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Bücher unter dem Wechnachtsbaum

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Banknoten.

Berlin

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Datum

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2. Dezember

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auch im Hinblick auf den Ratio- unserer Zeit von höchstem Inter- Rudolph. Das Geheimnis

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Aniang- Kur

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Begebenheiten selnd erzählt, nalitätenkampf esse.

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Wtu.rsgestaltung keine einheitliche. Die Gewinne t m® Verluste gingen im allgemeinen nicht über !v. H. nach beiden Seiten. Der Montanmarkt kg heute still. Buderus und Gelsenkirchen lagen ........; Mannesmann, Rheinstahl usw.

ur Dislontermästigung, welches diese in positiv - irwortendem Sinne beantwortet. Das Institut cht gegen einen Beschluß der Reichsbank in ie'er Richtung keine konjunkturpolitischen, fon- höchstens währungspolitische Bedenken als /geben an.

Matritratrwcrle HSchll a. M. - 8

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Berliner Börse

Berlin, 2. Dez. Vormittags vollkommen ge- schäftslos und ohne Anregung, machte sich schon vor Beginn der Börse Interesse für Reichs­bankanteile bemerkbar, in denen anschei­nend wieder größere Auslandaufträge vorlagen. Sonst waren die Banken zwar ziem­lich orderlos, man will aber seitens der Kulisse auf dem niedrigeren Riveau überwiegend Kauf­interesse feststellen, die glaubt, da neue Exe­kutionsware nicht herauslam, das) im Moment

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derter Erbitterung geführt wird. So sind die dieses Buches, von Strobl fes-

M, von den Angeboten an Auslandkrediten Ge- bciuch zu machen, ohne also den deutschen Cclbniarit wesentlich zu belasten. An den inter- icrtionalen Geldmärkten hat sich die ti,t spann un g weiter fortgesetzt: die Cntwick» ilRg an den offenen Geldmärkten in London ir.B in Reuhort läßt eine abermalige Herab- gung der Diskontsätze, um sie den Sitzen des >i«ncn Geldmarkts anzugleichen, als wahrschein- ,t» ansehen. Zweifellos tragen die in der deut- t-en Wirtschaft zur Zeit liegenden Unsicher- n isfaltoren wesentlich zu der Zurückhaltung in zc Frage einer deutschen Diskontermähigung cl Cs mehren sich aber die Hinweise, die puade in der zur Zeit herrschenden wirtschaft- i-en Beunruhigung eine Notwendigkeit für eine ^Sskontermäßigung sehen, um das -/trauen wiederher;ustellen. Doppelte Dcach- rg verdient insbesondere die Stellungnahme Instituts für Konjunkturforschung zur Frage

Subenii ...... Deutsche Erdöl .... (hirnet Gtelnlobte . . . Geilenkirchener .... Harpener.......

Hoesch Eilen......

alle Bergbau.....

fllödncrroette . . . . Pöln-Acnellen . . Mannesman»-Röhren . Manssclder Bergbau . . Oberschlei. 6iicnueoarf . Oberschies. Ko'.s werke. . Phöntr Bergbau.... Rheinische Braunkohle». ................ Riebeck Montan

land verheerenden Brand entzünden. Zwiespäl­tig schillernd, nicht bloß Glaubensheld, son­dern auch nationaler Agitator, erbitterter Hasser deutschen Wesens, Anführer und Verführer sei­nes Volkes, so ist Hus der eigentliche Urheber jenes alten Streites zwischen Deutschen und Tschechen in Böhmen, der heute im Ratio­nalitätenstaat der Gegenwart, wenn auch mit moderneren Mitteln, so doch mit kaum vermin-

mg an der » lachte kehrt unM

«mft-iHoti Buen.-Aires Brss.-Antw Chriftianta Kovenbaa-n Slockholin SclfingforS. «kalten. . . London. . . Neuyork . . Paris.... Schweiz. Spanten.

