen Abständen bei offenem Spiel zwei Tore aufholen und den Sieg an sich reißen. Dem Spielverlauf nach zu urteilen, wäre ein Unentschieden gerechter gewesen. Schiri Kreiling, V.f.D. Gießen, leitete das Spiel in lobenswerter Weise.

Vorher trennten sich die Jugendmannschaften beider Vereine mit einem Unentschieden 2:2.

Spielvereimgung 1926 Leihgestern.

Spo. Nleder-weisel (1.3gb.) Leihgestern (1. Jgd.) 0:2 (0:1).

Leihgesterns Jugend weilte am Ostersonntag in Nieder-Weifel und trug gegen die dortige Jugend- mannschaft des Sportvereins ein Freundschaftsspiel aus. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit über­legen, doch der ftare Wind ließ kein einheitliches Spiel zustande kommen. Mit 1:0 für die Gaste ging es in die Pause. Kurz nach Halbzeit erhöhte Leih­gestern auf 2:0, und mit diesem Resultat fand das Spiel sein Ende.

LeihgesternI V. f. v. Friedberg II 2:7 (1:1).

Am Ostermontag hatte Leihgesterns erste Mann­schaft die Ligareserve des V. f. B. Friedberg, die durch drei Spieler der Liga verstärkt war, zu^Gast. Bis zur Pause war die Platzmannschaft den Gasten ebenbürtig, was auch das Halbzeitresultat von 1:1 beweist. Nach der Pause spielte Friedberg überlege­ner. Es erhöhte seine Torzahl auf sieben, während Leihgestern kurz vor Schluß noch ein Tor aufholte.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

wieseck I Erbach I 2:3.

2lm ersten Osterfeiertag waren die Odenwälder zum fälligen Aufstiegspiel in Wieseck zu Gast. Die Gäste stellten eine ausgeglichene, körperlich kräftige Mannschaft ins Feld, der die Einheimi­schen nur durch bessere Technik ein gleichwertiges Spiel liefern konnten. Der Anstoß sah Wieseck in Front. Doch die Gäste konnten durch über­raschende Durchbrüche dos Tor der Einheimischen öfters in Bedrängnis bringen. Im Wiesecker Sturm wollte es nicht richtig klappen: wohl leisteten die Flügel gute Arbeit, doch die sichersten Sachen wurden vom Jnnensturm vermasselt. Bei einem Durchbruch der Gäste konnte deren Rechts­außen allerdings aus übersehener Abseitsstellung das erste Tor schießen. Eine Minute später hatte Wieseck den Ausgleich hergestellt. Das Spiel wurde nun ausgeglichener. Abermals brachte ein Durchbruch der Gäste das Tor des Gegners in Bedrängnis und abermals gelang es

Erfolg zu kommen. Kurz vor Halbzeit schlug ter Gästerechtsaußen den Ball aus und gab ihn zum Torabstoß, der Schiedsrichter jedoch entschied Eck­ball, der den Gästen den dritten Erfolg brachte. Kurz darauf Halbzeit. Rach Halbzeit weiter ausgeglichenes Spiel. Wohl arbeitete der Sturm der Einheimischen schöne Chancen heraus, doch verfolgte starkes Pech die Mannschaft. Bei einem Gedränge gelang es dann Wieseck, sein zweites Tor zu erzielen. Durch diesen Erfolg angefeuert, kam nun Wieseck etwas mehr in Schwung, öfter hing der Ausgleich in der Luft, doch blieb ihm der Erfolg versagt. Bei obigem Stande fand das interessante Spiel durch den Schlußpfiff des ür solche Spiele ungeeigneten Unparteiischen ein Ende.

wieseck TI Beuern I 4:1.

Vorher spielten Wieseck II. gegen Beuern I. Hier konnte die spielerfahrene Mannschaft Wiesecks mit 4:1 den Platz als Sieger verlassen,

(fließen I. Lampertheim I. 3:1.

Auf dem Trieb standen sich diese Gegner am ersten Osterfeiertag im Freundschaftsspiel gegenüber. Wohl hatte man die Leistung der Gäste höher be­wertet, doch zeigte sich Gießen in guter Form und konnte mit obigem Resultat als Sieger den Platz verlassen.

(fließen L Sassel-Lichlemm L 7:2.

Am zweiten Feiertag hatte Gießen Kassel-Lich- tenau zu Gast. Auch in diesem Spiel verließen die Einheimischen auf Grund ihrer technischen lieber- legenheit mit 7:2 Toren als Sieger den Platz.

