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sonders hingewiesen.
4,50 am.
Boruotizen.
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TBafl baS Duch spricht!
eines AXdlionert'BelrteLes
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SPEZIÄL-MAZEDONEN-MISCHUNO
— TageSkalenderfürSamstag. Dorern der Keunde dos humanistischen Gymnasiums: Vortrag: »Horaz als Loisebogloi:« in Italien",
Ich gehe als guter Freund doS Menschen von Hand zu Hand: darum behandle mich gut.
das Sprichwort.
DaS du nicht willst, daß man dir tu, daS füg auch keinem andern zu!
Wenns auch .nur" ein Buch ist!
Dom Wintersport in Gießen.
Sie, _ .
ob, hier schon
fremdes Gut ist.
Alle geliehenen Bücher werden, wenn sie nicht schon geschützt sind, in ein Zeitungspap^er ein» geschlagen und an einen besonderen Ort gelegt, daß man sie jederzeit greifen kann.
All diese Maßnahmen gellen auch für die^ Erwachsenen. Jeder, der gern liest und öfters Bücher leiht, sollle sich in seinem Bücherschrank eine Ecke für diese Merke freihallen, dann kann er zu jeder Stunde mit gutem Gewissen das Verlangte zurückgeben und wird nie in Verlegenheit kommen, oder gar im ganzen Hause nach einem verlegten Buche suchen müssen.
In den Bänden aus den öffentlichen Büchereien
iglML übernahmen uchbartr Grein öchnee- mit sich. Da konnte sich, r brockt war, 3 Ich« alte iewegno auf ffen ver> einem Berg- H e zu ho'.m rih und 611» rasch bergen lidzn Kchnee- man ihn sand
Pfarrer Heumanns
Heilmittel
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Gießen, Frankfurter Straße Nr. 4 Das Pfarrer Heumann-Boch 272 Seiten, 150 Abbildungen, erhält jeder Leser vollständig umsonst und portofrei von Ludwig Heumann & Co.. Nürnberg M 613. 104D
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•* Evangelisch-kirchliche Personalien. Durch das Landeskirchen amt wurden ernannt: Pfarrvikar Wilhelm Köhler zu We- nings zum Pfacrverwalter der evangelischenPfarr- stelle zu Wenings, Dekanat Büdingen: Pfarr- assistent Friedrich Axt zu Rüsselsheim zum Pfarrverwaller der evangelischen Pfarrstelle zu Romrod, Dekanat Alsfeld: Pfarrer Edwin Mar- guth zu Winnerod wurde mit der Berwallung der evangelischen Pfarrstelle zu Södel, Dekanat Hungen, beauftragt.
•• Die Museen sind am Sonntag zwischen 11 und 1 Tlhr bei kleinen Preisen geöffnet
— Städtische D re n n h o lz v e r ste i ge- rungen. Bei den Brennholz-Versteigerungen am Mittwoch im Philosophenwald, Bezirk des Försters Drück, und am Freitag im Bezirk des Försters Geisel wurden im Durchschnitt folgende Preise erziell: Duchenscheit 19 Mk., Cichonscheit 12 Mk., Ki-fernscheit 12,60 Wk., Duchenknüppel 15 Mk., Eia^nknüppel 6,40 Mk., Kiefern knüppel 11,60 Wk., Birkenknüppel 10 Mk., Fichtenknüppel 7 Wk., Eichenstöcke 6 Mk., Kiefernstöcke 8 Wt, Fichtenstöcke 4,80 Mk. je Raummeter: Buchen- reisig 32 Mk., Eichenreisig 15 Mt, Kiefernreisig 13 Wk., Fichtenreisig 15 Mk., je 100 Wellen: Fichtenderbstangen 1. Kl. 2,20 Mk., Fichtenderbstangen 2. Kl. 1,80 Mt je Stück.
•* Diehmärkte in Gießen. Am Dienstag nächster Woche findet hier Rindvieh. (Nutzvieh.) Markt statt, dem sich am Mittwoch Schweinemarkt anschließt.
•• LichtbildervvrtraginderStodt- kirche am Sonntagabend. Don der tiefen Rot unseres Dolles reden viele Tatsachen. Am erschütterndsten aber ist die Sprache der Selbstmorde. Alle Stände und jedes Alter kommen hier in Betracht. Ernste Fuaren des wirtschaftlichen, sozialen, sitllichen, religiösen Lebens treten da vor uns hin und verlangen unerbittlich unsere Auseinandersetzung mit ihnen. Es muh uns ergreifen und nachdenklich machen, wenn wir von der Statistik Horen, dah die Zahl der Selbstmorde in Deutschland in 1924: 14 338, in 1925: 15 200 und in 1927: 16 800 betrug, in 1928
nicht lesen.