Japan . . . «io de Jan Wien in D-- Ceft abgesk Prag .... Belgrad - Budapest. . Bulgarien Lissabon Tanrig. . . .ffonftantin. Alben. . . Tanada - Nrn uay . Tatro . .

1 Geldmarktes.

> bat am (Mharll Tracht, die schlich, iten Angebotes m herausschlmg bei führte. Diese Li« oon den geslicgenkn anf, vor allem mit 1 lachftoge bet Rom« mch in bet Derber« j irit bereits b.-oicrk- 1 vnoLMorkt unb I ato.iigj nut bk I MmunLL'.hchü« 1 einer raschen Snl- ie wir sie in der /habt haben, nich tlaus bes IRonati ars an <Mb sür bti t macht unb au) ngen für den Ich )rm Dezemberultiri Umfange schon sch Ob der Jahn.' den osfenen Grd

Rolle spielen to.i vortunz davon ei | nötigen Gelder le xg des RüchssiM vor. Wan geht r dah das R:i-Y!'

inenllebcrbrüd«? )tg?n vird, um » wenigstens wJJ )ies ist um 1° &; tfen ihrerseits »P

von Fuensanta. Roman. Ganzleinenband 1 Mk. Verlag der 3. G. Cottaschen Buchhandlung Rachfolger, Stuttgart. (526) 3n dem weltver­lorenen Dorfe Fuensanta der heute noch halb afrikanischen spanischen Provinz Murcia ist eine jung verheiratete Berlinerin auf einer mit ihrem Mann unternommenen Reise plötzlich gestorben. Ihr Mann bringt die Tote in einem Sarg nach Berlin, wird von der Schwester der Verstorbenen verdächtigt und veranlaßt zu seiner Entlastung die gerichtliche Oeffnung des Sarges: der Sarg wird leer gefundenI Um die Aufdeckung der ge­heimnisvollen Vorgänge, die in jenem südspani­schen Dorfe spielten, geht die aufregende Hand­lung des farbenreichen Romans, der zu den Werken gehört, die man in einem Atem zu Ende liest. I

Hans Leip: Die getreue Winds­braut. Ein süß und salzig gemischtes, durch­weg heiteres Buch, teils windiger, teils braut» lieber Geschichten. 232 Seiten 8". Geh. 4,50, in Ganzleinen 6 Mk. Carl Schünemann, Verlag, Bremen. (603) Eine bunt zusammengewürfelte Reisegesellschaft, durch eine Schiffsreparatur ge­zwungen, für einige Tage in einem kleinen Inselhafenplah zu verweilen, sitzt allabendlich beim dampfenden Punsch im Wirtshaus zum Fröhlichen Haifisch" zusammen und verbringt die Rächte mit Geschichtenerzählen. Einer will den andern im Erfinden seltsamer Begebnisse und Schicksale überbieten. Die alte Form der Rahmenerzählung wird hier von einem Dichter, einem echten Fabulierer, dem eine quellende Phantasie zu eigen ist, in origineller und ur­sprünglicher Weise erneuert. Eine Reihe span­nender, farbiger, seltsamer, tragischer und hei­terer Geschichten ist hier in kunstvoller Kunst­losigkeit zusammengefügt, die von der Aben­teuerlichkeit, Dunkelheit und wilden Schönheit des Lebens zeugen.