(fließen Ib Erbach I. 3:5.

Vorher spielte (fließen Ib gegen Erbach I. Obwohl die Gäste durch das Spiel am ersten Feiertag einen ermüdeten Eindruck hinterließen, mußte auch Gießen sich am Schluß mit 5:3 geschlagen bekennen.

Lollar I. Sasselwellnrode I. 4:1.

Lollar hatte am 1. Feiertag Gäste aus dem 13. Kreis zum Rückspiel zu Gast. Lollar, das in letzter Zeit eine merkliche Formverbesserung zu ver­zeichnen hat, machte die erlittene Niederlage im Vorspiel wett und fertigte die Gäste diesmal mit obigem Resultat ab.

Arn zweiten Feiertag spielte dieselbe Mannschaft in Saubringen. Nach flottem Spiele stand das Resultat bei Halbzeit 1:0 für die Gäste. Nach Seiten­wechsel ging Daubringen mächtig aus sich heraus und erzielte kurz hintereinander zwei'Tore. Durch einen gegebenen Elfmeter konnte Daubringen feine Torzahl auf 3 erhöhen, während die Gäste zu keinem Erfolge mehr tarnen. So endete das Spiel 3:1 zugunsten Daubringens.

Großen-Linden I Oppenrod I 4:1.

Oppenrod war am zweiten Feiertag in Großen- Linden zu (Saft Zwei gleichwertige Gegner stan­den sich hier gegenüber. Bei Halbzeit stand das Resultat 1:1. Nach Seitenwechsel weiter ausgegli­chenes Spiel. Erft kurz vor Schluß gelang es Großen-Linden, in kurzen Abständen drei Tore zu erzielen unb so das Spiel mit obigem Resultat für sich zu entscheiden.

Wehlari KinzenbachI 0:3.

Wetzlar trat der Gästeels mit einer kombinierten Elf entgegen. Kinzenbach, das mit jedem Spiele bessere Leistungen zeigte, lieferte den Einheimischen ein sehr schönes Spiel. Wohl kam Wetzlar in der zweiten Halbzeit merklich auf, doch den Gästen ge­lang es, ihr Tor sauber zu halten. So mußte sich Wetzlar mit 3:0 geschlagen bekennen.

Auch im zweiten Spiele gegen Leun I mußte sich Wetzlar eine 5:1-Niederlage gefallen lassen.

Erst im letzten Spiel gegen AsIendorfI. zeiate sich Wetzlar wieder von einer besseren Seite. Dieses Spiel konnte es mit einem 5:0-Siege abschließen.

Hungen I Stammheim I 0:0.

Am ersten Osterfeiertag standen sich beide Geg­ner in Hungen gegenüber. Nach wechseloollem Spiel, das beide Gegner abwechselnd in Vorteil sah, kam ein Unentschieden heraus.

D. Z. K. Rockenberg - O. J. K. Gießen 1:2 (1:1).

Am zweiten Osterfeiertag trafen sich diese Mann­schaften zu einem Freundschaftsspiel in Rockenberg. Nach dem Gießener Anstoß drängte Rockenberg zu­nächst stark und konnte auch bereits nach zehn Mi­nuten in Führung gehen. Dann aber hatte sich Gie­ßen gesunden und bedrängte seinerseits das gegne­rische Tor. Bis zur Halbzeit gelang es dem Gie­ßener Halbrechten auszugleichen, so daß es mit 1:1 in die zweite Halbzeit ging. In der zweiten Spiel­hälfte war (fließen stark überlegen und schloß Rockenberg vollkommen in seine Hälfte ein. Der Gießener Sturm vermochte aber die vielen Tor­chancen nicht auszunutzen. Erst gegen Schluß ge­lang es Gießen (wieder durch den Halbrechten) das Endergebnis sicherzustellen. Daß (fließen trotz vielen Ersatzes das Spiel für sich entscheiden konnte, lag in der Hauptsache an der körperlichen unb technischen Unterlegenheit der noch unerprobten Rockenberger Mannschaft.

Oberheffen.

Landkreis Gietzen.

£ Klein-Linden, 2.April. Die Konfir­mation fand hier am zweiten Ostertag statt. Kon­firmiert wurden 15 Knaben und 13 Mädchen. Die Gottesdienste waren an beiden Festtagen sehr gut besucht.

V Qlllenborf a. d. Lahn, 2. April. Der pie­fige Kirchengefangchor erfreute am ersten ISei überfülltem Gotteshaus die Ge-