Ausgabe 
1.8.1929
 
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Gießener Anzeiger (Generai-AnzeigerfürGberMn)

Nr. ^78 Zweiter Blatt

Donnerstag, August 1929

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seit dem bekannten Einwanderungsverbot, das gegen japanische Ehre und Empfindlichkeit geht. D>xh neben den staatsnotwendigen Wirklichkeiten verschwinden dergleichen Motive, ilnb zu jenem gehört nun einmal die allgemeine bürger­liche Front aller Staaten gegen den russischen Kommunismus.

Denn die Dahnfrage ist mehr Anlaß, als wirklicher Grund. Finanzielles Entgegen­kommen würde sie von Konferenz wegen leicht aus der Welt schaffen. (Natürlich sind die Bahnen Arterien des Staatskörpers, ebenso wie Wasse^ strahen. Die chinesischen Bahnen sind ja aber auch noch keineswegs chinesisch, zum mindesten durch­weg belastet mit ausländischen Anleihen, allein britischerseits bei acht Linien mit 30 000 Pfund Sterling, japanischerseits mit 30 Millionen Den, und das mitten in China: wie der Chinese auch sein Konto meist auf ausländischen Danken hat, deren Filialen seine Städte zieren, 10 bei­spielsweise von der einen japanischen Iokohama Specie Dank, die bei uns nur in Hamburg ver­treten ist. Die nordchinesische Dahn ist also lediglich ein Teil von Wirklichkeiten. Ihre Lö­sung in national-chinesischem Sinne aber wäre ein Anfang, der durchaus nicht Rußland allein angeht. Dölkerrcchtlich liegt es mit Japans süömandschurischer Dahn im Grunde nicht viel anders. Mit anderen Worten: derrussisch-chinesischeStreitistkein Ding an sich, sondern nur ein Faden eines gefährlich großen und zarten Gewebes. .

Wirklichkeiten sind auch noch immer die drei machthungrigen Generale Feng, Den und

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Südafrika, Schatzkammer der Welt

Internationaler Geologenkvngreß in Johannesburg.

Von Or. Emil Earchavs.

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Tschang. Dem letzteren fiel es offenbar leichter, gegen das Harbiner General-Konsulat der Russen vorzugehen, als gegen Feng, den er nun offen auf Defehl TschianKkaischeks zu bekämp- fen hatte. Für Chinakenner sieht das aus wie ein geschicktes Ablenkungsmanöver, hinter dem sich ganz andere Möglichkeiten vorbereiten kön­nen. Doch hierüber ließe sich nur sprechen, nicht schreiben. Ein isolierter Krieg Ruß­lands mit China, wie etwa der frühere mit Japan, ist weder eine Wirklichkeit, noch eine Möglichkeit, auf die Dauer jedenfalls und bis zu einem sogenannten Friedensschluß, denn er widerspräche den nüchternen Wirklich­keiten Ostasiens.

Mit den russischenIdeen" aber ist es jetzt freilich in China gaiu zu Ende, denn mit der russischen ZeitungRovosti Kiezni" in Harbin ist ihr letztes Organ verschwunden. Das geschah schon am 19. Juni. Alles übrige waren Rach­klänge.

Die chinesische Kultur kann jeneIdeen auch wirklich sticht gebrauchen. Sie hat selber andere genug. Soeben wieder schreibt mir einer meiner früheren chinesischen Studenten, an dem neuen Rankinger Forschungs-Institut seien 10 Abtei­lungen eingerichtet worden, ganz unabhängig von der dortigen Zentral-Universität (früherenSouth Castern Universith" unter ausländischem Ein­fluß). Solche Fortschritte gehören zu ostasiatischen Wirklichkeiten, nicht aber russisch-chinesischer Waffenlärm als eine einzelne Ostasien-Sensation: denn in jener bedrohlichen Welttriegsecke weckt jeder Schuß vielfache Echos rund um den Erdball.