Das Deutsche Lichtbild, 3ahres- schau 1930 in Seidenleinen mit 112 Lichtbildern und Text 15 Mk. Verlag Robert und Bruno Schultz, Berlin W 9. (550- Das ist eine bunte Schau des Schönsten, Seltsamsten, Groteskesten, was auf dem Gebiete der Lichtbildkunst geleistet wurde. Fast jedes Blatt ist in irgendeiner Form eine ^leberraschung. Wir wollen dabei keineswegs verschweigen, daß uns mancher Vorwurf gesucht erscheint, allzusehr Spielerei, manches auch nicht den begrenzten Möglichkeiten der Lichtbildkunst angemessen, aber nimm alles nur in allem: ein einzigartiger prachtvoller Lieberblick über dos, was die Lichtbildkunst technisch, wie künstlerisch zu leisten vermag. Sehr dankenswert sind die beigesügten Tabellen der Verfasser, die über Zeit und Art der Aufnahme, verwendetes Material u. a. erschöpfend Auskunft geben. Interesse ver­dienen auch die beigefügten Aufsätze. Die Wiener Gelehrten Hübl und Zippermayr schreiben über die Farbe in der Bildnisphotographie sehr in­struktiv, Prof. Reugebauer, Berlin, handelt über die Scheinerskala, Quedenfeldt, Wien, bringt ..Photographie" und »Lichtbildkunst" in das rechte Verhältnis. Peter Panter schrieb als Vorwort eine quasi Gebrauchsanweisung für das schöne Buch, das wir bei vielen Freunden der Kamera auf dem Weihnachtstisch sehen möchten.

Fusion im Kahn-Konzern. Die Million der Heidelberger Maschinenfabriken des 5a hn-Konzerns wurde am Samstag in den Ge- nralversammlungen der Schnellpressenfabrik 1"®., Heidelberg, und derMag" Maschinenfa- tri! 01.=®., Geislingen, Heidelberg, einstimmig ;.nel)migt. Die G.V. der Schnellpressenfabrik ?21 -®. erledigte zunächst die Regularien. Rach 1,-rn Geschäftsbericht war die Entwicklung der öelchäsie im abgelaufenen Jahre durchaus be- liiebigcnt). Selbst in den saisonmähig schwäche­rem Monaten konnten befriedigende /Umsätze er- i.lt werden. Die Innenorganisation der Ge- kllichaft wurde weiter ausgebaut und die Lei- fiiHigssähigkeit der Fabrik gesteigert.

1 ** Bankhaus H. Schirmer, Kassel, 'n et et 7 0 Prozent. Wie W.T.B.-Handels- ! e rist vom Bankhaus H. Schirmer, das bekannt- t» seine Zahlungen eingestellt hat, erfährt, bietet >iic Firma ihren Gläubigern bei weitgehenden Abschreibungen eine Quote von 70 Prozent.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 2. Dez. Tendenz: freund- lii> Zu Beginn der neuen Woche war im Io cmittagsverkehr mangels jeglicher Anregungen Mein Geschäft zu verzeichnen. Die Tendenz neigte ^entsprechend nach unten. Zum offiziellen Be- (T.nn änderte sich jedoch die Situation zum Guten, öne Sonderbewegung in Reichsbank- lau teilen gab der Börse das Gepräge und he influhte die Gesamttendenz günstig. Auch sollen leiebcr einige Aufträge vorliegen, so daß bei -errehmender Zuversicht der Spekulation das G e - l|d) a f t in S p e z i a l w e r t e n zeitweise c! rvas lebhafter war. Besonders hervor- neten konnten Reichsbankanteile: eine größere Icrkaussorder soll zurückgezogen worden sein, «K von Auslandseite stärkeres Interesse für iiests Papier bestand. Auch vom Berliner Markt tu rde Material von Frankfurt gesucht. Es ergab hh. hier ein sprunghafter Gewinn bis zu 13 v. H. Itr Elektromorkt konnten Siemens mit plus 5 d. H. noch kräftig anziehen. Schuckert gewannen 1 d, Sy, AEG. 1,5 D. Sy Am Chemiemarkt er- ifreien I.-G.-Farben bei ebenfalls etwas regerer lmHfrage 2,25 v. Sy fester. Sonst war im übrigen faZGeschäft nicht nennenswert groß. Auch war die

** Genossenschaftsbank für Hessen- iassau, Wiesbaden. Die Generoloersamm- Img genehmigte einstimmig die Bilanz und die Be- des Vorstandes und Aufsichtsrates für das kr'lofi'cne Geschäftsjahr. Alle Darlegungen lassen rn k deutliche Aufwärtsbewegung der Bank nach den riienjahren erkennen. Von dem Reingewinn von 114 Mark werden 10 o. H. der Reserve, 10 v. H. i n Betriebsrücklagen überwiesen und 9 v. H. Zin- | i auf die Geschäftsanteile ausgeschüttet. Die rest­lich m 1195 Mark werden vorgetragen.