Wir sind heute in der Ausstattung unserer Bücher einen guten Schritt vorwärts gekommen. Einband, Druck usw. sind meistens mustergültig. ES tut einem oft im Herzen Weh, wenn solche Bücher, die man schon wegen ihreS Aeuheren lieb haben must, zurücüommen. Verbogen, Eselsohren darin, Zigarrenasche zwischen den Blättern, von Fettflecken ganz zu schweigen!
Woher kommt diese Rücksichtslosigkett? Es fehlt die Achtung vor dem fremden Eigentum!
Die ganze Frage ist letzten EndeS eine Erziehungsfrage. 11ns Ellern liegt die Pflicht ob, hier schon bei den ganz kleinen Kindern anzufangen, lind wenn ich Büchereiverwaller in einer Schule wäre, dann entzöge ich jedem Schmierfinken für einige Zett jedes Buch. Dah die Kinder beim Spielen im Freien oder sonstwie schmutzige Finger bekommen, ist natürlich, aber ebenso natürlich sollte es sein, dast man sie anhält, sich ihre Hände vor dem Lesen zu waschen und das Buch sorgfältig zu behandeln, indem man darauf aufmerksam macht, dast es
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** Born Auto über fahren und schwer verletzt. Der 62 Jahre alle Landwirt und Müller Wilhelm Weigel aus Mendorf (Lahn) wurde auf dem Wege von seinem Dorfe nach Dutenhofen von einem aus Wiesbaden stammenden Auto überfahren und schwer verletzt Der Chauffeur verbrachte mit einem Auto den bedauernswerten Mann nach der Chirurgischen Klinik in Gießen. Hier liegt der Den unglückte mit schweren Schädelverletzungen in seht bedenklichem Zustande darnieder.
•• Zur Auswan derung nach Rord- amerika. Die Hamburg-Amerika-Linie lenkt
Aufmerksamkeit der Interessenten auf die bei den amerikanischen Konsulaten vor sich gehende Registrierung von Gesuchen um Aufnahme in die Warteliste für die Erteilung des amerikanischen Einwanderungssichtvermerkes, die seit Aufhebung der Sperre den Konsulaten zugegangen sind. Ein übersichtlich gehaltenes Merkblatt, das alle erforderlichen Papiere aufzählt, ist kostenlos bei der Hapag-Dsrtretung in Gießen erhältlich.
** Reichsverein der hauptamtlichen Lehrkräfte deutscher Berufsschulen, Landesverein Hessen. Die Lehrkräfte der hessischen Berufs- und Fachschulen, die früher in dem Verband hessischer Gewerbeschulmänner und dem hessischen Berufsschuloerein zusammengeschlof. en waren, haben sich kürzlich zu einer Organt-
ation vereinigt: dem Reichsverein der hauptamt- ichen Lehrerschaft deutscher Berufsschulen, Landes« verein Hessen. Der Landesverein setzt sich aus vier* zehn Bezirksvereinen zusammen, deren Sitz in den Kreisstädten des Landes sich befindet. Der De- zirksverein Gießen hielt dieser Tage sein« erste Versammlung ab. In dieser wurden die folgenden Herren zum Vorstand gewählt: Vorsitzende: Schmidt, Leichum, Schriftführer: Rust, Rechner: Schneider, Beisitzer: Ost, Tiel- mann. Der Verein bezweckt die Förderung deutscher Berufsschulen, tätige Mitarbeit am Aus- und Aufbau dieser Schulen, sowie die Vertretung und Förderung der wirtschaftlichen und rechtlichen Angelegenheiten seiner Mitglieder auf gewerkschaftlicher Grundlage.
