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die im täglichen Leben benutzt werden. So be- BU LG ARIA

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Mittwoch. f.Mai 1929. 7h_aMs.

be« einstweiligen Ruhestand verseht. Die Abberufung ist erfolgt auf Antrag deS Preu- hifchen Ministers des Innern Grzesinskt, der nach der Rückkehr von einer Dienstreise am 30. April 1929 sich auf Grund der vorliegenden amt­lichen Berichte über die Vorfälle in Oppeln am Sonntag, den 28. April, im Anschluß an eine polnische Theateraussührung zu dieser Maßnahme entschloß. Im Zusammenhang mit diesen Vor­fällen sind auch die beiden leitenden Polizei- offiziere der Oppelner Schutzpolizei nut so­fortiger Wirkung versetzt worden.

Die Regierungsbildung in Oesterreich.

Günstiger Fortgang der Verhandlungen.

Wien, 1. Mai. (WTD.) Die Verhandlung gen zwischen den Mehrheitsparteien dauerten auch heute den ganzen Tag über an. Die fach* lichen Schwierigkeiten sind so gut wie be­hoben, so daß morgen der Christlich-Soziale Klub die Personenfrage losen und das neue Kabinett am Freitag, spätestens amSams- tag, gewählt werden kann. In den Ver­handlungen mit den Großdeutschen standen die Fragen der Beamtenforderungen und die Erteilung des Ehedispens im Vordergründe. In beiden Fragen wurde eine prinzipielle Einigung erzielt. Die Hauptfrage in den Verhandlungen mit dem Landbund, die Einfuhrbeschränkung für polnische Schweine, wurde gleichfalls auf Grund eines Kompromisses gelöst, wonach der Ackerbaumini- ster durch eine vom Hauptausschuh zu geneh­migende Verordnung ermächtigt werden soll, der polnischen Regierung zu notifizieren, daß für die Einfuhr nach Oesterreich nur die Quote des Jah­res 1927 zugelassen wird, wie dies in den Ver­einbarungen mit dem privaten polnischen Ex­port-Syndikat festgelegt worden war.

Die Berliner Philharmoniker in Paris.

Paris. l.Mai. (WB.) Das zweite Konzert des Philharmonischen Orchesters brachte die Auf­führung der 7. ^-Dur-Sinfonie von Beet­hoven, der 4. S-Dur-Sinfonie von Schu­mann sowie der Ouvertüre von Benvenuto Eellini von Hektor Berlioz. Wiederum war das Theater Champs Elysees bis auf den letzten Platz beseht, und wiederum konn­ten die Berliner Künstler und namentlich ihr

Aus her Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 2. Mai 1929.

Schuh gegen Waldbrände.

Mit Beginn der warmen und trockenen Früh­lingstage entsteht für die Wälder die Gefahr der Waldbrände. Sie ist in dieser Jahreszeit besonders groß, da die abgestorbenen und ver­dorrten Reste von Gräsern, Kräutern und Far­nen bei Unachtsamkeit des Spaziergängers und Ausslüglers im Umgänge mit Feuer eine Quelle ständiger Brandgefahr bilden. Am meisten ge­fährdet ist die Umgebung vielbegangener Wald­wege, an die Grasflächen stoßen. Sie sind im­mer die Ausgangspunkte der Waldbrände, da unachtsames Fortwerfen von brennenden Zigar­ren- und Zigarettenresten und Streichhölzern ge­nügt, um die vertrocknete Bodendecke im Augen­blick in Brand zu fetzen. Das Abbrennen der Pflanzenreste selbst ist kein Verlust, entscheidend ist vielmehr die große Gefahr, die dadurch für die angrenzenden Waldbestände entsteht. Die Kiefern- und Fichtenkulturen sind immer ver­trocknet und so unmittelbar der Feuergefahr am meisten ausgesetzt. Zu großen Verlusten kann ein solcher Brand werden, wenn er Kiefern oder Fichtendichtungen erreicht. Hier bietet sich dem Feuer Gelegenheit, aus dem Bodenfeuer zum Wipfelseuer zu werden, das seine Rahrung zunächst in den trocken gewordenen Zweigen findet. Das Abbrennen dieser Dichtungen und angehenden Stangenhölzer ist der Uebergang des Feuers zur Ausdehnung des Brandes auf Altholzbestände. Don den Waldbäumen sind die Radelholzarten am meisten gefährdet. Don ihnen sind wiederum die jüngeren Bestände (bis zu Stangenholzstärke) durch Waldbrände am meisten heimgesucht. Erfahrungsgemäß ist die Ursache eines Waldbrandes in den häufigsten Fallen auf unachtsames Umgehen mit Feuer, hauptsächlich mit Zigarren, Zigaretten und Streichhölzern, zu­rückzuführen. Eine weitere Gefahrenquelle ist das im Frühjahr vielfach übliche Abbrennen von Hecken und Rasenflächen in der Rähe von Wald-