Zum erstenmal tagt ein Geologenkongreß auf dem Boden des schwarzen Erdteils. Es war ein glücklicher Gedanke, für diese Zusammenkunft, die Ende Juli begann, die Bergwerksstadt Jo­hannesburg in Transvaal zu erwählen, die heute schon 300 000 Einwohner zählt. Nicht nur die frühere Burenrepublik, sondern das ganze Ge­biet der Südafrikanischen Union ist außerordentlich reich an geologischen Merkwürdigkeiten, die nicht nur die Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Welt erregen, sondern durch ihre geradezu märchenhaf­ten Mineralschätze, durch ihren Reichtum an den edelsten Metallen und kostbarsten Edelsteinen für die gesamte Menschheit von größter Wichtigkeit ist. Um zu verstehen, wie diese Schätze gerade nach Südafrika gekommen find, muß man etwas von dem geologischen Aufbau dieses Landes wissen. Wie die Gelehrten heute allgemein annehmen, be­steht der Kern unseres Planeten ebenso wie der Kern jener Himmelskörper, von denen die Me­teoriten herrühren aus metallischem, nickelhalti- gern Eisen, das sehr reich an Kohlenstoff ist, und aus den sehr schweren Edelmetallen Gold und Pla­tin. Unmittelbar über dem eisernen Erdkern muß nun als sogenanntes vulkanisches Magma feuer- flüssiges Gestein liegen, das neben Kieselsäure viel Eisen und Magnesia enthält. Durck) den Vulkanis­mus zur Erdoberfläche emporgeyoben und er­starrt, bildet es die Gruppe der Peridotitgesteine. Da anzunehmen ist, daß im feurigen Erdinnern die Grenze zwischen dem eisernen Erdkern und der darüber liegenden Magmazone, aus der die Pe­ridotitgesteine stammen, nicht sehr scharf ist, so ist es erklärlich, daß zugleich mit dieser Gesteinsart verhältnismäßig große Mengen Edel- und Schwer­metalle zur Erdoberfläche emporgestiegen sind. Nun besteht der Untergrund von Südafrika zwar größ­tenteils aus Gesteinen, die der oberen, kieselsäure- reichen Magmazone entstammen oder sich aus deren Schutt gebildet haben: doch ist es erstaunlich, welche gewaltigen Mengen von feurigem Gesteinsbrei oder Magma mit stark basischem Charakter durch diese Schicht durchbrochen sind und am Aufbau dieses Festlandgebietes teilgenommen haben.

Daher stammen auch die großen Mengen Gold und Platin im Boden von Südafrika und be­sonders im Gebiet Transvaals. Auch der einzig­dastehende Reichtum des Weltteils an Diamanten erklärt sich auf diese Weise; als außerordentliche Seltenheit wurden die licht- und sarbensprühenden

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daß im Jahre 1927 noch das schon erwähnte Dia- mantenfeld am Orangefluß und das meloerspre- chende Fundgebiet von Lichtcnburg in Transvaal entdeckt worden sind, so sollte man den Namen Diamantina, mit dem im 18. Jahrhundert eine Stadt und eine Gegend Brasiliens belegt worden sind, auf das Gebiet der Südafrikanischen Union übertragen.

Mit fast ebenso großem Recht könnte Südafrika auch den Namen Dorado ober Golbland beanspru­chen. Mittelalterliche Sagen verlegten dgs berühmte Dorabo nach bem östlichen Jnbien; treffender wäre es gewesen, hätte man mit diesem Wart das Ge­biet benannt, aus bem bie Königin von Saba nach biblischer Ucberüeferung ihr Golb bezogen haben soll: aus Sübafrika. Mit Recht sieht man in den Ruinen ber uralten Bergwerksstabt, bie an der Stelle des heutigen Simbabne in Rhobesia lag, bas Ophir König Salomos. Im Jahre 1885 entbeckte ber Englänber George Walker am Witwatersranb in Transvaal ein reiches Golbvor- kommen, unb bis jetzt hat man bort für mehr als 18 Milliarben Mark Golb gefunden. Nach der Schätzung eines sehr bekannten Fachmannes, Lio­nel Philipps, sollen in den Randminen noch Goldschätze im Werte von annähernd 50 Millionen Mark zu gewinnen fein. Don anderer Seite mür­ben bie bort in Teufen bis zu 1473 Metern noch anzubauenben Golbmengen aufnur" 16 Mil­liarden 740 Millionen Mark errechnet.