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Frankfurt a TI

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durchschnittlich Gewinne bis zu 3 v. H. 3m Vordergründe standen 3.-G.-Farben, Siemens, Schuckert und, wie schon erwähnt, Reichsbank­anteile. Auch Montanwerte traten jetzt etwas mehr hervor, die Besserungen blieben aber ge­ring. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1761, gegen Pfund 20,388, gegen Paris 123,8550, gegen Mailand 92,1850, London gegen Kabel 4,8790, gegen Madrid 35,75, gegen Holland 12,09.

LeopoldZiegler: Der europäische Geist. 149 Seiten 8". 1929. Otto Reichl Ver­lag. 6 Mk. (175). Ziegler spricht in drei Vor­lesungen über die Zukunst des europäischen Geistes. Sie hängt nach ihm davon ab, ob das gegenwärtige Europa die religiöse Funktion als solche endgültig absterben läßt oder nach der beklemmenden Pause seiner Religionsstarre diese Funktion nochmals aus der Wurzel belebt. Wie det Verfasser seine These von der Wiederbele­bung der religiösen Funktion aus der geistes­geschichtlichen Vergangenheit und der gegenwärti­gen Lage Europas begründet, das muh man selber in diesen aus weiten Horizonten geschrie­benen Vorlesungen sehen. Cs gehört ein gewisser Mut dazu, mit Ziegler an ein kommendes neues Mittelalter zu glauben.

Fürstenbriefe an Rapoleon I. Herausgegeben von Friedrich M. Kircheisen. Briefe deutscher Fürsten und Fürstinnen. Mit 6 Bildnissen und 6 Brieffaksimiles. Ganzleinen 14 RM. Verlag der 3. G. Cotta'schen Buchhand­lung Rachfolger, Stuttgart. (561). Friedrich M. Kircheisen, der verdienstvolle, unermüdliche Rapoleonforscher, übergibt mit dieser Samm­lung der wichtigsten und charakteristischsten Briefe, die einst deutsche Fürsten an den großen Korsen gerichtet, der Oeffentlichkeit ein Werk von großem historisch-politischem und kulturpsy­chologischem 3nteresse. Die Briefsammlung gibt ein außerordentlich eindrucksvolles Bild der na­poleonischen Zeit. Die wichtigen Staatsentschei­dungen, die 3nterna dec Kabinette, die persön­lichen Pläne, Wünsche, Hoffnungen und Ent­täuschungen der einzelnen Monarchen, ihre menschlichen Vorzüge und Schwächen, Würde und Selbstbewuhtsein, Schmeichelei und Servi- lismus, alles dies kommt in den Briefstücken zum unmittelbaren Ausdruck. Wichtiges politi­sches und persönliches Geschehen ballt sich zu einem erschütternden Geschichtsbilde zusammen.

Friedrich von Stendhal: Lucien L e u w e n. Taschenausgabe auf Dünndruckpapier. (3nsel-Verlag zu Leipzig.) (415.) Die herr­liche achtbändige Stendhal-Ausgabe des 3nsel- Verlags erreicht mit diesem großen Roman, der bisher nur als verstümmeltes Fragment vor­lag, seinen Abschluß. Eine überlegene Satire auf das Frankreich des Dürgerkönigtums, so witzig und geistvoll, daß sie allein uns heute noch fesseln würde, auch wenn dieser Roman in der Gestaltung der Leidenschaft eines jungen Herzens und der edlen Verwirrung der 3ugcnd, des ewigen Kampfs zwischen Geist und Gefühl, zwi­schen Realismus und Romantik, nicht daneben noch große psychologische Reize aufwiese.