Deutscher yugendabend im Stadt- theater. Im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht der Frauenverein vorn Roten Kreuz für Deutsche über See eine weitere Ankündigung zu dem am 5. Mai stattfindenden Deutschen Iugendabend im Stadttheater. Auf die Anzeige sei besonders hinge­wiesen.

Gießener Schwimmverein. Am näch­sten Samstagabend findet im Dolksbad das Ab- schwimmen, verbunden mit einem Schau- und Werbe- schwimmen, unter Teilnahme des Marburger Schwimmvereins statt. Näheres in der heutigen An­zeige. e

* Wiedereinführung de r zweiten werktäglichenPaketzuftellunginGie. ß e n. Von morgen ab wird in Gießen die zweite werktägliche Paketzustellung, die seit 1. Februar 1922 ruhte, wieder eingeführt.

Unstimmigkeiten bei der Gießener Kreiskasse wurden kürzlich bei der Uebergabe der Kassengeschäfte an den neuen Kreiskassenrechner durch die Oberrechnungskammer festgestellt. Die Un- tersuchung wurde sofort eingeleitet, ihre Fortführung wird jetzt der Staatsanwaltschaft übertragen werden, lieber die Ursachen der Unstimmigkeiten läßt sich naturgemäß vor dem Abschluß der Untersuchung nichts Bestimmtes sagen, so daß man den in der Stadt verbreiteten Erzählungen mit vorsichtiger Re­serve gegenüberstehen muß. Als Differenz wird in der Bürgerschaft übereinstimmend ein hoher Betrag

Fnedensverhandlungen in Mexiko.

Nogales (Arizona), 1. Mai. (WB.) In Agua Prieta fand kurz nach Mitternacht im Beisein von amerikanischen Offizieren und Konsulatsbeamten eine Zusammenkunft zwi­schen einigen Generälen der Aufständischen und der Regierungstruppen statt, um die Mittel und Wege zu einer sofortigen Beilegung der revo­lutionären Bewegung zu besprechen. Die neutralen Teilnehmer verließen die Konferenz bei Morgengrauen, machten jedoch keinerlei Mitteilun­gen über den Erfolg der Verhandlungen. Der Re- vellengeneral E s c ö b a r ist nach einem geheim- gehaltenen Bestimmungsort abgereift. Das Gerücht, paß er sich über die Grenze nach den Bereinigten Staaten begeben habe, wird dementiert.

Dirigent Wilhelm Furtwängler einen außer­ordentlich großen Beifall erzielen. Die Ova­tionen von gestern wiederholten sich in noch ge­steigertem Maße. Die begeisterte Menge rief den KünstlernAuf Wiedersehen!" zu. Der Beifall war so außerordentlich groß, daß sich Furt­wängler entschloß, die Ouvertüre zu Wagners Tannhäuser" als Beigabe spielen zu lassen.

Die Pariser Revue Musicale veranstaltete heute mittag zu Ehren Prof. Furtwänglers ein Früh­stück, an dem etwa 100 Personen der fran­zösischen Musikwelt sowie der deutsche Botschafter von Hoesch und der österreichische Gesandte Grünberger teilnahmen. Den Dorsitz führte Kriegsminister Painleve, der in einer Rede unter Bezugnahme auf den beispiellosen Erfolg des Philharmonischen Orchesters von Berlin wäh­rend seiner zwei Konzerte von demSieg der intellektuellen Kräfte über die materiellen Kräfte" sprach. Er nannte Furtwängler einen Botschafter der Kunst und der Schönheit und einen Ab­gesandten des Friedens. Für die französische Musitwelt sprach der bekannte Pianist C o r t o t, worauf Furtwängler selbst seinen Dank aussprach.