Auch in geologischer Beziehung finb bie Gold­lagerstätten von Transvaal äußerst bemerkenswert. Es handelt sich bort nämlich nicht um Gold, bas auf Gängen ober zwischen bem Schutt goldfuh- renber Gebirge in dem jüngeren Schwemmland der Erde vorkommt unb auf sogenannten Waschen ober Seifen gewonnen wirb, sonbern um Ebel­metall, bas in Ablagerungen eines merkwurbtgen Konglomerates liegt. Dieses Konglomerat besteht in ber Hauptsache aus abgerollten Bruchstücken von Quarz, bie durch Kieselsäure, Chlorit unb Schwe­felkies fest miteinanber verkittet (mb. Das geolw gische Alter bieser golbführenben Schichten laßt sich nicht genau feflftelkn; sie sinb aber älter als bis ber Steinkohlcnzeit vorhergehend Devonveriobe.

Den Geologen, der diese Verhältnisse kennt, konnte es nicht überraschen, daß im vergangenen Jahr ber beutsche Chemiker Behrens nvrbllch von Johanesburg auch eine außerordentlich reiche Lagerstätte van Uranpecherz entdeckt hat; dieses Material kommt bort in so großen Mengen vor, daß man hofft, aus ihm demnächst in sedem Mo- nat mindestens zwanzig Gramm Radium für den Weltmarkt gewinnen zu können unb das ist eine gewaltige Menge! Erstaunlich sind auch bie Quantitäten Eisen, bic im südafrikanischen Be­ben enthalten finb. Schätzt man doch, daß dort 122 Millionen Tonnen hochwertige und 5 Milliar­den 900 Millionen mittelwertige Eisenerze lagern; die geringwertigen ober wegen ihres hohen Ge­haltes an Titan bis jetzt noch nicht verhüttbaren Eisenerze werben auf 4 Milliarden 434 ThUionen Tonnen angegeben. Reicher an hochwertigen Eisen­erzen finb in ber Welt nur bie Vereinigten Staa­ten, Brasilien unb Jnbien. Au herbem schätzt man die gewinnbare Menge Steinkohlen in Sübafrika auf 36 Milliarben Tonnen. Da daneben sehr viel Manganerz, Kalk unb Flußpat in Südafrika vor- kommen, so kann man diesem Gebiet eine be­deutende industrielle Entwicklung voraussaaen.

Noch eine große Merkwürdigkeit werden die Ge- lehrten, die an dem Internationalen Geologen­kongreß teilnehmen, in dem Wunderland Südafri­kas zu sehen bekommen: es gibt bort Dwyka- Konglomerate, deren eigentümliche parallele Schram- mung auf eine allgemeine Vereisung ober Ber- getscherung Sübafrikas in weit zurückliegender Erbenzeit hinzuweisen scheint.

Daten für Freitag, 2 August.

Sonnenaufgang: 4.25 älhr. Sonnenuntergang: 19,47 Tlhr. Mondaufgang: 0,24 Uhr, Mond- Untergang: 18,16 Uhr.

1445: Oswald von Wolkenstein, der letzte ritter­liche Minnesänger auf Dura Hauenstein gestor­ben: 1788: der englische Dildnismaler Thomas Gainsborough in London gestorben: der Chemiker Leopold Gmelin in Tübingen geboren; 1815: der Dichter und Literaturhistoriker Mols Friedrich von Schack in Schwerin geboren.