Gabriele d'Annunzio: Feuer. (Hh- Perion-Verlag, Leipzig.) Geb. 7 Mk. (381.) Der berühmteste Roman des berühmtesten Dich­ters des modernen 3talien in neuem Gewände: die poetische Verklärung der Liebe des Dichters zu der großen Tragödin Eleonora Düse, ein einzigartiger Zusammenklang von Leidenschaft und Glut romanischer Menschen und romanischer Landschaft.

3ljaEhrenburg: Visum derZeit. Deutsch von Hans Ruoff. XII und 266 S. 8°. Gebunden 8,50 Mark. Paul List, Verlag, Leipzig. (634.) Lebendige, zum Rachdenken anregende Betrachtungen und Er'ählungen eines Dichters der russischen Moderne: Rundblick über das Eu­ropa unserer 3ahre, Wendeblick auf das wach­sende Amerika: ein unvoreingenommenes, mit scharfen Augen und weiter Perspektive geschrie­benes Buch.

Karl Hans Strobl: Die Fackel des Hus. Roman, Leinenband 9 Mk. Verlag L. Staackmann, Leipzig (562). 3n die Dunkel­heit der scholastisch befangenen Geister, in die Verwirrung der reformbedürftigen Kirche hin­ein leuchtet die Fackel des Hus, aber sie bringt kein reines Licht, sondern düster schwelende Glut, deren Funken den großen, Böhmen und Deutsch-

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Tein Grund zu einer Beunruhigung oorNegt. Die Banken brauchten nicht zu intervenieren. Hierbei ergaben sich gegen die Samstagschlußkurse im allgemeinen nur 1- bis 1,25-v. H.-Abweichungen nach beiden Seiten, so dah die Anfangstendenz als uneinheitlich zu bezeichnen war. Während Bankaktien, Kaliwerke. Farben, Siemens, Schul- kert eher fester notierten, lagen Kunstseidewerte. Montanpapiere überwiegend schwächer. Bei letz­teren verstimmte die Olblehnung des Schieds­spruches im Braunkohlenbergbau durch die Ar­beitnehmer. Bemberg verloren 6v. H., ohne daß ein Grund für diese Bewegung zu erkennen war. Sonst wären noch Hirsch Kupfer (minus 4 v. H.), Ludw. Löwe (minus 3,5 v. H.) und Tietz (minus 2,5 v. H.) als schwächer zu nennen, während Karstadt (die Angestelltenkündigungen wurden anscheinend günstig beurteilt für das Unternehmen) 1,5 v. H. gewinnen konnten. Auch Metallgeseltschast lagen 2 v. H. höher Svenska plus 2,50 Reichsmark, wobei angeblich festere Londoner Anfangsmeldungen anregten, und Reichsbank plus 5,75 v. H. Schantung-Bahn wa­ren ab heute in Reichsmark notier!. Die Rotiz versteht sich für 100 Mark: im variablen Ver­kehr wurde der Mindestumsah auf 3000 Mark festgesetzt. Deutsche Anleihen abbröckelnd. Aus­länder teilweise etwas schwächer. Pfandbrief­markt sehr ruhig. Liquidationspfandbriefe wa­ren ebenfalls eher angeboten. Der Geldmarkt zeigte zunächst eine kleine Erleichterung. Man nannte Tages- und Monatsgeld mit 8 bis 10 v. H.: Warenwechsel ohne Umsatz. Rach den ersten Kursen wurde es, vom Reichsbankmarkt ausgehend, allgemein etwas fester.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M 2.Dez. Zu Beginn der neuen Woche war die Tendenz fester. Etwas mehr bevorzugt war Roggen und im Einklang hiermit Roggenmehl. Auch Wei'enmehl konnte mehr hervortreten. Eine Anregung boten die höheren Auslandnotierungen und das geringe Angebot von 3nlandware. Cs wurden notiert: Weizen 26,75 bis 27; Roggen 19,75 bis 20; Som­mergerste für Brauzwecke 19,25 bis 19,75; Hafer, inländischer 18; Mais (gelb) für Futterzwecke 18,75; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0 38,75 bis 39,50; Roggenmehl 28,50 bis 30; Weizen­kleie 10,75; Roggenkleie 10,75; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 31 bis 44; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 55 bis 100; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 11; Wei­zen- und Roggenstroh, drahtgepreht 5,80 bis 6; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 5,80 bis 6; Treber, getrocknet 16,25 bis 16,75 Mark. Ten­denz fester.