Oie Wien-Fahri desGraf Zeppelin".

Schwieriger Aufstieg.

Friedrichshafen, 2. Mai. (WTB. Funk­spruch.) Nachdem während der ersten Nachtstunden starke Regengüsse über dem Bodenseegebiet nieder- gegangen waren, klärte das Wetter in den frühen Morgenstunden zusehends auf. Da zugleich Wind­stille eingetreten mar, entschloß sich die Schiffs- leitung dazu, die Fahrt nach Oesterreich zu unter­nehmen. Die 25 Passagiere, unter denen sich auch der Ehefkonstrukteur des Luftschiffes, Dr. Dürr, befand, gehen um 4.30 Uhr an Bord. Im Luftschiff befinden sich einschließlich der Besatzung 75 Per­sonen.

Um 5.05 Uhr wurde das Luftschiff nach einer klei­nen Verzögerung durch das Osttor der Halle auf das taunasse Gelände gebracht. Während die ersten Strahlen der ausgehenden Sonne die Südspitze tra­fen, wurde der offensichtlich ziemlich schwere Schiffsrumpf noch einmal kurz ausgewogen. Unmittelbar darauf wurden gleichzeitig mit dem Hochwerfen des Schiffes einzelne Motoren ange­worfen, anscheinend um den Schiffskörper rascher hoch zu bringen. Die Belastung schien aber immer noch zu groß zu fein, denn erst nach Entlee­rung mehrerer Wasserballastsäcke ging das Schiff allmählich in die Höhe. Zunächst hatte es den An- schein, als ob es nicht gelingen würde, über die hart am Ostrand des Geländes stehenden Häuser­gruppen hinwegzukommen, da der rückwärtige Teil des Schiffes sich nur langsam vom Boden ab- läste. Schließlich glitt aberGraf Zeppelin" doch noch glücklich über das Zeppelindorf hinweg und entfernte sich in langsamer Fahrt mit östlichem Kurs. Bei diesem unter ziemlich schwierigen Verhältnissen vollzogenen Aufstieg machten sich die Nachteile des kleinen und beschränkten Ge­ländes sehr fühlbar.

Graf Zeppelin" überflog um 6.23 Uhr M u n ° dien und passierte um 6.45 Uhr die Stadt Mühl- dors am Inn. Um 7.30 Uhr befand sichGraf Zeppelin" kurz vor Linz a. d. Donau, war um 8.55 Uhr über S t. Pölten und ist um 9.20 Uhr über Wien eingetroffen. Bei wolkigem Wetter ist er nur zeitweise sichtbar. Zu seiner Begrüßung sind 20 bis 30 Luftballons auf gestiegen. Zur Zeit kreist das Luftschiff über der Stadt.

Q wolkenlos. Gntiter. Qnaib Bedeckt» wolkig. Bedeckt Regln.

* Schnee a Graupeln. e Neoei KGewitier.@wind5tiiie.-O' sehr menter Ost massiger Südsüdwest q stürmischer Nordwest Oie Pfeile fliegen mit dem Winde. Die oeiden Stationen stehenden Zah­len geben die Temperatur an. Pie Linien verbinden Orte mit gleichem auf Meeresniveau umgerexnnelen Luftdruck

Wettervoraussage.

Die füdskandinavische Störung, deren Rückseite den Kaltlufteinbruch über Deutschland brachte, zieht nordostwärts ab. Der leichte Druckanstieg, der bei uns zur Beruhigung der Wetterlage führte, hat keine weitere Zunahme erfahren. Da> gegen greift die atlantische Störung, dw sich gestern der Westküste Irlands näherte, südost­wärts nach Frankreich vor. Bei uns wird vor­läufig die herrschende Luftdruckvertellung dem Witterungscharakter wenig Aenderung geben.

Wettervoraussage für Freitag: Teils wolkiges, teils aufheiterndes Wetter, nachts kühl, tagsüber etwas wärmer als seither, meist trocken.