Ostasiaiische Wirklichkeiten.

Don Prof. Dr. Waldemar Oehlte.

Wer außer Funkentelegraphisten wollte es heute wagen, eingehend die Möglichkeiten der gegenwärttgen Ereignisse in Ostasien zu erörtern! Schon die nächste Stunde kann sie überholen. Rascher als die Tinte trocknet, wechselt in imferor Zeit die friedliche wie kriegerische Politik. Die Möglichkeiten als solche ausscheiden, heißt ja aber die Wirklichkeiten finden, und diese allem find Anfang und Ende aller Dinge auch in der Politik Ostasiens.

Zu Chinas Gunsten arbeitet unleugbar die Zeit in steigendem Maße, ganz abgesehen von dem günstigen Augenblick, da em Arbeitskabinett in Großbritannien und ein so bewahrter China­freund wie Hoover als Präsident der Bereinigten Staaten die ohnedies gewonnene angelsächsische Unterstützung noch fruchtbarer machen dürften. Andererseits muß man sich hüten, solche Augen­blicke zu überschätzen, denn erstens schafft die Sonne alle 24 Stunden einen neuen Tag. und zweitens möchte China schmerzlich viel Verlorenes zurückhaben, z. D. Waihaiwei von den Driten, die Kwanchow-Dai von den Franzosen und Dairen mit Port Arthur von den Japanern, wie in der zweiten Sitzung des Kuvmingtang- Kongresses laut angemeldet worden ist: und wenn England auch auf den formalen Desitzwechsel verzichten" will, so doch nicht auf dienaval base" in den Gewässern, d. h. auf die Macht, auf die es ja gerade ankommt. Solche Werte hat Amerika nicht zu verlieren. An seinen älni- versitäten studieren 1100 Chinesen; keine mehr in Rußland. Das chinesisch-amerikanische Geschäft geht glänzend. Rußland hat zwar mit Ford einen Vertrag über die Errichtung einer Auto- Fabrik in Rffchney-Rowgvrod abgeschlossen, wo jährlich 100 000 Wagen hergestellt werden sollen. Rur ist alles Russische ungewisse Möglichkeit, das Chinesische dagegen geschäftlich wie ideell längst erfüllte und erfüllbare Wirklichkeit.

Weiter denn warum Schlüsse ziehen! Mit Japan liegt die Sache schwieriger, unter wel­chem Ramon Freund, Feind, Bundesgenosse usw. dieser Staat auch eingreift. Er denkt ja doch nur an sich. Gerade jetzt war Japan im Begriff, seine mandschurische Bahn durch eine eue Linie von Kirin nach Kainei zu ergänzen, ort oben in der verheißungsvollen Ecke zwi­schen Korea und der japanischen Mandschurei. Da soll es Minerale und Eisen geben, genug für Industrie und Krieg vieler Generationen, und dazu bereits nicht weniger als 800 000 koreanische Ansiedler, für die der Japaner doch der Rächste ist als Liebhaber unb Gönner. Gäbe es nur nicht immer solche Störungen friedlicher Durch­dringung eines Landes, das ber Japaner doch gar nicht für sich allein haben will. Roch Anfang Juni erklärte ber Minister Ogawa mit dem ich mich vor Jahren nicht minder friedlich über Schopenhauer unterhielt in derDiplomatie eview", er freue sich, feststellen zu föimcn, daß die mandschurisch-mongolischen Verhältnisse sich friedlich weiterentwickelten, unb Japan wünsche dort nichts als dauernde Ruhe, habe keinen an­dern Ehrgeiz, wörtlich:any political ambition whatsoever. Rur stehen da 1,5 Milliarden Kapitals gegen vergleichsweise nur 350 Mil­lionen sogar in Korea auf dem Spiel, und 80 Prozent des gesamten mandschurischen Han­dels ber, nebenbei bemerkt, 35 Prozent des chinesischen Handels überhaupt ausmacht wan­dern durch die drei südmandschurischen Häfen Ja­pans. die es (vor allem Dairen) auch noch an China zurückgeben soll. Das ist eine ganz schlimme Geschichte, denn ob sich Chinesen oder Rus­sen die Mandschurei er liegen möchten: haben muß sie Japan, bloß um nicht sterben zu müs­sen. Ein Problem, das allein bie Weltgeschichte lösen kann! _