Frankfurter Eiermarkt.

Marktlage: Tendenz fester. Frische und Kühlhausware gut gefragt. Preise in Pfennig pro Stück (Auslandeier unverzollt ab Grenz­station, Inlandeier ab Station): bulgarische 13,00 bis 13,50; holländische 15,00 bis 22,00; jugosla­wische 14,25 bis 14,50; polnische 12,25 bis 12,50; russische 13,50 bis 14,00; chinesische 11,25 bis 12,00; dänische 16,00 bis 22,00; belg.-flandr. 19,00 bis 20,00; rumänische 12,25 bis 12,50.

Frankfurter Schlachtviehnrarkt.

Frankfurt a. M., 2. Dez. Auftrieb: Rin­der 1534 Stück; darunter 398 Ochsen, 70 Bul­len, 593 Kühe, 443 Färsen, 391 Kälber, 136 Schafe, 5409 Schweine. Rinder. Ochsen: voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 5558; ältere 5154; sonst, vollfleischig, jüngere 4650. Bullen: jüngere, Vollfleisch., höch­sten Schlachtwerts 5356; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 4852. Kühe: jüngere, voll­fleischige, höchsten Schlachtwerts 4548, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 4144; fleischige 3440; gering genährte 2633. Färsen (Kal­binnen, 3ungrinber): vollfleischige, ausgemästete. höchsten Schlachtwerts 5558; vollfleischige 51 bis 54; fleischige 4650. Kälber: Beste Mast­rind Saugkälber 7579; mittlere Mast- und Saugkälber 7074; geringe Kälber 6269. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel: Weidemast 4448; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 3843. Schweine. Fettschweine über 300 Pfd. Lebend­gewicht 7274; vollfleischige Schweine von zirka 240300 Pfd. Lebendgew. 7274; vollfleischige Schweine von zirka 200240 Pfd. Lebendgew. 7375, vollfleischige Schweine von zirka 160 bis 200 Pfd. Lebendgew. 7274, fleischige Schweine von zirka 120160 Pfd. Lebendgewicht 7072. Marktverlauf: Rinder ruhig, ileberftanb. Schweine ruhig, Lieberstand. Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft.

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 o.H., Lombardzinsfuß 8 v.H.

Oofterrrlchilche «Joiörte.. .

Ceftrrr Ellbkrr'" } i% Ocstcrreickilchk Einheitlich, fi.nte ......

, i% angarinbe Soldrle.. . . i% Lngarijche Siaaisr. v. 1910 Iih", t>e«0i. von 1913 ....

\ Ingarildje fironenrte.. . .

>X iürt Zollanleihe v. 1911 . i% Türkische «agvadbcchn.Anl.

E-rie l.....

H ie««!. Serie II

1% Rumänische «retnh. Rente Dci 1903 ....

Rumänische vereinh. Rente ten 1918 .......

% liumantiche vereinh. Rente .

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'pst Wkwiachlässigt; Mannesmann, Rheinstahl usw.