*• Die Frauenschule Friedberg fordert im heutigen Anzeigenteil zur Anmelduna der Schülerinnen auf. Interessenten seien auf die Anzeige be-
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Der diesmalige Winter hat uns ein Wetter be- schert, wie wir es in den lebten Jahren kaum erlebt haben. Im Gegensatz zu früher war die Zahl der nahkatten Tage sehr gering, dafür hatten wir bis jetzt trockene, erträglich kalte Wochen, von öfterem Schneefall unterbrochen. Der Schnee ist nun in der Stadt zum größten TeU ^usammengcschrumpst und bildet meistens nur noch eine graue, schmutzige Masse. Bei einem Spaziergang vor die Tore der Stadt leuchtet uns aber überall in Feld und Wald die weiße, von „Frau Holle" gespendete Decke noch entgegen. Kein Wunder, daß die Anhänger des Wintersports die günstige Gelegenheit wahrnchrnen und seine Freuden noch Möglichkeit auskosten. Vor allem ist es der Rodelsport, den man auf allen „schiefen Ebenen" außerhalb der Stadt pflegt. Arn Leihgestcrner Weg geht die Fahrt einige hundert Meter hinter der Gummifabrik in das dem Erdkauterweg zu gelegene Tal, unbeschadet, ob einige Büsche „verkehrshindernd" im Wege stehen: am Kugelberg befährt man den abfallenden Weg hinter der Kaserne — kurz, jede nur einigermaßen fahr- bare Strecke wird in Betrieb genommen. Als größere Wintersportplätze kommen das Gelände am Schis- enberg und auf dem Trieb bei den „drei Birken" und am „Eulenkopf" in Bettacht Hier Herrs äst namenttich am „Weekend" und Sonntags reges Treiben. Schneefchuhläufer beiderlei Geschlechts zeigen hier chre Kunst und suchen sie zu vervolllommnen, um nach Erlangung der nötigen Fertigkeit und (Erfahrungen größere Wintersport- rlätze aufzusuchen. Auch hatte man in den letzten Tagen Gelegenheit, das in der Bilderbeilage „Illu- ttierte des Gießener An eigers" Rr. 4 vom voriaen Samstag im Bild gezeigte Skijöring in der näheren Umgebung von Gießen zu beobachten. Mehrere Skiläuferinnen und -läufer wurden von flinken Pferden, die ebenfalls Retterinnen und Reiter trugen, an langen Lederzugleinen pfeilschnell über die weißen Fluren gezogen. Auch bei diesem Sport konnte man beobachten, daß er von den Skiläufern große Gewandthett und Geistesgegenwart verlangt. Diese Sportart sand aber auch gleich wieder ihre Nachahmung: zwei junge Leute benutzten statt Pferd und Schneeschuhe--Fahrrad und Rodel
schlitten (aneinandergekuppett). um schneller zu den „drei Birken" zu gelangen, wobei sie die Lacher auf ihrer Sette hatten. Dort herrscht namentlich in den Abendstunden Großbetrieb, oft bis gegen Mitternacht. Alt und jung, Männlein und Weiblein, Mutti mit ihrem drei- oder vierjabriaen Liebling, sie alle geben sich dem reinen Vergnügen hin, und namentlich den Kleinen bereitet die eintretende Dunkelheit ein täglich viel zu frühes Ende der Herrlichkeit. Großes Interesie und viel Heiterkeit erregt hier auch ein großer „B o b", der, aus starken Bohlen her- gestellt und oben gepolstert, oft sechs bis acht Fahrgäste trägt und nach gut gelungenem Start sausend und ab und zu auch hopsend seine Fahrt bis tief in das Ginstergestrüpp am unteren Trieb ausführt.
Talen für Sonntag, 3 Februar.
Sonnenaufgang 7.36 Uhr, Sonnenuntergang 16.53 Uhr. — Mondaufgang 2.50 Uhr, Monduntergang
1721:\er Rettergenerol Friedrich Wilhelm von Seydlitz in Kalka geboren (gestorben 1773); — 1786: der Orientalist Wilhelm Gesenius in Rordhausen geboren (gestorben 1842); — 1809: der Komponist F. Mendelssohn-Bartholdy in Hamburg geboren fge- ftorben 1847); 1845: der Dichter Ernst von Wilden- brud) in Bayreuth geboren lgestorben 1909); — 1924: Woodrow Wilson, Präsident der Bereinigten Staaten, in Washington gestorben (geboren 1856).
Gießener Wochenmarttpreise.