Lufttemperaturen am l.Mai: mittags 8,4 Grad Celsius, abends 4,3 Grad: am 2. Mai: morgens 5,8 Grad. Maximum 8,9 Grad, Minimum 1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 1. Mai: abends 11,4 Grad: am 2. Mai: morgens 7 Grad Celsius. Sonnenscheindauer % Stunden.____________

genannt.

** ©ine Uöarnung für Unfug ft iftcr. 3n der Nacht zum 10. Dezember v. I. wurden auf dem Marktplatz, bei der Alten Bürgermeisterei in der Gartenstraße und an der Ecke Wolfstraße die Feuer, melder aus Uebermut von einem Unfugstifter in Tätigkeit gesetzt, so daß die Feuerwehr in jener Nacht dreimal vergeblich ausrücken mußte. Erst nach lang­wierigen Ermittlungen gelang es, als jenen Unfug­stifter den etwa 30 Jahre alten Arbeiter Franz Nau von hier zu ermitteln und ihn einwandfrei der Täter­schaft zu überführen, worauf er sich bann zu einem vollen Geständnis bequemte. Gestern hatte er sich nun wegen dieses groben Unfugs vor dem hiesigen Amts- gericht zu verantworten, das ihm als Lohn für feinen Schabernack sechs Wochen Gefängnis zudik­tierte, die er auch sofort annahm, weil er wohl nicht mit Unrecht befürchtet haben mag, daß er im Falle eines Einspruchs von der Berufungsinstanz eher noch eine höhere Strafe zu erwarten gehabt hätte. Hof­fentlich lassen sich übermütige Zeitgenossen, die gern an Feuermeldern unnütz herumhantieren, diesen Vor- fall zur Warnung dienen.

* Das Maienblasen vom Turme der Iohcmneskirche aus fand am gestrigen Mittwoch­abend zum ersten Male wieder statt. Eine zahl­reiche Zuhörerschaft hatte sich wiederum, wie im vorigen Jahre, zu dieser stimmungsvollen Ver­anstaltung eingefunden. Ilm die Feierstunde machte sich der Bläserchor des Gvang. Arbeiter­vereins recht verdient.

** Öffentliche Dücherhalle. Im April wurden, 1221 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 836, Zeitschriften 71, Iugendschriften 71, Literaturgeschichte 3, Gedichte und Dramen 18, Länder- und Völkerkunde 65, Kulturgeschichte 7. Geschichte und Biographien 71, Kunstgeschichte 11, Raturwissenschaft und Techno­logie 28, Heer- und Seewesen 1, Haus- und Landwirtschaft 3, Gesundheitslehre 2, Religion und Philosophie 11, Staatswissenschaft 12, Sport 4, Fremdsprachliches 7 Bände. Rach auswärts kamen 4 Bände.

* Steuerliche Berücksichtigung der Witterungsschäden. Anläßlich der erheb­lichen Schäden, die der lange und starke Frost für die Landwirtschaft, wie auch für bestimmte Gewerbebetriebe (Baugewerbe, Schiffahrt, erhöhte Feierschicht im Bergbau) mit sich gebracht hat, weist der Reichssinanzminister in einem Erlaß vom 26. März 1929 Seite 1940 erneut auf die Möglichkeit hin, diese Schäden bei der Steuer­erhebung in angemessenem Umfange zu berück- sichtigen. Wie in den von Steuersynditus Her­mann Will herausgegebenenAktuellen Steuer­trägern mitgeteilt wird, sollen Erhebungen über das Ausmaß der Schäden und den Kreis der Betroffenen angeftcllt werden. Die Steuerpflich­tigen werden darauf hingewiesen, daß sie nach § 100 des Einkommensteuergesetzes und § 124 der Ausführungsbestimmungen einen Anspruch darauf haben, daß die EinkommensteuervorauS- zahlungen herabgesetzt werden, wenn das Ein­kommen um mehr als den fünften Teil, minde­stens um 1000 Mk.. niedriger wird. Bei klei­neren Einkommen, bet denen ein Rückgang um 1000 Wk. nicht in Frage kommt, kann die gleiche Wirkung durch Stundung nach § 105 Abs. 2 RAO. erreicht werden. Außerdem wird auf die Ermäßigungs- oder Stundungsmöglichkeiten nach § 108 RAO. hingewiesen.