,nU^ Äinn I da ren gut gehalten, während Phönix und Klöck- Hastuzwa w i lct= Anziehen konnten. Metallgesellschaft s P ss, 1 v. H. gebessert. Zellstoffwerte unverändert. Bon : gelef^ Tointtoetten waren Reichsbank auch weiterhin ge-

ka zt. Von Kunstseidenwerten waren Aku 1 v. H. Ihwächer. Renten still und eher etwas schwächer. 3in Verlause bestand für Spezialwerte weiter 3iuleresse, und es ergaben sich gegen den Anfang

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149

149,5

149,5

47

-

Tieconto-Gejellschast, Ant. .

IC

tt/rjd), Komm. Cammelabl.

Dresdner Bank......

u

147,5

148

148

kuieihe Serie 1

46,3

-

40

»

Reichsbant ......

1

263

273,5

265

269,5

111.Krauls. Hup.-Bank Goldvie

96,5

U unkündbar bis 1934 . slsi.Hranks. Hnp.-Bank Goldpse.

A.E.S........

156,5

158

158,25

157,5

Bergmann ...

179

201

e »kündbar bis 1932 .....

85

Elekkr. Lieserungrgelelllchasi

1'

157

282,5

157

iiH ö flihclnild), tzop.-Bank

79,4

Licht und Kraft . .

1'

164

162,5

161

klyu. Goldvie........

Reiten 4 Guilleaume....

IV,

110,5

-

111

P. .'Br. LandesvlaiidbrielansiaU,

98

Gel. f. Eleltr. Untern.. . . .

IC

158

157

156,5

'iilanCbrieff R. 17.....

LandespsanbbriesanOalt,

98

Hamb. Eleltr -Werke ....

1

125,9

126

95

Rhein. Elektr...... .

142

142

Himm.-Cbl. R. 16.....

^.Pr. LandcspsandbrielanklaU,

95

Schlei. Elekt' ......

IC

149

149

88,4

Schuckert 6 Co. . .....

11

178

177

178,75

Ülanddriese 81. 10.....

Uj». aca. ocrmeo»-Dbligatton. mckzahlbar 1932 ......

89

Siemens 4 Hauke . ... .

16

277,5

279

280

TranSrabio ........

. 8

122

122,5

Lahmeyer 4 Co.......

10

156

153,5

154

Berlin, 30. November

Geld

Amerikanische Noten ...

Belgische Noten ......

Dänische Noten ........

Englische Noten ....... Franzosilche Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten. ....... Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten ....... Schweizer Noten........

Spanische Noten ....... Tlchechoslowakische Noten.....

Ungarische Noten ......

Devisenmarkt Berlin

4,163

58,21

111,63

20,325

16,425

168.06

21,81

111,68

58,60

2,00

112,00

80,94

57,43

12,33

72,80

Frankfur

4,183

58,45

112,07

20,405

16,485

168,74

21,89

112,12

58,84

2,00

112,44

81,26

57,67

12.39

73,10

a. M.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Gelb

Bries

Geld

Bries

168,37

168,70

168,39

168,73

1,727

1,731

1,731

1,735

58,375

58,495

58,375

58.495

111.82

112,04

111.84

112,06

111,87

112,09

111,92

112,14

112.25

112,47

112,31

112,53

10,488

10,508

10,488

10,508

21,875

21,885

21,85

21,89

20,359

20,399

20,361

20,401

4,173

4,181

4,1735

4,1815

16,44

16,48

16.44

16,48

81,03

81,10

81,025

81.185

57,74

57,86

57,64

57,76

2,044

2,048

2,044

2,048

0,491

0,493

0,490

0,492

58,73

58,85

58,73

58,85

12,381

12,401

12.38

12,40

7,394

7,408

7,397

7,411

73,015

73,155

73,025

73,165

3,016

3,022

3.014

3,020

18,83

18,87

18,80

18,84

81,40

81,56

81,41

81,57

1,918

1.922

1,893

1.897

5,43

5,44

5,43

5,44

4,127

4,135

4,127

4,135

3,996

4,004

4.016

4,024

20,88

20,92

20,88

20,92