68 kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bis 170, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140. Wirsing 25 bis 30, Weißkraut 20 bis 25, Rotkraut 25 bis 30, gelbe Rüben 20 bis 25, rote Räben 15 bis 20, Spinat 50 bis 60. Unter-Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 25 bis 30, Rosenkohl 50 bis 60, Feld'alat 150 bis 180, Tomaten 80 bis 90. Zwiebeln 20, Meerrettich 50 bis 120, Schwarzwurzeln 50 bis 70, Kartoffeln 5 bis 5'/-. Aepfel 20 bis 40, Dörrobst 35 bis 40, Honig 40 bis 50. junge Hähne 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120, Tauben 80 bis 85. Düsse 70 bis 80 Pf. das Pfund; Eier 18 bis 20. Blumenkohl 70 bis 140. Salat 40 bis 45. Endivien 40 bis 60. Lauch 15 bis 20, Rettich 10 bis 20. Sellerie 10 bis 50 Pf. das Stück: Kartoffeln der Zentner 3,80 bis
W« Wtn. SSK Mansch tam aQP loS an diesen furchtbaren Tatsachen vorübergehen. Darum wird man einem Dorttag, der sich vom christlichen Standpunkt auS damit auseinandersetzt, gewitz grostes Interesse entgegenbringen. Der Bundeswart der evangelischen Hessenjugend, der durch seine mannigsachen Beziehungen zu jungen Dlenschen einen ticken Einblick auch gerade in di« jugendliche Seele hat, wird am morgigen Sonntagabend in der Stadtkirche über .Di« Flucht vor dem Leben" sprechen und dabei auch eindrucksvolle Lichtbilder zeigen. Jedermann ist dazu herzlich eingeladen. (Siehe heutig« Anzeige.)
•• Beim Holz o bla den schwer verunglückt Heute vormittag verunglückte der Arbeiter Ludwig Kreiling aus Wieseck beim Ausladen von Holz aus einem Guterwagen am hiesigen Bahnhof dadurch, dah die Holzlabung plötzlich ins Rutschen kam und zum grohen Teil auf den Mann stürzte. Der Bedauernswerte trug dabei schwere Verletzungen am Kopfe, sowie innere Derletzungen davon. Rach erster Httfelcistung durch die Sanitäter der Feuerwache wurde ec von der Wache mit dem städtischen SanitätSauto der Ehirurgischen Klintt zugeführt.
" Eine KindeSleiche gefunden. Gestern wurde in dem Keller eines Hauses In Löbrrs Hof die Leiche eines neugeborenen Kindes aufgefundcm. Wie die Ermittlungen ergaben. ist das Kind in der Rächt zum 1. Februar von einer unverheirateten Bewohnerin des betreffenden HauseS zur Welt gebracht worden.' Blutspuren, die von anderen Hausbewohnern rühmorgens im Hausflur und auf der Keller- reppe bemerkt wurden, erregten Derdacht und uhrten zu dem Funde. Ob das Kind nach der Geburt gelebt hat, muß erst die heute stattfin- dende Sektton ergeben.
Gießen, den 2. Februar 1929.
Oas geliehene Buch.
von vielen werden Bücher geliehen, so- wohl in der Stadt, wie auf dem Lande. Ich spreche hier nicht von dem Lechen aus öfsenttichen Biblio- cheken, sondern nur von dem Lechen der Bücher, die im Besitz einzelner Personen sind. Im allgemeinen sind ja die Bücher — bis auf wenige Ausnahmen — dafür bestimmt, daß sie von recht vielen Leuten gelesen werden. Es ist auch nicht jeder in der Lage, sich gerade das zu kaufen, das er gern hätte. Da sieht er ein Buch, das in der Zeitung ober sonstwo lobend besprochen worden ist, bei seinem Freunde im Bücherschrank stehen. Es ist ganz na- turllch, daß dann die Frage folgt: .Können Sie mir bas nicht einmal leihen? Und wer wird da ungefällig fein? Es gibt wohl ganz wenige Menschen, die eine solche Bille abschlagen. Aber ich kann mir denken, daß auch die Antwort lauten kann: „Nein! Ich verleihe grundsätzlich keine Bücher" Es hat hall jeder seine Erfahrungen mit dem Beriechen gemacht. Sind es aber gute Erfahrungen.
Frage hundert Bekannte, und bu wirst von neunundneunzig hören: „Am liebsten wäre es mir. wenn ich gar keine Bücher auszulechen brauchte. Aber was will man machen?"
Ich selbst habe eigentlich immer ganz gern Bücher verliehen, hauptsächlich solche, die zur Unterhaltung dienen; denn wenn man sie gelesen hat, stehen fi« meisten- unnütz im Bücherschrank. Aber heute gehöre ich auch zu Len neunundneunzig. Einige mir wertvoll« Werke sind beim Derlethen einsach verschwunden, andere kamen — wie man sagt — so stark „zerlesen" zurück, dah es mich jammerte. An Entschuldigungen fehlte eS natürlich nicht Der Herr X hatte das Buch an Herrn D- wettergegeben, von Lern erhtett es ein anderer Bekannter usw., die Frauen und schließlich die erwachsenen Kinder, auch die Dienstmädchen, lasen mit.