* * Evangelisch-kirchliche Personalie. Durch die evangelische Kirchenregierung wurde dem Pfarrverwalter Karl Friedrich Kalbhenn zu Maulbach, Dekanat Alsfeld, die dortige evangelische Pfarrstelle übertragen.

(Weitere Lokalnachrichten im 2. Blatt)

die im täglichen Lenen oenuizi weraen. uc- haupten Raucher zuweilen, sie könnten nicht immer dieselbe Marke rauchen. Dies trifft nur dann zu, wenn man unter den vielenZigaretten die richtige nicht herausfindet Wer aber das Glück gehabt hat, eine Zigarette ausfindig zu machen, die wirklich Qualität ist, wird ihr auch treu bleiben. Es muß natürlich eine Zigarette sein de weitsten Tabake enthält Es muß eben BULGARI A-KRONE sein, das Meisterstück der 5-Pfennig-Zigaretten.

grundstücken. .,

Wenn auch verschiedene Gesetzesvorschrrften Strafen für Verfehlungen bei Umgang mit Feuerzeug in und in der Rähe von Waldungen androhen, so genügen sie doch nicht allein, der Waldbrandgefahr ausreichend zu begegnen. Sie können den Schaden nicht wiedergutmachen, den ein Waldbrand vielfach verurfacht. Deshalb ist eS erforderlich, in Vereinen und Schulen, beson­ders den Landschulen, einem größeren Personen- treis die Gefahren und Schäden der Waldbrände vor Augen zu führen und ihnen Verhaltungs­maßregeln zu geben. Wandervereine und Iu- gendabteilungen solcher Vereinigungen haben sich schon vielfach durch Löschung von Waldbränden ausgezeichnet.

Kleine, im Entstehen begriffene Waldseuer kön­nen leicht durch Ausschlagen von der Seite her erstickt werden. Ist das nicht mehr möglich, so ist schleunigst der nächste Förster zu benachrtch- ttgen, oder aus dem nächsten Dorf Hilfe zu holen, ilnser neuer Roman In der3Huiltlerfen".

In der kommenden Ausgabe der Illustrierten des Gießener Anzeigers vom Samstag, 5. Mai, beginnen wir mit der Veröffentlichung eines neuen großen Romans. Es handelt sich um das Werk eines modernen holländischen Romanciers, welches zum Erstabdruck erworben wurde:

Das Rätsel des 13. Dezember" von Ben van Eijsselsteijn.

Das Ungewöhnliche und Unheimliche beherrscht den neuen Roman: das sprunghafte Tempo der Entwicklung und die Phantasie in der Verket­tung seltsamer Menschenschicksale.

Im Mittelpunkt steht die sympathische Gestalt eines Vertreters der Großmacht Presse, ein junger Journalist auf der Jagd nach sensationel­lem Stoff für fein Dlatt.Was er da erjagt, wie er versucht, Außergewöhnliches herbeizuzwingen und selbst ein Opfer der Geister wird, die er rief, das ist ungemein fesselnd erzählt. Welche Fülle der Gestalten: der große Verbrecher und Hochstapler, der Petroleummagnat, der Chinese Tieng°Lung, der rätselhafte Mann mit dem schwarzen Bart, der Gärtnerjunge, der auf sei­nen Vater schießt, und als lieblichste Erschei­nung die schöne Alice, deren Geburtstag am ominösen 13. Dezember die Jagd der Ereig­nisse durch den Mordanschlag in Haus Parklust in Fluß bringt. ,

Wir sind überzeugt, daß dieser phantastevoll geschriebene Roman unsere Leser und Leserinnen bis zum glücklichen Ende fesseln und in Atem halten wird.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Stadttheater (Kammerspielzyklus):Schauspiel in der Oper", 20 bis 22 Uhr. Lichtspielhaus, Bahnhof- I straße:Die Frau, die jeder liebt, bist du". Asto- ria-Lichtspiele:An der Grenze des Todes"._______

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