Inzwischen ist der Ven auf 435/s vom Dollar gefallen. Mein japanisches Gehalt bezog ich noch 1926 bei 48i/2. Japanische Journale, bie ich hier lese, werben für meine Reichsmark immer billiger. Wirklichkeiten! Und bas. obwohl ber japanische Hanbel nach China hin in ben letzten Monaten sich gegen das allerdings besonbers schlechte Vor­jahr um 100 Prozent gehoben hat.

Man kann nicht sagen, baß ber Japaner gegen den Russen von Ratur Abneigung hätte: eher noch gegen seinen chinesischen Drüber, unb er­heblich mehr gegen den Amerikaner, besonbers

Kristalle noch mit den Felsarten des Urgebirges ihrem Mutteraeftein fest verbunden gesunden: in bergmännisch gewinnbarer Menge fand man aber bie Edelsteine nur auf den sogenannten Dia­mantwäschen, wo sie lose zwischen bem Schutt von diamantführenbem Urgebirge liegen. Nun wurden im Jahre 1870 in Transvaal ver­schiedene vulkanische Krater entdeckt, aus denen in ber Hauptsache nur Gase zur Erdoberfläche em- porbrangen; neben ihnen liegt aber soviel tuff- artiges Gestein, baß es kaum ben Krater aus­füllt. Es besteht aus zersetztem Olivingestein, unb in ihm sind fast unvorstellbare Mengen Diaman­ten eingeschlossen. Wissenschaftlich erklärt sich das folgendermaßen: unter bem Druck ber Erde bilbe- ten sich bort, wo bas metallische, kohlenstoffhal­tige Eisen bes Erdkerns in bie Zone bes vulkani- fchen Magma übergeht, Diamanten, bie zugleich mit bem Magma durch den ungeheuren Gasdruck zur Erboberfläche emporgehoben unb aus ben Schlo­ten ber Vulkane, ben Kratern, ausgeroorfen wür­ben. Diese Theorie stützt sich einerseits barauf, daß auch in einigen Meteoriten Diamanten gesunben würben, bie mit Olivin unb metallischem Eisen verwachsen sinb, kann sich aber anbererfeits auch auf die Herstellung sehr kleiner künstlicher Diaman­ten unter hohem Druck aus kohlenstoffreichem Eifen berufen, wie sie Professor Moissan ge­lungen ist.

Man mag diese Theorie a»nehmen ober ableh­nen: jedenfalls ist bis heute kein Winkel der Welt bekannt geworben, besten Diamantenreichtum auch nur annähernb mit dem in Sübafrika verglichen werben kann. Würben buch in ben Diamanten­gruben bieser alspipes" bezeichneten Krater unb ben Diamantwäschen Sübafrikas währenb ber letz­ten Jahre 96 Prozent ber gesamten Weltausbeute an ben kostbaren Steinen gewonnen! Dr. Me- renski, ber Sohn eines beutschen Missionars, hat südlich ber Münbung bes Orangeflusses mit wenigen Leuten in einigen Wochen für mehr als sieben Millionen Mark Diamanten gesammelt. Wenn man alle Diamanten, bie feit bem Jahre 1870 allein in ben Gruben ber De Beers Company gewonnen würben, zusammenrechnet, so ergibt sich, baß bort rund 19 000 Kilogramm fast 90 Mil­lionen Karatgeerntet" worben finb. Daneben mürben z. B. im Jahre 1911 in bem früheren Deutsch-Sübwest-Afrika li Millionen Karat ber eblen Steine zutage geförbert. Nimmt man hinzu,

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