ES gibt gar viele Menschen, die empfinden nicht einmal, welche Rücksichtslosigkeit, ja man kann sagen Llngezogenhett sie mit diesem Betragen zeigen. ES ist ja „nur14 ein Duch! Dieses Wörtchen „nut44 spricht Bände.
Ich habe mir deshalb angewöhnt, meine Bücher nur unter gewissen Bedingungen zu verleihen. Die erste lautet: Richt weitergeben! Die zwette: 3n einigen Wochen oder auch Tagen — je nachdem — hoffe ich auf ein Wiedersehn! Außerdem habe ich mir einen besonderen Zettelkasten angelegt, in dem alle Bücher alphabettsch einzeln auf Zetteln vermerkt sind. Der Zettel eines verliehenen Buches wird heraus^enommen und besonder- gelegt. Aus die Dücksette kommt der Harne des Leihers und da- Datum. So bin ich gesichert Auch scheue ich mich nicht, wenn eS Zett ist. um Rückgabe eines Buches zu bitten.
Billige Bücher (Reklamcheftchen usw.) soll man grundsätzlich nicht verleihen: denn wer sich von seinem Taschengeld nicht soviel ersparen toUI. indem er einige Zigarren weniger raucht oder auf ein paar Glas Bier verzichtet, der soll auch
im DootShauS. — Artilleristen-Derein: Monats- versammlung, 8.30 Ahr. im Vereinslokal. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße: Pat und Patachon in .Die blinden Passagiere'. — Astoria-Lichtspiele: .Chikago".
Maskenbälle der Vereine: Spielver- einigung 1900 e. CB.: 7,11 Ahr. Im Case Leib. — Verein für Bewegungsspiele 03: 8,11 älhr, Lie- biaShöhe. — 116er: 8.32 Ahr, Cafö Astoria. - 1. Reichskurzschriftgesellschaft „®abelSber,.er“ und Damenabteilung e. CB.: 8.20 Ahr: »Stadt Lich".
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: „Kleine Komödie", 18 bis 20 Llhr. — Stadlkirche, Lichtbildervortrag „Die Flucht vor dem 2ef>cn (Selbstmord)", 8 Uhr. — Spielvereinigung 1900/03. f. CB.: Llnterrichtsabteilung für die leichtathletischen Abteilungen deS Der- bandssportlehrers Hole ab 9.30 Ahr vorm. in der Turnhalle der Pestalozzischule. — Verein vertriebener Elsaß-Lothringer: Hauptversammlung, nachm. 4 Ahr „Zur Stadt Lich". — 21t.-S.-CB.: Oeffentliche Dorfüchrung des Boxens, 3 bis 5 Ahr nachm. in der Turnhalle der Oberrealschule. — Akademische SkOvett kämpfe auf dem Hoherods- kopf. — Damen-Friseur- und Perückenmacher- Gehilfen-Verein: 1. Stiftungsfest, 7 älhr, Turnhalle Oswaldsgarten. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Dorm. 11.15 ilfjr, Kulturgroßfilm „Die Rordsee"; abends: Pat und Patachon in „Die blinden Passagiere". — Astoria-Lichtspiele: „Chicago".
— Maskenbälle der Vereine. Gießener Karnevalsgesellschaft: Große Fremdensitz.ung, anschließend Dohnenball. 5.11 Ahr, Cafe Leib.
— Die Große Gießener Karneval- Gesellschaft veranstaltet morgen nachmittag im Saale des Cafe Leib eine große Fremdensitzung. Die Freunde des karnevalistischen Treibens seien auf die heutige Anzeige hingewiesen.
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Dia nächste Premiere im Schauspiel bringt ein Gastspiel von Auguste P r a s ch - G r e v e n b e r g, die beretts in Gießen durch ihre Gastspiele in „Finden Sie, dah Constance sich richtig verhüll?", „Fünf Frankfurter", „Der 13. Strchl" und „Das Dorf Sanct Iusten" sich einen großen Publikumskreis erworben hat. Frau Prasch-Vrevenberg wird als Fürstin Eugenie in Molnars „Olympia" gastieren. Am Dienstag, 5. Februar, wird „Rctthan der Weise" gegeben. Die morgige einmalig* Wiederholung von Siegfried Geyers „Kleine Komödie" beginnt 18 Ähr. Ermäßigte Preise. Fremdenvorstellimg In dem Lustspiel spielt F-ällein AlixKrahmer die we bl ch? Hauptrolle der Maria. Cs wirken ferner mit die Damen Heß und Koch; in den männlichen Rollen sind beschäfttgt Baste, Gareis, Gehre, Linkmann und Tannert. Spielleitung: der Intendant.
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